Der Teufel wohnt nebenan (2019)

  • 9/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 9/10
9/10

Lis­sa meint - Herausragend

„Solch eine span­nen­de Gerichts­ver­hand­lung habe ich seit lan­ger Zeit nicht mehr gese­hen. Sie erin­nert stark an die von Ste­ven Avery (Making a Mur­de­rer).

Der Zuschau­er bekommt einen Ein­blick in die ech­ten Video­auf­nah­men aus dem Gerichts­ver­fah­ren . Die Doku­men­ta­ti­on mit ihren 5 Epi­so­den bleibt fes­selnd bis zum Schluss. Ich war mir bis­her noch nie so unsi­cher, was die Ankla­ge­schrift betrifft.

War John Deman­juk „Ivan der Schreck­li­che“? Mal dach­te ich mir sicher zu sein er wäre es. Das ande­re Mal war ich mir jedoch auch sei­ner Unschuld sicher. Die­se Doku­men­ta­ti­on ist so auf­ge­baut, dass der Zuschau­er nur spe­ku­lie­ren kann was echt und was falsch ist.

Ich war wäh­rend der gesam­ten 5 Epi­so­den hin und her geris­sen. Es lohnt sich bis zum Ende stark zu sein und die Ner­ven zu bewah­ren. Das ist Doku-Kost vom feins­ten!“ (22.12.2019)

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Gen­re: Doku­men­ta­ti­on

Ori­gi­nal­ti­tel: The Devil next door (dt. Der Teu­fel wohnt nebenan)

Pro­duk­ti­ons­land: USA

Regie: Yos­si Bloch, Dani­el Sivan

Musik: Anto­nio Pin­to, Edu­ar­do Aram

Län­ge: ca. 45-50 Minu­ten je Episode

Alters­frei­ga­be: k.A.

Beschreibung

Der Teu­fel wohnt neben­an aus dem Hau­se Net­flix, ist eine im Novem­ber 2019 erschie­ne­ne Dokumentarserie.

Sie han­delt von “Ivan den Schreck­li­chen”, der als KZ-Wäch­ter im zwei­ten Welt­krieg Mil­lio­nen von Juden gefol­tert und ermor­det haben soll.

In den 70er Jah­ren wur­de der Fall wie­der aus­ge­gra­ben. John Dem­jan­juk, einem mitt­ler­wei­le fast 60 jäh­ri­gen Mann wird vor­ge­wor­fen, der damals gefürch­te­te KZ-Schläch­ter zu sein.

Es folg­ten etli­che Gerichts­ver­hand­lun­gen inklu­si­ve Zeu­gen­aus­sa­gen, in denen der Zuschau­er einen Ein­blick in die ech­ten Ver­hand­lun­gen bekommt.

Regie über­nah­men Yos­si Bloch und Dani­el Sivan.

Nach der Ver­öf­fent­li­chung der True-Crime-Doku­men­ta­ti­on auf der Strea­ming Platt­form, wur­de die Serie stark kon­tro­vers dis­ku­tiert.  Polen hat die Serie auf ihre his­to­ri­schen Bege­ben­hei­ten kri­ti­siert. Laut Regie­rungs­chef Mateusz Mora­wi­ecki, sei Polen nicht für die Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger und dar­in began­gen Ver­bre­chen ver­ant­wort­lich gewe­sen. [1]


Bilder

Ana­ly­se über John Dem­jan­juk und Ivan den Schrecklichen

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https://www.film-rezensionen.de/2019/11/der-teufel-wohnt-nebenan/

John Dem­jan­juk im Gerichtssaal

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https://www.stern.de/neon/feierabend/film-streaming/netflix--aerger-wegen-historischer-fehler-in--der-teufel-wohnt-nebenan--8997338.html

Beweis­mit­tel im Fall “Ivan der Schreckliche”

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http://www.filmstarts.de/serien/25792/videos/19574093/

Es kam zu Unru­hen im Gerichtssaal

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https://time.com/5716489/devil-next-door-true-story/

 

Weathering With You (2019)

  • 8.5/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 8.5/10
8.5/10

Stee­vo meint - Ausgezeichnet

Mako­to Shin­kais nächs­tes Meisterwerk.

Gute Geschich­te, Ani­ma­ti­ons­tech­nisch auf höchs­tem Niveau und sehr gute Synchro.

Mei­ner Mei­nung nach ist er fast gleich­auf mit “Your Name”, man soll­te die bei­den Fil­me aber natür­lich nicht ver­glei­chen da es ja kei­ne wei­ter­füh­rung ist.

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Gen­re: Ani­me

Ori­gi­nal­ti­tel: Ten­ki No Ko

Pro­duk­ti­ons­land: Japan

Regie: Makoto Shinkai

Dreh­buch: Mako­to Shinkai

Musik: Rad­wimps

Län­ge: 114 Minu­ten

Alters­frei­ga­be: FSK 6

Beschreibung

Wea­the­ring With You ist der nächs­te Film von Mako­to Shin­kai, vier Jah­re nach dem über­aus Erfolg­rei­chen Film “Your Name”.

In dem Film Wea­the­ring With You geht es dar­um das es in dem Land Japan dau­er­haft reg­net, obwohl es Som­mer ist und die Son­ne strah­len soll­te, es gibt aber laut Wet­ter­be­richt kei­ne besserung.

Es gibt aber eine Hoff­nung die kaum einer kennt und das ist “Das Sonnenscheinmädchen”.

Nur sie kann alles wie­der in Ord­nung bringen.

 

Hina am Schrein

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https://www.nytimes.com/2020/01/16/movies/weathering-with-you-review.html

Hod­a­ka und Hina bli­cken Rich­tung Sonne

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https://ninotaku.de/weathering-with-you-review/

Nagi, Hina und Hod­a­ka machen Freudensprünge

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https://www.sputnik-kino.com/program/movie/1887

Ex Machina (2014)

  • 8.5/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 8.5/10
8.5/10

Aus­ge­zeich­net

Ex Machi­na” ist ein bri­ti­sches Sci-Fi-Dra­ma des Regis­seurs und Dreh­buch­au­tors Alex Gar­land (28 Days Later) aus dem Jahr 2014.

