„Meisterdetektiv Pikachu“ (2018)

  • 9.5/10
    derofa Durchschnittswertung - 9.5/10
9.5/10

Herausragend

Mit „Meisterdetektiv Pikachu“ mischt Nintendo mehrere Komponenten zusammen. Rätselspaß gepaart mit der Kultmarke Pokemon und dem allseits bekannten Gesicht der Company, der Elektromaus Pikachu. Doch kann dieses Rezept überzeugen? Seid gespannt und lernt das erste sprechende Pikachu kennen. Wir haben uns an die Rätsel mit dem kleinen gelben Kerl gewagt und verraten euch im Test, wie sich der ungewöhnliche Meisterdetektiv schlägt.

Genre: Adventure, Rätsel

Autor: Lissa

Testplattform: Nintendo 3DS

Verfasst am: 08.05.2019

Wertung:  


Was ist klein, gelb und mag schwarzen Kaffee?

Ach, wie sehr sind wir am schwärmen. Nach einigen Stunden Spielzeit, hat uns das freche Pikachu nicht mehr loslassen können. Was hat uns Nintendo hier nur wieder präsentiert?
Alles was wir wussten war, dass es sich um ein Spiel über einen sprechendes Pikachu handelt. So verrückt wie das klingt, genauso außergewöhnlich ist es auch. Durch unsere Kindheit haben wir verschiedenste Pokemon kennen lernen können, jedoch war keines so speziell wie unser kleiner Meisterdetektiv. Wir erklären euch, was hinter dem sprechenden Pikachu steckt.

The Pokemon Company hat  wieder einen neues Pokemon Spiel veröffentlicht, welches sich aber nicht an der Hauptreihe orientiert. Wir bekommen ein völlig neues Spiel und erhalten somit auch ein komplett neues Spielerlebnis. Mit dem Titel Meisterdetektiv Pikachu, ist im März 2018 ein Abenteuerspiel für den Nintendo 3DS erschienen. Zuerst kam das Spiel 2016 unter dem Namen Meisterdetektiv Pikachu: Entstehung eines neuen Duos, nur in Japan auf den Markt. Nintendo entschied sich jedoch dafür, das Spiel als erweiterte Version weltweit zu veröffentlichen. Zum Glück, sonst hätten wir nie die Gelegenheit gehabt den kleinen gelben Racker kennenzulernen.


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http://gamenewz.de/meisterdetektiv-pikachu-die-ersten-14-minuten-im-gameplay-video/

Unterschiede der erweiterten Version

Viele Unterschiede gibt es nicht. Im Jahr 2013 wurde mit der Produktion für das Spiel Meisterdetektiv Pikachu: Entstehung eines neuen Duos begonnen. 3 Jahre später, ist das Spiel exklusiv in Japan für den Nintendo eShop veröffentlicht worden.

Der große Unterschied war jedoch der, dass dieses Spiel nur 3 Kapitel enthielt.  Im Vergleich: Die erweiterte Version enthält 9 Kapitel. Somit hat sich die Spielzeit auch drastisch verändert. Wir haben für das Spiel ca. 16-18 Stunden gebraucht. Unserer Meinung nach ist das ganz und gar ausreichend.


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https://www.heute.at/digital/games/story/Meisterdetektiv-Pikachu-3DS-2DS-Test-Review-Was-ist-klein-gelb-und-mag-starken-Kaffee-55373082

Heurepika!

Von was handelt die Geschichte hinter dem flauschigen Pikachu? Wir erklären es euch kurz und knapp! Denn auch hier gilt: Je weniger man weiß, desto besser ist das Spielerlebnis.

Der Junge Tim Goodman ist auf der Suche nach seinem Vater, der ein sehr hoch angesehener Detektiv zu sein scheint. Bei der Suche, trifft er auf das kleinen sprechenden Pikachu, das sich als Meisterdetektiv vorstellt. Bis zum Verschwinden von Tim’s Vater, stand er ihm als Partner zur Seite. Jedoch hat er nach dem Verschwinden sein Gedächtnis verloren und kann sich an keine Geschehnisse mehr erinnern.

