The Mandalorian (2019 – …)

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Sehenswert

Am 24. März 2020 startet Disneys Streamingdienst “Disney+” in Deutschland.

Im Zuge dessen hat der größte Medienkonzern der Welt selbstverständlich einen besonderen Leckerbissen mit im Startprogramm: Die erste Star-Wars-Realfilmserie überhaupt![1]

Wir hatten die Möglichkeit bereits jetzt in „The Mandalorian“ einzutauchen. Ob es zum würdigen Ableger im Star-Wars-Universum gereicht hat, erfahrt Ihr in unserem Review.

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Genre: Science-FictionDrama

Originaltitel: The Mandalorian

Produktionsland: USA

Regie: Dave Filoni (E01+05), Rick Famuyiwa (E02+06), Deborah Chow (E03+07), Bryce Dallas Howard (E04), Taika Waititi (E08)

Drehbuch: Jon Favreau (E01-04, E07-08), Dave Filoni (E05)

Musik: Ludwig Göransson

Länge: ca. 30-40 Minuten je Episode

Altersfreigabe: FSK nicht bekannt (Stand: 15.02.2020)

Universum: Star Wars

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©Disney+

Die Star-Wars-Serie

Disney wäre nicht Disney wenn sich der Medienkonzern des Mausmaskottchens, nicht über den Einfluss seiner stärksten Marken wie „Marvel„, „Pixar“ oder eben auch der von „Star Wars“ bewusst wäre. Es war also fast klar, dass im Zuge des längst überfälligen Starts des Hauseigenen Streamingdienst „Disney+“, neue Inhalte aus dem Star-Wars-Kosmos geliefert werden müssen, um für regen Ansturm an Neukunden zu sorgen.

Als Drehbuchautor und Executive Producer hat Disney niemand geringeren als Jon Favreau engagiert, der sich in Hollywood mit den ersten beiden „Iron Man“ Verfilmungen der Marvel Studios, und CGI-Spektakel wie „The Jungle Book“ (2016) oder „Der König der Löwen“ (2019) einen Namen gemacht hat.

Produziert wird die Serie von Lucasfilm und Fairview Entertainment.[2] Auch die Präsidentin des Studios, Kathleen Kennedy, die seit dem Verkauf von Lucasfilm an Disney im Jahr 2012 maßgeblich an weiteren Veröffentlichungen im Universum beteiligt ist, wirkt als Produzentin mit.[3]

Zeitlich spielt „The Mandalorian“ 5 Jahre nach dem dritten Star-Wars-Film „Episode VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ (1983), in etwa also nach dem Fall des Imperiums, infolge der berüchtigten „Schlacht von Endor“ (Gedächtnisstütze: der Film mit den flauschigen Ewoks). Die Serie folgt einem mandalorianischen Kopfgeldjäger (Pedro Pascal), der auf seinen Reisen durch die Galaxis auf eine bedeutende Entdeckung stößt.[4]

Eine zweite Staffel wurde bereits für Herbst 2020 angekündigt.[5]


 

Once Upon a Time … in Hollywood (2019)

  • 7/10
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7/10

Sehenswert

Once Upon a Time…in Hollywood ist Quentin Tarantinos 9. Film der 2019 in die deutschen Kinos kam.

In den Hauptrollen sind u.a. Leonardo DiCaprio, Brad Pitt und Margot Robbie vertreten.

In den USA sollte der Film ursprünglich an dem 50. Todestag von Sharon Tate in den Kinos laufen, wurde dann jedoch einige Wochen vorher gezeigt.

Was wir von Quentin Tarantinos neuestem Werk halten, verraten wir im Review.

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Genre: Drama

Originaltitel: Once Upon a Time in Hollywood

Produktionsland: USA

Regie: Quentin Tarantino

Drehbuch: Quentin Tarantino

Musik: Verschiedene Interpreten

Länge: 161 Minuten

Altersfreigabe: FSK 16

Wertung:   

Autor: Lissa

Verfasst am: 14.02.2020


Es war einmal … in Hollywood

Wenn schon allein der Titel für Verwirrung sorgt … muss es Quentin Tarantino sein. Mit Once Upon a Time in Hollywood haut uns der Regisseur seinen neuesten Film um die Ohren.

Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) ist ein Schauspieler der in den 50er Jahren durch die Westernserie „Bounty Law“ in Hollywood bekannt wurde. Seine goldenen Zeiten sind jedoch Vergangenheit.

Es ist das Jahr 1969 und für den einst beliebten Schauspieler läuft nicht mehr alles so glänzend. Zusammen mit seinem Freund und Stunt double Cliff Booth (Brad Pitt) nimmt er verschiedenste Filmrollen in Los Angeles an, um so seiner Karriere wieder etwas auf die Sprünge zu helfen.


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©Sony Pictures

Gemischte Stilistik

Meisterregisseur Quentin Tarantino bringt es auf den Punkt und verleiht seinem neuen Werk bereits beim Auftakt enorm viele Stilmittel. Das Tarantino es gerne besonders extravagant mag müssen wir nicht erwähnen. Dadurch kommt es in Once Upon a Time in Hollywood zum kunterbunten Stilmix.

Bereits bekannt aus z.B. Kill Bill Volume 1 (2003) wurden Rick Daltons Filmszenen als Schauspieler absichtlich in schwarz-weiß dargestellt. Der Regisseur vermag dadurch den alten Western-Flair zu verdeutlichen. Realismus und Fiktion wurden hier perfekt aufeinander abgestimmt.

Ein weiteres Stilmittel bietet uns der Film in Form der Darstellung alter Schauspieler, wie z.B. Sharon Tate. Echte Filmszenen der 60er-Jahre Stilikone werden auf die Kinoleinwand projeziert.

Auch musikalisch müssen wir nichts missen. Wir bekommen passende Rock-Songs aus den späten 60er-Jahren in einem beeindruckenden Soundtrack geboten.[1] Einige Lieder erinnern stark an eine der bekanntesten Filmszenen aus Pulp Fiction – so let’s do the twist. Solch kleine Charakteristika sind vom Regisseur bedacht eingesetzt worden, um auch den Fan-Service nicht zu vernachlässigen. Wer bereits die Werke von Tarantino kennt, der findet sich schnell zurecht im neuen Meisterwerk.


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Königsleistung der Schauspielkunst

In Once upon a Time in Hollywood entdecken wir viele bekannte Gesichter. Ob Leonardo DiCaprio als Spitzenreiter, Brad Pitt in seiner Höchstform als Stun double oder etliche weitere Gesichter wie z.B. Margot Robbie, Al Pacino, Luke Perry oder Dakota Fanning.

Leonardos Rolle nimmt jedoch den meisten Raum im gesamten Film ein. Er spielt seine Rolle überragend gut! Ob Mimik oder Gestik, seine schauspielerische Leistung wird von uns als Beste im Film bewertet. Ohne ihn würde der Film so wie er final ist nicht aufgehen und so eindeutig auch an Qualität einbüßen. Weitere Schauspieler haben dadurch kein leichtes Spiel sich in dem Film zu behaupten – denn neben ihm wirkt selbst Brad Pitt nicht mehr so groß.


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Verloren im Labyrinth der Handlungsstränge

Während die Laufzeit voranschreitet, fragten wir uns – Wohin geht die Reise eigentlich? Die Handlung verrät dies anfangs nicht. Als Zuschauer fragt man sich, ob die ein oder andere Sache wirklich notwendig gewesen ist. Das ist jedoch nicht als Kritik gedacht, denn Tarantino hat die Szenen so aufeinander aufgebaut, dass sie dennoch stimmig zueinander passen, auch wenn wir zu Beginn das Gefühl nicht loswerden konnten, die Szenen sind willkürlich aneinander positioniert worden.

