„Amanda Knox“ (2016)

  • 8/10
    derofa Durchschnittswertung - 8/10
8/10

Ausgezeichnet

In der Netflix-Doku Amanda Knox begibt sich unsere Autorin Lissa auf die Suche nach der „Wahrheit, die vielleicht doch keine ist“.

Genre: Dokumentation

Autor: Lissa

Verfasst am : 27.06.2018
Wertung:   


Schuld oder Unschuld?

Um diese Frage dreht sich der Dokumentarfilm über den bekannten Mordfall um Amanda Knox aus dem Jahre 2007.
Netflix durfte wieder mal mit der Verfilmung eines realen Kriminalfalls für Gesprächsstoff sorgen.

Lohnt es sich diese Dokumentation über den mysteriösen Mordfall an der britischen Studentin anzusehen?
Wir sagen ohne zu zögern JA, und erklären euch in unserem Review wieso.



Der Mordfall

Ein tragischer Mordfall ereignete sich im italienischen Perugia.
Am 1. November 2007 kam die britische Studentin Meredith Kercher ums leben.
Sie wurde ermordet. Doch wer hat diese Tat begangen?

Zu dieser Zeit war sie mit Amanda Knox und ihrem Freund Raffaele Sollecito befreundet. Amanda und Meredith waren beide Austauschstudentinnen in Italien und lernten sich in der kleinen Stadt Perugia kennen.

Amanda und Raffaele wurden nach dem Mord beide des Mordes an Meredith Kercher angeklagt.
Der Fall wurde über mehrere Jahre behandelt.
Waren Amanda und ihr Freund Raffaele schuldig?
Die Doku verrät einiges und auch gar nichts.
Fragen werden gestellt, doch nicht alle werden beantwortet.

Gleich zu Beginn des Filmes wird erklärt, dass es sich um einen Mordfall handelt, dass jemand ums Leben kam. Man verrät jedoch nur stückchenweise um WEN es sich handelt und WAS passiert ist.
Das hält die Spannungskurve hoch. Keinen Moment fühlten wir uns gelangweilt.
Wir haben bereits einige Netflix Dokumentationen gesehen wie u.a. The Confession Tapes oder Making a Murder. Für uns verwendet Amanda Knox jedoch ein anderes Stilmittel.

Die Geschichte wird unterschiedlich erzählt, als bei den oben genannten Dokumentationen.
Denn von Anfang an hören wir der Geschichte von Amanda persönlich zu, wir hören Amanda Knox zu!
Der ganze Film ist darauf aufgebaut, dass Amanda uns ihre Version der Geschichte erzählt.

Ob nun wahr oder nicht, das spielt keine Rolle.
Der Zuschauer wird gefesselt sein und zugleich geschockt, durch die Geschichte die ihn erwartet.



„Entweder bin ich ein Psychopath im Schafspelz oder ich bin du“

Auch in dieser Doku hat die Justiz wieder ihre Finger im Spiel.
Sie wird durch die Medien geleitet und führt zu falschen Informationen und eventuell zu ungerechten Verurteilungen.
Es ist doch erstaunlich was eine falsche Information einem Menschen antun kann.

Die Macher der Dokumentation haben jahrelang recherchiert und zeigen uns ihre Interviews oder auch die Beweismittel der italienischen Polizei. Die Aufnahmen schildern uns auch, dass
die Spurensicherung im Chaos verfällt. Das unsauber gearbeitet wurde.
Videoaufnahmen können dies beweisen. Sie zeigen uns wie Polizisten ohne Schutzanzüge ins Haus gehen und sich nicht an Vorschriften halten.
Kann dies ein Beweis für die Unschuld von Amanda sein?

Oder zeigt das nur, dass die Justiz in Italien durch unsauberes arbeiten einen Tatort so verunreinigt, dass Beweismittel nicht mehr zulässig sind? Polizisten verhörten Verdächtige ohne die Einhaltung Ihrer Mindestrechte. Sie durften sich keine Verteidiger nehmen.

Was für Folgen für Amanda und Raffaele daraus enstanden sind, erfahrt ihr in der schockierenden Netflix-Doku.
Denn eben das macht sie so besonders, weil der Zuschauer so miträtseln und mitfiebern kann, wer der Mörder ist.



Die Wahrheit, die vielleicht doch keine ist

Ganz klar vergeben wir dieser Dokumentation eine 8/10.
Der Film zeigt eine andere Geschichte, er nutzt andere Stilmittel, die verwendet wurden um einen Dokumentarfilm zu drehen und er zeigt uns, wie gut Netflix wieder mal mit Dokus umgehen kann.

Herausragend und schockierend zugleich. Es geht um die Wahrheit, die vielleicht doch keine ist?


 

„Conjuring 2“ (2016)

  • 10/10
    derofa Durchschnittswertung - 10/10
10/10

Lieblingsfilm

Die Dämonologen Ed und Lorraine Warren sind zurück und die Conjuring-Reihe wird zum groß angelegten Franchise.
Nach dem ersten Film Conjuring- Die Heimsuchung (2013) folgen nun immer mehr Hauptfilme und Spin-Offs, rund um das Conjuring-Universum.
Was zukünftig gruseliges auf uns zu kommt und warum Conjuring 2 so verdammt gut ist, erfahrt ihr im Review.

Genre: Horror, Geister

Autor: Lissa

Verfasst am:
25.06.2018

Wertung
:   


Die Fortsetzung von Conjuring

Conjuring 2 ist die Fortsetzung des beliebten Vorgängers Conjuring – Die Heimsuchung.
Produziert von James Wan, erzählt uns der Film die Geschichte eines neuen Falles von Ed und Lorraine Warren.

Ed und Lorraine Warren waren in den 70er Jahren bekannte Dämonologen und haben in den USA sehr viele paranormale Ereignisse erforscht. Das Ehepaar hat im Laufe seines Lebens laut eigener Aussage über 10.000 Fälle untersucht. Einer der bekanntesten war der Fall von Amityville oder der Puppe Annabelle, die wir bereits aus Conjuring – Die Heimsuchung oder Annabelle kennen.
Doch von was handelt der 2. Teil der Conjuring-Reihe?



Der Spuk von Enfield

Die Geschichte aus Teil 2 basiert auf einer wahren Begebenheit.
Dieser Fall ist der wohl spektakulärste der zu dieser Zeit dokumentiert wurde.

