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Kingdom Hearts Universum – Womit starten?!

Kingdom Hearts – Übersichtsseite

Im Jahre 2002 geschah etwas magisches und zugleich ungewöhnliches in der Welt der Videospiele.

Die legendäre japanische Rollenspielschmiede „Square Enix“ und der Trickfilmriese „Disney„, fädelten eine Partnerschaft ein, die auch Jahrzehnte später noch bestand haben sollte.

Mit dem ersten Serienteil „Kingdom Hearts“ debütierte das mittlerweile riesige Universum auf der PlayStation 2, einst am 28. März 2002 und sollte eine riesige Menge an Nachfolgern nach sich ziehen. Videospieler der ganzen Welt sind bis heute verzaubert sowie fasziniert von Sora und seinen tiefgreifenden Abenteuern.

Was es mit der sagenumwobenen Action-Rollenspiel-Reihe auf sich hat, was ein Fahrstuhl damit zu tun hat, warum die Story-Komponente sehr wichtig für das Franchise ist und in welcher Reihenfolge geneigte Fantasten die Spieleserie zocken sollten, verraten wir in unserem Artikel – zum „Kingdom Hearts“-Universum. Viel Spaß beim stöbern!


Hört hier das offizielle „Kingdom Hearts“ Thema mit dem Titel „Dearly Beloved“

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©Disney, Square Enix | Das hier verwendete, urheberrechtlich geschützte Material, dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.

Lesezeit: ca. 5 Minuten

Beschreibung

„Kingdom Hearts“ ist eine Videospielereihe die seit 2002 von Square Enix in Zusammenarbeit mit „Disney Interactive Studios“ produziert wird.

Die Reihe handelt vom Schlüsselschwertkrieger Sora und widmet sich im Wesentlichen dem klassischen Kampf von Gut (dem Licht) gegen das Böse (die Dunkelheit).

„Kingdom Hearts“ spielt in einer Welt kombiniert aus dem Disney- sowie „Final Fantasy„-Universum. Zahlreiche Charaktere unter anderem aus Animationsfilmen der „Disney Meisterwerke„-Reihe sowie Square Enix-Projekten tauchen in den Videospielen auf.


Hier ein honighaftes verschmelzen der Welten mit Sora und unserem liebsten Disney-Bären „Winnie Puuh

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©Square Enix, ©Disney | Quelle: https://www.deviantart.com/danchaos1/art/100-Acre-Wood-Kingdom-Hearts-Wallpaper-539391815

Über die Jahre hinweg erschienen seit 2002 zahlreiche Titel für diverse Plattformen sowie mehrere Neuauflagen. „Kingdom Hearts“ entwickelte sich so zu einem groß angelegten Franchise und kommerziellen Erfolg. Die überwiegende Mehrheit an Auskopplungen sind im Genre des Action-Rollenspiels beheimatet.

Insbesondere die gleichermaßen verschachtelte und über die Jahre immer weiter verzweigte und ausgebaute Geschichte von „Kingdom Hearts“ gilt als enorm komplex und steht mittlerweile wie keine andere Eigenschaft exemplarisch für das Franchise.


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©Square Enix, ©Disney | Quelle: https://www.deviantart.com/holydemons/art/Kingdom-Hearts-Collage-417286473

Ursprung

Als federführend bei der Entwicklung von „Kingdom Hearts“, insbesondere der Charaktere, gilt der japanische Gamedesigner und Künstler Tetsuya Nomura vom Entwicklerstudio Square Enix.

Neben der „Kingdom Hearts“-Reihe zeichnete sich dieser für das Charakterdesign wesentlicher Ableger der „Final Fantasy“-Videospiele, darunter „Final Fantasy VII“, „Final Fantasy VIII“, „Final Fantasy X“, Final Fantasy XIII“ sowie Final Fantasy XV“ verantwortlich.[1]


Tetsuya Nomura

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©Square Enix, ©Disney | Quelle: https://it.ign.com/kingdom-hearts/181024/feature/larte-di-tetsuya-nomura-genio-e-follia-del-director-di-final-fantasy-e-kingdom-hearts

Ungewöhnlich war die Zusammenarbeit von Disney und Square Enix auch deshalb, da insbesondere das kalifornische Medienunternehmen mit Sitz in Burbank dafür bekannt ist, Markenrechte offensiv zu schützen[2] und Disney einwilligten, dass ihre weltweit bekannten, exklusiv vermarkteten Charaktere, ihren Weg in das Spiel finden.

Das Projekt kam übrigens durch den Zufall zustande, dass seinerzeit beide Firmen im gleichen Gebäude in Japan ansässig waren und der Produzent Shinji Hashimoto einen Verantwortlichen von Disney im Aufzug des Gebäudes traf, wie es auf Wikipedia heißt.[3]

Ursprünglich sei ein Fokus auf das Gameplay mit einer simplen Geschichte geplant gewesen, um der jungen Disney-Zielgruppe zu entsprechen. Nach Intervention des ausführenden Produzenten Hironobu Sakaguchi, seines Zeichens übrigens Schöpfer der „Final Fantasy“-Reihe, mit dem Hinweis, man müsse das Spiel auf das Niveau besagter Reihe bringen, entwickelte Gamedesigner Nomura die Geschichte weiter.[4]

Irgendwie ironisch, wenn man bedenkt, dass heute genau diese vielschichtige und weit verzweigte Story das Aushängeschild von „Kingdom Hearts“ ist.


Variante eines Zeitstrahls  zur „Kingdom Hearts“-Chronologie. Weiter unten findet Ihr weitere Formen

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© https://www.ingame.de/specials/kingdom-hearts-special-worum-geht-es-womit-anfangen-alle-spiele-im-ueberblick/

Chronologie

Nicht wenige Videospieler stoßen während ihrer Gaming-Laufbahn auf die Frage, in welcher Reihenfolge die „Kingdom Hearts“-Spiele gespielt werden sollten.

Welche Reihenfolge ist eigentlich die richtige, um die Handlung chronologisch zu verfolgen? Und macht diese Herangehensweise überhaupt Sinn? Wir erklären es Euch in unserem Artikel.

Zuerst einmal, zeigen wir Euch welche Spiele bereits erschienen sind und wann diese veröffentlicht wurden. Bereits von uns rezensierte Werke sind entsprechend verlinkt. Danach widmen wir uns der chronologischen Reihenfolge der Haupthandlungen.

Vor nicht allzu langer Zeit endete mit „Kingdom Hearts III“ übrigens die „Sucher der Dunkelheit“-Saga. Laut Schöpfer Tetsuya Nomura soll das Universum in Zukunft weiter ausgebaut werden.[5]

Spiele nach Erscheinungsjahr

  • 2002 – Kingdom Hearts (PlayStation 2)
  • 2003 – Kingdom Hearts: Chain of Memories (GameBoy Advance)
  • 2006 – Kingdom Hearts II (PlayStation 2)
  • 2007 – Kingdom Hearts – Re:Chain of Memories (PlayStation 3)
  • 2008 – Kingdom Hearts re: Coded (Nintendo DS)
  • 2009 – Kingdom Hearts 358/2 Days (Nintendo DS)
  • 2010 – Kingdom Hearts Birth by Sleep (PlayStation Portable)
  • 2012 – Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance (Nintendo 3DS)
  • 2013 – Kingdom Hearts HD 1.5 & 2.5 ReMIX(PlayStation 4, Xbox One)
  • 2016 – Kingdom Hearts X / Back Story (Smartphone)
  • 2017 – Kingdom Hearts 2.8 Final Chapter Prologue (Kingdom Hearts Birth by Sleep 0.2) (PlayStation 4)
  • 2019 – Kingdom Hearts III (PlayStation 4, Xbox One)

Ganz schön viele Spiele, da ist es nicht verwunderlich wenn man hier schon mal den Überblick verliert.

Wenn ihr die Geschichte von „Kingdom Hearts“ in der chronologisch richtigen Reihenfolge der Handlungen spielen wollt, verraten wir euch jetzt, wo ihr beginnen solltet.

Spiele nach Abfolge der Haupthandlungen

  • Kingdom Hearts X/Back Cover (Diese Geschichte erklärt euch die Ereignisse vor dem Beginn des Schlüsselschwert-Krieges. Die Handlung ist nur als Film auf der „HD-Collection 2.8“ und „The Story So Far“ enthalten.)
  • Kingdom Hearts Birth by Sleep (Das Spiel erzählt die Geschichte von Aqua, Ventus und Terra. Ihr Abenteuer ist der Beginn für die Geschichte von Sora, Donald und Goofy. Als Neuauflage in der „HD-Collection 1.5+2.5. ReMix“ und „The Story So Far“ enthalten.)
  • Kingdom Hearts (Der Anfang von Soras, Donalds und Goofys Abenteuer sowie das erste Spiel der Hauptreihe. Heute als Neuauflage auf der „HD Collection 1.5+2.5. ReMix“ und „The Story So Far“ erhältlich.)
  • Kingdom Hearts Re:Chain of Memories (Die Geschichte setzt zugleich an die von „Kingdom Hearts“ an und gilt als Nachfolger des Hauptspieles. Hier tritt zum ersten mal die Organisation XIII auf. Spielbar auf der „HD-Collection 1.5+2.5. ReMix“ und „The Story So Far“.)
  • Kingdom Hearts 358/2 Days (Das Spiel fokussiert sich auf Roxa und spielt zwischen dem Ende von „Kingdom Hearts“ und dem Anfang von „Kingdom Hearts II“. Spielbar nur auf dem Nintendo DS oder als Film auf der „HD-Collection 1.5+2.5. ReMix“ und „The Story So Far“ erhältlich.)
  • Kingdom Hearts II (Das Abenteuer von Sora, Donald und Goofy geht weiter. Die Organisation XIII ist noch gefährlicher und die Suche nach Riku setzt sich fort. Spielbar auf der „HD-Collection 1.5. + 2.5 ReMix“ und „The Story So Far“.)
  • Kingdom Hearts re: Coded (Setzt an „Kingdom Hearts II“ an. Dieses mal geht es um das Tagebuch von Jiminy die Grille. Selbst König Mickey muss nun weiter helfen. Ein neues Abenteuer beginnt. Das Spiel ist nur auf dem Nintendo DS spielbar oder als Film auf der „HD-Collection 1.5+2.5. ReMix“ und „The Story So Far“ erhältlich.)
  • Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance (Riku und Sora stellen sich der Prüfung des Schlüsselschwertes. Doch auch hier lauert wieder eine Dunkelheit, die es auf die beiden abgesehen hat. Auf dem 3DS spielbar oder auf der „HD-Collection 2.8“ und „The Story So Far“.)
  • Kingdom Hearts Birth by Sleep 0.2 (Die Handlung dient als Epilog zu „Kingdom Hearts Birth by Sleep“ und als ein Vorspiel zu „Kingdom Hearts III“. Deshalb kann das Spiel auch direkt nach „Birth by Sleep“ gespielt werden oder als Vorspiel zu „Kingdom Hearts III“ dienen. Das Spiel nutzt neben „Kingdom Hearts III“, das erste mal die „Unreal Engine“. Spielbar auf der „HD-Collection 2.8“ und „The Story So Far“.)
  • Kingdom Hearts III (Ein ganz neues Abenteuer und das Ende der „Sucher der Dunkelheit“-Saga  erwartet uns hier. Die Geschichte vom Schlüsselschwertträger geht weiter. Lasst euch überraschen! Spielbar als eigenständiges Spiel mit dem Titel „Kingdom Hearts III“. Ist Stand jetzt (03.04.2022) auf keiner Collection vorhanden!)

