„Samurai Champloo“ (2004)


Genre: Anime


Wertungen der derofa.de Autoren:


Jayes:   

Das Katana des Anime „Samurai Champloo“ besticht durch den ungewöhnlichen Stilmix aus Hip Hop Beats und Samurai Thema sowie David Nathan Elite Synchro.
Außerdem gibts am laufenden Sushi-Band Schnibbeleien wie in der Sterneküche und auf Geta-Sandalen gepflegt in die Fresse.
Dennoch kann der Anime bei aller schnittigen Coolness nicht über seine schwache Deckung hinweg täuschen, die mit zu oberflächlich betrachteten Charakteren und einer phlegmatischen Geschichte Treffer einstecken muss.
„Samurai Champloo“ is ganz gut – aber wenn du Nigiri Sake erwartest und Maki Sake bekommst, bist du halt etwas entäuscht.“   (09.01.2019)


Beschreibung

Samurai Champloo“ ist eine Shōnen-Anime-Serie des Studios Manglobe.

Regie führte Shin’ichirō Watanabe, der vor allem durch seine Serie “Cowboy Bebop” aus dem Jahre 1998 größere Bekanntheit erlangte.

Die Serie besteht aus 26 Episoden und handelt von den drei Protagonisten Mugen, Jin und Fuu die sich in einem Teehaus begegnen und auf die Suche nach dem “Samurai, der nach Sonnenblumen duftet” begeben.

In Deutschland wurde die Serie erstmals 2006 auf dem Fernsehsender VOX ausgestrahlt.


Bilder




©Fuji TV

„Fall 39“ (2009)


Genre: Horrorthriller


Wertungen der derofa.de Autoren:


Lissa:   

„Gewöhnlicher US-Horror, der nur mit seinen hervorragenden Schauspielern wie Renee Zellweger und Bradley Cooper etwas punkten kann. Um keine Enttäuschung erleben zu müssen, sollten Horrorfilm-Liebhaber hier nicht zu viel erwarten.“   (08.01.2019)


Beschreibung

„Fall 39“ ist ein Horrorthriller aus dem Jahr 2009 mit Renée Zellwegerin der Hauptrolle.

Emily Jenkins (Renée Zellweger) ist Sozialarbeiterin und steht vor ihrem 39. Fall. Dieser scheint zu Beginn noch gewöhnlich zu sein, bis sie das zehnjährige Mädchen Lillith kennenlernt. Fall 39 wird für Emily zum bislang schwierigsten ihrer Laufbahn.

Nach seiner Premiere am 13. August 2009 war der Film ein kommerzieller Misserfolg und erhielt überwiegend negative Kritiken.


Bilder





©Paramount Pictures Germany

„Eine wüste Bescherung“ (1998)

Genre: Komödie, Weihnachten

  • 6.5/10
    derofa Durchschnittswertung - 6.5/10
6.5/10

Ganz gut

Eine wüste Bescherung ist keine hochkarätige Komödie,  macht jedoch durch die gewisse Portion weihnachtlichen Disney-Charms an Boden gut.


 

Autorenwertungen


Jayes meint → Ausgezeichnet

„Ein Weihnachtsfilm der objektiv betrachtet viel Rute einstecken muss, subjektiv jedoch aufgrund seines kitschigen Disney-Realfilm-Charms nostalgische Gefühle weckt und mit der richtigen Erwartungshaltung ausgezeichnet unterhalten kann.“   (26.12.2018)


Lissa meint →     → Geht so

„Ein festlicher Weihnachtsfilm von Disney, der zwar nicht durch Höchstleistung überzeugt, jedoch mit etwas Charm und Humor punkten kann.“   (27.12.2018)


Beschreibung

„Eine wüste Bescherung“ ist eine Weihnachtskomödie aus dem Jahr 1998.

In der Hauptrolle ist Jonathan Taylor Thomas zu sehen, der vor allem durch seine Rolle des „Randy“ Taylor in der Erfolgsserie „Hör mal, wer da hämmert“ bekannt wurde. Mit zum Cast gehört außerdem Jessica Biel.

In der von Walt Disney Pictures produzierten Komödie geht es um den jungen Jake Wilkinson, der an der Palisades University in Kalifornien studiert und versucht rechtzeitig zum Weihnachtsfest Zuhause in New York City zu sein.


Bilder

Auf seinem Trip gen Heimat trifft Jake auf allerlei Hürden

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©Buena Vista

Jonathan Taylor Thomas als Jake Wilkinson

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©Buena Vista

Gary Cole spielt Jakes Vater

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©Buena Vista

Jessica Biel war zum Zeitpunkt des Drehs etwa 16 Jahre alt

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©Buena Vista

 

„GANGSTA.“ (2015)

 

  • 7/10
    derofa Durchschnittswertung - 7/10
7/10

Sehenswert

GANGSTA ist eine zwölfteilige Anime-Serie des Studios Manglobe und wurde in Deutschland von Nipponart lizenziert. Inzwischen ist die Serie auch auf Netflix zu sehen.
Um was es in GANGSTA geht und weshalb der Anime besonders für ältere Zuschauer geeignet ist, erfahrt ihr im Review.

Genre: Anime

Autor: Steevo

Verfasst am: 14.12.2018

Wertung:  


Inhalt

Eine Adaption vom gleichnamigen Manga, die bei den Fans nicht auf volle Zufriedenheit stieß. Wie so oft bin ich durch Netflix darauf aufmerksam geworden.

Der Name beschreibt eigentlich gleich den Inhalt des Anime. Hier geht es um böse Buben, Prostitution, Korruption, Drogen und Mörder. Also genau das was GANGSTA ausmachen.


