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Captain America: The First Avenger (2011)

Lesemusik:

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Titel: Captain America: The First Avenger, Main Theme by Alan Silvestri | ©Disney | ©Marvel Music, Inc. | ©Universal Music Group | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 6/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 6/10
6/10

Jannik meint - ganz gut

„Captain America: The First Avenger“ ist nach chronologischer Reihenfolge der Haupthandlungen der erste Spielfilm des „Marvel Cinematic Universe“.[1] Das gilt trotz zahlreicher Sequels auch noch im Jahre 2026.

Was die eigentliche Veröffentlichung angeht, war der Film mit Chris Evans in der Hauptrolle bereits der fünfte, nachdem das MCU im Jahre 2008 mit Jon Favreaus legendärem „Iron Man“ seinen Anfang nahm und im selben Jahr mit „Der unglaubliche Hulk“ so grün wie brachial fortgesetzt wurde.

Das Sequel „Iron Man 2“ folgte dann 2010 und der gar nicht mal so hammermäßige, aber solide „Thor“ im selben Jahr des Captains. Der amerikanische Patriot erblickte nämlich am 19. Juli 2011 mitsamt seines ikonischen Schildes das Licht der Welt. Abgeschlossen wurde diese „Phase eins“ der sogenannten „Infinity Saga“ am 11. April 2012 mit der heiß erwarteten Konklusio „Marvel’s The Avengers“.

„The First Avenger“ jedenfalls bietet in seiner Expositionsphase zu Beginn wirklich gute und vielversprechende Story-Elemente. Es ist spannend, dem motivierten Steve Rogers zu folgen, dessen Körperkraft zwar mikrig ist, durch seinen unermüdlichen Kampfgeist jedoch mehr als aufgewogen wird. Dadurch kamen ikonische Szenen zustande (wie etwa die, die mit einer Granate zu tun hat), die uns wirklich gerührt haben.

Im Verlauf des Films weicht diese wunderbare Einführung jedoch zunehmend auf und wird sukzessive durch 0815-Action ersetzt. Das ist deshalb so schade, weil die zugrundeliegenden Elemente der Geschichte eigentlich viel Stoff für Tiefgang bieten. So wie etwa die politischen Machtspiele rund um Hydra, die fiktive Wissenschaftsdivision des Dritten Reichs.[2]

Anspruchsvolle Zuschauer müssen das in „The First Avenger“ leider in Kauf nehmen und manches Mal ihr Hirn ausschalten. Doch versteht uns nicht falsch. Gegen Action-Szenen haben wir grundsätzlich nichts einzuwenden – wenn sie gut gemacht sind. Das Problem ist, dass sich der erste Captain-America-Film hier leider auch nur im uninspirierten Mittelfeld befindet.

Insgesamt bleibt der ganz gute Marvel-Film, der handlungstechnisch Phase eins einläutete, also eine Mischung zwischen vielversprechender Prämisse, wirklich gutem, aber nicht vollständig ausgeschöpftem Story-Potenzial und durchschnittlicher Popcornkino-Action.

(30. Juni 2019 | 5. April 2026)

Genre: Abenteuer, Action, Comic, Science-Fiction, Superhelden

Originaltitel: Captain America: The First Avenger

Produktionsland: USA

Studio | Vertrieb: Marvel Studios | Paramount Pictures

Regie: Joe Johnston

Drehbuch: Christopher Markus, Stephen McFeely

Comicvorlage: Captain America (1940) von Joe Simon, Jack Kirby

Produktion: Kevin Feige

Kamera: Shelly Johnson

Musik: Alan Silvestri

Länge: ca. 124 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Veröffentlichung: 19. Juli 2011 (Premiere) | 18. August 2011 (Kinostart DE)

Universum: Marvel

Vorgänger: Thor (2011) (nach Erscheinungsjahr) | Kein Film (nach Handlungsjahr)

Nachfolger: Marvel’s The Avengers (2012) (nach Erscheinungsjahr) | Captain Marvel (2019) (nach Handlungsjahr)

Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Captain_America:_The_First_Avenger | https://en.wikipedia.org/wiki/Captain_America:_The_First_Avenger | https://www.imdb.com/de/title/tt0458339/reference/

Was haltet Ihr vom geschichtlichen Start des legendären MCU? Wer ist Euer Lieblingssuperheld? Teilt Eure Gedanken zu „The First Avenger“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und der von „Achtung, links!“ kommende Captain bestimmt auch!


Trailer

Der offizielle deutsche Trailer zu „Captain America: The First Avenger“.

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©Walt Disney Pictures | ©Marvel Studios

Toy Story 2 (1999)

Lesemusik:

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©Pixar | ©The Boys Are Back In Town, Thin Lizzy, 1976, Mercury Records Limited | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 10/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 10/10
10/10

Jannik meint - Lieblingsfilm

Nachdem 1995 mit dem innovativen Erstling „Toy Story“ die Revolution des modernen Animationskinos begann, trat „Toy Story 2“ im Jahr 1999 die Nachfolge an. Der damalige Pixar-Chef John Lasseter nahm erneut auf dem Regiestuhl Platz und justierte unter Mithilfe seiner kreativ-verspielten Crew einfach alles richtig.

Auf technischer Seite wurden die Möglichkeiten noch weiter ausgereizt. So sahen die Charaktermodelle noch plastischer, noch natürlicher und damit insgesamt noch realistischer aus. Dadurch war der raue und manchmal unheimliche Ton des ersten Teils (Stichwort Uncanny-Valley-Effekt) ganz plötzlich verflogen.

Auf Handlungsebene wurde mit einer Mischung aus rasant und herzlich stimmig weitergeführt. Diesmal verschlägt es die Spielzeugfamilie in die Fänge eines kleinen, moppeligen Mannes. Dieser will Cowboy Woody mitsamt der neuen, hervorragend ambivalent geschriebenen Figuren Jessie (Cowgirl), Bullseye (Pferd) und Stinky Pete (Goldgräber) an ein Museum nach Japan verkaufen.

„Toy Story 2“ thematisiert dabei wichtige Werte wie Durchhaltevermögen, Einfühlungsvermögen, Kampfgeist, wahre Freundschaft und Zusammenhalt. Werte, die nicht nur die Kleinen, sondern auch die kindgebliebenen Erwachsenen spüren können. So stellt der Pixar-Film die Protagonisten nicht selten vor schwere Entscheidungen, in die sich die ganze Familie versetzen kann.

Für mich persönlich ist „Toy Story 2“ darüber hinaus ein absoluter Kindheitsfilm, der mich in eine völlig andere Welt abtauchen ließ. Ich wollte unbedingt die Spielzeuge haben, um weitere Abenteuer zu Hause zu erleben und um die Geschehnisse nachspielen zu können. Die geniale Prämisse des ersten Teils, Spielzeuge zum Leben zu erwecken und in ihrer eigenen Lebenswelt zu zeigen, ließ sich auf einer Metaebene hervorragend in meine eigene kleine Welt im heimischen Kinderzimmer übertragen.

