Harry Potter und das verwunschene Kind - Das Theaterstück (2022)

Ich schwö­re fei­er­lich, dass ich ein Tunicht­gut bin

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Das Theaterstück

Har­ry Pot­ters magi­sche Geschich­ten haben unser Herz schon damals berührt und ste­hen bis heu­te für eine ein­zig­ar­ti­ge Rei­se durch eine magi­sche fan­ta­sie­vol­le Welt, mit Hexen und Zau­be­rern und aller­lei phan­tas­ti­schen Tier­we­sen.  Im Jahr 2007 ende­te die Geschich­te im Roman von “Har­ry Pot­ter und die Hei­lig­tü­mer des Todes” in Papier­form, von dem Jun­gen der über­leb­te. Die Kino­ver­fil­mung hat­te sei­ne Ver­öf­fent­li­chung  mit “Har­ry Pot­ter und die Hei­lig­tü­mer des Todes - Teil 2” im Jah­re 2011.

Am 26.Juni 2015 zum 18.Jahrestag der Ver­öf­fent­li­chung des ers­ten Har­ry-Pot­ter-Romans “Har­ry Pot­ter und der Stein der Wei­sen (1997)” ver­kün­de­te die Autorin J.K. Row­ling das es ein Pre­quel zu Harry’s Geschich­te geben wird. Im Jahr 2015 wur­de dann bekannt­ge­ge­ben, dass es sich eher um ein Sequel han­delt mit dem Namen “Har­ry Pot­ter and the cur­sed child”. Die Geschich­te dazu soll­te in einem 2-tei­li­gen Thea­ter­stück vor­ge­stellt wer­den. Man hat­te somit die Wahl das Stück in zwei Tagen oder das Musi­cal an einem ein­zi­gen Tag zu erle­ben. Dies führ­te zu kon­tro­ver­sen Dis­kus­sio­nen. Man müs­se sich somit zwei Tickets für ein Musi­cal kaufen.

Bereits einen Tag nach der Pre­mie­re in Lon­don, wur­de das Skript des Stücks am 31.Juli 2016 als gebun­de­nes Buch in den Han­del gebracht.

Fun Fact: Der 31. Juli ist sowohl Har­ry Pot­ters als auch J. K. Row­lings Geburts­tag.[1] Ein pas­sen­des Datum für solch eine Bekannt­ga­be bzw Ver­öf­fent­li­chung.

Wir von derofa.de möch­ten euch erzäh­len was wir vom neu­en Thea­ter­stück hal­ten. Wir hat­ten nun die Mög­lich­keit die­ses Stück 2022 in Ham­burg zu erleben.

Das Musi­cal in Ham­burg fei­er­te sei­ne Pre­mie­re am 5. Dezem­ber 2021 . Bereits im März 2020 soll­te das Stück sei­ne Pre­mie­re in Ham­burg fei­ern, dies wur­de jedoch auf­grund der COVID-19 Pan­de­mie mehr­fach verschoben.


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Die Handlung - 19 Jahre später

Es sind nun genau 19 Jah­re ver­gan­gen seit dem Har­ry Pot­ter Lord Vol­de­mort in die Hei­lig­tü­mer des Todes bezwun­gen hat. Nun sind Har­ry und Co. erwach­sen gewor­den und müs­sen sich mit dem All­tag rum­schla­gen. Har­ry Pot­ter (nun 37-Jah­re alt) ist jetzt ein Mit­ar­bei­ter des Zau­be­rei­mi­nis­te­ri­ums. Neben­bei, dreht sich jedoch alles um einen Sohn von Har­ry -  Albus Seve­rus Potter!

Sein Sohn ist nun 11-Jah­re alt und die Zeit ist reif für sei­ne ers­te Fahrt mit dem Hog­warts-Express. Der eher schüch­ter­ne, unsi­che­re Jun­ge hat Angst davor in Hog­warts zu Sly­the­rin zu kom­men. Sein größ­ter Wunsch ist es, so wie sein Vater oder auch sein älte­rer Bru­der auch vom magi­schen Hut nach Gryffin­dor geschickt zu wer­den. Es fühlt sich fast alles an wie frü­her - 19 Jah­re zuvor, als Har­ry Pot­ter das ers­te Mal in den Hog­warts-Express gekom­men ist.

Nach dem Albus Seve­rus sich von sei­nen Eltern ver­ab­schie­det hat beginnt sein neu­es Aben­teu­er. Er möch­te zugleich sehn­lichst auch so gute Freun­de wie sein Vater damals fin­den. So gute Freun­de wie Ron und Her­mi­ne. Im Hog­warts Express macht er eine neue Bekannt­schaft und trifft auf den Jun­gen Scor­pi­us Mal­foy. Eines ist klar - der Jun­ge Albus Seve­rus hat mit aller­lei Sachen in Hog­warts und in der Mug­gel­welt zu kämpfen.

Obwohl die bei­den Tei­le ins­ge­samt 6 Stun­den gehen, wur­de uns zu kei­ner Zeit lang­wei­lig. Die Hand­lung ist nicht platt erzählt wor­den und nimmt das Publi­kum von Sze­ne zu Sze­ne wei­ter mit ins nächs­te Abenteuer.


19 Jah­re spä­ter beginnt wie­der für “einen” Pot­ter die ers­te Fahrt im Hogwarts-Express

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Das Theaterstück - Schauspiel, Kostüm, Kunst

Da wir das Musi­cal in Ham­burg gese­hen haben kön­nen wir nur von der Erfah­rung in Ham­burg spre­chen und die­se bewerten.