© Netflix


Düsterer Stil

Als ich mir die Episodenliste angeschaut habe war ich etwas skeptisch, da der Anime nach 12 Folgen endet. Meine Zweifel haben sich leider bestätigt, ich hätte mir mehr Tiefgang in die Geschichte gewünscht und in die Personen die in der Serie vorkommen.
Das war auch Kritikpunkt der Manga Leser, die sich darüber beschwert hatten, dass bestimmte Personen im Anime „verhunzt“ worden sind und nicht so gut dargestellt werden wie im Manga.

Trotzdem wurde ich am Anfang direkt gepackt von dem düsteren Stil. Die Hauptcharaktere sind Worick und Nicolas die jeden Job für Geld erledigen, egal was es auch ist.

Worick ist ein „Normalo“, Nicolas hingegen ist etwas besonderes vor dem man sich in acht nehmen sollte. Solche Leute tragen ein bestimmtes Markenzeichen mit dem man sofort erkennt, dass man ihnen aus dem Weg gehen sollte.


© Netflix


Für die ältere Generation

Die Geschichte spielt in der Stadt Ergastulum, die wie abgeschottet von der restlichen Welt wirkt. Sie wird beherrscht von mehreren rivalisierenden Clans was natürlich immer wieder zu Konflikten untereinander und mit der Polizei führt.

Wer auf düstere und sterile Zeichenstile steht ist hier genau richtig. Ohne große Farbexplosionen haben die Macher von GANGSTA einen guten Anime erschaffen.

Aus meiner Sicht ein Anime für die etwas ältere Generation, weswegen er mir auch so gefallen hat.

Leider war er viel zu schnell vorbei und das Ende war für mich eher nur befriedigend, weshalb ich leider Punkte abziehen musste.


 

„Der Tatortreiniger“ (2011 – 2018)

Genre: Komödie, Deutsch

  • 10/10
    derofa Durchschnittswertung - 10/10
10/10

Jayes meint - Lieblingsserie

Es ist schade, dass „Der Tatortreiniger“ bereits nach 31 Episoden ein Ende nimmt. Die außergewöhnliche Serie war eine sehr positive Ausnahme in der deutschen Serienlandschaft. Bjarne Mädel in der Rolle des Heiko Schotte, liebevoll Schotty genannt, war erfrischend, charakterstark und echt. Die letzte Episode ist ein Feuerwerk der tieferen Ebenen und eine erneute Symbiose der hervorragenden Regiearbeit von Arne Feldhusen und den Büchern von Mizzi Meyer. Schotty wird in Erinnerung bleiben als authentischer Norddeutscher, der mit seinen Ansichten wertvoller nicht sein könnte.   (09.01.2019)


Beschreibung

„Der Tatortreiniger“ ist eine deutsche Comedy-Fernsehserie des NDR (Norddeutschen Rundfunks) und wurde von 2011-2018 produziert.

In der Hauptrolle ist Bjarne Mädel als Heiko Schotte zu sehen. Arne Feldhusen übernahm die Regie und Mizzi Meyer schrieb die Drehbücher.

Die Serie handelt von dem Tatortreiniger Heiko Schotte, der für die Reinigungsfirma „Lausen“ Tatorte säubert. Der Fokus liegt dabei nicht etwa auf den Umständen des Todes der Opfer, sondern auf den Begegnungen von Heiko Schotte mit Hinterbliebenen und Bekannten und daraus resultierenden Situationen und Gesprächen.

Über die Produktionsjahre wurden insgesamt 31 Episoden in 7 Staffeln produziert. Die Episodenanzahl pro Staffel variiert zwischen 3-6 Folgen mit ca. 26 Minuten Länge.


Bilder

Bjarne Mädel als „Der Tatortreiniger“ ist für alles gerüstet

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©NDR

Viel zu tun für Heiko Schotte

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©NDR

Schotte im Gespräch mit einer betagten Dame

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©NDR

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©NDR

 

„Pokémon: Let’s Go, Pikachu!/Evoli!“ (2018)

  • 9/10
    derofa Durchschnittswertung - 9/10
9/10

Herausragend

Mit Pokémon: Let’s Go, Pikachu!/Evoli! liefert Entwicklerstudio GameFreak das erste Pokémon Rollenspiel für Nintendos Switch.

Damit ist es auch das erste Spiel der Hauptserie, bei dem wir unsere Taschenmonster sowohl wie gewohnt im Handheld-Modus, als auch auf der Heimkonsole fangen können.

Doch besonders bei alteingesessenen Fans machte sich schnell Skepsis breit. Aufgrund der Verknüpfungsmöglichkeit mit dem weltweit erfolgreichen Mobile Game Pokémon Go, vermuteten nicht wenige einen weiteren Schritt Richtung Casual Game.

Schon das auf eher Gelegenheitsspieler zugeschnittene „Pokémon Sonne/Mond“ hatte deshalb für Aufregung gesorgt und konnte auch in unserem derofa-Test, nur eine enttäuschende Wertung erzielen (hier geht’s zum Test zu Sonne/Mond: „GameFreak schießt das Taubsi ab„).

Doch ist der neueste Taschenmonster-Streich wirklich nur etwas für Gelegenheitsspieler? Und wie fühlt sich „Let’s Go“ für Veteranen an?

Wie gut und für wen Pokémon Let’s Go letztendlich wirklich ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Genre: JRPG

Autor: Jayes

Testplattform: Nintendo Switch

Verfasst am: 02.12.2018

Wertung:  


Erweitertes Remake

Im Jahr 1998 erschienen die Pokémon-Welterfolge für den GameBoy. Sie waren Wegbereiter für inzwischen 23 (!) Jahre anhaltendes Pokémon-Fieber. Die Spiele Pokémon Rot, Blau und Gelb (in Japan auch Grün), haben ein Millionenpublikum gefesselt und begeistert.

