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Captain America: The First Avenger (2011)

Lesemusik:

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Titel: Captain America: The First Avenger, Main Theme by Alan Silvestri | ©Disney | ©Marvel Music, Inc. | ©Universal Music Group | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 6/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 6/10
6/10

Jannik meint - ganz gut

„Captain America: The First Avenger“ ist nach chronologischer Reihenfolge der Haupthandlungen der erste Spielfilm des „Marvel Cinematic Universe“.[1] Das gilt trotz zahlreicher Sequels auch noch im Jahre 2026.

Was die eigentliche Veröffentlichung angeht, war der Film mit Chris Evans in der Hauptrolle bereits der fünfte, nachdem das MCU im Jahre 2008 mit Jon Favreaus legendärem „Iron Man“ seinen Anfang nahm und im selben Jahr mit „Der unglaubliche Hulk“ so grün wie brachial fortgesetzt wurde.

Das Sequel „Iron Man 2“ folgte dann 2010 und der gar nicht mal so hammermäßige, aber solide „Thor“ im selben Jahr des Captains. Der amerikanische Patriot erblickte nämlich am 19. Juli 2011 mitsamt seines ikonischen Schildes das Licht der Welt. Abgeschlossen wurde diese „Phase eins“ der sogenannten „Infinity Saga“ am 11. April 2012 mit der heiß erwarteten Konklusio „Marvel’s The Avengers“.

„The First Avenger“ jedenfalls bietet in seiner Expositionsphase zu Beginn wirklich gute und vielversprechende Story-Elemente. Es ist spannend, dem motivierten Steve Rogers zu folgen, dessen Körperkraft zwar mikrig ist, durch seinen unermüdlichen Kampfgeist jedoch mehr als aufgewogen wird. Dadurch kamen ikonische Szenen zustande (wie etwa die, die mit einer Granate zu tun hat), die uns wirklich gerührt haben.

Im Verlauf des Films weicht diese wunderbare Einführung jedoch zunehmend auf und wird sukzessive durch 0815-Action ersetzt. Das ist deshalb so schade, weil die zugrundeliegenden Elemente der Geschichte eigentlich viel Stoff für Tiefgang bieten. So wie etwa die politischen Machtspiele rund um Hydra, die fiktive Wissenschaftsdivision des Dritten Reichs.[2]

Anspruchsvolle Zuschauer müssen das in „The First Avenger“ leider in Kauf nehmen und manches Mal ihr Hirn ausschalten. Doch versteht uns nicht falsch. Gegen Action-Szenen haben wir grundsätzlich nichts einzuwenden – wenn sie gut gemacht sind. Das Problem ist, dass sich der erste Captain-America-Film hier leider auch nur im uninspirierten Mittelfeld befindet.

Insgesamt bleibt der ganz gute Marvel-Film, der handlungstechnisch Phase eins einläutete, also eine Mischung zwischen vielversprechender Prämisse, wirklich gutem, aber nicht vollständig ausgeschöpftem Story-Potenzial und durchschnittlicher Popcornkino-Action.

(30. Juni 2019 | 5. April 2026)

Genre: Abenteuer, Action, Comic, Science-Fiction, Superhelden

Originaltitel: Captain America: The First Avenger

Produktionsland: USA

Studio | Vertrieb: Marvel Studios | Paramount Pictures

Regie: Joe Johnston

Drehbuch: Christopher Markus, Stephen McFeely

Comicvorlage: Captain America (1940) von Joe Simon, Jack Kirby

Produktion: Kevin Feige

Kamera: Shelly Johnson

Musik: Alan Silvestri

Länge: ca. 124 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Veröffentlichung: 19. Juli 2011 (Premiere) | 18. August 2011 (Kinostart DE)

Universum: Marvel

Vorgänger: Thor (2011) (nach Erscheinungsjahr) | Kein Film (nach Handlungsjahr)

Nachfolger: Marvel’s The Avengers (2012) (nach Erscheinungsjahr) | Captain Marvel (2019) (nach Handlungsjahr)

Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Captain_America:_The_First_Avenger | https://en.wikipedia.org/wiki/Captain_America:_The_First_Avenger | https://www.imdb.com/de/title/tt0458339/reference/

Was haltet Ihr vom geschichtlichen Start des legendären MCU? Wer ist Euer Lieblingssuperheld? Teilt Eure Gedanken zu „The First Avenger“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und der von „Achtung, links!“ kommende Captain bestimmt auch!


Trailer

Der offizielle deutsche Trailer zu „Captain America: The First Avenger“.