Die Darsteller/Das Schauspiel

In Ham­burg wur­den etli­che Dar­stel­ler für die Rol­len gecas­tet. Das Ensem­ble besteht ins­ge­samt aus 35 Dar­stel­lern. Da die Dar­stel­ler sich immer mal wie­der abwechseln/ausgewechselt wer­den, möch­ten wir euch jetzt nicht alle auf­zäh­len. Klar ist zu sagen, dass die Akteu­re eine gran­dio­se Per­for­mence gezeigt haben. Der Schau­spie­ler in der Rol­le von Har­ry Pot­ter spielt den erwach­se­nen Har­ry so authen­tisch wie Dani­el Rad­cliff selbst - die Ähn­lich­keit zu Rad­cliff ist uns auch direkt ins Auge gesto­chen. Ins­ge­samt ist es eine sehr gut gecas­te­te Besetzung.

Wir sind auch beein­druckt das sich die Beset­zung so viel Text mer­ken kann - denn das Thea­ter­stück besitzt 2 Tei­le die alle an einem Tag vor­ge­führt wer­den (für ins­ge­samt 6 Stun­den), sprich dies for­dert noch mehr Text ein­zu­üben.  Es kam zu kei­ner Zeit zu Feh­lern - jeden­falls kei­ner der uns auf­ge­fal­len ist. Wirk­lich gran­dio­se Leis­tung der Beset­zung - Hut ab!


Die Beset­zung in Hamburg

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Die Kostüme

Hier wur­de sehr auf das Detail geach­tet. Jedes so klei­ne Merk­mal wur­de berücksichtigt.

Es wirkt alles so echt, fast so als wären wir auch ein Teil des Stücks - ein Teil der Welt von Har­ry Pot­ter! Wie schön sehen die Umhän­ge in Hog­warts aus? Oder Far­ben der Häu­ser. Zudem wur­den das Set­ting bzw. das Set fast schon perfektioniert.

Die Kulis­se lässt uns nicht dar­an Zwei­feln hier und jetzt an Ort und Stel­le zu sein, in der Welt von Har­ry Pot­ter. Erlebt es selbst und staunt über das Detail­reich­tum die­ser magi­schen Show.


Die Schü­ler von Hog­warts mit ihren Hausfarben

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Bühnenkunst - Lichteffekte und Co.

Kom­men wir zu unse­rem per­sön­li­chen High­light des Thea­ter­stücks. Die gezeig­ten Licht­ef­fek­te ob mit dem Zau­ber­stab, einem bewe­gen­den Bild oder einem Anruf in der Tele­fon­zel­le in Lon­don, in dem der Anru­fer ins Tele­fon gezo­gen wird - wir wur­den durch die­se Effek­te so sehr beein­druckt das wir 2-Mal hin­se­hen muss­ten, um zu erken­nen was da gera­de vor sich geht. Um zu erken­nen WIE solch eine Dar­stel­lung zu stan­de kom­men kann.

Alles wirkt so ver­dammt magisch und lie­be­voll, eine zau­ber­haf­te Welt die das Publi­kum im wahrs­ten Sin­ne “ver­zau­bert”. Hier hat sich John Tif­fa­ny als Thea­ter­re­gis­seur selbst übertroffen.

Wir kön­nen nur ver­träumt davon erzäh­len und wünsch­ten uns die­se magi­sche Welt erneut erle­ben zu dür­fen. Es ist ein gro­ßer Auf­wand den John Tif­fa­ny für das Stück erbracht hat. Das ist sehr zu bewun­dern. Denn das ist man sonst nur von ande­ren Musi­cal-Pro­duk­tio­nen gewohnt.

Tat­säch­lich gibt es etli­che Momen­te, in denen Büh­nen-Effek­te, Cho­reo­gra­fien und laut ein­set­zen­de Musik nahe­le­gen: Jetzt wird gesun­gen! Wird nicht. Statt des­sen wird gezau­bert. Es wird im gan­zen Stück kein Wort gesun­gen. Selbst das hat uns jedoch nicht gestört. Es hat einen gewis­sen Charme, wenn wir uns Gesang gewünscht haben, doch die Vor­füh­rung dies so cle­ver umge­setzt hat, das wir kei­nes mis­sen mussten!


Die Licht­ef­fek­te sind ein High­light der Show

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Fazit - ein Musical aus dem Herzen entsprungen

Wir kön­nen euch einen Besuch in dem Thea­ter­stück nur emp­feh­len. Die Geschich­te die 19-Jah­re spä­ter spielt, ver­setzt euch erneut in das Har­ry Pot­ter-Uni­ver­sum wel­ches ihr bereits ken­nen­ge­lernt habt.

Wir hat­ten zuvor beden­ken ob solch eine Hand­lung der Haupt­rei­he das Was­ser rei­chen kann - JA kann sie! Auch wenn Har­ry Pot­ter nicht der Haupt­prot­ago­nist die­ses Aben­teu­ers ist, gibt es genug Momen­te in denen wir alt­be­kann­te Gesich­ter wie­der tref­fen (und das nicht nur wenig). Es gibt Momen­te die wir bewun­dert und Sze­ne für Sze­ne mit­ge­fie­bert haben.

Das Thea­ter­stück bie­tet so viel! Neben authen­ti­schen Dar­stel­lun­gen, den so hoch gelob­ten Dar­stel­lern, einer humor­vol­len span­nen­den Geschich­te und mit den Licht­ef­fek­ten in Kom­bi­na­ti­on der dar­ge­stell­ten Umge­bung, bringt es uns uns 100% Har­ry Potter-Feeling.

Im die­sem Sin­ne - Mis­se­tat begangen.