Nintendo schaffte es, der Rollenspielwelt einen dicken Stempel aufzudrücken.

Durchaus passend scheint in Anbetracht dieser Leistung, noch vor einem gänzlich neuen Pokémon-Spiel für die Nintendo Switch, ein Remake der gelben Edition zu veröffentlichen.

„Pokémon: Let’s Go, Pikachu!/Evoli!“ ist eben genau das. Ein erweitertes Remake der gelben Edition. Doch wieso nicht einfach nur ein Remake sondern für mich eher ein „erweitertes Remake“?


[1]


Die Grafik von „Pokémon: Let’s Go, Pikachu!/Evoli!“ wurde auf den aktuellen Stand der Nintendo Switch gebracht. Das Grundgerüst des Spiels ist jedoch weitestgehend identisch mit der Ursprungsversion. Das bedeutet z.B., dass die zu bereisenden Orte, Routen und Arenaleiter gleich geblieben sind. Unterschiede gibt es dennoch einige, sowohl zu den alten Editionen, als auch zum Status quo der aktuellen Sonne/Mond-Generation.

Einige Unterschiede im Überblick

Cut-Scenes

So wurde das Spielgeschehen mit hochwertigen Cut-Scenes neu in Szene gesetzt. Die Entwickler scheinen sich ordentlich ins Zeug gelegt zu haben um die Präsentation im gesamten zu verbessern. Die Zwischensequenzen machen einiges her, sind toll anzusehen und im Gegensatz zu der in Sonne/Mond ablaufenden Cut-Scene-Orgie, laufen sie flüssig und sind nicht omnipräsent.

Pokémon an eurer Seite

Ihr habt die Möglichkeit nicht nur Pikachu, sondern auch alle anderen Pokémon aus ihren Pokébällen zu holen, damit sie euch auf eurer Reise begleiten können. Auch hier wurde sich offensichtlich viel Mühe gegeben, denn jedes Pokémon folgt euch auf unterschiedliche Weise. Einige Pokémon wie bspw. Kicklee, laufen einfach hinter euch her. Auf anderen, wie Glurak und Dragoran, reitet ihr hingegen in der Luft.
Wie detailliert diese Individualität umgesetzt wurde, zeigen vor allem Machomei und Relaxo eindrucksvoll.


[2]


Nur Kosmetik oder funktional?

Zum einen helfen euch eure Pokémon so, das Terrain ein Stück weit leichter zu meistern. Auf dem Rücken von Dragoran, Glurak und Co. kommt Ihr etwas schneller voran als zu Fuß. Dies ist auch wünschenswert, denn ein Fahrrad gibt es in „Let’s Go“ nicht mehr.
Zum anderen gewinnen Pokémon an der frischen Luft Zuneigung zu euch. Dies motiviert auch mal zu wechseln, um das letzte bisschen Kraft aus eurem Team zu kitzeln. Da kann es schon mal vorkommen, dass ein Mew sein Statusproblem einfach runter schluckt – „um euch nicht zur Last zu fallen“ – wie es heißt – und dabei frech in die Kamera schielt.


[3]


Streicheleinheiten

Außerdem gibt es wie schon in den neueren Vorgängerspielen die Möglichkeit, eure Pokémon zu streicheln und zu füttern. Jedoch ist dies nun auf euer Starter-Pokémon Pikachu/Evoli beschränkt. Das fanden wir schade. Wünschenswert wäre wenn man sich so, um jedes seiner Taschenmonster kümmern könnte.

Items anlegen fällt weg – Mega-Entwicklungen?

In „Let’s Go“ gibt es keine Möglichkeit mehr den Pokémon Items anzulegen. Fallen damit also auch die Megaentwicklungen weg? Keine Sorge, die gibts trotzdem. Nur diesmal werden sie euch im Kampf automatisch als Option angezeigt, je nach dem, welches Pokémon ihr momentan mit euch führt und welche Megasteine sich in eurer Item-Box befinden.
Die Z-Attacken, die in der Alola-Region eingeführt wurden, sind hingegen nicht mehr dabei.

Der Go-Touch

Trifft man auf wilde Pokémon, findet man sich nicht mehr in einem Kampfduell wieder, sondern startet direkt mit dem werfen von Pokébällen.
Mithilfe der Bewegungssteuerung der Switch (alternativ kann auch der Analog-Stick verwendet werden), zielt ihr auf das Pokémon und werft im richtigen Moment. Eben wie in „Pokémon Go“. Es lassen sich verschiedene, zuvor gesammelte Beeren nutzen, um den Fangerfolg zu verbessern.
Dies klingt erstmal als großer Einschnitt in das gewohnte Spielsystem. Doch die Skepsis verflog bei uns schnell. Ob wir nun direkt im Fangdialog starten – und dafür Erfahrungspunkte bekommen – oder aber im Kampfdialog, war für uns nicht wichtig. Hauptsache unsere Pokémon bekommen XP.
Fangt ihr mehrere gleiche Pokémon, startet ihr automatisch eine Fang-Serie. Je höher diese ist, desto leichter findet ihr auch seltenere Pokémon und Shinys („schillernde“ Pokémon in besonderer Farbgebung).


[4]


VM Attacken/Spezialtechniken

Was damals noch die Attacken Zerschneider, Blitz, Fliegen, Surfer und Stärke waren, sind nun Spaltschnitt, Lichtflut, Himmelsritt, Wellenspurt und Wuchtstoß.
Die Attacken werden eurem Starter-Pokémon im Laufe der Geschichte von NPC’s beigebracht. Das bedeutet ihr müsst euch keine Gedanken mehr darüber machen, ob ihr ein Pokémon dabei habt, welches euch hilft das Terrain zu meistern. Dies kann man positiv oder negativ sehen. Auf der einen Seite macht es das Spiel unkomplizierter. Auf der anderen Seite geht damit Spieltiefe verloren. Die Zeiten wo man sich noch gut überlegen und taktieren musste, welchem Pokémon man welche VM beibringt, vor allem da man diese später nicht mehr verlernen konnte, gehört damit der Vergangenheit an.
Die ehemaligen VM-Attacken sind glücklicherweise nicht einfach aus dem Spiel verschwunden sondern sind wie schon in Sonne/Mond, in Form von TM’s verfügbar.