Die Spielzeuge waren echt! Als ich mit ihnen spielte, waren sie zwar leblos, wurden jedoch durch meine Fantasie zum Leben erweckt. Und wenn ich nicht da war, waren sie ganz bestimmt genauso lebendig wie im Film und erlebten ihre ganz eigenen Abenteuer.

Auch durch diese persönliche Verbindung, mit der ich sicher nicht alleine war, wurde „Toy Story 2“ zu meinem Favoriten und unumstößlichen Maßstab im Genre des Animationskinos, den bis heute kein anderer Film vom Thron stoßen konnte.

Insgesamt ist er ein besonders wertvoller Computeranimationsfilm, der durch Tiefgang überzeugte und für viele Fans nur durch seinen Nachfolger „Toy Story 3“ (2010), der erst elf Jahre später folgen sollte, noch übertroffen werden konnte.

(27. Juni 2019 | 1. April 2026)

Genre: Animation, Computeranimation

Originaltitel: Toy Story 2

Produktionsland: USA

Studio | Vertrieb: Pixar Animation Studios | Buena Vista Pictures Distribution

Regie: John Lasseter

Drehbuch: Andrew Stanton, Rita Hsiao, Doug Chamberlin, Chris Webb

Idee: John Lasseter, Pete Docter, Ash Brannon, Andrew Stanton

Produktion: Helene Plotkin, Karen Robert Jackson

Musik: Randy Newman

Länge: ca. 92 Minuten

Altersfreigabe: FSK 0

Veröffentlichung: 13. November 1999 (Premiere) | 3. Februar 2000 (Kinostart DE)

Universen: Pixar | Toy Story

Vorgänger: Toy Story (1995)

Nachfolger: Die Monster AG (2001) | Toy Story 3 (2010)

Ähnliche Titel: Spider-Man: A New Universe (2018)Toy Story 4 (2019) | Aya und die Hexe (2020) | Lightyear (2022)

Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Toy_Story_2 | https://en.wikipedia.org/wiki/Toy_Story_2 | https://www.imdb.com/de/title/tt0120363/reference/

Was haltet Ihr vom zweiten Leinwandabenteuer der Spielzeug-Gang? Welcher Film hat Eure Kindheit geprägt? Teilt Eure Gedanken zu „Toy Story 2“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Captain Buzz Lightyear bestimmt auch. Wenn es denn der Echte ist!


Trailer

Der offizielle Trailer zu „Toy Story 2“

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©Disney | ©Pixar

Detektiv Conan – Film 22 – Zero der Vollstrecker (2018)

Lesemusik:

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Titel: Opening + Action Theme (OST) | ©Kazé | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 5.5/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 5.5/10
5.5/10

Jannik meint - geht so bis ganz gut

Seit 1997 veröffentlicht Toei Animation jedes Jahr einen Kinofilm zum Erfolgsanime „Detektiv Conan“. Auch im Jahr 2018 blieb das Studio dieser Linie treu und lieferte mit „Zero der Vollstrecker“ den inzwischen 22. Film des Franchises, der in Deutschland am 25. Juni 2019 in den Kinos startete.

Das Produktionskomitee blieb der typischen Formel insgesamt treu. So besteht „Zero der Vollstrecker“ erneut aus einem Erklärungsintro, untermalt von der nostalgieauslösenden Titelmelodie, und lässt die Ereignisse des Original-Manga Revue passieren, um alle Zuschauer abzuholen und auf den gleichen Stand zu bringen.

Diesmal haben sich die Produzenten für ein modernes Szenario rund um Cyberkriminalität entschieden, was vermutlich kein leichtes Unterfangen war.

So macht es „Zero der Vollstrecker“ uns Zuschauern bereits zu Beginn nicht leicht und kommt schier überkomplex daher. Viel Fachgesimpel und Begriffe wie „Sicherheitspolizei“ oder juristische Termini erschweren trotz aller oder gerade wegen der vielen Erklärungen den Zugang. Der Aufbau der polizeilichen und gerichtlichen Strukturen in Japan beeinträchtigt schnell die Übersicht. So entsteht der Eindruck, die Produzenten hätten sich in diesem komplizierten Konstrukt ein Stück weit selbst verloren.

Außerdem wird sehr viel geredet, was für einen Detektiv-Conan-Film nicht ungewöhnlich ist, jedoch aufgrund der Masse an Informationen uns Zuschauern zusätzlich erschwert, einen wirklichen roten Faden zu erfassen.

Hinzu kommt eine gewisse Eintönigkeit in seiner Welt, denn Zero wechselt selten die Schauplätze und wirkt daher ziemlich undynamisch.

Darüber hinweg täuschen kann auch nicht der serientypische Humor und die traditionelle Action-Einlage im Finale, die unter dem Motto „Extra-unrealistisch“ sogar noch drüberer wirkt als gewohnt.

Diese Kritikpunkte könnte man verzeihen, wenn das große Ganze stimmig wäre. Anderen Filmen des Franchises wie „Das Phantom der Baker Street“ oder „Der elfte Stürmer“ – aber auch aktuelleren wie „Der purpurrote Liebesbrief“ – kann der 22. Film jedoch in seiner Wirkmächtigkeit nicht die Lupe reichen.

Insgesamt ist „Zero der Vollstrecker“ kein Totalausfall der Marke, dümpelt jedoch in Sphären der Durchschnittlichkeit umher, da schlicht erinnerungswürdige Momente fehlen.

(25. Juli 2019 | 22. März 2026)

Genre: Anime, Shōnen

Originaltitel: Meitantei Conan: Zero no Shikkōnin (Transkription)

Produktionsland: Japan

Studio | Vertrieb: TMS/V1 Studio | Toho Company, Ltd.

Regie: Yuzuru Tachikawa

Drehbuch: Takeharu Sakurai

Mangavorlage: Detektiv Conan (Gosho Aoyama)

Produktion: Keiichi Ishiyama, Shūhō Kondō, Yoshihito Yonekura

Kamera: Jin Nishiyama

Musik: Katsuo Ōno

Länge: ca. 110 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Veröffentlichung: 13. April 2018 (Premiere) | 25. Juni 2019 (Kinostart DE)

Universum: TMS

Vorgänger: Detektiv Conan – Film 21 – Der purpurrote Liebesbrief (2017)

Nachfolger: Detektiv Conan – Film 23 – Die stahlblaue Faust (2019)

Quellen
https://en.wikipedia.org/wiki/Case_Closed:_Zero_the_Enforcer | https://www.imdb.com/de/title/tt7880466/reference/ | https://conanwiki.org/wiki/Film_22

Was haltet Ihr vom 22. Leinwandausflug des kleinen, aber ganz großen Detektivs? Welcher Film ist Euer Favorit? Teilt Eure Gedanken zu „Zero der Vollstrecker“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und die Männer in Schwarz bestimmt auch!