Von August 1977 bis zum September 1978 erlebte eine Mutter mit ihren vier Kindern in Enfield London, mysteriöse Poltergeist-Erscheinungen in Ihrem Zuhause.
Es wurden insgesamt um die 1500 Spukerscheinungen aufgezeichnet.
Viele Reporter, Psychologen oder Spuk-Forscher besuchten die Familie um den Geschehnissen auf den Grund zu gehen.

Alles begann am Anfang recht harmlos. Zu Beginn wusste die Familie nicht mal, dass sie es mit einem Geist zu tun hatten.
Es begann mit Geräuschen, die im Schlaf ertönten oder das Geräusch einer schleichenden Person, die durch die Flure wanderte.
Diese Geräusche wurden immer lauter und häufiger. Es kam zu einem lauten klopfen an den Wänden, oder das flüstern von unbekannten Stimmen, die aus den Zimmern kamen.

Der Spuk wurde immer schlimmer und zog sich Monate weiter. Die unbekannten Stimmen die sie hörten, versuchte man auf einem Tonband einzufangen, um so heraus zu bekommen, was diese einem mitteilen wollten.

Eine Stimme behauptete, einem 72-jährigen Mann aus der Nachbarschaft zu gehören. Die Stimme zu identifizieren fiel schwer. Gehörte sie wirklich einem alten Mann der früher mal in der Nachbarschaft lebte? Doch viel mehr war die Frage wieso hörte man sie und was wollte sie von der Londoner Familie?

Nach den Stimmen folgte das herumfliegen von Möbelstücken. Gegenstände flogen durch die Luft. Die Geister in diesem Haus besaßen erstaunliche Kräfte. Eines Tages wurde plötzlich ein Teil des Kamins aus der Verankerung gerissen. Das Gitter wurde buchstäblich von Geisterhand durchs ganze Zimmer geschleudert. Ein anderes Mal flog eine Kommode, ein Sofa und ein Bett durch die Luft.



Die junge Janet

Grund dieser ganzen Vorfälle schien die 12-jährige Tochter Janet zu sein, denn aus ihr sprachen diese mysteriösen Stimmen.Zeugen konnten bestätigen, dass das Mädchen sogar mehrmals durchs Zimmer schwebte.
Janet Wurde viele Male aus ihrem Bett heraus gezogen, sodass sie und ihre Schwester anfingen auf dem Boden zu schlafen, vor Angst es könnte sie wieder jemand aus dem Bett zerren.

Die Familie hatte anfangs Angst um ihr Leben gehabt, doch nach der Zeit gewöhnten sie sich daran. Sie wussten jedoch nicht weiter und entschieden letztendlich, sich Hilfe von Ed und Lorraine Warren zu holen.

Im September 1978 endeten dann die Erscheinungen abrupt und traten bis heute nicht wieder auf. Was bleibt, sind einzigartige Aufzeichnungen eines ungewöhnlichen Spukereignisses.

Die original Tonaufnahmen vom Interview der kleinen Janet, die während der Aufnahme angeblich vom Geist besessen war, kann man sich im Internet auf diversen Seiten anhören. Ganz schön verstörend.



Die Handlung aus dem Film

Die Dämonologen Ed (Patrick Wilson) und Lorraine Warren (Vera Farmiga) wurden wieder um Hilfe gebeten. Schlafen tun die Geister oder Dämonen auf dieser Erde nicht und deswegen wird das Paar nach England gerufen, um dort einer Londoner Familie zu helfen.

Dort lebt die alleinerziehende Mutter Peggy Hodgson (Frances O’Connor) mit ihren vier Kindern Margaret (Lauren Esposito), Janet (Madison Wolfe), Johnny (Patrick McAuley) und Billy (Benjamin Haigh).
Bei ihnen soll es angeblich spuken und besonders Janet wird mehrmals Opfer eines Dämons, der von ihr Besitz ergreift und durch sie mit den Menschen spricht. Das ist der Beginn eines neuen Falles für die Warrens und dieser wird es ihnen nicht einfach machen.

Einige Unterschiede zur wahren Begebenheit gab es dann doch noch. Zum Beispiel wurde die Figur „The Crooked Man“ extra für den Film von James Wan kreiert. Für ihn brachte der „Crooked Man“ mehr Spannung und Grusel in den Film. Dieser Charakter hat es in sich . Seine Gestalt und sein Auftreten wirken echt und realistisch.
Jump Scares garantiert!



Herausragender Film

In Conjuring 2 tritt der Dämon in Gestalt einer Nonne auf. Sehr gruselig wurden diese Szenen inszeniert. Eine Überraschung folgte der anderen. Nicht umsonst vergeben wir dem Film eine volle 10/10, denn wir finden man hätte nichts besser machen können.

Viele werden sich fragen wieso wir so viele Punkte vergeben? Ganz einfach. Für Horrorfans ist dieser Film ein Must-See und bietet alles was Genreliebhaber erwarten. Was will man mehr?

Die Schauspieler überzeugen mit ihrer Leistung allesamt und auch die Atmosphäre wurde sehr gut im Film eingefangen. Die musikalische Untermalung stammt wie schon in Wans früheren Geisterfilmen von dem amerikanischen Komponisten Joseph Bishara. Er komponierte unter anderem auch die Musik für Insidious: Chapter 3 und den Conjuring-Ableger Annabelle.



Das Ende der Reihe?

Die gruselige Nonne aus Conjuring 2 bekommt ihren eigenen Auftritt.
Denn im Februar 2017 wurde bekannt gegeben, dass Corin Hardy die Regie von
The Nun übernehmen wird. Der Film soll im September 2018 in die Kinos kommen. Ob der Film an seine Vorgänger ran kommt, wird man Ende 2018 sehen.

Außerdem wurde berichtet, dass sich ein neuer Spin-Off-Film mit dem Titel „The Crooked Man“ in der Produktion befindet.
Das heißt, die dünne Horrorgestalt wird seinen eigenen Film bekommen. Für das Drehbuch wurde Mike Van Waes beauftragt. James Wan und Peter Safran werden erneut die Produktion übernehmen.

Und da alle guten Dinge bekanntlich drei sind, gibt es noch eine letzte Neuigkeit über die Conjuring-Reihe. Im Juni 2017 wurde bekannt gegeben, dass The Conjuring 3 in Arbeit ist.

Horrofans dürfen sich also auf viele neue Projekte freuen und gespannt sein.