Bei den Oscars wuss­te der Film zu gefal­len und erhielt die Aus­zeich­nung in der Kate­go­rie “Bes­te visu­el­le Effekte”.

War­um “Ex Machi­na” trotz gerin­gem Bud­get per­fekt besetzt ist, optisch her­vor­ra­gend umge­setzt wur­de und zudem noch die rich­ti­gen Fra­gen stellt, erfahrt Ihr im Review.

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Gen­re: Sci­ence-Fic­tion, Dra­ma, Thril­ler

Ori­gi­nal­ti­tel: Ex Machi­na

Pro­duk­ti­ons­land: Ver­ei­nig­tes Königreich

Regie: Alex Gar­land

Dreh­buch: Alex Gar­land

Musik: Geoff Bar­row, Ben Salis­bu­ry, Oli­ver Cheatham

Län­ge: 108 Minu­ten

Alters­frei­ga­be: FSK 12

Wer­tung:  

Autor: Jayes

Ver­fasst am: 06.01.2020


Der Hauptgewinn

Bei einem fir­men­in­ter­nen Gewinn­spiel zieht der 26-jäh­ri­ge Pro­gram­mie­rer Cal­eb (Domhnall Glee­son) den Haupt­ge­winn. Er hat die Ehre den Fir­men­chef und Arbeit­ge­ber Nathan (Oscar Isaac) zu tref­fen. Die­ser ist sei­nes Zei­chens Grün­der der Inter­net-Such­ma­schi­ne “Blue­book”.

Am Ort des ein­wö­chi­gen und beson­de­ren Tref­fens ange­kom­men ist Cal­eb über die abge­le­ge­ne und hoch­mo­der­ne Ein­rich­tung erstaunt, in der Nathan sei­ne Arbeit verrichtet.

Nach­dem sich die bei­den mit­ein­an­der ver­traut gemacht haben weiht Nathan sei­nen Ange­stell­ten Cal­eb in den Grund sei­nes Besu­ches ein, und gibt ihm nähe­re Instruk­tio­nen - doch nicht immer ist alles so wie es scheint.


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©Uni­ver­sal

Die perfekte Besetzung

Das Sci-Fi-Dra­ma “Ex Machi­na” kommt im Grun­de mit nur vier wirk­lich rele­van­ten Figu­ren und damit Dar­stel­lern aus, die alle­samt eine wich­ti­ge Rol­le spielen.

Domhnall Glee­son spielt den jun­gen allein­ste­hen­den Pro­gram­mie­rer Cal­eb. Mitt­ler­wei­le ist der iri­sche Schau­spie­ler einem brei­te­ren Publi­kum durch sei­ne Rol­len in “Black Mir­ror” (S02 E01), “The Revenant” (2015) oder als Gene­ral Hux in den Star-Wars-Sequels bekannt. Glee­son wirkt auf die Rol­le wie maß­ge­schnei­dert denn nicht nur sei­ne äuße­re Erschei­nung passt, son­dern auch sein Schau­spiel wirkt per­fekt auf die Rol­le des eher schüch­ter­nen und elo­quen­ten Coders abgestimmt.


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Ali­cia Vikan­der ver­kör­pert Ava. Die zier­li­che Schwe­din wur­de für ihre Rol­le in “Ex Machi­na” in der Kate­go­rie “Bes­te Neben­dar­stel­le­rin” bei den Oscars nomi­niert. Und das zurecht. Wie glaub­wür­dig sie ihre über­aus wich­ti­ge Rol­le spielt, trägt einen gro­ßen Teil dazu bei, dass der Film in sei­ner Form über­haupt funk­tio­nie­ren kann.


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Oscar Isaac spielt Nathan, den exzen­tri­schen Grün­der der fik­ti­ven und gigan­ti­schen Inter­net-Such­ma­schi­ne “Blue­book”. Der Schau­spie­ler gua­te­mal­te­ki­scher Her­kunft ist vie­len als Poe Dame­ron, eben­falls aus der drit­ten Star-Wars-Tri­lo­gie bekannt. Isaac spielt Nathan als abge­klär­ten und hoch­be­gab­ten Bes­ser­wis­ser sehr überzeugend.


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Die japa­nisch-bri­ti­sche Schau­spie­lern Sono­ya Mizu­no hat mit “Ex Machi­na” sogar ihr Film­de­büt und obwohl sie aus­schließ­lich Stumm auf­tritt, sagt sie in ihrer Rol­le als Kyo­ko den­noch vie­les aus und lässt dem Zuschau­er in ihren Sze­nen gro­ßen Interpretationsspielraum.


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Die visuelle Stärke

Neben der per­fek­ten Beset­zung ist die opti­sche Umset­zung eine der drei gro­ßen Stär­ken von “Ex Machi­na”. Nicht umsonst gewann der Film den Oscar für die bes­ten visu­el­len Effekte.

Das futu­ris­ti­sche und ste­ri­le Design mit sei­ner archi­tek­to­ni­schen Mischung aus Luxus­an­we­sen und For­schungs­ein­rich­tung inmit­ten der Natur sieht schon für sich unglaub­lich gut aus. Dabei schwank­ten unse­re Ein­drü­cke in den vier Wän­den von ange­nehm – weil durch­dacht und ele­gant - bis hin zu eng und klaustrophobisch.


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Doch nicht nur das Gebäu­de weiß design­tech­nisch zu gefal­len. Ins­be­son­de­re das aus­ge­klü­gel­te Design in den teil­wei­se trans­pa­ren­ten Kör­pern der künst­li­chen Intel­li­gen­zen mit Dräh­ten, Kabeln, Flüs­sig­kei­ten, syn­the­thi­scher Haut und Orga­nen, wirkt enorm sorg­fäl­tig und rea­lis­tisch gestaltet.


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Die moralische Frage

Eines steht fest: “Ex Machi­na” regt zum Nach­den­ken an. Ver­gleich­bar mit der Aus­nahme­se­rie “Black Mir­ror” setzt sich der Film mit den Gedan­ken aus­ein­an­der, wie moder­ne Tech­no­lo­gien und Digi­ta­li­sie­rung in Zukunft die Gesell­schaft maß­geb­lich ver­än­dern - oder ihr sogar den Rang ablaufen.