Trailer

Der offizielle deutsche „Kino“-Trailer zu „Zero der Vollstrecker“

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©Kazé

Dragon Ball FighterZ (2018)

Lesemusik:

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Titel: Dragon Ball FighterZ – West City (Stage) (OST) (2018) | ©Bandai Namco |Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 7/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 7/10
7/10

Jannik meint - spielenswert

„Dragon Ball FighterZ“ ist ein solider Fighting-Titel, der technisch sowie stilistisch hervorragend umgesetzt wurde und mit einem für das Genre ungewöhnlich umfangreichen Story-Modus punkten kann.

So wurde der visuelle Stil der Zeichentrickwurzeln hervorragend eingefangen, mit Cel-Shading-Optik kombiniert und mit der Technik der Unreal Engine 4 gekreuzt. Die Geschichte ist exklusiv für das Spiel entwickelt worden und führt den neuen Cyborg-Charakter C21 ein.

Leider flacht als Wermutstropfen die Handlung ab dem dritten Abschnitt stark ab und beginnt, sich repetitiv zu wiederholen.

Insgesamt bleibt der Prügler „FighterZ“ dennoch ein spielenswertes Videospiel im „Dragon Ball“-Universum, welches Fans des Franchise alleine wegen der Ergänzung der Story unbedingt gespielt haben sollten.

(23. Juni 2019 | 21. März 2026 | Testplattform: PS4)

Genre: Fighting

Originaltitel: Dragon Ball FighterZ

Produktionsland: Japan

Entwicklerstudio | Publisher: Arc System Works | Bandai Namco Entertainment

Game Director: Junya C Motomura

Musik: Toshiyuki Kishi, Hiromi Mizutani, Kenji Katoh, Reno

Spielmodus: Einzelspieler, Mehrspieler

Spielzeit: ca. 12 Stunden (Hauptstory), ca. 22 Stunden (Hauptstory + Nebenaufgaben), ca. 50 Stunden (100%)

Sprache: Japanisch, Englisch | DE Texte

Plattformen: PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X, Nintendo Switch, PC (Stand: 21.03.2026)

Altersfreigabe: USK 12

Erstveröffentlichung: 26. Januar 2018 (weltweit)

Universum: Dragon Ball

Vorgänger: Dragon Ball Fusions (2016)

Nachfolger: Dragon Ball Z: Kakarot (2020)

Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Dragon_Ball_FighterZ | https://en.wikipedia.org/wiki/Dragon_Ball_FighterZ | https://www.imdb.com/de/title/tt7864608/reference/ | Spielzeit: https://howlongtobeat.com/game/48211

Was haltet Ihr vom 2.5D-Fighting-Game des Entwicklerstudios Arc System Works? Ein echter „Budokai 3“-Konkurrent? Teilt Eure Gedanken zu „Dragon Ball FighterZ“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Namekianer Piccolo bestimmt auch!


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Der offizielle deutsche „E3“-Trailer aus dem Jahr 2017.

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©Bandai Namco | ©PlayStation DACH

Der offizielle deutsche „Story“-Trailer.

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©Bandai Namco | ©PlayStation DACH

Der offizielle deutsche „Eine verbotene Geschichte“-Trailer von der Tokyo Game Show.

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©Bandai Namco | ©PlayStation DACH

Toy Story (1995)

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©Walt Disney Records | ©Pixar | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 8.5/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 8.5/10
8.5/10

Jannik meint - ausgezeichnet bis herausragend

Der erste vollständig computeranimierte Langfilm in der Geschichte des Kinos erschien im Jahr 1995 unter dem legendären Titel „Toy Story“.[1]

John Lasseters Regiedebüt zeigte damals eindrucksvoll die visionären Möglichkeiten der CGI-Animation und ist damit zum Klassiker schlechthin mit immenser filmhistorischer Bedeutung geworden.

Doch nicht nur die technische Umsetzung überzeugte. Auch die herzliche Geschichte rund um den kleinen Andy und seine namensgebenden Spielzeuge Woody, Buzz und Co. ist zeitlos und noch unter heutigen Gesichtspunkten außergewöhnlich.

Alleine die grundlegende Idee von „Toy Story“, Spielzeuge zum Leben zu erwecken und mit emotionalem Tiefgang in ihrer eigenen Lebenswelt zu zeigen, empfinden wir als genial. Für uns war die Filmreihe auch deshalb kindheitsprägend. Schließlich ist es ganz bestimmt dieser kreativen Meisterleistung zu verdanken, dass das Pixar-Franchise bis zu seinem furiosen „Andy-Ära-Finale“ in „Toy Story 3“ (2010) nichts von seiner Strahlkraft verloren hat.

Nicht zuletzt zeigte ebenfalls die unglaubliche Detailverliebtheit mit zahlreichen versteckten Anspielungen, wie vergnügt die kreativ-verspielten Köpfe hinter dem Computeranimationsfilm vorgegangen sein müssen, um das Abenteuer so faszinierend lebendig zu gestalten.

Insgesamt ist „Toy Story“ mit all diesen Qualitäten auch heute noch die Blaupause schlechthin für das moderne Animationskino. Und auch wenn unser persönlicher Favorit und Maßstab im Genre sein direkter Nachfolger „Toy Story 2“ heißt, da wir den Erstling als etwas rau und manchmal auch unheimlich (Stichwort Uncanny-Valley-Effekt) wahrgenommen haben, wird er immer ein zeitloses Stück Filmgeschichte bleiben.

(16. Juni 2019 | 17. März 2026)

Genre: Animation, Computeranimation

Originaltitel: Toy Story

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Buena Vista Pictures Distribution | Pixar Animation Studios

Regie: John Lasseter

Drehbuch: Joss Whedon, Andrew Stanton, Joel Cohen, Alec Sokolow

Idee: John Lasseter, Pete Docter, Andrew Stanton, Joe Ranft

Produktion: Bonnie Arnold, Ralph Guggenheim

Musik: Randy Newman

Länge: ca. 81 Minuten

Altersfreigabe: FSK 0

Veröffentlichung: 19. November 1995 (Premiere) |  21. März 1996 (Kinostart DE)

Universen: Pixar | Toy Story

Nachfolger: Das große Krabbeln (1998) | Toy Story 2 (1999)

Ähnliche Titel: Spider-Man: A New Universe (2018)Toy Story 4 (2019) | Aya und die Hexe (2020) | Lightyear (2022)

Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Toy_Story | https://en.wikipedia.org/wiki/Toy_Story

Was haltet Ihr vom geschichtsträchtigen Animationsfilm, der das Kino revolutioniert hat? Teilt eure Gedanken zu „Toy Story“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Sheriff Woody bestimmt auch!


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Der offizielle deutsche Trailer zu „Toy Story“.