Das kleine Pikachu sieht sich als brillanter Meisterdetektiv. So hat er sich in den Kopf gesetzt, Tim’s Vater aufzuspüren und den Fall zu lösen. Er steht Tim mit aller Kraft zur Seite.
Verstärkung bekommt Tim jedoch nicht nur vom kleinen gelben Racker. Auch die Mitarbeiter des Detektivbüros stehen ihm mit Rat und Tat zur Seite.


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https://community.bisafans.de/index.php?artikel/4827-macht-noch-heute-bei-unserem-meisterdetektiv-pikachu-gewinnspiel-auf-facebook-mi/

Kaffeesüchtiges Knäulchen

Das kleine Knäulchen ist zugegebener Weise sehr kaffeesüchtig. Ohne Kaffee kommt er nicht in Fahrt und auch Tim verleitet er dazu, auch einmal ein Tässchen zu trinken. Neben dem Kaffee ist ihm Schokolade sehr wichtig, vor allem Cookies liebt er. Ihm sind allerlei Süßigkeiten recht. Zudem ist er sehr eingebildet, frech, aber auch extrem clever.

Zusammengefasst: Er ist ein freches Knäulchen, dass Kaffeesüchtig ist, es liebt Cookies zu essen und sich als Meisterdetektiv Pikachu sieht. Für uns ist der kleine Racker das Highlight des Spiels. Es macht überaus Spaß mit ihm die Fälle zu lösen. Das Vorankommen der Ermittlungen brachte uns Suchtpotential! Zudem konnten wir es nicht abwarten, neue Hinweise über Harry’s Verschwinden herauszufinden.

Im Spiel steuern wir nur den jungen Tim. Unser Pikachu läuft uns jeden Schritt hinterher. Wenn es darum geht Pokemon zu befragen, hilft uns der kleine Kerl nur zu sehr und befragt unsere Zeugen. Denn als Mensch können wir nicht mit den verschiedenen Pokemon reden. Bei menschlichen Zeugen jedoch, übernimmt Tim die Rolle des Befragers. Man kann Pikachu auch mit dem Touchpad selbst anwählen und bekommt dann eine kurze Pikachu Sequenz, in dem der kleine Meisterdetektiv uns wieder eine Show bietet.

Passend untermalt, wird dies durch einen tollen Soundtrack. Zu jeder Szene kommt die angemessene und abwechslungsreiche Musik. Für uns stimmt hier einfach alles!


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https://www.digitec.ch/de/s1/product/nintendo-meisterdetektiv-pikachu-3ds-de-game-box-7383685

Das Leben der Pokemon

In Meisterdetektiv Pikachu bekommen wir als Spieler einen neuen Einblick in die Welt der Pokemon. Es gibt keine Trainerkämpfe mehr, wie man es von den Pokemon-Spielen üblicherweise kennt. In unserem Detektiv-Spiel erleben wir, wie die Pokemon im Alltag leben.

Ob als Unterstützung oder nur als Begleiter, die Pokemon zeigen sich von verschiedenen Seiten. Uns hat es sehr gut gefallen, wie die Pokemon beim Erstkontakt mit uns vorgestellt werden.
Ein Beispiel: Wir treffen zum ersten mal auf das Pokemon Webarak. Da wir das Pokemon zuvor noch nie angetroffen haben, bekommen wir eine kurze Sequenz eingeblendet. Bei Webarak bekamen wir die Meldung: „Webarak – Hängt sehr an seinem Faden“.
Chillabell hat die Charakterbeschreibung: „Chillabell – Voll am abchillen“.
Wir fanden die Sequenzen amüsant und witzig.

