Unangenehm gut!
“Weapons” hat mich genau da getroffen, wo Horror am effektivsten wirkt: unter der Haut, unerwartet wie ein Jump Scare aus dem Nichts.
“Weapons” ist kein stumpfer Schocker, sondern ein langsam kriechender Albtraum, auch wenn die
„Waffen“ (Weapons) schnell und wie im Eilflug auf uns zu gerannt kommen.
Was wir bei derofa.de von dem neuen Horrorschocker halten, erfahrt ihr in diesem Review
In einer scheinbar ruhigen amerikanischen Vorstadt verschwinden eines Nachts 17 Schulkinder –alle zur exakt gleichen Uhrzeit: und zwar um 2:17 Uhr. Was zunächst wie ein klassischer Kriminalfall wirkt, entwickelt sich schnell zu einem vielschichtigen, düsteren Horrortrip.
Der Film erzählt u.a. die Geschichte aus mehreren Perspektiven: von einer traumatisierten Lehrerin, einem verzweifelten Vater der seinen Sohn sucht, einem paranoiden Jugendlichen oder einem
unsicheren und nervösen Polizisten. Stück für Stück setzen sich die Teile eines größeren, unheimlichen Puzzles zusammen und zeigen uns um was es in “Weapons” wirklich geht.
Nichts ist wie es scheint, und je tiefer man gräbt, desto verstörender wird das Bild, das sich am Ende ergibt. Der Zuschauer weiß bis zum Schluss nicht, was hinter dem Verschwinden der Kinder steckt.
Punkt 2:17 Uhr in der Nacht sind 17 Kinder verschwunden.
Nach Barbarian geht es da noch besser? Die Besonderheiten von Weapons
“Weapons” trägt ganz klar die Handschrift von Zach Cregger, dem Regisseur von “Barbarian” aus dem Jahr 2022.
Wie schon dort, spielt auch hier die Form und Stil der Erzählung eine zentrale Rolle. Denn der Film ist in Kapitel aufgeteilt und wechselt durch verschiedene Perspektiven der Figuren und lässt die Zuschauer oft dabei bewusst im Unklaren.
Dieser mutige Stil erzeugt nicht nur Spannung, sondern macht das Filmerlebnis unvorhersehbar und extrem fesselnd. Statt auf billige Effekte zu setzen, baut “Weapons” seine Wirkung über eine dichte Atmosphäre und das Unbekannte und Mysteriöse auf. Genau wie bei “Barbarian” benötigt “Weapons” keinen großen Soundtrack. Die Spannung wird durch die Kameraführung und die Erzählform erzeugt.
Fans des Vorgängerwerks “Barbarian” werden sich hier sofort heimisch fühlen. Trotz Überlange von über 2 Stunden
Spielzeit, fühlt sich der Film nie grundlos in die Länge gezogen und zäh an. Das muss ein Film erst einmal schaffen. Großer Plusplunkt. Die Minuten sind nur so an uns vorbeigeflogen. Hervorragende Leistung von Zach Cregger!
Was uns vorallem sehr gut gefallen hat, war der Stil der Kameraführung. Oftmals finden wir uns direkt hinter einem Protagonisten in einem One-Shot. Genau das fühlt sich als Zuschauer dann so an, als sei man wirklich selbst vor Ort. Oder man erlebt eine sehr langsame Kameraführung, ohne großen Schnick-Schnack - einfach ein dunkler Gang durch den die Kamera uns zieht. Ganz langsam und dennoch so gefährlich, selbst wenn in solchen Szenen dann doch nichts passiert. Die Anspannung ist da einfach zu groß - man kann nicht wegschauen, aber auch nicht hinschauen.
Das sind die Schauspieler in der tat! Julia Garner wirkt so überzeugend in ihrer Rolle. Die Schauspielerin ist u.a. durch Filme wie “Apartment 7A” aus dem Jahr 2024 oder dem vor paar Monaten erschienden Wolfsfilm “Wolfsman”. Ihre Darstellung der Lehrerin Justine ist sehr authentisch. Als Zuschauer durchläuft man mit ihr den Kampf gegen das Unbekannte.
Josh Brolin beeindruckt als gebrochener
Vater mit einer Mischung aus Hartnäckigkeit und Ratlosigkeit. Bekannt ist euch Josh bestimmt durch die legendäre Filmreihe “Dune”.
Die restlichen Schauspieler wurden auch sehr gut gecastet und für ihre Rollen passend gewählt. Insgesamt wirkt der Cast durchweg stimmig. Niemand spielt sich in den Vordergrund, was dem
Film dadurch mehr Tiefe verleiht. Durch den Perspektivwechsel, hat man das Gefühl, ein Teil von jeder Geschichte zu sein. Wir fiebern dadurch mit allen Charakteren bis zum Schluss mit.
Ursprünglich war Pedro Pascal für eine Hauptrolle geplant. Dieser konnte nach einem Streik der Gewerkschaften nicht mehr an den Dreharbeiten teilnehmen.[1] Ich bin mir nicht sicher ob Pedro Pascal wirklich passend für die Hauptrolle gewesen wäre. Er ist ein grandioser Schauspieler, aber Josh Brolin zeigte sich da schon von seiner besten Seite und macht eine ziemlich gute Arbeit.
Justine (Julia Garner) und Archer (Josh Brolin) versuchen herauszufinden was mit den 17 Schulkindern passiert ist.
Zach Creggers “Weapons” ist kein Film für Zwischendurch. Es verlangt Aufmerksamkeit und Geduld sich auf ein düsteres, teilweise verstörendes Erlebnis einzulassen.
Dafür belohnt der Film uns mit einer dichten Atmosphäre, einem ungewöhnlichem Storytelling und einem Finale, welches uns einen Schauer über den Rücken laufen lässt.
Wie schon bei “Barbarian” zeigt Zach Cregger, dass er das Genre versteht. Wenn euch der abgefahrene Stil von Cregger gefällt und ihr Barbarian schon mochtet, dann wird euch “Weapons” umhauen.
Leider kann ich dem Film keine volle Punktzahl geben, da es in der Story dann doch einige seltsame und fragwürdige Entscheidungen der Protagonisten gegeben hat. “Weapons” ist und bleibt halt immer noch ein Horrorfilm und bedient sich sogar an plumpen Jump Scares.
Von mir dennoch eine 9/10 und ein klares Highlight des Horrorgenres im Jahr 2025!
Assassin’s Creed Valhalla ist ein Action-Rollenspiel von Ubisoft, das im Jahr 2020 erschienen ist. Dieses mal schicken uns die Entwickler in die Welt der Wikinger.
Die Handlung spielt zur Zeit der Wikingerinvasion in England im 9. Jahrhundert und ihr schlüpft in die Rolle des Wikingers Eivor.
Ihr begebt euch erneut in die Rolle eines Assassinen. Desto weiter ihr im Spiel voranschreitet, desto mehr wird über die Assassinengeschichte erzählt und neues enthüllt.
Ob uns Eivor wirklich als Assassine gefallen hat und was wir zur Vikinger-Mythologie und das Leben in einem Wikingerclan erlebt haben, erfahrt ihr diesem Test auf der rote Faden.
In “Assassin’s Creed Valhalla” erlebt ihr die Geschichte vom Assassinen Eivor, einem Wikinger des sogenannten Rabenclans. Der Wikingerkrieger Eivor flieht mit seinem Clan aus Norwegen, um in England ein neues Leben aufzubauen. Das Handlung spielt im späten 9. Jahrhundert, zur Zeit der Wikingerinvasion Britanniens.
Eivor baut in England seine eigene Siedlung namens Hræfnathorp auf. Ihr helft eurem Wikingerclan immer weiter zu wachsen und versucht euch als Assassine gegen den Orden der Ältesten zu stellen. Doch dies wird nicht so einfach und ihr müsst immer wieder aufs neue beweisen, dass ihr euren Clan beschützen könnt. Als Eivor Varinsdottir (ja, das ist sein vollständiger Name der im Spiel so gut wie NIE erwähnt wird) deckt ihr immer mehr Geheimnisse des Ordens auf.
Parallel zu Eivor spielt die Geschichte in der Gegenwart mit Layla Hassan, die mit Hilfe des Animus Eivors Erinnerungen durchlebt, um eine globale Katastrophe zu verhindern. Layla Hassan hat ihren ersten Auftritt in “Assassin’s Creed Origins (2017)”. In Origins wird sie als ehemalige Abstergo-Mitarbeiterin eingeführt, die auf einer archäologischen Ausgrabung in Ägypten nach Isu-Artefakten sucht.
Im Verlauf werden zusätzliche Erzählstränge eröffnet, die auf weitere Geschichten der Videospielreihe hindeuten sollen.
Wie bereits in “Assassin’s Creed Odyssey” aus dem Jahr 2017, habt ihr die Möglichkeit zu Beginn zwischen einem männlichen und einem weiblichen Charakter zu wählen. Diese Entscheidung hat jedoch, im Gegensatz zu seinem Vorgänger, keinen Einfluss auf die Handlung, was für einige Spieler enttäuschend sein könnte. Das ist jedoch nebensächlich, denn Valhalla zieht euch in eine eindrucksvolle und immersive Spielerfahrung, die das Wikingerleben lebendig werden lässt.
Ein herausragendes Merkmal von Valhalla ist die Möglichkeit, eine eigene Siedlung zu errichten und strategische Bündnisse mit anderen Yarls oder Königen einzugehen. Ihr könnt eure Bündnisse stärken oder sie eher als Feind sehen. Die Handlung dieser Bündniss-Missionen sind alle unterschiedlich und bringen so viel abwechslung mit rein. Jeder Handlungsstrang und jede neue Stadt die ihr entdeckt lässt euren Entdeckerdrang wachsen.
Die Raubzüge bei denen ihr Klöster und Dörfer überfallt, um Ressourcen für euren Clan zu sammeln, sind nicht nur spannend, sondern auch ein zentraler Bestandteil des Wikingerlebens der gut umgesetzt wurde. Es macht einfach Spaß die Welt zu erkunden und Kloster zu plündern. Eure Beute könnt ihr dann für die Entwicklung von Hræfnathorp benutzen. Das ist auch zwingend notwendig, um in der Hauptgeschichte weiter voran zu schreiten.
Das Verhalten der Wikinger war vielschichtig und umfasste sowohl kriegerische als auch friedliche Aspekte. Sie waren aber nicht nur für ihre Raubzüge und Eroberungen bekannt. Vielmehr müsst ihr als Wikinger auch mit Ware handeln. Ihr müsst gut im Handwerk sein, was ihr durch die Weiterentwicklung eurer Siedlung erreichen könnt. Dadurch erhaltet ihr im Verlauf des Spiels immer bessere Ausrüstung. Zum Schluss kommen wir zur Landwirtschaft. Ihr müsst Gebäude ausbauen und Landwirtschaft betreiben. Auch das zu Gunsten eures Clans.
Wenn ihr genug von dem Landleben habt macht ihr euch einfach auf den Weg auf euer Schiff. Ja ihr habt ein eigenes Schiff zum erkunden der Welt. Auf hoher See macht das eforschen gleich viel mehr Spaß. Das erinnert an Zeiten wie “Assassin’s Creed Black Flag (2013)”. Auch bei den Vorgängern Odyssey und Origins hattet ihr die Möglichkeit auf einem Schiff durch die Meere zu segeln. Ganz neu ist es somit nicht. Es gibt einfach so viele Dinge die ihr in der Welt von Valhalla machen könnt.
Ihr fühlt euch dabei schon als echter Wikinger. Aber keine Sorge! Eivor gibt euch trotzdem das Gefühl auch ein waschechterAssassine zu sein.
Hier könnt ihr den Aufbau eines Gebäudes für eure Siedlung sehen. Ihr benötigt Ressourcen um es weiter auszubauen.
