Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger (2002)

  • 7.7/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 7.7/10
7.7/10

Aus­ge­zeich­net

Geor­ge Lucas hat mit Star Wars: Epi­so­de II – Angriff der Klon­krie­ger die Geschich­te um den klei­nen Ana­kin Sky­wal­ker und Co. fortgesetzt.

Der Film wur­de im Mai 2002 in den deut­schen Kinos gezeigt.

Der Sound­track stammt erneut aus der krea­ti­ven Feder von John Williams.

Was derofa.de von der Fort­set­zung hält, erfahrt ihr in unse­rem Review.

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Gen­re: Sci­ence-Fic­tion

Ori­gi­nal­ti­tel: Star Wars: Epi­so­de II – Attack of the Clones

Pro­duk­ti­ons­land: USA

Regie: Geor­ge Lucas

Dreh­buch: Geor­ge Lucas, Jona­than Hales

Musik: John Wil­liams

Län­ge: 142 Minuten

Alters­frei­ga­be: FSK 12

Uni­ver­sum: Star Wars

Wer­tung:  

Autor: Lis­sa

Ver­fasst am: 23.12.2019


Auftritt der Klonkrieger

Nach­dem ein miss­lun­ge­ner Bom­ben­an­griff auf die Sena­to­rin Ami­da­la (Nata­lie Port­man) ver­übt wur­de, wer­den Obi-Wan Keno­bi (Ewan McGre­gor) und Ana­kin Sky­wal­ker (Hay­den Chris­ten­sen) vom Jedi-Orden beauf­tragt, Pad­me auf dem Pla­ne­ten Coru­scant zu beschützen.

Wäh­rend ihres Auf­ent­halts kommt es durch einen Flug­dro­iden in Form eines Atten­ta­tes, zum erneu­ten Angriff auf die Sena­to­rin. Die bei­den Jedi kön­nen den Angriff jedoch ver­hin­dern. Der Jedi-Meis­ter Keno­bi fin­det durch sei­ne Recher­che her­aus, um wem es sich bei dem Atten­tä­ter handelt.

Um die Sena­to­rin Ami­da­la in Sicher­heit zu brin­gen, wird dem Pada­wan Schü­ler Ana­kin die Auf­ga­be erteilt, mit Pad­me zum Pla­ne­ten Naboo zu rei­sen. Dort kom­men sich die bei­den ziem­lich schnel­ler näher und ver­lie­ben sich mehr und mehr in einander.

Wäh­rend­des­sen beschäf­tigt sich Obi-Wan immer noch mit der Recher­che nach einem Kopf­geld­jä­ger Namens Jan­go Fett und den Storm­t­ro­opern. Die Lage spitzt sich zu. Der Kampf gegen die Klon­ar­mee hat begonnen.


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https://www.justwatch.com/ro/film/razboiul-stelelor-atacul-clonelor

Klischeehaft

Im Vor­der­grund des zwei­ten Films der Star Wars-Rei­he, steht die Lie­bes­be­zie­hung zwi­schen Pad­me und Ana­kin. Beson­ders prä­gnant ist dies in der ers­ten Hälf­te des Spiel­films. In kei­nem Star Wars Film sind die Lie­bes­sze­nen so stark vor­han­den, wie in „Angriff der Klonkrieger“.

Es wird kit­schig und zwar sehr:
„Ich wer­de ver­folgt von dem Kuss, den du mir nie hät­test geben sol­len. Mein Herz schlägt schnel­ler, in der Hoff­nung, dass die­ser Kuss kei­ne Nar­be hin­ter­las­sen wird.“ Dies ist nur ein Dia­log zwi­schen Pad­me und Ana­kin, wel­ches stark am Kli­schee­baum der Hol­ly­woo­dro­man­tik rüt­telt. Ob merk­wür­di­ge Gesprä­che oder ein Pick­nick auf der Wie­se, der Film strotzt nur so vor Kitsch.

Nicht nur die Bezie­hung der bei­den zuein­an­der ver­än­dert sich. Der jun­ge Pada­wan Schü­ler zeigt uns auch, wie sich sei­ne Per­son Stück für Stück in eine ande­re ver­wan­delt. Er igno­riert ohne Rück­sicht, die Wor­te sei­nes Meis­ters Obi-Wan. Denn einem Jedi ist es strikt unter­sagt zu lie­ben. Die Lie­be kann zur Abhän­gig­keit, Angst und dann zur Wut führen.


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©20th Cen­tu­ry Fox

Nicht ganz so einnehmend

Ana­kin Sky­wal­ker ist kein Kind mehr. Wir bemer­ken sei­ne neu­en Cha­rak­ter­zü­ge. In Epi­so­de eins war er noch ein klei­ner Jun­ge, dem man nichts Böses vor­wer­fen konn­te. Wohin­ge­gen er heu­te den Anschein macht, stur, arro­gant und über­heb­lich zu sein.

Uns gefällt sei­ne Per­sön­lich­keit nicht mehr. Er wirkt wie ein unge­zo­ge­nes Kind, wel­ches nicht auf sei­nen Meis­ter hören möch­te. In die­sem Fall gilt der Spruch: „Hoch­mut kommt vor dem Fall“.