Weitere Versionen von „Kingdom Hearts“-Zeitleisten

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©Square Enix, ©Disney | Quelle: https://www.reddit.com/r/KingdomHearts/comments/5f4w9f/media_my_kingdom_hearts_timeline/

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©Square Enix, ©Disney | Quelle: https://www.deviantart.com/danchaos1/art/Kingdom-Hearts-Timeline-2002-2014-463214485

Wie nun spielen?

Auch wir haben uns die Frage gestellt: In welcher Reihenfolge erleben?!

Die Antwort ist unbefriedigend. Es gibt wohl nicht die „eine Wahrheit“ oder die eine „richtige“ Herangehensweise. Es ist ganz einfach Geschmackssache!

Sollte man etwa mit „Birth by sleep“ seine Reise durch das „Kingdom Hearts“-Franchise starten? Grundsätzlich macht es ja durchaus Sinn, die Geschichte des riesigen Universums nach der Chronologie der Haupthandlungen, also storytechnisch von Anfang bis Ende zu erleben. Unsere Redakteurin Lissa etwa bevorzugt diese Variante, um die Story in vollen Zügen genießen zu können.

Auf der anderen Seite fällt es dadurch vielleicht deutlich schwerer die Entwicklung des Gameplays und der Eigenschaften der „Kingdom Hearts“-Spiele nach Veröffentlichung, also sozusagen im Laufe der Generationen und gleichzusetzen mit dem Erleben der Entwickler nachzuvollziehen. Der Youtuber „Bacon Zack“ beispielsweise, welcher der „Kingdom Hearts“-Reihe ein fast dreistündiges Video gewidmet hat, empfiehlt das Spielen nach Releasedatum, da die Spiele „dramaturgisch aufeinander aufbauen“ würden.[6]

Fällt es paradoxerweise vielleicht sogar leichter die Geschichte zu verstehen, wenn man diese so erlebt, wie auch die Entwickler sie erlebt haben? Schließlich ist eine Vorgeschichte nicht weniger als eine Geschichte, die im Nachgang als Vorgeschichte konzipiert wurde.

Ihr seid nach all dem etwas verwirrt? Wir auch – willkommen in der Welt von „Kingdom Hearts“!


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©Square Enix, ©Disney | Quelle: https://www.deviantart.com/danchaos1/art/The-Vistas-of-Kingdom-Hearts-420484019, https://www.deviantart.com/danchaos1/art/The-Vistas-of-Kingdom-Hearts-II-470067629

Was Ihr sonst noch wissen solltet

Am 29.März 2019 erschien eine neue HD-Collection mit dem Namen „Kingdom Hearts – The Story So Far“ für die PlayStation 4. Hier sind alle Spiele und Filme der bisherigen HD-Collections enthalten. Als Ausnahme dient der neueste Ableger „Kingdom Hearts III“, der nicht enthalten ist.

Im Jahr 2020 erschien eine sogenannte „All-in-One Collection“ exklusiv im PlayStation Store. Diese beinhaltet im Grunde „The Story so far“ inklusive „Kingdom Hearts III“. Der DLC „Re:Mind“ für „Kingdom Hearts III“ ist jedoch nicht enthalten!

Wir hoffen wir konnten Euch mit unserem Artikel ein wenig unter die Arme greifen, wenn ihr als Neulig vorhaben solltet, in die magische Welt von „Kingdom Hearts“ einzusteigen.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Erleben dieser außergewöhnlichen Spielereihe!


 

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©Square Enix, ©Disney | Quelle: https://disney.fandom.com/wiki/The_Disney_Wiki?file=Kingdom+Hearts+Dream+Drop+Distance+%28Art%29.png

Anmerkung zur Seite

Dies ist die Übersichtsseite des Kingdom Hearts Universums auf derofa.de.

Auf Übersichtsseiten fassen wir unter dem Begriff „Universum“ alle für uns relevanten Werke eines Franchise oder eines Themas zusammen.

Die Übersichtsseiten verfolgen keinen Anspruch auf eine vollständige Auflistung aller je erschienenen Werke einer Marke oder eines Themas, sondern dienen der Übersicht der bisher veröffentlichten und der möglicherweise kommenden Beiträge auf derofa.de.


 

Harry Potter und das verwunschene Kind – Das Theaterstück (2022)

Ich schwöre feierlich, dass ich ein Tunichtgut bin

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Das Theaterstück

Harry Potters magische Geschichten haben unser Herz schon damals berührt und stehen bis heute für eine einzigartige Reise durch eine magische fantasievolle Welt, mit Hexen und Zauberern und allerlei phantastischen Tierwesen.  Im Jahr 2007 endete die Geschichte im Roman von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ in Papierform, von dem Jungen der überlebte. Die Kinoverfilmung hatte seine Veröffentlichung  mit „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2“ im Jahre 2011.

Am 26.Juni 2015 zum 18.Jahrestag der Veröffentlichung des ersten Harry-Potter-Romans „Harry Potter und der Stein der Weisen (1997)“ verkündete die Autorin J.K. Rowling das es ein Prequel zu Harry’s Geschichte geben wird. Im Jahr 2015 wurde dann bekanntgegeben, dass es sich eher um ein Sequel handelt mit dem Namen „Harry Potter and the cursed child“. Die Geschichte dazu sollte in einem 2-teiligen Theaterstück vorgestellt werden. Man hatte somit die Wahl das Stück in zwei Tagen oder das Musical an einem einzigen Tag zu erleben. Dies führte zu kontroversen Diskussionen. Man müsse sich somit zwei Tickets für ein Musical kaufen.

Bereits einen Tag nach der Premiere in London, wurde das Skript des Stücks am 31.Juli 2016 als gebundenes Buch in den Handel gebracht.

Fun Fact: Der 31. Juli ist sowohl Harry Potters als auch J. K. Rowlings Geburtstag.[1] Ein passendes Datum für solch eine Bekanntgabe bzw Veröffentlichung.

Wir von derofa.de möchten euch erzählen was wir vom neuen Theaterstück halten. Wir hatten nun die Möglichkeit dieses Stück 2022 in Hamburg zu erleben.

Das Musical in Hamburg feierte seine Premiere am 5. Dezember 2021 . Bereits im März 2020 sollte das Stück seine Premiere in Hamburg feiern, dies wurde jedoch aufgrund der COVID-19 Pandemie mehrfach verschoben.


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Die Handlung – 19 Jahre später

Es sind nun genau 19 Jahre vergangen seit dem Harry Potter Lord Voldemort in die Heiligtümer des Todes bezwungen hat. Nun sind Harry und Co. erwachsen geworden und müssen sich mit dem Alltag rumschlagen. Harry Potter (nun 37-Jahre alt) ist jetzt ein Mitarbeiter des Zaubereiministeriums. Nebenbei, dreht sich jedoch alles um einen Sohn von Harry –  Albus Severus Potter!

Sein Sohn ist nun 11-Jahre alt und die Zeit ist reif für seine erste Fahrt mit dem Hogwarts-Express. Der eher schüchterne, unsichere Junge hat Angst davor in Hogwarts zu Slytherin zu kommen. Sein größter Wunsch ist es, so wie sein Vater oder auch sein älterer Bruder auch vom magischen Hut nach Gryffindor geschickt zu werden. Es fühlt sich fast alles an wie früher – 19 Jahre zuvor, als Harry Potter das erste Mal in den Hogwarts-Express gekommen ist.

Nach dem Albus Severus sich von seinen Eltern verabschiedet hat beginnt sein neues Abenteuer. Er möchte zugleich sehnlichst auch so gute Freunde wie sein Vater damals finden. So gute Freunde wie Ron und Hermine. Im Hogwarts Express macht er eine neue Bekanntschaft und trifft auf den Jungen Scorpius Malfoy. Eines ist klar – der Junge Albus Severus hat mit allerlei Sachen in Hogwarts und in der Muggelwelt zu kämpfen.

Obwohl die beiden Teile insgesamt 6 Stunden gehen, wurde uns zu keiner Zeit langweilig. Die Handlung ist nicht platt erzählt worden und nimmt das Publikum von Szene zu Szene weiter mit ins nächste Abenteuer.


19 Jahre später beginnt wieder für „einen“ Potter die erste Fahrt im Hogwarts-Express

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Das Theaterstück – Schauspiel, Kostüm, Kunst

Da wir das Musical in Hamburg gesehen haben können wir nur von der Erfahrung in Hamburg sprechen und diese bewerten.

Die Darsteller/Das Schauspiel

In Hamburg wurden etliche Darsteller für die Rollen gecastet. Das Ensemble besteht insgesamt aus 35 Darstellern. Da die Darsteller sich immer mal wieder abwechseln/ausgewechselt werden, möchten wir euch jetzt nicht alle aufzählen. Klar ist zu sagen, dass die Akteure eine grandiose Performence gezeigt haben. Der Schauspieler in der Rolle von Harry Potter spielt den erwachsenen Harry so authentisch wie Daniel Radcliff selbst – die Ähnlichkeit zu Radcliff ist uns auch direkt ins Auge gestochen. Insgesamt ist es eine sehr gut gecastete Besetzung.

Wir sind auch beeindruckt das sich die Besetzung so viel Text merken kann – denn das Theaterstück besitzt 2 Teile die alle an einem Tag vorgeführt werden (für insgesamt 6 Stunden), sprich dies fordert noch mehr Text einzuüben.  Es kam zu keiner Zeit zu Fehlern – jedenfalls keiner der uns aufgefallen ist. Wirklich grandiose Leistung der Besetzung – Hut ab!