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©Disney

Black Mirror: Bandersnatch (2018)

Lesemusik:

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©Netflix ℗ 1984 ZTT Records Limited | Universal Music | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 6.5/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 6.5/10
6.5/10

Jannik meint - ganz gut bis sehenswert

Zur Ausnahme-Thriller-Serie „Black Mirror“ erschien am 28. Dezember 2018 der interaktive Film „Bandersnatch“ und war sofort in aller Munde. Von Netflix beinahe schon als revolutionäre Filmerfahrung angepriesen, entpuppt sich das Projekt jedoch als weit weniger fesselnd als angenommen.

Gründe hierfür gibt es einige. „Bandersnatch“ konfrontiert den Zuschauer zunächst als Einführung mit irrelevanten Entscheidungen, die keinerlei Auswirkungen auf den Verlauf der Handlung haben, wie der Wahl der Cornflakes oder der Musikauswahl im Walkman.

Wenn es dann ans Eingemachte geht, respektiert er teilweise nicht die Entscheidungen des Zuschauers, sondern spult zurück, um korrigierend einzugreifen, was das Teilhabe-Konzept sofort ad absurdum führt.

Anschließend schmeißt er mit Zeitsprüngen nur so um sich und lässt den Zuschauer nicht nur konfus, sondern auch mit dem Gefühl zurück, etwas Wesentliches verpasst zu haben.

Letzten Endes ist „Bandersnatch“ trotzdem ganz gut bis sehenswert geworden, weil er die Charlie-Brooker-typische „Black Mirror“-Stimmung erzeugt und mit seinem Konzept etwas Neues im Filmuniversum wagt.

Dennoch bleibt die Frage, warum es spielerisch schlechte Kopien der schon überragend funktionierenden und weitaus tiefergehenden interaktiven Filme der französischen Spieleschmiede Quantic Dream braucht. Denn das Studio zeigt bereits seit vielen Jahren unter der Federführung von David Cage mit Videospielen wie „Fahrenheit“ (2005), „Heavy Rain“ (2010), „Beyond Two Souls“ (2013) oder „Detroit: Become Human“ (2018), wie das Genre richtig funktioniert.

Das hat Netflix vermutlich mittlerweile auch selbst bemerkt. Der Streaming-Gigant ist jüngst fleißig dabei, genau diese Filmkategorie einzustampfen und aus dem Katalog zu entfernen. Gründe dafür sind wohl Kompatibilitätsprobleme mit neuen Endgeräten, die hohen Produktionskosten sowie Netflix‘ Ambitionen im Bereich Cloud-Gaming.[1][2]

(13. Juni 2019 | 15. März 2026)

Genre: Science-Fiction, Utopie & Dystopie, Psychothriller, Interaktiver Film

Originaltitel: Bandersnatch

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Netflix | House of Tomorrow

Regie: David Slade

Drehbuch: Charlie Brooker

Produktion: Russell McLean

Kamera: Aaron Morton, Jake Polonsky

Musik: Brian Reitzell

Länge: ca. 90 Minuten (ca. 312 Minuten Filmmaterial)

Altersfreigabe (lt. Netflix): 16

Erstveröffentlichung (Netflix): 28. Dezember 2018

Universum: Black Mirror

Vorgänger: Black Mirror (2011-…)

Ähnliche Titel: Ex Machina (2014), Searching (2018), Du gegen die Wildnis (2019)

Quellen
https://en.wikipedia.org/wiki/Black_Mirror:_Bandersnatch | https://de.wikipedia.org/wiki/Black_Mirror:_Bandersnatch | https://www.netflix.com/de/title/80988062 | https://www.imdb.com/de/title/tt9495224/reference/

Was haltet Ihr von Netflix‘ gescheitertem Versuch, mit interaktiven Titeln das eigene Portfolio zu erweitern? Erinnert Ihr euch noch an die Kuriosität „Du gegen die Wildnis“ (2019) mit Survival-Experte Bear Grylls? Teilt eure Gedanken zu „Bandersnatch“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Charlie Brooker bestimmt auch!


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Der offizielle Trailer zu „Black Mirror: Bandersnatch“

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©Netflix

Candyman (2021)

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©Universal Pictures Germany | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 6/10
    derofa Durchschnittswertung - 6/10
6/10

Jannik meint - Ganz gut

Mit „Candyman“ erreichte uns im Jahr 2021 ein weiterer Film von Jordan Peeles Produktionsfirma Monkeypaw Productions.

Anders als bei Peeles vorangegangenen Werken „Get Out“ (2017), „Wir“ (2019) und „Nope“ (2022) nahm der Sozialthriller-Experte diesmal nicht selbst auf dem Regiestuhl Platz. Zeitweise war dies unklar.[1] Stattdessen übernahm die New-Yorkerin Nia DaCosta das Zepter und Peele fungierte als ausführender Produzent und Drehbuchautor.

Der Horrorthriller „Candyman“ soll als „spirituelle Fortsetzung“ des 1992 erschienenen, gleichnamigen Slashers von Bernard Rose gesehen werden, wie die Macher preisgaben.[2] Er basiert also erneut auf der Kurzgeschichte „The Forbidden“ von Clive Barker.

Die Geschichte startet interessant. Der Künstler Anthony McCoy stößt auf die Legende des Candyman. Wird fünfmal sein Name in den Spiegel gesagt, soll der Mörder mit der Hakenhand unweigerlich erscheinen. Nach einer künstlerischen Schaffenskrise findet Anthony Inspiration in seiner neuen Entdeckung und richtet seine Werke darauf aus. Als sich dann immer mehr Morde in seinem direkten Umfeld ereignen, nimmt die Geschichte weiter Fahrt auf.

Gesellschaftskritisch versucht der Film, angesiedelt in Chicago, sich zum Thema der Gentrifizierung zu äußern.  Das wirkt eher unpassend und aufgesetzt, da es mit der eigentlichen Horrorgeschichte um den Candyman wenig verwoben wirkt.

Insgesamt bietet „Candyman“ außerdem nur wenige imposante Bilder und interessante Ideen. So schafft er es, einzig mit seiner, für Monkeypaw typisch, hohen Produktionsqualität und den treffenden Schattenspielen des Chicagoer Theater-Kollektivs Manual Cinema aufzutrumpfen.

Das reicht jedoch nicht für mehr als einen ganz guten Horrorthriller mit viel Luft nach oben. „Candyman“ enttäuscht in den meisten Disziplinen des Genres und bleibt relativ blass, als zwar kein völlig verünglückter aber eben etwas blutleerer Leinwandausflug.