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Ein kleiner Schritt für Yoda, ein großer für die Zuschauer

Das wohl Bes­te in dem Film ist für uns der Kampf zwi­schen Meis­ter Yoda und Darth Tyra­nus (Chris­to­pher Lee). Wir sehen zum ers­ten Mal, wie Yoda uns sei­ne Licht­schwert- und Macht­küns­te präsentiert.

Beka­men wir bis­her nicht den Ein­druck, Yoda wäre alt und zer­brech­lich, beweist uns der klei­ne Meis­ter über­ra­schend das Gegen­teil. Stil­voll und mit Elan wirft er sei­nen Umhang zurück um sein Licht­schwert zu zücken. Im nächs­ten Moment pas­siert alles so schnell. Flink wie ein Tier, springt der klei­ne mit sei­nen Sal­tos umher. Wir sind begeistert!

Ein so klei­nes Wesen, wel­ches so mäch­tig und wei­se ist, zeigt uns das man nie vom äuße­ren Urtei­len soll­te. Die­ser Auf­tritt ist zugleich episch und wird uns lang in Erin­ne­rung blei­ben. Wei­ter so Meis­ter Yoda. Möge die Macht mit euch sein.


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Fazit

Ein Film der große Kritik einstecken musste. Trotz der vielen Romantik-Elemente, empfinden wir die Geschichte nicht als schleppend.

Epi­so­de zwei bie­tet so viel mehr. Was wir erhal­ten ist zum einen die Geburt der Klon­krie­ger, sowie die detail­lier­ten CGI-Sze­nen (vor­al­lem mit dem grü­nen Meis­ter­je­di). Das ist der Beginn eines epi­schen Ster­nen­krie­ges, wel­ches dazu noch den Bau­stein der Saga bildet.

Abschlie­ßen möch­ten wir mit einem Zitat von unse­rem liebs­ten Helden:
„Sieg, du hast gesagt? Meis­ter Obi-Wan, dies war kein Sieg! Das Lei­chen­tuch der Dunk­len Sei­te gefal­len es ist. Begon­nen der Angriff der Klon­krie­ger hat!”


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Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (1999)

  • 8.5/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 8.5/10
8.5/10

Aus­ge­zeich­net

Mit “Star Wars: Epi­so­de I - Die dunk­le Bedro­hung” leu­te­te Lucas­film im Jahr 1999 den Start für die soge­nann­te Pre­quel-Tri­lo­gie der Star-Wars-Saga ein. Die Pre­quel-Tri­lo­gie erzählt die Vor­ge­schich­te zu den Welt­erfol­gen aus den Jah­ren 1977-1983, wel­che als Haupt­tri­lo­gie bekannt sind und die Epi­so­den IV-VI bil­de­ten. Ver­ant­wort­lich für Regie und Dreh­buch für “Die dunk­le Bedro­hung” ist Schöp­fer Geor­ge Lucas höchstpersönlich.

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Gen­re: Sci­ence-Fic­tion

Ori­gi­nal­ti­tel: Star Wars: Epi­so­de I – The Phan­tom Menace

Pro­duk­ti­ons­land: USA

Regie: Geor­ge Lucas

Dreh­buch: Geor­ge Lucas

Musik: John Williams

Län­ge: 136 Minuten

Alters­frei­ga­be: FSK 6

Uni­ver­sum: Star Wars

Vor­gän­ger: Star Wars: Epi­so­de VI – Die Rück­kehr der Jedi-Rit­ter (1983)

Nach­fol­ger: Star Wars: Epi­so­de II - Angriff der Klon­krie­ger (2002)

Wer­tung:  

Autor: Jayes

Ver­fasst am: 08.12.2019


Der Krieg der Sterne

“Es war ein­mal vor lan­ger Zeit in einer weit, weit ent­fern­ten Galaxis …”

Auf­grund erhöh­ter Han­dels­zöl­le wird der Pla­net Naboo von der Han­dels­fö­de­ra­ti­on blockiert.

Des­halb ent­sen­det der Kanz­ler des galak­ti­schen Senats die zwei Jedi, Qui-Gon Jinn (Liam Nee­son) und Obi-Wan Keno­bi (Ewan McGre­gor) zur Han­dels­fö­de­ra­ti­on, um in der Aus­ein­an­der­set­zung zu vermitteln.

Nach­dem die Ver­hand­lun­gen auf dem Schiff der Han­dels­fö­de­ra­ti­on schei­tern bzw. gar nicht erst zustan­de kom­men, kämp­fen sich die bei­den Jedi durch eine Scharr von feind­li­chen Dro­iden und flie­hen zum Pla­ne­ten Naboo.

Eben­falls dort ist Köni­gin Pad­mé Ami­da­la (Nata­lie Port­man) wel­che sich bereits mit einer Inva­si­on der Dro­iden-Armee der Han­dels­fö­de­ra­ti­on kon­fron­tiert sieht. Gemein­sam schaf­fen sie es mit­hil­fe eines Raum­schiffs zu flie­hen, müs­sen jedoch auf­grund eines beschä­dig­ten Hyper­raum­an­triebs auf dem Wüs­ten­pla­ne­ten Tatooi­ne notlanden.