Ganz neben­bei erha­schen wir zusätz­lich die unter­schwel­li­ge Gesell­schafts­kri­tik im Bezug auf die Daten­samm­lung heu­ti­ger gro­ßer IT-Konzerne. 

Dabei wer­den wir als Zuschau­er unwei­ger­lich und auto­ma­tisch mit ethi­schen und mora­li­schen Fra­gen kon­fron­tiert, die nur wir selbst uns beant­wor­ten kön­nen. Ab wann ist eine künst­li­che Intel­li­genz so hoch ent­wi­ckelt, dass es mora­lisch not­wen­dig wird, sie wie einen Men­schen zu behan­deln? Kann eine KI so fort­ge­schrit­ten sein, dass sie selbst fühlt? Und wor­in unter­schei­den sich künst­li­che Intel­li­gen­zen dann noch vom Menschen? 

In Kom­bi­na­ti­on mit eini­gen geschick­ten Wen­dun­gen und dem zur Stim­mung pas­sen­den sowie nicht zu auf­dring­li­chen Score sorgt “Ex Machi­na” dafür, dass er trotz einer rela­tiv ruhi­gen und behut­sa­men Erzähl­wei­se, eine thril­ler­ty­pi­sche Span­nung beibehält.


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Fazit – Weniger ist mehr

Mit einem Bud­get von nur ca. 11 Mio. US-Dol­lar[1] und nur 4 rele­van­ten Schau­spie­lern, schafft es “Ex Machi­na” mehr zu berüh­ren als so man­che hoch­ka­rä­ti­ke High-Budget-Produktion.

Mit einer Kom­bi­na­ti­on aus einem per­fekt abge­stimm­ten Cast und einer visu­ell aus­ge­zeich­ne­ten Umset­zung, drückt “Ex Machi­na” die rich­ti­gen Knöp­fe beim Zuschau­er. Die auf­ge­wor­fe­nen mora­li­schen Fra­gen regen zum Nach­den­ken an. Die unauf­ge­reg­te Erzähl­wei­se schafft Raum fürs Wesentliche.

Bei die­sem her­aus­ra­gen­den Gesamt­pa­ket sehen wir ger­ne über klei­ne­re Feh­ler, wie zum Bei­spiel die nicht sinn­vol­le und nach­voll­zieh­ba­re Reak­ti­on von eini­gen Cha­rak­te­ren hinweg.

“Ex Machi­na” ist ein außer­ge­wöhn­li­ches Sci­ence-Fic­tion-Dra­ma, gespickt mit fes­seln­den Thril­ler­ele­men­ten, was optisch sowie insze­na­to­risch durch­weg zu über­zeu­gen weiß, und damit ein her­aus­ra­gen­des Werk mit Wie­der­erken­nungs­wert bildet.


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Erin Brokovich (2000)

  • 7/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 7/10
7/10

Lis­sa meint - Sehenswert

“Julia Roberts in einer ihrer wie wir fin­den bes­ten Rol­le! Sie spielt die Allein­er­zie­hen­de Mut­ter her­vor­ra­gend authen­tisch. Wir lie­ben ihren Sar­kas­mus. Die Sprü­che und ihre Per­sön­lich­keit sind unse­rer Mei­nung nach neben der Hand­lung sogar das Gold­stück die­ses Filmes.

Obwohl der Film auf einer dra­ma­ti­schen Hand­lung basiert, lockert Erin mit ihrem Humor immer mal wie­der die Stim­mung.  Wie z.B. in die­ser Sze­ne, in dem sie eine Dis­kus­si­on mit einer Mit­ar­bei­te­rin anfängt.
Anwalts­ge­hil­fin: “Ich glau­be etwas stimmt nicht zwi­schen uns.”
Erin: “Das ein­zi­ge was hier nicht stimmt, ist ihre spie­ßi­ge Frisur!”

Neben den lus­ti­gen Sprü­chen bie­tet die Hand­lung eine rüh­ren­de aber auch span­nen­de Geschich­te über eine Mut­ter, die nichts hat und am Ende alles gewinnt.  Sie kämpft um ihren Job und für ihre Kin­der. Erin Bro­ko­vich ist ein Klas­si­ker der in kei­ner Film-Samm­lung feh­len soll­te!” (26.12.2019)

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Gen­re: Dra­ma

Ori­gi­nal­ti­tel: Erin Bro­ko­vich

Pro­duk­ti­ons­land: USA

Regie: Ste­ven Soderbergh

Dreh­buch: Susan­nah Grant

Musik: Tho­mas Newman

Län­ge: 130 Minu­ten

Alters­frei­ga­be: FSK 6

Beschreibung

Erin Bro­ko­vich ist ein Dra­ma-Film aus dem Jahr 2000, der auf einer wah­ren Geschich­te basiert.

Regie über­nahm erneut Ste­ven Soder­bergh, der bereits bei Fil­men wie “Ocean’s Ele­ven” oder “Magic Mike” als Regis­seur agierte.

Julia Roberts gewann einen Oscar für ihre Rol­le als ehr­gei­zi­ge Umwelt­ak­ti­vis­tin, in der Kate­go­rie “Bes­te Hauptdarstellerin”.

Der Film han­delt haupt­säch­lich um die Allein­er­zie­hen­de Mut­ter Erin Bro­ko­vich (Julia Roberts). Mit etwas Glück und Hart­nä­ckig­keit bekommt sie einen Job als Anwalts­ge­hil­fin in einer klei­nen Kanzlei.

Schon recht schnell wagt sie sich mit ihrem Chef Ed Mas­ry (Albert Fin­ney) an einen kom­pli­zier­ten Fall, über ver­un­rei­nig­tes Trink­was­ser in der Umge­bung. Vie­le Men­schen die in dem Bezirk woh­nen, sind an Krebs erkrankt oder sogar an des­sen Fol­gen verstorben.

Die Kanz­lei ver­sucht nun mit­hil­fe von Erin Bro­ko­vich, die alles dafür tut den Fall vor Gericht zu gewin­nen, für die betrof­fe­nen Fami­li­en Scha­dens­er­satz zu erlangen.