Die Pokemon mit einem kurzen Beschreibungssatz vorzustellen, hat uns positiv überzeugt und gefallen. Das tolle ist, nach dem wir ein Pokemon kennengelernt hatten, konnten wir danach mit ihm reden und das Gespräch in unser Notizbuch aufnehmen. Jedes getroffene Pokemon wird also in unserem persönlichen Notizblock hinterlegt.
Wir finden, dass ist doch mal eine schöne Art, Pokemon zu „fangen“.


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https://pressplay.at/2018/06/14/meisterdetektiv-pikachu/

Gemütlich wie im Kinosessel

Das Gameplay hat uns wirklich sehr gefallen. Gut gelungen sind die Missionen. Unsere Aufgaben waren es, Zeugen zu befragen, Orte zu untersuchen, oder Hinweise zu kombinieren, um so auf die Lösung zu kommen. In den Zwischensequenzen kommt es ab und an mal zu Quick-Time-Events, in denen wir blitzschnell Taste X/Y drücken müssen. Wir finden, das bringt Schwung in den Handlungsverlauf und Abwechslung in das Gameplay. Hauptkern des Spiels sind definitiv die Rätsel. Wir müssen in jedem Kapitel verschiedene Rätsel lösen. Mal schiebt man Kisten zur Seite, um sich den Weg frei zu machen und mal muss man verschiedene Komponenten kombinieren, um auf die Lösung zu kommen. Wer mal nicht weiter weiß, der kann sich vom sprechenden Pikachu einen Tipp geben lassen.

Das Spiel bietet immer wieder neue Rätsel. Jedes Kapitel ist unterschiedlich. Einziges Manko, dass wir an diesem Punkt erwähnen müssen, ist die Schwierigkeit der Rätsel. All zu schwer sind diese nämlich nicht. Wir mussten zwar schon unsere grauen Zellen anstrengen, aber nach guter und gründlicher Überlegung, ist man dem Rätsel auf die Spur gekommen.
Wenn man die Rätsel z.B. mit denen aus den Spielen der Professor Layton-Reihe vergleicht, erkennt man große Unterschiede sofort. Denn dort sind die Rätsel teils so schwer, dass man oft am verzweifeln ist.

Uns haben die Rätsel dennoch gefallen und wir fanden es auch nicht gravierend schlimm, dass diese nicht sehr knifflig waren. Jedoch ist uns gleich aufgefallen, dass die Schwierigkeit im Verlauf kontinuierlich zunimmt – wenn zwar auch nur ein wenig.


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https://www.volume.at/games/previews/meisterdetektiv-pikachu-preview/

Realverfilmung

Passend zum Spiel, kommt am 09.05.2019 eine Realverfilmung in die Kinos. Der Film trägt den Titel Pokemon: Meisterdetekiv Pikachu. Derofa.de hat sich exklusiv Kinotickets sichern können, um die Preview des kleinen Meisterdetektivs zu erleben.

Hier gehts zum Review

Fazit

Nun kommen wir zum Ende. Was uns in Erinnerung bleibt sind Sprüche wie „Don’t treat me like a Pokemon!“. Ja, unser kleines Pikachu ist wirklich außergewöhnlich und was besonderes.
Wer keine anspruchsvollen Rätsel erwartet, die Welt der Pokemon liebt und nichts gegen die Sprüche eines kleinen frechen Knäulchens hat, der sollte bei Meistedetektiv Pikachu nicht zögern.

Uns hat das Spiel so sehr gefallen, das wir nur eine 10/10 vergeben können! Trotz unserer kleinen Kritik an der Spielschwierigkeit.
Wir haben das kleine Schlitzohr sofort in unser Herz geschlossen und vergeben zurecht die volle Punktzahl. Heurepika!


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https://www.nintendo.de/Spiele/Nintendo-3DS/Meisterdetektiv-Pikachu-1329566.html

  Weitere Wertungen


Jayes meint → Herausragend

„Was für ein kleiner frecher Racker. Mit „Meisterdetektiv Pikachu“ liefern Nintendo und Creatures Inc. ein herausragendes Adventure ab. Zwar wäre das Spiel technisch besser auf der Switch aufgehoben gewesen und die Framerate bricht immer wieder ordentlich ein, dennoch gibt es keine langen Ladezeiten zwischen den Arealen und die Story wird sehr flüssig erzählt.