Dort tref­fen sie auf den neun­jäh­ri­gen Skla­ven Ana­kin Sky­wal­ker, der den gestran­de­ten durch sei­ne Fähig­kei­ten im “Pod-Racing” hilft, ihre Rei­se fort­zu­set­zen, um damit ihre wei­te­ren Schrit­te im Kon­flikt zu pla­nen und Hand­lungs­fä­hig zu bleiben.


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Zugang zum Star-Wars-Universum

Mit die­ser für uns doch schwer zugäng­li­chen Geschich­te beginnt Epi­so­de I der welt­be­kann­ten und kul­ti­gen “Star Wars”-Rei­he.

Poli­ti­sche Feden und Aus­ein­an­der­set­zun­gen in einem Sci-Fi-Sze­na­rio. Galak­ti­scher Senat, Han­dels­fö­de­ra­ti­on, Sith, Jedi, Hyper­raum­an­trieb, Pla­net Naboo und Tatooi­ne, ver­schie­de­ne Ras­sen wie Gun­gans und aller­lei ande­res Ali­en-Getier. Da kann man über­for­dert und erschla­gen sein.

Tat­säch­lich hin­der­te uns das in der Ver­gan­gen­heit so rich­tig in die Welt von Star Wars ein­zu­tau­chen. Zu kom­plex und ver­strickt kam die Film­rei­he daher und lies uns damit ein­fach nicht so recht an sich heran.

Doch wir frag­ten uns: War­um erfreut sich die Star-Wars-Saga so unglaub­lich gro­ßer Popu­la­ri­tät auf der gan­zen Welt und gilt bereits seit Jahr­zehn­ten als abso­lu­ter Kult? Da muss doch was dahin­ter ste­cken neben geschick­ter Vermarktung.

Nach­dem wir uns also noch ein wei­te­res mal dar­an ver­su­chen in Epi­so­de I zu ver­sin­ken, macht es plötz­lich Klick. Unser Ent­schluss uns rich­tig kon­zen­triert auf die Sto­ry ein­zu­las­sen erweist sich als Gold­wert. Denn schließ­lich erken­nen wir, dass genau die­se kom­ple­xe und auf vie­len Ebe­nen ver­zweig­te sowie dich­te Welt, in ein ganz eige­nes und für uns neu­es Uni­ver­sum aufgeht.

So geht uns also trotz dunk­ler Sei­te der Macht, doch noch ein Licht auf. Star-Wars-Lie­be auf den zwei­ten Blick.


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Sci-Fi-Look von einem anderen Stern

Und so nimmt uns “Die dunk­le Bedro­hung” mit sei­nem clea­nen Sci­ence-Fic­tion-Look für sich ein.

Dabei zeigt sich Epi­so­de I, wel­cher der ers­te Teil der Pre­quel-Serie (1999, 2002, 2005) und damit eigent­lich der vier­te Star-Wars-Film nach der Haupt­tri­lo­gie (1977, 1980, 1983) ist, von sei­ner schöns­ten Seite.

Wie hoch­wer­tig Regis­seur Geor­ge Lucas und sein Team das Sci-Fi-Aben­teu­er designt haben zei­gen mit­un­ter die vie­len Details im Film. Die Archi­tek­tur der Gebäu­de sowie das Design der Raum­schif­fe und Umge­bun­gen haben ein ganz beson­de­res Aus­se­hen. Mit dem abbil­den von schein­bar unzäh­li­gen Ali­en-Spe­zi­es wird der Ein­druck eines eige­nen gro­ßen und wei­ten Uni­ver­sums erweckt.


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In unse­rem Lieb­lings­teil, dem bom­bas­tisch insze­nier­ten “Pod-Racer”-Rennen, fin­den wir einen außer­ir­di­schen Ver­käu­fer der mit (für uns) unap­pe­tit­li­chen Snacks han­delt. Und auch den ern­staun­lich gut design­ten “Pod-Racer” selbst, den Ana­kin impro­vi­siert wäh­rend des Ren­nens repa­riert, sowie die beein­dru­cken­den Sound­ef­fek­te wenn die Renn­wa­gen durch die Sand­land­schaft bre­schen, machen ein­fach Spaß.

Auch die visu­el­len Effek­te gefie­len uns sehr gut, wenn wir das Erschei­nungs­jahr von 1999 berück­sich­ti­gen. Aus musi­ka­li­scher Sicht sorgt der typi­sche und unver­wech­sel­ba­re Star-Wars-Sound mit Wie­der­erken­nungs­wert, der glück­li­cher­wei­se auch in Epi­so­de I wie­der von Urge­stein John Wil­liams kom­po­niert wur­de, für die rich­ti­ge Atmosphäre.

Auf Sei­ten der deut­schen Pro­duk­ti­on wur­de übri­gens neben­bei eine exzel­len­te Syn­chro­ni­sa­ti­on ent­wi­ckelt, die sich gut in das Gesamt­bild einfügt.