Die Szenen sind zu keiner Zeit langatmig oder ganz fehl am Platz. Denn mit dem Finale lässt der Regisseur eine gigantische Bombe explodieren, die dem Zuschauer alle bisherig angesammelten Fragen im Nu beantwortet.


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©Sony Pictures

Auf die Details kommt es an

Einen extra Lob möchten wir hiermit an das Synchronstudio „Berliner Synchron GmbH“ aussprechen, welches die Arbeit der Vertonung meisterlich bewältigt hat und uns zum einen die hervorragende Synchronstimme von Leonardo DiCaprio (Gerrit Schmidt-Foß) liefert.

Unter der Dialogregie steckt Christoph Cierpka, der zusammen mit Tobias Neumann auch das Dialogbuch schrieb.[2]

Ob im Radio, in der Werbung, im TV – es wird immer die Originalversion gezeigt – sämtliche Medienformen wurden im Original gelassen und nicht synchronisiert. Sehr gute Arbeit des Synchronstudios diese Abschnitte im Film in der unverfälschten Version zu belassen. Dadurch wird dem Film noch mehr Authentizität vermittelt.


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https://variety.com/2020/artisans/production/quentin-tarantino-once-upon-a-time-in-hollywood-2-1203484354/

Eine Geschichte die das Leben schrieb

Wenn man eines in Once Upon a Time in Hollywood erkennen soll, dann ist es die Handschrift von Quentin Tarantino – denn diese ist durchaus prägnant erkennbar. Jede Szene wurde von ihm bis in Detail geplant.

Tarantinos neuestes Meisterwerk ist ein Zusammenschütten historischer Begebenheiten, in eine surreale absurde Welt. Ob in Form von Bruce Lee’s Kampfkünsten, der grauenhaften Sektenfamilie Manson, oder der Schauspielerin Sharon Tate – diese Geschehnisse sind realen Vorbildern entsprungen.


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Auf die Kunst kommt es an

Die Begebenheiten werden schnell durch beispielsweise einen kampflustigen Bruce Lee, mit seinen komödiantischen Elementen aufgebrochen. Genau diese Eigentümlichkeit lässt den Film wachsen und zu dem werden, was er später mal sein soll. Wem diese spezielle Art von Regisseur Quentin Tarantino nicht bekannt ist, dem wird der Film womöglich sauer aufstoßen, denn der bizarre Kunststil kann durchaus dem ein oder anderen missfallen.

Once Upon a Time in Hollywood ist eine Hommage an alte Tage – welches durch etliche Anekdoten von früher seine Eigenheit erlangt. Diese zu erkennen belustigt die Handlung umso mehr. Künstlerisch gesehen erhalten wir mit Once Upon a Time in Hollywood ein Werk, welches unter Kritikern mehr als nur kritisiert wird – ein Werk welches unsere Zellen zum arbeiten bringt und dem Einheitsbrei dadurch einen gewaltigen Schlag ins Gesicht verpasst.


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https://www.slashfilm.com/once-upon-a-time-in-hollywood-set-pics/

Fazit

Der Film beginnt stimmig, wird jedoch unnötig in die Länge gezogen was den mittleren Filmabschnitt verzichtbar machen lässt. Viele Szenen hätten womöglich auch weggelassen werden können – ohne der Handlung dadurch zu schaden. Jedoch wollen und können wir nicht zu viel kritisieren, denn das Finale ist das große Highlight der Erzählung. Auch wenn der Film sich etwas in die Länge zieht und man kontinuierlich nach dem roten Faden sucht, stellt man auch fest, dass der Film keinesfalls langatmig ist.

Bei ca. 3 Stunden fesselt er uns dessen ungeachtet und weist gerade durch seinen Tarantino-Stilmix in der Filmbranche mehr als herauszustechen. Bei dem gewöhnlichen Standard welches sich in der Filmszene rumtreibt, wirkt Once Upon a Time Hollywood wie eine ungewöhnlich erfrischende Inszenierung von fiktiven und realitätsnahen Geschehnissen und bringt somit endlich wieder etwas unbenutztes auf die Kinoleinwand.


