Disney+ – Die Streaming-Konkurrenz?!

Der Name Disney begleitet uns schon seit unserer Kindheit mit wundervollen Werken, die wir heute und damals noch genauso hervorragend empfinden.

Walt und Roy Disney gründeten 1923 in Kalifornien die „Disney Brothers Cartoons“. Damals noch unter diesem Namen vertreten, wurde der Konzern 1929 zu „Walt Disney Productions, Ltd.“

Die ersten Auftritte von Mickey, Goofey und Co. folgten. Zu dieser Zeit konnten sich die beiden Brüder nicht vorstellen, in der Zukunft eine der erfolgreichsten Medienunternehmen zu werden.


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https://www.tz.de/multimedia/disney-plus-streaming-preis-start-deutschland-zr-13458803.html

Große Erfolge und die Reise einer kleinen Maus

Viele fragen sich wieso Disney so erfolgreich wurde. Dies ist ganz einfach zu beantworten. Denn schon damals, sowie heute verzaubert Disney mit seiner Magie Jung und Alt. Die Zeichentrickfilme, die damals noch ohne jegliche CGI-Effekte produziert worden sind, gehören heutzutage zu den Klassikern animierter Filme.

Mickey und seine Reise durch die Zeit, nahm einen großen Stellenwert im Herzen jedes Fans ein . Die Entwicklung einer Schwarz-Weißen Maus, bis hin zum bunten Racker so wie wir ihn heute kennen, ist ein geschichtlicher Höhepunkt von Disney. Neben den sympathischen Charakteren, legt Disney auch viel wert auf die Liebe zum Detail. Jeder Animationsfilm wurde so gründlichst studiert und durchdacht geplant, dass selbst Schneewittchens kleine Vögel vor Freude zwitschern.

Im Kontrast dazu zeigt sich jedoch, dass man auch durch altbewährte Stilmittel erfolgreich sein kann. Das japanische Entwicklerstudio „Studio Ghibli“ bleibt sich treu und produziert bis heute selbst gezeichnete, hochwertig produzierte Animationsfilme. Auch wenn Disney sich von der Kunst des „selbst Zeichnens“ teils entfremdet hat, weisen die Filme heute dennoch zu erfreuen und überzeugen.


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https://www.chip.de/news/Disney-So-holen-Sie-alles-aus-dem-neuen-Streaming-Dienst_182512620.html

Der neue Streaming-Dienst

Wir leben derzeit in einer Mediengesellschaft, die sich so stark weiterentwickelt hat und große Unterschiede zur Vergangenheit aufweist.

Netflix, Prime Video und Co. gehören derzeit in jeden Haushalt und sind so bekannt wie nie zuvor. Streaming ist der neueste Hit und so erfolgreich wie eh und je.

Das Disney sich eine Scheibe davon abschneiden wollte, ist nicht wunderlich und so entwickelte der große Medienkonzern eine eigene Streaming-Plattform bzw. Video-On-Demand-Dienst.

Am 12. November 2019 startete dieser bereits erfolgreich in den USA. In anderen Ländern wie Deutschland ist der Dienst seit dem 24. März 2020 verfügbar. In Frankreich z.B. wurde der Start des Dienstes auf den 07. April 2020 verschoben – dies auf Grund des aktuell voranschreitenden Virus COVID-19. [1]

Disney+ macht nicht nur Netflix und Co. durch die Alternativangebote Konkurrenz, sondern entfernt „Disney Exclusive Inhalte“ wie z.B. „Marvel“ oder „Star Wars“ auf den Streaming-Plattformen. Dies hat zur Folge das Netflix und Amazon Prime Video seine Angebotsliste minimieren mussten.


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https://praxistipps.chip.de/disney-plus-preis-rabatt-geraete-und-account-teilen-infos_116372

Was uns Disney+ bietet

Disney+ setzt neben der Eigenmarke „Disney“ auf Inhalte wie „Marvel“, „Pixar“, „Lucasfilm“, „National Geographic“, „20th Century Studios“, „die Simpsons“, sowie alle Filme der „Indiana Jones“ und „Fluch der Karibik“-Reihe. Sie wollen den Schwerpunkt auf Film- und Serieninhalte legen und zudem Klassiker wie „Steamboat Willie“ an Bord nehmen. Neben diesen Angeboten bietet Disney+ zudem auch Bonusmaterial diverser Inhalte an. So ganz wie bei Netflix und Co. ist der Streaming-Dienst dann doch nicht.

Wie sieht es mit der Bildqualität aus? Alle Inhalte streamt der Anbieter in HD und 4K/UHD und teilweise mit HDR (falls dies technisch möglich ist).

Wie viele Benutzerprofile sind pro Account möglich? Es lassen sich bis zu sieben Nutzerprofile pro Account anlegen. Jedoch ist es nur möglich vier Streams gleichzeitig laufen zu lassen – d.h. auf vier verschiedenen Geräten ist es möglich die Inhalte gleichzeitig zu streamen.

Die „Disney Exclusive Serien“ werden zum Teil in periodischer Ausstrahlung in Episoden herausgebracht. Das heißt ihr habt anfangs nicht bei den gesamten Inhalten Zugriff auf die komplette Staffel einer Serie. Baby Yodas Auftritt in „The Mandalorian“ ist hier ein gutes Beispiel dafür. Derzeit sind nach dem Start nur die ersten beiden Folgen (sog. Kapitel) verfügbar.