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https://www.pcgamer.com/star-wars-episode-i-racer-has-been-recreated-in-unreal-engine-4/

Ein rundes Sci-Fi-Abenteuer

Wäh­rend der gesam­ten Lauf­zeit fühlt sich Epi­so­de I zudem wie ein unglaub­lich run­der Film an. Wech­seln­de Sze­nen und Umge­bun­gen, cho­reo­gra­fier­te Licht­schwert­kämp­fe, sowie die Viel­zahl an sym­pa­thi­schen und ori­gi­nel­len Cha­rak­te­ren las­sen kei­ne Lan­ge­wei­le aufkommen.

Der Gun­gan Jar Jar Binks sorgt mit sei­ner Toll­pat­schig­keit und Art zu spre­chen, nicht nur in der fina­len Schlacht für die gewis­se Pri­se Humor und Slap­stick. Mit Darth Maul bie­tet “Die dunk­le Bedro­hung” einen Ant­ago­nis­ten mit einem Art­work und Design­kon­zept was in der gesam­ten Film­rei­he ihres­glei­chen sucht. Und auch der Cast um Stars wie Liam Nee­son, Ewan McGre­gor und Nata­lie Port­man fügt sich her­vor­ra­gend in das Uni­ver­sum ein.

Durch trau­ri­ge Sze­nen aus dem Leben eines Jed(en)i, als Ana­kin sei­ne Mut­ter auf dem Pla­ne­ten Tatooi­ne zurück las­sen muss, bringt Epi­so­de I eine gefühl­vol­le Facet­te in die Geschich­te ein.

Ins­ge­samt wird das Star-Wars-Aben­teu­er so zu einem kurz­wei­li­gen Ver­gnü­gen mit der rich­ti­gen Mischung aus Pop­corn-Action, Tief­gang, lie­bens­wer­ten Figu­ren und Science-Fiction.


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Fazit - Die Macht ist nun mit uns

Mit “Star Wars: Epi­so­de I - Die dunk­le Bedro­hung” wer­den wir also doch noch zum Star-Wars-Fan. Und das trotz sei­ner schwe­ren Zugäng­lich­keit und kom­ple­xen Welt.

Gera­de durch Geor­ge Lucas Hand­schrift und der Lie­be zum Detail, bie­tet uns die­ses Aben­teu­er letz­ten Endes eine abwechs­lungs­rei­che und tief­ge­hen­de Welt, mit einem fas­zi­nie­ren­den ste­ri­len Design sowie unver­wech­sel­ba­ren Charakteren.

Epi­so­de I kann man heu­te sicher als moder­nen Klas­si­ker bezeich­nen, des­sen Raum­schiff von allem etwas mit an Bord hat und damit wenig Wün­sche offen lässt.

Also lie­ber Leser: Du soll­test füh­len nicht den­ken. Ach­te nur auf Dei­nen Instinkt. Möge die Macht mit Dir sein. (frei nach Qui-Gon Jinn, 32 VSY)[1]


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Final Fantasy VIII (Remastered) (1999, 2019)

  • 9/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 9/10
9/10

Her­aus­ra­gend

Final Fan­ta­sy ist eine Video­spiel­rei­he, die sich seit 1987 bis heu­te gro­ßer Beliebt­heit erfreut.

Pro­du­ziert wur­den die Spie­le von dem japa­ni­schen Video­spiel­her­stel­ler Squa­re Enix (ehe­ma­lig Squa­re Soft).

Mar­ken­zei­chen der Spie­le sind u.a. die auf­wen­dig gestal­te­ten Zwi­schen­se­quen­zen, sowie die fan­ta­sie­rei­chen Geschich­ten, die mit einer gefühl­vol­len Musik unter­malt sind.

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Gen­re: JRPG

Ori­gi­nal­ti­tel: Fai­na­ru Fan­ta­jī VIII

Pro­duk­ti­ons­land: Japan

Entwicklerstudio/Publisher: Squa­re (heu­te Squa­re Enix)

Musik: Nobuo Uematso

Spiel­zeit: ca. 40 Stun­den (Sto­ry), bis zu ca. 100 Stun­den (100%)

Platt­for­men: Ori­gi­nal: Play­Sta­ti­on, PC | Remas­te­red: Play­Sta­ti­on 4, Nin­ten­do Switch, Xbox One, PC (Stand: 29.12.2019)

Alters­frei­ga­be: USK 12

Uni­ver­sum: Final Fan­ta­sy

Vor­gän­ger: Final Fan­ta­sy VII (1997)

Nach­fol­ger: Final Fan­ta­sy IX (Remas­te­red) (2000, 2017)

Wer­tung:   

Test­platt­form: Nin­ten­do Switch

Autor: Lis­sa

Ver­fasst am: 20.12.2019


Altes im neuen Gewand

Es ist das Jahr 1999 und die Play­Sta­ti­on 1 liegt seit bereits ca. 5 Jah­ren an der Spit­ze der Ver­kauf­scharts. Nach dem Video­spiel Final Fan­ta­sy 7, dem Vor­gän­ger und Fan­lieb­ling der Spie­le­rei­he, schaff­te es 1999 der ach­te Teil in die Ver­kaufs­re­ga­le. Genau 20 Jah­re spä­ter erscheint nun eine Remas­te­red Ver­si­on des alten Klas­si­kers für die Play­Sta­ti­on 4, Xbox One, Nin­ten­do Switch und den PC.