Bilder

Erin (Julia Roberts) bei der Befra­gung einer Fami­lie die durch das Trink­was­ser erkrankt ist

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https://letterboxd.com/film/erin-brockovich/

Neben ihrem Beruf sind ihr ihre Kin­der am wichtigsten

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https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_85989622/so-sieht-die-echte-erin-brockovich-heute-aus.html

Erin Bro­ko­vich (Julia Roberts) und Ed (Albert Fin­ney) in der Kanzlei

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https://www.blu-ray.com/movies/Erin-Brockovich-Blu-ray/40921/

Julia Roberts und die wah­re Erin Brokovich

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https://edition.cnn.com/2016/10/24/politics/gallery/julia-roberts-erin-brockovich/index.html

 

The Prodigy (2019)

  • 8/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 8/10
8/10

Lis­sa meint - Ausgezeichnet

“Womög­lich denkt man hier zuerst an die gleich­na­mi­ge Musik­band. Lasst euch nicht von dem Namen täu­schen, denn mit der Band hat der Film nichts zu tun.

The Pro­di­gy ist ein Film­tipp für jeden Hor­ror-Thril­ler-Cine­as­ten. Wir erhal­ten Span­nung bis zum Schluss!

Gru­sel­fak­tor wird hier ganz hoch geschrie­ben. Zu kei­ner Zeit ver­liert der Film nur ein biss­chen an Spannung.

Ob mit über­ra­schen­den Twists oder der dich­ten Atmo­sphä­re, The Pro­di­gy kann in allen Kate­go­rien punkten.

Ich kann nicht mehr zum Film sagen ohne zu viel zu ver­ra­ten. Des­halb, kla­re Film­emp­feh­lung von mir!” (03.07.2019)

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Gen­re: Hor­ror

Ori­gi­nal­ti­tel: The Pro­di­gy

Pro­duk­ti­ons­land: USA

Regie: Jeff Buh­ler

Dreh­buch: Nicho­las McCarthy

Musik: Joseph Bishara

Län­ge: 100 Minu­ten

Alters­frei­ga­be: FSK 16

Beschreibung

The Pro­di­gy ist ein Hor­ror-Thril­ler von Nicho­las McCar­thy, der im Jah­re 2019 in die Kinos kam.

Regis­seur McCar­thy hat bereits für The Pact, einem Hor­ror­film aus dem Jah­re 2012 die Regie übernommen.

Tay­lor Schil­ling spielt die Haupt­rol­le in dem düs­te­ren Thril­ler. Bekannt ist sie vie­len womög­lich durch die Dra­me­dy-Serie Oran­ge is the new Black, in der sie die Rol­le von Piper Chap­man übernimmt.

Jack­son Robert Scott ver­kör­pert die Rol­le des Teu­fels­jun­gen Miles. Im Jahr 2017 hat er die Rol­le des klei­nen Geor­gie aus der Neu­ver­fil­mung von ES übernommen.

Miles ist sehr intel­li­gent für sein Alter. Je älter er wird, des­to mehr ver­än­dert sich auch sei­ne Per­sön­lich­keit. Die­se jedoch zum nega­ti­ven. Selbst sei­ne Eltern haben Angst um ihren Sohn, da sie nicht wis­sen, was für eine böse Macht in ihm steckt.


Bilder

Unheim­li­ches Ver­hal­ten von Miles Blu­me (Jack­son Robert Scott)

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©Sple­ndid Film

Miles und sei­ne Mut­ter Sarah Blu­me (Tay­lor Schilling)

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©Sple­ndid Film

Sarah ist besorgt und ängst­lich - Was pas­siert mit Miles?

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©Sple­ndid Film

 

You – Du wirst mich lieben (2018 – …)

  • 8.7/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 8.7/10
8.7/10

Her­aus­ra­gend

Net­flix bringt uns erneut einen poten­zi­el­len Serien-Hit.

Penn Bad­gley als Joe Gold­berg zeigt, dass er auch mit düs­te­ren Rol­len umge­hen kann. Was dahin­ter steckt, hat sich unse­re Autorin Lis­sa genau­er angeschaut.

Ob die neue Serie Dex­ter Kon­kur­renz machen kann, erfahrt Ihr in unse­rem Review.

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Gen­re: Dra­ma, Thril­ler

Ori­gi­nal­ti­tel: You

Pro­duk­ti­ons­land: USA

Regie: Greg Ber­lan­ti, Sera Gamble

Dreh­buch: Ver­schie­de­ne Autoren

Musik: Bla­ke Neely

Län­ge: 42 - 50 Minu­ten je Episode

Alters­frei­ga­be: FSK 16

Beschreibung

You - Du wirst mich lie­ben ist eine US-Serie die am 08. Sep­tem­ber 2018 sei­ne Pre­mie­re auf dem Sen­der Life­time fei­er­te.[1] Im sel­ben Jahr noch brach­te Net­flix die Serie auf ihrer Strea­ming-Platt­form her­aus. Nun konn­ten auch deut­sche Zuschau­er sich ein Bild von der unge­wöhn­li­chen neu­en Thril­ler-Serie machen.

Regie über­nah­men Greg Ber­lan­ti und Sera Gam­ble, die sich bei­de an die Roman­vor­la­ge hiel­ten. Die Vor­la­ge zur Serie lie­fert das gleich­na­mi­ge Buch von Caro­li­ne Kep­nes aus dem Jah­re 2015. Nur eini­ge klei­ne Abschnit­te aus dem Buch wur­den in der Serie verändert.

Der Roman beinhal­tet nur Stoff für zwei Staf­feln. Kep­nes hat jedoch in einem Inter­view erklärt, dass sie eine Hand­lung für eine drit­te Staf­fel ent­wer­fen möch­te, da Net­flix bereits nach der Ver­öf­fent­li­chung von Staf­fel zwei, gro­ßes Inter­es­se an einer drit­ten Fort­set­zung hegt.

Fans dür­fen sich freu­en. Die zwei­te Staf­fel wur­de wie ver­spro­chen im Dezem­ber 2019 auf Net­flix ausgestrahlt.