[5]


Pokémon mit Potential

Im Laufe der Jahre wurden den Pokémon immer mehr Attribute zugeteilt. Inzwischen unterscheiden sich die Taschenmonster nicht mehr nur in Level, Typ und Geschlecht, sondern es gibt viele andere relevante Werte.
Das Wesen sowie die Verteilung der Statuswerte spielen eine immer größere Rolle.
Den sogenannten DV-Richter (DV = Determinant Values) gab es erstmals in „Pokémon Smaragd“. Auch in „Let’s Go“ ist er verfügbar. Mithilfe seiner Infos, könnt ihr das Potenzial eures Pokémon erfragen. Möchtet ihr z.B. ein besonders starkes Dragoran mit hohen Statuswerten, empfiehlt es sich nach einem Dratini oder Dragonir mit großem, sehr großem oder exzellentem Potenzial Ausschau zu halten, um daraus ein Dragoran zu entwickeln.


[6]


Upgrade des Soundtracks

Der alte Soundtrack erstrahlt orchestralisch in neuem Glanz, hört sich bombastisch an und wurde so auf eine neue Stufe gehoben. Es macht richtig Spaß dem Score zu lauschen und in Erinnerungen zu schwelgen. Das Niveau ist dabei wie von Nintendo gewohnt sehr hoch und die Musik ist damit ein wahres Fest für die Ohren.

Steuerung mit dem Pokéball-Plus-Controller

Mit der Veröffentlichung von „Let’s Go“ brachte Nintendo auch einen eigens für das Spiel entwickelten Pokéball-Plus-Controller auf den Markt. Dieser lässt sich sowohl für „Pokémon Go“ mit dem Handy koppeln, als auch als Joy-Con Ersatz für die Nintendo Switch. Er besitzt einen drückbaren Analog Stick sowie eine weitere Taste auf der Oberseite. Der Pokéball hat einen integrierten Lautsprecher um die Rufe eines Pokémon und andere Geräusche auszugeben. Außerdem besitzt er eine Rumble-Funktion und einen LED-Leuchtring. Aufgeladen wird er durch einen USB-C Anschluss. Der Pokéball wird mit einem digitalen Mew ausgeliefert, dazu später mehr.


[7]


Bei meinem Hands-On war ich begeistert von der Haptik des Controllers. Er fühlt sich hochwertig an und die Bedienung ging leicht von der Hand. Auch wenn es eine gewisse Eingewöhnungszeit brauchte, ließen sich die Tasten gut bedienen.
Dennoch machte sich ein wenig Ernüchterung breit, denn was dem Pokéball-Plus vor allem fehlt, sind mehr Tasten.
Für die grundlegende Menü-Navigation sind bei „Let’s Go“ schließlich alle Tasten (A, B, X, Y) der rechten Joy-Con Seite notwendig. Da der Controller jedoch nur 2 Tasten besitzt (den Analog-Stick sowie die obere Taste), fällt die Navigation im verschachtelten Menü, wenn man bspw. die Attacken seiner Pokémon ordnen will, vor allem bei der Benutzung der Taste Y schwerer.
Dennoch bietet der Pokéball durch seine angenehme Haptik und das tolle Feedback durch die Soundeffekte und die Vibrationsfunktion, sowie den Leuchtring, ein immersiveres Spielerlebnis. Wirklich gemütlich war die Benutzung für mich jedoch nur im Konsolen-Modus. Im Handheld-Modus war mir die Bedienung durch eine wegfallende Hand auf Dauer zu anstrengend.



Was ich kritisieren möchte ist das angesprochene Mew, was sich in digitaler Form, im Pokéball befindet. Dies ist nur durch den Kauf des Pokéball-Plus-Controllers zu bekommen, denn fangbar ist es nicht.
Wenn man also das Ziel hat, seinen Pokédex ohne fremde Hilfe zu vervollständigen, wird man fast schon genötigt, den Controller zu kaufen. Nicht wenige Spieler taten dies sicher auch.
Für mich gleicht das Pay-To-Win und ist eine clevere aber vor allem unappetitliche herangehensweise von Nintendo.

Auf „Pokémon Go“ Tauglichkeit haben wir den Controller übrigens nicht getestet.

Spielzeit – Wiederspielwert durch Meistertrainer?

Neu hinzu gekommen sind die sogenannten Meistertrainer, die man nach Story-Abschluss freischaltet. Für jedes einzelne Pokémon im Spiel, gibt es einen Meistertrainer. Diese sind überall in der Spielwelt verteilt. Die Aufgabe des Spielers besteht darin – so die Theorie – ohne den Einsatz von Items, gegen diese Trainer zu gewinnen. Der Haken: Beide Trainer setzen das gleiche Pokémon ein und das gegnerische Pokémon, ist stets von hohem Level – wie z.B. Level 60.
Stellt euch also vor, ihr steht dem Meistertrainer der Taubsi gegenüber – ja der Taubsi. Das bedeutet wiederum, ihr benötigt ein gleich starkes Taubsi auf etwa Level 60, um überhaupt eine Chance zu haben.
Wenn ihr also alle Meistertrainer besiegen wollt, müsst ihr jedes der über 150 Pokémon im Spiel, auf ein derart hohes Level trainieren.
Für mich persönlich mehr als eine Fleißaufgabe, nämlich absoluter Spielzeitstrecker. Mir macht es keinen Spaß x-beliebige Pokémon auf Level 60 zu bringen und das bei über 150 Pokémon zu wiederholen. Insofern sehe ich diese Erneuerung als für mich irrelevant an. Wer Spaß daran hat, kann natürlich gerne seine Zeit dafür investieren.