Das Kampfsystem ist besonders gut gelungen und bietet sogar eine Vielzahl von Möglichkeiten um Eivor zu individualisieren. Das heißt Ausrüstung und Fertigkeitspunkte sind frei auswählbar. Kommen wir zu den sogenannten Fertigkeitspunkten. Valhalla bietet ein sehr umfangreiches Fertigkeitenbrett, das leicht an das Sphärobrett von dem Rollenspiel “Final Fantasy X” erinnert. Es ist riesig und ihr könnt enorm viele Punkte leveln und euren Charakter dadurch weiter entwickeln. Das Fertigkeitenbrett wirkt anfangs ziemlich überwältigend, doch keine Sorge, nach etwas Eingewöhnung habt ihr den Dreh raus. Valhalla ermöglicht den Spielern, ihren Charakter bis über Level 200 hinaus zu entwickeln. Das sorgt für eine langanhaltende Motivation, da es immer neue Fähigkeiten zu entdecken gibt.
Viel neues gibt es zum Kampfystem nicht zu sagen. Die Überschrift dieses Kapitels hat es bereits verraten - ja wir Kämpfen mit Eivor wie in Origins oder Odyssey. Das ist jedoch kein Nachteil, eher profitieren wir als Spieler davon, erneut ein wunderbares, bekanntes Kampfsystem zu haben.
Wie bereits oben erwähnt ist auch die Wahl eurer Ausrüstung frei wählbar. Ob ihr euch für ein einhändiges Schwert oder eine Axt, oder eher für ein Schwert und Schild entscheidet, ist euch als Spieler überlassen. Jede Waffe hat seinen eigenen Charme wenn ihr auf eure Gegner trifft. Natürlich hat auch Eivor das bereits seit Teil eins der Videospielreihe eingeführte Assassinen-Dolch bei sich.
Sich an den Gegner heranzuschleichen und ihn wie ein echter Assassine zu elimieren, macht auch mit einem Wikinger Spaß. Wenn euch diese Form jedoch zu langweilig ist, könnt ihr einfach mit Eivors starkem Wikingerblut eure Feinde zur Strecke bringen.
Auch die finalen Abschlussangriffe sind auch in Valhalla vorhanden. Das macht Laune!
Ja genau, der Soundtrack wurde erneut u.a. erneut von Jesper Kyd, bekannt aus älteren Assassin’s Creed Videospielen wie z.B. “Assassins Creed 2 (2019)” komponiert. Jesper wird unterstützt von Sarah Schachner (Assassins Creed Unity, Assassins Creed Black Flag) und Einar Selvik.
Die Synchronspecher hätten für die Protagonisten nicht besser gewählten werden können. Wir haben mit dem männlichen Eivor die Geschichte erlebt und dieser wurde von Bernd Egger vertont. Bernd übernimmt seit dem Jahr 2019 die neue Stimme des Terminator. Auf der Comic Con durften wir uns mit Bernd Egger etwas unterhalten und erhielten eine kleine Grußbotschaft:
Neben der Hauptgeschichte gibt es zahlreiche Nebenmissionen die euch als Spieler u.a. in die mythologische Welt von Odin und Freya entführen. Die zusätzlichen Geschichten bringen Belohnungen und neue Herausforderungen. Die Nebenaufträge können von verschiedenen NPCs in der Welt angenommen werden und umfassen oft Aufgaben wie das Sammeln von Gegenständen, das Lösen von Rätseln, das Besiegen bestimmter Feinde oder das Unterstützen von Dorfbewohnern.
Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit, selbst Odin zu spielen und spezielle Missionen in Nilfheim zu absolvieren. Doch dieses Spielsystem ist komplett anders! In Souls-Like-Manier kämpft ihr euch durch einzelne Abschnitte in Nilfheim. Wenn ihr einen sogenannten “Run” nicht schafft und stirbt, dann startet ihr wieder in Odins Lager und müsst alles bereits bestrittene erneut durchleben. Ihr bekommt spezielle Punkte nach den Runs die ihr auf euren Charakter verteilen könnt, um ihn stärker zu machen. Dieses Spielsystem könnte den ein oder anderen zur Weißglut bringen.
Doch seid Gewiss, ihr werdet nach euren Siegen sehr gut belohnt. Ein harter Kampf lohnt sich am Ende doch noch. Generell ist die Wikinger-Mythologie ziemlich spannend und es macht Spaß in der Welt von Asgaard Missionen zu erfüllen.
Die kostenpflichtigen DLC’s, die unter anderem nach Paris führen, sind ebenfalls einen Blick wert und erweitern das ohnehin schon umfangreiche Gameplay aus. Wir waren bei jedem DLC begeistert und haben uns Stunden in diesen Erweiterungen verloren.
In Nilfheim schlüpft ihr in die Rolle von Odin und müsst euch gegen starke Bosse durchkämpfen.
Insgesamt ist “Assassin’s Creed Valhalla” ein grandioses Videospiel, das die Stärken seiner Vorgänger Odyssey und Origins aufgreift und sogar weiterentwickelt. Das abwechslungsreiche Gameplay erinnert an große Titel wie „The Witcher 3 (2015)“ oder sogar „Red Dead Redemption (hier Teil 2) “ und sorgt für ein fesselndes Spielerlebnis.
Valhalla macht vieles anders. Vieles ist vielleicht in der Gamingwelt nicht neu. Wir fanden genau das aber ziemlich gut. Lieber etwas altbekanntes leicht verbessern und sich nur wenig neues trauen, als etwas schlechtes neu zu entwickeln und so die Gemüter der Spielegemeinschaft zu erhitzen.
Der einzige Kritikpunkt, der zu einer Bewertung von 9/10 führt, sind die weiterhin vorhandenen Bugs, die trotz zahlreicher Updates sogar im Jahr 2025 nicht vollständig behoben wurden. Diese sind jedoch nicht allzu häufig und beeinträchtigen den Spielspaß nur geringfügig.
Wenn ihr die vorherigen Teile mochtet , wird Valhalla euch mit Sicherheit begeistern! Möge Odin euch einen großen Spielspaß bringen!
“Von allen Schlachten, die ein Mann schlagen kann, ist der Krieg gegen sich selbst am schwersten zu gewinnen.” - Eivor
Was haltet Ihr von dem Wikinger-Assassinen? Teilt eure Gedanken zu „Assassin’s Creed Valhalla“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Eivor vom Rabenclan auch.
Der 12. Teil der JRPG-Reihe und somit auch der Nachfolger von “Final Fantasy X” und “Final Fantasy X-II”, (da er zur Hauptreihe gehört und kein MMORPG ist), hat den Titel “Final Fantasy XII” und erschien 2006 für die “PlayStation 2″.
Dieser Teil der Videospielreihe war eher im Hintergrund und wurde fast schon stiefmütterlich behandelt, obwohl das Videospiel durchaus seine Stärken hat.
Was wir während unserer Reise durch die magische Welt von “Final Fantasy XII” erlebt haben, erfahrt Ihr in unserem Test auf derofa.de.
Musik: Masaharu Iwata, Hayato Matsuo, Hitoshi Sakimoto, Nobuo Uematsu (Ursprungsmelodie von Uematsu, komponierte den Theme Song “Kiss Me Good-Bye” für Final Fantasy XII)
Spielmodus: Einzelspieler
Spielzeit: ca. 60 Stunden (Hauptstory), bis zu 100 Stunden (Hauptstory + Nebenaufgaben) (100%)
Sprache: Vertonung nur in Englisch und Japanisch verfügbar, Untertitel in verschiedenen Sprachen (u.a. deutsch, englisch, französisch)
Es war das Jahr 2006, und die Japaner waren uns Europäern wieder einmal einen Schritt voraus. Im März veröffentlichte Square Enix den Nachfolger zu “Final Fantasy XI”. Der elfte Teil gehörte zwar zur Hauptreihe, war jedoch das erste MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) – eine echte Besonderheit zu jener Zeit, da sich das Franchise bis dahin fast ausschließlich auf Singleplayer-Games konzentriert hatte. Doch kommen wir zurück zu “Final Fantasy XII”.
Während amerikanische Spieler den zwölften Teil bereits im Oktober genießen durften, mussten wir Europäer uns bis ins Folgejahr 2007 gedulden. Damals geriet dieser Teil der Reihe bei uns ein wenig in Vergessenheit. Doch nun, knapp 18 Jahre später, konnten wir endlich wieder ins Königreich Dalmasca zurückkehren. Vielleicht habt ihr auch schon vom durchwachsenen Ruf von “Final Fantasy XII” gehört? Warum der Titel lange Zeit eher stiefmütterlich behandelt wurde, klären wir später in unserem Test.
2025 war jedenfalls unser Jahr! Als langjährige Final Fantasy-Veteranen durfte der zwölfte Teil natürlich nicht auf unserer „gespielt“-Liste fehlen. Nach so vielen Jahren stand für uns fest: Wir werfen einen Blick auf die Remastered-Version. Diese erschien im Juli 2017 für die PlayStation 4, 2018 für den PC und 2019 schließlich auch für Nintendo Switch und Xbox One. Die überarbeitete Fassung trägt den Beititel “The Zodiac Age”. Gespielt haben wir sie auf der PlayStation 5.
Das kleine Königreich Dalmasca wird vom mächtigen archadianischen Imperium überfallen. Die junge Prinzessin Ashelia B’nargin Dalmasca (Ashe) ist die einzige Überlebende der königlichen Familie. Sie täuscht ihren Tod vor und schließt sich dem Widerstand an. Ihr Ziel ist es, ihr Königreich zu befreien und den Anspruch auf den Thron zu wahren, um Dalmasca erneut zu regieren.
Ein Waisenjunge namens Vaan aus der Hauptstadt Rabanastre träumt zur gleichen Zeit davon, frei zu sein und den Himmel zu bereisen. Durch Zufall gerät er zusammen mit seiner Freundin Penelo in die politischen Machtspiele des Imperiums und trifft dabei auf Ashe sowie die Luftpiraten Balthier und Fran.
Gemeinsam decken sie die Wahrheit hinter dem Krieg auf – unter anderem die dunkle Rolle des Senats von Archadia, des machthungrigen Richters Gabranth und die Manipulation durch übernatürliche Wesen wie die Occuria. Die Occuria sind götterähnliche Wesen, die das Schicksal der Welt lenken wollen.
Im Verlauf der Geschichte wird klar: Die Gruppe kämpft nicht nur gegen ein Imperium, sondern gegen das vorbestimmte Schicksal selbst.
Der junge Vaan träumt von Abenteuern und das Erkunden der Welt.
Kommen wir zuerst zu den Neuerungen. Was ist neu in der Remastered-Edition? Wir fassen euch die 10 wichtigsten Punkte zusammen:
Stark überarbeitete Grafik
“Final Fantasy XII - Zodiac Age” ist kein Remake sondern ein Remaster - wie bereits oben erwähnt. Somit kommen die selben 3D-Modelle zum Einsatz wie im Jahr 2006 auf der PlayStation 2 Die Entwickler haben für die überarbeitete Version die Texturen geschärft und mit einem Effekt versehen, welches dem Videospiel mehr Struktur verleiht und sie durchaus ansehnlicher macht. Die besonderen Sequenzen die damals eines der Highlights der alten Final Fantasy-Videospiele waren, wurden hier auch verschönert.
Turbomodus
Ihr habt wie bei den Remastered-Versionen von “Final Fantasy VIII” und “Final Fantasy IX” die Möglichkeit das Spiel durch das Drücken der L1-Taste zu beschleunigen. Wahlweise in doppelter Geschwindigkeit oder sogar 4-facher Geschwindigkeit. Das macht einige Abschnitte im Spiel sehr angenehm (looten und leveln wie man so schön sagt).