 

„Annabelle“ (2014)

Sehenswert

Dämon aus der Puppe.
Mit Annabelle liefern die Produzenten James Wan und Peter Safran ein Prequel zur bekannten Conjuring-Reihe nach. Auf welcher angsteinflößenden Hintergrundgeschichte der Horrorfilm basiert und ob er das Zeug zum Gruselschocker hat, erfahrt ihr im Review.

Genre: Horror, Geister

Autor: Lissa

Verfasst am: 23.06.2018
Wertung:   


Conjuring als Vorbild

Mich hat die Conjuring-Reihe schon immer sehr interessiert. Die beiden Filme Conjuring – Die Heimsuchung (2013) und der Nachfolger Conjuring 2 (2016) haben uns sofort überzeugen können.

Aus diesem Grund waren wir sehr erfreut als wir hörten, dass es einen eigenen Film zur Annabelle Puppe gibt, denn diese hatte schon damals einen Cameoauftritt im ersten Conjuring-Film.

Gelungenes Spin-Off?

Annabelle ist ein Horrorfilm aus dem Jahr 2014 und wurde von James Wan und Peter Safran produziert. Filme von James Wan sollten Horrorfilmliebhabern bekannt sein, denn Wan hat bereits weitere Horrorfilme produziert, wie z.B.: Teil 2-6 der Saw-Reihe, Insidious – Chapter 3, Insidious – Last Key oder Lights Out.

Der Film
Annabelle basiert auf einer wahren Begebenheit und handelt von der Puppe Annabelle, welche in den 70er Jahren von einem Dämon besessen gewesen sein soll. Ed Warren und Lorraine Warren waren damals eine der bekanntesten US-amerikanischen Dämonologen und befassten sich mit der gruseligen Puppe.



Die wahre Geschichte

Diese Puppe gehörte 1970 einer Schülerin namens Deirdre „Donna“ Bernard, die die Puppe zu Ihrem 28. Geburtstag geschenkt bekommen hatte.
Donna und ihre Zimmergenossin erlebten unerklärliche Geschehnisse zu dieser Zeit, was sie dazu brachte, ein Medium aufzusuchen. Das Medium behauptete, die Puppe sei von einem Geist besessen, dem Geist von Annabelle Higgins.

Trotz des Mediums bekamen die beiden Frauen den Geist nicht los und es ging sogar so weit, dass in der Wohnung Zettel mit der Aufschrift „Helft uns“ verteilt lagen. Die beiden Frauen bekamen es mit der Angst zu tun. Eines Tages besuchte ein Freund Donna’s die beiden in ihrer Wohnung. Er machte sich lustig über die Puppe und nahm alles nicht so wirklich ernst.

Als er die Nacht über bei ihnen in der Wohnung blieb, hatte er einen merkwürdigen Traum von der Puppe Annabelle. Er träumte davon, dass die Puppe Nachts auf ihn hoch krabbelte und ihm auf der ganzen Brust Kratzer hinterließ. Im Traum konnte er sich nicht bewegen oder reagieren. Am nächsten Tag schaute er sich seine Brust noch mal an und die Kratzer waren immer noch da.

Aus diesem Grund beauftragten die beiden Frauen, die Dämonologen Ed und Lorraine Warren sich um die Puppe zu kümmern. Die beiden teilten Donna mit, dass ihre Puppe nicht von einem Geist, sondern von einem Dämon besessen sei.

Und so nahm alles ihren Lauf und die Puppe wurde seither von Ed und Lorraine in Ihrem Museum „Warren Occult Museum“ in Monroe, Connecticut in einer Glasvitrine aufbewahrt.
An der Glastür hängt ein Zettel mit der Aufschrift: „Warning! Positively do not open!“ Bis heute befindet sich die Puppe in diesem Museum.

Man sagt, dass man der Puppe nicht zu nahe kommen soll, denn der Dämon würde immer noch in der Puppe leben. Zudem solle man nicht an die Glasscheibe klopfen oder die Vitrine anfassen.
Das tat ein Mann aus den USA und verünglückte danach tödlich.
Nicht umsonst war eine der bekanntesten Fälle von den beiden Dämonologen der, der Puppe Annabelle.



Die Geschichte aus dem Film

Das Spin-Off zu Conjuring erzählt die Geschichte bevor die Puppe Annabelle in den Besitz der beiden Dämonologen Ed und Lorrain Warren kommt. D.h. dieser Film ist somit chronologisch der Start der Conjuring-Reihe. Teil 0 könnte man sagen.

Alles beginnt in Santa Monica Kalifornien im Jahr 1967, als das Ehepaar Mia Form (Annabelle Wallis) und John Form (Ward Horton) ein Kind erwarten. Ein Hobby von Mia ist es, einige Puppen zu sammeln. Daher schenkte ihr Mann John ihr eine Puppe um ihre Puppensammlung zu vervollständigen.

Diese Puppe war keine andere als die liebe Annabelle. Somit begann die Horrorgeschichte. Um nicht die ganze Geschichte vorwegzunehmen, gehe ich nicht mehr auf den Inhalt des Filmes ein.



Unerklärliche Ereignisse

Während der Dreharbeiten passierten auf dem Set einige unerklärliche Dinge. Die Filmcrew erzählte z.B. vom Fall eines Badeschranks.
Ein Badeschrank welcher immer wieder herunterfiel und keiner sich erklären konnte, wieso das immer wieder passierte.

Interessant ist, dass alle Apartment Szenen in einem echten Apartmenthaus gedreht wurden, welches in Los Angeles steht.
Am Ende des Films wird die echte Puppe in der Glasvitrine im Museum von Ed und Lorraine Warren gezeigt. Die eigentliche Puppe sieht in der Realität dann doch etwas anders aus.



Fazit

Regisseur John R. Leonetti liefert hier einen soliden Horrorstreifen ab und bedient damit alle Regeln des Genres. Die Schockeffekte passen und die Spannungskurve zieht gegen Ende hin ziemlich an.

Uns hat der Film keine Minute gelangweilt. Die Musik bietet genug Tiefe in der Atmosphäre und das fördert das Gruselfeeling sehr.
Wer gerne gute Schockmomente sucht, wird hier auf seine Kosten kommen.Alles in Allem ist das Conjuring Spin-Off Annabelle ein sehr gelungener Horrorfilm, der Horrorfilmliebhaber zum gruseln bringen kann.

Und wer nicht genug bekommen kann, der kann sich genüsslich die Fortsetzung zu Annabelle ansehen, denn diese ist bereits unter dem Titel Annabelle 2 im Jahr 2017 erschienen.
Ein Review zur Fortsetzung wird auch hier noch folgen.