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Trailer

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Habt ihr euch bereits ver­zau­bern las­sen? Wenn ja, hin­ter­lasst uns ein Kom­men­tar und erzählt uns eure Erfahrung.

Auch wenn wir bei Arti­keln kei­ne Wer­tun­gen ver­ge­ben, konn­te ich es mir nicht neh­men und eine Aus­nah­me machen und dem Musi­cal eine Wer­tung geben.


Wer­tung:   

Autor: Melis­sa

Ver­fasst am: 28.02.2022

Lese­zeit: ca. 5 Minuten


 

Dexter: New Blood (2021 - 2022)

  • 9/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 9/10
9/10

Her­aus­ra­gend

Mit “Dex­ter: New Blood” erscheint gegen Ende 2021 eine direk­te Fort­set­zung zum net­ten Seri­en­kil­ler von neben­an. In Deutsch­land fand die Pre­mie­re im Jahr 2021 auf der Strea­ming-Platt­form Sky statt.

Dex­ter Mor­gan ist zurück! In ins­ge­samt 10 Epi­so­den erfah­ren wir was mit Dex­ter pas­siert ist. Die lang ersehn­te Fra­ge wird beant­wor­tet und wir dür­fen in das neue Leben von Dex­ter Mor­gan blicken.

Es bleibt bei den 10 Epi­so­den, denn eine zwei­te Staf­fel ist bis­her nicht in Planung.

Ob wir von derofa.de erneut wie bei sei­nem Vor­gän­ger so begeis­tert vom But­cher waren, erfahrt Ihr in unse­rer Kritik.

Gen­re: Dra­ma, Thril­ler

Ori­gi­nal­ti­tel: Dex­ter: New Blood

Pro­duk­ti­ons­land: USA

Pro­duk­ti­ons­fir­ma: Show­time Networks

Showrun­ner: Cly­de Phillips

Regie: je Epi­so­de unterschiedlich

Dreh­buch: Cly­de Phillips

Pro­duk­ti­on: John Gold­wyn

Musik: Pat Irvin

Staf­feln: Staf­fel 1 (10 Epi­so­den) (2021-2022)

Län­ge: ca. 50-60  Minu­ten je Episode

Alters­frei­ga­be: FSK 18 (Stand: 15.02.2022)

Ver­öf­fent­li­chung: Staf­fel 01 (07.11.2021)

Uni­ver­sum: Dex­ter

Vor­gän­ger: Dex­ter (2006 - 2013)

Nach­fol­ger: bis­her kei­ner bekannt

Ähn­li­che Titel: Mind­hun­ter (2017), The Sin­ner (2017)

Wer­tung:   

Autor: Melis­sa

Ver­fasst am: 15.02.2022

Lese­zeit: ca. 3-4 Minu­ten (Direkt zum Fazit)

Dexter Morgan ist zurück!

Nach nun ca. acht Jah­ren erscheint die von Fans heiss ersehn­te Fort­set­zung zu Dex­ter (2006-2013). Die neue Serie von Show­time mit dem Titel “Dex­ter: New Blood” prä­sen­tiert sich im sel­ben Stil sei­nes Vor­gän­gers und ver­knüpft an bis­her gese­he­nes aus den letz­ten Staf­feln an. “New Blood” ist somit eine direk­te Fort­set­zung an das Staf­fel­fi­na­le von Dex­ter aus dem Jahr 2013.

In Deutsch­land wur­den die deut­schen Epi­so­den nur auf der Strea­ming-Platt­form Sky veröffentlicht.

“New Blood” hat ins­ge­samt 10 Epi­so­den die uns direkt ins Auge ste­chen. Sofort zu Beginn ver­fal­len wir in alte Erin­ne­run­gen. Denn selbst das Intro zur neu­en Staf­fel ist eine Art Hom­mage an das Ori­gi­nal wel­ches wie­der mit dem Dex­ter Ope­ning The­me unter­malt wur­de. Für einen klei­nen Vor­ge­schmack hören wir doch ein­mal in das Ope­ning von Dexter/New Blood rein.


Das bekann­te Ope­ning The­ma zu Dex­ter und New Blood

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©Show­time

Qualität vom Feinsten

Den­noch, die Fort­set­zung soll uns eigent­lich einen neu­en Dex­ter Mor­gan vor­stel­len. Erneut dür­fen wir uns über die sen­sa­tio­nel­le Leis­tung von Schau­spie­ler Micha­el C. Hall freu­en! Für uns ist und bleibt er immer Dex­ter Mor­gan. Die Schau­spiel­kunst von Micha­el lässt nichts zu wün­schen übrig. Er spielt sei­ne Rol­le als Dex­ter Mor­gan wie­der­holt beein­dru­ckend gut! Selbst nach 9 Jah­ren hat sich an sei­ner Leis­tung nichts verändert.

Neben dem “But­cher” bekom­men wir auch wie­der beein­dru­cken­de Neben­dar­stel­ler vor die Kame­ra.  Sie fül­len die Hand­lung mit bemer­kens­wer­ten Dar­stel­lun­gen, die enorm authen­tisch wir­ken und selbst neben einem Dex­ter Mor­gan nicht unter­ge­hen. Der rote Faden in der Hand­lung erstreckt sich in der Geschich­te durch die gesam­ten 10 Epi­so­den und macht die Erzäh­lung span­nend,  emo­tio­nal und auf­wüh­lend zugleich!