Wie sehr haben wir uns gefreut, als es end­lich soweit war. Final Fan­ta­sy 8 Remas­te­red wur­de released. Das Spiel kann nur als Down­load im Online-Store her­un­ter­ge­la­den wer­den. Eine Retail Ver­si­on gibt es nicht. Wir durf­ten aber­mals einen sehr belieb­ten Final Fan­ta­sy Spie­le­teil in neu­em Gewand und auf eines der aktu­el­len Spie­le­kon­so­len spie­len. Aus alt macht neu!


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https://www.pastemagazine.com/articles/2019/09/final-fantasy-viii-remastered-review.html

Filmreife Handlung

Im ach­ten Teil geht es um den 17 jäh­ri­gen Jun­gen Squall Leon­hart. Er ist ein Schü­ler der zur Spe­zi­al­ein­heit SEED gehört und im sog.  Bal­amb Gar­den aus­ge­bil­det wird. Die SEED gehö­ren zu Söld­ner­ein­heit, die u.a. Magie und Waf­fen für ihre Zwe­cke ein­set­zen, um so diver­se Mis­sio­nen bewäl­ti­gen zu können.

Ange­heu­ert wer­den die SEEDS von ver­schie­de­nen Fir­men oder Insti­tu­tio­nen. Haupt­prot­ago­nist Squall ist sehr eng­stir­nig und ein Ein­zel­gän­ger. Für sei­ne ers­te Mis­si­on wird er einem Team zuge­ord­net, in der u.a. die Aus­bil­de­rin Quis­tis Tre­pes gehört. Aber auch Xell Dincht, Sel­phie Til­mitt und Cifer Alm­a­sy sind mit in der Par­tie. Cifer ist seit lan­ger Zeit sein Erz­ri­va­le. Die letz­te Begeg­nung mit ihm, brach­te Squall eine Nar­be auf sein Gesicht. Ihr erfährt Stück für Stück was es mit Squall und Co. auf sich hat.

Im Ver­lau­fe des Spiels trifft er auf wei­te­re Cha­rak­te­re, wie z.B. dem Revol­ver­hel­den Irvi­ne Kin­ne­as oder der lie­be­vol­len Rinoa Hear­til­ly, der Toch­ter eines Obers­ten der gal­ba­dia­ni­schen Armee. Wäh­rend die Geschich­te vor­an­schrei­tet, kommt es recht schnell zum Krieg zwi­schen den SEED‘s und der Hexe Edea. Sie spielt eine zen­tra­le Rol­le in der Hand­lung des Spiels.

Ihr könnt jeden der oben genann­ten sechs Cha­rak­te­re in eure Grup­pe auf­neh­men und mit ihnen die Geschich­te erleben.


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https://www.dlcompare.com/games/792/buy-final-fantasy-8

Besonderheiten der Remastered Version

Die neue Ver­si­on hat es uns ange­tan. Neben einer ver­bes­ser­ten Gra­fik mit schö­ne­ren Tex­tu­ren, bie­tet die Remas­te­red Ver­si­on einen Kampf­as­sis­ten­ten der es ermög­licht, wäh­rend eines Kamp­fes die HP und den ATB Bal­ken ste­tig voll zu hal­ten. Ihr star­tet somit fast unbe­sieg­bar in den Kampf.

Sehr gut fin­den wir jedoch die bei­den wei­te­ren Funk­tio­nen. Es gibt nun die Mög­lich­keit Zufalls­kämp­fe im Spiel zu deak­ti­vie­ren. Wenn ihr es mal eilig und kei­ne Lust auf läs­ti­ge Mons­ter­be­geg­nun­gen habt, dann ist die­se Funk­ti­on genau das rich­ti­ge für euch.

Die drit­te Funk­ti­on ermög­licht es euch, das Spiel in 3-facher Geschwin­dig­keit zu spie­len. Sehr hilf­reich bei wie­der­hol­ten Zwi­schen­se­quen­zen oder bei schnel­len Kämp­fen, um mal kurz paar Level auf­zu­stei­gen und kei­ne unnö­ti­gen Stun­den an Spiel­zeit dafür zu investieren.

Wenn ihr die STEAM Ver­si­on auf eurem PC spielt, habt ihr zudem eine extra Funk­ti­on zur Ver­fü­gung. Die­se macht es mög­lich, dass ihr zum einen alle Items, alle Abi­li­ties, alle Limit Breaks besitzt oder in eurer Samm­lung über alle Sam­mel­kar­ten ver­fügt. Zum ande­ren könnt ihr so unend­lich Gil erhal­ten, eure GF auf dem maxi­ma­len Level haben und die maxi­ma­le Anzahl von Zau­ber besitzen.


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https://www.youtube.com/watch?reload=9&v=BZ-pvKIlNdU

Spezielles Kampfsystem

Der ach­te Teil die­ser popu­lä­ren Spie­le­rei­he beinhal­tet ein völ­lig neu­es Kampf­sys­tem. Die Beson­der­heit ist das Kopp­lungs­sys­tem. Hier könnt ihr euch ver­schie­dens­te GF (Guar­di­an For­ces) aus­rüs­ten, um so euren Cha­rak­te­ren stär­ke­re Attri­bu­te zu ver­lei­hen. Dazu benö­tigt man jedoch auch unter­schied­li­che Zau­ber (Feu­er, Eis Blitz, Ulti­ma), die ihr in der Welt von Final Fan­ta­sy 8 „zie­hen“ könnt.