Review - Staffel 01 (2018)


Wer­tung: 

Autor: Lis­sa

Ver­fasst am: 05.03.2019


Versteckte Liebesgeschichte

Es ist wie “die­se roman­ti­sche Komö­di­en-Mon­ta­ge aus dem süßes­ten Gift”, wie es Prot­ago­nist Joe Gold­berg beschreibt.

You - Du wirst mich lie­ben ist genau das und doch viel mehr. Neben den Thril­ler-Ele­men­ten und den dra­ma­tur­gi­schen Inhal­ten, fin­den wir uns in You auch in einer Welt der Roman­tik wie­der. Unge­wöhn­lich, aber dafür sehr beeindruckend.

Lasst euch nicht vom äuße­ren Anschein abschre­cken, die Serie könn­te womög­lich eine gewöhn­li­che Lie­bes­ko­mö­die sein. Doch düs­ter und span­nend wie nie zuvor, zeigt euch You, was es mit der ver­steck­ten Lie­bes­ge­schich­te auf sich hat.


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©Life­time Television

Serienheld oder Schurke?

You bie­tet so viel Inhalt der nicht vor­weg genom­men wer­den darf. Vie­le Infos zur Hand­lung wol­len wir euch des­halb nicht verraten.

Die Serie dreht sich um das Leben des char­man­ten New Yor­ker Joe Gold­berg (Penn Bad­gley). Joe lebt in der gro­ßen “Stadt die nie­mals schläft” und führt dort eine Buch­hand­lung. Er ver­sucht ein ganz nor­ma­les Leben zu füh­ren. Jeder Tag beginnt wie der ande­re. Bis er eines Tages eine jun­ge Frau kennenlernt.

Er begeg­net der jun­gen Gui­ne­ve­re Beck (Eliza­beth Lail) und ver­liebt sich in sie. Doch lei­der trügt der Anschein. Der Zuschau­er soll dies auch sofort erken­nen, denn Joe zeigt uns sei­ne düs­te­re Seite.



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Willkommen Dexter Morgan!

You – Du wirst mich lie­ben ist ein span­nen­der Thril­ler mit Penn Bad­gley in der Haupt­rol­le. Bekannt wur­de er durch die Rol­le von Dani­el „Dan“ Hum­phrey aus der Serie Gos­sip Girl.

Die neue Thril­ler-Serie zeigt den einst ruhi­gen Schau­spie­ler in einer ganz neu­en Rol­le als Psy­cho­pa­then ala Dex­ter Morgan.

Was genau Joe’s Geheim­nis ist müs­sen wir selbst her­aus­fin­den. Eines ist klar, wir wer­den sofort in sei­nen Bann gezogen.


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Spannend bis zum Schluss

Schon ab der ers­ten Epi­so­de beginnt die Geschich­te uns zu fes­seln. Sie wird zuneh­mend span­nen­der und kom­ple­xer, sodass wir kei­ne ein­zi­ge Sekun­de gelang­weilt wur­den. Die Hand­lung wird aus der Sicht eines Psy­cho­pa­then erzählt, die Gedan­ken des Prot­ago­nis­ten wer­den offen dar­ge­legt, was uns einen guten Ver­gleich zur Serie Dex­ter bringt.

Auch Dex­ter Mor­gan hat offen und frei zur Kame­ra gere­det und uns den Zuschau­ern so sei­ne Gedan­ken offenbart.

Die kom­plet­te Serie wird größ­ten­teils aus der Ich - Erzähl­per­spek­ti­ve und der Sicht der Ande­ren erzählt. Ein etwas sel­te­ne­rer Erzähl­stil der sog. “Dua­len Nar­ra­ti­on”.[2]

Wir bekom­men das Gefühl einer Sub­jek­ti­vi­tät, die uns als Zuschau­er eine Frei­heit gewährt, uns nicht ent­täuscht zurück zu las­sen. Joe als Ich-Erzäh­ler kann nicht alles über die erzähl­te Welt wis­sen und wir als Zuschau­er auch nicht. Somit blei­ben uns die sel­ben Fra­gen offen wie die des Protagonisten.


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Fazit

Wie gern haben wir Joe ein­fach nur zuge­se­hen. Wie sehr haben wir uns fes­selnd auf unser Sofa gesetzt um die nächs­te (uner­war­te­te) Wen­dung der Geschich­te mit­zu­er­le­ben. Wir woll­ten mehr. Er hat uns immer wie­der über­rascht und jedes mal mit erstaun­ten, viel­leicht sogar ent­setz­ten Bli­cken zurück gelassen.

Joe ist doch ein net­ter jun­ger Mann der nichts böses will, sag­ten wir uns - oder doch nicht? Ist er nicht char­mant und lie­bens­wert? Wir sind Joe, jeden­falls bringt uns der Erzähl­stil dazu, ent­we­der mit­zu­füh­len oder wegzuschauen.

You – Du wirst mich lie­ben ist ein Geheim­tipp und soll­te auf kei­nen Fall ver­passt werden.


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Review - Staffel 02 (2019)


Wer­tung: 

Autor: Lis­sa

Ver­fasst am: 08.01.2020


Dieses mal wird alles anders

Unse­re heiß gelieb­te Stal­ker-Serie über einen char­man­ten Son­der­ling geht in die 2. Runde.

Nach den Ereig­nis­sen von Staf­fel eins, ver­setzt es unse­ren Prot­ago­nis­ten Joe - oder sol­len wir sagen Will Bet­tel­heim - ins war­me Los Ange­les, der Stadt der Engel. Unser so lie­bens­wer­ter und für­sorg­li­cher Buch­ver­käu­fer ver­sucht in der neu­en Stadt einen Neu­an­fang zu machen. Joe erklärt uns: “… die­ses mal wird alles anders …”

Wie das Schick­sal es möch­te, begeg­net er rasch der jun­gen Love (Vic­to­ria Pedret­ti). Die bei­den begin­nen sich schnell näher ken­nen­zu­ler­nen und ver­lie­ben sich ineinander.

Joe (Penn Bad­gley) teilt dem Zuschau­er wei­ter­hin sei­ne Gedan­ken mit. Er lässt uns einen Blick in sein Inne­res wer­fen. Wir emp­fin­den für einen kur­zen Moment Mit­leid. Viel­leicht wird die­ses mal wirk­lich alles anders?