Bei anderen Inhalten verhält es sich jedoch anders. Inhalte die älter oder kein Serienformat sind, sind zu Beginn an vollständig verfügbar.

Falls ihr Inhalte für unterwegs sucht ist es auch möglich, diese ganz einfach zu downloaden. Auch Disney+ bietet den Käufern dieses Feature an.


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https://giphy.com/explore/steamboat-willie

Was kostet Disney+ ?

Die Kosten belaufen sich für ein 12-monatiges Abonnement auf 69,99€ und auf einen monatlichen Preis von 6,99€.

Vor dem Start des Streaming-Dienstes wurde von Disney ein monatlicher Preis von 4,99€ genannt. Diesen konnten sie jedoch nicht einhalten und mussten den monatlichen Preis um zwei Euro erhöhen.

Wer schnell war konnte sich vor dem Start am 24. März 2020 einen kleinen Rabatt für das Jahresabonnement sichern.

Falls ihr euch nicht sicher seid, ob euch der Dienst mit ihren Inhalten überzeugen kann, der kann ein kostenloses 7-Tage Abonnement in Anspruch nehmen. Doch Vorsicht, nach dem abschließen dieses Abos werden die monatlichen 6,99€ nach 7 Tagen automatisch mit der hinterlegten Zahlungsmethode bezahlt. Rechtzeitige Kündigung bringt euch aus dem Abonnement heraus!


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https://www.allround-pc.com/news/2020/disney-aktuell-mit-fruehbucher-jahres-abo-fuer-5999-euro

Fazit

In unserem Test stellten wir fest das „Disney+“ Streaming-Diensten wie Netflix und Co. eine große Konkurrenz sein wird. Neben etlichen Inhalten bietet der Dienst auch einen günstigen monatlichen Preis, der sogar Netflix von der Leinwand stoßt. Disney+ legt somit einen hervorragenden Start hin.

Der Video-On-Demand-Dienst ist auf verschiedenen Plattformen ob Smart-TV, Fire TV Stick, Smartphone, Chromecast, PlayStation 4, Xbox One oder Tablet als App gratis verfügbar. Die Registrierung verläuft schnell und ohne Komplikationen und bietet mit einer gigantischen Auswahl an Filmen und Serien genug für die Tage zu Hause mit der Maus und einer Reise durch die Vergangenheit/Zukunft.


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https://www.dw.com/de/streaming-disney-m%C3%B6chte-mehr-als-nur-mickey-mouse-sein/a-51197275

Was haltet Ihr von dem neuem Streaming-Dienst Disney+?

Lasst es uns in den Kommentaren wissen!


Autor: Lissa

Vefasst am: 25.03.2020


 

Unbelievable (2019)

  • 8/10
    derofa Durchschnittswertung - 8/10
8/10

Ausgezeichnet

Salma Hayek und derofa.de empfehlen die neue Crime-Serie auf der Streaming-Plattform Netflix.

Unbelievable ist eine im Jahr 2019 erschienene Miniserie mit gerade mal 8 Episoden.

Vorbild nahm sich die Serie an dem mit Preisen ausgezeichneten Artikel „An Unbelievable Story of Rape“ aus dem Jahr 2015.

Was genau hinter der Serie steckt, erfahrt Ihr in unserem Review.

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Genre: Krimi, Drama

Originaltitel: Unbelievable

Produktionsland: USA

Studio: Katie Couric Media, Escapist Fare, Timberman/Beverly Productions, Sage Lane Productions, CBS Television Studios

Regie: Susannah Grant, Ayelet Waldman, Michael Chabon

Produktion: Susannah Grant, Ayelet Waldman, Michael Chabon, Lisa Cholodenko, Katie Couric

Drehbuch: Susannah Grant (E01, 02, 03, 08), Michael Chabon (E01, 04), Ayelet Waldman (E01, 04), Jennifer Schuur (E05), Becky Mode (E06, 07)

Musik: Will Bates

Länge: 8 Episoden je ca. 43-58 Minuten

Altersfreigabe: FSK 16

Wertung: 

Autor: Lissa

Verfasst am: 11.03.2020


Nichts für schwache Nerven

Die Serie fällt gleich mit der Tür ins Haus und so auch wir bei derofa.de. Es wird barbarisch. Die erste Szene zeigt direkt brutale Bilder einer jungen Frau nach einem Verbrechen und die Aussage dieses Vergewaltigungsopfers.

Marie Adler (Kaitlyn Dever) ist eine junge Frau die eines Nachts von einem maskierten Mann in ihrem Zuhause vergewaltigt wurde. Nach dieser grauenvollen Tat meldet sie sich sofort bei der Polizei und erstattet Anzeige. Durch etliche Aussagen des Opfers wird nun nach dem Verbrecher gesucht.

Unbelievable ist eine Crime-Serie über eine Vergewaltigung, die vielleicht dann doch keine war? Kurzdaraufhin widerruft das Opfer ihre einst gemachte Aussage und erklärt der Polizei, dass sie sich die Geschichte womöglich nur ausgedacht hat. Danach scheint nichts mehr wie es war. Marie kann sich selbst nicht mehr erklären was real ist und was nicht. Dies hat drastische Folgen…

Währenddessen kommt es in anderen Staaten in den USA zu mehreren Verbrechen an Frauen. Die Polizei ermittelt nun gegen einen Serienvergewaltiger. Die beiden Ermittlerinnen Karen Duvall (Merritt Wever) und Grace Rasmussen (Toni Collette) müssen alle Hinweise sammeln um den Täter ausfindig zu machen.