Das Klassensystem für alle Charaktere
Die Überschrift sagt es bereits - jede Spielfigur kann sich nicht mehr nur eine sondern jetzt sogar zwei Klassen aussuchen. Sei es der Krieger, der Weißmagier, der Jäger oder der Mönch. Im Original gab es nur ein Lizenzbrett für jeden Charakter - kurz gesagt: Nur eine Klasse pro Charakter. Ob diese Neuerung nun gut oder schlecht ist, sollte jeder selbst entscheiden.
Transparente Gebietskarte
Beim Erkunden der Welt habt ihr jetzt die Möglichkeit durch Drücken des linken Analog-Sticks auf eurem DualSense Controller, eine transparente Gebietskarte anzeigen zu lassen. Das sieht nicht nur gut aus sondern ist überaus praktisch!
Angepasste Schwierigkeit
Kritik an der alten Version war die Schwierigkeit. Daher hat Square Enix diese in “Zodiac Age” gedrosselt und etwas angepasst. Das heißt nicht das ihr ohne leveln durch das Spiel kommt und jeder Kampf einfach ist. Vielmehr benötigt ihr am Anfang der Handlung nicht mehr so viele Heiltränke etc. Der Start wird euch somit etwas vereinfacht.
Autosave und kürzere Ladezeiten
Definitiv eine positive Verbesserung.
Neuer Prüfungsmodus
Wem das Spiel doch zu einfach oder zu kurz ist, kann sich durch den sogenannten “Prüfungsmodus” fighten. Hier habt ihr die Möglichkeit mit euren bereits gelevelten Figuren weitere Kämpfe zu bestreiten. Die Kämpfe sollen Stück für Stück schwieriger werden. Wir haben es jedoch nicht für euch getestet. Das Hauptspiel hat uns von der Spielzeit schon gereicht.
Überarbeiteter Soundtrack
Einfach nur wunderschön was uns hier Hitoshi Sakimoto komponiert hat. Nobuo Uematso hat für diesen Teil nicht den Soundtrack übernommen. Es gibt jedoch bekannte Final Fantasy-Melodien die ursprünglich von Herrn Uematso stammen und in “Final Fantasy XII - Zodiac Age” zu hören sind wie z.B. das altbekannte “Final Fantasy” - Theme.
Ein Paar Detailverbesserungen
Das Bewegungsverhalten der Kamera wurde verbessert, sowie die Trophäen die ihr auf der Sony Konsole erhalten könnt.
Japanische Sprachausgabe
Perfekt für Fernost Liebhaber. Ihr könnt die Sprache ganz einfach in den Einstellung des Spiels ändern und die Geschichte dann im japanischen original erleben.
Das Kampfsystem von The Zodiac Age hat sich im direkten Vergleich zum Vorgänger (ohne Final Fantasy XI dazuzuzählen) erneut verändert. Unsere Charaktere greifen automatisch an, sobald ihre Angriffsleiste vollgeladen ist – und das alles in Echtzeit. Ihr könnt die Zeit jedoch jederzeit pausieren, um so dem Echtzeitmodus aus dem Weg zu gehen und ein eher rundenbasiertes Kampfsystem zu erleben – das altbekannte Prinzip aus früheren Spielen der Reihe. Des Weiteren könnt ihr euren Charakteren sogenannte „Gambits“ zuordnen.
Gambits sind Aktionen, die ihr den Figuren zuweisen könnt. Zum Beispiel soll euer stärkster Charakter immer den Feind mit der höchsten Lebensenergie angreifen. Ein anderer Charakter hat die Möglichkeit, euch bei einer Lebensenergie von unter 50 % zu heilen. Es gibt zahlreiche Kombinationen – das macht das Kampfsystem ziemlich interessant. Was denkt ihr?
Das Kampfsystem sieht auf den ersten Blick altbekannt aus.
Die musikalische Untermalung von “Final Fantasy XII: The Zodiac Age” ist einfach wunderschön. Kaum ein anderer Soundtrack versteht es so gut, die Stimmung des Spiels einzufangen und den Spieler mitzureißen. Es besteht kein Zweifel: Auch diesmal hat uns die Musik wieder verzaubert.
Selbst ohne die unverkennbare Handschrift von Nobuo Uematsu gelingt es dem Komponisten-Team, einen eindrucksvollen Score zu erschaffen. Die Melodien laden zum Träumen ein, untermalen die epischen Momente ebenso wie die stillen Szenen und lassen uns vollkommen in die Welt von Dalmasca eintauchen.
Masaharu Iwata komponierte u.a. den Soundtrack zu “Final Fantasy XII”
Fallen wir mit der Tür direkt ins Haus: “Final Fantasy XII – The Zodiac Age” hat uns schöne Stunden an der Konsole beschert. Die Geschichte mit ihren Protagonisten und der fabelhaften Welt faszinierte uns sehr. Nichts Ungewöhnliches bei einem Videospiel der Final Fantasy-Reihe. Wie so oft in der Welt von Final Fantasy verlieren wir uns vollends in einer bezaubernden Geschichte.
Dennoch müssen wir sagen: “Final Fantasy XII” ist nicht das beste Videospiel der Reihe – das große „Aber“ kommt jetzt. Die Geschichte und das Gameplay machen Laune auf mehr. Der Score gibt uns die extra Prise, um komplett in der Welt von “Final Fantasy XII” zu versinken. ABER: Das Videospiel hat ein verändertes Gameplay, die Charaktere sind charmant, aber sie kommen einfach nicht an Legenden wie Squall, Yuna und Co. heran. Es ist das Gesamtpaket, das nicht vollends zufriedenstellt. Das ist womöglich auch der Grund, weshalb dieser Teil der Reihe schlechter bei den Fans angekommen ist. Die Kritik ist jedoch so gering, dass wir euch das Videospiel trotzdem und auf jeden Fall empfehlen wollen!
Lasst euch also nicht vom schlechten Ruf abschrecken und taucht wieder in eine wundervolle Welt von Final Fantasy ein. Zudem ist die Zodiac Age-Edition hervorragend, um den Teil der Videospielreihe nachzuholen oder vielleicht ein weiteres Mal zu spielen. Von uns erhält das Videospiel eine 8/10. Es muss sich definitiv nicht verstecken!
Was haltet Ihr von der Geschichte aus Dalmasca? Konnte die remastered Version den bereits erschienenden 12. Teil der Reihe nochmal verbessern? Was haltet ihr über den schlechten Ruf des 12. Teils? Nachvollziehbar oder Unfug? Teilt eure Gedanken mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Vann und Ashe aus Final Fantasy XII auch.
Der neueste Film passend zur Dramaserie “The Crown” wurde 2021 mit dem Titel “Spencer” veröffentlicht. Der Film erschien am 5. November 2021 in Großbritannien in den Kinos, in Deutschland schaffte er es erst im Januar 2022 in die Kinosäle.
Der Film thematisiert das letzte Jahr vor der Trennung von Charles und Diana und lässt uns Einblicke in ihren psychischen sowie körperlichen Zustand im Jahre 1991 schauen.
Was wir von derofa von der neuen Produktion halten, erfahrt ihr in unserer Kritik.
“Spencer” ist ein Historienfilm aus dem Jahr 2021 und lässt uns in das Leben von Diana Spencer tauchen. Der Zeitraum in welchem die Handlung dargestellt wird, liegt zur Zeit der Entfremdung Dianas zu Charles. Im Jahr 1991 beschließt Diana das Leben mit Prinz Charles zu beenden. Die Trennung erfolgte im Folgejahr. Ihre Ehe lief die Jahre zuvor nicht mehr so prickelnd sodass sich Wut, Hass und viele Ängste in ihr ausbreiteten.
Im Regiestuhl/in der Produktion saß Pablo Larrain der Jahre zuvor den Historienfilm “Jacky: Die First Lady” produziert hatte. Somit hatte Pablo bereits etwas in die Thematik von großen Frauenfiguren hinein schnuppern und etwas Erfahrung damit sammeln können.
“Spencer” birgt neben der Story und der Produktion noch eine Besonderheit. Der Film erhielt mehrere Produktionsförderungen u.a. vom deutschen Filmförderfonds. Die Film- und Medienstiftung NRW förderte z.B. 550.000 Euro an das Produktionsteam. Es wäre möglich das NRW den Film so unterstützen wollte, da sich einige Drehorte in NRW befanden.
Diana hatte es in ihrem Leben als Princess of Wales nicht immer leicht. Sie hatte sich über die Jahre zu Charles distanziert und als Folge entfremdet. Sie war nur noch ein Objekt für die Öffentlichkeit, um die Medien zu füttern und zufriedenzustellen. Der Film hat eine Laufzeit von 112 Minuten. Die gesamten Minuten werden Diana gewidmet. Ihrem Leben, ihrer Verzweiflung… das sind die Kerninhalte des Handlungsstrangs von “Spencer”.
Kristen Stewart verkörpert die Prinzessin der Herzen und nimmt ihre Rolle ziemlich ernst. In einem Interview erklärte sie, sie habe sich diverse Dokumentationen von Lady Di sowie die Staffeln der Dramaserie “The Crown” angesehen um Dianas Mimik, Gestik und Körperhaltung exakt wiedergeben zu können. Sie hat sogar den britischen Akzent erlernen müssen. Deutsche Zuschauer werden davon auf Grund der deutschen Vertonung jedoch nicht profitieren können. Die Personalisierung von Diana ist ihr extrem gut gelungen. Zuerst waren wir skeptisch ob Kristen geeignet für die Rolle der Princess of Wales ist, da sie uns immer als Vampir-Freundin aus der Teenie-Film-Reihe “Twilight” im Gedächtnis geblieben ist.
Kristen ist keine junge Frau mehr, Kristen entwickelte sich zu einer erwachsenen Frau, die die Rolle einer bedeutenden Frauenfigur besonders stark verkörpern kann.
Prince Charles wird von Jack Farthing gespielt. Er hatte bisher nicht viele Filmrollen und ist uns deshalb womöglich nicht so bekannt. Wir finden auch ihn in seiner Rolle und seine schauspielerische Leistung sehr überzeugend.
Wir bereits oben erwähnt dreht sich in dem Historienfilm alles um das Jahr vor der Trennung von Prinzessin Diana und Prinz Charles. Der Handlungsstrang fokussiert sich hauptsächlich auf die Prinzessin der Herzen - die Frau mit dem Nachnamen Spencer. Fast jede Szene zeigt uns Diana und ihr Leben.
Die Prinzessin ist verzweifelt und innerlich gebrochen. Sie ist doch nur ein Mensch! Genau das möchte der Film betonen. Lady Di gehörte nicht zu der Monarchie und wollte schon immer nur ein normales Leben, fernab vom ganzen Medientrubel und den Traditionen der britischen Monarchie. Eine Flucht war jedoch nicht möglich, sodass die Belastung begann ihrer Psyche bzw. Gesundheit zu schaden.
Erzählerisch können wir dem Inhalt folgen. Kristen Stewart als Protagonistin leistet sehr gute Arbeit. Letztendlich, können wir es ihr vollends abkaufen, wie verzweifelt sie in dem Moment ist und das sie nur nach einem Ausweg sucht.
Neben ihrer seelischen Hilflosigkeit, tauchen immer mal wieder einige weitere Nebencharaktere auf wie z.B. Dianas Söhne William und Harry, oder der Koch des britischen Anwesens auf denen sich die Royals zu diesem Zeitpunkt befinden.
Doch was birgt die Handlung noch so? Das ist die Frage die wir uns immer wieder stellen mussten und das Ergebnis war ernüchternd. “Spencer” enthält keinen roten Faden, eine Handlung der wir folgen und die wir nachvollziehen können. Es werden uns willkürliche Szenen aus Dianas Leben auf dem goldenen Servierteller präsentiert. Die Szenen bauen nicht aufeinander auf und sind fad und fast bedeutungslos - naja jedenfalls bis zum Schluss. Das Finale nimmt dann überraschender Weise wieder leicht Schwung auf.