Die Besetzung in Hamburg

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Die Kostüme

Hier wurde sehr auf das Detail geachtet. Jedes so kleine Merkmal wurde berücksichtigt.

Es wirkt alles so echt, fast so als wären wir auch ein Teil des Stücks – ein Teil der Welt von Harry Potter! Wie schön sehen die Umhänge in Hogwarts aus? Oder Farben der Häuser. Zudem wurden das Setting bzw. das Set fast schon perfektioniert.

Die Kulisse lässt uns nicht daran Zweifeln hier und jetzt an Ort und Stelle zu sein, in der Welt von Harry Potter. Erlebt es selbst und staunt über das Detailreichtum dieser magischen Show.


Die Schüler von Hogwarts mit ihren Hausfarben

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Bühnenkunst – Lichteffekte und Co.

Kommen wir zu unserem persönlichen Highlight des Theaterstücks. Die gezeigten Lichteffekte ob mit dem Zauberstab, einem bewegenden Bild oder einem Anruf in der Telefonzelle in London, in dem der Anrufer ins Telefon gezogen wird – wir wurden durch diese Effekte so sehr beeindruckt das wir 2-Mal hinsehen mussten, um zu erkennen was da gerade vor sich geht. Um zu erkennen WIE solch eine Darstellung zu stande kommen kann.

Alles wirkt so verdammt magisch und liebevoll, eine zauberhafte Welt die das Publikum im wahrsten Sinne „verzaubert“. Hier hat sich John Tiffany als Theaterregisseur selbst übertroffen.

Wir können nur verträumt davon erzählen und wünschten uns diese magische Welt erneut erleben zu dürfen. Es ist ein großer Aufwand den John Tiffany für das Stück erbracht hat. Das ist sehr zu bewundern. Denn das ist man sonst nur von anderen Musical-Produktionen gewohnt.

Tatsächlich gibt es etliche Momente, in denen Bühnen-Effekte, Choreografien und laut einsetzende Musik nahelegen: Jetzt wird gesungen! Wird nicht. Statt dessen wird gezaubert. Es wird im ganzen Stück kein Wort gesungen. Selbst das hat uns jedoch nicht gestört. Es hat einen gewissen Charme, wenn wir uns Gesang gewünscht haben, doch die Vorführung dies so clever umgesetzt hat, das wir keines missen mussten!


Die Lichteffekte sind ein Highlight der Show

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Fazit – ein Musical aus dem Herzen entsprungen

Wir können euch einen Besuch in dem Theaterstück nur empfehlen. Die Geschichte die 19-Jahre später spielt, versetzt euch erneut in das Harry Potter-Universum welches ihr bereits kennengelernt habt.

Wir hatten zuvor bedenken ob solch eine Handlung der Hauptreihe das Wasser reichen kann – JA kann sie! Auch wenn Harry Potter nicht der Hauptprotagonist dieses Abenteuers ist, gibt es genug Momente in denen wir altbekannte Gesichter wieder treffen (und das nicht nur wenig). Es gibt Momente die wir bewundert und Szene für Szene mitgefiebert haben.

Das Theaterstück bietet so viel! Neben authentischen Darstellungen, den so hoch gelobten Darstellern, einer humorvollen spannenden Geschichte und mit den Lichteffekten in Kombination der dargestellten Umgebung, bringt es uns uns 100% Harry Potter-Feeling.

Im diesem Sinne – Missetat begangen.


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Trailer

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Habt ihr euch bereits verzaubern lassen? Wenn ja, hinterlasst uns ein Kommentar und erzählt uns eure Erfahrung.

Auch wenn wir bei Artikeln keine Wertungen vergeben, konnte ich es mir nicht nehmen und eine Ausnahme machen und dem Musical eine Wertung geben.


Wertung:   

Autor: Melissa

Verfasst am: 28.02.2022

Lesezeit: ca. 5 Minuten


 

Disney Meisterwerke – Eine Übersicht

Disney Meisterwerke – Übersichtsseite

Was verzaubert seit Generationen Familien, lässt die Herzen von Filmsammlern höher schlagen und hat den Namen „Walt Disney“ weltberühmt gemacht?

Natürlich – die Zeichentrickfilme aus der „Walt Disney“ Meisterwerke“-Reihe. Ob Pinocchio oder Bambi, ob Arielle, Aladdin oder Mulan, wer kennt nicht mindestens eines dieser fantastischen Werke der Trickfilm-Kunst.

Mit dem ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm der Welt – „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ – schrieb Disney im Jahr 1937 nicht nur Filmgeschichte, sondern brach mit der fröhlichen Maus als Aushängeschild, ein Zeitalter der magischen Träume an.

Heutzutage ist der Disney-Konzern eines der größten Medienunternehmen der Welt[1] – und alles begann mit einer Maus.

I only hope that we don’t lose sight of one thing – that it was all started by a mouse.Walt Disney

Im folgenden Artikel über die „Disney Meisterwerke“, verraten wir Euch, was es mit dem Begriff „Meisterwerke“ auf sich hat, was die Filme auszeichnet, und listen alle Werke übersichtlich auf. Viel Spaß beim stöbern!


Das offizielle Logo der „Walt Disney Animation Studios“

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https://en.wikipedia.org/wiki/Walt_Disney_Animation_Studios

Beschreibung

Klassifizierung

Als „Walt Disney Meisterwerke“ werden Trickfilme bezeichnet die von den „Walt Disney Animation Studios“ produziert wurden.[2] Dazu zählen klassische Zeichentrickfilme wie z.B. „Der König der Löwen“ (1994) aber auch Computeranimationsfilme wie „Zoomania“ (2016).

Entgegen vieler Annahmen, handelt es sich bei dem Begriff „Meisterwerke“ nicht um vom Disney-Konzern ausgesuchte „besonders wertvolle“ Werke, sondern lediglich um eine Kennzeichnung für alle abendfüllenden Animationsfilme, aus der Abteilung der „Walt Disney Animation Studios“.[3]

Nicht unter die Bezeichnung „Meisterwerke“ fallen beispielsweise Produktionen aus dem Direct-to-Video Bereich oder Filme der „DisneyToon Studios“.

In den USA wird die Bezeichnung „Walt Disney Classics“ oder „Walt Disney Animated Classics“ verwendet.[4]

Charakteristika und Ausrichtung

Charakteristisch für die Filme sind neben den hochwertigen Zeichnungen und innovativen Produktionstechniken, die Walt Disney besonders in seiner frühen Schaffensphase den Ruf des Pioniers im Bereich der Zeichentrickfilme einbrachte, auch Musical-Elemente. Seit 2009 sind alle veröffentlichten „Meisterwerke“ auch Musicalfilme.[5] Obwohl die Filme in der Regel überwiegend für eine junge Zielgruppe konzipiert werden, gelten sie meist als Werke für jede Altersklasse und jede Art von Publikum.[6]

Der Regisseur und Filmproduzent John Lasseter, der bis 2018 den Posten der kreativen Leitung und Verwaltung, sowohl des Animationsstudios „Pixar“, als auch der „Walt Disney Animation Studios“ inne hatte[7] , regte an, ab 2009 jedes zweite Jahr einen klassischen Zeichentrickfilm zu veröffentlichen. Diese Überlegungen wurden scheinbar nach „Küss den Frosch“ (2009) nicht weiter verfolgt, da seit „Ralph reichts“ (2012) ausschließlich Computeranimationsfilme produziert wurden. Der letzte klassische Zeichentrickfilm war „Winnie Puuh“ (2011).


Eine bunt gemischte Gruppe an Figuren aus der „Disney Meisterwerke“-Reihe

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https://www.moviepilot.de/news/das-ist-der-alteste-disney-film-der-meisterwerke-reihe-1118051

Liste der „Disney Meisterwerke“

Computeranimationsfilme sind durch ein „[CGI]“ gekennzeichnet. Filme die Realfilmsequenzen enthalten sind durch ein „[RFM]“ gekennzeichnet.

Die 30er – 40er Jahre

  • Nr. 1 – 1937 – Schneewittchen und die sieben Zwerge
  • Nr. 2 – 1940 – Pinocchio
  • Nr. 3 – 1940 – Fantasia [RFM]
  • Nr. 4 – 1941 – Dumbo
  • Nr. 5 – 1942 – Bambi
  • Nr. 6 – 1943 – Saludos Amigos [RFM]
  • Nr. 7 – 1944 – Drei Caballeros [RFM]
  • Nr. 8 – 1946 – Make Mine Music
  • Nr. 9 – 1947 – Fröhlich, Frei, Spaß dabei [RFM]
  • Nr. 10 – 1948 – Musik, Tanz und Rhythmus
  • Nr. 11 – 1949 – Die Abenteuer von Ichabod und Taddäus Kröte

Die 50er – 60er Jahre

  • Nr. 12 – 1950 – Cinderella
  • Nr. 13 – 1951 – Alice im Wunderland
  • Nr. 14 – 1953 – Peter Pan
  • Nr. 15 – 1955 – Susi und Strolch
  • Nr. 16 – 1959 – Dornröschen
  • Nr. 17 – 1961 – 101 Dalmatiner
  • Nr. 18 – 1963 – Die Hexe und der Zauberer
  • Nr. 19 – 1967 – Das Dschungelbuch

Die 70er – 80er Jahre

  • Nr. 20 – 1970 – Aristocats
  • Nr. 21 – 1973 – Robin Hood
  • Nr. 22 – 1977 – Die vielen Abenteuer von Winnie Puuh [RFM]
  • Nr. 23 – 1977 – Bernard und Bianca – Die Mäusepolizei
  • Nr. 24 – 1981 – Cap und Capper
  • Nr. 25 – 1985 – Taran und der Zauberkessel
  • Nr. 26 – 1986 – Basil, der große Mäusedetektiv
  • Nr. 27 – 1988 – Oliver & Co.
  • Nr. 28 – 1989 – Arielle, die Meerjungfrau

Die 90er Jahre

  • Nr. 29 – 1990 – Bernard und Bianca im Känguruland
  • Nr. 30 – 1991 – Die Schöne und das Biest
  • Nr. 31 – 1992 – Aladdin
  • Nr. 32 – 1994 – Der König der Löwen
  • Nr. 33 – 1995 – Pocahontas
  • Nr. 34 – 1996 – Der Glöckner von Notre Dame
  • Nr. 35 – 1997 – Hercules
  • Nr. 36 – 1998 – Mulan
  • Nr. 37 – 1999 – Tarzan
  • Nr. 38 – 1999 – Fantasia 2000 [RFM]