Die beiden Ermittler Karen Duvall und Grace Rasmussen

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©Netflix

Sympathisches Duo

Die Serie zeigt uns spannende Polizeiermittlungen während wir auf der Suche nach der Wahrheit sind. Die Polizei und ihre Zusammenarbeit mit den Opfern fesselt uns ab Episode eins durchgehend. Die Ermittlungen der Polizei durch die beiden Ermittler Karen Duvall und Grace Rasmussen verlieren unsere Aufmerksamkeit in keinster Weise.

Das Polizei-Duo mit ihren unterschiedlichen Charaktereigenschaften macht die Serie so unterhaltsam. Karen ist die junge, noch unerfahrene Polizistin während Grace ein alter Schuh in dem Beruf ist. Dies bringt beide so manchmal zur Weißglut – denn ab und an sind sie sich nicht ganz einig was die Untersuchungen im Verfahren betreffen. Dennoch geht die Sympathie zu den beiden Ermittlern nie verloren.

Unbelievable ist eine Serie die ohne großen Schnick Schnack auskommen kann und ihr Potenzial in keinster Weise verprasst. Sie schockiert und provoziert – denn leichte Kost ist was anderes.

Aus dem Hause Netflix erhalten wir mit Unbelievable eine neue Crime-Serie die mit ihren großen Brüdern wie z.B. „Seven Seconds“, „Safe“ oder „Mindhunter“ durchaus mithalten kann.


Das FBI bekommt einen wichtigen Hinweis zum Aufenthaltsort des Täters

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©Netflix

Nach einer wahren Begebenheit

„Diese Serie basiert auf einer wahren Begebenheit“. Nach diesem Satz bekommt jede Crime-Serie sofort unsere Aufmerksamkeit geschenkt.

Im Jahr 2015 brachten die beiden Reporter Ken Armstrong und T.Christian Miller einen Artikel über eine Vergewaltigungsserie heraus. Die Verbrechen fanden zwischen 2008 und 2011 in den Bundesstaaten Washington und Colorado statt.

Die Journalisten haben mehrere Jahre für ihre Arbeit genauestens mit Feingefühl recherchiert und gewannen dadurch im Jahr 2016 den „Pulitzer Prize“ für „Explanatory Reporting“ sowie 2015 den „George Polk Award“ für „Justice Reporting“. [1]

Netflix hat sich stark an den Inhalt des Artikels gehalten und verzichtete auf künstlerische Freiheit. Somit hält sich Unbelievable stark an die Vorlage – denn mehr braucht es auch nicht.


Das Cover zum Artikel „An Unbelievable Story of Rape“

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https://www.vodafone.de/featured/tv-entertainment/wissen-fun/unbelievable-netflix-wahre-geschichte-serie-vergewaltigung/#/

Fazit

Eine Miniserie die mit wenig Episoden dennoch enorm viel Aussagen kann. Unbelievable fesselt und macht euch nachdenklich.

Der Kampf der Vergewaltigungsopfer ist grausam und schockierend – Mitgefühl ist garantiert!

Ihr solltet keinesfalls diese herausragende Serie verpassen und lieber einen Blick hineinwerfen – auch wenn die Sicht brutal und so bewegend ist, dass ihr womöglich nicht mehr wegschauen könnt.


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©Netflix

 

MotoGP 19 (2019)

  • 8.5/10
    derofa Durchschnittswertung - 8.5/10
8.5/10

Ausgezeichnet

Ihr seid begeistert von Motorsport besser noch von der MotoGP.

Dann ist das hier genau das richtige für euch, taucht ein in die Welt der Motorrad Weltmeisterschaft und fühlt euch wie Valentino Rossi oder Marc Marquez.

Getestet wurde das Spiel auf dem PC und hier erfahrt ihr ob es sich lohnt den virtuellen Helm aufzuziehen und durchzustarten.

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Genre: Sport, Rennspiel

Produktionsland: Italien

Entwicklerstudio/Publisher: Milestone S.r.l.

Spielmodus: Single/Multiplayer

Spielzeit: Unbegrenzt

Plattformen: PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch, PC

Altersfreigabe:  USK 0

Wertung:   

Testplattform: PC

Autor: Steevo

Verfasst am: 20.03.20


Die Fahrstunden beginnen

Nach vielen Jahren habe ich mich wieder dazu überwunden einen MotoGP Titel zu spielen.
Mein letzter Teil liegt etliche Jahre zurück, deswegen habe ich mich umso mehr auf die neue Engine und Fahrphysik gefreut.
Und ich habe sofort gemerkt das die Entwickler von Milestone hier hervorragende Arbeit geleistet haben.


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Die verschienden Modi

Um dem Spiel Abwechslung zu verleihen wurden dem Spiel einige Modi spendiert.
Es gibt mittlerweile 2 verschiedene Karriere Arten, einmal die klassische MotoGP Karriere und dann nochmal die Pro Karriere.
Die Unterschiede liegen in den Einstellungen, während man bei der klassischen Karriere alles selbst bestimmen kann ist bei der Pro Karriere alles vorgegeben und wie der Name „Pro“ schon sagt ist dieser Modus an Veteranen des Motorsports gerichtet die puren Realismus ohne Fahrhilfen erleben möchten.