Auf der gan­zen Welt gibt es sog. Draw-Punk­te, bei denen es euch mög­lich ist, eini­ge Zau­ber zu zie­hen. Neben den Draw-Punk­ten, könnt ihr die Zau­ber auch in Kämp­fen von euren Geg­ner zie­hen, aber nur falls die­se den Zau­ber sel­ber ver­wen­den kön­nen. Die maxi­ma­le Anzahl die ihr pro Zau­ber zie­hen könnt, liegt bei 99 Stück. Wenn ihr wäh­rend eines Kamp­fes einen die­ser Zau­ber ver­wen­det, sinkt die Anzahl und ihr ver­braucht ste­tig mehr davon. Das führt dazu, dass ihr die Zau­ber regel­mä­ßig „dra­wen“ müsst. Auf Dau­er kann dies etwas ner­vig sein.

Wenn ihr im Spiel bereits weit fort­ge­schrit­ten seid, könnt ihr durch eure GF die Fähig­keit erhal­ten, aller­lei Zau­ber oder Items her­zu­stel­len. Das erleich­tert euch das auf­le­veln eurer Charaktere.


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https://www.gamepro.de/artikel/final-fantasy-die-geschichte-der-serie-rueckblick-alle-spiele-der-ff-hauptserie,1964728,seite8.html

Suchtpotential

Neben der her­aus­ra­gen­den Geschich­te und den sym­pa­thi­schen Cha­rak­te­ren, bie­tet euch Final Fan­ta­sy 8 auch klei­ne Mini­spie­le. Eines davon ist das soge­nann­te Kar­ten­spiel „Trip­le Tri­ad“. Durch Mons­ter- oder Boss­kämp­fe, könnt ihr eini­ge Kar­ten erhal­ten. Zu Spiel­be­ginn wer­den euch sogar eini­ge Kar­ten gestellt, die ihr nut­zen könnt und auch solltet.

Es ist rat­sam schon von Beginn an, an Kar­ten­spie­len teil­zu­neh­men und gegen ver­schie­de­ne Spie­ler auf der gan­zen Welt anzu­tre­ten. So könnt ihr eure Kar­ten­samm­lung ver­voll­stän­di­gen. Uns hat das Kar­ten­spiel sehr gefal­len. Sucht­ge­fahr ist garantiert!


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http://forums.qhimm.com/index.php?topic=15301.0


Bekannter Komponist

Sehr erwäh­nens­wert ist der Sound­track von Nobuo Uemat­so. Er ist ein japa­ni­scher Kom­po­nist, der bereits unzäh­li­ge Musik­stü­cke für die Spie­le­rei­he kom­po­niert hat.

Auch in die­sem Teil der Rei­he erhal­ten wir einen sen­sa­tio­nel­len Score der unter die Haut geht.


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https://www.polygon.com/2018/9/20/17882622/nobuo-uematsu-hiatus-final-fantasy-composer

Nintendo Switch Vorteil?

Wir haben das Spiel auf der Nin­ten­do Switch spie­len kön­nen und wol­len euch gleich erklä­ren, wie­so wir von der Switch Ver­si­on mehr über­zeugt sind, als von den anderen.

Es gibt eine Beson­der­heit und wie wir fin­den einen Vor­teil, wel­ches wir bei der Switch-Ver­si­on als sehr ange­nehm emp­fun­den haben. Es ist der Hand­held-Modus. Final Fan­ta­sy 8 ist das per­fek­te Spiel für den Modus der Nin­ten­do Switch. Die Gra­fik sieht auf dem klei­nen Bild­schirm noch bes­ser aus und die Mög­lich­keit sein Spiel über­all­hin mit­zu­neh­men, hat uns sehr gefallen.


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https://systemwars.net/bb/topic/207732-final-fantasy-viii-remastered-available-now-for-nintendo-switch%C2%AE-and-clunksoles/

Fazit

Es ist scha­de, dass Squa­re Enix kein Remake des alten Klas­si­kers pro­du­ziert hat. Den­noch, erhal­ten wir mit Final Fan­ta­sy 8 Remas­te­red, eines der bes­ten Spie­le der Rei­he in einem neu­en Look und mit vie­len neu­en Funk­tio­nen und Verbesserungen.

Wer bis­her kei­ne Mög­lich­keit hat­te den 8. Teil zu spie­len, soll­te jetzt zuschla­gen. Aber auch Hard­core-Fans soll­ten einen Blick hin­ein­wer­fen. Die Ver­bes­se­run­gen erfreu­en jeden Final Fan­ta­sy Liebhaber.

Final Fan­ta­sy 8 Remas­te­red ist ein erwach­se­ne­res Final Fan­ta­sy, wel­ches mit einem wun­der­schö­nen Sound­track, einer anspre­chen­de­ren Optik und einer film­rei­fen Geschich­te über­zeu­gen kann.