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©Walt Disney Pictures | ©Marvel Studios

Toy Story 2 (1999)

Lesemusik:

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©Pixar | ©The Boys Are Back In Town, Thin Lizzy, 1976, Mercury Records Limited | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 10/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 10/10
10/10

Jannik meint - Lieblingsfilm

Nachdem 1995 mit dem innovativen Erstling „Toy Story“ die Revolution des modernen Animationskinos begann, trat „Toy Story 2“ im Jahr 1999 die Nachfolge an. Der damalige Pixar-Chef John Lasseter nahm erneut auf dem Regiestuhl Platz und justierte unter Mithilfe seiner kreativ-verspielten Crew einfach alles richtig.

Auf technischer Seite wurden die Möglichkeiten noch weiter ausgereizt. So sahen die Charaktermodelle noch plastischer, noch natürlicher und damit insgesamt noch realistischer aus. Dadurch war der raue und manchmal unheimliche Ton des ersten Teils (Stichwort Uncanny-Valley-Effekt) ganz plötzlich verflogen.

Auf Handlungsebene wurde mit einer Mischung aus rasant und herzlich stimmig weitergeführt. Diesmal verschlägt es die Spielzeugfamilie in die Fänge eines kleinen, moppeligen Mannes. Dieser will Cowboy Woody mitsamt der neuen, hervorragend ambivalent geschriebenen Figuren Jessie (Cowgirl), Bullseye (Pferd) und Stinky Pete (Goldgräber) an ein Museum nach Japan verkaufen.

„Toy Story 2“ thematisiert dabei wichtige Werte wie Durchhaltevermögen, Einfühlungsvermögen, Kampfgeist, wahre Freundschaft und Zusammenhalt. Werte, die nicht nur die Kleinen, sondern auch die kindgebliebenen Erwachsenen spüren können. So stellt der Pixar-Film die Protagonisten nicht selten vor schwere Entscheidungen, in die sich die ganze Familie versetzen kann.

Für mich persönlich ist „Toy Story 2“ darüber hinaus ein absoluter Kindheitsfilm, der mich in eine völlig andere Welt abtauchen ließ. Ich wollte unbedingt die Spielzeuge haben, um weitere Abenteuer zu Hause zu erleben und um die Geschehnisse nachspielen zu können. Die geniale Prämisse des ersten Teils, Spielzeuge zum Leben zu erwecken und in ihrer eigenen Lebenswelt zu zeigen, ließ sich auf einer Metaebene hervorragend in meine eigene kleine Welt im heimischen Kinderzimmer übertragen.

Die Spielzeuge waren echt! Als ich mit ihnen spielte, waren sie zwar leblos, wurden jedoch durch meine Fantasie zum Leben erweckt. Und wenn ich nicht da war, waren sie ganz bestimmt genauso lebendig wie im Film und erlebten ihre ganz eigenen Abenteuer.

Auch durch diese persönliche Verbindung, mit der ich sicher nicht alleine war, wurde „Toy Story 2“ zu meinem Favoriten und unumstößlichen Maßstab im Genre des Animationskinos, den bis heute kein anderer Film vom Thron stoßen konnte.

Insgesamt ist er ein besonders wertvoller Computeranimationsfilm, der durch Tiefgang überzeugte und für viele Fans nur durch seinen Nachfolger „Toy Story 3“ (2010), der erst elf Jahre später folgen sollte, noch übertroffen werden konnte.

(27. Juni 2019 | 1. April 2026)

Genre: Animation, Computeranimation

Originaltitel: Toy Story 2

Produktionsland: USA

Studio | Vertrieb: Pixar Animation Studios | Buena Vista Pictures Distribution

Regie: John Lasseter

Drehbuch: Andrew Stanton, Rita Hsiao, Doug Chamberlin, Chris Webb

Idee: John Lasseter, Pete Docter, Ash Brannon, Andrew Stanton

Produktion: Helene Plotkin, Karen Robert Jackson

Musik: Randy Newman

Länge: ca. 92 Minuten

Altersfreigabe: FSK 0

Veröffentlichung: 13. November 1999 (Premiere) | 3. Februar 2000 (Kinostart DE)

Universen: Pixar | Toy Story

Vorgänger: Toy Story (1995)

Nachfolger: Die Monster AG (2001) | Toy Story 3 (2010)

Ähnliche Titel: Spider-Man: A New Universe (2018)Toy Story 4 (2019) | Aya und die Hexe (2020) | Lightyear (2022)

Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Toy_Story_2 | https://en.wikipedia.org/wiki/Toy_Story_2 | https://www.imdb.com/de/title/tt0120363/reference/

Was haltet Ihr vom zweiten Leinwandabenteuer der Spielzeug-Gang? Welcher Film hat Eure Kindheit geprägt? Teilt Eure Gedanken zu „Toy Story 2“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Captain Buzz Lightyear bestimmt auch. Wenn es denn der Echte ist!