Pro­duk­ti­ons­stu­dio der Serie ist aber­mals Show­time in Koope­ra­ti­on für Deutsch­land mit Sky. Am Stu­dio hat sich nichts ver­än­dert, was man zur Regie jedoch nicht sagen kann. In “New Blood” ver­su­chen sich diver­se Regis­seu­re an der Gestal­tung der ein­zel­nen Epi­so­den. Dies fällt jedoch kei­nes­falls auf. Wäh­rend den 10 Epi­so­den erle­ben wir feins­tes Dex­ter-Fee­ling. Der Sound­track und das Set­ting stim­men ein, schon wie­der in das ver­rück­te Leben von Dex­ter Mor­gan zu bli­cken. Die Qua­li­tät bleibt in der gesam­ten Staf­fel kon­stant gut.


Alles bleibt beim Alten… oder nicht Dex­ter Mor­gan? (Micha­el C.Hall)

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©Show­time

Die Dexter-Atmosphäre

Wir spre­chen von einer sog. “Dex­ter-Atmo­sphä­re”. Doch was ist die­se? Um was han­delt “New Blood”? Wir ver­su­chen die Sto­ry spoi­ler­frei zu hal­ten, jedoch emp­feh­len wir die­se nur den Zuschau­ern,  wel­che das Ori­gi­nal 2006-2013 bereits gese­hen haben.

Dex­ter Mor­gan ist zurück! Die Hand­lung spielt 10 Jah­re nach den Ereig­nis­sen des Staf­fel­fi­na­les. Dex­ter Mor­gan war nie fort!  Er hat sich ein neu­es Leben mit dem Namen Jim Lind­say auf­ge­baut. Alles sieht und scheint so nor­mal aus. Etwas das sich Dex­ter vie­le Jah­re sehn­lichst gewünscht hat. Die Gesamt­heit wirkt und fühlt sich genau­so an wie früher.

Der einst furcht­lo­se Rächer mit sei­nem dunk­len Beglei­ter hat sei­ne Ver­gan­ge­heit auf­ge­ge­ben und ver­sucht sich in dem klei­nen Ört­chen Iron Lake unter die Bewoh­ner zu mischen. Er möch­te ganz und gar nicht auf­fal­len. Damals noch als Blut­spur-Ermitt­ler tätig, arbei­tet Jim oder sol­len wir sagen Dex­ter als Ver­käu­fer in einem Geschäft für Jagd­waf­fen und Ang­ler­be­darf - sehr iro­nisch, wenn man bedenkt, dass Dex­ter frü­her selbst ein Jäger war.

Eine Rei­he von Vor­fäl­len ereig­nen sich in Iron Lake und Dex­ter wird schnell bewusst, dass sein “düs­te­rer Beglei­ter” nie wirk­lich ver­schwun­den war.

Neben Ermitt­lun­gen in denen Dex­ter auch ver­wi­ckelt ist, taucht aus dem Nichts sein Sohn Har­ri­son auf. Dex­ter ist nun Vater mit einem dunk­len Geheim­nis und er bemerkt schnell, dass die­se Kom­bi­na­ti­on eines nor­ma­len Lebens und die des alten Dex­ter Mor­gans zu Kom­pli­ka­tio­nen füh­ren kann. Ihm wer­den vie­le Stei­ne in den Weg gelegt, sodass klar wird, dass ein nor­ma­les bür­ger­li­ches Leben schwie­rig wird, für Dex­ter viel­leicht sogar unmög­lich ist.

Ob inner­halb der 10 Epi­so­den auch alt­be­kann­te Gesich­ter zu sehen sind, wol­len wir euch hier und jetzt nicht ver­ra­ten. Umso schö­ner ist es für euch “unwis­send” zu sein und evtl. über­rascht zu wer­den. “New Blood” fühlt sich ein­fach genau­so an wie damals. Ja, das ist für uns die Defi­ni­ti­on der “Dex­ter-Atmor­sphä­re”. Genau das Rich­ti­ge für ein­ge­fleisch­te Dexter-Fans!


Har­ri­son (Jack Alcott) und Dex­ter (Micha­el C.Hall) ver­su­chen ein nor­ma­les Leben zu füh­ren und fin­den sich erneut inmit­ten einer Ermitt­lung der Poli­zei wieder.

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©Show­time

Fazit - altbewährtes bleibt Gut

Zur per­fek­ten 10/10 hat es jedoch nicht ganz gereicht . War­um nur ? Wie emp­fin­den die neue Serie (Staf­fel) über­aus gut und wir sind durch­aus zufrie­den mit dem Ergeb­nis, jedoch stel­len wir als Dex­ter-Fan schnell fest „Ja, die Ori­gi­nal­se­rie ist und bleibt das Meisterwerk!“.

Die­se Fort­set­zung kann dem Vor­gän­ger nicht das Was­ser rei­chen. Dafür hat doch noch etwas gefehlt. Etwas das wir in Dex­ter so zu tiefst ver­schlun­gen haben. Oder ist es ein­fach die Ent­wick­lung der Geschich­te? Alles ver­än­dert sich, alles wird neu? Jeden­falls manchmal…

In sum­ma sum­ma­rum haben die Pro­du­zen­ten nun die Hand­lung des Bay Har­bor But­chers und sei­nem düs­te­ren Beglei­ter eine wür­di­ge Fort­set­zung bzw. ein wür­di­ges “Ende” gege­ben. Denn es ist noch frag­lich ob es zu einer wei­te­ren Staf­fel von “New Blood” kom­men wird.

Wir wür­den das Ende so wie es jetzt geschrie­ben ist am liebs­ten genau so belas­sen. Aber wer weiß, denn die Krea­ti­vi­tät der Autoren weist manch­mal kei­ne Gren­zen auf.


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Trailer

Der offi­zi­el­le deut­sche Trai­ler zu “Dex­ter: New Blood”.