(13. Juli 2023)

Genre: Horrorthriller, Sozialthriller, Slasher, Body Horror, Übernatürliches

Originaltitel: Candyman

Produktionsland: USA, Kanada

Produktionsfirma: Universal Pictures | Monkeypaw Productions, Metro-Goldwyn-Mayer Pictures, Bron Creative

Regie: Nia DaCosta

Drehbuch: Jordan Peele, Win Rosenfeld, Nia DaCosta

Produktion: Jordan Peele, Win Rosenfeld, Ian Cooper

Musik: Robert Aiki Aubrey Lowe

Länge: ca. 91 Minuten

Altersfreigabe: FSK 16

Veröffentlichung: 26. August 2021 (Kinostart DE)

Universum: Monkeypaw Productions

Vorgänger: Wir (2019)

Nachfolger: Nope (2022)

Ähnliche Titel: Get Out (2017), Antebellum (2020), Him – Der größte aller Zeiten (2025)

Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Candyman_(2021) | https://en.wikipedia.org/wiki/Candyman_(2021_film) | https://www.imdb.com/de/title/tt9347730/reference/

Was haltet Ihr von „Candyman“? Kann die geistige Fortsetzung dem Original das Blut reichen? Und wie fandet Ihr die gesellschaftskritische Komponente? Teilt eure Gedanken zu „Candyman“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und der Killer mit der Hakenhand bestimmt auch!


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Der offizielle deutsche Trailer zu „Candyman“

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©Universal Pictures Germany

Get Out (2017)

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©Universal Pictures Germany | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.

  • 10/10
    derofa Durchschnittswertung - 10/10
10/10

Jannik meint - Lieblingsfilm

Im Falle von „Get Out“ könnte ich lange und kompliziert über die dem Werk innewohnende Rassismusthematik und Gesellschaftskritik philosophieren. Ich könnte erzählen, dass durch „Get Out“ die Produktionsfirma von Jordan Peele, Monkeypaw Productions, zu meiner Lieblingsproduktionsfirma im Bereich der Thriller wurde.

Ich könnte schildern, welch tiefschürfende, sozialkritische Komponente in dem mit einem Oscar ausgezeichneten Drehbuch-Meisterwerk verbaut ist. Ich könnte darauf eingehen, wie subtil und mit weniger Zeigefinger „Get Out“ für seine Botschaft sensibilisierte als spätere Genrekollegen und Trittbrettfahrer wie etwa der offensive, absolute, moralisierende und pauschalisierende „Antebellum“ aus dem Jahr 2020.

Oder ich beschreibe einfach meinen Eindruck und mein Gefühl, welches während der 104 Minuten für Gänsehaut und ein erinnerungswürdiges, unvergessliches Kinoerlebnis sorgte.

„Get Out“ hat mich mit all seiner (Aussage-)Kraft regelrecht in den Kinositz gepresst, fesselte mich mit Ledergurten an die Armlehnen, flößte mir sich selbst ein und ließ mir immer wieder Schauer über den Rücken laufen.

Ein ganz besonderes Gefühl war für mich, jederzeit der Überzeugung zu sein, alles zu durchschauen und alles in meinem Kopf zu kontrollieren. Nur um im nächsten Moment wieder mit etwas konfrontiert zu werden, was sich als bemerkenswert unheimlich bei mir einbrannte.

Es waren genau diese Emotionen, die ich empfinden, und genau dieser Eindruck, der sich bei mir manifestieren sollte, als ich das Vorhaben beschloss, durch einen Psychothriller zu erschaudern und das D-Box-Kinoticket zu lösen.

Fazit: „Get Out“ ist ein unheimlich spannender, packender und auf eine befriedigende Art und Weise verstörender Film mit hohem Thrillfaktor und wurde damit anno 2017 meine ganz persönliche neue Referenz in Sachen Mindfuck-Sozialthriller.

(16. Mai 2017 | 22. Februar 2026)

Genre: Horrorthriller, Psychothriller, Sozialthriller

Originaltitel: Get Out

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Universal Pictures | Blumhouse Productions, QC Entertainment, Monkeypaw Productions

Regie: Jordan Peele

Drehbuch: Jordan Peele

Produktion: Sean McKittrick, Jason Blum, Edward H. Hamm Jr., Jordan Peele

Musik: Michael Abels

Länge: ca. 104 Minuten

Altersfreigabe: FSK 16

Veröffentlichung: 4. Mai 2017 (Kinostart DE)

Universum: Monkeypaw Productions

Vorgänger: Keanu (2016)

Nachfolger: BlacKkKlansman (2018)

Ähnliche Titel: Wir (2019), Antebellum (2020), Nope (2022)Him – Der größte aller Zeiten (2025)

Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Get_Out | https://en.wikipedia.org/wiki/Get_Out | https://www.imdb.com/de/title/tt5052448/reference/
Was haltet Ihr von „Get Out“? Interessanterweise vereint der Film alle Produktionsfirmen, die heute als typisch für genau diese Art von Kinoerlebnis gelten. Blumhouse, Monkeypaw und QC Entertainment. Was für eine Kombination. Fehlt eigentlich nur noch James Wans Atomic Monster. Was haltet Ihr vom Regiedebüt von Social-Thriller-Pionier Jordan Peele? Teilt eure Gedanken zu „Get Out“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Haushälterin Georgina bestimmt auch!

Trailer

Der offizielle deutsche Trailer zu „Get Out“

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©Universal Pictures Germany

Resident Evil 6 (Remastered) (2012, 2016)

Lesemusik:

©
©Capcom | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
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Ganz gut

Mit „Resident Evil 6“ erschien im Jahre 2012 ein weiterer Teil des überaus beliebten Horror-Franchises.

Mit einem stark actionlastigen Third-Person-Shooter-Gameplay führten die Entwickler von Capcom weiter, was sie im Jahr 2005 mit „Resident Evil 4“ begannen und 2009 mit „Resident Evil 5“ auf die Spitze trieben.

Bevor sich das Studio mit „Resident Evil 7: Biohazard“ im Jahr 2017 wieder auf seine Ursprünge im Survival-Horror-Genre besann, gipfelte das bewegte Effekt-Feuerwerk als das Ende einer kontroversen Ära in „Resident Evil 6“.

Was das letzte „Action-Resi“ zu bieten hat und was nicht, verraten wir in unserem Test.

Genre: Third-Person-Shooter, Action-Adventure, Survival Horror

Originaltitel: Baiohazādo 6 (Transkription)

Produktionsland: Japan

Entwicklerstudio | Publisher: Capcom

Game Director: Eiichiro Sasaki

Musik: Akihiko Narita

Spielmodus: Einzelspieler, Mehrspieler (u. a. lokaler Koop-Modus mit geteiltem Bildschirm)

Spielzeit: ca. 23 Stunden (Story), ca. 50 Stunden (100%)

Sprache: Volle deutsche Lokalisation

Plattformen: PlayStation 3, PlayStation 4, Xbox 360, Xbox One, Nintendo Switch, PC (Stand: 26.12.2022)

Altersfreigabe: USK 18

Erstveröffentlichung DE: 2. Oktober 2012 (Original für PlayStation 3 und Xbox 360) | 29. März 2016 (Remastered für PlayStation 4 und Xbox One)

Universum: Resident Evil

Vorgänger: Resident Evil 5 (Remastered) (2009, 2016)

Nachfolger: Resident Evil 7: Biohazard (2017)

Quellen
https://en.wikipedia.org/wiki/Resident_Evil_6 | https://de.wikipedia.org/wiki/Resident_Evil_6 |Spielzeit: Story – Eigener Durchlauf, 100% – https://howlongtobeat.com/game/7725

Wertung:   

Autor: Jannik

Verfasst am: 26. Dezember 2022

Lesezeit: ca. 4 Minuten (Direkt zum Fazit)

„Resident Evil 6“ ist das letzte „Action-Resi“

In den Anfangsjahren seit 1996 zeichnete sich die „Resident Evil“-Reihe vor allem durch atmosphärischen und gruseligen Survival Horror aus.