Trailer

Der offizielle Trailer zu „Toy Story 2“

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©Disney | ©Pixar

Detektiv Conan – Film 22 – Zero der Vollstrecker (2018)

Lesemusik:

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Titel: Opening + Action Theme (OST) | ©Kazé | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 5.5/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 5.5/10
5.5/10

Jannik meint - geht so bis ganz gut

Seit 1997 veröffentlicht Toei Animation jedes Jahr einen Kinofilm zum Erfolgsanime „Detektiv Conan“. Auch im Jahr 2018 blieb das Studio dieser Linie treu und lieferte mit „Zero der Vollstrecker“ den inzwischen 22. Film des Franchises, der in Deutschland am 25. Juni 2019 in den Kinos startete.

Das Produktionskomitee blieb der typischen Formel insgesamt treu. So besteht „Zero der Vollstrecker“ erneut aus einem Erklärungsintro, untermalt von der nostalgieauslösenden Titelmelodie, und lässt die Ereignisse des Original-Manga Revue passieren, um alle Zuschauer abzuholen und auf den gleichen Stand zu bringen.

Diesmal haben sich die Produzenten für ein modernes Szenario rund um Cyberkriminalität entschieden, was vermutlich kein leichtes Unterfangen war.

So macht es „Zero der Vollstrecker“ uns Zuschauern bereits zu Beginn nicht leicht und kommt schier überkomplex daher. Viel Fachgesimpel und Begriffe wie „Sicherheitspolizei“ oder juristische Termini erschweren trotz aller oder gerade wegen der vielen Erklärungen den Zugang. Der Aufbau der polizeilichen und gerichtlichen Strukturen in Japan beeinträchtigt schnell die Übersicht. So entsteht der Eindruck, die Produzenten hätten sich in diesem komplizierten Konstrukt ein Stück weit selbst verloren.

Außerdem wird sehr viel geredet, was für einen Detektiv-Conan-Film nicht ungewöhnlich ist, jedoch aufgrund der Masse an Informationen uns Zuschauern zusätzlich erschwert, einen wirklichen roten Faden zu erfassen.

Hinzu kommt eine gewisse Eintönigkeit in seiner Welt, denn Zero wechselt selten die Schauplätze und wirkt daher ziemlich undynamisch.

Darüber hinweg täuschen kann auch nicht der serientypische Humor und die traditionelle Action-Einlage im Finale, die unter dem Motto „Extra-unrealistisch“ sogar noch drüberer wirkt als gewohnt.

Diese Kritikpunkte könnte man verzeihen, wenn das große Ganze stimmig wäre. Anderen Filmen des Franchises wie „Das Phantom der Baker Street“ oder „Der elfte Stürmer“ – aber auch aktuelleren wie „Der purpurrote Liebesbrief“ – kann der 22. Film jedoch in seiner Wirkmächtigkeit nicht die Lupe reichen.

Insgesamt ist „Zero der Vollstrecker“ kein Totalausfall der Marke, dümpelt jedoch in Sphären der Durchschnittlichkeit umher, da schlicht erinnerungswürdige Momente fehlen.

(25. Juli 2019 | 22. März 2026)

Genre: Anime, Shōnen

Originaltitel: Meitantei Conan: Zero no Shikkōnin (Transkription)

Produktionsland: Japan

Studio | Vertrieb: TMS/V1 Studio | Toho Company, Ltd.

Regie: Yuzuru Tachikawa

Drehbuch: Takeharu Sakurai

Mangavorlage: Detektiv Conan (Gosho Aoyama)

Produktion: Keiichi Ishiyama, Shūhō Kondō, Yoshihito Yonekura

Kamera: Jin Nishiyama

Musik: Katsuo Ōno

Länge: ca. 110 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Veröffentlichung: 13. April 2018 (Premiere) | 25. Juni 2019 (Kinostart DE)

Universum: TMS

Vorgänger: Detektiv Conan – Film 21 – Der purpurrote Liebesbrief (2017)

Nachfolger: Detektiv Conan – Film 23 – Die stahlblaue Faust (2019)

Quellen
https://en.wikipedia.org/wiki/Case_Closed:_Zero_the_Enforcer | https://www.imdb.com/de/title/tt7880466/reference/ | https://conanwiki.org/wiki/Film_22

Was haltet Ihr vom 22. Leinwandausflug des kleinen, aber ganz großen Detektivs? Welcher Film ist Euer Favorit? Teilt Eure Gedanken zu „Zero der Vollstrecker“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und die Männer in Schwarz bestimmt auch!