Es geht doch anders? Haben wir uns mehrfach gedacht und gewünscht das sich die Handlung von “Spencer” im Verlauf der Geschichte noch verändert - und zwar in eine positive und fesselnde Art. Hier dient als beste Beispiel, die bereits oben erwähnte TV-Serie “The Crown”. Die Dramaserie beweist sich als Sieger. Sie zeigt uns wie man eine herausragende Handlung über die britische Monarchie schreiben und darstellen kann, ohne das Risiko eingehen zu müssen, den Zuschauer wieder von der Leine zu verlieren. “The Crown” ist abenteuerlich und aufregend anzusehen.
Was fehlt dem Film “Spencer”? Es fehlt ein guter Inhalt für eine noch bessere Handlung - klar wir wissen das Diana mit ihren Dämonen zu kämpfen hat und sie präsentiert sich offen und ehrlich uns gegenüber, doch das kann nicht alles gewesen sein. Als Zuschauer versteht man es sofort was die Prinzessin uns damit ausdrücken möchte. Und dann? Nichts weiter - denn es passiert nicht wirklich was ereignisreiches. Keine packende Handlung in der wir uns versinken können. Keine Dramaturgie! - außer der von Diana.
Das ist der größte Grund weshalb wir nicht vollends von dem Film überzeugt werden konnten. Es fehlte uns quasi die eine “Essenz” die uns die Suppe wieder schmackhaft macht. Wir suchen und missen sie jedoch vergeblich bis zum Finale.
Mit “Spencer” erhalten wir neues Futter, neuen Stoff aus dem Hause der Royals und der britischen Monarchie. Zutiefst enttäuscht, sehen wir die Handlung als größte Schwachstelle an. Die Handlung in der so viel Potenzial steckt und die Geschichte nach einer wahren Begebenheit leider nicht zum positiven ausgenutzt wird.
Der Handlungsstrang ist zu fad und zu trocken und erzählt bei weitem nicht alles über das Jahr vor der Trennung vom Prinzen und der Prinzessin. Lady Di wird fast schon als zickige unzufriedene Person dargestellt - auch das müssen wir kritisieren denn es rückt die einstige Prinzessin der Herzen in ein negatives Bild, was so dem Realismus zutiefst schadet - und das bei einem Historienfilm. Sollten historische Filme nicht genau der Wahrheit entsprechen?
Nach viel Kritik folgt der Lob. Denn das wertvollste an diesem Film ist die schauspielerische Leistung von Kristen Stewart die sich enorm viel Zeit genommen und bemüht hat, in die Rolle der Prinzessin zu schlüpfen.
So schnell der neueste britische Monarchie-Film im Jahr 2021 auch erschienen ist, so schnell verliert er sich auch schon aus unseren Köpfen, da er leider nur mittelmäßig ist und nicht mit dem Erfolg von dem TV-Serien-Hit “The Crown” mithalten kann.
Dennoch ist “Spencer” für alle Fans des Buckingham Palace, der britischen Monarchie und vor allem Kristen Stewart mindestens einen Blick wert.
Was haltet Ihr von dem neuem Film zur britischen Monarchie und der Prinzessin der Herzen? Teilt eure Gedanken zu „Spencer“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen.
Matt Reeves wagt sich an eine neue Verfilmung der altbekannten Fledermaus. Mit “The Batman” startet der erste Film eines neuen Batman-Universums. Insgesamt soll es eine Trilogie geben.
Neben der geplanten Trilogie soll es zudem noch zu einigen Spin-Offs zu “The Batman” kommen. Eine über das GCPD und das andere über den Pinguin. [1]
Was wir von derofa vom düsteren Batman halten, erfahrt ihr in unserer Kritik.
Der Regisseur Matt Reeves hatte sich eine Besonderheit für den Film vorgenommen. Er wollte das die Ermittler-Thematik stark zwischen Batman und dem GCPD betont wird. Dies ist ihm im Ergebnis gelungen. Der gesamte Film dreht sich um die Ermittlungen der Mordfälle in Gotham City. Doch welche Besonderheit gibt es noch?
Es ist dunkel, düster …. er ist Vergeltung. Mit diesen Worten lernen wir den neu kreierten Batman kennen. Nein, er ist nicht nur Batman er ist VERGELTUNG! In der Stadt Gotham City treiben sich allerlei bösartige Gestalten herum. Die Stadt ist zu einem Treffpunkt der Anarchie geworden. Jeder macht was er will. Es gibt nicht immer Konsequenzen. ER, der sog. Vergelter kann nicht überall und für jeden da sein. Er sucht sich seine Feinde behutsam aus…im nassen und kalten Gotham City, wenn die Sonne nicht mehr scheint und die Dunkelheit die Macht über den Abend erlangt hat…dann macht ER sich auf die Suche.
Er versucht es zuerst mit Worten, ruhig und vorsichtig… dann mit Gewalt, wenn die Worte nichts bringen. Die Menschen hören nicht zu. Ihm bleibt nichts übrig. Denn er ist VERGELTUNG. Und so beginnen die ersten Szenen von “The Batman.”
In “The Batman” dreht sich alles um die Opfer des Riddlers, den sog. Serienkiller von Gotham.
Der Riddler (Paul Dano) ist jetzt in Gotham City. Er ist ein Anarchist, ein Widersacher. Er versucht doch nur die Stadt zu retten…zu retten vor den Lügen der Menschen. Denn alles ist eine LÜGE - und mittendrin, in dem Netz der Unwahrheit ist unser maskierter Protagonist.
Während es zu mehreren Morden an Politikern in der Stadt kommt, hinterlässt der Riddler dem Batman (Robert Pattinson) wiederholt eine Notiz mit einem Rätsel. Konzipiert das nur ER es lösen kann. Die Fledermaus und der Lieutenant James Gordan (Jeffrey Wright) arbeiten gemeinsamen an den merkwürdig kreierten Rätseln.
Es ist die sog. Detektiv-Arbeit die wir oben erwähnt haben. Stück für Stück macht sich unser “Detektiv-Batman“ daran alle Puzzle-Teile zusammen zufügen und dem Riddler so eine Spur näher zu kommen.
So düster ist die Atmosphäre, welche uns fest packt und nicht mehr loslässt, während unsere Protagonisten versuchen ihre Polizei-Arbeit zu erledigen. Doch unser Rächer ist nicht ganz allein mit dem GCPD und macht im Verlauf noch eine weitere Bekanntschaft mit einem maskierten Freund/Feind. Durch diesen Kontakt wird den Knoten im Faden nicht lösen, es kommen weitere dazu. Weitere Verknüpfungen nach außen. Wohin führt uns das alles? Warum hinterlässt der Riddler personalisierte Nachrichten an den Batman?
“The Batman” fühlt sich erfrischend gut an. Durch die Erzählweise vom Rächer in der Position eines Detektivs und dem Riddler mit seinen skurrilen Rätseln, erschafft die Handlung eine neue Atmosphäre. So finster wie die Nacht, so lichtarm wie jede Abendstunde.
Wir spüren die Dunkelheit die allgegenwärtig ist und fiebern gerade deshalb mit unserem Protagonisten mit.
Mit “The Batman” erhalten wir keinen plumpen Action--Hollywood-Film. Viel mehr geht es um die manchmal teils gut verstrickte Handlung, die unsere volle Aufmerksamkeit fordert, ansonsten birgt es die Gefahr uns darin zu verlieren.
Untermalt wird dieses neue Konzept von Regisseur Reeves durch einen passenden Soundtrack - nicht zu viel nicht zu wenig. Die Melodie wirkt stimmig auf die Szenen angepasst und verleiht der Schattenseite den noch fehlenden Touch.
Nun kommen wir zur schauspielerischen Leistung des neuen Batman. Pattinson stand vor der Veröffentlichung des Filmes in der Kritik „kann er wirklich der neue Batman sein?“ Da man ihn vorallem durch die Vampir-Saga “Twilight” als Edward den charmanten Vampir kennengelernt hat, musste Pattinson sich beweisen und zeigen, dass er mehr als ein Teenie-Idol ist.
Er spielt im neuen Film einen jungen Bruce Wayne der noch nicht all zu lange in Gotham City als Racheengel unterwegs ist. Er ist ein Batman, welcher sich nicht durch den Namen definiert und vielleicht zu diesem Zeitpunkt ein noch etwas unerfahrener Charakter ist.
Robert bringt den Zwiespalt den der Charakter mit sich trägt gut auf die Leinwand. Auf der einen Seite ist er die Vergeltung, der Held in der Geschichte, auf der anderen Seite präsentiert er sich so als wäre er in Symbiose mit der Dunkelheit. Als sei es seine natürliche Umgebung, was ihn mit dem “Bösen” assoziiert.
Er spricht Über die Unfähigkeit der Menschen und den Verbrechen in Gotham City. Wir haben somit nie das Gefühl gehabt, dass unser Held unser Feind ist. Auch wenn Batman sich hier sehr wohl in der Dunkelheit fühlt und es für ihn nichts als Vergeltung gibt, bleibt er für uns der Superheld in der Geschichte. Batman zeigt sich in seinen Charakterzügen als verletzter, mit Narben übersäter Protagonist. Exakt durch diese Narben veranschaulicht uns das, was wir bereits gewussten haben. Die Narben von Batman sind nicht nur äußerlich zu sehen, sondern spiegeln sich auch in seiner Seele wieder. Denn er ist Vergeltung!
Robert macht seine Arbeit hervorragend gut. Jegliche Zweifel konnten wir schnell fallen lassen. Er ist der neue Batman!
Der Film hat eine Laufzeit von 177 Minuten. Da fragt man sich schnell - muss das denn sein?
Wir hatten einen guten Start zu Beginn des Filmes…alles wurde flüssig und stimmig erzählt. Irgendwann haben wir uns kurzzeitig nicht wiedergefunden…wir waren verloren.
Die Handlung war das erste mal zäh und langatmig. Sie hat sich gezogen. Fast waren wir weg vom Köder, weg vom Haken an dem wir uns einst verfangen hatten.
Die Geschichte macht kurze Zeit darauf eine 180 Grad Wendung und schon sind wir wieder am Haken den wir bereits kannten. Das Finale ist die Sahne auf der Torte. Es schmeckt uns sehr gut. Wir hätten nichts anderes gewollt. Am Ende wurden wir nun doch gesättigt.
Kurzum: Ja für uns ist “The Batman” ein ausgezeichneter Film . Wir haben dennoch nur 8/10 vergeben, warum?
Leider mussten wir einige Punkte aufgrund der unnötigen Überlänge abziehen. Denn dies schadete der Handlung enorm. Zum Glück aber nur kurzzeitig. Schnell waren wir wieder mitten im Geschehen.
Uns hat die Leistung von Pattinson als neuer Batman sehr gefallen. Er passt perfekt in die Rolle und verkörpert den jungen Batman mit seinen Narben - den düsteren Batman den wir so nicht kannten, diese Darstellung verkörpert er perfekt. Auch die restliche Besatzung ist zu loben. Jeffrey Wright spielt den Polizisten Gordon so authentisch wie möglich. Wie auch der Pinguin gespielt von Colin Farrel, bei dem wir erst zweimal hinsehen mussten, um ihn zu erkennen.
Zudem hat uns diese dunkle düstere Atmosphäre gefallen, in Kombination mit der Krimie-Thematik die wir konstant bis zum Schluss erleben konnten. Es wirkt wie ein Thriller, bei dem wir ungefähr wissen wer der Täter ist, jedoch noch zu weit davon entfernt sind ihn zu fangen. Genauso wie Batman selbst! Er versucht die Rätsel des Riddlers zu lösen und so sein Spiel zu spielen. Er versucht ein Held für Gotham und ein Funken in der Dunkelheit zu sein.