Ein neuer Charakter wird uns in Form von Flauschi Fellknäul „Meisterdetektiv Pikachu“ geboten, der sich durch Koffein-Sucht, Frechheiten, und seiner Liebe für allerlei Süßkram auszeichnet. Bescheidenheit gehört nicht zu seinen Stärken. Er ist ein arrogantes Knäulchen. Abgerundet wird die Figur durch seinen fast schon wie eine Parodie wirkenden Detektiv-Hut ala Sherlock Holmes. Er ist „ein Pikachu, das angenehm nach Kaffee duftet“.

Wir waren skeptisch ob ein sprechendes Pokemon neben Mewtu und Mauzi funktionieren kann. Wenn der fluffige Detektiv dann aber Weisheiten raus kloppt wie: „Ein Täschen Kaffee in Ehren, kann auch Harry nicht verwehren.“ und dabei frech grinst, fangen wir unweigerlich zu lachen an.

Das Spiel wurde mit der Pokemon-Welt verknüpft. So erhalten Fans keine neue abstrakte Welt sondern eine schlüssige Welt die sie kennen.

Besonders gefallen hat uns der Fall um Milo. Er verbindet die Entwicklung von Pokemon mit der Entiwcklung eines Menschen (Milo = Milotic). So wird eine komplexe Verbindung zwischen Menschen und Pokemon erzeugt, die sogar eine tiefere Message hat.

Heurepika!“   (10.08.2019)


 

„Aquaman“ (2018)

  • 7.5/10
    derofa Durchschnittswertung - 7.5/10
7.5/10

Sehenswert

Der sechste Film des DC Extended Universe, widmet sich dem Herrscher des Königreich Atlantis – Aquaman.
An den Kinokassen ist der Superhelden-Film ein voller Erfolg. Was er sonst noch zu bieten hat, erfahrt Ihr kurz und knackig im Review.

Genre: Superhelden, Comic, Action

Autor: Steevo

Verfasst am: 22.01.2019

Wertung:  


Horror-Regisseur im Gepäck

Ein Film aus dem DC Universum, geschrieben von James Wan und die erste Soloadaption des Charakters Aquaman, der gespielt wird von dem Game of Thrones Star Jason Mormoa. Mit dabei sind noch Amber Heard, Willem Dafoe, Dolph Lundgren und einige mehr.


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©Warner Bros. Entertainment

Werdegang von Aquaman

In dem Film werden die Anfänge von Aquaman erzählt. Wie er geboren wird, aufwächst und schließlich den Thron erklimmt.


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©Warner Bros. Entertainment

Erfolgreichster Film des DC Extended Universe

In den Kinos war der Film ein voller Erfolg und hat bereits Suicide Squad überholt.
Grund dafür sind zum Teil Frauen, die sich den Film anschauen – aus einem einzigen Grund – Jason Mormoa.
Darauf hatten die Produzenten spekuliert und ihr Plan ist aufgegangen. Männliche Fans kommen durch die Action und Geschichte aber auch voll auf ihre Kosten.


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©Warner Bros. Entertainment

Fazit

Ein sehr gelungener Actionfilm, das alte Aquaman-Klischee wird hier vollkommen zerstört. Coole Charaktere, unterhaltsame Action und gute Effekte machen den Film sehenswert.


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©Warner Bros. Entertainment

 

„Das Dschungelbuch“ (1994)

  • 6.8/10
    derofa Durchschnittswertung - 6.8/10
6.8/10

Ganz gut

Alice im Wunderland, Die Schöne und das Biest, Christopher Robin oder Dumbo.