Die 00er Jahre

  • Nr. 39 – 2000 – Dinosaurier [RFM] [CGI]
  • Nr. 40 – 2000 – Ein Königreich für ein Lama
  • Nr. 41 – 2001 – Atlantis – Das Geheimnis der verlorenen Stadt
  • Nr. 42 – 2002 – Lilo & Stitch
  • Nr. 43 – 2002 – Der Schatzplanet
  • Nr. 44 – 2003 – Bärenbrüder
  • Nr. 45 – 2004 – Die Kühe sind los
  • Nr. 46 – 2005 – Himmel und Huhn [CGI]
  • Nr. 47 – 2007 – Triff die Robinsons [CGI]
  • Nr. 48 – 2008 – Bolt – Ein Hund für alle Fälle [CGI]
  • Nr. 49 – 2009 – Küss den Frosch

Seit 2010

  • Nr. 50 – 2010 – Rapunzel – Neu verföhnt [CGI]
  • Nr. 51 – 2011 – Winnie Puuh [RFM]
  • Nr. 52 – 2012 – Ralph reichts [CGI]
  • Nr. 53 – 2013 – Die Eiskönigin – Völlig unverfroren [CGI]
  • Nr. 54 – 2014 – Baymax – Riesiges Robowabohu [CGI]
  • Nr. 55 – 2016 – Zoomania [CGI]
  • Nr. 56 – 2016 – Vaiana [CGI]
  • Nr. 57 – 2018 – Chaos im Netz [CGI]
  • Nr. 58 – 2019 – Die Eiskönigin II [CGI]

Kommende „Disney Meisterwerke“

  • Nr. 59 – 2021 – Raya and the Last Dragon [CGI]

Anmerkung zur Seite

Dies ist die Übersichtsseite der Disney Meisterwerke auf derofa.de.

Auf Übersichtsseiten fassen wir unter dem Begriff „Universum“ alle für uns relevanten Werke eines Franchise oder eines Themas zusammen.

Die Übersichtsseiten verfolgen keinen Anspruch auf eine vollständige Auflistung aller je erschienenen Werke einer Marke, sondern dienen der Übersicht der bisher veröffentlichten und der möglicherweise kommenden Beiträge auf derofa.de


Anmerkung der Redaktion: Quelle aller nicht gekennzeichneten Angaben ist die deutschsprachige Wikipedia (Stand: 14.04.2020).

Disney Meisterwerke Realverfilmungen – Klassiker neu aufgelegt

Disney Meisterwerke (Realverfilmungen) – Übersichtsseite

Die Animationsfilme der „Disney Meisterwerke“-Reihe faszinieren seit Generationen jung und alt.

Da ist es kein Wunder, dass auch im Zuge der gestiegenen Möglichkeiten im Bereich der CGI-Animationen, immer mehr zauberhafte Zeichentrickfilme, als Realfilme adaptiert werden.

Worum es sich bei der Bezeichnung „Meisterwerke“ überhaupt handelt, worauf bei den Realfilmadaptionen geachtet wird, welche Filme bereits umgesetzt wurden und auch welche Euch in Zukunft erwarten, verraten wir in unserem Artikel. Viel Spaß beim stöbern!

“Laughter is timeless, imagination has no age, and dreams are forever.”Walt Disney

Das Logo von „Walt Disney Pictures“. Seit 2011 verwendet die Walt Disney Company auf der Leinwand nur noch die Bezeichnung „Disney“.[1]

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https://www.langweiledich.net/walt-disney-logo-evolution/

Beschreibung

Klassifizierung und Ausrichtung

Ursprünglich seit 1994 adaptiert der Disney Konzern viele seiner Trickfilme aus der sogenannten „Walt Disney Meisterwerke“-Reihe als Realfilme.

Als „Walt Disney Meisterwerke“ werden Filme bezeichnet die von den „Walt Disney Animation Studios“ produziert wurden.[2] Dazu zählen klassische Zeichentrickfilme wie z.B. „Der König der Löwen“ (1994) aber auch Computeranimationsfilme wie „Zoomania“ (2016).

Entgegen vieler Annahmen, handelt es sich bei dem Begriff „Meisterwerke“ nicht um vom Disney-Konzern ausgesuchte „besonders wertvolle“ Werke, sondern lediglich um eine Kennzeichnung für alle abendfüllenden Animationsfilme, aus der Abteilung der „Walt Disney Animation Studios“.[3]

Nicht unter die Bezeichnung „Meisterwerke“ fallen beispielsweise Produktionen aus dem Direct-to-Video Bereich oder Filme der „DisneyToon Studios“.

In den USA wird die Bezeichnung „Walt Disney Classics“ oder „Walt Disney Animated Classics“ verwendet.[4]

Normalerweise wird bei den Realfilmadaptionen darauf geachtet, dass sich die Filme weitestgehend am Original orientieren[5] , wie bei dem 2017 erschienenen „Die Schöne und das Biest“. Dennoch gibt es auch eher lose Neuadaptionen, wie im Falle von „Alice im Wunderland“ (2010), in dem nur einzelne Elemente oder Details übernommen wurden.

Veröffentlichungen

Nach vereinzelten Veröffentlichungen in den Jahren 1994, 1996 und 2000 mit „Das Dschungelbuch“, „101 Dalmatiner“ und „102 Dalmatiner“ produziert der Disney-Konzern seit etwa 2010 wieder mehr Realfilmadaptionen, wobei ab 2014 in der Regel maximal zwei, jedoch meist ein Film pro Jahr veröffentlicht wurde.

Alleine im Jahr 2019 wurden fünf Filme veröffentlicht. Für 2020 und 2021 sowie die kommenden Jahre sind bereits weitere Remakes angekündigt.


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https://www.moviepilot.de/news/disney-live-action-remakes-alle-vergangenen-und-geplanten-filme-1108582

Liste der veröffentlichten Remakes

  • 1994 – Das Dschungelbuch
  • 1996 – 101 Dalmatiner
  • 2000 – 102 Dalmatiner
  • 2010 – Alice im Wunderland
  • 2014 – Maleficent – Die dunkle Fee
  • 2015 – Cinderella
  • 2016 – The Jungle Book
  • 2016 – Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln
  • 2017 – Die Schöne und das Biest
  • 2018 – Christopher Robin
  • 2019 – Dumbo
  • 2019 – Aladdin
  • 2019 – Der König der Löwen
  • 2019 – Maleficent: Mächte der Finsternis
  • 2020 – Susi und Strolch
  • 2020 – Mulan
  • 2021 – Cruella

Liste der angekündigten Remakes

  • offen – Arielle, die Meerjungfrau
  • offen – Der Glöckner von Notre Dame
  • offen – Lilo & Stitch
  • offen – Pinocchio
  • offen – The Jungle Book 2
  • offen – Schneewittchen und die sieben Zwerge
  • offen – Schneewittchen und die sieben Zwerge 2
  • offen – Peter Pan & Wendy

Anmerkung zur Seite

Dies ist die Übersichtsseite der Disney Meisterwerke (Realverfilmungen) auf derofa.de.

Auf Übersichtsseiten fassen wir unter dem Begriff „Universum“ alle für uns relevanten Werke eines Franchise oder eines Themas zusammen.

Die Übersichtsseiten verfolgen keinen Anspruch auf eine vollständige Auflistung aller je erschienenen Werke einer Marke, sondern dienen der Übersicht der bisher veröffentlichten und der möglicherweise kommenden Beiträge auf derofa.de


Anmerkung der Redaktion: Quelle aller nicht gekennzeichneten Angaben ist die deutschsprachige Wikipedia (Stand: 14.04.2020).

Star Wars Universum – Womit starten?!

Star Wars – Übersichtsseite

Das Star-Wars-Universum, welches einst unter der Feder von George Lucas im Jahr 1977 entstand, ist heute eines der erfolgreichsten Film-Franchises aller Zeiten. Mittlerweile gilt es unter Fans als heiliger Gral unter den epischen Science-Fiction-Universen.

Was es zu Star Wars zu wissen gibt, was über die vielen Jahre für Werke entstanden sind, und in welcher Reihenfolge sich der geneigte Zuschauer die Produktionen anschauen sollte, haben wir uns in unserem Artikel genauer angeschaut.

Bereits rezensierte Werke sind in unserer Übersicht verlinkt und werden stetig erweitert. Viel Spaß beim stöbern.


Offizielles Logo von „Star Wars“

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https://de.wikipedia.org/wiki/Star_Wars#/media/Datei:Star_Wars_Logo.svg

Beschreibung

„Star Wars“ ist ein Franchise und fiktives Science-Fiction-Universum, welches mit dem Film „Krieg der Sterne“ („Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung“) im Jahre 1977 seinen Anfang nahm.

Schöpfer von „Star Wars“ ist der US-amerikanische Regisseur, Drehbuchautor und Produzent George Lucas.

Im Jahr 2012 verkaufte George Lucas seine Firma „Lucasfilm“ an den Medienkonzern „Disney“, welcher seither die Rechte an der Marke „Star Wars“ besitzt.