 

„Goodbye Christopher Robin“ (2017)

  • 7/10
    derofa Durchschnittswertung - 7/10
7/10

Sehenswert

Im Biografie-Drama Goodbye Christopher Robin werfen wir einen Blick zurück ins Jahr 1926 als Autor A. A. Milne die Geschichte um den weltberühmten Plüschbären Winnie-the-Pooh erfand.

Genre: Biografie, Drama

Autor: Jayes

Verfasst am: 23.06.2018

Wertung:  


Biografisches Drama

Goodbye Christopher Robin ist ein biografischer Film und handelt vom Autor A. A. Milne.

Das Drama erzählt wie Milne (gespielt von Domhnall Gleeson) an den Folgen seines Einsatzes im ersten Weltkrieg zu kämpfen hatte und darauf folgend, im Jahr 1926, inspiriert durch seinen kleinen Sohn Christopher Robin Milne, das weltberühmte Kinderbuch Winnie-the-Pooh (im deutschen „Pu der Bär“) schrieb.



Ein Film für wahre Fans

Für echte Liebhaber des kleinen Plüschbären, ist dieses biografische Drama besonders interessant, weil viele Bausteine der Entstehungsgeschichte erläutert und behandelt werden. So erfahren wir z.B., wie die Tiere aus dem 100-Morgen-Wald (in der Realität 500-Morgen-Wald) zu ihren Namen kamen, wie die Entwicklung und Ausarbeitung der Tierfiguren mit dem Zeichner Ernest H. Shepard ablief oder welch bedeutenden Einfluss die Gedankenwelt Milnes Sohns Christopher Robin Milne, auf die Geschichten von Winnie Puuh hatten.

Ruhig und besinnlich

Was bei Goodbye Christopher Robin besonders zu gefallen weiß, ist die sehr ruhige und besinnliche Erzählweise, ohne dabei langweilig zu sein.

Die Geschichte wird dabei (soweit ich das als Laie beurteilen kann) nah an den Fakten gehalten, was für ein biografisches Werk enorm wichtig ist.



KEIN Disney-Film

Was dem Zuschauer klar sein sollte ist der Umstand, dass Goodbye Christopher Robin kein Disney-Film ist. In der heutigen Zeit verbindet man die Geschichten von Pu dem Bären, mit dem Zeichentrick-Klassiker der Walt-Disney-Studios Die vielen Abenteuer von Winnie Puuh (1977) und den vielen daraus resultierenden Serien, Merchandise Artikeln, Büchern und vielem mehr.

In Goodbye Christopher Robin gibt es keine animierten Tiere oder die typische Disney-Story. Der Fokus liegt auf der Darstellung der tatsächlichen Ereignisse zu dieser Zeit und das ist für dieses Drama auch gut so.

Wer das nicht mag wird mit Goodbye Chrstiopher Robin nicht glücklich und sollte sich einen anderen Termin vormerken. Ein neuer Winnie Puuh Film aus dem Hause Disney mit Ewan McGregor in der Hauptrolle, welcher wie im Stile des neu aufgelegten The Jungle Book (2016), eine Mischung aus Real- und Animationsfilm ist, wird voraussichtlich 2018 in den Kinos zu sehen sein.



Ausdrucksstarker Film

Trotzdem braucht sich Goodbye Christopher Robin in seinem Genre nicht zu verstecken und bietet eine über 100 Minuten unterhaltsame wahre Geschichte, die aufgrund ihrer Komplexität und Ausdrucksstärke, sogar Wiedersehwert hat.

Der Film ist somit ein respektables, britisches Werk mit einem hervorragenden Domhnall Gleeson in der Hauptrolle, was aus erzählerischer Sicht überzeugen kann.


   Weitere Wertungen


Lissa meint →       Sehenswert

„Zwar ist Goodbye Christopher Robin kein Disney-Film, jedoch ist er sehr unterhaltsam und zeigt uns die Geschichte von Christopher und dem kleinen Puuh Bären. Für mich auf jeden Fall sehenswert!“   (19.04.2019)


 

„Safe“ (2018)

  • 7/10
    derofa Durchschnittswertung - 7/10
7/10

Sehenswert

Safe ist sicher vielversprechend, kommt die Miniserie des amerikanischen Thriller-Autors Harlan Coben, doch mit TV-Star Michael C. Hall (Six Feet Under, Dexter) um die Ecke. Doch was taugt die Serie wirklich?
Nebenbei stellten wir uns die Frage, ob der Hype um Streaming gut für die Serienwelt ist.

Genre: Drama, Thriller

Autor: Jayes

Verfasst am: 23.06.2018

Wertung:  


Die Streaming-Flut

In Zeiten der Netflix Serienflut erblickt Safe das Licht der Welt.

Es fällt immer schwerer die Qualität einer Serie zu erfassen, wenn die Menge der in Auftrag gegebenen Serien, durch Streaming Dienste wie Amazon und Netflix, in noch nie da gewesene Höhen schießt.
Doch spielt das wirklich eine Rolle für die Wertigkeit einer Serie? Oder ist viel mehr entscheidend, welche Regisseure, Produzenten und Autoren sich für ein Werk verantwortlich zeichnen?

Safe eignet sich hervorragend um diese Frage zu stellen, denn die britische Serie vom amerikanischen Crime-Autor Harlan Coben, vereint alle typischen Streamingdienst-Attribute. Kurzer und prägnanter Titel, mit 8 Episoden nur Miniserien-Format und nicht den Eindruck erweckend, dass die Serie nach Staffel 1, z.B. als Anthology-Serie noch fortgesetzt wird.



Bekanntes TV-Gesicht

Stolz auf der Brust, trägt die Serie das Gesicht von Michael C. Hall, der nach dem Meisterwerk Six Feet Under des Kabelsenders HBO im Jahr 2001, einem breiten Fernsehpublikum bekannt wurde.

Nach einigen Fernsehfilmen, stieg Hall in 2006 durch die Rolle eines sympathischen Serienkillers, in der von Showtime produzierten Ausnahmeserie Dexter, endgültig zum Garant für hochqualitative Serien auf.
Erwartungen schürt das selbstverständlich im Bezug auf Safe.
Hall tritt übrigens nicht nur in der Hauptrolle des Tom auf. Ebenfalls als Executive Producer wirkt er in Safe mit.