Zum Schluss heißt es dann nur noch, er ist nicht nur der Batman er ist VERGELTUNG!
Was haltet Ihr von Matt Reeves neuen Batman? Teilt eure Gedanken zu „The Batman“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und unsere maskierter Held sicher auch.
Im Jahre 2002 geschah etwas magisches und zugleich ungewöhnliches in der Welt der Videospiele.
Die legendäre japanische Rollenspielschmiede “Square Enix” und der Trickfilmriese “Disney”, fädelten eine Partnerschaft ein, die auch Jahrzehnte später noch bestand haben sollte.
Mit dem ersten Serienteil “Kingdom Hearts” debütierte das mittlerweile riesige Universum auf der PlayStation 2, einst am 28. März 2002 und sollte eine riesige Menge an Nachfolgern nach sich ziehen. Videospieler der ganzen Welt sind bis heute verzaubert sowie fasziniert von Sora und seinen tiefgreifenden Abenteuern.
Was es mit der sagenumwobenen Action-Rollenspiel-Reihe auf sich hat, was ein Fahrstuhl damit zu tun hat, warum die Story-Komponente sehr wichtig für das Franchise ist und in welcher Reihenfolge geneigte Fantasten die Spieleserie zocken sollten, verraten wir in unserem Artikel - zum “Kingdom Hearts”-Universum. Viel Spaß beim stöbern!
Hört hier das offizielle “Kingdom Hearts” Thema mit dem Titel “Dearly Beloved”
“Kingdom Hearts” ist eine Videospielereihe die seit 2002 von Square Enix in Zusammenarbeit mit “Disney Interactive Studios” produziert wird.
Die Reihe handelt vom Schlüsselschwertkrieger Sora und widmet sich im Wesentlichen dem klassischen Kampf von Gut (dem Licht) gegen das Böse (die Dunkelheit).
“Kingdom Hearts” spielt in einer Welt kombiniert aus dem Disney- sowie “Final Fantasy”-Universum. Zahlreiche Charaktere unter anderem aus Animationsfilmen der “Disney Meisterwerke”-Reihe sowie Square Enix-Projekten tauchen in den Videospielen auf.
Hier ein honighaftes verschmelzen der Welten mit Sora und unserem liebsten Disney-Bären “Winnie Puuh”
Über die Jahre hinweg erschienen seit 2002 zahlreiche Titel für diverse Plattformen sowie mehrere Neuauflagen. “Kingdom Hearts” entwickelte sich so zu einem groß angelegten Franchise und kommerziellen Erfolg. Die überwiegende Mehrheit an Auskopplungen sind im Genre des Action-Rollenspiels beheimatet.
Insbesondere die gleichermaßen verschachtelte und über die Jahre immer weiter verzweigte und ausgebaute Geschichte von “Kingdom Hearts” gilt als enorm komplex und steht mittlerweile wie keine andere Eigenschaft exemplarisch für das Franchise.
Als federführend bei der Entwicklung von “Kingdom Hearts”, insbesondere der Charaktere, gilt der japanische Gamedesigner und Künstler Tetsuya Nomura vom Entwicklerstudio Square Enix.
Neben der “Kingdom Hearts”-Reihe zeichnete sich dieser für das Charakterdesign wesentlicher Ableger der “Final Fantasy”-Videospiele, darunter “Final Fantasy VII”, “Final Fantasy VIII”, “Final Fantasy X”, Final Fantasy XIII” sowie Final Fantasy XV” verantwortlich.[1]
Ungewöhnlich war die Zusammenarbeit von Disney und Square Enix auch deshalb, da insbesondere das kalifornische Medienunternehmen mit Sitz in Burbank dafür bekannt ist, Markenrechte offensiv zu schützen[2] und Disney einwilligten, dass ihre weltweit bekannten, exklusiv vermarkteten Charaktere, ihren Weg in das Spiel finden.
Das Projekt kam übrigens durch den Zufall zustande, dass seinerzeit beide Firmen im gleichen Gebäude in Japan ansässig waren und der Produzent Shinji Hashimoto einen Verantwortlichen von Disney im Aufzug des Gebäudes traf, wie es auf Wikipedia heißt.[3]
Ursprünglich sei ein Fokus auf das Gameplay mit einer simplen Geschichte geplant gewesen, um der jungen Disney-Zielgruppe zu entsprechen. Nach Intervention des ausführenden Produzenten Hironobu Sakaguchi, seines Zeichens übrigens Schöpfer der “Final Fantasy”-Reihe, mit dem Hinweis, man müsse das Spiel auf das Niveau besagter Reihe bringen, entwickelte Gamedesigner Nomura die Geschichte weiter.[4]
Irgendwie ironisch, wenn man bedenkt, dass heute genau diese vielschichtige und weit verzweigte Story das Aushängeschild von “Kingdom Hearts” ist.
Variante eines Zeitstrahls zur “Kingdom Hearts”-Chronologie. Weiter unten findet Ihr weitere Formen
Nicht wenige Videospieler stoßen während ihrer Gaming-Laufbahn auf die Frage, in welcher Reihenfolge die “Kingdom Hearts”-Spiele gespielt werden sollten.
Welche Reihenfolge ist eigentlich die richtige, um die Handlung chronologisch zu verfolgen? Und macht diese Herangehensweise überhaupt Sinn? Wir erklären es Euch in unserem Artikel.
Zuerst einmal, zeigen wir Euch welche Spiele bereits erschienen sind und wann diese veröffentlicht wurden. Bereits von uns rezensierte Werke sind entsprechend verlinkt. Danach widmen wir uns der chronologischen Reihenfolge der Haupthandlungen.
Vor nicht allzu langer Zeit endete mit „Kingdom Hearts III“ übrigens die „Sucher der Dunkelheit“-Saga. Laut Schöpfer Tetsuya Nomura soll das Universum in Zukunft weiter ausgebaut werden.[5]
2017 - Kingdom Hearts 2.8 Final Chapter Prologue (Kingdom Hearts Birth by Sleep 0.2) (PlayStation 4)
2019 - Kingdom Hearts III (PlayStation 4, Xbox One)
Ganz schön viele Spiele, da ist es nicht verwunderlich wenn man hier schon mal den Überblick verliert.
Wenn ihr die Geschichte von “Kingdom Hearts” in der chronologisch richtigen Reihenfolge der Handlungen spielen wollt, verraten wir euch jetzt, wo ihr beginnen solltet.
Spiele nach Abfolge der Haupthandlungen
Kingdom Hearts X/Back Cover (Diese Geschichte erklärt euch die Ereignisse vor dem Beginn des Schlüsselschwert-Krieges. Die Handlung ist nur als Film auf der “HD-Collection 2.8” und “The Story So Far” enthalten.)
Kingdom Hearts Birth by Sleep (Das Spiel erzählt die Geschichte von Aqua, Ventus und Terra. Ihr Abenteuer ist der Beginn für die Geschichte von Sora, Donald und Goofy. Als Neuauflage in der “HD-Collection 1.5+2.5. ReMix” und “The Story So Far” enthalten.)
Kingdom Hearts (Der Anfang von Soras, Donalds und Goofys Abenteuer sowie das erste Spiel der Hauptreihe. Heute als Neuauflage auf der “HD Collection 1.5+2.5. ReMix” und “The Story So Far” erhältlich.)
Kingdom Hearts Re:Chain of Memories (Die Geschichte setzt zugleich an die von “Kingdom Hearts” an und gilt als Nachfolger des Hauptspieles. Hier tritt zum ersten mal die Organisation XIII auf. Spielbar auf der “HD-Collection 1.5+2.5. ReMix” und “The Story So Far”.)
Kingdom Hearts 358/2 Days (Das Spiel fokussiert sich auf Roxa und spielt zwischen dem Ende von “Kingdom Hearts” und dem Anfang von “Kingdom Hearts II”. Spielbar nur auf dem Nintendo DS oder als Film auf der “HD-Collection 1.5+2.5. ReMix” und “The Story So Far” erhältlich.)
Kingdom Hearts II (Das Abenteuer von Sora, Donald und Goofy geht weiter. Die Organisation XIII ist noch gefährlicher und die Suche nach Riku setzt sich fort. Spielbar auf der “HD-Collection 1.5. + 2.5 ReMix” und “The Story So Far”.)
Kingdom Hearts re: Coded (Setzt an “Kingdom Hearts II” an. Dieses mal geht es um das Tagebuch von Jiminy die Grille. Selbst König Mickey muss nun weiter helfen. Ein neues Abenteuer beginnt. Das Spiel ist nur auf dem Nintendo DS spielbar oder als Film auf der “HD-Collection 1.5+2.5. ReMix” und “The Story So Far” erhältlich.)
Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance (Riku und Sora stellen sich der Prüfung des Schlüsselschwertes. Doch auch hier lauert wieder eine Dunkelheit, die es auf die beiden abgesehen hat. Auf dem 3DS spielbar oder auf der “HD-Collection 2.8” und “The Story So Far”.)
Kingdom Hearts Birth by Sleep 0.2 (Die Handlung dient als Epilog zu “Kingdom Hearts Birth by Sleep” und als ein Vorspiel zu “Kingdom Hearts III”. Deshalb kann das Spiel auch direkt nach “Birth by Sleep” gespielt werden oder als Vorspiel zu “Kingdom Hearts III” dienen. Das Spiel nutzt neben “Kingdom Hearts III”, das erste mal die “Unreal Engine”. Spielbar auf der “HD-Collection 2.8” und “The Story So Far”.)
Kingdom Hearts III (Ein ganz neues Abenteuer und das Ende der „Sucher der Dunkelheit“-Saga erwartet uns hier. Die Geschichte vom Schlüsselschwertträger geht weiter. Lasst euch überraschen! Spielbar als eigenständiges Spiel mit dem Titel “Kingdom Hearts III”. Ist Stand jetzt (03.04.2022) auf keiner Collection vorhanden!)
Weitere Versionen von “Kingdom Hearts”-Zeitleisten
Auch wir haben uns die Frage gestellt: In welcher Reihenfolge erleben?!
Die Antwort ist unbefriedigend. Es gibt wohl nicht die “eine Wahrheit” oder die eine “richtige” Herangehensweise. Es ist ganz einfach Geschmackssache!
Sollte man etwa mit „Birth by sleep“ seine Reise durch das “Kingdom Hearts”-Franchise starten? Grundsätzlich macht es ja durchaus Sinn, die Geschichte des riesigen Universums nach der Chronologie der Haupthandlungen, also storytechnisch von Anfang bis Ende zu erleben. Unsere Redakteurin Lissa etwa bevorzugt diese Variante, um die Story in vollen Zügen genießen zu können.
Auf der anderen Seite fällt es dadurch vielleicht deutlich schwerer die Entwicklung des Gameplays und der Eigenschaften der “Kingdom Hearts”-Spiele nach Veröffentlichung, also sozusagen im Laufe der Generationen und gleichzusetzen mit dem Erleben der Entwickler nachzuvollziehen. Der Youtuber “Bacon Zack” beispielsweise, welcher der “Kingdom Hearts”-Reihe ein fast dreistündiges Video gewidmet hat, empfiehlt das Spielen nach Releasedatum, da die Spiele “dramaturgisch aufeinander aufbauen” würden.[6]
Fällt es paradoxerweise vielleicht sogar leichter die Geschichte zu verstehen, wenn man diese so erlebt, wie auch die Entwickler sie erlebt haben? Schließlich ist eine Vorgeschichte nicht weniger als eine Geschichte, die im Nachgang als Vorgeschichte konzipiert wurde.