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©Show­time | Sky

Was hal­tet Ihr von der heiss ersehn­ten Fort­set­zung von Dex­ter? Teilt eure Gedan­ken zu „New Blood“ mit uns in der Kom­men­tar­sek­ti­on! Wir wür­den uns freu­en. Und der „Bay Har­bor But­cher“ auch.


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The Witcher (2019 – …)

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©Net­flix
  • 8.5/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 8.5/10
8.5/10

Aus­ge­zeich­net

Mit “The Wit­cher” läu­te­te Net­flix im Jahr 2019 den Start einer neu­en Seri­en­ad­ap­ti­on rund um Ger­alt von Riva ein.

Bücher­wür­mern und Video­spie­lern ist der mutier­te Hexer bereits bes­tens bekannt. Die Net­flix-Serie will sich zwar an der Buch­vor­la­ge ori­en­tie­ren, doch steckt nicht viel­leicht auch etwas Video­spiel in der Produktion?

Was die ein­zel­nen Staf­feln bis­her zu bie­ten haben, ver­ra­ten wir euch über­sicht­lich in unse­ren Kri­ti­ken zu “The Witcher”.

Gen­re: Fan­ta­sy, Action, Aben­teu­er

Ori­gi­nal­ti­tel: The Witcher

Pro­duk­ti­ons­land: USA, Polen

Pro­duk­ti­ons­fir­ma: Net­flix | Sean Dani­el Com­pa­ny, Still­king Films, Pla­ti­ge Image, One of Us, Cinesite

Showrun­ner: Lau­ren Schmidt Hissrich

Regie: Alik Sak­ha­rov, Alex Gar­cia Lopez, Char­lot­te Bränd­ström, Marc Jobst, Ste­phen Sur­jik, Sarah O’Gor­man, Ed Bazal­get­te, Loui­se Hooper

Dreh­buch: Lau­ren Schmidt Hiss­rich, Jen­ny Klein, Beau DeMa­yo, Declan de Bar­ra, Sneha Koor­se, Hai­ly Hall, Mike Ost­row­ski, Cla­re Hig­gins, Sneha Koor­se, Mat­thew D’Ambrosio

Pro­duk­ti­on: Sean Dani­el, Jason Brown, Tomasz Bagiń­ski, Jaros­ław Saw­ko, Lau­ren Schmidt Hiss­rich, Alik Sakharov

Musik: Sonya Belou­so­va, Gio­na Ost­i­nel­li (Staf­fel 01) | Joseph Tra­pa­ne­se (Staf­fel 02)

Staf­feln: Staf­fel 01 (8 Epi­so­den) (2019), Staf­fel 02 (8 Epi­so­den) (2021), Staf­fel 03 (ange­kün­digt)[1]

Län­ge: ca. 47-67 Minu­ten je Episode

Alters­frei­ga­be: 16 (lt. Net­flix) (Stand: 08.02.2022)

Ver­öf­fent­li­chung: Staf­fel 01 (20.12.2019), Staf­fel 02 (17.12.2021), Staf­fel 03 (ange­kün­digt)

Uni­ver­sum: The Wit­cher

Nach­fol­ger: The Wit­cher: Night­ma­re of the Wolf (Pre­quel, Ani­ma­ti­ons­film) (2021), The Wit­cher: Blood Ori­gin (Pre­quel, Real­se­rie) (2022)

Ähn­li­che Titel: The Man­da­lo­rian (2019 – …), Cow­boy Bebop (2021)

Quel­len
https://en.wikipedia.org/wiki/The_Witcher_(TV_series) | https://de.wikipedia.org/wiki/The_Witcher_(Fernsehserie)#Episodenliste

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Lese­zeit Beschrei­bung: ca. 1 Minute

Beschreibung - Hexer in Serie

Mit “The Wit­cher” ver­öf­fent­lich­te Net­flix im Jahr 2019 eine neue Seri­en-Adap­ti­on rund um den Hexer Ger­alt von Riva.

Die Serie basiert auf der pol­ni­schen Buch­rei­che des Autors Andrzej Sap­kow­ski, der soge­nann­ten “Ger­alt-Saga”.

Inter­na­tio­na­le Bekannt­heit und pop­kul­tu­rel­le Rele­vanz erlang­ten die Geschich­ten über den “wei­ßen Wolf” ins­be­son­de­re durch die Video­spiel-Inter­pre­ta­tio­nen des pol­ni­schen Ent­wick­ler­stu­di­os CD Pro­jekt RED.

Des­sen drit­ter Teil aus dem Jah­re 2015 erhielt laut Ent­wick­ler mehr als 800 Aus­zeich­nun­gen, davon ca. 250 für das Spiel des Jah­res.[1]

Die neue Net­flix-Serie ori­en­tiert sich an den Büchern von Sap­kow­ski, setz­te jedoch Cha­rak­te­re und/oder Ereig­nis­se in einen ande­ren Kon­text zur Vor­la­ge.[2] Im Ver­hält­nis zum Video­spiel “The Wit­cher 3: Wild Hunt” (2015), erzählt die Fan­ta­sy-Serie eine Vor­ge­schich­te mit einem jün­ge­ren Ger­alt von Riva.

Die Haupt­rol­le des Ger­alt wird vom bri­ti­schen Schau­spie­ler Hen­ry Cavill ver­kör­pert, der beson­ders für sei­ne Rol­le als Super­man in den Comic-Ver­fil­mun­gen “Man of Steel” (2013) sowie “Bat­man vs. Super­man” (2016) bekannt ist. In wei­te­ren Rol­len sind Freya All­an sowie Anya Cha­lo­tra zu sehen.