Trailer

Der offizielle deutsche „Kino“-Trailer zu „Zero der Vollstrecker“

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©Kazé

The Midnight Man (2016)

Lesemusik:

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©IFC, Universum Film
  • 5/10
    derofa Durchschnittswertung - 5/10
5/10

Melissa meint - Geht So

Jumanji trifft auf Horror. Um was geht es in „The Midnight Man?“

In dem 2016 erschienen Horrorfilm beschwören Alex und ihr Freund Miles durch ein rituelles Spiel eine sadistische übernatürliche Entität in einem alten Herrenhaus. Sie müssen bis 3:33 Uhr morgens überleben, während der Midnight Man ihre tiefsten Ängste gegen sie verwendet und die Regeln manipuliert.

Der Film ist ein Remake des irischen Films „The Midnight Game“ aus dem Jahr 2013.

Fallen wir mit der Tür ins Haus. Eines der Besonderheiten in dem Film ist der Auftritt von Robert Englund. Die Horror-Fanatiker unter euch, werden bei dem Namen direkt hellhörig. Robert Englung ist nämlich vor allem bekannt durch die Nightmare on Elmstreet Filme, in der er die Rolle von Freddy Krueger übernimmt. Nur leider ändert das nichts an der zähen Handlung.

Es geht um ein Horrorspiel – ein Spiel um Leben und Tod. Ähnlich wie bei Jumanji aus dem Jahr 1995. Wenn ihr dieses Spiel zu spielen beginnt, gibt es kein zurück mehr.

Der Film startet richtig gut und spannend, doch er wird zur Hälfte hin dann leider etwas fad und eintönig. Schade, ein Horror-Jumanji-Film hatte definitiv Potenzial. (17.06.25; 21.03.2026)

Genre: Horror, Mystery

Originaltitel: The Midnight Man

Produktionsland: USA, Kanada

Vertrieb | Studio: Independent Film Company; Universum Film

Regie: Travis Zariwny

Drehbuch: Travis Zariwny, Rob Kennedy

Produktion: Jeff Beesley, Cassian Elwes, Frankie Lindquist

Kamera: Gavin Kelly

Länge: ca. 93 Minuten

Altersfreigabe: FSK 16

Veröffentlichung: 9. März 2018 (Direct-To-Video)

Ähnliche Titel: Candyman (2021), Heretic (2024), Hidden – Die Angst holt dich ein (2015), Forbidden Floor: The Home (2025)

Quellen
https://en.wikipedia.org/wiki/The_Midnight_Man_(2016_horror_film)

Was haltet Ihr vom Horror-Film ala Jumanji? Teilt eure Gedanken zu „The Midnight Man“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Robert Englund bestimmt auch!


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Der offizielle englische Trailer zu „The Midnight Man“.

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©IFC

Fahrenheit 11/9 (2018)

Lesemusik:

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©DOROTHY | ©Weltkino Filmverleih | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 9/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 9/10
9/10

Jannik meint - herausragend

In „Fahrenheit 11/9“ setzt sich der politisch links stehende und umstrittene Regisseur Michael Moore mit der US-amerikanischen Politik und vor allem mit Machthaber und Präsident Donald J. Trump auseinander.[1]

In seiner Dokumentation beleuchtet er den Aufstieg von Trump kritisch. Andere Kernthemen sind das US-Waffengesetz, Korruption und die humanitäre Katastrophe des mit Blei verschmutzten Trinkwassers der Stadt Flint im US-Bundesstaat Michigan (Moores Geburtsort).[2]

Wirklich neutral ist er dabei nicht. Er zeigt im Grunde nur seine Seite. Er belegt und untermauert dabei seine Ansichten jedoch mit guten Argumenten und bleibt insgesamt meist sachlich.

Enthalten sind allerdings auch Sequenzen, in denen Moore eine einseitige Betrachtung vornimmt. Damit beraubt er sich selbst völlig unnötig seiner Integrität. So wirkte der Blick auf das Verhältnis von Trump zu seiner Tochter Ivanka konsturiert und mehr interpretiert als faktenbasiert.

Auch die Mitschnitte von rassistischen Äußerungen in der US-amerikanischen Gesellschaft, inszeniert als Supercut, sind eben nur Meinungen von Einzelpersonen und damit ein Paradebeispiel für Cherry-Picking und Framing. Hier werden weiße Menschen unter üblen Generalverdacht gestellt.

Dennoch ist „Fahrenheit 11/9“ insgesamt definitiv eine sehr sehenswerte und spannende Doku geworden. Denn sie ist dazu geeignet, einen Diskurs anzustoßen, und stellt die richtigen Fragen.