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https://www.theverge.com/2019/9/3/20847283/final-fantasy-8-remaster-switch-xbox-ps4-yoshinori-kitase-interview

 

God Eater (2015)

Gen­re: Ani­me

  • 6/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 6/10
6/10

Stee­vo meint - Ganz gut

Mons­ter Hun­ter trifft Anime.

So in etwa könn­te man es beschrei­ben, net­te Action, inter­es­san­te Cha­rak­te­re, teil­wei­se unge­wöhn­li­cher Ani­me Stil und zu wenig Geschichte.

Wenn man lust auf etwas Action hat ist man hier richtig.

Beschreibung

God Eater ist eine Ani­me Serie die auf der gleich­na­mi­gen Video­spiel­rei­he basiert.

Der Ani­me erschien erst­mals 2015 in Japan.

In der Serie geht es um eine neue Lebens­form die die Mensch­heit bedroht. Um sich zu weh­ren wur­den spe­zi­el­le Waf­fen ent­wi­ckelt die von Men­schen geführt wer­den um der neu­en Bedro­hung ent­ge­gen zu setzen.


Haupt­prot­ago­nist Len­ka Utsugi

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©https://www.newsslash.com/n/11092-wann-kommt-god-eater-staffel-2-auf-netflix

Lin­dow, Soma und Saku­ya in der Schlacht

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©http://www.anime-evo.net/2015/05/05/god-eater-tv-anime-series-1st-pv-release-date/

The Crown (2016 – …)

  • 8/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 8/10
8/10

Aus­ge­zeich­net

Eine Serie über die bri­ti­sche Poli­tik und dem Auf­wach­sen einer Königin.

Pro­du­ziert von Peter Mor­gan, wur­de die Serie 2016 das ers­te mal auf Net­flix ver­öf­fent­licht. Aus der Feder von Peter Mor­gan stammt auch der bri­ti­sche Film “The Queen” aus dem Jah­re 2006.

Mit The Crown erhal­ten wir einen Ein­blick in die Welt des Ver­ei­nig­ten Königreichs.

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Gen­re: Dra­ma

Ori­gi­nal­ti­tel: The Crown

Pro­duk­ti­ons­land: Ver­ei­nig­tes Königreich

Regie: Peter Mor­gan

Musik: Hans Zim­mer, Rupert Gregson-Williams

Län­ge: 60 Minu­ten je Episode

Alters­frei­ga­be: FSK 12

Wer­tung:   

Autor: Lis­sa

Ver­fasst am: 13.12.2019


Besuch im Königshaus

The Crown ist eine Antho­lo­gie­se­rie. Jede Staf­fel erzählt ein Jahr­zehnt aus dem Leben der Köni­gin Eliza­beth II. Pro­du­ziert von Peter Mor­gan wur­de sie 2016 das ers­te mal welt­weit aus­ge­strahlt. Im Jah­re 2017 und 2019 folg­ten dann die Fort­set­zun­gen. Mitt­ler­wei­le gibt es drei Staf­feln. Eine vier­te Staf­fel ist bereits in Pla­nung. Pro­du­ziert wur­de die Serie wie­der mal von der Strea­ming-Platt­form Netflix.

Auf den ers­ten Blick könn­te die Serie den Anschein erwe­cken, lang­wei­lig und zäh wie Gum­mi zu sein. Dies ist jedoch nicht der Fall. Wir erhal­ten mit The Crown eine groß­ar­ti­ge Serie, die sich mit dem Leben der Köni­gin Eliza­beth II. befasst und uns einen Ein­blick in ihre Welt ver­schafft. Sie ist span­nend und durch­aus stim­mig durch die wun­der­schö­ne dra­ma­ti­sche Musik unter­malt. Wer sich hier nicht traut, ver­passt etwas.


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©Net­flix

Nicht alles was glänzt ist Gold

Die ers­te Staf­fel mit “Clai­re Foy” als Queen Eliza­beth II. und “Matt Smith” als Prinz­ge­mahl Phil­ip, beginnt im Jah­re 1947 und endet 1956. Wir soll­ten den­noch anmer­ken, dass die Serie immer mal wie­der Rück­bli­cke in die Ver­gan­gen­heit macht, in der die Köni­gin noch ein Kind ist.

Die Sze­nen bau­en Stück für Stück auf­ein­an­der auf und fügen sich so zusam­men. In der Fort­set­zung mit Staf­fel zwei, geht die Geschich­te direkt wei­ter wo sie auf­ge­hört hat. Sozu­sa­gen im Jah­re 1956 und erzählt ein wei­te­res gan­zes Jahr­zehnt der Regent­schaft der Köni­gin Eliza­beth II.

Die Serie betont, dass die Erzäh­lun­gen alle auf wah­ren Bege­ben­hei­ten basie­ren. Immer wie­der wer­den die Kon­flik­te zwi­schen ihrem Prinz­ge­mahl Phil­ip und ihr dar­ge­stellt. Auch inner­halb der Königs­fa­mi­lie kam es zu Unruhen.