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   Weitere Wertungen


Jayes meint →   Ganz gut


 

Luigi’s Mansion (2001, 2018)

  • 9/10
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9/10

Herausragend

Wolltet Ihr schon immer mal ein Videospiel mit Luigi als Protagonisten spielen?

Dann habt ihr jetzt die Möglichkeit mit Luigi in den ersten Teil der Spielereihe mit dem Titel Luigi’s Mansion für den Nintendo 3DS einzutauchen.

Wir erzählen euch was es mit der Portierung auf den Handheld auf sich hat und ob das Videospiel spielenswert ist.

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Genre: Action-Adventure

Originaltitel: Luigi’s Mansion

Produktionsland: Japan

Entwicklerstudio/Publisher: Nintendo

Musik: Kazumi Totaka, Shinobu Tanaka

Spielmodus: Singleplayer

Spielzeit: ca. 6-10 Stunden (Story)

Plattformen: Original: Nintendo GameCube | Remastered: Nintendo 3DS

Altersfreigabe: USK 0

Wertung:   

Testplattform: Nintendo 3DS

Autor: Lissa

Verfasst am: 15.01.2020


Jetzt wird’s grün

Wir wissen das Nintendo seinen Spielehelden gerne besondere Aufmerksamkeit zuteil kommen lässt. Dieses Mal in Form eines Videospiels mit dem Namen Luigi’s Mansion für den Nintendo 3DS. Ein Spiel, welches einst 2001 für den Gamecube entwickelt wurde und nun im Jahre 2018 eine Portierung auf den kleinen Handheld bekommen hat.

Doch um euch etwas Klarheit zu verschaffen und den Staub alter Spiele weg zu schaffen, erklären wir euch was es mit Nintendos Eigenmarke auf sich hat.

Mario unser Held und Liebling bekam in der Vergangenheit oft Ruhm und Ehre zugesprochen. Zugegeben, im Vordergrund etlicher Nintendo-Spiele brachte es der rote Klempner immer als erster auf Nintendos-Spielekonsole. Sein jüngerer Bruder Luigi dagegen, hatte nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen und stand eher im Schatten seines Bruders.

Im Jahr 2013 war es dann soweit! Das „Jahr des Luigi“ hat begonnen und unser grüner Klempner wurde nun mehr Beachtung geschenkt. Ob mit einem eigenen Nintendo 3DS im Luigi Design, einem eigenen Spiel mit Luigi als Protagonisten oder einem Sammlerstück in Form eines Dioramas, für Luigi verlief das grüne Jahr besser als je.


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https://www.ntower.de/news/32057-shigeru-miyamoto-erkl%C3%A4rt-das-jahr-des-luigi-im-miiverse-offiziell-f%C3%BCr-beendet/

Ghostbusters meets Luigi

Mit Luigi’s Mansion bekamen wir schon damals ein grandioses Spiel, mit einer frischen Spieleidee und diversen Neuerungen. Doch worum geht es eigentlich in diesem geisterhaften Abenteuer?

In Form einer mysteriösen Nachricht erfährt Luigi, dass er eine Villa in einem Gewinnspiel gewonnen hat. Zusammen mit Mario begibt er sich auf den Kurs in Richtung dieser. Doch auf den Weg verlieren sich die beiden und Mario wird vermisst. Währenddessen findet Luigi den sogenannten Hauptpreis. Die Villa hat etwas unheimliches auf sich und Luigi wird das Gefühl nicht los, dass er dort nicht alleine ist.

Er wird in Folge dessen von einem gruseligen Geist angegriffen. Schnell eilt ihm Prof. Immanuel Gidd (kurz I.Gidd) zur Hilfe. Der Professor erklärt Luigi nach der Rettungsaktion, dass er ihm helfen wird seinen Bruder Mario zu finden. Er glaubt nämlich, dieser sei durch unerklärliche Weise in der Villa verschwunden.