Wer mal keine Lust hat auf die Karriere kann ein Schnelles spiel starten in dem er zum Beispiel seinen Lieblings Grand Prix fährt oder einfach alleine auf der Strecke heizt im Zeitfahren Modus.
Ganz neu in diesem Jahr dazugekommen ist hier die MotoE, für alle denen das nichts sagt, das sind Motorräder die Elektrisch betrieben werden.
Eine Karriere gibt es allerdings nicht für die MotoE.
Es macht zwar Spaß mit den Bikes der Zukunft zu fahren aber auf Dauer wird man damit nicht glücklich meiner Meinung nach.
Trotzdem schön das sie es mit in das Spiel integriert haben, wer weis irgendwann gibt es vielleicht nur noch elektrisch betriebene Fahrzeuge.

Auch neu dazu gekommen ist der Historische Modus, es gibt hier massenweise Momente aus der Vergangenheit zum nacherleben, zum Beispiel spielt man mit dem Jungen Valentino Rossi als er noch bei Honda war und überholt in der letzten Runde zwei Gegner bei strömenden Regen und man holt sich den Sieg.
Leicht sind diese Rennen nicht denn hier sind die Motorräder aus den 90er und Anfang der 2000er Jahre und die fahren sich deutlich anders als die modernen Bikes.

Letztendlich gibt es noch den Online Modus, darüber kann ich leider keine Informationen aus eigener Erfahrung geben, laut den anderen Spielern soll er aber nicht sonderlich spannend sein, es gibt keine Punkte und kein Rangsystem dadurch wird das Competitive Erlebnis stark eingeschränkt.


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Die Saison beginnt

Nun etwas mehr zum Karriere Modus, man startet erstmal mit der Charaktererstellung.
Auch hier gibt es eine Neuerung und zwar sind das erste mal 2 Weibliche Charaktere mit am Start.
Ein nettes Schmankerl ist das man selbst bestimmen kann welchen Fahrstil der eigene Fahrer hat.
Die verschiedenen Stile kommen natürlich von den echten Fahrern, zum Beispiel gibt es den Stil „ganzen Körper raus“ der von Marc Márquez kommt.
Beim Bremsen gibt es die Möglichkeit das der Fahrer das Bein ausstreckt sowie es der mehrfache Weltmeister Valentino Rossi tut, je nachdem in welche Richtung die nächste Kurve geht und zu guter letzt mit wievielen fingern der Fahrer bremst.
Dies sind aber alles nur optische Merkmale die das Spiel nicht beeinflussen.
Als nächstes sollte man sich den Schwierigkeitsgrad bzw. die Einstellungen darin genau anschauen, denn hier gibt es einige Einstellungen die das fahren etwas erleichtern wie zum Beispiel eine gekoppelte Bremse, das heißt wenn man die Taste zum Bremsen drückt wird die Vordere und hintere Bremse gleichzeitig betätigt, lässt man diese Einstellung aus gäbe es jeweils für das vordere und das hintere Rad eine Bremse.
Danach kommt die Auswahl in welcher Klasse man anfangen möchte, hier ist sogar der Red Bull Rookies Cup dabei und als echter Rennsport Fan fängt man natürlich damit an.
Man könnte natürlich auch mit der Moto3, 2 oder direkt mit der MotoGP anfangen.
Natürlich sind alle Namen und Marken lizensiert was das Spielerlebnis noch realistischer macht.

Für mich war der Rookies Cup der perfekte Anfang, dort lernt man schon etwas die Strecken kennen und die Motorräder sind nicht allzu schnell.
Die Schwierigkeit der KI lässt sich hier sehr gut anpassen sodass man nicht unter oder überfordert ist.
Nach der jeweiligen Saison bekommt man Angebote von den Originalgetreuen Teams.
Sobald man den Rookies Cup gemeistert hat steigt man in die Moto3 auf und da beginnt die Karriere erst richtig.

Ab der Moto3 gibt es 3 Freie Trainings, 2 Qualifying und natürlich das Rennen.
Im Freien Training gibt es Punkte die man sich erarbeiten in dem man zum Beispiel 2 Runden lange die Ideallinie perfekt fährt und dazu noch die vorgegebene Zeit schafft. Diese kann man später benutzen um die Leistung oder den Rahmen des Motorrads zu verbessern.

Was mir auch sehr gefällt das es hier auch auf die richtige Reifenwahl ankommt, wo es im Rookies Cup nur Medium Reifen gab gibt es in den höheren Klassen jetzt Soft, Medium und Hard.
Wählt man den falschen Reifen kann es sein das man am Anfang noch mithalten kann mit der Konkurrenz aber gegen Ende des Rennens wird der Reifen zu heiß oder ist schon zu stark abgenutzt was dann in den Kurven nicht von Vorteil ist da das Motorrad anfängt zu rutschen und das schlimmstenfalls zum Sturz führt, dann ist das Rennen gelaufen, es gibt zwar keinen Totalschaden da man auf die Strecke zurück gespawnt wird aber bis der Vorgang beendet ist hat am so gut wie alle Plätze verloren.
Ist man einmal in der MotoGP Klasse angekommen muss man sogar 40 Minütige Trainings absolvieren mit verschiedenen Settings und am Ende entscheiden welches Leistungsverhältnis man für den Rest der Saison fahren möchte.


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Fazit

Das waren auch schon die wichtigsten Dinge die man wissen sollte. Ein muss für jeden MotoGP Fan und sogar für allgemeine Rennsport Fans die nichts mit der MotoGP zu tun haben aber gerne Motorsport verfolgen bzw Virtuell spielen.