Letztendlich herrscht beim Genre der politischen Dokumentarfilme immer ein schmaler Grat zwischen Aktivismus mit eigener Agenda und Journalismus mit konsequent sachlichem Betrachtungswinkel. Ein ungeschriebenes Gesetz, dem sich auch Moore nicht vollständig entziehen kann.

Genre: Dokumentation, Politik

Originaltitel: Fahrenheit 11/9

Produktionsland: USA

Vertrieb | Studio: Briarcliff Entertainment | Midwestern Films, Dog Eat Dog Films, State Run Films

Regie: Michael Moore

Drehbuch: Michael Moore

Produktion: Michael Moore, Carl Deal, Meghan O’Hara

Kamera: Luke Geissbühler, Jayme Roy

Länge: ca. 128 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Veröffentlichung: 6. September 2018 (Premiere) | 17. Januar 2019 (Kinostart DE)

Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrenheit_11/9 | https://en.wikipedia.org/wiki/Fahrenheit_11/9 | https://www.imdb.com/de/title/tt8632862/reference/?ref_=nv_sr_srsg_3_tt_8_nm_0_in_0_q_fahrenheit%2011

Was haltet Ihr von Michael Moore und seinen kontroversen Werken? Habt Ihr bereits den Doku-Oscar-Sieger „Bowling for Columbine“ (2002) gesehen, der sich kritisch mit den US-Waffengesetzen auseinandersetzt? Teilt eure Gedanken zu „Fahrenheit 11/9“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Donald Trump bestimmt auch!


Trailer

Der offizielle Trailer zu „Fahrenheit 11/9“

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©Weltkino Filmverleih

Hidden – Die Angst holt dich ein (2015)

Lesemusik:

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©Warner Bros. Pictures, Music from Insomnia by David Julyan
  • 7/10
    derofa Durchschnittswertung - 7/10
7/10

Melissa meint - Sehenswert

„Hidden“ ist ein Horrorfilm aus dem Jahr 2015 mit Alexander Skarsgard in der Hauptrolle. Produziert von den bekannten Duffer Brüdern (Produzenten von Stranger Things) erzählt es die Geschichte von Ray, seiner Frau Clay und der 7-Jährigen Tochter Zoe.

Der Film dreht sich um eine Familie die sich während einer Evakuierung, aufgrund einer unbekannten Viruserkrankung, 301 Tage in einem Bunker verstecken muss. Eine verheerende Katastrophe hat die Welt für immer verändert. In ihrem kleinen Bunker versuchen sich die drei ein neues Zuhause aufzubauen und niemals ihre Hoffnung aufzugeben. Doch ein mysteriöses Etwas wird auf sie aufmerksam und vor dieser unbekannten Bedrohung sind sie selbst in ihrem Bunker nicht mehr sicher.

Die Erzählung nimmt uns anfangs mit in das karge, düstere Leben der Familie im Bunker. Wir erleben hautnah, wie beschwerlich ihr Überlebenskampf auf engstem Raum ist. Dadurch entfaltet sich eine beklemmende Atmosphäre. Als das Essen immer knapper wird, bleibt ihnen keine andere Wahl – sie müssen das Risiko eingehen und den sicheren Unterschlupf verlassen!

Die Schauspieler glänzen in ihrer Rolle vor allem Alexander Skarsgard den wir u.a. durch die  herausragende Horror-Vampir-Serie „True Blood“ kennen.

Der Film gibt nicht viel preis. Der Zuschauer soll in der Unwissenheit bleiben. Was ist mit den Menschen passiert und warum ist die Erde eine Trümmerwelt der Dystopie? Die Geschichte zieht den Leser tief in ihren Bann, indem sie die Wahrheit nur häppchenweise preisgibt.

Zum Finale zieht das Tempo massiv an, bevor der Plot-Twist die gesamte Geschichte in ein völlig neues Licht rückt.

„Hidden“ ist ein spannender und atmosphärisch dichter Horrorfilm der es verdient am Ball zu bleiben. Die Geschichte ist nämlich nicht so gewöhnlich wie man Anfangs vermeintlich denken könnte.“ (18.03.2026)

Genre: Horror, Horrorthriller, Mysterythriller, Psychothriller, Mystery

Originaltitel: Hidden

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Warner Bros. Pictures

Regie: The Duffer Brothers

Drehbuch: The Duffer Brothers

Produktion: Mason Novick, Roy Lee

Musik: David Julyan

Länge: ca. 84 Minuten

Altersfreigabe: FSK 16

Veröffentlichung: 8. Oktober 2015 (Direct-to-Video)

Ähnliche Titel: Wir (2019), (2020), Nope (2022), Get Out (2017), Raum (2015), Life (2017)

Quellen
https://en.wikipedia.org/wiki/Hidden_(2015_film)

Was haltet Ihr vom Horror-Mystery-Film aus der Feder der Duffer Brothers? Teilt eure Gedanken zu „Hidden – Die Angst holt dich ein“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Alexander Skardgard bestimmt auch!