Die ers­te Staf­fel umfasst acht Epi­so­den und wur­de am 20. Dezem­ber 2019 auf der Strea­ming-Platt­form Net­flix veröffentlicht.

Eine zwei­te Staf­fel wur­de von Net­flix am 17. Dezem­ber 2021 ver­öf­fent­licht und umfasst erneut acht Epi­so­den.[3] Eine drit­te Staf­fel ist ange­kün­digt, soll wohl aber frü­hes­tens 2023 erschei­nen.[4]

Review - Staffel 01 (2019)

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Wer­tung:  

Autor: Jan­nik

Ver­fasst am: 29.02.2020

Lese­zeit: ca. 4 Minu­ten (Direkt zum Fazit der ers­ten Staf­fel)


“Der weiße Wolf”

In der Haupt­hand­lung der eigent­li­chen Geschich­te von “The Wit­cher” - die in der neu­en Serie nur grob ange­deu­tet wird - wur­de Ger­alt von Riva als Kind von sei­ner Mut­ter, der Zau­be­rin Visen­na, in der alten Fes­tung der Hexer “Kaer Mor­hen” zurück gelas­sen. Dort erhielt er durch Muta­tio­nen, wäh­rend der Aus­bil­dung zum Hexer, über­na­tür­li­che phy­si­sche Kräf­te und geis­ti­ge Fähig­kei­ten.[5]

Hexer wer­den in der Welt von “The Wit­cher” als aus­sät­zi­ge, absto­ßen­de und ver­ach­tens­wer­te Geschöp­fe betrach­tet. Das bekämp­fen von Mons­tern ist jedoch ihre Spe­zia­li­tät und wird des­halb klas­si­scher­wei­se mit Gold vergütet.

Mit sei­nem Pferd Plöt­ze streift Ger­alt durch das Land. Durch eine Schick­sal­haf­te Begeg­nung und der soge­nann­ten “Vor­her­se­hung”, ist er mit einem Kind aus dem König­reich Cin­tra ver­bun­den. Als das ver­fein­de­te König­reich Nilfgaard in Cin­tra ein­mar­schiert, holt Ger­alt die Ver­ant­wor­tung aus der Vor­her­se­hung ein und er macht sich auf die Suche nach dem Kind.

Außer­dem dreht sich die ers­te Staf­fel der Serie um eine Zau­be­rin, die den Fans bereits bes­tens bekannt sein soll­te sowie ande­re Weg­ge­fähr­ten von Ger­alt. Die­se möch­ten wir an die­ser Stel­le jedoch nicht verraten.


Schau­spie­ler Hen­ry Cavill als “der wei­ße Wolf” in der Net­flix Serienadaption

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Gamer-Herzen & Leseratten

Wir behaup­ten ein­fach mal: Nur ein­ge­fleisch­te Fan­ta­sy-Fans unter den Lese­rat­ten kann­ten die “Ger­alt-Saga” des pol­ni­schen Buch­au­tors Andrzej Sap­kow­ski, bevor das Ent­wick­ler­stu­dio CD Pro­ject RED im Jahr 2007 mit ihrer Spie­le­rei­he für grö­ße­re inter­na­ti­on­le Bekannt­heit des Hexers sorgte.

Mit dem drit­ten Teil “The Wit­cher 3: Wild Hunt” erreich­te das Fan­ta­sy-Epos schließ­lich sogar den Main­stream und war für vie­le DAS Video­spiel des Jah­res - wenn nicht sogar das bes­te Spiel der ver­gan­ge­nen Deka­de. Heu­te gilt es zwei­fels­oh­ne als Maß­stab im Rollenspiel-Genre.

Dass Net­flix nun eine neue Serie rund um den wort­kar­gen und abge­klär­ten Mons­ter­schläch­ter Ger­alt in Auf­trag gege­ben hat, liegt des­halb wohl vor allem am gro­ßen Erfolg des Video­spiels - auch wenn die Serie offi­zi­ell auf der Buch­vor­la­ge von Sap­kow­ski basiert.

Die Ver­mu­tung liegt nahe, dass sich bei der Umset­zung nicht nur die Bücher, son­dern auch die Video­spiel­rei­he genau­er ange­schaut wur­de, um die zahl­rei­chen Fans des Mons­ter­jä­gers nicht zu verprellen.

Ger­alt von Riva ist jeden­falls ganz bestimmt ein Name der Gamer-Her­zen höher schla­gen lässt und für eine hohe Erwar­tungs­hal­tung bei Fans der Bücher und Video­spie­len glei­cher­ma­ßen sorgte.


Eini­ge Cover der Buch­vor­la­ge die als “Ger­alt-Saga” bezeich­net wird

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Quel­le: https://fictionhorizon.com/best-order-to-read-the-witcher-books/

Links Mons­ter­schläch­ter Ger­alt aus dem Video­spiel von CD Pro­jekt RED. Rechts der bri­ti­sche Net­flix-Wit­cher Hen­ry Cavill.

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Quel­le: https://unleashthegamer.com/netflix-witcher-games-books/

High-Fantasy

Wer den Stoff von “The Wit­cher” kennt und bereits Bekannt­schaft mit der düs­te­ren und bezau­bern­den Fan­ta­sy-Welt gemacht hat, der fühlt sich sofort hei­misch in den Lan­den, die uns sti­lis­tisch gera­de­wegs in eine magi­sche Ver­si­on des euro­päi­schen Mit­tel­al­ters ver­set­zen. Sowohl in sei­ner alter­tüm­li­chen Spra­che als auch in sei­nen Kulis­sen erin­nert die Serie an ähn­li­che Wer­ke im Gen­re wie z.B. “Game of Thro­nes” (2011-2019).