 

Terror in Tokio (2014)

  • 7.5/10
    derofa Durchschnittswertung - 7.5/10
7.5/10

Sehenswert

„Terror in Tokio“ ist eine 11-teilige Anime-Serie des Studios „MAPPA“ die unter der Regie von Shin’ichirō Watanabe entstand und 2014 veröffentlicht wurde.

Die Thriller-Serie handelt von einer Terrorgruppe namens „Sphinx“ und ergründet dabei in einem Katz- und Mausspiel mit der Polizei, die Motive und Absichten der Hauptfiguren „Nine“ und „Twelve“.

Warum die Serie trotz des mittlerweile verbrauchten Themas des Terrorismus genug Eigenheiten aufweist, um sehenswert zu sein, verraten wir Euch im folgenden Review.

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Genre: Anime, Seinen

Originaltitel: Zankyō no Teroru

Produktionsland: Japan

Studio: MAPPA

Regie: Shin’ichirō Watanabe

Produktion: Masuo Ueda, Yōko Matsuzaki, Yūichi Nakao, Yutaka Ishikawa, Makoto Kimura, Takamitsu Inoue

Drehbuch: Hiroshi Seko (E04, 06, 09, 11), Jun Kumagai (E05, 07), Kenta Ihara (E08, 10), Shōten Yano (E01 – 03)

Musik: Yōko Kanno

Länge: 11 Episoden je ca. 23 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Wertung:   

Autor: Jayes

Verfasst am: 18.03.2020


Angst und Schrecken in der Millionenstadt Tokio

Aus einer Aufbereitungsanlage in Nordjapan wird von zwei Unbekannten bei einem spektakulären Raub Plutonium gestohlen. Die Polizei macht sich auf die Suche nach den Tätern und der gefährlichen radioaktiven Substanz, tappt dabei jedoch im Dunkeln.

Im darauffolgenden Sommer wird ein Bomben- sowie Brandanschlag im belebten Tokyo Metropolitan Government Building verübt. Im Nachhinein stößt die Polizei durch Zufall auf ein Video, in dem zwei maskierte Jugendliche den Anschlag angekündigt haben. Sie bezeichnen sich als „Sphinx Nr. 1“ und „Sphinx Nr. 2“. Doch nicht nur das, in weiteren Videobotschaften stellen die Unbekannten die Polizei vor knifflige Rätsel rund um die griechische Mythologie und die Gestalt „Ödipus“.

In einem Katz- und Mausspiel begeben sich die Behörden auf die Suche nach den zwar jungen aber höchst professionell agierenden Attentätern.

Woher kommen die geheimnisvollen Terroristen und was sind ihre Motive?


Die Attentäter „Sphinx Nr. 1“ und „Sphinx Nr. 2“ melden sich maskiert in einer Videobotschaft an die Welt

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https://www.deviantart.com/midnamoony/art/Terror-and-Resonance-Gif-Spinx-717728349

Gewöhnliches Thema, ungewöhnlicher Regisseur

Mit „Terror in Tokio“ liefert das Anime-Studio „MAPPA“, welches vom ehemaligen „Madhouse“-Gründer Masao Maruyama ins Leben gerufen wurde, eine Serie, deren Thema auf den ersten Blick nicht sehr originell anmutet.[1] Kriminalgeschichten über Terrorismus, Terroranschläge oder Heimatschutz wirken mittlerweile doch ziemlich verbraucht und werden medial zu genüge behandelt.

Was jeden Anime-Fan aber hellhörig werden lassen sollte ist, dass sich niemand geringerer als der renommierte Anime-Regisseur Shin’ichirō Watanabe für „Terror in Tokio“ verantwortlich zeichnet. Bestens bekannt ist dieser durch den großen internationalen Erfolg des Sci-Fi-Anime „Cowboy Bebop“ (1998), der in der Szene als einer der besten Anime aller Zeiten gilt. Später machte er vor allem mit der von der historischen Edo-Zeit inspirierten Serie „Samurai Champloo“ (2004) auf sich aufmerksam, sowie mit der komödiantischen Space-Opera „Space Dandy“ (2014).

Nun wollte sich Shin’ichirō Watanabe ernsthafteren Themen zuwenden und ließ sich von zeitgeschichtlich relevanten Ereignissen inspirieren. Als Ausgangspunkt gibt der Regisseur laut Wikipedia die Frage an, wie „desillusionierte und technisch versierte jugendliche die moderne Technik nutzen, um mit Terror Angst zu verbreiten.“[2]


Einer der Anschläge im Fokus

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©LEONINE

Geradlinige Krimi-Story in hochwertigem Design

Während der insgesamt einfach zugänglichen Kriminalgeschichte befinden wir uns als Zuschauer in einem modernen, urbanen und realistischen Szenario. Die Geschwindigkeit der Erzählung ist für Anime-Verhältnisse relativ hoch und „Terror in Tokio“ kann dabei durchaus mitreißend sein.

Japan und die Metropole Tokio wirken äußerst realitätsnah gestaltet und befinden sich zeichnerisch auf höchstem Niveau. Die Darstellung von Umwelt, Gegenständen, technischen Geräten und mehr sind sehr reich an Feinheiten und erinnern an hochwertige und sauber gezeichnete sowie hoch detaillierte Werke wie die von „Your Name“ Regisseur Makoto Shinkai. Dabei werden nur sehr gut dosiert computergenerierte Bilder verwendet und auch nur dann wenn es Sinn macht, wie etwa bei der Darstellung von sehr dynamischen Szenen oder hochtechnisierten Dingen.