Zum Schutz gegen die Geister bekommt Luigi von I.Gidd einen Staubsauger geschenkt – den Schreckweg 08/16. Mit diesem ist es nämlich möglich, die Geister in der Villa einzusaugen und sicher zu verwahren. Luigi macht sich nun bewaffnet mit einem Staubsauger auf die Suche nach seinem verschollenen Bruder.


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Das Spielprinzip – Von Geisterjagd bis hin zu Pflanzen gießen

Es ist ganz simpel und macht dennoch schon ab der ersten Minute Spaß. Luigi’s Aufgabe ist es, die Villa zu durchforschen und so seinen Bruder Mario zu finden.

Während wir durch die Gruselvilla marschieren, können wir jederzeit eine Übersichtskarte anschauen. Diese hat keine Zielmarkierung, jedoch kann man einsehen, welche Tür nun für einen zugänglich ist oder nicht. Im Verlauf bekommt ihr Truhen geschenkt in denen meistens Türschlüssel enthalten sind, die ihr für die Türen in der Villa benötigt. Sobald ihr einen dieser Schlüssel eingesammelt habt, zeigt euch die Karte für welche Tür der Schlüssel geeignet ist. Sehr praktisch! Keine nervige Sucherei. Ihr läuft also durch das mysteriöse Haus, durchsucht alle Räume innerhalb dieses und saugt jeden Geist ein den ihr auf dem Weg findet.

Wir mussten natürlich auch unsere grauen Zellen anstrengen. Es gibt einige Rätsel während Luigi’s Abenteuers. Teils sind die Rätsel nicht so schwer, aber wir sind auch auf einige gestoßen, bei denen wir etwas länger brauchten um auf die Lösung zu kommen.

Innerhalb unseres Abenteuers halten wir stets Kontakt mit dem verrückten Professor I.Gidd. Von ihm haben wir ein Kommunikationsgerät erhalten, den sog. “Gameboy Horror“ (im Design eines GameBoy Colors). Wenn wir einen der Zwischenbosse im Spiel bezwungen haben, klingelt unser GameBoy Horror in Form der Luigi’s Mansion Melodie.

Der Professor ruft unseren Helden nämlich regelmäßig an, um ihn auf seinem Weg weiterzuhelfen und neue Informationen zu vermitteln.


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Luigi’s summen

Nintendo ist dafür bekannt in ihren Spielen auf jedes so liebevoll gestaltete Detail zu achten. Zum Beispiel summt unser Held Luigi während man durch die Gruselvilla läuft, die Titelmusik von Luigi’s Mansion, oder wir entdecken einen noch unbekannten Raum mit diversen Musikinstrumenten und einem kleinen Rätsel. Wenn wir dieses gelöst haben, beginnen sich die Musikinstrumente von alleine an zu bewegen und die altbekannte Super Mario-Melodie zu spielen. Es ist eine Kleinigkeit, aber genau um solche Details geht es. Wir finden – sehr charmant Nintendo.

Generell ist die Atmosphäre in dem Spiel sehr gut gelungen. Grafisch haben wir eine weitaus bessere Darstellung erhalten als auf dem GameCube. Setzt euch bequem auf die Couch und dreht die Lautstärke hoch. Ihr werdet euch sofort hineinversetzt fühlen – in das verfluchte Horrorhaus, mit ihren schaurigen Geräuschen einer quietschenden Tür, oder einfach nur die Stille genießen – bis unser Held anfängt die Titelmusik zu summen. Denn erst dann merken wir, wir sind nicht alleine. Unser Protagonist ist stets bei uns, um uns einen Weg durch die gruselige Villa zu verschaffen.


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Kritikpunkt – Das war wohl nix

Wir müssen jedoch auch einen kleinen (eher sogar großen) Kritikpunkt ansprechen. Perfekt ist das Spiel in keinster Weise. Was kann sehr schnell auf die Nerven eines Gamers treffen und ist essentiell wichtig für Videospiele?