Ihr seid nach all dem etwas verwirrt? Wir auch – willkommen in der Welt von „Kingdom Hearts“!
Am 29.März 2019 erschien eine neue HD-Collection mit dem Namen “Kingdom Hearts – The Story So Far” für die PlayStation 4. Hier sind alle Spiele und Filme der bisherigen HD-Collections enthalten. Als Ausnahme dient der neueste Ableger “Kingdom Hearts III”, der nicht enthalten ist.
Im Jahr 2020 erschien eine sogenannte “All-in-One Collection” exklusiv im PlayStation Store. Diese beinhaltet im Grunde “The Story so far” inklusive “Kingdom Hearts III”. Der DLC “Re:Mind” für “Kingdom Hearts III” ist jedoch nicht enthalten!
Wir hoffen wir konnten Euch mit unserem Artikel ein wenig unter die Arme greifen, wenn ihr als Neulig vorhaben solltet, in die magische Welt von “Kingdom Hearts” einzusteigen.
Wir wünschen Euch viel Spaß beim Erleben dieser außergewöhnlichen Spielereihe!
Dies ist die Übersichtsseite des Kingdom Hearts Universums auf derofa.de.
Auf Übersichtsseiten fassen wir unter dem Begriff „Universum“ alle für uns relevanten Werke eines Franchise oder eines Themas zusammen.
Die Übersichtsseiten verfolgen keinen Anspruch auf eine vollständige Auflistung aller je erschienenen Werke einer Marke oder eines Themas, sondern dienen der Übersicht der bisher veröffentlichten und der möglicherweise kommenden Beiträge auf derofa.de.
Wenn man das erste mal auf „Trek to Yomi“ trifft, wird man vom stilistischen stark beeindruckt. Die schwarz-weiß Optik erinnert sofort an die Filme des Regisseurs Akira Kurosawa der durch seine Projekte wie z.b. “Die 7 Samurai (1954)” oder “Yojimbo der Leibwächter (1961)” große Berühmtheit erlangt hat. Dieser Neue bzw. Alte Look erweckt in uns Neugier.
Mit “Trek to Yomi” erhalten wir einen neuen Side-Scroller das vom polnischen Studio “Flying Wild Hog” entwickelt und durch den Publisher “Devolver Digital” im Mai 2022 veröffentlicht wurde. Das Videospiel erschien für die PlayStation 4, die PlayStation 5, den PC sowie die Microsoft Konsolen Xbox Series X/S. Es schaffte leider nicht den Weg auf die kleine Nintendo Konsole. Jedoch sollten wir abwarten, die Nintendo Switch wird sich gegebenenfalls auch ein Stück vom Kuchen abschneiden wollen.
Genug geredet, jetzt gehts ans Eingemachte. Doch um was geht es in “Trek to Yomi?”
Wir reisen mit unserem Protagonisten Hiroki durch die Edo-Zeit. Wir lernen viele Details über die damalige Kultur Japans. Gleich zu Beginn befinden wir uns in einem waschechten Kurosawa Film wieder. Es sieht jedenfalls stark danach aus und wer sich mit den Filmen des Regisseurs gut auskennt, dem wird die gesamte Stilistik sofort ins Auge stechen. Alles wirkt so en detail - fast zu schön um wahr zu sein. Neben all den ersten Eindrücken bringt der Soundtrack das ganze noch mehr auf den Höhepunkt. Doch schnell wird klar - der Schein trügt! Was uns Neugier und Interesse brachte, verwandelt sich schnell in ein Skurrilitätenkabinett. Dazu müssen wir noch weiter ausholen - weiter gehts.
Die Geschichte setzt den ersten Fuß ins richtige Feld. Es beginnt spannend und bindet uns schnell fest. Die Dramaturgie ist zu spüren. Ein einsames Dorf mitten in Japan wird zerstört. Es gibt viele Opfer. Unser Protagonist hat sich die Aufgabe zugelegt, die Verantwortlichen der Zerstörung des Dorfes zu konfrontieren. Neben brutalen Kämpfen, versucht die Handlung uns auch etwas zu sensibilisieren und verpackt in der Story unerwartet eine versteckte Liebesgeschichte. Diese wird jedoch schnell zur Nebensache. Nun gut, unser Held versucht sein Dorf zu rächen - klingt erst mal nach nichts Neuem.
Wie o.g. verläuft die Handlung anfangs mitreißend, dennoch entwickelt sie sich in eine Richtung, auf einen Weg, mit dem wir nicht sympathisieren können. Die Story wird durch unpassende Fantasy-Elemente schnell zum Scheitern gebracht. Erst versuchte uns das Videospiel zu zeigen, wie es in der Edo-Zeit in Japan damals aussah, zugleich entwickelt sich die Darstellung dann in eine Absurdität. Alles worauf wir hofften, war ein echtes Samurai-Videospiel zu bekommen. Wir hofften auf einen besonderen Stil wie der aus den Karusawa-Filmen. Wir wünschten uns ein besonderes Werk - etwas das nicht gleich wieder im Meer versinkt. Leider schafft “Trek to Yomi” nicht unsere Erwartungen zu erfüllen.
Mit unserem Protagonisten betreten wir Abschnitte die immer weiter in die Welt der Toten führen - immer weiter nach Yomi. Wir treffen auf untote Samurai-Mitglieder. Dies führt schnell dazu das die so zu Beginn hoch gelobte realitätstreue Darstellung zu Nichte gemacht wird und komplett im Boden versinkt.
Wir können der Handlung aufgrund der bizarren Erzählweise auch irgendwann nicht mehr richtig folgen.
“Trek to Yomi” versucht viele Elemente der japanischen Kultur zu veranschaulichen. Die japanische Kultur ist auch enorm interessant und innerhalb der Handlung tatsächlich der einzige positive Faktor. Wir können Sammelobjekte einsammeln, die uns ein klein wenig die japanische Geschichte näher bringen sollen. Doch diese Sammelobjekte sind nach einer gewissen Zeit schon fast gleichgültig geworden. Sollten solche sammelbaren Gegenstände nicht reizvoll sein? Der Reiz in “Trek to Yomi” verliert sich rasch.
Zudem haben sich die Entwickler für eine negative Art entschieden, die Objekte aufzusuchen. Natürlich reden wir von dem üblichen “Es blinkt und glitzert und man drücke X und schon ist das Objekt eingesammelt”. Worauf wir jedoch hinaus möchte, ist die grottig schlechte Belichtung und somit Darstellung der einzelnen Szenenabschnitte. Denn, man findet die Objekte schlecht, da man sie nicht sieht.
Die Beleuchtung ist zu grell oder hell und das führt dazu, dass wir einfach oft an Objekten vorbei gegangen sind. Falls ihr euch fragt ob das eine Einstellungssache des TV’s ist - NEIN. Denn wir haben uns an die Standart-Einstellung gehalten. Zudem ist uns dies auch in keinen anderen Videospielen so drastisch aufgefallen. Die schwarz-weiß Darstellung ist womöglich der Übeltäter. Doch das nervigste an dieser Thematik ist, dass so etwas auch während den Kämpfen passiert. Das führt uns zum nächsten ablehnenden Aspekt - das Kampfsystem.
Am Anfang hatten wir noch das Gefühl den Angriff mit dem Samurai-Schwert förmlich zu fühlen. Ein Schlag mit dieser Waffe, sollte den Gegener schnell die Luft zu drehen. In “Trek to Yomi” können wir mithilfe unserer Samuraischwerters oder anderen Waffen auf unsere Gegner einschlagen. Wir können die Angriffe parieren oder blocken. Neben den Angriffen ist es unserem Charakter auch möglich nach vorne oder hinten zu rollen um Angriffen auszuweichen. Kurz und knapp - das ist die Steuerung von “Yomi”.
Während einer gewissen Spieldauer bringt uns das Kampfsystem dazu, im Verlauf zu erkennen, dass wir doch keinerlei haptisches Feedback während den Schlägen erhalten. Wenn wir z.B. gegen Untote-Samurai kämpfen müssen (was im Verlauf desöfteren auftreten wird) oder auf Geister von Yomi treffen, verlieren sich die durchgeführten Hiebe fast wie ein Angriff ins Leere. Das führt noch dazu das man seine Kombos nicht richtig durchführen kann und wenn dazu die Belichtung zu grell ist und wir unseren Charakter kaum erkennen oder sehen können, wird das parieren von Schlägen noch schwieriger. Der Ball rollt weiter, denn diese Reaktion führt dazu, dass wir oft unsere Leben verlieren und unsere Reise wieder vom letzten Speicherpunkt an beginnen müssen. Ziemlich nervig auf Dauer.
Wir möchten auch noch kurz auf das Skill-System zurück kommen. In “Trek to Yomi” erlangt man durch gewisse Taten, seien es neue Kombos, oder das einsammeln von neuen Gegenständen oder das Betreten von neuen Gebieten, neue Fähigkeiten. Das Videospiel schaltet für uns dann neue Kombos frei - also neue Tastenkombinationen für eure Angriffe mit der Katana und Co. .
Die Kombos werden gar nicht erst erklärt und dem Spieler wird einfach eine Tastenkombination auf den TV geschmissen. Dadurch werden selbst die Kombos schon fast belanglos. Man hat nie das Gefühl des auflevelns, denn es gibt keinen Stufenaufstieg. Als Spieler fühlt es sich dann doch manchmal so an, als habe man keine Erfolge. Das ganze Konzept aus dem Hause “Flying Wild Hog” wurde nicht gut durchdacht . Man könnte schon fast andeuten, es wäre nur so dahingeklatscht worden - „Hauptsache etwas produzieren“ denn so etwas erleben wir mittlerweile desöfteren. Wir sind enttäuscht, denn es fing alles so schön an.
Neben den negativen Punkten gibt es natürlich auch gute Sachen in “Trek to Yomi”.
Die kulturelle Thematik verleiht uns den japanischen Flair den wir auch genau so gewollt haben. Das wird durch den starken Soundtrack von Cody Matthew Johnson und Yoko Honda noch mehr betont. Man fühlt sich direkt zurück ins alte Japan versetzt.
Das ganze Videospiel enthält eine japanische Vertonung mit deutschem Untertitel. Hierzu können wir nichts negatives sagen. Die Vertonung wurde sehr gut ins Videospiel gebracht.
So und was folgt noch positives? Leider gibt es nichts mehr aufzuzählen. Wir finden das zutiefst schade denn “Trek to Yomi” hat sehr viel Potential nach Yomi verschossen.
Nichtsdestotrotz werden Japan-Liebhaber bei den ca. 6 Stunden Spielzeit dessen ungeachtet auf ihre Kosten kommen. Allein schon durch den Flair den “Trek to Yomi” bietet.
Dennoch muss man hier eine wichtige Frage stellen: “Wäre es dann nicht ratsamer ein Videospiel zu spielen, welches eine dichtere Japan-Atmosphäre aufzeigt und ein hervorragendes Kampfsystem hat?” Somit wäre man mit „Ghost of Tsushima“ (2020) (Wenn ihr das Videospiel noch nicht kennt, schaut hier in die Kritik von unserem Redakteur Jannik vorbei) aus dem Hause “Sucker Punch Productions” am richtigen Ort.
Wir können es uns nicht nehmen und müssen das Videospiel mit dem “Geist” erwähnen.
Was unsere Reise nach Yomi falsch macht, das macht der Sakai in “Ghost of Tsushima” richtig . Er zeigt uns nämlich wie ein richtiges japanisches Samuraispiel aussehen sollte.
In dem Sinne möchte wir euch hierzu noch eine passende japanische Weisheit auf den Weg geben[1]:
Wenn man ohne Kraft beginnt, werden sieben von zehn Handlungen nicht zu Ende gebracht.Yamamoto Tsunetomo
Was haltet Ihr von dem neuen Samurai Videospiel? Teilt eure Gedanken zu „Trek to Yomi“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und unsere tapferen Samurai auch.