Das sehr elektronische Opening und Ending hingegen, traf trotz sehr breitgefächertem Musikgeschmack leider nicht unser Herz. Dafür ist der Soundtrack jederzeit knackig sowie passend und untermalt mit seinen Melodien die Thriller-Elemente in „Terror in Tokio“.


Die ermittelnden Beamten stehen vor Rätseln und lassen sich an einer wunderbar gezeichneten Kulisse nieder

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©LEONINE

Beeindruckende Details in den Zeichnungen sorgen für Realitätsnähe

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Schwarz oder weiß?

Was „Terror in Tokio“ inhaltlich zu bieten hat sollte besonders hervorgehoben werden, denn hierdurch schafft es die Serie sich vom Durchschnitt und des gewöhnlichen Themas abzuheben.

Im Kampf der Polizei gegen die Attentäter, bei denen man sich als Zuschauer immer wieder die Frage des eigentlichen Motivs stellt und bei denen es einem nicht leicht gemacht wird, ob man „Nine“ und „Twelve“ nun als Antagonisten oder Protagonisten sehen soll, führt zu spannungsgeladenen Momenten. Auf sympathische Weise führen die Figuren die Polizei gekonnt an der Nase herum und handeln äußerst zielgerichtet und abgeklärt. Nur einer der Polizisten, ein degradierter Beamter aus dem Archiv, blickt hinter die Fassade und kann den Attentätern annähernd das Wasser reichen.

Das Wie, Wo, Weshalb wird erst später klar und führt zu einer völlig neuen Perspektive, die der Zuschauer einnehmen kann. Werte und Normen, die Gesellschaft und die Welt, werden dabei hinterfragt und sind eben nicht immer nur schwarz oder weiß.

Die Anime-Serie bietet deshalb viel spannenden und sinnhaften Stoff und handelt nicht plump von einem einfachen Krimi-Szenario in genretypischem Ausgang.


„Terror in Tokio“ geht tiefer als Anfangs gedacht

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Fazit – Spannender Kurztrip

„Terror in Tokio“ ist in seinen 11 Episoden ein geradlinig und kompakt erzähltes modernes Abenteuer. Ein spannender Kurztrip der konsequent zu Ende erzählt wird, ohne zu viele Umwege zu machen und ohne zu sehr auszuufern.

Trotzdem sollte man nicht den Fehler machen das Werk über den grünen Klee zu loben, nur weil Shin’ichirō Watanabe drauf steht. „Terror in Tokio“ hat durchaus auch seine Schwächen, mit denen wir uns aber aufgrund des überwiegend positiven Eindrucks, nicht lange aufhalten möchten.

„Zankyō no Teroru“ ist ein Seinen-Anime der es schafft, trotz genretypischer Elemente, die man alle irgendwo schon mal gesehen hat, sich eine gewisse Eigenheit zu behalten.

Hochkarätig besetzte Synchronsprecher sorgen auch auf dem deutschen Markt für eine sehr gute Vertonung.

Somit erreichte uns mit „Terror in Tokio“ ein Anime im Mini-Serien-Format, den wir als kurzweiligen Sprung in eine interessante Welt bezeichnen wollen und damit jedem ans Herz legen, der Lust und Laune auf einen hochwertigen Anime für erwachsene Zuschauer hat.

„Terror in Tokio“ handelt von Hoffnung, von Hilferufen und von den Verpflichtungen einer solidarischen Gesellschaft, in Zeiten wo Werte und Moral von einigen wenigen mit Füßen getreten werden – und Schwache darunter leiden müssen.


Was das an Tatorten hinterlassene „VON“ bedeutet müsst Ihr selbst herausfinden!

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Was haltet Ihr von Watanabes „Terror in Tokio“? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!


 

Parasite (2019)

  • 9/10
    derofa Durchschnittswertung - 9/10
9/10

Herausragend

Sieger von vier Oscars u.a. als „bester Film des Jahres“ wurde Parasite zum meist diskutierten Film 2019.

Unter Kritikern sowie Zuschauern gilt er als internationales Meisterwerk.

Was hinter dem sogenannten „Parasiten“ steckt und ob derofa.de genauso begeistert vom Werk ist, erfahrt Ihr in unserem Review.

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Genre: Drama

Originaltitel: Gisaengchung

Produktionsland: Südkorea

Regie: Bong Joon-ho

Drehbuch: Bong Joon-ho, Han Jin-won

Musik: Jeong Jae-il

Länge: 132 Minuten

Altersfreigabe: FSK 16

Wertung:  

Autor: Lissa

Verfasst am: 10.03.2020


Eine ungewöhnliche Familie

Parasite ist eine südkoreanische Produktion die im Jahr 2019 in die deutschen Kinos kam. Der Film handelt von der Familie Kim, die unter äußerst bescheidenen Verhältnissen leben muss.

Sie sind am tiefsten Punkt angekommen. Das Ehepaar Kim Ki-taek (Song Kang-ho) und Chung-sook (Jang Hye-jin) haben beide kein stabiles Einkommen. Ihre Wohnung wirkt dreckig, heruntergekommen und ist für die vierköpfige Familie bei weitem nicht groß genug.

Familie Kim hat weder genug zu Essen geschweige denn „Luxusartikel“, oder einen eigenen Internetanschluss, da sie sich diesen nicht leisten können.