Wir sprechen von der leider schlecht auf den Handheld umgesetzten Steuerung. Während unser grüner Held durch die Villa streift und wir Unmenge an Geister treffen ist es unsere Aufgabe, diese auch mit dem Staubsauger einzufangen. Jedoch verläuft das etwas schwierig, da dem Nintendo 3DS ein rechter Analogstick fehlt. Denn ohne diesen, müsst ihr entweder euren Nintendo 3DS in der Luft hin und her bewegen, oder ihr besitzt einen New Nintendo 3DS.

Dieser hat nämlich einen kleinen Analogstick für den rechten Daumen den ihr schnell bedienen könnt. Doch leider ist das auch nicht die Lösung des Problems. Selbst mit dem New Nintendo 3DS und dem integrierten rechten Analogstick, fiel es uns schwer den Staubsauger richtig zu justieren. Dauerhafte Frustration lag hier in der Luft – ein Gefühl der Machtlosigkeit. Das schlimmste daran ist, die Kernaufgabe im Spiel ist es, diesen verflixten Staubsauger richtig zu bedienen um die Geister los zu werden. In der Ursprungsversion auf dem Gamecube gab es diese Problematik wohl nicht, da der Gamecube-Controller die nötigen Tasten besaß.

Mamma Mia – das war wohl wirklich nichts.


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Fazit

Luigi’s Mansion beinhaltet so viel Abwechslung. Leider wurde dies in eine kleine Spielzeit verpackt. Wir brauchten für den ersten Durchgang nur ca. 6-8 Stunden. Dennoch ist es ein Pflichtkauf für jeden Nintendo-Fan!

Ob verschiedene Rätsel, einen sympathischen Protagonisten, oder eine typische Nintendo-Geschichte mit einer dichten Gruselatmosphäre, für jeden ist etwas dabei. Es macht einfach Spaß mit Luigi als Helden eine schaurige Villa zu erkunden und mit einem Staubsauger bewaffnet damit Geister einzufangen. Wir gönnen es unserer grünen Hauptfigur von Herzen erneut ein eigenes Spiel erhalten zu haben. Dieses Mal zwar als Portierung, aber dafür mit einer noch schöneren und verbesserten Grafik als zuvor.

Wer nicht genug von der Farbe Grün bekommen kann, sollte die Spielefortsetzungen nicht außer Acht lassen. Luigi’s Mansion 2 war das erste Videospiel auf dem Nintendo 3DS mit Luigi als Protagonisten, welches Nintendo im Jahre 2013 veröffentlicht hat. Doch weil alle guten Dinge wie man so schön sagt drei sind, kam im Jahr 2019 der dritte Teil der Reihe mit Luigi’s Mansion 3 auf den Markt. Dieses Mal für die aktuellste Konsole –  die Nintendo Switch.

Wir hoffen auf etliche weitere Videospiele mit Luigi als Helden, denn wie wir bemerkten, steht Nintendo grün auch sehr gut.


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http://rebloggy.com/post/gif-dancing-luigi-luigi-s-mansion/60693508662

 

Grease (1978)

  • 8.5/10
    derofa Durchschnittswertung - 8.5/10
8.5/10

Ausgezeichnet

Ein Klassiker mit einem 60er Jahre Flair, der uns bis heute mit seinem Soundtrack fasziniert und deshalb immer Kult bleiben wird.