Der offizielle englische Trailer zu „Hidden“.

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©Warner Bros. Pictures

Toy Story (1995)

Lesemusik:

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©Walt Disney Records | ©Pixar | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 8.5/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 8.5/10
8.5/10

Jannik meint - ausgezeichnet bis herausragend

Der erste vollständig computeranimierte Langfilm in der Geschichte des Kinos erschien im Jahr 1995 unter dem legendären Titel „Toy Story“.[1]

John Lasseters Regiedebüt zeigte damals eindrucksvoll die visionären Möglichkeiten der CGI-Animation und ist damit zum Klassiker schlechthin mit immenser filmhistorischer Bedeutung geworden.

Doch nicht nur die technische Umsetzung überzeugte. Auch die herzliche Geschichte rund um den kleinen Andy und seine namensgebenden Spielzeuge Woody, Buzz und Co. ist zeitlos und noch unter heutigen Gesichtspunkten außergewöhnlich.

Alleine die grundlegende Idee von „Toy Story“, Spielzeuge zum Leben zu erwecken und mit emotionalem Tiefgang in ihrer eigenen Lebenswelt zu zeigen, empfinden wir als genial. Für uns war die Filmreihe auch deshalb kindheitsprägend. Schließlich ist es ganz bestimmt dieser kreativen Meisterleistung zu verdanken, dass das Pixar-Franchise bis zu seinem furiosen „Andy-Ära-Finale“ in „Toy Story 3“ (2010) nichts von seiner Strahlkraft verloren hat.

Nicht zuletzt zeigte ebenfalls die unglaubliche Detailverliebtheit mit zahlreichen versteckten Anspielungen, wie vergnügt die kreativ-verspielten Köpfe hinter dem Computeranimationsfilm vorgegangen sein müssen, um das Abenteuer so faszinierend lebendig zu gestalten.

Insgesamt ist „Toy Story“ mit all diesen Qualitäten auch heute noch die Blaupause schlechthin für das moderne Animationskino. Und auch wenn unser persönlicher Favorit und Maßstab im Genre sein direkter Nachfolger „Toy Story 2“ heißt, da wir den Erstling als etwas rau und manchmal auch unheimlich (Stichwort Uncanny-Valley-Effekt) wahrgenommen haben, wird er immer ein zeitloses Stück Filmgeschichte bleiben.

(16. Juni 2019 | 17. März 2026)

Genre: Animation, Computeranimation

Originaltitel: Toy Story

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Buena Vista Pictures Distribution | Pixar Animation Studios

Regie: John Lasseter

Drehbuch: Joss Whedon, Andrew Stanton, Joel Cohen, Alec Sokolow

Idee: John Lasseter, Pete Docter, Andrew Stanton, Joe Ranft

Produktion: Bonnie Arnold, Ralph Guggenheim

Musik: Randy Newman

Länge: ca. 81 Minuten

Altersfreigabe: FSK 0

Veröffentlichung: 19. November 1995 (Premiere) |  21. März 1996 (Kinostart DE)

Universen: Pixar | Toy Story

Nachfolger: Das große Krabbeln (1998) | Toy Story 2 (1999)

Ähnliche Titel: Spider-Man: A New Universe (2018)Toy Story 4 (2019) | Aya und die Hexe (2020) | Lightyear (2022)

Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Toy_Story | https://en.wikipedia.org/wiki/Toy_Story

Was haltet Ihr vom geschichtsträchtigen Animationsfilm, der das Kino revolutioniert hat? Teilt eure Gedanken zu „Toy Story“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Sheriff Woody bestimmt auch!


Trailer

Der offizielle deutsche Trailer zu „Toy Story“.

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©Disney

Black Mirror: Bandersnatch (2018)

Lesemusik:

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©Netflix ℗ 1984 ZTT Records Limited | Universal Music | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 6.5/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 6.5/10
6.5/10

Jannik meint - ganz gut bis sehenswert

Zur Ausnahme-Thriller-Serie „Black Mirror“ erschien am 28. Dezember 2018 der interaktive Film „Bandersnatch“ und war sofort in aller Munde. Von Netflix beinahe schon als revolutionäre Filmerfahrung angepriesen, entpuppt sich das Projekt jedoch als weit weniger fesselnd als angenommen.