Seit 2010 ist Disney eifrig dabei, die hauseigenen Zeichentrickklassiker als Realfilme neu aufzulegen. Allein im Laufe diesen Jahres sollen mit Aladdin, Der König der Löwen, Susi & Strolch und Malificent II noch vier weitere Kracher folgen. 2020 geht es mit Mulan vielversprechend weiter.

Doch genau genommen startete Disney bereits 1994 damit, seinen beliebten Meisterwerken, ein neues Realfilm-Gewand zu verpassen.

Die erste Unternehmung führte uns in die Welt des Dschungels. Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums, der gleichnamigen Buchvorlage von Rudyard Kipling erschien Das Dschungelbuch.

Wie gut sich der in die Jahre gekommene Abenteuerfilm, mit Jason Scott Lee als Mowgli heute noch schlägt, erfahrt Ihr im derofa-Review.

Genre: Abenteuer

Autor: Jayes

Verfasst am: 20.04.2019

Wertung:  


Holpriger Start

Wir starten unsere Reise im dichten Dschungel, an der Seite des kleinen Mowgli. Bei einer Expedition unter der Führung seines Vaters, geht Mowgli dem Trupp verloren. Fortan ist er gezwungen, allein im Dschungel zu überleben.

Was bereits zu Beginn auffällt, ist die doch eher konstruierte und platziert wirkende Kulisse des Abenteuerfilms. Einen wirklich authentischen und glaubwürdigen Eindruck, macht diese nicht. Ob die Tiere, die Kostüme der Schauspieler oder die Requisiten. Alles wirkt ein Stück weit wie dem Zirkus entsprungen.

Auch die Kamera Tricks, die insbesondere für das Zusammentreffen von Mensch und Tier in einem Bild verwendet wurden, wirken für damalige Verhältnisse zwar in Ordnung und wurden von Kritikern sogar als technisch erstklassig gelobt, scheinen jedoch aus heutiger Sicht ungewollt komisch.

Das Dschungelbuch legt also erstmal einen holprigen Start hin. Macht sich aber im Verlaufe besser. Doch dazu später mehr.


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©Constantin, https://filmreporter.de/kino/25536-Das-Dschungelbuch

Umgeschriebene Handlung

Eine wirklich erfrischende herangehensweise ist die Tatsache, dass Das Dschungelbuch keine 1zu1 Realfilmumsetzung des Zeichentrickklassikers von 1967 bietet, sondern die Geschichte aus dramaturgischer Sicht, bewusst verändert wurde. Unter anderem, um nicht mit dem Zeichentrickfilm konkurrieren zu müssen.

Captain William Boone und vor allem die Figur der Katherine Brydon (gespielt von Lena Headey, vor allem bekannt als Cersei Lennister aus Game of Thrones), die die Handlung an der Seite von Mowgli maßgeblich prägt, kommen ursprünglich nicht aus Kiplings Buchvorlage.

Das tut dem Abenteuerfilm besonders gut, denn so schafft er sich den nötigen Raum, um seine ganz eigene Geschichte zu erzählen und beleuchtet mit Zuhilfenahme des Grundstoffs, eine andere Seite.


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©Constantin, https://www.kino.de/film/das-dschungelbuch-1994/

Zufriedenstellende Entwicklung

Im Verlauf von Das Dschungelbuch wird diese Tatsache zur größten Stärke des Films. Wir haben die Möglichkeit, uns auf die eigene Story einzulassen, die sich zwar mit sehr stereotypen, aber dennoch interessanten Charakteren entwickelt.

Die orchestralische Musik fängt an auf uns zu wirken und plötzlich sind wir zufrieden damit, uns in das Abenteuer gestürzt zu haben, was immer kurzweiliger zu werden scheint.


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©Constantin, https://www.kino.de/film/das-dschungelbuch-1994/bilderstrecken/bilder-videos-das-dschungelbuch/#page=2

Solides Abenteuer

Letzten Endes ist Das Dschungelbuch bei weitem kein perfekter Film, macht sich aber insbesondere im späteren Verlauf richtig gut. Auch wenn die Geschichte in einem sehr vorhersehbaren Showdown mündet, hat der Film seine abenteuerlichen Momente, in denen vor allem Hauptdarsteller Jason Scott Lee als Mowgli, sowie Lena Headey als Katherine Brydon überzeugen können.