Seit dem Verkauf werden alle Projekte von der neuen Präsidentin von Lucasfilm Kathleen Kennedy betreut. Sie war maßgeblich an allen Star Wars Filmen, die nach dem Verkauf an Disney erschienen sind, beteiligt, sowie an der „Star Wars“ Serie „The Mandalorian“ (seit 2019).[1]

Das „Star Wars“ Franchise ist eines der erfolgreichsten in der Geschichte der Unterhaltungsmedien. Schätzungen des „Fortune Magazine“ über den Gesamterlös der Marke, belaufen sich auf 42 Milliarden US-Dollar. In den Top 100 der finanziell erfolgreichsten Filme aller Zeiten, sind sieben „Star-Wars“-Filme vertreten (Stand: 13.04.2020).[2]


Schöpfer George Lucas neben Produzentin Kathleen Kennedy

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https://boundingintocomics.com/2019/11/20/kathleen-kennedy-explains-why-george-lucas-expressed-dissatisfaction-with-star-wars-the-force-awakens/

Filme

Originaltrilogie

Prequel-Trilogie (Vorgeschichte der Originaltrilogie)

Sequel-Trilogie (Fortsetzung der Originaltrilogie)

  • 2015 – Star Wars: Das Erwachen der Macht
  • 2017 – Star Wars: Die letzten Jedi
  • 2019 – Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers

A-Star-Wars-Story Spin-offs

TV-Filme

  • 1984 – Ewoks – Die Karawane der Tapferen
  • 1985 – Ewoks – Kampf um Endor

Animationsfilme

  • 2008 – Star Wars: The Clone Wars (Film zur gleichnamigen Serie)

Serien

Realserien

Animationsserien

  • 1985-1986 – Droids (Freunde im All)
  • 1985-1986 – Ewoks (Die Ewoks)
  • 2003-2005 – Star Wars: Clone Wars
  • 2008-2014, 2020 – Star Wars: The Clone Wars
  • 2014-2018 – Star Wars Rebels
  • 2018-2020 – Star Wars Resistance

Games

Jedi Knight

  • 1995 – Dark Forces
  • 1997 – Star Wars Jedi Knight: Dark Forces II
  • 1998 – Star Wars: Jedi Knight: Mysteries of the Sith
  • 2002 – Star Wars Jedi Knight II: Jedi Outcast
  • 2003 – Star Wars Jedi Knight: Jedi Academy

Knights of the Old Republic

  • 2003 – Star Wars: Knights of the Old Republic
  • 2004 – Star Wars: Knights of the Old Republic II: The Sith Lords

Battlefront

  • 2004 – Star Wars: Battlefront
  • 2005 – Star Wars: Battlefront II
  • 2015 – Star Wars Battlefront
  • 2017 – Star Wars Battlefront II

Lego Star Wars

  • 2005 – Lego Star Wars
  • 2006 – Lego Star Wars II: Die klassische Trilogie
  • 2007 – Lego Star Wars: Die komplette Saga
    (Kombination/Neuauflage der beiden Vorgänger aus den Jahren 2005 und 2006).[3]
  • 2011 – Lego Star Wars III: The Clone Wars
  • 2016 – Lego Star Wars: Das Erwachen der Macht
  • geplant 2020 – Lego Star Wars: Die Skywalker Saga

The Force Unleashed

  • 2008 – Star Wars: The Force Unleashed
  • 2010 – Star Wars: The Force Unleashed II

Jedi: Fallen Order


Chronologie

Möchte man die Star-Wars-Filme (oder gar das ganze Universum) in der „richtigen“, also der chronologischen Reihenfolge der Haupthandlungen schauen, stellt sich die Frage der Chronologie.

Während sich die Original- und Prequel-Trilogie noch leicht durch die Bezeichnung „Episode“ im Titel unterscheiden lassen, sieht es bei Sequel-Trilogie, sowie den Spin-offs und Serien schon anders aus.

Wir bringen Lichtschwert ins dunkle und verraten Euch, wie Ihr am besten alle Teile hintereinander genießt.

Offizieller Kanon

Die fiktive Zeitrechnung in Jahren wird durch „VSY“ und „NSY“ gegliedert. Diese Kürzel bezeichnen die Zeit Vor der Schlacht von Yevin und Nach der Schlacht von Yevin. Die Schlacht von Yevin bildete das Ende vom ersten Star-Wars-Film „Krieg der Sterne“ (Episode IV – Eine neue Hoffnung) aus dem Jahr 1977.[3]

Im Star Wars Universum wird zwischen kanonischen und unkanonischen Werken unterschieden. Die unkanonischen, also die Werke die nicht zum offiziellen Kanon gehören, werden als „Erweitertes Universum“ bezeichnet.[4] Dennoch lassen sich auch unkanonische Werke zeitlich grob einordnen.

Legende für die Markierungen:
[UK] – Unkanonisch (Erweitertes Universum) 
[TV] – TV-Filme
[AS] – Animationsserien

Die richtige Reihenfolge (nur Filme)

Die richtige Reihenfolge (Filme, Realserien)

Die richtige Reihenfolge (Filme, Real- und Animationsserien)


Anmerkung zur Seite

Dies ist die Übersichtsseite des Star Wars Universums auf derofa.de.

Auf Übersichtsseiten fassen wir unter dem Begriff „Universum“ alle für uns relevanten Werke eines Franchise oder eines Themas zusammen.

Die Übersichtsseiten verfolgen keinen Anspruch auf eine vollständige Auflistung aller je erschienenen Werke einer Marke oder eines Themas, sondern dienen der Übersicht der bisher veröffentlichten und der möglicherweise kommenden Beiträge auf derofa.de.


Anmerkung der Redaktion: Quelle aller nicht gekennzeichneten Angaben ist die deutschsprachige Wikipedia (Stand: 13.04.2020).

Disney+ – Die Streaming-Konkurrenz?!

Der Name Disney begleitet uns schon seit unserer Kindheit mit wundervollen Werken, die wir heute und damals noch genauso hervorragend empfinden.

Walt und Roy Disney gründeten 1923 in Kalifornien die „Disney Brothers Cartoons“. Damals noch unter diesem Namen vertreten, wurde der Konzern 1929 zu „Walt Disney Productions, Ltd.“

Die ersten Auftritte von Mickey, Goofey und Co. folgten. Zu dieser Zeit konnten sich die beiden Brüder nicht vorstellen, in der Zukunft eine der erfolgreichsten Medienunternehmen zu werden.


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https://www.tz.de/multimedia/disney-plus-streaming-preis-start-deutschland-zr-13458803.html

Große Erfolge und die Reise einer kleinen Maus

Viele fragen sich wieso Disney so erfolgreich wurde. Dies ist ganz einfach zu beantworten. Denn schon damals, sowie heute verzaubert Disney mit seiner Magie Jung und Alt. Die Zeichentrickfilme, die damals noch ohne jegliche CGI-Effekte produziert worden sind, gehören heutzutage zu den Klassikern animierter Filme.

Mickey und seine Reise durch die Zeit, nahm einen großen Stellenwert im Herzen jedes Fans ein . Die Entwicklung einer Schwarz-Weißen Maus, bis hin zum bunten Racker so wie wir ihn heute kennen, ist ein geschichtlicher Höhepunkt von Disney. Neben den sympathischen Charakteren, legt Disney auch viel wert auf die Liebe zum Detail. Jeder Animationsfilm wurde so gründlichst studiert und durchdacht geplant, dass selbst Schneewittchens kleine Vögel vor Freude zwitschern.

Im Kontrast dazu zeigt sich jedoch, dass man auch durch altbewährte Stilmittel erfolgreich sein kann. Das japanische Entwicklerstudio „Studio Ghibli“ bleibt sich treu und produziert bis heute selbst gezeichnete, hochwertig produzierte Animationsfilme. Auch wenn Disney sich von der Kunst des „selbst Zeichnens“ teils entfremdet hat, weisen die Filme heute dennoch zu erfreuen und überzeugen.


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https://www.chip.de/news/Disney-So-holen-Sie-alles-aus-dem-neuen-Streaming-Dienst_182512620.html

Der neue Streaming-Dienst

Wir leben derzeit in einer Mediengesellschaft, die sich so stark weiterentwickelt hat und große Unterschiede zur Vergangenheit aufweist.

Netflix, Prime Video und Co. gehören derzeit in jeden Haushalt und sind so bekannt wie nie zuvor. Streaming ist der neueste Hit und so erfolgreich wie eh und je.

Das Disney sich eine Scheibe davon abschneiden wollte, ist nicht wunderlich und so entwickelte der große Medienkonzern eine eigene Streaming-Plattform bzw. Video-On-Demand-Dienst.

Am 12. November 2019 startete dieser bereits erfolgreich in den USA. In anderen Ländern wie Deutschland ist der Dienst seit dem 24. März 2020 verfügbar. In Frankreich z.B. wurde der Start des Dienstes auf den 07. April 2020 verschoben – dies auf Grund des aktuell voranschreitenden Virus COVID-19. [1]

Disney+ macht nicht nur Netflix und Co. durch die Alternativangebote Konkurrenz, sondern entfernt „Disney Exclusive Inhalte“ wie z.B. „Marvel“ oder „Star Wars“ auf den Streaming-Plattformen. Dies hat zur Folge das Netflix und Amazon Prime Video seine Angebotsliste minimieren mussten.


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https://praxistipps.chip.de/disney-plus-preis-rabatt-geraete-und-account-teilen-infos_116372

Was uns Disney+ bietet

Disney+ setzt neben der Eigenmarke „Disney“ auf Inhalte wie „Marvel“, „Pixar“, „Lucasfilm“, „National Geographic“, „20th Century Studios“, „die Simpsons“, sowie alle Filme der „Indiana Jones“ und „Fluch der Karibik“-Reihe. Sie wollen den Schwerpunkt auf Film- und Serieninhalte legen und zudem Klassiker wie „Steamboat Willie“ an Bord nehmen. Neben diesen Angeboten bietet Disney+ zudem auch Bonusmaterial diverser Inhalte an. So ganz wie bei Netflix und Co. ist der Streaming-Dienst dann doch nicht.

Wie sieht es mit der Bildqualität aus? Alle Inhalte streamt der Anbieter in HD und 4K/UHD und teilweise mit HDR (falls dies technisch möglich ist).

Wie viele Benutzerprofile sind pro Account möglich? Es lassen sich bis zu sieben Nutzerprofile pro Account anlegen. Jedoch ist es nur möglich vier Streams gleichzeitig laufen zu lassen – d.h. auf vier verschiedenen Geräten ist es möglich die Inhalte gleichzeitig zu streamen.

Die „Disney Exclusive Serien“ werden zum Teil in periodischer Ausstrahlung in Episoden herausgebracht. Das heißt ihr habt anfangs nicht bei den gesamten Inhalten Zugriff auf die komplette Staffel einer Serie. Baby Yodas Auftritt in „The Mandalorian“ ist hier ein gutes Beispiel dafür. Derzeit sind nach dem Start nur die ersten beiden Folgen (sog. Kapitel) verfügbar.

Bei anderen Inhalten verhält es sich jedoch anders. Inhalte die älter oder kein Serienformat sind, sind zu Beginn an vollständig verfügbar.

Falls ihr Inhalte für unterwegs sucht ist es auch möglich, diese ganz einfach zu downloaden. Auch Disney+ bietet den Käufern dieses Feature an.


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https://giphy.com/explore/steamboat-willie

Was kostet Disney+ ?

Die Kosten belaufen sich für ein 12-monatiges Abonnement auf 69,99€ und auf einen monatlichen Preis von 6,99€.

Vor dem Start des Streaming-Dienstes wurde von Disney ein monatlicher Preis von 4,99€ genannt. Diesen konnten sie jedoch nicht einhalten und mussten den monatlichen Preis um zwei Euro erhöhen.

Wer schnell war konnte sich vor dem Start am 24. März 2020 einen kleinen Rabatt für das Jahresabonnement sichern.