[9]


Ausgenommen der Meister-Trainer, kann man mit „Let’s Go“ gut und gerne 40 Stunden Spielzeit aufwärts verbringen. Je nach Spielstil ist man tendenziell schneller durch als früher, da man wilden Pokémon bei Bedarf endlich aus dem Weg gehen kann. Dazu mehr im folgenden Abschnitt.

Zukunftsweisende Veränderungen

Ein Grund warum uns „Let’s Go“ in unserem Test besonders gut gefallen hat ist auch zugleich, hoffentlich eine Zukunftsweisende Veränderung für das nächste Pokémon-Spiel auf der Switch.
Wo ihr früher noch blind durchs Gras gestapft seid und von immer wiederkehrenden Taubsi, Rattfratz, Raupi und Co. geplagt wurdet, seht ihr ENDLICH die Pokémon ohne Umwege und direkt in der Spielwelt!
Diese Optimierung führt zu einem völlig neuen Spielerlebnis.
Es sieht einfach super aus, wenn die fein gestalteten Pokémon, direkt in der freien Umgebung herum hüpfen. Ganz grundlegend erstrahlt die Spielwelt dadurch natürlich in völlig neuem Glanz und wird durch die frei laufenden Pokémon richtig zum Leben erweckt.
Darüber hinaus bringt die Erneuerung auch einen offensichtlichen Vorteil.
Ihr könnt nun unliebsamen Pokémon aus dem Weg gehen, wenn ihr diese z.B. schon gefangen habt oder einfach kein Interesse an dem Taschenmonster habt. Außerdem sind Shinys sofort zu erkennen.
Dies ist ein Novum in der Pokémon-Hauptreihe und spart viel Zeit und Nerven.


[10]


Nur Lob oder auch Kritik?

Mir ist bei „Let’s Go“ nur ein einziger Kritikpunkt aufgefallen. Ein zugegeben eher kleiner. Dennoch einer, der meine anfängliche Wahrnehmung des perfekten Spiels, auf ein herausragendes Spiel abwertete.
Die Allgegenwärtigkeit der Starter-Pokémon Pikachu und Evoli.
Selbst wenn ihr euer Starter-Pokémon aus dem Team werft, begleitet es euch weiter auf Schritt und Tritt. Sie sind die einzige Option die angesprochenen Terrain-Attacken/Spezial-Techniken durchzuführen. In einigen Sequenzen, sind sie sogar in die Story des Spiels eingebunden und ihr steuert sie.
Für Spieler die ihr Starter-Pokémon bis zuletzt in ihrer Top 6 behalten, mag das cool umgesetzt sein. Wenn man sich jedoch dagegen entscheidet, fühlt es sich einfach komisch an, einem nicht benutzten Pokémon, so viel Platz im Spiel einzuräumen.


[11]


Casual oder Core Game? – Für wen ist „Pokémon: Let’s Go!“

Die Pokémon-Spiele gelten seit jeher als einfach zugängliche Spiele für junge Spieler, die jedoch durch vertiefende Rollenspielelemente auch besonders viele Erwachsene Spieler begeistern können.

Im Grunde war Pokémon also schon immer für alle Videospielfreunde offen und geeignet.

Die große aber zugleich einfach zu beantwortende Frage ist – ändert sich das durch „Pokémon: Let’s Go!“?

Hier antworte ich mit einem klaren NEIN!

Durch die angesprochenen Änderungen, wird das Spielerlebnis zwar insgesamt zugänglicher für Neueinsteiger und Gelegenheitsspieler, behält dennoch durch die angesprochenen Elemente seine Spieltiefe und damit alles, was Erwachsene Fans der Reihe schon immer fasziniert hat.

Pokémon ist für Erwachsene, für Kinder oder auch einfach für die ganze Familie. Pokémon prägte eine ganze Generation und auch, wenn es schon damals in Lied 6 des Pokémon Anime Soundtracks hieß „Alles wird sich ändern“, bleibt eins bestehen. Die Faszination von groß und klein, für diese außergewöhnliche Videospielreihe.

Symbolisch male ich also ein großes Herz in die Luft und beende meinen Test mit dem Fazit – alles wird sich ändern – doch man ist NIE zu alt für Pokémon!

Hier geht’s zum Lied: „Alles wird sich ändern“ des Pokémon Anime Soundtracks.


[12]

   Weitere Wertungen


Lissa meint →  Herausragend

„Endlich wieder ein neues Pokemon Spiel. Ein Spiel, welches ich mir schon immer als Kind gewünscht hatte.

Ein Pokemon Spiel für die neueste Nintendo Konsole. Anfangs war ich noch skeptisch, doch ich wurde eines Besseren belehrt.