Ein Abenteuer ist Das Dschungelbuch also allemal.
Im Grunde bietet der Disney-Realfilm sogar eine wertvolle Aussage.
Als eines der Hauptthemen, beschäftigt er sich mit dem EInfluss der Menschen, auf die natürliche Umwelt und die Tierwelt. So ist Mowgli als „Mischung“ aus Mensch und Tier immer wieder mit sich selbst im Zwiespalt und agiert als Verfechter des Naturgleichgewichts. Im Gegensatz zu den unmoralischen Antagonisten, die um jeden Preis und mit aller Gewalt, dem Dschungel seine, im wahrsten Sinne des Wortes, goldene Beute entziehen wollen.

So bleibt am Ende – „Nun merket auf und hört den Ruf, wer Dschungelfrieden hält, leb lang auf dieser Welt.“


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©Constantin, https://www.cinema.de/film/das-dschungelbuch,1321333.html

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©Constantin, https://www.kino.de/film/das-dschungelbuch-1994/bilderstrecken/bilder-videos-das-dschungelbuch/#page=7

  Weitere Wertungen


Lissa meint →     Sehenswert


 

„This Is Us – Das ist Leben“ (2016 – …)

  • 8/10
    derofa Durchschnittswertung - 8/10
8/10

Ausgezeichnet

Eine Cocktail von Parenthood und Six Feet Under – Gestorben wird immer?

Bei This Is Us – Das ist Leben, erwartet den Zuschauer viel Drama, verpackt in einer herzerfüllenden Serie.

Ob uns die Familiengeschichte überzeugen konnte, erfahrt ihr in unserem derofa-Review.

Genre: Drama

Autor: Lissa

Verfasst am: 04.05.2019

Wertung: 


Eine Serie zum charmanten weinen

„Dieses magische etwas ohne Ende und ohne Anfang. Das sind wir. Dass ist das Leben.“

Wir finden dieses Zitat spricht für sich. Es verrät uns um was es in der dramatischen Serie geht. Die Dramaserie This Is Us – Das ist Leben wurde im November 2016 auf dem Sender NBC ausgestrahlt. In Deutschland wurde die erste Staffel ein Jahr später im Jahr 2017 auf ProSieben gezeigt. Mittlerweile, kann man die ersten 3 Staffeln der Serie auch auf Amazon Prime anschauen.

Das Hauptthema der Serie ist das Familiendrama der Familie Pearson. Es ist eine Mischung aus Parenthood, Modern Family oder Six Feet Under – Gestorben wird immer. Nach dem großen Erfolg der ersten Staffel, wurden zwei weitere Staffeln produziert. Ob eine vierte Staffel geplant ist, ist derzeit noch nicht bekannt.


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©NBC

Holt eure Taschentücher heraus

Die Serie handelt um das Leben der drei Geschwister Kate, Kevin, Randall und deren Eltern Kate und Jack Pearson. Die Geburt der Geschwister verlief jedoch nicht wie gewöhnlich und brachte einige Komplikationen mit sich. Im Jahr 1980 kamen Kate und Kevin Pearson als Zwillinge auf die Welt. Das dritte Kind starb während der Geburt.

Die Eltern Jack und Rebecca Pearson mussten darauf eine schwere Entscheidung treffen. Da es ihr größter Wunsch war, mit drei Kindern nach Hause zu gehen, entschieden sie sich ein weiteres Kind zu adoptieren. Sie adoptieren den afroamerikanischen jungen Randall, der am selben Tag wie Kate und Kevin zur Welt kam. Randall wurde als Säugling nach der Geburt, an einer Feuerwehrwache ausgesetzt und daraufhin von einem Feuerwehrmann ins Krankenhaus gebracht.

