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Black Mirror: Bandersnatch (2018)

Lesemusik:

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  • 6.5/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 6.5/10
6.5/10

Jannik meint - ganz gut bis sehenswert

Zur Ausnahme-Thriller-Serie „Black Mirror“ erschien am 28. Dezember 2018 der interaktive Film „Bandersnatch“ und war sofort in aller Munde. Von Netflix beinahe schon als revolutionäre Filmerfahrung angepriesen, entpuppt sich das Projekt jedoch als weit weniger fesselnd als angenommen.

Gründe hierfür gibt es einige. „Bandersnatch“ konfrontiert den Zuschauer zunächst als Einführung mit irrelevanten Entscheidungen, die keinerlei Auswirkungen auf den Verlauf der Handlung haben, wie der Wahl der Cornflakes oder der Musikauswahl im Walkman.

Wenn es dann ans Eingemachte geht, respektiert er teilweise nicht die Entscheidungen des Zuschauers, sondern spult zurück, um korrigierend einzugreifen, was das Teilhabe-Konzept sofort ad absurdum führt.

Anschließend schmeißt er mit Zeitsprüngen nur so um sich und lässt den Zuschauer nicht nur konfus, sondern auch mit dem Gefühl zurück, etwas Wesentliches verpasst zu haben.

Letzten Endes ist „Bandersnatch“ trotzdem ganz gut bis sehenswert geworden, weil er die Charlie-Brooker-typische „Black Mirror“-Stimmung erzeugt und mit seinem Konzept etwas Neues im Filmuniversum wagt.

Dennoch bleibt die Frage, warum es spielerisch schlechte Kopien der schon überragend funktionierenden und weitaus tiefergehenden interaktiven Filme der französischen Spieleschmiede Quantic Dream braucht. Denn das Studio zeigt bereits seit vielen Jahren unter der Federführung von David Cage mit Videospielen wie „Fahrenheit“ (2005), „Heavy Rain“ (2010), „Beyond Two Souls“ (2013) oder „Detroit: Become Human“ (2018), wie das Genre richtig funktioniert.

Das hat Netflix vermutlich mittlerweile auch selbst bemerkt. Der Streaming-Gigant ist jüngst fleißig dabei, genau diese Filmkategorie einzustampfen und aus dem Katalog zu entfernen. Gründe dafür sind wohl Kompatibilitätsprobleme mit neuen Endgeräten, die hohen Produktionskosten sowie Netflix‘ Ambitionen im Bereich Cloud-Gaming.[1][2]

(13. Juni 2019 | 15. März 2026)

Genre: Science-Fiction, Utopie & Dystopie, Psychothriller, Interaktiver Film

Originaltitel: Bandersnatch

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Netflix | House of Tomorrow

Regie: David Slade

Drehbuch: Charlie Brooker

Produktion: Russell McLean

Kamera: Aaron Morton, Jake Polonsky

Musik: Brian Reitzell

Länge: ca. 90 Minuten (ca. 312 Minuten Filmmaterial)

Altersfreigabe (lt. Netflix): 16

Erstveröffentlichung (Netflix): 28. Dezember 2018

Universum: Black Mirror

Vorgänger: Black Mirror (2011-…)

Ähnliche Titel: Ex Machina (2014), Searching (2018), Du gegen die Wildnis (2019)

Quellen
https://en.wikipedia.org/wiki/Black_Mirror:_Bandersnatch | https://de.wikipedia.org/wiki/Black_Mirror:_Bandersnatch | https://www.netflix.com/de/title/80988062 | https://www.imdb.com/de/title/tt9495224/reference/

Was haltet Ihr von Netflix‘ gescheitertem Versuch, mit interaktiven Titeln das eigene Portfolio zu erweitern? Erinnert Ihr euch noch an die Kuriosität „Du gegen die Wildnis“ (2019) mit Survival-Experte Bear Grylls? Teilt eure Gedanken zu „Bandersnatch“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Charlie Brooker bestimmt auch!