Falls ihr euch nicht sicher seid, ob euch der Dienst mit ihren Inhalten überzeugen kann, der kann ein kostenloses 7-Tage Abonnement in Anspruch nehmen. Doch Vorsicht, nach dem abschließen dieses Abos werden die monatlichen 6,99€ nach 7 Tagen automatisch mit der hinterlegten Zahlungsmethode bezahlt. Rechtzeitige Kündigung bringt euch aus dem Abonnement heraus!


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https://www.allround-pc.com/news/2020/disney-aktuell-mit-fruehbucher-jahres-abo-fuer-5999-euro

Fazit

In unserem Test stellten wir fest das „Disney+“ Streaming-Diensten wie Netflix und Co. eine große Konkurrenz sein wird. Neben etlichen Inhalten bietet der Dienst auch einen günstigen monatlichen Preis, der sogar Netflix von der Leinwand stoßt. Disney+ legt somit einen hervorragenden Start hin.

Der Video-On-Demand-Dienst ist auf verschiedenen Plattformen ob Smart-TV, Fire TV Stick, Smartphone, Chromecast, PlayStation 4, Xbox One oder Tablet als App gratis verfügbar. Die Registrierung verläuft schnell und ohne Komplikationen und bietet mit einer gigantischen Auswahl an Filmen und Serien genug für die Tage zu Hause mit der Maus und einer Reise durch die Vergangenheit/Zukunft.


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https://www.dw.com/de/streaming-disney-m%C3%B6chte-mehr-als-nur-mickey-mouse-sein/a-51197275

Was haltet Ihr von dem neuem Streaming-Dienst Disney+?

Lasst es uns in den Kommentaren wissen!


Autor: Lissa

Vefasst am: 25.03.2020


 

Anime & Manga – Kategorien auf derofa.de

Die bunte und vielfältige Welt der Anime und Manga ist für viele Fans eine fantastische Welt voller Eigenarten. Ob die mitunter ausgefallenen Genre oder die unterschiedlichen Stile der Zeichnungen und Geschichten. Die beiden Kunstformen aus Japan erfreuen sich insbesondere seit den 90er Jahren auch international stetig wachsender Popularität.

Mittlerweile sind Anime und Manga für Japan zum kulturellen Exportgut geworden.[1] Für Fans sind die Kunstformen ohnehin längst nicht mehr wegzudenken.


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https://www.moviepilot.de/news/was-ist-ein-anime-welche-anime-genres-und-anime-zielgruppen-gibt-es-187918

Was findet Ihr auf derofa.de?

Auf derofa.de stoßt Ihr auf zahlreiche Anime- und Mangawerke. Deshalb  möchten wir im Folgenden erläutern, für welche Kategorien wir uns entschieden haben und nach welchen Kriterien wir die Werke in diese einordnen.

Wir orientieren uns dabei an der Einordnung in Alters- bzw. Zielgruppen, wie sie in Japan von Manga-Magazinen umgesetzt wird. Dies hat gewisse Vor- und Nachteile (dazu später mehr).


Anime Kategorie auf derofa.de


Wer ließt mein Magazin?

Die Idee der Magazine ist die, dass bestimmte Werke eine bestimmte Leserschaft ansprechen. So schauen Sie sich nach geeigneten Werken für Ihr Magazin um und veröffentlichen dann diese in der Hoffnung, ihre Zielgruppe zu treffen und somit möglichst viele Einheiten zu verkaufen.

Das wohl bekannteste Magazin ist das „Weekly Shōnen Jump“ aus dem „Shueisha“ Verlag. Dies gibt es bereits seit 1968 und brachte Meilensteine wie „Dragon Ball“ (), Naruto () One Piece und viele weitere hervor.[2]  Wie der Name schon sagt handelt es sich um ein „Shōnen-Magazin“.  Shōnen ist die japanische Bezeichnung für „Junge“, „Jugendlicher“. Das Magazin richtet sich also an männliche heranwachsende Leser im Alter von etwa 9 bis 18 Jahren.[3] 


Cover einer Ausgabe des „Weekly Shōnen Jump“

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https://www.comixology.com/Weekly-Shonen-Jump-Vol-323-04-23-2018/digital-comic/650450

Wo ist der Haken?

Wir haben es schon angedeutet. So einfach ist die Einteilung dann doch nicht. Dies hat mehrere Gründe. Zum einen handelt es sich bei Anime & Manga wie auch bei Filmen und Serien, um künstlerische Werke deren Grenzen von Genre und Zielgruppen immer wieder verschwimmen. Zum anderen gibt es bspw. Werke wie „Pokemon“, die für eine junge Zielgruppe ausgerichtet sind und dennoch eine enorm große jugendliche und Erwachsene Fangemeinde vereint. Die Leser- oder Zuschauerschaft  besteht also tatsächlich niemals nur aus der Kernzielgruppe. Aus einer Umfrage im Jahr 2006 unter weiblichen Fans ging hervor, dass die meisten Leserinnen das eigentlich an Jungen gerichtete „Weekly Shōnen Jump“ favorisieren. Und das noch vor allen anderen Publikationen für weibliche Leser.[4] 

Außerdem kommt es immer wieder vor, dass Magazine ein Werk veröffentlichen, welches nicht unebdingt zu ihrer eigentlichen Zielgruppe passt. Als populäre Beispiele wären hier die Serien „Death Note“ und „Cowyboy Bebop“ zu nennen. Bei „Death Note“ handelt es sich um einen „düsteren Thriller, in dem Genies sich gegenseitig austricksen, verankert im Hier und Jetzt und realistisch gezeichnet, ohne viel Action oder einen klaren Helden, dafür mit vielen Dialogen und aufgeworfenen moralischen Fragen.“ wie es der Autor „acrupio“ so treffend formuliert hat.[5]  Klingt nicht unbedingt nach Stoff für Jungen sondern eher für Erwachsene. Die Manga-Version der bekannten und erfolgreichen Anime-Serie „Cowboy Bebop“ erschien sogar in einem Shōjo-Magazin – Shōjo ist das Gegenstück zu Shōnen und an junge weibliche Leserinnen gerichtet.


Nicht unbedingt Shōnen – die düstere Welt von „Death Note“

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©I-On New Media

Was halten wir davon?

Wir sind keine Fans davon, Werke in starre Ziel- oder Altersgruppen einzuteilen. Dafür sind diese Kunstwerke einfach viel zu vielschichtig und komplex. Dennoch halten wir die Einteilung für eine gute, grobe Orientierung, die einen ungefähren Eindruck vermittelt für welche Kernzielgruppe ein Werk ausgelegt ist.

Macht das Sinn?

Wir haben uns in der Redaktion gefragt ob eine Einteilung Sinn macht, wenn ein komplexes und erwachsenes Sci-Fi-Werk wie „Cowboy Bebop“ genau genommen unter Shojo (jung, weiblich) eingeordnet werden müsste. Verfehlt die Einteilung dann nicht den gewünschten Sinn, nämlich sich zurecht zu finden?

Deshalb haben wir uns entschieden, innerhalb der Redaktion für jedes Werk eine Einzelfallentscheidung zu treffen. Dabei beziehen wir unterschiedliche Quellen, wie aus welchem Magazin ein Werk stammt, was die Leserschaft dazu sagt und auch unsere persönliche inzwischen fundierte Einschätzung mit ein.

Dadurch erhoffen wir uns eine solide und nachzuvollziehende Einordnung und die gewünschte verbesserte Übersicht.

Ihr seid gefragt!

Letzten Endes sind natürlich auch unsere Leser gefragt und herzlich eingeladen ihre persönliche Einschätzung zu äußern. Ihr findet ein Werk völlig falsch abgelegt in Kategorie X? Schreibt es in die Kommentare und wir werden uns redaktionell beraten, ob eine Neueinteilung sinnvoll ist.


Die aktuellen Kategorien auf derofa.de

Kodomo – Zielgruppe Kinder

Bekannte Vertreter:
Pokemon, Beyblade, Hamtaro


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https://www.gamepro.de/artikel/pokemon-schwert-schild-koennen-wir-bald-wieder-mit-dem-echten-pokeball-jagen,3342605.html

Shōnen – Zielgruppe männliche Jugendliche

Bekannte Vertreter:
Dragonball, One Piece, Black Butler, Food Wars, Bleach, Naruto, My Hero Academia, Yu-Gi-Oh!


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https://phanimenal.de/index.php/2017/08/22/das-sind-die-10-staerksten-charaktere-im-dragonball-universum/2/

Shōjo – Zielgruppe weibliche Jugendliche

Bekannte Vertreter:
Sailor Moon,
Hana Yori Dango


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https://www.serienjunkies.de/news/sailor-moon-kinofilme-2020-angekndigt-96898.html

Josei – Zielgruppe weibliche Erwachsene

Bekannte Vertreter:
Nodame Cantabile, Chihayafuru


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https://www.zerochan.net/Nodame+Cantabile

Seinen – Zielgruppe männliche Erwachsene

Bekannte Vertreter:
Monster, Death Note, Cowboy Bebop, Lupin III, Tokyo Ghoul, Parasyte


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https://www.pinterest.de/pin/446419381784418956/

Autor: Jayes

Vefasst am: 16.08.2019


 

D-BOX – Der Kinosessel der bewegen soll

Man findet sie in immer mehr deutschen Kinos.
Sogenannte „D-BOX“ Kinosessel, also auf den Kinofilm abgestimmte, bewegliche Sitze, sind ein neuer Trend.
Lohnt sich das? Und was kostet der Spaß überhaupt?
Damit haben wir uns in unserem Artikel zum Thema „D-BOX“ beschäftigt.



In der Welt der Kinotechnik gab es schon immer Neuheiten. Ob der Umstieg von schwarz-weiß Film auf Farbfilm, der klassischen Filmrolle auf digitalen Film oder natürlich die Entwicklung des 3D-Films. Die Industrie sucht immer nach neuen Ideen, um die Gunst des Kunden zu gewinnen.


Was ist „D-BOX“ und wer steckt dahinter?

So auch das Unternehmen „D-BOX Technologies Inc.“ mit Sitz in Quebec (Kanada), welches mit seinen beweglichen 4D-Kinosesseln, mittlerweile in zahlreichen Kinos weltweit vertreten ist.
In Deutschland sind „Comfort/D-BOX Seats“ beispielsweise in einigen Kinos der bekannten Ketten „Kinopolis“ sowie „Cineplex“ verfügbar. Für welche Vorstellungen „Comfort/D-BOX Seats“ gebucht werden können, ist meist im Spielplan der Kinos entsprechend gekennzeichnet.