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Genre: Musical

Originaltitel: Grease (dt. Schmiere)

Produktionsland: USA

Regie: Randal Kleiser

Drehbuch: Allan Carr, Bronte Woodard

Musik: John Farrar, Barry Gibb (Original = Jim Jacobs)

Länge: 110 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Autorenwertungen


Jayes meint →     → Sehenswert

Grease ist ein Musical-Film, der neben guter Musik durch das überzeichnete 60er Jahre Flair seinen Charm versprüht. Ein unterhaltsames und kurzweiliges Erlebnis, das aufgrund seines hohen Wiedererkennungswertes auch mehr als 20 Jahre später noch funktioniert.“   (01.02.2020)


Lissa meint →      →   Lieblingsfilm 

„Einer der kultigsten Filme aller Zeiten. John Travolta und Olivia Newton John zusammen in einer der wohl erfolgreichsten Musicaladaptionen. Das beliebte Musical aus dem Broadway wurde Im Jahre 1978 auf die Kinoleinwand gebracht.

Grease besitzt alles was das Musical-Fan-Herz sich wünscht. Eine humorvolle und nicht ernst zunehmende Geschichte, sowie kultige Musik mit Klassikern wie „You are the one that I want“.  Dieser wurde bis vor einigen Jahren noch im Duett live von den beiden Hauptdarstellern bei einem Réunion Treffen performed.

Der original Soundtrack aus dem Musical von Jim Jacobs geht direkt ins Ohr und verweilt dort auch eine Weile. Ohrwurm-Garantie!

Selbst nach 42 Jahren ist der Film unter Zuschauern noch genauso beliebt wie damals.

Was soll man mehr sagen als – „Go, Grease lightnin‘, you’re burnin‘ up the quarter mile“.

Ein Klassiker für alle Zeiten . Go Grease!“   (31.01.2020)


Beschreibung

Der Sommer 1959 war für Danny Zuko (John Travolta) und Sandy Olsson (Olivia Newton-John) etwas ganz besonderes. Sie trafen sich am Strand und verliebten sich ineinander. Doch der Sommer nähert sich dem Ende. Sowohl Danny und Sandy müssen getrennte Wege gehen. Sie begibt sich auf den Weg zurück nach Australien, wohingegen Danny wieder zurück an die Rydell High School muss.

An der High School herrschen andere Regeln. Danny gehört an der Rydell zu den Draufgängern der T-Birds Gang. Sandy muss aufgrund ihrer Eltern unvermutet umziehen und es verschlägt sie nun auch an die Rydell High School, bei der sie unmittelbar auf die Gruppe der Pink Ladies trifft.

Im Jahre 1971 kam das Musical Grease an den Broadway und verzauberte damit viele Zuschauer. Genau 7 Jahre später brachte es die Adaption in Form eines Kinofilmes auf die Kinoleinwand.

In den Hauptrollen sind John Travolta und Olivia Newton-John vertreten. Der Soundtrack schaffte es in vielen Ländern sogar auf Platz eins der Charts. [1]

Grease wurde 1978 zum erfolgreichsten Film des Jahres. Zeitweise war er auch neben der weiße Hai und Star Wars – Krieg der Sterne einer der erfolgreichste Filme aller Zeiten. Er war für zahlreiche wichtige Preise nominiert, unter anderem für einen Oscar für die Beste Filmmusik.[2] 1979 wurde er mit der „Goldenen Leinwand“ und dem „People’s Choice Award“ ausgezeichnet. [3]

Im Jahr 1982 wurde eine Fortsetzung zu Grease produziert. Die beiden Hauptrollen übernahmen dieses Mal jedoch nicht John Travolta und Olivia Newton-John, sondern Maxwell Caulfield und Michelle Pfeiffer. Für sie war es die erste Hauptrolle überhaupt in einem Kinofilm.


Bilder

Die T-Birds

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©Paramount Home Entertainment

Grease Lightning – Ein Titel aus dem Soundtrack

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©Paramount Home Entertainment

Das Abschlussfest der Rydell High School

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©Paramount Home Entertainment

Reunion-Treffen 2019: Olivia Newton-John und John Travolta im klassischen Outfit aus dem Film

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https://www.stern.de/lifestyle/leute/vip-news–john-travolta-kehrt-mit–grease–sing-along-zurueck—der-star-teilt-videos-von-hinter-den-kulissen-9049756.html