Trailer

Der offizielle Trailer zu „Black Mirror: Bandersnatch“

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©Netflix

How It Ends (2018)

  • 3/10
    derofa Durchschnittswertung - 3/10
3/10

Schwach

Vorsicht nicht einschlafen! Der Netflix-Film How It Ends macht so ziemlich alles falsch. Trotz Forest Whitaker (oder inzwischen gerade deswegen?) ein schwacher Film, vor dem wir nur warnen können.

Genre: Thriller, Action, Science-Fiction, Endzeit, Utopie & Dystopie

Autor: Steevo

Verfasst am: 20.09.2018

Wertung:  


Forest Whitaker als Eyecatcher

Aufmerksam geworden bin ich durch Netflix und Forest Whitaker alias Tom in der Hauptrolle. Leider wars das auch schon, was an dem Film interessant ist.

Eine Geschichte wie man sie vielleicht schon einmal gehört hat. Eine Katastrophe verwüstet die USA, Massenpanik entsteht und jemand spielt den Helden.



Gewöhnlicher Plot

Die Tochter von Tom wird nach der Katastrophe vermisst. Tom und sein „fast“ Schwiegersohn schließen sich zusammen und versuchen sie zu finden.

Da die beiden sich überhaupt nicht leiden können macht es die Suche nicht einfacher, doch es geht um eine Person die beide über alles lieben.

Langatmigkeit garantiert

Während dem Film kommt es einem vor, als ob er schon 3 Stunden geht, obwohl er nur ca. 113 Minuten in der gesamten Länge hat.

Ab und zu gibt es etwas Action, die einen für einen kurzen Moment an den Bildschirm fesselt, das war aber auch schon alles.
Der Rest des Films ist nicht erwähnenswert und das offene Ende bringt einem nicht das Verlangen nach mehr.



Fazit

Ein weiterer Netflix-Film der leider schlecht umgesetzt worden ist. Nicht zu empfehlen!


 

Battle Royale (2000)


Filmempfehlung vom Comicbuchverkäufer des Vertrauens. Was „Battle Royale“ für unseren Autor Steevo letztendlich hergegeben hat, erfahrt ihr im Review zur japanischen Action-Produktion.


Genre: Action, Drama, Utopie & Dystopie

Autor: Steevo

Verfasst: 17.05.2018

Wertung:  


Vorher hatte ich leider nie von dem Film gehört, bis mich ein Comic/Manga Verkäufer darauf aufmerksam gemacht hat.

In dem Film geht es um eine Schulklasse die auf einer Insel ausgesetzt wird. Die Schüler haben 3 Tage Zeit, sich gegenseitig umzubringen. Der letzte gewinnt und ist frei.
Kommt euch das bekannt vor?

Hört sich fast so an wie „Die Tribute von Panem“-Reihe oder die derzeit beliebten Shooter, „Playerunknown‘s Battlegrounds“ oder „Fortnite Battle Royale“.
Es ist genau das gleiche Prinzip nur dass das der Anfang war, auf dem die heutigen Filme bzw. Spiele basieren.

Mit einem der berühmtesten Japaner Takeshi Kitano bekannt aus Takeshis Castle, hat der Film den Grundstein gelegt, für einige Filme/Spiele der Nachwelt.

Da ich den Film leider erst 18 Jahre nach dem erscheinen geguckt habe konnte ich ihn natürlich nicht gleich bewerten wie „Die Tribute von Panem“.
Man merkt das die Effekte aus älterer Zeit stammen.
Was mich persönlich etwas gestört hat, waren die typisch japanischen Splattereffekte, davon bin ich kein großer Fan. Aber der Rest vom Film war ziemlich gut.



Sehenswert oder nicht?

Hätte ich den Film damals gesehen, hätte ich ihn wahrscheinlich besser bewertet, da er für diese Zeit ein Kracher war.

Aber nichtsdestotrotz kann man ihn heute immer noch anschauen.
Also wer Lust hat zu wissen, wie die ganzen Ideen der letzten Jahre zustande kamen, ist der Film eine klare Empfehlung.