Einstieg im untypischen Seitenverhältnis

Im heute für Serien eher untypischen 21:9 Format, was auf 16:9 Bildschirmen unschöne schwarze Balken verursacht, steigen wir in die Geschichte um den alleinerziehenden Familienvater und Arzt Tom Delaney ein. Nach dem tragischen Verlust von Ehefrau und Mutter seiner zwei Töchter, sieht sich Tom mit den Nachwirkungen konfrontiert und macht sich deshalb besonders große Sorgen um seine trauernden Töchter.
Diese Sorge soll nicht unbegründet sein, wie sich in den 8 Episoden von Safe offenbaren wird.

Das Puzzle im Serienformat

Bereits zu Beginn, ist deutlich die Thrillertypische aufbauende Spannung zu spüren. Wir als Zuschauer bekommen nur langsam und Schritt für Schritt einige Puzzleteile vorgesetzt und tappen wie Tom, auf der Suche nach seiner Tochter, ahnungslos im Dunkeln. Durch jedes weitere Puzzleteil wird mehr und mehr der Zusammenhang der Figuren von Safe offen gelegt. Episode 1 endet mit einem fiesen Cliffhanger, der sofort Lust auf mehr macht.

Ein vielversprechender Beginn also. Safe redet nicht zu lange um den heißen Brei und schreitet in einem angenehmen Erzähltempo voran. Kein Moment wirkt fehl am Platz. Alles wirkt mehr und mehr in sich schlüssig. Alles wird irgendwann einen Sinn ergeben.
Nebenbei lässt sich Safe zwischen Spannungsgeladenen Phasen sogar Zeit für gefühlvolle Momente, z.B. zwischen Vater Tom und der jüngeren Tochter Carrie. Das sorgt dafür, dass die Serie nicht nur auf einer Ebene, sondern auf mehreren funktioniert.



Die nervenaufreibende Suche nach dem verschwunden Kind, bei der Geheimnisse zu Tage gefördert werden, lässt den Zuschauer manches mal schlucken.
Mit dafür verantwortlich sind mal schrille, hohe Töne, mal drückende, tiefe Bässe, in einem gut abgestimmten, nicht zu aufdringlichen Score.

Die alte Weisheit: „In der kürze liegt die Würze.“, trifft auch auf Safe zu. Denn mit seinen 8 Episoden a etwa 45 Minuten ist die Miniserie recht schnell „weggebinged“. Safe liefert in diesem Zeitraum jedoch wohldurchdachte, packende Minuten, die sich irgendwie Eigenartig und deshalb gut und befriedigend anfühlen.



Nicht tiefschürfend genug

Warum Safe letztendlich dann doch nur eine sehr gute Serie und keine überragende ist, bleibt schwer auszumachen. Die wirklich tiefschürfenden Wow-Momente erlebte ich im Verlaufe der 8 Episoden nur einige Male. Im Vergleich zu wirklich großen Thriller-Serien wie damals ABC’s Lost (2004-2010) oder heute HBO’s Westworld (seit 2016), schafft Safe es nicht häufig genug, mich aus dem Bett aufspringen zu lassen und laut „OMG“ zu brüllen.

Der Beurteilung danach ist zugegeben nicht ganz so fair, denn bei Lost ist die gesamte Laufzeit mit 121 Episoden deutlich länger und Westworld funktioniert einfach anders, da sie in keinem realistischen Szenario spielt. Trotzdem fehlten mir ein paar mehr Gänsehautmomente, obwohl die Twists vorhanden und sehr gut geschrieben sind.

Ein Segen für Serienjunkies

Die angesprochenen Aspekte beantworten mir meine zu Beginn gestellte Frage. Die Streaming-Flut ist ein Segen für Serienjunkies, weil Streaming-Dienste neben wenig minderwertigen und mehr mittelmäßigen Produktionen, eine große Hand voll sehr guter Serien wie Safe hervor bringen.
Dies zeigt, dass es auf die inneren Werte ankommt. Darauf wie die Produzenten und Köpfe hinter der Serie an ihrem Projekt feilen, egal über welchen Kanal es dann letztendlich vertrieben wird.


   Weitere Wertungen


Lissa meint →   Sehenswert


 

„Kirby’s Fun Pak“ (1996)

  • 9/10
    derofa Durchschnittswertung - 9/10
9/10

Herausragend

Kirby’s Fun Pak – der zeitlose Jump ’n’ Run Klassiker, der gleich mit ganzen 8 Spielen auftrumpft.
Was das erste Kirby-Jump ’n’ Run für das SNES wirklich zu bieten hat und ob es mit Nintendos Größten mithalten kann? Das und mehr im Review.

Genre: Jump ’n‘ Run, Side-Scroller

Autor: Lissa

Testplattform: Nintendo SNES (SNES Classic Mini)

Verfasst am: 22.06.2018

Wertung:  


Power Up für 8 Kirby Spiele

Kirby’s Fun Pak (europäischer Titel) oder auch Kirby Super Star (amerikanischer und japanischer Titel), ist erstmals 1996 auf dem Super Nintendo Entertainment System veröffentlicht worden.
Es zählt zu den bisher beliebtesten Kirby Spielen.

Besonders an diesem Spiel ist, dass das Modul 8 Spiele beinhaltet.
6 Spiele davon, sind normale Hauptspiele, in denen man den kleinen rosa Kirby spielt und die weiteren 2 Spiele die enthalten sind, sind Minispiele.

Kirby besitzt in all diesen Spielen seine alten Fähigkeiten, die ihr sogar mit einem Helfer (im Koop) spielen könnt. Also könnt ihr gewohntes wieder anwenden, falls ihr bereits einige Kirby Spiele gespielt habt. Ein weiterer Spieler kann die Kontrolle des Helfers übernehmen. D.h. ihr habt es mit einem richtigen Koop-Modus zu tun.



Die Hauptrolle im Spiel ist dennoch weiterhin der kleine Kirby und die Kamera bleibt auf ihn fixiert (er ist ja auch der Star des Spiels).
Der zweite Spieler hat jedoch jederzeit die Möglichkeit, sich zu Kirby zu teleportieren.
Wir denken, dass gerade der Koop-Modus das Spiel verbessert, denn zu zweit lässt es sich doch am besten spielen.