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https://www.tvmovie.de/news/you-staffel-2-bei-netflix-start-darsteller-inhalt-das-wissen-wir-103653

Immer noch Dexter Morgan?

Auch in der zwei­ten Staf­fel begrü­ßen wir Joe mit “Hal­lo, Dex­ter 2.0!”. Die Pro­du­zen­ten las­sen ihn oft auf der Mit­leids-Schie­ne fah­ren, jedoch nicht all zu lan­ge. Soll­ten wir denn Empa­thie empfinden?

Joe streift durch L.A. und zieht sich sei­ne Base­cap an. Wir ahnen böses. Ein tie­fes ein­at­men … nun bleibt der Atem ste­hen … vor ent­set­zen. Denn die zwei­te Staf­fel ist noch düs­te­rer als Staf­fel eins. Dach­ten wir nicht es könn­te nicht mehr schlim­mer werden?

Die Span­nung ist unse­rer Mei­nung nach in der Mit­te etwas in die Tie­fe gegan­gen. Zuge­ge­ben, wir waren von der glän­zen­den ers­ten Staf­fel ver­wöhnt wor­den. Zum Fina­le hin lässt es die Span­nungs­kur­ve wie­der expo­nen­ti­ell in die Höhe stei­gen, sodass wir ein bom­bas­ti­sches Fina­le erhal­ten - mal abge­se­hen von Ekel-Momen­ten, tiefs­ter Roman­tik und diver­sen Twists. Eine skur­ri­le Mischung … Joe Gold­berg lässt nichts anbrennen.

Auch die neu­en Cha­rak­te­re sind erfri­schend und geben unse­ren Prot­ago­nis­ten einen fast unge­nutz­ten Touch, den er für die Fort­set­zung braucht.

You zeigt dem Publi­kum auch, dass sie noch mehr zu bie­ten hat. Kann eine Thril­ler-Serie denn belus­ti­gend sein? Auch ein gewis­ser Humor fehlt hier nicht - das lockert die gan­ze unan­ge­neh­me Situa­ti­on in der sich Joe aber­mals befin­det auf. Lus­tig, wenn Joe wie­der ins nächs­te Fett­näpf­chen tritt und das zuge­ge­be­ner­ma­ßen wie ein Pech­vo­gel. Manch­mal kön­nen wir ihm dann nicht böse sein - unse­rem “Hel­den” - oder etwa nicht?


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https://www.desired.de/tests/stars/you-du-wirst-mich-lieben-wie-gut-kennst-du-die-serie-wirklich/

Fazit

Auf Grund der klei­nen Schwä­che ab etwa der Hälf­te der Staf­fel, müs­sen wir uns ein­ge­ste­hen, dass die ers­te Staf­fel uns mini­mal bes­ser gefal­len hat.

Es ist eine Hass­lie­be. Joe Gold­berg ist ein unge­wöhn­li­cher Sozio­path, der die Zuschau­er jedoch auch in sei­nen Bann zie­hen kann. Die Serie ver­lei­tet uns ihn als Schur­ken oder das Böse in Per­son zu sehen, lässt uns ab und an aber auch dar­an zweifeln.

Das Fina­le ist sehr beein­dru­ckend und mal etwas “ande­res” zugleich. Ihr denkt ihr wisst was pas­siert? You wird euch das Gegen­teil beweisen.

Wir freu­en uns bereits auf eine mög­li­che Fort­set­zung, da Net­flix die­se nicht ausschließt.

Am Ende stellt sich für uns nur eine Fra­ge: Wird nächs­tes mal denn alles anders?


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https://www.tz.de/multimedia/you-wirst-mich-lieben-netflix-verraet-startdatum-staffel-zr-13229099.html

 

 

Cuphead (2017)

  • 9/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 9/10
9/10

Her­aus­ra­gend

Wir wünsch­ten es gäbe ein Jump ’n’ Run Video­spiel im 30er Jah­re Car­toon Look. Gibts nicht? Gibts jetzt! Dank dem kana­di­schen Ent­wick­ler­stu­dio “Stu­dio­MDHR”, die mit “Cup­head” genau das mit Bra­vour abliefern.

War­um der Titel so ein wun­der­bar gestal­te­tes, dazu noch bock­schwe­res Spiel ist und sich trotz­dem so flüs­sig schlürft, wie der Kaf­fee in “Mug­gi­m­ans” Tas­se, erfahrt Ihr in unse­rem Test.

Übri­gens: das ursprüng­lich exklu­siv für Micro­softs Platt­for­men ver­öf­fent­lich­te Spiel, kam nach­träg­lich auch für die Nin­ten­do Switch.

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Gen­re: Shoot ‘em Up, Jump ’n’ Run, Side-Scrol­ler

Ori­gi­nal­ti­tel: Cup­head

Pro­duk­ti­ons­land: Kana­da

Entwicklerstudio/Publisher: Stu­dio­MDHR

Musik: Kris­to­fer Maddigan

Spiel­mo­dus: Sin­gle­play­er, Koop-Modus

Spiel­zeit: 10-15 Stun­den (Sto­ry), 25-30 Stun­den (100%)

Platt­for­men: Down­load: Xbox One, PC, Nin­ten­do Switch (Stand: 05.01.2020)

Alters­frei­ga­be: USK 6

Wer­tung:  

Test­platt­form: Xbox One

Autor: Jayes

Ver­fasst am: 05.04.2019


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https://www.turn-on.de/play/review/cuphead-im-test-nostalgisch-niedlich-teuflisch-schwer-312729

Der Schwierigkeitsgrad

War­um begin­ne ich die­ses Review wohl aus­ge­rech­net mit dem The­ma Schwie­rig­keits­grad? “Trough all your batt­les, and all my rhy­mes… you have fai­led and peris­hed 1762 times.”, sagt mir der ver­ächt­lich grin­sen­de und offen­sicht­lich scha­den­fro­he Car­toon-Brun­nen. Ja - wir sind in unse­rem Test von “Cup­head” tat­säch­lich 1762 mal geschei­tert. 1762 mal hat “The Devil” gesiegt, wie der Ant­ago­nist pas­sen­der­wei­se im Spiel heißt.