Das Spiel hat mir so sehr gefallen, dass ich mir sogar vorstellen könnte, erneut den Pokemon-Controller in die Hand zu nehmen und mich auf mein Abenteuer zu begeben. Gut gemacht Nintendo!“   (19.04.2019)


Quellen
[1] Tom Salazar, https://www.youtube.com/watch?v=WMkTL2t03nQ

[2] https://www.usgamer.net/articles/the-craziest-and-cutest-pokemon-rides-in-pokemon-lets-go

[3] https://www.kgun9.com/entertainment/game-review-pokemon-lets-go-pikachu

[4] http://ludotech.blog.rainews.it/2018/12/pokemon-lets-go-generazioni-a-confronto/

[5] https://www.eurogamer.de/articles/2018-11-20-pokemon-lets-go-fliegen-surfer-zerschneider-staerke-und-blitz-freischalten-geheime-techniken

[6] https://pokefans.net/spiele/pokemon-lets-go/dv-richter

[7] https://mein-mmo.de/pokemon-go-pokeball-plus/

[9] https://pokefans.net/news/meistertrainer-trailer/7022

[10] https://gamerant.com/pokemon-lets-go-shiny-find/

[11] https://www.gamespot.com/articles/pokemon-lets-go-pikachu-eevee-buying-guide-nintend/1100-6459292/

[12] https://me.me/i/90s-kids-didnt-grow-up-gadventur-es-we-evolved-exactly-15951169

„Sick Note“ (2017 – …)


Genre: Sitcom


Wertungen der derofa.de Autoren:


Lissa:   

„Ron, Hermine und Harry?
Nein, hier geht es nicht um die Zauberschüler von Hogwarts. Zwar spielt Ron alias Rupert Grint wie wir ihn kennen, die Hauptrolle in dieser neuen Netflix Serie, jedoch sollte man hier lieber etwas anderes erwarten.
Die Serie wirft nur so mit britischem Humor um sich und ist nicht für jedermann geeignet. Für mich war sie eine unterhaltsame Serie für zwischendurch.
Eine lustige Komödie mit schwarzem Humor und einem so noch nie gesehenen Rupert Grint.“   (02.01.2019)


Beschreibung

„Sick Note“ ist eine britische Comedy-Serie mit Rupert Grint (Harry Potter) in der Hauptrolle.

Daniel Glass alias Rupert Grint kann eines sehr gut – lügen. Ein skurriler Arzt hat ihm eine Krankheit diagnostiziert, welche sein ganzes Leben verändert. Dies ist der Beginn einer Geschichte mit viel Chaos.

Die britische Serie wurde am 7. November 2017 bei Sky One erstausgestrahlt. Bereits vor offiziellem Start wurde sie im April 2017, um eine zweite Staffel verlängert.


Bilder




©Sky

„Girls Trip“ (2017)


Genre: Komödie


Wertungen der derofa.de Autoren:


Lissa:  

„Nicht sehr überragend, für einen Sonntagsfilm mit seinen besten Freundinnen jedoch ausreichend.“   (11.12.2018)


Beschreibung

„Girls Trip“ ist eine US-amerikanische Komödie aus dem Jahr 2017 mit Jada Pinkett Smith, Queen Latifah, Regina Hall und Tiffany Haddish in den Hauptrollen.

Der Film handelt von vier Freundinnen, die beschließen einen dreitägigen Ausflug nach New Orleans zu machen, um zu feiern und endlich wieder mehr Zeit miteinander zu verbringen

In den USA war der Film ein kommerzieller Erfolg, denn er spielte trotz geringem Budget etwa 100.000 Dollar ein.


Bilder






©Universal Pictures

„Mario Tennis Aces“ (2018)

  • 8/10
    derofa Durchschnittswertung - 8/10
8/10

Ausgezeichnet

Schlagt euch die Bälle um die Ohren!
Mit Mario Tennis Aces erscheint der 8. Teil der Mario-Tennis-Reihe, dieses mal auf der Erfolgskonsole Nintendo Switch.
Welche Neuerungen sich Entwicklerstudio Camelot ausgedacht hat und mit welchen Schlägen Mario Tennis Aces punkten kann, erfahrt ihr in unserem Test auf derofa.de.

Genre: Sport

Autor: Lissa

Testplattform: Nintendo Switch

Verfasst am: 31.12.2018

Wertung:   


Spiel, Satz und Sieg!

Schlüpft wieder in die Rolle von Mario, Luigi, Toad, Donkey Kong und vieler weiterer Nintendo Charaktere. Doch dieses mal geht es nicht darum von Level zu Level zu springen und Bowser zu besiegen. Nein – holt eure Tennisschläger raus, es geht auf den Tennisplatz!

In Mario Tennis Aces, dem neuesten Mario-Tennis-Ableger, geht es wieder darum, actionreiche Tennismatches zu bestreiten.
Welche Neuerungen es in diesem Teil gibt und wieso es für mich definitiv punktet, erzähle ich euch in meinem Review.

Die Spielereihe

Mario Tennis gibt es bereits seit mehreren Jahren. Daher möchte ich euch einen kleinen Überblick verschaffen, welche Spiele die Reihe bereits hergibt.

1995:
Alles begann mit einer Maske. Das erste Spiel der Reihe machte Mario’s Tennis für den Virtual Boy. Dieses Spiel ist jedoch nur in Japan und den USA veröffentlicht worden.
Doch was ist eigentlich ein Virtual Boy? Der Virtual Boy ist eine Videospielkonsole von Nintendo und wurde 1995 in Japan und den USA veröffentlicht. Diese Spielekonsole sieht aus wie eine Tauchmaske. Die Maske setzt man sich auf den Kopf und schaut durch die Brille hindurch. Das Modell erinnert stark an die heutigen Virtual Reality Brillen.


[1]

2000:
Als Nachfolger veröffentlichte Nintendo im Jahre 2000 auf der N64 das Spiel Mario Tennis. Die Spielereihe begann sich weiterzuentwickeln. Nun gab es noch mehr spielbare Charaktere die man auf den Tennisplatz bringen konnte.

2001:
Ebenfalls unter dem Namen Mario Tennis folgte 2001 dann das nächste Spiel auf dem GameBoy Color. Es war das erste Spiel welches sich sehr von den Vorgängern unterschied, denn es besaß zum ersten mal RPG-Elemente. Diese waren bisher in keinem Mario-Tennis-Spiel zu sehen.