Typisch für das High-Fan­ta­sy-Gen­re ist auch, dass “The Wit­cher” nicht immer leicht zu ver­ste­hen ist und viel Auf­merk­sam­keit vom Zuschau­er erfor­dert. Unglück­li­cher­wei­se ver­stär­ken die Pro­du­zen­ten die­sen schwie­ri­ge­ren Zugang noch, indem sie die Serie teil­wei­se zeit­lich durch­ein­an­der erzäh­len. Dabei tref­fen ver­schie­de­ne Zeit­ebe­nen auch mal inner­halb einer Fol­ge auf­ein­an­der und müs­sen im Kopf erst ver­knüpft und ein­ge­ord­net wer­den. Dies kann ver­wir­rend sein und man­ches mal kon­fus und chao­tisch wirken.

Unse­re Erwar­tun­gen erfüllt die neue Serie um den Hexer trotz die­ser schwie­ri­gen Ver­bin­dung. In einer Kom­bi­na­ti­on sei­ner Stär­ken und Bestand­tei­le, weiß der wei­ße Wolf abzuliefern.

Da wäre als Basis die inter­es­san­te Geschich­te, die trotz oder gera­de wegen der meh­re­ren Zeit­ebe­nen, gut mit­ein­an­der ver­zahnt scheint. Für die Ohren wäre da die über­aus stim­mi­ge Musik, die zwar nicht ganz an den Sound­track vom Video­spiel “The Wit­cher 3: Wild Hunt” her­an kommt - ganz ein­fach deshalb:


 

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©CD Pro­jekt RED | Das hier ver­wen­de­te, urhe­ber­recht­lich geschütz­te Mate­ri­al, dient nur zu Rezen­si­ons- sowie Ver­an­schau­li­chungs­zwe­cken. Die Rech­te des Mate­ri­als lie­gen bei den genann­ten Rech­te­inha­bern. Eine Ver­viel­fäl­ti­gung ist strengs­tens untersagt.

Aber den­noch für eini­ge Gän­se­h­aut­mo­men­te sor­gen kann:

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©Net­flix | Das hier ver­wen­de­te, urhe­ber­recht­lich geschütz­te Mate­ri­al, dient nur zu Rezen­si­ons- sowie Ver­an­schau­li­chungs­zwe­cken. Die Rech­te des Mate­ri­als lie­gen bei den genann­ten Rech­te­inha­bern. Eine Ver­viel­fäl­ti­gung ist strengs­tens untersagt.

Ästhe­ti­sche, mär­chen­haf­te Umge­bun­gen sowie eine Pri­se Bru­ta­li­tät im Kamp­fe, sor­gen für die visu­el­len Rei­ze. Abge­run­det wird das Kon­strukt durch eine unge­wöhn­li­che, bit­ter­sü­ße Lie­bes­ge­schich­te. All die­se Ele­men­te füh­ren zu einer Sog­wir­kung und laden zum Ein­tau­chen in eine ganz eige­ne Welt ein.


Der 32-jäh­ri­ge Bri­te Joe Batey spielt Rittersporn

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Fazit – Ein verheißungsvoller Aufbruch

Nicht weni­ge Fans mach­ten sich sor­gen, ob eine Serie zur “Ger­alt-Saga” wirk­lich funk­tio­nie­ren kann. Doch Net­flix und die Pro­du­zen­ten bewei­sen auf­grund hoher Pro­duk­ti­ons­qua­li­tät, dass sie es kann.

Trotz sei­ner etwas kryp­ti­schen Erzäh­lung und zeit­li­chem Wirr­warr, bie­tet “The Wit­cher” in sei­nen acht Epi­so­den vie­le span­nen­de TV-Momen­te. Der auf­fäl­lig gut gewähl­te Cast sowie das soli­de Skript funk­tio­nie­ren als Fun­da­ment und erge­ben in Kom­bi­na­ti­on mit Musik und visu­el­len Schau­wer­ten eine aus­ge­zeich­ne­te Serie.

Ein ver­hei­ßungs­vol­ler Auf­bruch also für unse­ren Hexer Ger­alt und sei­ne Gefähr­ten. Doch fest­stel­len muss man auch: Staf­fel eins schafft, ähn­lich wie die Star Wars-Serie “The Man­da­lo­rian”, nur eine ers­te Grund­la­ge und wird erst im Ver­bund mit wei­te­ren Staf­feln wirk­lich zu einer epi­schen Rei­se wer­den kön­nen. Der Grund­stein ist jeden­falls gelegt und Nach­schub bereits für den 17. Dezem­ber 2021 ange­kün­digt.[6] Bleibt zu hof­fen, dass “The Wit­cher” uns wei­ter­hin durch sei­ne Stär­ken ver­zau­bern und ent­zü­cken wird.


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Trailer - Staffel 01

Der offi­zi­el­le deut­sche Trai­ler zur ers­ten Staf­fel von “The Witcher”

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Review - Staffel 02 (2021)

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Wer­tung:  

Autor: Jan­nik

Ver­fasst am: 03.02.2022

Lese­zeit: ca. 2 Minu­ten (Direkt zum Fazit der zwei­ten Staf­fel)


Cirilla im Zentrum

Vor etwa zwei Jah­ren erschien die ers­te “The Witcher”-Staffel rund um den Mons­ter­schläch­ter Ger­alt von Riva. Die­se han­del­te selbst­re­dend vom namens­ge­ben­den Hexer. Doch vor allem die Zau­be­rin Yenne­fer von Ven­ger­berg  (Anya Cha­lo­tra), spiel­te eine wesent­li­che Rol­le und erhielt als detail­liert aus­for­mu­lier­ter Cha­rak­ter mit gro­ßer Per­sön­lich­keit, ihre Ein­füh­rung als wich­ti­ge Haupt­fi­gur der Serie.