Die enthaltenen Spiele

Um euch einen Überblick über die Spiele zu verschaffen, hier eine Liste:

  • Spring Breeze
  • Dyna Blade
  • Gourmet Race
  • The Great Cave Offensive
  • Revenge of Meta Knight
  • Milky Way Wishes
  • The Arena
  • Minispiel: Megaton Punch
  • Minispiel: Samurai Kirby

Zu Beginn sind „Revenge of Meta Knight“ sowie „Milky Way Wishes“ nicht verfügbar, diese werden im Laufe des Spiels freigeschaltet. Ihr müsst also nur die Spiele von „Spring Breeze“ bis „The Great Cave Offensive“ durchspielen und kommt so an den weiteren Inhalt. Das motiviert und macht Spaß.

Kurze Spielzeit

Einen negativen Kritikpunkt haben wir dennoch, denn die Spiele sind leider allesamt SEHR KURZ.Wir haben sie innerhalb von ein paar Stunden, an einem Abend durchgespielt.
Nichtsdestotrotz sollte sich jeder Kirby Fan oder der, der es noch werden will, diese Collection zulegen. Ich kann sie wärmstens empfehlen.
Durch die SNES Classic Mini bin ich in den Genuss gekommen, diese Spiele doch noch erleben zu können, da ich sie als Kind leider verpasst hatte.

Der Bonus bei der SNES Classic Mini (sowie auf der Virtual Console) ist, dass ihr jederzeit abspeichern könnt. Das ist bei dieser Kirby Collection sehr hilfreich.
Der Schwiergkeitsgrad war für uns in Ordnung und die Speicherfunktion hat uns dann doch ab und zu sehr geholfen. All zu schwierig ist das Spiel aber nicht. Da wir uns erst an das Gameplay gewöhnen mussten, brauchten wir vielleicht etwas länger um das Spiel durchzuspielen, im Vergleich zu Kirby Veteranen.

Kirby’s Vielfalt an Fähigkeiten

Besonders an diesem Spiel sind Kirby’s Fähigkeiten und davon gibt es 25 Stück, die ihr dem kleinen Strolch geben könnt. Zum Beispiel könnt ihr Kirby’s Fähigkeit „Chefkoch“ benutzen und Kirby wird zum Koch und zaubert einen Kochtopf hervor, in dem ihr eure Gegner kochen könnt. Das dient euch als ultimative Attacke (nicht zu unterschätzen).



Quelle: http://de.kirby.wikia.com/wiki/Datei:Koch-Kirby.jpg


Zum Anderen, könnt ihr Kirby mit Bomben ausstatten und diese um euch werfen. Um noch ein paar weitere aufzuzählen, könnt ihr Kirby mit einem JoJo angreifen lassen oder den klassischen Hammer benutzen.
Oder ihr lasst Kirby einfach zu einem kleinen Kämpfer mit Bandana werden. Der freche kleine rosa Ball wird euch nicht enttäuschen.

Musik aus der „Super Smash Bros.“-Serie

Neben den fröhlichen und knalligen Farben die uns eine schöne detailverliebte Grafik zeigen, bietet uns das Spiel auch einen schönen Soundtrack. Die Musik hält für jeden einen Ohrwurm bereit. Gerne hörten wir der Musik in den einzelnen Leveln zu, jedoch gab es Momente an denen uns die Musik dann doch zu fröhlich war.
An Stellen im Spiel bei denen es einfach nicht weiter ging, sei es wegen der Schwierigkeit oder wegen meinem persönlichen Unwissen, wie man Kirby richtig spielt, hat uns die Musik verrückt gemacht.

Aber das kennen wir ja schon von anderen Spielen wie z.B. Donkey Kong oder Super Mario. Wir lieben den kleinen Kirby dennoch.
Viele Lieder des Soundtracks wurden schon für die Super Smash Bros.-Reihe wiederverwendet. Daher kann es sein, dass Super Smash Bros.-Spieler die Musik sofort wiedererkennen.



Im Jahr 2008 wurde ein Remake für den Nintendo DS produziert mit dem Titel Kirby Super Star Ultra.
Dieses Remake besitzt dieselben 8 Spiele wie auch im Original zuvor, jedoch mit ein paar Ergänzungen, sowie kleinen Verbesserungen in der Grafik.
Wir bevorzugtebn jedoch trotzdem die SNES Version auf dem SNES Classic Mini.
Wer keine SNES Classic Mini oder SNES besitzt, hat die Möglichkeit das Spiel auf der Wii sowie Wii U, über die Virtual Console nachzuholen.

Fazit

Uns persönlich hat das Minispiel „Samurai Kirby“ sehr gefallen, denn dort nimmt es Kirby sehr ernst zu gewinnen. Ihr müsst zum richtigen Zeitpunkt die richtige Taste drücken, um den Sieg davon zu tragen. Klingt einfach, ist es aber nicht. Es macht dennoch für zwischendurch sehr viel Spaß.

Kirbys Funpak war für uns das erste Kirby Spiel. Ich ahnte nicht, was uns erwarten würde und schraubte die Erwartungen nicht zu hoch.
Wir dachten mir, kann Kirby mit einem Mario mithalten?
Die Antwort ist ganz klar: JA!
Dieses kleine charmante rosa Wesen, hat es uns angetan und uns restlos überzeugt. Die Spielmechanik, die Musik und die Level sind alle so liebevoll gemacht und machen einfach Spaß!

Kirby wird noch viele weitere Spielmomente haben.
Ob es in einem eigenen Kirby Spiel sein wird oder in einem Spiel wie Super Smash Bros.
Der freche rosa Ball wird weiterhin bei uns sein und das ist auch gut so.


 

„Mad Max“ (2015)

  • 8/10
    derofa Durchschnittswertung - 8/10
8/10

Ausgezeichnet

Schrott in der postapokalyptischen Ödnis sammeln, die Gegner genüsslich zu Brei hämmern oder einfach über den Haufen fahren. Es kommt vieles zusammen, auf der Suche nach dem gestohlenen V8 Motor.
Das 2015 erschienene Warner Bros. Game Mad Max im Test auf dem PC.

Genre: Action-Adventure

Autor: Steevo

Testplattform: PC

Verfasst am: 18.06.2018

Wertung:   


Das Spiel zur Filmreihe

Im Spiel handelt es sich um das gleiche Szenario wie in der gleichnamigen Filmreihe „Mad Max“.

Eine schöne offene postapokalyptische Welt, hässliche Gegner die sich Warboys nennen und ein Mechaniker der aussieht wie Quasimodo. Der einzige Unterschied, er heißt Chumbucket und steht einem die meiste Zeit zur Seite, um Max seinen geliebten V8 Motor wieder zu beschaffen.
Er wurde ihm abgenommen von Lord Scrotus, dem Herrscher über das Ödland.