Quelle: www.halifaxbloggers.ca


Mit dem Slogan „Der Kinosessel, der bewegt“, wird die angeblich „neue Errungenschaft des modernen Kinos“ angepriesen.
Doch sind die Kinositze der gehobenen Klasse wirklich so bewegend? Oder doch nur überteuerter Luxus, den kein Cineast wirklich braucht?

Was würde sich besser eignen, als der sich aktuell auf Platz 1 der Kinocharts befindende Horror-Schocker „The Nun“, des mittlerweile sehr bekannten „Conjuring“ Horror-Franchise, um den Sesseln genauer auf den Bezug zu fühlen.

Dafür hat sich das Team von derofa.de kurzerhand in die Sessel eines Kinopolis Kinos geschwungen, um sich mithilfe von „The Nun“, selbst ein Bild zu machen.



Was bieten die „D-BOX Seats“ überhaupt?

Versprochen wird ein völlig neues Filmerlebnis mit den „Comfort/D-BOX Seats“, durch folgende Features:


  • Sensible fein justierte Technologie im Sessel
  • Bewegung des Sessels optimal abgestimmt mit Handlung, Dynamik und Atmosphäre des Films
  • Synchrone Bewegung der Sessel zu Bild und Ton
  • Drei Hauptbewegungsarten (vor und zurück, von Seite zu Seite, sowie hoch und runter)
  • Vibrationsfunktion
  • Vielzahl an Bewegungseffekten

Quelle: https://www.kinopolis.de/kp/angebote/d-box-der-kinosessel-der-bewegt/14 – Kinopolis Darmstadt


Wie funktioniert das?

Über den sogenannten „D-BOX Motion Code“, wird ähnlich wie bei einer digitalen Audiospur (z.B. dts oder Dolby Digital), ein Bewegungsmuster, passend zu den Geschehnissen, Handlungen und Emotionen im Film erstellt. Man könnte auch sagen eine „Bewegungsspur“.

Sogenannte „Bewegungsdesigner“ analysieren laut Kinopolis „die Filmsequenzen und kreieren die ultimative szenische Sitzbewegung“.

Die erstellten Daten sind also genau auf das jeweilige Werk zugeschnitten und programmiert.



Außerdem sind die Sessel „für die koordinierte Wiedergabe“ direkt mit der Projektion der Kinotechnik verbunden.
Ein Server synchronisiert dann diesen Bewegungscode, sowie Bild und Sound und leitet die passenden Effekte an die Kinositze weiter.

Man kann sich vorstellen, die Möglichkeiten sind dabei beinahe grenzenlos. Wie sich „D-BOX“ dann in der Praxis anfühlt, erfahrt Ihr im folgenden Abschnitt.

Praxistest

Die „Comfort/D-BOX“ Plätze des getesteten Kinopolis Kinos, sind ziemlich genau in der Mitte des Saales, welcher insgesamt mit 538 Sitzen aufwartet.
Dort befinden sich 2 Reihen mit jeweils 10 „D-BOX Seats“.

Also sind gerade mal 20 von 538 Sitzen, mit der aufwendigen Technik ausgestattet. Das zeigt schon, man darf sich als kleiner VIP fühlen, wenn die Bewegungen des Sitzes, von Gästen auf den herkömmlichen Sitzen, schon bei der Tech-Demo Werbung bemerkt und neidisch kommentiert werden.

Äußerlich muten die Luxus-Sitze gar nicht mal so spektakulär, sondern eher unscheinbar an. Rotes Leder/Kunstleder überzieht die Sitze und ein „D-BOX“ Logo befindet sich auf der Rückenlehne. Ansonsten unterscheiden sich die Sitze auf den ersten Blick gar nicht so sehr vom Standard.


„D-BOX“ Sitze in einem Kinopolis Kino


Das Leder hat den bekannten Nachteil, dass die Haut im Vergleich zu Stoff, deutlich mehr schwitzt. Trotzdem fühlt es sich angenehm und nicht billig an. Außerdem sind die Sitze sehr gut verarbeitet und die robuste Konstruktion lässt gleich erahnen, dass die Sessel für starke Beanspruchung und Nutzung in großen Filmtheatern ausgelegt zu sein scheinen.

Ein wesentlicher und mir persönlich wichtiger Unterschied zu herkömmlichen Kinositzen ist der Abstand der Plätze, denn der ist deutlich größer als üblich.
Jeder „D-BOX“ Sitz hat zwei eigene Armlehnen. Das erhöht den Komfort enorm, gerade wenn man einen Sitznachbarn hat, da somit der unangenehme Streit um die Armlehne entfällt.

Außerdem ist jeder Sitz, wie auch die herkömmlichen Kinositze, mit einem Getränkehalter ausgestattet, welcher bis zu 1L Becher fasst. 1,5L Becher können zwar gerade noch so genutzt werden, passen jedoch nicht ganz hinein und stehen eher wackelig.

Der Kinobesucher kann an einem Steuerungsfeld der Armlehne, die Intensität der Bewegungen des Sitzes in 3 Stufen regeln.


Steuerungsfeld des „D-BOX“ Sessels


Zugegeben, was Hersteller „D-BOX Technologies Inc.“ und Kinos versprechen, wird weitestgehend gehalten.
Obwohl die Bewegungen des Sitzes anfangs noch etwas ungewohnt sind und so manchen vielleicht sogar stören könnten, ist mit zunehmender Gewöhnung ein wesentlicher Vorteil beim Kinoerlebnis zu verzeichnen.

Sowohl kleine Nuancen, wie eine Kamerafahrt nach hinten, welche langsam durch ein nach hinten sinken des Sitzes untermalt wird, als auch schnelle Schreckmomente, wie das am Strick herunterkrachen einer Leiche, welches mit einer schnellen Längsbewegung des Sitzes ergänzt wird, sind spürbarer Mehrwert für einen Film.

Dies funktioniert genauso hervorragend wie Vibrationen, die der Sitz in nervenaufreibenden Szenen des Filmes einstreut. Dabei bleiben die Sitze erfreulicherweise jederzeit Synchron zum Leindwandgeschehen.

Ähnlich wie bei den in Freizeitparks inzwischen in Mode gekommenen Virtual-Reality Fahrten mit Achterbahnen, unterzeichnen die Bewegungen die Handlungen im Film enorm, was ein tieferes Kino-Erlebnis und ein „Mitten-drin-Gefühl“ schafft.

VR Unterstützung fällt bei den „Comfort/D-BOX Seats“ derzeit noch weg. Wie „D-BOX Technologies Inc.“ jedoch bereits gezeigt hat, ist auch VR Kompatibilität möglich. Möglicherweise blicken wir beim Kinogang in Zukunft nicht mehr auf die Leinwand, sondern in die Brille. Wenn Ihr mehr über die Zukunft und Gegenwart von Virtual-Reality erfahren wollt, empfehle ich Euch den Artikel zum Thema VR, von meiner Kollegin Lissa.



Fazit und Preis-Leistungs-Verhältnis

Technisch ist den „D-BOX Seats“ absolut nichts vorzuwerfen. Was an Technik in der Werbung versprochen wird, zeigt sich auch im Praxistest. Ob dies jedoch wirklich eine Errungungenschaft des modernen Kinos ist, muss jeder für sich selbst herausfinden. Ein außergewöhnliches Kinoerlebnis ergibt sich allemal.

Fakt ist: „D-BOX Seats“ bieten Mehrwert. Die Frage die sich eher stellt ist, lohnt sich das?

Mit einem Aufpreis von 6€ zur herkömmlichen Kinokarte, welche mit etwa 10€ zu Buche schlägt, zahlt man 60% mehr, als für das Standard Kinoerlebnis.

Zwei grundlegende Punkte die beachtet werden sollten sind also folgende…

1. Was für einen Film will ich sehen, in Bezug auf das Genre und die Handlung, damit „D-BOX“ wirklich zur Geltung kommt?

2. Wie regelmäßig will ich „D-BOX“ nutzen?



Zum ersten Punkt muss man klar konstatieren, „D-BOX“ kommt nur bei actionreichen und bewegungsintensiven Filmen richtig zur Geltung. Für ruhigere Dramen oder bspw. biografische Werke, lohnt sich D-BOX hingegen überhaupt nicht, denn dort könnten nur Kamerafahrten wirklich in Szene gesetzt werden.

Zum zweiten Punkt sei für Film-Fans gesagt: Einmal „D-BOX“ erleben muss sein!
Die Sitze eignen sich z.B. auch wunderbar als Überraschung für einen Ahnungslosen, dessen Aufpreis ihr heimlich übernommen habt.

Weitere Vorstellungen sollte man dann vom eigenen Freizeit-Budget und dem Eindruck den man gewonnen hat abhängig machen.

„D-BOX“ ist jedoch nur für Menschen zu empfehlen, welche nicht unter folgende Warnhinweise des Herstellers fallen:

Schwangere und Besucher mit Herzerkrankungen oder Beschwerden im Hals- und Rückenbereich sollten vor Benutzung ihren Arzt konsultieren. Die Nutzung des D-BOX Motion Systems wird für Kinder unter 10 Jahren nicht ohne elterliche Aufsicht empfohlen.“



Autor: Jayes

Vefasst am: 16.09.2018


 

Super Nintendo Classic Mini und Co. – Wieso der Trend?


Nintendo bringt das SNES Classic Mini auf den Markt.
Doch was kann der kleine Kasten und lohnt sich der Kauf? Das und mehr im Artikel von Lissa.



Seit dem 29. September 2017 ist die SNES Classic Mini nun schon im Handel und sorgte für viel Aufsehen.
Der Trend, retro Spiele oder Konsolen wieder neu aufzulegen steigt.
Doch wieso? Wieso haben wir als Spieler das Interesse an alten Spielen, wo es doch mittlerweile so viele Neuerungen gibt, sei es allein schon die Grafik der Spiele.
Wieso zieht es uns immer wieder zurück zu den alten Wurzeln? Kann eine SNES Classic Mini mit einer Nintendo Switch mithalten?
Mehr dazu in meinem Artikel.


Klein aber fein

Schon bereits seit der Veröffentlichung der NES Classic Mini am 10. November 2016, begann der Hype um Retro Konsolen.
Die Spieler wollten wieder zurück in die Vergangenheit genommen werden und sich mit älteren Spielen aus der Kindheit vergnügen.

Dabei kam es nicht mal darauf an, dass die Konsole keine der Leistungsstärksten ist, wie z.B. Playstation 4 oder Xbox One.
Hier ging es den Spielern nur um die Nostalgie. Und Nintendo macht da alles richtig. Sie verändern das Prinzip nicht, sondern lassen den Spielern einfach die Möglichkeit, wieder eines ihrer alten Lieblingsspiele zu spielen.