Der Verlust des verlorenen Kindes ist für die Eltern nicht leicht zu verkraften. Daraufhin hält Jack ein Gespräch mit dem zuständigen Arzt. Er hinterlässt Jack einen Rat der sein ganzes Leben geprägt und verändert hat.

„Ich stell mir vor, dass Sie irgendwann so ein alter Mann sein werden wie ich. Der einem jüngeren Mann das Ohr abkaut um ihm zu erklären, wie Sie die bitterste Zitrone die einem das Leben geben kann genommen haben und es geschafft haben daraus Limonade zu machen. Wenn Sie das können, werden Sie trotzdem drei Babys aus dem Krankenhaus mit nach Hause nehmen. Nur nicht ganz so wie geplant.“


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Bekannte Gesichter

In This Is Us – Das ist Leben, bekommen wir viele geläufige Schauspieler zu sehen.

Jack Pearson wird u.a. von Milo Ventimiglia gespielt. Seine wohl bekannteste Rolle war die von Jess Mariano aus der Serie Gilmore Girls. Auch in Jacks Frau Rebecca erhalten wir ein bekanntes Gesicht. Mandy Moor, spielt Rebecca Pearson. Sie haben wir bereits in Filmen wie Plötzlich Prinzessin oder The Darkest Minds – Die überlebenden gesehen.

Wir finden die Schauspieler der Serie sehr überzeugend und können die Leistung nur Loben. Der Zuschauer kann die Charaktere sofort ins Herz schließen und mitfühlen.


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Wechsel der Zeitebenen

Die Handlung wird in verschiedenen Zeitebenen erzählt. Mal wird uns die Geschichte von Rebecca und Jack in der Vergangenheit erzählt. Mal sehen wir, wie es den Geschwistern in der Gegenwart geht. Dieser Wechsel bringt Abwechslung. Durch diesen Erzählstil, bleibt uns als Zuschauer die komplette Geschichte zuerst einmal vorenthalten.

Wir erfahren zu Beginn sehr wenig und müssen die nächsten Episoden abwarten, um mehr aus dem Leben der Pearsons zu erfahren. Uns hat der Erzählstil sehr gefallen. So bleiben immer Fragen offen und die Spannung erhalten.


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Herzschmerz garantiert

Wenn ihr Serien wie Parenthood oder Six Feet Under – Gestorben wird immer kennt, dann wisst ihr, wie sehr eine Dramaserie den Zuschauer in den Bann ziehen kann.
Wir konnten uns hier und da eine Träne nicht verkneifen. Manchmal haben wir uns gefragt, wieso wir uns diese Serie ansehen? Sie lässt uns bedrückt zurück. Wieso tun wir uns das an? Die Antwort ist ganz einfach. This Is Us – Das ist Leben kann man nur lieben, denn es ist „Das Leben“.

Die Protagonisten der Serie haben mit viel zu kämpfen.
Die Geschwister sind von der Person her alle sehr unterschiedlich. Kate ist eher die ruhige und zurückhaltende, die viel mit ihrem Leben zu kämpfen hat. Kates Bruder Kevin, ist das genaue Gegenteil. Er steht als Seriendarsteller im Rampenlicht und wird von vielen seiner Fans geliebt und bewundert. Randall ist genau die Mitte von beiden. Er hält sich aus den meisten Sachen eher raus.

Und was ist mit Jack und Rebecca? Am besten, ihr findet es selbst heraus. Denn die Serie lebt nur von den Geschichten der Charaktere.


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©NBC

Fazit

Ob Liebe, Freude, Tod und Trauer. Die Serie behandelt all diese Themen sehr gefühlvoll und mit Vorsicht.

Wenn ihr euch an This Is Us – Das ist Leben wagt, dann tastet euch langsam heran.

Die Geschichte kann euch herzzerreißend zurücklassen.
Denn alles was ihr sehen werdet ist „Das Leben“.