Bayonetta (2009)

  • 7/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 7/10
7/10

Spie­lens­wert

Bayo­net­ta hat seit der Erst­ver­öf­fent­li­chung 2009 schon fast 10 Jah­re auf dem Buckel. Das Schnet­zel­spiel gilt auch heu­te noch als der feuch­te Traum jedes Hack & Slay Lieb­ha­bers. Der sehn­süch­tig erwar­te­te Nach­fol­ger Bayo­net­ta 2 erschien 2014 exklu­siv für Nin­ten­dos Wii U. Der­zeit por­tie­ren die Japa­ner flei­ßig alle mög­li­chen Titel für ihre aktu­el­le Hybrid-Kon­so­le. Was liegt also näher als eine HD-Neu­auf­la­ge der bei­den Spie­le für die Nin­ten­do Switch?

Gen­re: Hack & Slay 

Autor: Stee­vo

Test­platt­form: Nin­ten­do Switch

Ver­fasst am: 20.09.2018

Wer­tung:  


Eine Hexe auf der Suche nach ihrer Geschichte

Bayo­net­ta kam ursprüng­lich für die Xbox 360 und die Play­Sta­ti­on 3 im Jahr 2009 auf den Markt.
Nach­dem sich aller­dings Nin­ten­do 2014 die Exklu­siv­rech­te für Bayo­net­ta 2 ergat­tert hat­te, wel­ches es nur für Wii U gab, hat Nin­ten­do sich ent­schie­den, Teil 1-2 auf die Switch zu portieren.

In letz­ter Zeit sieht man nicht sel­ten ein Spiel auf der neu­en Kon­so­len­ge­nera­ti­on, dass es damals auf alten Kon­so­len gab. Man­che sagen es ist rei­ne Geld­ma­che­rei aber für Leu­te wie mich ist es in dem Fall ein Segen, da ich das Spiel nie gespielt hatte.

Sobald man das Spiel star­tet, beginnt schon der Spaß. Es wird im klas­si­schen Hack & Slay Stil gemet­zelt, bis alles ver­nich­tet ist was einem in die Que­re kommt.



Story, Sammelobjekte und Kampfsystem

Stück für Stück bekommt man die Geschich­te erklärt. Hexe Bayo­net­ta kann sich nicht erin­nern was pas­siert ist und ver­sucht sich dar­an zu erin­nern was in der Ver­gan­gen­heit gesche­hen ist.

Wäh­rend man sich durch die Geg­ner schlägt, gibt es auch Sam­mel­ob­jek­te, z.B. Mün­zen, um sich Heil­mit­tel oder Hilfs­mit­tel für den Kampf kau­fen zu kön­nen. Oder Tei­le von Schall­plat­ten die kom­plet­tiert wer­den müs­sen, um neue Waf­fen freizuschalten.

Beim Kampf­sys­tem ist es einem selbst über­las­sen wie man kämp­fen möch­te. Ich habe gemerkt, es ist egal ob man wie ein wil­der auf die Tas­ten haut oder coo­le Com­bos macht, am Ende besiegt man die Geg­ner mit bei­den Tech­ni­ken. Natür­lich sehen die Com­bos bes­ser aus aber für manch einen ist es viel­leicht zu viel, sich etli­che Kom­bi­na­tio­nen zu merken.



Technisch nicht auf höchstem Niveau

Was mir wäh­rend mei­nes Durch­gangs lei­der nicht so gefal­len hat, sind die sehr linea­ren Level und dass es hier und da unsicht­ba­re Wän­de gibt. Zur dama­li­gen Zeit nicht so schlimm, es war nicht sel­ten, dass es unsicht­ba­re Wän­de in den Spie­len gab. Ein wei­te­rer Nach­teil von einem Remake, wenn man die Spie­le erst zur heu­ti­gen Zeit das ers­te Mal spielt. Aller­dings kein Bein­bruch, man kann dar­über hinwegsehen.

Ansons­ten gibt es nicht viel zu sagen. Wer ger­ne Geg­ner zer­hackt und zwi­schen­durch einen dicken Boss nie­der­hau­en möch­te, für den ist Bayo­net­ta genau das Richtige.


 

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