Gründe hierfür gibt es einige. „Bandersnatch“ konfrontiert den Zuschauer zunächst als Einführung mit irrelevanten Entscheidungen, die keinerlei Auswirkungen auf den Verlauf der Handlung haben, wie der Wahl der Cornflakes oder der Musikauswahl im Walkman.

Wenn es dann ans Eingemachte geht, respektiert er teilweise nicht die Entscheidungen des Zuschauers, sondern spult zurück, um korrigierend einzugreifen, was das Teilhabe-Konzept sofort ad absurdum führt.

Anschließend schmeißt er mit Zeitsprüngen nur so um sich und lässt den Zuschauer nicht nur konfus, sondern auch mit dem Gefühl zurück, etwas Wesentliches verpasst zu haben.

Letzten Endes ist „Bandersnatch“ trotzdem ganz gut bis sehenswert geworden, weil er die Charlie-Brooker-typische „Black Mirror“-Stimmung erzeugt und mit seinem Konzept etwas Neues im Filmuniversum wagt.

Dennoch bleibt die Frage, warum es spielerisch schlechte Kopien der schon überragend funktionierenden und weitaus tiefergehenden interaktiven Filme der französischen Spieleschmiede Quantic Dream braucht. Denn das Studio zeigt bereits seit vielen Jahren unter der Federführung von David Cage mit Videospielen wie „Fahrenheit“ (2005), „Heavy Rain“ (2010), „Beyond Two Souls“ (2013) oder „Detroit: Become Human“ (2018), wie das Genre richtig funktioniert.

Das hat Netflix vermutlich mittlerweile auch selbst bemerkt. Der Streaming-Gigant ist jüngst fleißig dabei, genau diese Filmkategorie einzustampfen und aus dem Katalog zu entfernen. Gründe dafür sind wohl Kompatibilitätsprobleme mit neuen Endgeräten, die hohen Produktionskosten sowie Netflix‘ Ambitionen im Bereich Cloud-Gaming.[1][2]

(13. Juni 2019 | 15. März 2026)

Genre: Science-Fiction, Utopie & Dystopie, Psychothriller, Interaktiver Film

Originaltitel: Bandersnatch

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Netflix | House of Tomorrow

Regie: David Slade

Drehbuch: Charlie Brooker

Produktion: Russell McLean

Kamera: Aaron Morton, Jake Polonsky

Musik: Brian Reitzell

Länge: ca. 90 Minuten (ca. 312 Minuten Filmmaterial)

Altersfreigabe (lt. Netflix): 16

Erstveröffentlichung (Netflix): 28. Dezember 2018

Universum: Black Mirror

Vorgänger: Black Mirror (2011-…)

Ähnliche Titel: Ex Machina (2014), Searching (2018), Du gegen die Wildnis (2019)

Quellen
https://en.wikipedia.org/wiki/Black_Mirror:_Bandersnatch | https://de.wikipedia.org/wiki/Black_Mirror:_Bandersnatch | https://www.netflix.com/de/title/80988062 | https://www.imdb.com/de/title/tt9495224/reference/

Was haltet Ihr von Netflix‘ gescheitertem Versuch, mit interaktiven Titeln das eigene Portfolio zu erweitern? Erinnert Ihr euch noch an die Kuriosität „Du gegen die Wildnis“ (2019) mit Survival-Experte Bear Grylls? Teilt eure Gedanken zu „Bandersnatch“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Charlie Brooker bestimmt auch!


Trailer

Der offizielle Trailer zu „Black Mirror: Bandersnatch“

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©Netflix

Kevin James: Never Don’t Give Up (2018)

Lesemusik:

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©Sony Music BMG | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 8/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 8/10
8/10

Jannik meint - Ausgezeichnet

Mit dem Netflix-Special „Never Don’t Give Up“ feiert Kevin James nach zahlreichen Film- und Serienproduktionen sein Stand-up-Comeback. Die Laufzeit fällt mit ca. 60 Minuten leider eher kurz aus.

In seinem Programm plaudert der sympathische „King of Queens“-Star humorvoll aus dem Nähkästchen und begeistert uns mit Geschichten just aus dem Leben.

Nicht nur wenn der Comedian das Publikum mit einbezieht, läuft er zur Höchtsform auf, denn voller Körpereinsatz ist sowieso garantiert. Fans erkennen sofort die typische Gestik und Mimik wieder, die James in seinen Produktionen seit jeher auszeichnen.

Kevin James Auftritt zeigt, dass er über die Jahre nichts von seinem Charme verloren hat. „Never Don’t Give Up“ ist ein ausgezeichnetes Stand-up-Programm.