“Cup­head” kann man sicher als eines der schwers­ten Spie­le ein­ord­nen die es je gab. Die fröh­lich bun­te und klas­si­sche Car­toon-Optik täuscht völ­lig über die­ses teuf­li­sche Aus­maß der Schwie­rig­keit hin­weg. Es gab Level die wir gemein­sam im Koop-Modus gefühlt 100 mal begin­nen muss­ten, um schluss­end­lich den Bild­schirm als Sie­ger zu ver­las­sen. Und das trotz jahr­zehn­te­lan­ger Video­spiel­erfah­rung. Da kön­nen auch schon mal ein bis zwei Stun­den pro Level vergehen.


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Und ob Ihr es glaubt oder nicht, die Schwie­rig­keit des Spiels, wel­che so herr­lich zum aus­ras­ten und umher wer­fen von bösen Wör­tern sowie Gegen­stän­den ani­miert, ist eine der gro­ßen Stär­ken von “Cup­head”. Klar wäre es eben­falls schön gewe­sen ein eher gewöhn­li­ches Jump ’n’ Run mit einem durschnitt­li­chen Schwie­rig­keits­grad in eben die­ser schö­nen, ein­zig­ar­ti­gen und sel­te­nen Optik zu genie­ßen. Mit ganz klas­si­schen Side-Scrol­ler-Leveln und viel­leicht ein paar weni­ge­ren sowie mode­ra­te­ren End­bos­sen. Aber letz­ten Endes ist die Schwie­rig­keit von “Cup­head” ein Garant dafür die­se in allen Belan­gen künst­le­risch so wert­vol­len Level, in ihrer gan­zen Pracht wirk­lich voll auszureizen.

In Zei­ten wo Spie­le­ent­wick­ler häu­fig die brei­te Mas­se im Blick haben und die Spie­ler oft etwas zu sehr an die Hand neh­men, fühlt sich “Cup­head” her­aus­for­dernd und so rich­tig old­school an, spielt sich aber modern und but­ter­weich. Außer­dem hat man so viel mehr von “Cup­head”, da sich der rei­ne Game­play-Umfang der nicht so zahl­rei­chen Level erhöht, und sich schwe­re Level nach dem glor­rei­chen Sieg wie ein klei­ner Mei­len­stein anfühlen.

Ohne eine gehö­ri­ge Por­ti­on Frus­tra­ti­ons­to­le­ranz wird es also wohl kei­nem Spie­ler gelin­gen das Ende von “Cup­head” zu sehen – außer übers Youtube-Let’s-Play.


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Hohe Kunst

“Cup­head” ist stark inspi­riert von den Stil­mit­teln des sur­rea­len Car­toon-Loo­ks der 30er Jah­re. Die gro­ßen und bekann­ten Ver­tre­ter von Zei­chen­trick waren damals Walt Dis­ney mit sei­ner heu­te noch vor­herr­schen­den “Micky Maus” und Max Flei­scher aus des­sen Feder bspw. “Popeye der See­mann” stammt.

Als wir erfuh­ren, dass “Cup­head” ein Side-Scrol­ler im 30er Jah­re Zei­chen­trick-Stil sein wird, merk­ten wir ihn uns sofort als viel­ver­spre­chen­den Titel vor. Nach dem ers­ten Game­play-Trai­ler war es bereits um uns gesche­hen, sah es doch so aus, als wäre “Cup­head” kein Spiel son­dern ein wasch­ech­ter Trickfilm. 


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Unse­ren hohen Erwar­tun­gen wur­de das Shoot ‘em Up dann auch gerecht. Man kann “Cup­head” mit Fug und Recht als spiel­ba­ren Zei­chen­trick­film bezeich­nen, der mit per­fekt pas­sen­der Jazz-Musik unter­malt ist. Musik die sogar auf unse­re Bewe­gun­gen reagiert und trotz­dem immer im Takt zu blei­ben scheint. Es bleibt immer der Car­toon obwohl wir die Tas­sen “Cup­head” und “Mug­man” steuern. 

Unse­re Spitz­na­men wur­den schnell “Cup­ahead” und “Mug­gi­mann” – ein­fach weils nied­lich klang und so drol­lig aus­sah, wie “Mug­gi­man” bei jedem Level­start am Stroh­halm aus sei­nem Kopf (der Tas­se) zog, um noch­mal einen beherz­ten Schluck zu nehmen.

Der Fan­ta­sie sind bei der Gestal­tung der Level und vor allem der End­bos­se kei­ne Gren­zen gesetzt. So ziem­lich alles was man sich nur im ent­fern­tes­ten aus einem Car­toon vor­stel­len kann, wird man sicher auch in “Cup­head” wie­der­fin­den. Und alles ist auf den Pixel genau per­fekt gezeich­net und umge­setzt worden.


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Mehr “Run & Gun”-Level erwartet

Wir erwar­te­ten bei “Cup­head” vie­le klas­si­sche Jump ’n’ Run-Level mit eini­gen weni­gen Endgegner-Leveln. 

Was “Cup­head” aber letz­ten Endes bie­tet sind nur weni­ge soge­nann­te “Run & Gun”-Level, also weit­läu­fi­ge­re Side-Scrol­ler-Level, bei denen wir uns von links nach rechts durchs Bild kämp­fen wie man es aus klas­si­schen Jump ’n’ Runs kennt. Hin­zu kom­men unge­wöhn­lich vie­le Boss-Level, in denen wir gegen einen End­boss antre­ten müs­sen. Die­ser hat einen Lebens­bal­ken wel­cher “Shoot ‘em Up” typisch Stück für Stück abge­ar­bei­tet wer­den muss. Dabei wech­seln zwi­schen den ver­schie­de­nen Stu­fen des Lebens­bal­kens häu­fig die Geg­ner sowie die Umge­bun­gen oder der End­boss trans­for­miert sich zu einer nächs­ten Stufe.

Den ein­zi­gen Kri­tik­punkt den wir bei “Cup­head” fin­den kön­nen ist also die Unaus­ge­wo­hen­heit der bei­den Level­ty­pen. Die End­bos­se sind meist doch deut­lich schwe­rer als die “Run & Gun”-Level. Durch mehr “nor­ma­le” Level hät­te also eine Aus­ge­wo­gen­heit geschaf­fen wer­den kön­nen. So bleibt für eini­ge gemüt­li­che­re “Run & Gun”-Level nach einem End­boss meist kein Platz son­dern es geht gleich zur nächs­ten rie­sen Herausforderung.