Da ist es nicht ver­wun­der­lich, dass die Macher rund um Showrun­nerin Lau­ren Schmidt Hiss­rich, die­ses mal einem nicht weni­ger wich­ti­gen Cha­rak­ter aus dem “The Witcher”-Universum die gro­ße Büh­ne geben. Schließ­lich will das Uni­ver­sum aus den Vor­la­gen ent­fal­tet und die Geschich­te wei­ter­ge­bracht wer­den. Die­ses mal steht alles ganz im Zei­chen des Kin­des aus der Vorsehung.

Wäh­rend Ger­alt die Vater- und Beschüt­zer­rol­le über­nimmt, sucht Ciri nach sich selbst. Nach­dem das Mäd­chen auf­grund des krie­ge­ri­schen Angriffs von Nilfgaard, aus ihrer Hei­mat Cin­tra flie­hen muss­te, sieht sie Anfangs ver­wirrt, schon bald einem neu­en Leben entgegen.


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Mysterypuzzle ohne Zeitsprünge

Als kri­tik­wür­dig emp­fan­den wir in Staf­fel eins vor allem die chao­ti­sche Erzäh­lung, bestehend aus meh­re­re Zeit­ebe­nen. Von die­sem Ansatz haben sich die Macher rund um Hiss­rich nun glück­li­cher­wei­se ver­ab­schie­det. Die­ses mal wer­den chro­no­lo­gisch die Gescheh­nis­se rund um Ger­alt, sein Kind Ciri sowie die poli­ti­schen Macht­feh­den und die vom Blut getränk­ten Schlacht­fel­der erzählt.

Die Hand­lung wur­de dabei erneut wei­tes­ge­hend aus den Büchern von Sap­kow­ski ent­nom­men, wäh­rend im Unter­schied zur ers­ten Staf­fel jedoch auch neue Hand­lungs­strän­ge ohne Lite­ra­tur­vor­la­ge ver­wen­det wur­den.[7]

Wäh­rend Ciris Selbst­fin­dungs­pro­zess, Ger­alts Ambi­tio­nen als Beschüt­zer sowie Yenne­fers Kriegs­t­rau­ma­ta nicht eh schon Stoff genug bie­ten wür­den, erfreu­en die Neben­schau­plät­ze eben­falls mit span­nen­den Intri­gen, rätlsel­haf­ten Mys­te­ri­en und inter­es­san­ten Cha­rak­te­ren. Dies geht eben­so erneut Hand in Hand mit den bezau­bern­den Kulis­sen und Kostümen.

Die zwei­te Staf­fel könn­te man dabei als eine Art Mischung aus Mys­te­ry­puz­zle und Hof-Debat­ten bezeich­nen. Als Zuschau­er rät­seln wir mit, wo die dunk­len Mäch­te ihren Ursprung haben, was Ciri damit zu tun hat und welch neue Feh­den sich in den macht­um­kämpf­ten Lan­den auftun.


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Fazit - Ein Hexer der sich macht!

Net­flix “The Witcher”-Interpretation besticht in sei­ner Fort­set­zung bei­na­he auf gan­zer Linie und stellt eine kla­re Stei­ge­rung zur ers­ten Staf­fel dar.

Durch den Weg­fall der ver­schie­de­nen Zeit­ebe­nen in der Erzähl­wei­se, fällt es deut­lich leich­ter der Geschich­te rund um Ger­alt, Ciri und Yenne­fer zu fol­gen. Trotz­dem fehlt dabei in kei­ner Wei­se der Tief­gang, denn Wen­dun­gen oder auch mys­te­riö­se, über­na­tür­li­che Rät­sel, die nur wah­re Hexer und Zau­be­rer zu lösen ver­mö­gen, wer­den Euch geboten.

Es macht gro­ßen Spaß der Geschich­te zu lau­schen und sich erneut in eine ande­re Welt vol­ler Magie, Macht­spiel­chen und Alter­tüm­lich­kei­ten ent­füh­ren zu lassen.

Beson­ders Ciris Cha­rak­ter (Freya All­an) bekommt viel Ent­wick­lungs­zeit zuge­spro­chen und legt so bereits das wei­te­re Fun­da­ment für eine drit­te Staffel.

Da auch die Action, bra­chia­le Mons­ter­kämp­fe und die Neben­cha­rak­te­re, sowie poli­ti­sche Gra­ben­kämp­fe nicht zu kurz kom­men, ist die zwei­te Staf­fel eine noch bes­se­re Mischung, mit zwar weni­ger bit­ter­sü­ßer Roman­ze aber dafür wesent­lich befrie­di­gen­der Erzählweise.

Bleibt zu hof­fen, dass die­ses hohe Niveau auch für die drit­te Staf­fel bei­be­hal­ten wer­den kann. Einen Start­ter­min gibt es der­zeit noch nicht.


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Trailer - Staffel 02

Der offi­zi­el­le deut­sche Trai­ler zur zwei­ten Staf­fel von “The Witcher”

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Was hal­tet Ihr von Net­flix Ver­si­on des wei­ßen Wolfs? Teilt eure Gedan­ken zu „The Wit­cher“ mit uns in der Kom­men­tar­sek­ti­on! Wir wür­den uns freu­en. Und Ger­alt auch.

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