Das änderte sich spätestens mit Leon S. Kennedy’s Ausflug nach Spanien in „Resident Evil 4“, als Capcom bereits begann, seinen Fokus gezielt auf das Gunplay zu legen und den Spielern deutlich mehr Gegner und Munition zur Verfügung stellte.

Die Neuausrichtung der Horror-Reihe erfuhr ihren Höhepunkt schließlich im vollständig auf Third-Person-Shooter-Koop-Action ausgelegten „Resident Evil 5“. Zugegebenermaßen, wenn auch umstritten, ein ausgezeichnetes Spiel, welches im Genre seine Qualitäten hatte. Mehr dazu im verlinkten Test.

Trotzdem verprellte Capcom schon damals viele Fans und sollte es im Folgenden nicht besser machen. Das japanische Entwicklerstudio legte trotzig noch eine Schippe drauf und inszenierte den direkten Nachfolger „Resident Evil 6“ als unaufhörliches Action-Feuerwerk. Auch der sechste Serienteil führte also die Formel fort und wurde daraufhin kontrovers diskutiert.

Laut Angaben von Capcom im März 2012 sei der Markt für Survival Horror zu klein. Deshalb wurde „Resident Evil 6“ auf das Action-Genre ausgerichtet.[1] Für viele Kritiker der Neuausrichtung grenzt so eine Aussage sicher an Blasphemie!


Was Capcom mit den alteingesessenen Fans machte.

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Voller Fokus auf Action! In „Resi 6“ bleibt nichts heile.

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Handlung

Vier Szenarien – eine Geschichte

Die Geschichte in „Resident Evil 6“ ist weit verzweigt und komplex.

Wir treffen auf eine Handvoll alte Bekannte aus vergangenen „Resi“-Teilen.

Ein wesentliches Merkmal von Teil 6 sind dabei die vier unterschiedlichen Handlungsstränge. Diese unterscheiden sich in ihrem Schwerpunkt bzw. Konzept leicht, führen aber handlungstechnisch ineinander und ergänzen sich gegenseitig.

Während sich etwa Leon S. Kennedys Spieldurchlauf stärker durch Horror-Elemente auszeichnet, liegt der Schwerpunkt in Chris Redfields Geschichte auf Action. Söldner Jake Mullers Kampagne wiederum ist neu und spielerisch etwas untypischer für die Reihe. Im letzten Szenario, welches Ada Wong begleitet, wird verstärkt gerätselt.

Doch worum geht es überhaupt?

Über fünfzehn Jahre nach der Zerstörung von Raccoon City

Leon S. Kennedy befindet sich am 29. Juni 2013 in Tall Oaks und findet den Präsidenten als infizierten Zombie vor.[2]

Die Stadt befindet sich aufgrund des C-Virus im Ausnahmezustand. Leon trifft auf die Agentin Helena Harper, die ebenfalls dem Secret Service unterstellt ist.

Gemeinsam versuchen sie, die Geschehnisse aufzuklären. Dabei stoßen sie schon bald auf den nationalen Sicherheitsberater und Antagonisten des Spiels, Derek Simmons. Sie müssen sich zahlreichen mutierten Gestalten stellen.

Im Verlaufe der Geschichte reisen die beiden nach China. Auch andere Handlungsorte wie das fiktive osteuropäische Edonia (angelehnt an Estland) kommen im Spiel vor und werden von einem Teil der Figuren bereist.[3]

Sowohl Ada Wong als auch Chris Redfield und Piers Nivans sowie Jake Muller und Sherry Birkin kreuzen immer wieder die Wege von Leon und Helena. Wer feindlich gesinnt ist oder die gleichen Interessen verfolgt, wird zunehmend schwerer zu durchblicken.

Ob sich aus den Protagonisten eine Allianz bilden kann die mit vereinten Kräften kooperiert?


Die spielbaren Figuren in „Resident Evil 6“

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©Capcom | Quelle: https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.upmc.be/Resident-Evil-6-Everything-You-Should-Know/628116&ved=2ahUKEwjPnP-e1uiSAxXi1AIHHZRWKYEQ3YkBegQIBBAb&opi=89978449&usg=AOvVaw2VnyzYsiSpT03_teelQMdT

Gameplay und Inszenierung

In Sachen Gameplay blieben die Entwickler der alten Formel treu. Wenig bis keine Veränderungen sind im Vergleich zum Vorgänger bemerkbar. Das Third-Person-Shooter-Gameplay ist solide Kost.

Als Leon, Chris und Co. ballert ihr euch durch die Spielwelt, nutzt eure Items gezielt, bewegt euch innerhalb der Story durch Fahrzeuge, werdet rumgeschleudert und stellt euch Kreaturen. All das in einem aufgestylten, wild filmisch inszenierten Cut-Scene-Feuerwerk inklusive Quick-Time-Events.

Die Zwischensequenzen sind inszenatorisch auf sehr hohem Niveau. Dennoch liefern sie nur belanglose Action, die nicht lange im Gedächtnis bleiben wird. Eine krasse Optik reicht eben nicht. Es fehlt Substanz.


Inszenatorisch stark, erzählerisch schwach.

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Quick-Time-Events sind bei diesem Schwerpunkt natürlich Pflicht.

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Abräumen, wegballern!

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Schwerpunkte ja, Unterschiede kaum

Im Übrigen erweist sich die Entscheidung von Capcom, das Spiel in unterschiedliche Szenarien einzuteilen, gleich aus mehreren Blickwinkeln als problematisch und/oder unbefriedigend.

Was zuerst wie eine sinnvolle Idee klingt, um der Geschichte mehr Tiefe zu geben und zusätzlich spielerisch Akzente zu setzen, führt viel mehr zu einem inkonsistenten Brei.

Die Einteilung in verschiedene Szenarien tut dem Handlungsaufbau des Spiels nicht gut, weil alle Schauplätze und Szenen ineinander gewürfelt wirken. Man verliert die Orientierung. Die Geschichte wirkt so nicht stabil und beständig.

Spielerisch verpasst „Resi 6“ ebenfalls, die unterschiedlichen Ansätze richtig für sich zu nutzen. Die Durchläufe fühlen sich trotz der Unterschiede sehr ähnlich an, weil eben alles konsequent auf Action getrimmt ist.


Wie viele Explosionen und wie viel Sachschaden zählt man wohl insgesamt in „Resident Evil 6“?