Ki-Jung (Park So-dam) und sein Bruder Ki-Woo suchen verzweifelt nach einer offenen W-LAN Verbindung

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©Koch Films

Die Kluft zwischen Arm und Reich

Eines Tages wird der Sohn Ki-Woo (Choi Woo-shik) von seinem alten Schulfreund zuhause besucht. Dieser hat ihm seinen ehemaligen Aushilfsjob als Nachhilfelehrer für die Tochter einer reichen Familie angeboten, da er aufgrund seiner geplanten Reise selbst nicht mehr in der Lage sein wird den Job auszuführen. Ki-Woo zögert nicht lange und nimmt das Angebot seines alten Freundes wohlwollend an.

Bereits am nächsten Tag hat er ein Vorstellungsgespräch bei der wohlhabenden Familie Park. Um einen sehr guten Eindruck zu hinterlassen, nimmt er seinen womöglich einzigen Anzug aus dem Schrank. Die reiche Familie soll nicht erfahren in welchen schrecklichen Verhältnissen Ki-Woo und seine Familie leben müssen.

Schnell macht sich Ki-Woo seinen Platz als Nachhilfelehrer bei Da-hye (Jeong Ji-so), der Tochter der Familie Park sicher. Während seiner Nachhilfestunden versucht er stehts der jungen Familie auch in anderen Dingen zur Seite zu stehen.


Im schicken Anzug versucht Kim-Woo beim Vorstellungsgespräch zu verschleiern woher er wirklich kommt

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©Koch Films

Gesellschaftskritische Satire

Der Film strotzt nur so von Gesellschaftskritik. Die Ungleichheit der sozialen Schichten in Südkorea ist das Hauptthema von Parasite. Der Film versucht die Abgrenzung zwischen der Reichen und der Armen Gesellschaft stark zu betonen – genau das macht den Film zu einem besonderen Werk.

Parasite ist ein Film der so kritisch mit den sozialen Schichten umgeht und dabei dennoch mit einem Hauch von Witz um sich werfen kann, ohne an Realismus zu verlieren. Auf den ersten Blick wird nicht klar um was für einen Film es sich hier handelt – doch auf den zweiten Blick erkennt man deutlich die Kunstrichtung zur Tragikomödie wieder.

Dadurch wirkt der Film wie eine Gesellschaftskritische Satire die der Regisseur Bong Joon-ho genauso beabsichtigt hatte, um die moderne Welt wie wir sie heute kennen filmisch darstellen zu können.


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©Koch Films

Perfides Bild der Bevölkerung

Bong Joon-ho ist dafür bekannt aus seinen Filmen eine Gesellschaftssatire zu machen. Bereits im Jahr 2006 brachte der Regisseur den Film „The Host“ heraus, welches sich stark an der Stilistik von Parasite anlehnt.

Schon ab der ersten Szene will der Film uns in die Welt der Einkommensschwachen ziehen, damit wir mitfühlen – es miterleben können. Familie Kim wirkt dabei jedoch nicht dauerhaft als Opfer, sodass wir keinesfalls stets nur Mitgefühl empfinden mussten. Zugegeben, wir waren schockiert in welchen Verhältnissen die Familie leben muss und wie sich im Kontrast dazu die wohlhabende Familie Park in ihrer Luxusvilla vergnügen und ein (fast) problemloses Leben führen kann.


Das Ehepaar Park

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©Koch Films

Kontrovers und überspitzt

Parasite vermag es die Unterschiede der sozialen Schichten weitgehend zu präzisieren, jedoch zeigt der Film uns auch, dass selbst ein Luxusleben mit Problemen überschüttet werden kann. Dies im Fall von Familie Park, denn ihr Leben scheint auf den ersten Blick glücklich und ohne Sorgen zu sein.

Doch auch dieser Schein trügt. Hinter jeder Fassade steckt mehr als man denkt. Die Reichen sind nur nett und höflich weil sie es sich leisten können. Die Armen hingehen betteln um jede Zuneigung. Sie können es sich nicht anmaßen unfreundlich zu sein, da ihr gesamtes Leben davon abhängt, wie sie sich anderen präsentieren. Der Regisseur möchte den Zuschauer dazu bringen genauer hinzusehen und sich dann die Frage zu stellen wer hier eigentlich der echte „Schmarotzer“ ist und wer nicht. Könnt ihr es denn sehen?

Was uns Parasite hier liefert ist künstlerisch sehr wertvoll. Die Handlung ist skurril, bleibt dennoch so echt und realitätstreu und selbst wenn wir denken die Handlung verstanden zu haben, bringt sie uns immer mal wieder zum Gedankentausch. Langeweile konnte hier nicht auftreten – und das bei 132 Minuten.

Jedes Detail stimmt in dem südkoreanischen Film. Abgesehen von der Umgebung in denen unsere Protagonisten sich aufhalten (die heruntergekommene Wohnung der Familie Kim) zeigt uns Parasite auch mit kleinsten Details welche starke Aussagekraft diese haben können. Wie z.B. das Zuhalten der Nase aufgrund von „schlechtem Geruch“. Verdeutlichen soll dies die Menschen aus der sozialen Unterschicht. Für die finanzstarke Gesellschaft haben „arme Leute“ einen widerlichen und unerträglichen Duft.

Ein sehr kontroverses Detail welches uns als Zuschauer damit jedoch direkt treffen soll – sein Ziel hat es damit definitiv nicht verfehlt.