Neben den Kon­flik­ten der Köni­gin und des Königs, wird dem Zuschau­er auch ein Bild der jün­ge­ren Schwes­ter Mar­ga­re­te (Vanes­sa Kir­by) gezeigt. Ihr Leben ver­lief nicht so wie sie es gewünscht hat­te. Denn ihr sehn­lichs­ter Wunsch war es, die Regent­schaft über Groß­bri­tan­ni­en zu erhal­ten. Doch auf Grund der Thron­fol­ge wur­de Eliza­beth II. die nächs­te Köni­gin Groß­bri­tan­ni­ens. Dem Zuscha­er wird sug­ge­riert, dass nicht alles Gold ist was glänzt.


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https://entertainment.unitymedia.de/neu/netflix/the-crown-staffel-3-netflix-start-deutschland-handlung-cast/

Bekann­te Gesichter
Ab der drit­ten Staf­fel ändert sich jedoch mehr als nur das Jahr­zehnt. Hier ist die Köni­gin bereits geal­tert und wird des­halb von einer ande­ren Schau­spie­le­rin (Oli­via Col­man) gespielt. Sowie ihr Prinz­ge­mahl Phil­ip (Tobi­as Men­zi­es). Die kom­plet­te Dar­stel­ler­lis­te wur­de hier überarbeitet.

Prin­zes­sin Mar­ga­re­te wird ab der drit­ten Staf­fel von „Hele­na Bon­ham Car­ter“ gespielt. Sie ist u.a. bekannt durch Rol­len in dem Musi­cal­film „Les Mise­ra­bles“ oder „Sweeney Todd – Der teuf­li­sche Bar­bier aus der Fleet Street“. Wer Hele­na bereits kennt, weiß das sie in ihren Rol­len öfters einen Gesangs­part ein­nimmt. So auch bei The Crown. Wir loben ihre Dar­stel­lung. Sie spielt ihre Rol­le sehr überzeugend.

Auch  dem jun­gen Prinz Charles wird ab der drit­ten Staf­fel mehr Auf­merk­sam­keit gewid­met.  Wir erfah­ren nun auch, wie es zum ers­ten Tref­fen mit ihm und Camil­la Par­ker kam. So gut wie jedes Mit­glied der Königs­fa­mi­lie wird in der Serie abge­bil­det und charakterisiert.


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https://www.gala.de/royals/briten/helena-bonham-carter--prinzessin-margaret-war--furchterregend--22120982.html

Qualität vom Feinsten

Die Serie prahlt nur so von Beson­der­hei­ten. Die Tat­sa­che, dass sie eine Antho­lo­gie­se­rie ist, ist nur ein Punkt davon. Viel mehr wol­len wir auf die Atmo­sphä­re ein­ge­hen. Obwohl es in der Tat nur um die Poli­tik geht, ist die Serie kei­nes­falls lang­wei­lig. Sie bleibt span­nend und fes­selnd bis zum Schluss. Da fällt uns das bin­gen der 10 Fol­gen pro Staf­fel nicht schwer.

Neben der Poli­tik, unter­hält uns natür­lich auch das Leben inner­halb des Buck­ing­ham Palace. Es fühlt sich an wie eine Sei­fen­oper, die nur so mit ihren dra­ma­tur­gi­schen Aspek­ten um sich wirft. Pas­send dazu, wer­den die Sze­nen mit einer gefühl­vol­len und dra­ma­ti­schen Musik unter­malt. Wir hat­ten ste­tig das Gefühl, die Musik zu ken­nen. Wir woll­ten gar nicht damit auf­hö­ren, uns in die Musik zu ver­tie­fen. War­um war sie uns nur so bekannt? Wir hat­ten den Ein­druck, als hör­ten wir uns einen Sound­track von Hans Zim­mer (Inter­stel­lar oder Incep­ti­on) an. Denn genau­so hat es sich ange­fühlt. Und so ist es auch! Die Musik wur­de von Rupert Greg­son-Wil­liams und Hans Zim­mer kom­po­niert! Ein Ohr­wurm für die Sin­ne. Hier ein Teil des her­aus­ra­gen­den Soundtracks.

Uns hat zudem sehr gefal­len, wie eini­ge Ereig­nis­se aus der Ver­gan­gen­heit the­ma­ti­siert wur­den. Zum Bei­spiel die ers­te Mond­lan­dung im Jah­re 1969, die im Zuge der Apol­lo 11 Mis­si­on von Neil Arm­strong und Buzz Ald­rin aus­ge­führt wur­den. Der Zuschau­er erhält einen wei­te­ren Ein­blick in einen Teil mensch­li­cher Geschichte.


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©Net­flix

Fazit

Wie sehr hat uns die Serie gefal­len. Wie sehr haben wir uns in die Welt der Adli­gen ver­lo­ren. Mit The Crown erhält man eine außer­ge­wöhn­li­che Dra­ma­se­rie, die nicht nur durch die Erzähl­form und deren Inhalt beein­druckt, son­dern sich viel­mehr durch die dich­te Atmo­sphä­re mit einem sen­sa­tio­nel­len Sound­track tief in unser Inne­res festsetzt.

Kei­ne Scheu vor der Mon­ar­chie! Die­se Serie hat viel mehr zu bie­ten als sie den Anschein erweckt und soll­te auf jeden Fall nicht unge­se­hen bleiben.


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©Net­flix