2005:
Es vergingen einige Jahre bis ein neuer Teil der Spielereihe auf den Markt kam. 4 Jahre später wurde das nächste Spiel veröffentlicht, welches mehrere Versionen erhielt. Mario Power Tennis erschien zuerst auf dem Nintendo GameCube. Daraufhin im selben Jahr kam eine Adaption des Spieles für den GameBoy Advance heraus und auch auf der Wii wurde das selbe Spiel nochmals veröffentlicht und leicht verbessert.

2011:
Mein erstes Mario Tennis war der Ableger vom Nintendo 3DS Mario Tennis Open und ist 2011 erschienen.
Für mich ein sehr gelungenes Spiel, denn es machte Spaß Mario Tennis auf einem Handheld zu spielen. Deshalb habe ich mich auch umso mehr auf Mario Tennis Aces auf der Switch gefreut.

2015:
Bisher hatte fast jede Nintendo Konsole ein Mario-Tennis-Spiel. Hierzu gehört auch die Wii U, die natürlich nicht mit dem 2015 erschienen Mario Tennis: Ultra Smash fehlen darf.
Wenn das nicht eine sehr gelungene Spielereihe ist.

2018:
Nun war es soweit, am 22. Juni 2018 erschien der 8. Mario-Tennis-Teil mit Mario Tennis Aces für die Nintendo Switch.


[2]

Packendes Tennis-Gameplay

Wie flüssig die Spielmechanik ist, wenn Mario den Ball schlägt bemerkt der Spieler nach dem ersten Anspielen. Ob Topspin, Lob, Slice oder Dropshot, jeder Schlag geht flott von der Hand, was dem Spieler ein Gefühl von Stärke verleiht. Dieses Gefühl wird umso mehr von den sogenannten Power-Schlägen untermalt. Neu ist hier ein Energiebalken. Wenn dieser Balken blau leuchtet, ist es dem Spieler möglich, einen Spezialschlag zu verwenden, der bei jedem Charakter unterschiedlich ist.

Jeder Charakter hat seinen individuellen Spezialschlag bei dem ein Super-Angriffs- oder Super-Verteidigungsschlag verwendet werden kann. Zuguterletzt gibt es auch noch einen Schlag, mit dem ihr euren Angriff in Zeitlupe ausführen könnt. Benutzt ihr diesen jedoch zu oft, geht nicht nur eurem Energiebalken schnell die Puste aus.

Es macht einfach Spaß hin und her zu rennen um den Ball zu schlagen, besonders dann, wenn man mit einem Charakter wie Bowser Jr. spielt. Der kleine freche Charakter mit seinem grünen Panzer, hat besondere Fähigkeiten und mogelt nicht nur bei seinem Schläger. Auch deshalb wurde im Netz die Übermacht des Frechdachses kritisiert.


[3]

Einsteigerfreundlich

Für Neulinge ist das Spiel ebenfalls gut geeignet, denn mit dem „Trickshot“ hat man die Möglichkeit, durch eine schnelle Bewegung, dann doch noch den Ball auf der anderen Seite des Spielefeldes zu erreichen. Auch loben kann man die Tatsache, dass man nicht unbedingt die Vorgänger-Spiele gespielt haben muss. Die Steuerung ist schnell erlernbar, der Schläger ist schnell geschlagen und die Charaktere sind schnell gesteuert. Alles kann man in kürzester Zeit erlernen.

Da das Gameplay leicht und flüssig läuft, macht jedes Match einen großen Spaß. Durch die Joy-Cons ist es möglich, die Motion-Steuerung zu benutzen und den Controller als richtigen Schläger zu verwenden (Real Modus). Das ist etwas schwer umzusetzen, macht dennoch einen riesen Spaß, motiviert den Schläger nicht aus den Händen zu legen und sein eigener Trainer zu werden. Ich persönlich habe mich dann doch für die reguläre Steuerung mit einem Pro Controller entschieden.

Man sollte jedoch die Schwierigkeit nicht unterschätzen. Gerade bei den Gegnern auf höchster Schwierigkeitsstufe, gab es die ein oder andere Wiederholung für mich, um am Ende dann doch noch den Sieg davon zu tragen.


[4]

Der neue Spielmodus

Als Besonderheit gilt bei Mario Tennis Aces jedoch der neue Storymodus, den sogenannten „Abenteuermodus“.
Diesen gab es bisher in noch keinem Mario-Tennis-Game. Der Spieler beginnt im Abenteuermodus eine neue Geschichte und startet sofort mit dem Nintendo-Helden Mario in die Spielwelt. Eine Karte zeigt verschiedene Gebiete, auf denen die Herausforderungen zu meistern sind. Die Schwierigkeit und den Charakter kann man hier jedoch nicht einstellen oder wechseln.

Die Geschichte des Abenteuermodus ist jedoch wie bei den meisten Mario Spielen recht schlicht und simpel gehalten. Es ist alles nichts neues was die Geschichte betrifft. Dennoch hat es mich nicht gelangweilt. Als Mario durchquert man Level um Level und trifft immer mal wieder auf einen Zwischenboss, bis man am Ende seinem Ziel näher kommt und sich dem Endboss stellt.

Als Spieler wird man aber während der gesamten 4-5 Spielstunden (mehr gibt der neue Spielmodus nämlich nicht her) doch immer wieder motiviert, weitere Matches auf dem Tennisplatz zu spielen. Nach jedem Sieg bekommt Mario sogenannte Erfahrungspunkte, genau wie bei einem Rollenspiel.

Deshalb hat uns der Abenteuermodus auch so sehr gefallen, da man seinen Helden nun auch noch „leveln“ kann.