(17. März 2019)

Genre: Stand-up

Originaltitel: Kevin James: Never Don’t Give Up

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Netflix

Regie: Andy Fickman

Drehbuch: Kevin James

Produktion: Andy Fickman, Kevin James, Tammy Johnston, Jonathan Mussman

Ton: Matt McLarty, Eliott Taylor

Länge: ca. 62 Minuten

Altersfreigabe: 6 (lt. Netflix)

Veröffentlichung: 24. April 2018 (Direct to Netflix)

Quellen
https://www.imdb.com/de/title/tt8324578/reference/ | Altersfreigabe: https://www.netflix.com/de/title/80158976

Was haltet Ihr von James Rückkehr zu seinen Stand-up-Wurzeln? Teilt eure Gedanken zu „Never Don’t Give Up“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Arthur Spooner bestimmt auch!


Trailer

Der offizielle Trailer zu „Kevin James: Never Don’t Give Up“

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©Netflix

Tenet (2020)

Lesemusik:

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©Warner Bros. Pictures; Ludwig Göransson
  • 6/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 6/10
6/10

Melissa meint - Ganz Gut

Mit „Tenet“ hat Regisseur Christopher Nolan im Jahr 2020 wieder ein Filmspektakel produziert. Bevor wir weiter ins Detail gehen, um was gehts in Nolans Sci-Fi Spionagefilm?

In „Tenet“ geht es um einen namenlosen Agenten der die Welt vor einem drohenden dritten Weltkrieg bewahren muss. Die Bedrohung kommt dabei aus der Zukunft! In der Zukunft nutzen die Menschen eine Technologie, der es ermöglicht Materie zu manipulieren und so Objekte und Personen rückwärts durch die Zeit zu bewegen.

„Tenet“ ist ein Film der mit hohen Erwartungen ins Rennen geht, doch leider nicht die erhoffte Wirkung erzielt. Die Inszenierung der Actionszenen ist zweifellos grandios und zeugt von Nolans „typischem Gespür für visuelle Effekte und spannende Choreografien“.

Doch trotz dieser beeindruckenden technischen Umsetzung bleibt das zugrunde liegende Konzept wirr und fast schon belanglos. Hier folgt eine Actionszene nach der anderen.

Die Geschichte, die sich um die komplexen Themen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dreht, fühlen sich oft überladen und verworren an. Anstatt klare Antworten zu liefern, wirft der Film mehr Fragen auf als er beantwortet.

Dies führt dazu, dass man als Zuschauer oft das Gefühl hat, den Faden zu verlieren und nicht wirklich nachvollziehen zu können, was gerade geschieht. Diese Verwirrung erinnert an früheren Filmen von Nolan wie z.B. das historische Kriegsdrama „Dunkirk“, der ebenfalls mit einer nicht-linear erzählten Geschichte zu kämpfen hat, jedoch in diesem Fall nicht die gleiche emotionale Tiefe erreichen konnte.

Ein Lichtblick ist der Soundtrack von Ludwig Göransson, der erneut sein musikalisches Talent unter Beweis stellt. Seine Kompositionen tragen zur Atmosphäre des Films bei und sind ein Highlight und sollte nicht unerwähnt bleiben.

Insgesamt bleibt „Tenet“ für mich eine Enttäuschung, besonders als Fan von Nolans früheren Werken. Die grandiosen Actionsequenzen können die verworrene Handlung und das frustrierende Fehlen von Klarheit nicht aufwiegen. Es ist schade, dass ein so talentierter Regisseur wie Nolan in diesem Fall nicht die Balance zwischen visuellem Spektakel und narrativer Kohärenz finden konnte.“ (13.01.25)

Genre: Science-Fiction, Action, Zeitreise

Originaltitel: Tenet

Produktionsland: USA, Vereinigtes Königreich

Produktionsfirma: Warner Bros. Pictures, Syncopy Films

Regie: Christopher Nolan

Drehbuch: Christopher Nolan

Produktion: Christopher Nolan, Emma Thomas

Musik: Ludwig Göransson

Länge: ca. 150 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Veröffentlichung: 26. August 2020 (Kinostart DE)

Ähnliche Titel: Arrival (2016), 12 Monkeys (1995), Butterfly Effect (2004), Ex Machina (2014)

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©https://de.wikipedia.org/wiki/Tenet_(Film)

Was haltet Ihr von „Tenet“? Gehört „Tenet“ zu euren Lieblings-Nolan Filmen? Oder kommt der Film auf den Stapel der Schande – für vergeudetes Potenzial? Teilt eure Gedanken zu „Tenet“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Christopher Nolan bestimmt auch!


Trailer

Der offizielle deutsche Trailer zu „Tenet“.

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©Warner Bros. Pictures