Kein Spiel wurde so mit positiven Kritiken überschüttet wie “Ori and the Blind” forest.
Das österreichische Entwicklerstudio Moon Studios, kreierte ein abwechslungsreiches Spielerelebnis des Metroidvania-Genres. Das Videospiel erschien das erste Mal 2015 und wurde für den PC, sowie für die Xbox One konzipiert und veröffentlicht.
Schon nach kurzer Zeit schaffte es Ori 2016 erneut durch die sog. “Definitive Edition” auf die Xbox One, PC und sogar auf die Nintendo Switch Konsole. Was es mit der Definitive Edition auf sich hat, erklären wir euch jetzt.
Unterschiede zwischen dem ursprünglichen Werk
Die Fans haben die Arbeit von Moon Studios gelobt und haben fast nichts bemängeln können. Es gab jedoch dennoch einige Vorschläge für das Entwicklerstudio, welches sich Moon Studios zu Herzen genommen hat.
Die Benutzerfreundlichkeit sollte u.a. verbessert werden. Die „Definitive Edition“ enthält folgende Verbesserungen/Neuerungen:
Neue Umgebungen sowie Bereiche: Entdecken Sie die Vergangenheit von Naru in zwei brandneuen Umgebungen.
Neue Geheimnisse, mehr Story-Sequenzen
Zwei Neue neue mächtige Fähigkeiten: Sprint und Lichtstrahl.
Mehrere Schwierigkeitsmodi: von „Einfach“ bis „Ein Leben“.
Geisterportale können euch nun schneller zu bereits erkundeten Gebieten teleportieren
Der Theatermodus: Einblick hinter die Kulissen, Aufnahmen sowie Interviews mit Moon Studios.
Demnach ist die “Definitive Edition” genau das Richtige für all die jenigen unter euch, die Ori noch nicht kennen und das erste Mal in die Welt des Waldgeistes eintauchen möchten.
Unser Protagonist in dieser magischen Geschichte ist der Waldgeist Ori. Dieser wurde vom Geisterbaum, der das Leben im Wald Nibel beschützt, getrennt. Er trifft auf ein Wesen namens Naru. Er nimmt Ori bei sich auf und zwischen den beiden entwickelt sich schnell eine große Freundschaft.
Jedoch stirbt der magische Wald Stück für Stück und auch Naru verliert dadurch seine Kräfte. Naru ist ein Teil des Waldes und somit kommt es zum Schicksalsschlag für Ori. Daraufhin macht sich Ori alleine auf die Reise, um den Wald zu retten.
Auf seinem Abenteuer bekommt er Unterstützung von kleinen Lichtwesen namens Sein. Sie stehen ihm als Beschützer zu Seite und gewähren ihm neue Kräfte.
Kommen wir zum ersten großen Punkt in “Ori and the Blind forest”. Die Grafik! Die Umgebung mit ihrer magischen Welt ist so farbenfroh, dass wir es genießen durch diese mystische Welt umher zu wandern. Alles ist so liebevoll gestaltet worden. Jedes so kleinste Detail wurde beachtet. Die Entwickler legten sehr viel Wert auf die Optik und das ist durchaus zu erkennen.
Das Gameplay läuft flüssig und wir und springen mit unserem kleinen Helden durch jegliche Level bzw. Abschnitte. Wir erkunden neue Gebiete, erlernen neue Fähigkeiten die uns helfen sollen, unsere Reise weiter zu bestreiten. Ganz im Stile des Metroidvania-Genres, ist es euch im Laufe möglich durch eure neu erlernten Fähigkeiten, bereits erkundete Gebiete abermals zu besuchen und so einen neuen Abschnitt zu entdecken. Wenn ihr stirbt, setzt ihr vom letzten Speicherpunkt an eure Reise wieder fort.
Eure Fähigkeiten werden immer besser und stärker. Zu Beginn könnt ihr mit Hilfe eures Lichtwesens Schläge verteilen. Ihr habt die Möglichkeit eure Feinde nun anzugreifen. Oder bei hohen Felsen, an die ihr vorher nicht herangekommen seid, könnt ihr mithilfe des Doppelsprungs den Hügel erreichen. Ori erlernt enorm viele Fähigkeiten und das macht das Spielen und dem dahergehenden Weiterkommen mehr als unterhaltsam. Die Fähigkeiten könnt ihr im Verlauf des Spieles sammeln und diese in einem sog. “Skill-Tree” freischalten.
Neben den Jump-n-Run- Passagen gibt es auch immer Mal wieder kleine Rätsel für die Tüftler unter euch. Diese sind fordernd aber nicht zu schwer. Generell lässt sich die Gameplay-Schwierigkeit zu Beginn eurer Reise natürlich frei wählen. Wenn euch diese zu schwer ist, könnt ihr auch eine Stufe runter setzen und so euer Abenteuer bestreiten.
Wir hatten nie das Gefühl das “Ori and the Blind forest” unfair ist. Wir wollten etwas Anspruch und haben diesen bekommen. (Wir haben das Spiel im normalen Modus gespielt). In keinster Weise sind die Rätsel zu knifflig oder übertrieben. Auch hier haben die Entwickler den perfekten Mittelwert gefunden!
Wir lieben “Ori and the Blind forest”. Der kleine Waldgeist ist uns direkt ins Herz gesprungen.
Neben der schönen farblich gestalteten Welt und dem raffinierten Gampeplay, bietet uns das Metroidvania auch einen hervorragenden Soundtrack.
Komponist hierfür ist Gareth Coker, der gemeinsam mit dem Nashville Music Scoring Orchestra einen überragenden Score entwickelt hat. Die Musik ist so passend in jede Szene untermalt worden. Es gibt im Videospiel auch sog. “Endboss”-Passagen in denen es ganz schön wild zur Sache geht. Ihr müsst von eurem Angreifer weglaufen und es entsteht eine Speed-Run-Passage die mit der Musik des Orchestars untermalt wurde. Dieser Aspekt verleiht Ori die erforderliche Dramaturgie. Dadurch werdet ihr ein Teil von Ori und fieber mit, wenn es darum geht zu überleben. Diese Passagen haben uns u.a. ein wenig an das Videospiel “Rayman Legends” erinnert. Dort gibt es auch sog. “Musik-Level” bei dem die Musik passend zur Szene bzw. sogar zur Bewegung gewählt wurde.
Gareth Coker hat zur Fortsetzung “Ori and the Will of Wisps” sowie dem Sci-Fi-Shooter “Halo: Infinite” ebenso sein muskalisches Talent gezeigt.
Ein kleiner Vorgeschmack für all die jenigen die den Soundtrack von “Ori and the Blind forest” noch nicht kennen und für alle, die diese bekannte Melodie lieben.
Der kleine Waldgeist Ori und seine zauberhafte Welt lässt uns mit einem bombastischten Wow-Effekt zurück. Nach dem wir das Videospiel mit ca. 15 Spielstunden durchgespielt hatten, waren wir traurig das es “schon” zuende gegangen ist.
Wir haben Ori durch die Definitive Edition auf der Nintendo Switch erlebt. Auch die kleine Konsole von Nintendo hat uns nicht enttäuscht und war die perfekte Wahl um das Videospiel nachzuholen.
Ori ist uns ans Herz gewachsen und wir vermissen ihn jetzt schon. Freudig ist demnach zu wissen, dass es bereits eine Fortsetzung mit dem Titel “Ori and the Will of Wisps” gibt. Die Fortsetzung erschien im Jahr 2020 für den PC, die Xbox One und erneut für Nintendos Konsole, die Nintendo Switch. Sony Playstation ist die einzige Plattform für die es die Ori-Spiele bisher nicht gibt. Microsoft möchte die Exklusivtitel wohl nicht mit diesem Konkurrent teilen.
Während wir noch in Erinnerungen zu “Ori and the Blind forest” schwelgen, freuen wir uns schon auf die Fortsetzung. Hierzu dann mehr auf derofa.de.
Was haltet Ihr von dem Metroidvania-Spiel? Teilt eure Gedanken zu „Ori and the Blind forest“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und unser kleiner Waldgeist auch.
Trailer
Der offizielle Trailer zu “Ori and the Blind forest”.
Harry Potters magische Geschichten haben unser Herz schon damals berührt und stehen bis heute für eine einzigartige Reise durch eine magische fantasievolle Welt, mit Hexen und Zauberern und allerlei phantastischen Tierwesen. Im Jahr 2007 endete die Geschichte im Roman von “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes” in Papierform, von dem Jungen der überlebte. Die Kinoverfilmung hatte seine Veröffentlichung mit “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2” im Jahre 2011.
Am 26.Juni 2015 zum 18.Jahrestag der Veröffentlichung des ersten Harry-Potter-Romans “Harry Potter und der Stein der Weisen (1997)” verkündete die Autorin J.K. Rowling das es ein Prequel zu Harry’s Geschichte geben wird. Im Jahr 2015 wurde dann bekanntgegeben, dass es sich eher um ein Sequel handelt mit dem Namen “Harry Potter and the cursed child”. Die Geschichte dazu sollte in einem 2-teiligen Theaterstück vorgestellt werden. Man hatte somit die Wahl das Stück in zwei Tagen oder das Musical an einem einzigen Tag zu erleben. Dies führte zu kontroversen Diskussionen. Man müsse sich somit zwei Tickets für ein Musical kaufen.
Bereits einen Tag nach der Premiere in London, wurde das Skript des Stücks am 31.Juli 2016 als gebundenes Buch in den Handel gebracht.
Fun Fact: Der 31. Juli ist sowohl Harry Potters als auch J. K. Rowlings Geburtstag.[1] Ein passendes Datum für solch eine Bekanntgabe bzw Veröffentlichung.
Wir von derofa.de möchten euch erzählen was wir vom neuen Theaterstück halten. Wir hatten nun die Möglichkeit dieses Stück 2022 in Hamburg zu erleben.
Das Musical in Hamburg feierte seine Premiere am 5. Dezember 2021 . Bereits im März 2020 sollte das Stück seine Premiere in Hamburg feiern, dies wurde jedoch aufgrund der COVID-19 Pandemie mehrfach verschoben.
Es sind nun genau 19 Jahre vergangen seit dem Harry Potter Lord Voldemort in die Heiligtümer des Todes bezwungen hat. Nun sind Harry und Co. erwachsen geworden und müssen sich mit dem Alltag rumschlagen. Harry Potter (nun 37-Jahre alt) ist jetzt ein Mitarbeiter des Zaubereiministeriums. Nebenbei, dreht sich jedoch alles um einen Sohn von Harry - Albus Severus Potter!
Sein Sohn ist nun 11-Jahre alt und die Zeit ist reif für seine erste Fahrt mit dem Hogwarts-Express. Der eher schüchterne, unsichere Junge hat Angst davor in Hogwarts zu Slytherin zu kommen. Sein größter Wunsch ist es, so wie sein Vater oder auch sein älterer Bruder auch vom magischen Hut nach Gryffindor geschickt zu werden. Es fühlt sich fast alles an wie früher - 19 Jahre zuvor, als Harry Potter das erste Mal in den Hogwarts-Express gekommen ist.
Nach dem Albus Severus sich von seinen Eltern verabschiedet hat beginnt sein neues Abenteuer. Er möchte zugleich sehnlichst auch so gute Freunde wie sein Vater damals finden. So gute Freunde wie Ron und Hermine. Im Hogwarts Express macht er eine neue Bekanntschaft und trifft auf den Jungen Scorpius Malfoy. Eines ist klar - der Junge Albus Severus hat mit allerlei Sachen in Hogwarts und in der Muggelwelt zu kämpfen.