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Dennoch ein Augenschmaus

Dies ist zwar nicht so ausgeprägt wie bei bekannten Rollenspielen, aber für ein Mario Tennis allemal ausreichend! Nach jedem Bonuslevel steht dem Spieler dann auch noch eine kleine Überraschung zu. Ein Augenschmaus für jeden Tennisliebhaber.

Um nicht alles vorwegzunehmen, lasse ich euch die Überraschung offen, was ihr alles mit dem Nintendo-Helden erreichen könnt.
Zugegeben, 4-5 Stunden Spielzeit sind nicht wirklich viel, aber mehr kann man auch nicht erwarten, da es sich hier um ein Tennisspiel handelt.

Nintendos Idee, diesen neuen Modus ins Spiel zu bringen hat mir sehr gut gefallen und sollte auch bei weiteren Mario-Tennis-Spielen auf gar keinen Fall mehr fehlen!

Neben der Neuerung mit dem Abenteuermodus, bietet Mario Tennis Aces noch einen Turniermodus, in dem ihr ein ganz normales Turnier a la Mario Kart spielen könnt. Das heißt es gibt drei Turniere, die man mit den Mario Kart Turnieren 50ccm, 100ccm und 150ccm vergleichen kann. Sprich, es gibt verschiedene Schwierigkeitsmodi und als Sieg bekommt der Spieler einen Siegerpokal.

Die unterschiedlichen Turniere sind noch mal nach Schwierigkeit unterteilt und haben es auf höchster Schwierigkeit manchmal dann doch in sich.

Wenn ihr all die Modi durch habt, bietet euch noch ein Online-Modus die Möglichkeit, Turniere gegen reale Gegner bestreiten zu können. Hierdurch könnt ihr weitere Charaktere freischalten.

Sport mit Nintendo-Helden

Spielbar sind über 15 Nintendo-Charaktere. Neu hierbei sind der Kettenhund, Spike und der Blooper. Diese sind noch nie in einem Mario-Tennis-Game spielbar gewesen.

Jeder Charakter hat wie schon erwähnt individuelle Fähigkeiten.
Es wird unterschieden zwischen dem Spielstil „Vielseitig“, „Schnell“, „Kraftvoll“, „Defensiv“, „Trickreich“ oder „Präzise“.


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Unterschiedliche Stärken und Schwächen

Unser Nintendo-Held Mario hat bspw. einen vielseitigen Spielstil und ist sehr ausgewogen. Perfekt für jeden Einsteiger.
Vor einem Match solltet ihr euch trotzdem genau überlegen, welcher Stil für euch von Vorteil sein kann und jeden Stil einmal getestet haben, um so euren Favoriten auswählen zu können.

Wenn ihr bspw. gegen Bowser spielt, könnt ihr euch überlegen mit Schnelligkeit zu trumpfen, denn Bowser gehört zu den langsameren Spielern, der die Trägheit jedoch mit Stärke ausgleicht.

Liebevolle Grafik und toller Soundtrack

Der Soundtrack wurde wieder sehr passend von Nintendo gewählt und verstärkt das Mario-Feeling enorm. Aber auch jede Menge Soundeffekte kommen bei dem Game zum Vorschein.

Auch kleine Details sind Nintendo nicht egal, denn wenn ihr in die verschiedenen Gebiete kommt, wurden die Umgebungsgeräusche angepasst.
Selbst die Hintergrundmusik auf der Weltkarte ist extra so gewählt worden, dass sie euch noch mehr in den Tennis-Bann zieht.

Während eines Tennismatches sind die Schlag- sowie Soundeffekte der Zuschauer passend und realistisch. Der kleine Toad als Moderator in seinem Anzug, macht sich auch perfekt in seiner Rolle.

Grafisch gesehen ist das Spiel sehr gut und für Nintendo Switch genau das Richtige. Ob am TV oder im Handheld-Modus, alles ist sehr detailreich gestaltet und erinnert stark an typische Mario-Spiele. Farbenfrohe Details in denen Pflanzen und Koopas sich in der Umgebung aufhalten, sind nur das Sahnehäubchen auf der Torte.


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Fazit

Mario Tennis Aces hat mich in allen Punkten überzeugt. Die Grafik ist sehr detailverliebt wie bei Nintendo gewohnt. Das Gameplay wirkt sehr gut überarbeitet sowie flüssig, und die Musik hat wie immer Ohrwurmcharakter.

Ob auf leicht oder schwer, als Spieler kommt man auf jeden Fall auf seine Kosten. Wer bisher noch nie einen Mario-Tennis-Teil kennengelernt hat, sollte bei Mario Tennis Aces zuschlagen und so in den Genuss kommen, mit unseren liebsten Nintendo-Charakteren, rasante und actionreiche Tennismatches zu spielen.

Tennisliebhaber können ebenfalls beruhigt in die Nintendo-Welt eintauchen und sich durch die verspielte, bunte „Tennis-Art“ überraschen lassen.
Für ein gutes Tennismatch sollte hier jeder zu haben sein!


Quellen
[1] https://www.wheelsandchips.com/2015/06/29/nintendo-virtual-boy/

[2] https://www.polygon.com/2018/6/20/17476846/mario-tennis-aces-review-nintendo-switch

[3] https://kotaku.com/bowsers-terrible-son-is-ruining-mario-tennis-aces-1827371666

[4] https://www.japaniac.de/review-zu-mario-tennis-aces-nintendo-switch/

[5] https://www.tonight.de/news/games-tests/mario-tennis-aces-im-test-fuer-die-nintendo-switch.996685

[6] https://miketendo64.com/2018/07/18/patch-notes-mario-tennis-aces-version-1-1-2/

[7] https://www.shacknews.com/article/105745/unlockable-characters-and-full-roster-in-mario-tennis-aces