Erneut eine sehr übertrieben dargestellte Szene

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©Koch Films

Fazit

Parasite lässt uns nach mehr als 2 Stunden Laufzeit mit einem wuchtigen Wow-Effekt zurück. Die Handlung stellt sich als so ungewöhnlich und unvorhergesehen heraus und rückt uns den Film so in eine andere Perspektive.

Genau das ist der Gewinner nach dem wir gesucht haben! Dadurch wird Parasite alles andere als zum Einheitsbrei. Im Gegenteil, Parasite zeigt uns mit seiner Satire der Gesellschaft, in Kombination mit Thriller-Elementen, dass Filme tiefgründig, realitätsbezogen, komödiantisch und trotzdem hervorragend produziert sein können.

Es reicht nicht den Film nur einmal zu sehen um ihn vollends verstehen zu können. Parasite ist zurecht der beste internationale Film aus dem Jahre 2019 und sollte nicht nur von Kritikern verschlungen werden.

Schaut lieber selbst hinein und erklärt uns dann, wer für euch der wahre „Parasit“ in dieser Geschichte ist?


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Heilstätten (2018)

  • 6/10
    derofa Durchschnittswertung - 6/10
6/10

Ganz gut

Aus einer deutschen Produktion brachte uns Regisseur Michael David Pate mit Heilstätten im Jahr 2018 einen Horrorfilm ins Haus.

Der Film verwendet das Stilmittel des Found-Footage und soll so die Zuschauer zum gruseln bringen.

Wir haben uns den Film näher angeschaut und erklären euch was es mit der deutschen Produktion aus Berlin auf sich hat.

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Genre: Horror, Found Footage

Originaltitel: Heilstätten

Produktionsland: Deutschland

Regie: Michael David Pate

Drehbuch: Michael David Pate, Eckehard Ziedrich

Musik: Andrew Reich

Länge: 89 Minuten

Altersfreigabe: FSK 16

Wertung:  

Autor: Lissa

Verfasst am: 04.07.2019


Social-Media-Life

Heilstätten ist eine deutsche Produktion die sich explizit mit dem Thema „Social-Media-Life“ in unserer heutigen Gesellschaft befasst. Vorlage zur Geschichte bietet die Beelitz-Heilstätte in Berlin Potsdam.

Der Film sollte ursprünglich an der echten Heilstätte gedreht werden, jedoch hat die Filmcrew keine Genehmigung zum drehen bekommen. Die Produzenten waren besorgt, es könnten sich sog. Gruseltouristen an den Drehort begeben und dadurch angelockt werden. Deshalb entschied man sich gegen den Filmdreh an der Heilstätte Beelitz.[1]

Es wurde stattdessen dafür gesorgt eine Alternative zur Beelitz Heilstätte zu finden. Die Heilstätte Grabowsee eignete sich sehr gut als Filmkulisse und die Produktion konnte an dieser Heilstätte begonnen werden.


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©Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Die Welt der YouTuber

Zu Beginn werden uns ein paar YouTuber vorgestellt. Eine Gruppe Jugendlicher wollen sich in einer neuen Challenge der Angst stellen.

Mit Dutzend Kameras machen sich die beiden Gruppen auf den Weg in die vergessene Heilstätte in Berlin – nach dem Motto: Traust du dich?

Ziel der Challenge ist es in die verlassene Heilstätte zu gehen und dort so lange zu verbleiben, bis einer der Youtuber vor Angst aufgibt.

Was passiert nun? Eine gruselige Fahrt durch die gespenstische Heilstätte mitten in Berlin?


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Found-Footage-Film mit dichter Atmosphäre

Die Handlung bietet nichts wirklich erfrischendes Neues, dennoch wurden wir gut unterhalten. Der Found-Footage-Stil ist nach Filmen wie „Blair Witch Project“ oder „Paranormal Activity“ den meisten bekannt und freut sich zudem noch unter Horrorliebhabern großer Beliebtheit.

Uns konnte das Thema abermals gruseln, auch wenn die Stilmittel nichts originelles aufweisen und uns hier gewöhnliche Horrorkost geboten wird. Hier und da ein paar Jump-Scares, dunkle Räume, bewegende Möbelstücke oder Türen dich sich schließen und öffnen – das alles gefilmt mit einer herkömmlichen Kamera.

Genau das ist das Merkmal solcher Found-Footage-Horrorfilme. Wir haben uns oft dabei erwischt, wie wir ängstlich auf die nächste Szene warteten, weil wir nicht wussten was aus der dunklen Ecke herausgesprungen kommt. Die Atmosphäre ist dicht und bietet durchaus unheimliche Szenen. Dafür kann man dem Film in jedem Fall Punkte geben. Doch was ist mit dem Rest?


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Fazit

Schauspielerisch konnten wir nicht wirklich beeindruckt werden. Kein einziger Schauspieler hat uns aus den Socken hauen können. Die Dialoge sind sinnfrei und die Welt der „Wannabe“ YouTuber einfach nur lächerlich und übertrieben. Das einzige was uns gefallen hat, war in der Tat die düstere und spannende Atmosphäre, die uns dann doch bis zum Schluss das Gruseln gelehrt hat.

Für Horror-Fans wird Heilstätten ein spannendes Filmerlebnis sein, welches mit herkömmlichen Stilmitteln für eine dichte Atmosphäre sorgt.  Doch wer sich dem Horrorgenre nicht zugeneigt fühlt, der sollte es sich zweimal überlegen einen Blick in diese Filmproduktion zu werfen.


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