Obwohl die beiden Teile insgesamt 6 Stunden gehen, wurde uns zu keiner Zeit langweilig. Die Handlung ist nicht platt erzählt worden und nimmt das Publikum von Szene zu Szene weiter mit ins nächste Abenteuer.
19 Jahre später beginnt wieder für “einen” Potter die erste Fahrt im Hogwarts-Express
Da wir das Musical in Hamburg gesehen haben können wir nur von der Erfahrung in Hamburg sprechen und diese bewerten.
Die Darsteller/Das Schauspiel
In Hamburg wurden etliche Darsteller für die Rollen gecastet. Das Ensemble besteht insgesamt aus 35 Darstellern. Da die Darsteller sich immer mal wieder abwechseln/ausgewechselt werden, möchten wir euch jetzt nicht alle aufzählen. Klar ist zu sagen, dass die Akteure eine grandiose Performence gezeigt haben. Der Schauspieler in der Rolle von Harry Potter spielt den erwachsenen Harry so authentisch wie Daniel Radcliff selbst - die Ähnlichkeit zu Radcliff ist uns auch direkt ins Auge gestochen. Insgesamt ist es eine sehr gut gecastete Besetzung.
Wir sind auch beeindruckt das sich die Besetzung so viel Text merken kann - denn das Theaterstück besitzt 2 Teile die alle an einem Tag vorgeführt werden (für insgesamt 6 Stunden), sprich dies fordert noch mehr Text einzuüben. Es kam zu keiner Zeit zu Fehlern - jedenfalls keiner der uns aufgefallen ist. Wirklich grandiose Leistung der Besetzung - Hut ab!
Hier wurde sehr auf das Detail geachtet. Jedes so kleine Merkmal wurde berücksichtigt.
Es wirkt alles so echt, fast so als wären wir auch ein Teil des Stücks - ein Teil der Welt von Harry Potter! Wie schön sehen die Umhänge in Hogwarts aus? Oder Farben der Häuser. Zudem wurden das Setting bzw. das Set fast schon perfektioniert.
Die Kulisse lässt uns nicht daran Zweifeln hier und jetzt an Ort und Stelle zu sein, in der Welt von Harry Potter. Erlebt es selbst und staunt über das Detailreichtum dieser magischen Show.
Kommen wir zu unserem persönlichen Highlight des Theaterstücks. Die gezeigten Lichteffekte ob mit dem Zauberstab, einem bewegenden Bild oder einem Anruf in der Telefonzelle in London, in dem der Anrufer ins Telefon gezogen wird - wir wurden durch diese Effekte so sehr beeindruckt das wir 2-Mal hinsehen mussten, um zu erkennen was da gerade vor sich geht. Um zu erkennen WIE solch eine Darstellung zu stande kommen kann.
Alles wirkt so verdammt magisch und liebevoll, eine zauberhafte Welt die das Publikum im wahrsten Sinne “verzaubert”. Hier hat sich John Tiffany als Theaterregisseur selbst übertroffen.
Wir können nur verträumt davon erzählen und wünschten uns diese magische Welt erneut erleben zu dürfen. Es ist ein großer Aufwand den John Tiffany für das Stück erbracht hat. Das ist sehr zu bewundern. Denn das ist man sonst nur von anderen Musical-Produktionen gewohnt.
Tatsächlich gibt es etliche Momente, in denen Bühnen-Effekte, Choreografien und laut einsetzende Musik nahelegen: Jetzt wird gesungen! Wird nicht. Statt dessen wird gezaubert. Es wird im ganzen Stück kein Wort gesungen. Selbst das hat uns jedoch nicht gestört. Es hat einen gewissen Charme, wenn wir uns Gesang gewünscht haben, doch die Vorführung dies so clever umgesetzt hat, das wir keines missen mussten!
Wir können euch einen Besuch in dem Theaterstück nur empfehlen. Die Geschichte die 19-Jahre später spielt, versetzt euch erneut in das Harry Potter-Universum welches ihr bereits kennengelernt habt.
Wir hatten zuvor bedenken ob solch eine Handlung der Hauptreihe das Wasser reichen kann - JA kann sie! Auch wenn Harry Potter nicht der Hauptprotagonist dieses Abenteuers ist, gibt es genug Momente in denen wir altbekannte Gesichter wieder treffen (und das nicht nur wenig). Es gibt Momente die wir bewundert und Szene für Szene mitgefiebert haben.
Das Theaterstück bietet so viel! Neben authentischen Darstellungen, den so hoch gelobten Darstellern, einer humorvollen spannenden Geschichte und mit den Lichteffekten in Kombination der dargestellten Umgebung, bringt es uns uns 100% Harry Potter-Feeling.
Mit “Dexter: New Blood” erscheint gegen Ende 2021 eine direkte Fortsetzung zum netten Serienkiller von nebenan. In Deutschland fand die Premiere im Jahr 2021 auf der Streaming-Plattform Sky statt.
Dexter Morgan ist zurück! In insgesamt 10 Episoden erfahren wir was mit Dexter passiert ist. Die lang ersehnte Frage wird beantwortet und wir dürfen in das neue Leben von Dexter Morgan blicken.
Es bleibt bei den 10 Episoden, denn eine zweite Staffel ist bisher nicht in Planung.
Ob wir von derofa.de erneut wie bei seinem Vorgänger so begeistert vom Butcher waren, erfahrt Ihr in unserer Kritik.
Nach nun ca. acht Jahren erscheint die von Fans heiss ersehnte Fortsetzung zu Dexter (2006-2013). Die neue Serie von Showtime mit dem Titel “Dexter: New Blood” präsentiert sich im selben Stil seines Vorgängers und verknüpft an bisher gesehenes aus den letzten Staffeln an. “New Blood” ist somit eine direkte Fortsetzung an das Staffelfinale von Dexter aus dem Jahr 2013.
In Deutschland wurden die deutschen Episoden nur auf der Streaming-Plattform Sky veröffentlicht.
“New Blood” hat insgesamt 10 Episoden die uns direkt ins Auge stechen. Sofort zu Beginn verfallen wir in alte Erinnerungen. Denn selbst das Intro zur neuen Staffel ist eine Art Hommage an das Original welches wieder mit dem Dexter Opening Theme untermalt wurde. Für einen kleinen Vorgeschmack hören wir doch einmal in das Opening von Dexter/New Blood rein.
Das bekannte Opening Thema zu Dexter und New Blood
Dennoch, die Fortsetzung soll uns eigentlich einen neuen Dexter Morgan vorstellen. Erneut dürfen wir uns über die sensationelle Leistung von Schauspieler Michael C. Hall freuen! Für uns ist und bleibt er immer Dexter Morgan. Die Schauspielkunst von Michael lässt nichts zu wünschen übrig. Er spielt seine Rolle als Dexter Morgan wiederholt beeindruckend gut! Selbst nach 9 Jahren hat sich an seiner Leistung nichts verändert.
Neben dem “Butcher” bekommen wir auch wieder beeindruckende Nebendarsteller vor die Kamera. Sie füllen die Handlung mit bemerkenswerten Darstellungen, die enorm authentisch wirken und selbst neben einem Dexter Morgan nicht untergehen. Der rote Faden in der Handlung erstreckt sich in der Geschichte durch die gesamten 10 Episoden und macht die Erzählung spannend, emotional und aufwühlend zugleich!
Produktionsstudio der Serie ist abermals Showtime in Kooperation für Deutschland mit Sky. Am Studio hat sich nichts verändert, was man zur Regie jedoch nicht sagen kann. In “New Blood” versuchen sich diverse Regisseure an der Gestaltung der einzelnen Episoden. Dies fällt jedoch keinesfalls auf. Während den 10 Episoden erleben wir feinstes Dexter-Feeling. Der Soundtrack und das Setting stimmen ein, schon wieder in das verrückte Leben von Dexter Morgan zu blicken. Die Qualität bleibt in der gesamten Staffel konstant gut.
Alles bleibt beim Alten… oder nicht Dexter Morgan? (Michael C.Hall)
Wir sprechen von einer sog. “Dexter-Atmosphäre”. Doch was ist diese? Um was handelt “New Blood”? Wir versuchen die Story spoilerfrei zu halten, jedoch empfehlen wir diese nur den Zuschauern, welche das Original 2006-2013 bereits gesehen haben.
Dexter Morgan ist zurück! Die Handlung spielt 10 Jahre nach den Ereignissen des Staffelfinales. Dexter Morgan war nie fort! Er hat sich ein neues Leben mit dem Namen Jim Lindsay aufgebaut. Alles sieht und scheint so normal aus. Etwas das sich Dexter viele Jahre sehnlichst gewünscht hat. Die Gesamtheit wirkt und fühlt sich genauso an wie früher.
Der einst furchtlose Rächer mit seinem dunklen Begleiter hat seine Vergangeheit aufgegeben und versucht sich in dem kleinen Örtchen Iron Lake unter die Bewohner zu mischen. Er möchte ganz und gar nicht auffallen. Damals noch als Blutspur-Ermittler tätig, arbeitet Jim oder sollen wir sagen Dexter als Verkäufer in einem Geschäft für Jagdwaffen und Anglerbedarf - sehr ironisch, wenn man bedenkt, dass Dexter früher selbst ein Jäger war.
Eine Reihe von Vorfällen ereignen sich in Iron Lake und Dexter wird schnell bewusst, dass sein “düsterer Begleiter” nie wirklich verschwunden war.
Neben Ermittlungen in denen Dexter auch verwickelt ist, taucht aus dem Nichts sein Sohn Harrison auf. Dexter ist nun Vater mit einem dunklen Geheimnis und er bemerkt schnell, dass diese Kombination eines normalen Lebens und die des alten Dexter Morgans zu Komplikationen führen kann. Ihm werden viele Steine in den Weg gelegt, sodass klar wird, dass ein normales bürgerliches Leben schwierig wird, für Dexter vielleicht sogar unmöglich ist.
Ob innerhalb der 10 Episoden auch altbekannte Gesichter zu sehen sind, wollen wir euch hier und jetzt nicht verraten. Umso schöner ist es für euch “unwissend” zu sein und evtl. überrascht zu werden. “New Blood” fühlt sich einfach genauso an wie damals. Ja, das ist für uns die Definition der “Dexter-Atmorsphäre”. Genau das Richtige für eingefleischte Dexter-Fans!
Harrison (Jack Alcott) und Dexter (Michael C.Hall) versuchen ein normales Leben zu führen und finden sich erneut inmitten einer Ermittlung der Polizei wieder.
Zur perfekten 10/10 hat es jedoch nicht ganz gereicht . Warum nur ? Wie empfinden die neue Serie (Staffel) überaus gut und wir sind durchaus zufrieden mit dem Ergebnis, jedoch stellen wir als Dexter-Fan schnell fest „Ja, die Originalserie ist und bleibt das Meisterwerk!“.
Diese Fortsetzung kann dem Vorgänger nicht das Wasser reichen. Dafür hat doch noch etwas gefehlt. Etwas das wir in Dexter so zu tiefst verschlungen haben. Oder ist es einfach die Entwicklung der Geschichte? Alles verändert sich, alles wird neu? Jedenfalls manchmal…
In summa summarum haben die Produzenten nun die Handlung des Bay Harbor Butchers und seinem düsteren Begleiter eine würdige Fortsetzung bzw. ein würdiges “Ende” gegeben. Denn es ist noch fraglich ob es zu einer weiteren Staffel von “New Blood” kommen wird.
Wir würden das Ende so wie es jetzt geschrieben ist am liebsten genau so belassen. Aber wer weiß, denn die Kreativität der Autoren weist manchmal keine Grenzen auf.
Was haltet Ihr von der heiss ersehnten Fortsetzung von Dexter? Teilt eure Gedanken zu „New Blood“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und der „Bay Harbor Butcher“ auch.
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