Was bietet die SNES Classic Mini uns?

In meinem Artikel werde ich nur auf die SNES Classic Mini eingehen.

Zur Konsole selbst: Die SNES Classic Mini hat gerade mal die Größe von 11×13 Zentimetern, was nicht mal auf die Größe einer Blu Ray kommt.
Sie hat ein geringes Gewicht und kommt mit zwei Controllern, einem USB Kabel und einem HDMI Kabel auf den Markt.

Die Controller halten was sie versprechen, denn es sind dieselben im Lieferumfang, wie schon damals bei der original SNES Konsole. Einziger Kritikpunkt ist die Kabellänge. Die Kabel haben eine Länge von Rund 1,5 Metern, was nicht gerade viel ist. Jeder Gamer kennt das Problem von früher. Die Kabellänge war zu kurz und reicht kaum vom TV bis zum Sofa.

Zum Glück bietet der Markt diverse Verlängerungskabel für die Controller an. Die Kosten belaufen sich dann auch nur auf ca. 9,99€. Das kann man Nintendo dann doch noch verzeihen.
Für den Preis kann man ruhig zugreifen, wenn man dadurch das Kabelproblem gelöst bekommen kann. Eine weitere Alternative bietet der 8-bitdo Wireless Controller, den ich selbst getestet habe und wärmsten empfehlen kann.

Das kleine Gerät wird durch den mitgelieferten USB Anschluss mit Strom versorgt, d.h. es gibt kein Netzteil wie bei üblichen Konsolen, sondern ihr könnt die Konsole mit dem USB Kabel direkt an den TV anschließen.
Alternativ habt ihr die Möglichkeit für wenig Geld einen extra Netzstecker dazu zu kaufen und so mit dem USB Kabel zu verbinden. Somit habt ihr dann eine Stromversorgung über eine normale Steckdose.



Retro Spiele Hits der 90er

Die Konsole hat 21 Spiele vorinstalliert. Damit liefert Nintendo Spiele Hits aus fast jedem Genre.
Damit ihr einen Überblick habt welche Titel dabei sind, hier eine Liste:

  • Contra III The Alien Wars (europäischer Titel: Super Probotector: Alien Rebels)
  • Donkey Kong Country
  • EarthBound
  • Final Fantasy III (jap. Titel: Final Fantasy VI)
  • F-ZERO
  • Kirby Super Star (europäischer Titel: Kirby’s Fun Pack)
  • Kirby’s Dream Course
  • The Legend of Zelda: A Link to the Past
  • Mega Man X
  • Secret of Mana
  • Star Fox (europäischer Titel: Starwing)
  • Star Fox 2
  • Street Fighter II Turbo: Hyper Fighting
  • Super Castlevania IV
  • Super Ghouls ’n Ghosts
  • Super Mario Kart
  • Super Mario RPG: Legend of the Seven Stars
  • Super Mario World
  • Super Metroid
  • Super Punch-Out!!
  • Yoshi’s Island
Eine kleine Überraschung ist auch Starfox 2, das nie offiziell erschienen ist. Spieler werden das erste Level von Starfox 1 durchspielen müssen, um Starfox 2 freizuschalten.

Schade finde ich hier jedoch, dass es viele weitere Spiele Hits NICHT auf die Konsole geschafft haben.
Wem die 21 Spiele dann doch zu wenig erscheinen, der hat die Möglichkeit sich seine SNES Classic Mini zu flashen und somit seine Spielesammlung zu erweitern.


Quelle: www.watson.ch


Vorteile der SNES Classic Mini

Durch die Speicherfunktion ermöglicht es euch die Konsole, jederzeit das Spiel abzuspeichern, was bei den damaligen Spielen sehr hilfreich erscheint.
Hinzu kommt noch die Möglichkeit einen Filter für die Bildgrafik (z.B. CRT-Filter) einzustellen. Dies ermöglicht z.B. eine Optik wie auf einem Röhrenfernseher. Mehr Nostalgie geht nicht.

Mit Knapp 80-100€ könnt ihr euch diese retro mini Konsole anschaffen.
Ich bin ein Kind der 90er Spiele und erhalte durch die SNES Classic Mini wieder die Möglichkeit, meine alten Lieblingsgames (und Neuentdeckungen) spielen zu können.
Einen großen Vorteil hatte ich noch gar nicht aufgezählt und zwar die Spielemodule. Diese müsst ihr auf der Classic Mini NICHT mehr wechseln. Ihr könnt einfach die Spiele wechseln indem ihr ins Menü geht und ein neues Spiel anwählt. Abspeichern jedoch nicht vergessen!

Mich hat die Konsole auf jeden fall gepackt.
Was mich gefesselt hat, fesselte auch Millionen von Spielern, denn die Verkaufszahlen belaufen sich weltweit auf 4 Millionen verkaufte Exemplare (Stand 01.02.2018).
Dies zeigt uns, dass wir noch lange nicht vom Retro Trend weg sind. Ich denke, dass wir uns gerade am Anfang befinden.
Laut Nintendo, wird es womöglich weitere retro mini Konsolen geben (N64 etc.).
Und diese werden vorraussichtlich genauso erfolgreich wie die Vorgänger.
Mit einer Nintendo Switch kann die mini Konsole im Endeffekt dann doch mithalten.
Mit einer Nintendo Switch kann die Mini Konsole im Endeffekt dann doch mithalten.

FAZIT

Das SNES Classic Mini wird laut Nintendo auch dieses Jahr weiter verkauft und die Produktion des Vorgänegers, dem NES Classic Mini, wird wieder aufgenommen.
Nintendo sieht die Konsolen als Gelegenheit an, das Interesse bei Spielern wiederzuerwecken, die schon länger nicht mehr gespielt haben oder die damals die Konsole selbst besessen haben.
Nintendo erhofft sich dadurch aber auch, dass mehr Interesse am Kauf einer Nintendo Switch entsteht.
Man kann gespannt sein was Nintendo uns noch so bieten wird.
Zuschlagen werden auf jeden Fall IMMER die Nostalgiker unter uns.


Autor: Lissa

Verfasst am: 08.06.2018


Virtual Reality – Zukunft oder Gegenwart?


Virtual-Reality ist in aller Munde.
Selbst Achterbahnhersteller nutzen die Technik bereits, um ein tieferes Erlebnis zu schaffen.
Nur ein Trend oder steckt mehr dahinter?
Unsere Autorin Lissa, hat sich genauer mit dem Thema beschäftigt.



Heutzutage sprechen wir im Zusammenhang mit Medien, viel von der Virtuellen Realität. Doch was ist diese Virtuelle Realität? Hat sie so viel Bedeutung in unserer Gegenwart? Wenn ja, welche Auswirkungen wird sie auf uns haben? Und wie wird sie sich entwickeln? Wird sie in Zukunft eine Rolle spielen oder wird sie zum Staubkorn und damit Teil unserer Vergangenheit?
Ich versuche in diesem Artikel den Fragen auf den Grund zu gehen.


Jeder wünscht sich einen Film so wahrnehmen zu können, als wäre man ein Teil davon. Als wäre man nicht nur Zuschauer.
Oder ein Spiel spielen zu können und das Gefühl zu haben wirklich im Spiel zu sein, das Gefühl der Realität zu bekommen. Nicht fern zu sein sondern inmitten dessen.

Was für ein Spieleerlebnis ermöglicht uns das? Ein weitaus fortgeschritteneres.

Großes Potenzial

Das dachten sich auch die Entwickler von Oculus Rift und kreirten bereits 2013 eine Entwicklerversion einer VR-Brille, mit einer Auflösung von 1280×800 Pixeln.
Bei den weiteren Entwicklerversionen verbesserte sich diese Auflösung bis hin zu 2160×1200 Pixeln. Die Entwicklungsprozesse wurden immer fortgeschrittener.
In der Virtual-Reality-Brille von Oculus VR, sahen viele enormes Potenzial.

Nach diesen Erfolgen und den Anfängen von Oculus Rift, meldeten sich Konkurenten wie HTC, mit der „Vive“-Brille und der Konsolengigant Sony mit „PlayStation VR“ und brachten 2016 erstmals ihre eigenen Produkte auf den Markt.
Der VR-Boom lief. Doch die Preise für diese Technologie, waren für Otto-Normalverbraucher dann doch etwas zu hoch angesetzt, was die Verkäufe nicht gerade ankurbelte.
Das Interesse war da, das Potential auch, doch gab es bei der Technik noch viele Komplikationen und noch zu wenig Material, mit dem die Entwickler arbeiten konnten.

Mittlerweile bietet z.B. Playstation VR, einige Spieletitel mehr, die VR-Kompatibel sind. Jahr für Jahr werden diese besser und komplexer.
Selbst „Disney“ hatte in Kooperation mit „Lenovo“ ein Virtual-Reality Spieleset für das Smartphone, mit dem Namen Star Wars: Jedi Challenges, im Dezember 2017 auf den Markt gebracht. Dieses Set bestand aus einer Virtual-Reality-Brille, einem Lichtschwert und einem Peilsender. Still gelegt wurde das Projekt danach nicht, denn es gab daraufhin noch weitere Updates, da sich das Spiel großer Beliebtheit erfreute.



Entwicklung und Fortschritt

Was zeigt uns das? Es zeigt, das wir im Jahre 2018 noch lange nicht am Ende sind, was die VR-Technologie betrifft. Im Gegenteil, wir sind erst am Anfang.

Früher war dieses Thema noch unvorstellbar und man war froh, auf seinem Röhrenfernseher ein Spiel zu spielen, was obwohl es grafisch so verpixelt war, dennoch so viel Freude bereitete.
Heutzutage ist daran nicht mehr zu denken. Die Technik ist Jahr für Jahr einen Schritt weiter.
Wenn Spieleentwickler sich mehr für die Technik von VR einsetzen würden und der Entwicklung helfen, könnte man in einigen Jahren Titel wie Far Cry oder ein neues The Witcher, in der virtuellen Realität spielen.
Das dies möglich ist, zeigte uns bereits die VR-Kompatibilität von Resident Evil und das märchenhafte Abenteuer einer Maus in Moss.

Vermutlich werden die kommende Jahre, Virtual-Reality noch zu dem Erfolg aufhelfen, welches es verdient und welches definitiv Zukunft hat.
Unsere Zukunft ist für Virtual-Reality offen. Die Medienwelt wird davon profitieren und den Nutzern ein Erlebnis bieten, was alles bisherige übertrumpfen wird.


Autor: Lissa

Verfasst am: 11.05.2018