Offene Spielwelt

Während der Reise durch die Steppe, verbessert man seine Fähigkeiten und baut sich derweil einen Ersatzwagen zusammen, um dem Lord den Garaus zu machen.
Es gibt einiges zu tun wie z.B. Festungen erobern, Sammelobjekte suchen, Türme zerstören und das Allerwichtigste: Schrott sammeln, damit man seine Skills ausbauen kann.
Mehr gibt es zu dem Spiel nicht zu sagen, denn zuviel möchte ich auch nicht verraten.

Wer die Spiele von Warner Bros. kennt, wie z.B. die erfolgreiche Batman-Reihe, dem kann ich das Spiel getrost empfehlen.
Es ist die gleiche Engine und Spielmechanik die sehr gut gelungen ist, wie ich finde. Die PC Version läuft sehr flüssig, es gab keinerlei Probleme.



FAZIT

Wenn ihr Bock auf ein Action-Spiel habt, bei dem ihr die Gegner genüsslich zu Brei hämmert oder einfach über den Haufen fahren wollt, ist „Mad Max“ eine klare Kaufempfehlung.


 

„Seinfeld“ (1989 – 1998)

  • 10/10
    derofa Durchschnittswertung - 10/10
10/10

Lieblingsserie

Seinfeld ist zweifelsohne Sitcom-Kult der 90er Jahre.
180 Episoden in 9 Staffeln brachte die NBC-Serie hervor. Doch weshalb faszinierten die Ideen der Entwickler Larry David und Jerry Seinfeld so viele Zuschauer?

Genre: Sitcom

Autor: Lissa

Verfasst am: 18.06.2018

Wertung:  


Kultserie der 90er

Bekannt sollte diese Sitcom jedem sein, denn sie gilt als erfolgreichste Serie der 1990er Jahre.
Mit Seinfeld erhält man gewohnte 90er Jahre Sitcom-Qualität.
Nicht umsonst erhielt die Serie 10 American Comedy Awards, 3 Golden Globes und 10 Emmys.
Seinfeld ist eine US-amerikanische Sitcom und wurde von Jerry Seinfeld und Larry David produziert.
Ausgestrahlt wurden die 9 Staffeln zwischen 1989-1998 auf NBC. Schon damals war diese Serie für mich etwas Besonderes. Sie war originell, witzig und besaß humorvolle Charaktere.
Selbst nach 10 Jahren bleibt mir diese Serie im Kopf und das spricht für sie.



Seinfeld Fiktion in der Seinfeld Realität

Es geht um Jerry Seinfeld (Komiker). Er ist Ideengeber der Serie und spielt sich selbst als Jerry Seinfeld.
Er hat drei Freunde: Elaine Benes (Julia Louis-Dreyfus), sie ist Seinfelds alte Liebe. George Costanzo (Jason Alexander), ist Seinfelds bester Freund. Und Kramer (Michael Richards), der Ekzentriker, dessen Vorname bis zum Schluss geheim bleibt.
Alle Charaktere hab ich schon von Anfang an ins Herz geschlossen.

Chaos in New York?

Die Serie handelt von den vier New Yorker Freunden die ihr Alltagsleben zusammen meistern müssen. Jede Folge beginnt mit einem Stand-Up Monolog von Jerry Seinfeld in einem New Yorker Nachtclub.
Eine Mischung zwischen Albernheiten und tiefsinnigen Gesprächen brachte der Serie in den 90ern den Erfolg.



Selbst das kleinste Problem unter den Freunden löst ein riesiges Chaos aus. Der Handlungsverlauf ist aber immer stets der Gleiche.
Die einzelnen Charaktere sind in verschiedene Geschehnisse verwickelt, die auf humorvolle Art und Weise zusammenkommen.
Es ist eine Serie über das NICHTS. Eine „show about nothing“, wie sie George in einer Folge selbst einmal nannte.

Besondere Stilmittel

Eine Folge ist so aufgebaut, dass verschiedene Handlungsstränge nacheinander folgen. Im Laufe der Handlung kommen viele dieser Stränge, die mit den Charakteren verbunden sind zusammen.
Merkmal dieser Serie ist auch die Tatsache, dass es keiner außenstehenden Person möglich ist, sich der 4er Gruppe anzuschließen. Das ist eben der spezielle Seinfeld Humor. Ein Running Gag der Serie ist z.B. Kramers Auftritt, denn in vielen Episoden platzt er plötzlich in Jerrys Wohnung herein, öffnet schlagartig die Wohnungstür und rutscht über den Fußboden als würde er auf Schlittschuhen stehen.
Ein weiteres Merkmal der Serie sind die sogenannten „Slap-Bass“ Übergänge, die während eines Szenenwechsels stattfinden. Dieser Stil wurde oft von anderen Serien kopiert, die eine Anspielung an Seinfeld darstellen sollten.
Jerry ist als einziger Charakter in jeder Folge zu sehen.
Die Serie hatte viele Gastauftritte von bekannten Schauspielern wie z.B. Jerry Stiller den man als Arthur aus „King of Queens“ kennt.

Was geschah mit Jerry Seinfeld nach der Serie?

Er arbeitete weiter als Stand-up-Comedian und hatte im Gegensatz zu den anderen Darstellern immer noch viel Erfolg. Die anderen Schauspieler erlangten nach der Serie keinen Erfolg, sodass man in den Medien von einem Seinfeld Fluch sprach.
Jerry Seinfeld hingegen, gilt bis heute als einer der erfolgreichsten Fernsehdarsteller weltweit und das auch nach dem Ende der Kultserie im Jahr 1998.



Für mich ist diese Sitcom ein Klassiker und auch trotz des Alters bis heute immer noch sehenswert.


„Kirby’s Dream Land“ (1992)

  • 8/10
    derofa Durchschnittswertung - 8/10
8/10

Ausgezeichnet

Das Nintendo-nahe Entwicklerstudio „HAL Laboratory“, schafft es mit Kirby’s Dream Land auch 25 Jahre nach Erstveröffentlichung, unserem Autor ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Bühne frei für den kleinen und allseits beliebten Kirby!

Genre: Jump ’n’ Run, Side-Scroller

Autor: Jayes

Testplattform: Game Boy, Nintendo 3DS (Virtual Console)

Verfasst am: 16.06.2018

Wertung:  


Geburtstag mit Kirby

Im Jahr 1992, in dem Kirby mit „Kirbys Dream Land“ seinen ersten Geburtstag feierte, habe auch ich Geburtstag. Kein Wunder also, dass ich das Spiel deutlich später nachholte. In Mamas Bauch, gab es schließlich noch keinen grauen classic Game Boy.