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Klassisches Third-Person-Shooter-Gameplay mit Chris Redfield.

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Action, die müde macht.

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„Resi 6“ bleibt spielbar

Bei all der Kritik müssen wir dem Spiel lassen, dass es sich insgesamt gut spielt und für einige spannende Momente sorgen kann.

Gewisse Schauplätze sind reizvoll und auch gewisse Story-Elemente sind interessant.

Das Gameplay läuft nicht ganz so flüssig wie im Vorgänger, funktioniert insgesamt jedoch ganz gut.

Es bleibt eben alles auf einem sehr durchschnittlichen Niveau.

Die Abschnitte, in denen Ihr Jake Muller steuert, gehören zu den besseren im Spiel.

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©Capcom | Quelle: https://store.playstation.com/de-de/concept/232116

Fazit – Stumpfes Action-„Resi“ und Tiefpunkt

Wer „Resident Evil 5“ aufgrund seines Action-Fokus nicht mochte, wird „Resident Evil 6“ hassen!

Wo der Vorgänger die Horror-Fans verprellte, sich jedoch mit einem spielerisch gut ausbalancierten Koop-Action-Gameplay positiv im Genre als packender Third-Person-Shooter hervortat, fehlt „Resi 6“ insgesamt der richtige Plan.

Die verschiedenen Szenarien sorgen für Verwirrung und schaden, so aufgeteilt wie sie sind, der Immersion. Die Inszenierung als krasses Action-Feuerwerk ist zwar hochwertig, wirkt jedoch trotzdem stumpf und lässt unbefriedigt zurück.

Spielerisch bietet das Spiel kaum etwas Hervorragendes. Es funktioniert zwar „ganz gut“ und hat auch spaßige Momente, will sich aber nie so recht aus den Fesseln, des vom Studio aufgesetzten Konzepts, befreien.

„Resident Evil 6“ war trotz hoher Produktionsqualität der Tiefpunkt der Reihe und das Schema spätestens seit diesem Ableger über seinem Zenit. Umso schöner, dass Capcom dies trotz des kommerziellen Erfolges wohl ebenso sah.[4] Mit „Resident Evil 7: Biohazard“ änderte sich der Kurs der Marke im Jahr 2017 gen Heimat und kehrte zu den Wurzeln des Survival-Horror-Genres zurück.


Was Capcom mit den Fans von klassischem und atmosphärischem Survival Horror machte, bevor sie zurück zu den Wurzeln gingen.

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Zu welchem Lager gehört Ihr? War Capcoms Neuausrichtung auf Action Gift oder Gold? Ist euch die Rückbesinnung auf atmosphärischen Grusel seit „Resident Evil 7: Biohazard (2017)“ lieber? Verratet uns euren Lieblingsteil und teilt eure Gedanken zu „Resident Evil 6“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Capcom bestimmt auch!

Trailer

Der offizielle deutsche E3-Trailer zu „Resident Evil 6“

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©Capcom | Quelle:

Der „Resident Evil 4, 5, 6 – PS4 Announce Trailer“ zu den Remastered-Versionen aus 2016

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©Capcom | ©PlayStation

Resident Evil 5 (Remastered) (2009, 2016)

Lesemusik:

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©Capcom | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
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8/10

Ausgezeichnet

Mit „Resident Evil 5“ erschien im Jahr 2009 der erste Serienteil ohne Schöpfer und Urgestein Shinji Mikami.

Die knallharte Umstrukturierung auf Action stieß vielen Fans sauer auf. Der fünfte Teil gilt deshalb heute als schwarzes Schaf der „Resi“-Familie.

Auch der Schauplatz war ungewöhnlich. Protagonist Chris Redfield verschlug es nicht etwa in ein düsteres Herrenhaus. „Resident Evil 5“ hatte seinen Schauplatz im gleißend hellen Sonnenlicht Afrikas.

Warum der Ableger trotz des schlechten Rufs mit der richtigen Erwartungshaltung eines der besten Koop-Spiele aller Zeiten ist, verraten wir im Test.

Genre: Action-Adventure, Third-Person-Shooter, Survival Horror

Originaltitel: Baiohazādo 5 (Transkription)

Produktionsland: Japan

Entwicklerstudio | Publisher: Capcom

Game Director: Yasuhiro Anpo, Kenichi Ueda

Musik: Kota Suzuki, Wataru Hokoyama

Spielmodus: Einzelspieler, Mehrspieler (Koop-Modus lokal oder online mit zwei Spielern)

Spielzeit: ca. 12 Stunden (Hauptstory), ca. 17 Stunden (Hauptstory + Nebenaufgaben), ca. 35 Stunden (100%)

Sprache: Englische Sprachausgabe, deutsche Texte

Plattformen: Original – PlayStation 3 (03/2009), Xbox 360 (03/2009), PC (09/2009) | Remastered – PlayStation 4 (06/2016), Xbox One (06/2016), Switch (10/2019) (Stand: 19.02.2026)

Altersfreigabe: USK 18

Erstveröffentlichung DE: 13. März 2009 (PS3, Xbox 360)

Universum: Resident Evil

Vorgänger: Resident Evil 4 (Remastered) (2005, 2016)

Nachfolger: Resident Evil 6 (Remastered) (2012, 2016)

Ähnliche Titel: Resident Evil 2 (2019), Resident Evil 3 (2020), Resident Evil 7: Biohazard (2017), Dead Space (2008), The Last of Us (Remastered) (2013, 2014)

Quellen
https://en.wikipedia.org/wiki/Resident_Evil_5 | https://de.wikipedia.org/wiki/Resident_Evil_5 | Spielzeit: https://howlongtobeat.com/game/7722

Wertung:  

Testplattform: PlayStation 5

Autor: Jannik

Verfasst am: 24. Dezember 2021

Lesezeit: ca. 4 Minuten (Direkt zum Fazit)

Das schwarze Schaf

Wenn man mit Fans über die Resident-Evil-Reihe spricht, gibt es einen weit verbreiteten Tenor. Während sich die Reihe durch ihren packend-düsteren und vor allem gruselig-atmosphärischen Survival-Horror auszeichnete, kam später die Wendung. Die Wendung, die im vierten Teil bereits angedeutet wurde, spätestens aber mit dem fünften Teil vollständig Einzug hielt: Der Fokus auf Action!

Es soll (mit dem sechsten) der schlechteste Teil des Franchises sein. Sozusagen das schwarze Schaf der „Resi“-Familie. Überhaupt nicht gruselig. Böse Zungen würden vielleicht überspitzt behaupten, eine Schande für die Reihe. Zumindest war das unser Eindruck, der über die Jahre einen doch schlechten Ruf des Serienteils zu formen schien.