Mein erster Kontakt mit Kirby war allerdings gar nicht in Teil 1 der Reihe.
Irgendwie bekam ich als Kind ein Modul von „Kirbys Dream Land 2“ in die Patscherhändchen, was mich damals schon, wegen seiner spielerischen Einfachheit und dem schönen und kreativen Figurendesign faszinierte.

Kirbys Abenteuer waren also beim nachholen von „Kirbys Dream Land“ nicht ganz neu für mich. Die Spielmechanik war mir gleich vertraut.
Ein kleiner rosa Staubsauger-Ballon, der fröhlich munter allerlei Unrat in sich aufsaugt und entweder schluckt oder sogleich wieder auf seine Gegner feuert. Das witzige Staubsauger-Geräusch beim Einsaugen, ist heute noch so cool wie damals.




In „Kirbys Dream Land“ gab es jedoch noch nicht die Möglichkeit, sich durch einsaugen und schlucken, die Fähigkeiten der Gegner anzueignen.
Nur einige Items wie z.B. scharfes Essen, was Kirby Feuerbälle spucken lässt, hatten Auswirkungen auf den Ballon mit den Puderbäckchen. Ansonsten gab es für das Einsaugen der Gegner nur Score-Punkte.

Abgesehen von seiner Staubsaugerfunktion, kann Kirby tief Luft holen und sich zu einem fliegenden Ballon aufblasen, um hoch hinaus in die Lüfte zu steigen. Der ausgeatmete Luftstoß kann wiederum verwendet werden, um einige Gegnerarten zu erledigen.

Die Level laufen im 2D-Side-Scrolling ab. Nach jeder der 4 Stages, wartet ein Endgegner auf den kleinen Kirby. Mal ein verwurzelter Baum, mal ein fliegender Kaboola Zeppelin. In der 5. und finalen Stage, darf natürlich nicht König Nickerchen (König Dedede), mit seinem Hammer fehlen. Hier müssen wir zuerst noch einmal alle vier Endgegner der vergangenen Stages, mit kleinen Abwandlungen bezwingen, bevor wir auf den frechen Piguin-König treffen.

Einprägendes Gedudel mit Ohrwurmgarantie

In Puncto Musik trumpft Kirby auf, der übrigens nach dem US Nintendo Anwalt „John Kirby“ benannt wurde. Die knuffige 8-bit Musik aus dem „Traumland“ geht sofort ins Ohr und wird bereits nach kurzer Zeit, garantiert zum Ohrwurm.



Ein rosa, gelber oder weißer Kirby?!

Da der „Game Boy“, anders wie der später erschiene „Game Boy Color“, noch keine Farben, sondern nur 5 Grautöne abbilden konnte, stellte sich die Frage, welche Farbe Kirby überhaupt haben sollte. Die Macher konnten sich nicht zwischen gelb und rosa entscheiden. Dies führte sogar dazu, dass „Kirby’s Dream Land“ in Nordamerika und Europa, in der Werbung, in weiß gehalten wurde, wie ihr auch auf dem offiziellen Packshot sehen könnt.

Speicherfunktion nur mit Virtual Console

Es gibt leider keine Speicherfunktion in „Kirbys Dreamland“. Was früher nicht selten war und auch beim Genrekollegen und Klempner Mario der Fall ist, ist heute sehr unüblich.
Beim Zocken über die Virtual Console gibt es deshalb selbstverständlich die typische, integrierte Speicherfunktion, mit der an jeder beliebigen Stelle des Spiels, gespeichert werden kann.

Leider nur kurzes Spielvergnügen

Eine lange Spielzeit sollte man in Kirby’s erstem Abenteuer nicht erwarten, denn innerhalb einer Stunde, haben geübte Jump ’n‘ Run Spieler das Game durch. Veteranen die mit Kirby aufgewachsen sind, schaffen dies nochmal deutlich schneller. Speedrunner, die ich jedoch nie als Maßstab nehmen würde, schaffen Kirbys erstes Abenteuer in etwa 10 Minuten.

Fazit

„Kirbys Dreamland“ bleibt trotz kleinerer Macken, wie der kurzen Spielzeit und vor allem aus heutiger Sicht fehlenden Speicherfunktion, ein schönes „Game Boy“ Spiel.
Obwohl oder vielleicht gerade weil es eher an jüngere, ungeübtere Spieler gerichtet war, ist es in jedem Fall ein überaus putziges Spiel, was damals mit seiner Spielmechanik und den Eigenschaften des kleinen rosa Ballons, genauso für Frohsinn sorgte und ein Lächeln ins Gesicht zauberte, wie auch heute noch, 25 Jahre später.



 

„Rogue One: A Star Wars Story“ (2016)

  • 8/10
    derofa Durchschnittswertung - 8/10
8/10

Ausgezeichnet

Die Handlung des offiziellen Star Wars Kanon wird weitergeführt. Dieses mal plant Disney mit der Anthology-Reihe mehrere Filme, die vor allem die Charaktere näher beleuchten sollen.
Der Titel des ersten Films: Rogue One: A Star Wars Story.

Genre: Science Fiction

Autor: Steevo

Verfasst am: 15.06.2018

Wertung:  


Es ist der erste Film der „A Star Wars Story“ Anthology.
Das bedeutet allerdings nicht, dass der Film weniger gut ist oder nicht zur Star Wars Saga passt.
Ganz im Gegenteil, mich hat der Film durchgehend überzeugt. Meines Erachtens ist deutlich mehr Action und weniger Storytelling enthalten, als in den Teilen 1-7 aber das stört mich nicht, da die Mischung aus Story und Action gut zusammen passt.



Actionreiche Schlachten durch die Galaxie

Der Film spielt in der Zeit vor dem Krieg der Sterne, der erste Todesstern ist fertiggestellt und das Universum ist in Gefahr. Man kennt es ja schon von der Hauptgeschichte der Saga. Doch die Rebellen wollen das nicht tolerieren und wehren sich.

Für jeden Fan der Reihe ein Muss, vor allem für mich persönlich sehr nett, die Geschichte vor dem Krieg der Sterne anzuschauen.
Auch als nicht Star Wars Fan ist der Film lohnenswert, wenn man auf Action durch die Galaxie steht.


   Weitere Wertungen


Jayes meint →   Sehenswert


Lissa meint →   Ausgezeichnet