Objektiver und nüchternen stellte es wohl Shinji Mikami, seines Zeichens Schöpfer der „Resident Evil“-Marke, dar. Mikami verließ Capcom nach dem vierten Serienteil und gründete Platinum Games.[1] „Resident Evil 5“ sei kein Spiel geworden, das er spielen würde. Und mehr noch: „Resi 5“ sei nicht das, was er sich unter dieser Art von Spiel vorstelle. Trotzdem denke er, dass es den Spielern gefallen wird, nur eben nicht jemandem, der die Reihe mitentwickelt hat.[2]

Nach einem außergewöhnlich herausragenden Teil vier, der uns kurz zuvor Angst lehrte, waren unsere Erwartungen aufgrund des schlechten Rufs des Spiels wirklich niedrig. Doch eine Sache haben wir dabei wohl von Anfang an vergessen: Ein richtig gutes Actionspiel kann etwas für sich haben.


Im Jahr 2016 erschienen Remaster zu „Resi“ vier, fünf und sechs.

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Handlung – Umbrellas Spiel in Afrika

Chris Redfield und Jill Valentine waren früher Partner. Als sie einst versuchten, den „Umbrella“-Gründer Ozwell E. Spencer in seinem Herrenhaus zu stellen, trennten sich ihre Wege. Der ebenso abscheuliche wie übermenschliche Albert Wesker (Nr. 13), ein Produkt von Spencers Experimenten, verstrickte die beiden Agenten in einen erbitterten Kampf.

Jahre später in Afrika. Chris Redfield ist Teil der sogenannten BSAA, einer Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Waffenhändler Ricardo Irving zu fassen. Höchste Eile ist geboten, denn es geht um bio-organische Waffen zur biologischen Kriegsführung. Auch die Agentin Sheva ist Teil der BSAA und wird zur neuen Partnerin von Chris.

Gemeinsam versuchen sie Irvings Plänen Einhalt zu gebieten, sehen sich jedoch nicht nur mit den Auswirkungen des „Las Plagas“-Virus konfrontiert, sondern auch mit dem afrikanischen Gegenstück zu „Umbrella“ – dem Pharmakonzern „TriCell“. Als darüber hinaus ein ebenso alter wie unliebsamer Bekannter auftaucht, gerät die Situation zunehmend außer Kontrolle.


Ungewöhnlicher Schauplatz: Auf nach Afrika!

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Knallharte Resi-Action

In „Resident Evil 5“ wird mit der Tür ins Haus gefallen. Bereits in der ersten Mission macht das Spiel klar, dass die actionreiche Inszenierung im Fokus steht.


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©Capcom | Quelle: https://www.gamestar.de/artikel/resident-evil-5-im-test-grandiose-technik-und-cooler-koop-modus,1958866.html

In der bereits vom vierten Serienteil eingeführten Third-Person-Perspektive geht es wahlweise im Einzelspieler-Modus oder Koop-Modus (online oder offline Split-Screen) kooperativ mit einem Partner in die Untoten-Schnetzelei.


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Statt Schreibmaschinen zum Speichern gibt es Kontrollpunkte. Luft holen durch das Inventar, welches das Spiel pausiert, war gestern. Ohnehin gibt es endlich eine Waffenschnellwahl, damit alles noch schneller vonstattengehen kann.


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Tatsächlich ist „Resident Evil 5“ das Actionfeuerwerk, für das es immer verteufelt wird. Die Actionlast zieht sich wie ein roter Faden durch das Spielerlebnis. Bedingt durch den hellen Schauplatz in Afrika geht außerdem so gut wie jede Düsterheit verloren.


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Das kann man als „Resi“-Fan der ersten Stunde schlecht finden. Oder man kann es einfach mal genießen und so der Reihe ihren Ausflug vom klassischen Survival-Horror-Genre zur knallharten „Resi-Action“ gönnen.


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Gemeinsam durch die Hölle

Ein wesentlicher Aspekt von „Resident Evil 5“ ist der Koop-Anteil. Deshalb sollte das Spiel unbedingt gemeinsam mit einem Partner gespielt werden!

Ob ganz banale Dinge wie untereinander Munition und Heilmittel auszutauschen, gemeinsam und sparsam den grünen Sprühregen des Medizinsprays zu genießen oder aber taktisch vorzugehen. Die Zusammenarbeit in „Resi 5“ kann unglaublich spaßig sein.

Der Koop-Aspekt des Spiels wird immer wieder hervorgehoben, indem sich das Motto sogar im Levelaufbau widerspiegelt. Um ein Beispiel zu nennen: Als Chris und Sheva müsst Ihr ein ekelerregendes Monster durch gezielte Abstimmung in einen riesigen Brennofen locken, um es von seinem Leid zu erlösen.

Übrigens: Dass im Remaster nur noch „Spieler 1“ die Waffen aufwerten kann, wobei Geld von beiden Spielern in einem Topf landet, empfanden wir entgegen unserer Befürchtungen nicht als Nachteil. So erfordert das faire Verteilen Absprache, was das „Wir-Gefühl“ sogar noch verstärkt.


Splitscreen-Koop ist für uns das Herzstück des Spiels.

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Fazit – Ein sündhaft gutes (Action)-Resi!

Im fünften Teil der überaus beliebten „Resident Evil“-Reihe wurde das mit dem Vorgänger bereits angedeutete actionlastigere Gameplay konsequent erweitert! Damit verprellte Capcom ohne Zweifel viele alteingesessene Fans, gewann jedoch sogleich viele neue dazu.

Das schwarze Schaf der „Resi“-Familie fühlt sich zwar immer noch nach „Resident Evil“ an, spielt sich aber schneller, ist weniger angsteinflößend und wird dabei in erster Linie zum unter Druck setzenden Third-Person-Shooter.

Der Koop-Aspekt des Action-Adventures wurde durch die Notwendigkeit, miteinander zu interagieren, besonders befriedigend umgesetzt und liefert so stundenlangen gemeinsamen Spielspaß.

Wenn man sich also vorher bewusst macht, was man mit „Resident Evil 5“ zu erwarten hat, erhält man in Summe ein von Capcom wohldurchdachtes Abenteuer. Am Ende bleibt so eigentlich nur ein Fazit: „Resident Evil 5“ ist kein gutes, düsteres Gruselspiel, aber ein ausgezeichnet nervenaufreibendes Koop-Actionspiel! Und das hat manchmal auch etwas für sich, oder?


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©Capcom | Quelle: https://giphy.com/gifs/resident-evil-re-xeltorfortress2-nrX7V1Su0JnWLEnWGi

Zu welchem Lager gehört Ihr? War Capcoms Neuausrichtung auf Action Gift oder Gold? Ist euch die Rückbesinnung auf atmosphärischen Grusel seit „Resident Evil 7: Biohazard (2017)“ lieber? Verratet uns euren Lieblingsteil und teilt eure Gedanken zu „Resident Evil 5“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Albert Wesker bestimmt auch!

Trailer

Der offizielle „Xbox 360 Extended E3 Trailer“

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Der „Resident Evil 4, 5, 6 – PS4 Announce Trailer“ zu den Remastered-Versionen (2016)

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