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Fazit – Origineller geht nicht

“Cup­head” ist bei­na­he in allen Belan­gen genau auf den Punkt! Der Umfang und die Spiel­zeit sind voll­kom­men in Ord­nung, der Preis bei der Ver­öf­fent­li­chung war sehr fair. Bugs sind abso­lu­te Man­gel­wa­re bis nicht vor­han­den. Küns­ter­lisch ist das Spiel extrem wert­voll und den 30er Jah­re Car­toon-Stil gab es wohl noch nie in einem Videospiel.

“Cup­head” bie­tet zudem wohl die prä­zi­ses­te und ver­zö­ge­rungs­frei­es­te Steue­rung die wir in einem Video­spiel bis­her gespürt haben. Dies wird durch den ergo­no­mi­schen Xbox One Con­trol­ler noch unter­stützt. Jede noch so klei­ne Ein­ga­be wird ohne Input-Lag sofort prä­zi­se im Spiel­ge­sche­hen umge­setzt. Des­halb fühlt sich “Cup­head” zwar sau­sch­wer - aber jeder­zeit fair an, und ist ein wah­res Skillspiel.


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Auch wenn wir auf­grund des hohen Schwie­rig­keits­gra­des nach Tri­al-and-Error Prin­zip immer wie­der die glei­chen Level wie­der­ho­len müs­sen - weder Musik noch Game­play wer­den je lang­wei­lig, wir kön­nen es noch so oft ver­su­chen und den­noch genießen.

Kurz­um: “Cup­head” schlürft sich so flüs­sig wie der Kaf­fee in “Mug­gi­m­ans” Tas­se. Gele­gen­heits­spie­ler die gemüt­li­che Jump ’n’ Run Kost suchen sind hier eher fehl am Platz und soll­ten sich vor­her über­le­gen, ob sie sich der teuf­li­schen Her­aus­for­de­rung “Cup­head” stel­len wol­len. Blut, Schweiß und Trä­nen sind bei die­sem Kunst­werk jeden­falls jeder­zeit garantiert.


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Übrigens

Gute Eng­lisch­kennt­nis­se sind von Vor­teil um den Charm von “Cup­head” noch bes­ser zu ver­ste­hen. Das Spiel kommt kom­plett ohne deut­sche Sprach­aus­ga­be und Ingame-Tex­te aus.

Fans kön­nen sich außer­dem auf Nach­schub freu­en. Vor kur­zem wur­de bekannt, dass “Stu­dio­MDHR” einen DLC mit dem pas­sen­den Titel “The Deli­cious Last Cour­se” ange­kün­digt hat, der im Lau­fe des Jah­res 2019 erschei­nen soll. Dies­mal kön­nen wir angeb­lich auch in die Rol­le des neu­en Cha­rak­ters Ms. Cha­li­ce schlüp­fen, die sogar neue Moves mit an Board hat, sowie neue Level, neue Waf­fen, neue Bos­se und vie­les mehr. Wir dür­fen uns also auf wei­te­re bock­schwe­re und wun­der­bar gestal­te­te “Cuphead”-Verzweiflung freuen.


“Are you boys rea­dy to die a lot?”

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Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1983)

  • 9/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 9/10
9/10

Her­aus­ra­gend

Mit Star Wars: Epi­so­de VI - Die Rück­kehr der Jedi-Rit­ter bringt uns Geor­ge Lucas 1983 die sechs­te Epi­so­de und den drit­ten Film der Haupt­tri­lo­gie an die Kinoleinwand.

Der Meis­ter­re­gis­seur been­det damit die Geschich­te des impe­ria­lis­ti­schen Anfüh­rers Darth Vader und das in einem fil­misch bom­bas­ti­schen Finale.

Von Fans hoch gelobt und favo­ri­siert, wagt sich derofa.de an die Ana­ly­se des Meis­ter­werks und erklärt euch, was wir vom Fina­le der klas­si­schen Tri­lo­gie halten.

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Gen­re: Sci­ence-Fic­tion

Ori­gi­nal­ti­tel: Return of the Jedi (dt. Die Rück­kehr der Jedi-Rit­ter), Alter­na­tiv: Star Wars: Epi­so­de VI – Return of the Jedi

Pro­duk­ti­ons­land: USA

Regie: Richard Mar­quand

Dreh­buch: Geor­ge Lucas, Law­rence Kasdan

Musik: John Wil­liams

Län­ge: 131 Minu­ten (Kino­fas­sung), 134 Minu­ten (Spe­cial Edition)

Alters­frei­ga­be: FSK 12

Uni­ver­sum: Star Wars

 Wer­tung:   

Autor: Lis­sa

Ver­fasst am: 01.01.2020


Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Han Solo’s Kar­bo­nit-Kör­per befin­det sich der­weil immer noch bei Jab­ba the Hutt auf dem Wüs­ten­pla­ne­ten Tatooi­ne. Die­ser hat­te ihn im Vor­gän­ger­teil der Rei­he Star Wars: Epi­so­de V – Das Impe­ri­um schlägt zurück in sei­nen Besitz genommen.

Die rebel­li­sche Prin­zes­sin Leia (Car­rie Fisher) ist beim Ver­such Solo (Har­ri­son Ford) zu ret­ten von Jab­ba gefan­gen genom­men und ver­sklavt worden.

Wäh­rend der aus­sichts­lo­sen Situa­ti­on kommt indes­sen der mitt­ler­wei­le gut aus­ge­bil­de­te Jedi Luke Sky­wal­ker (Mark Hamill) zur Hil­fe, um sei­ne Freun­de aus der Gefan­gen­schaft des Anfüh­rers Jab­ba the Hutt zu befreien.

Nach sei­ner Ret­tungs­ak­ti­on begibt er sich zugleich auf den Weg  zu Yoda, dem alten Meis­ter aller Jedi, der seit dem Ende von Star Wars: Epi­so­de III – Die Rache der Sith ins Exil gegan­gen ist, um auf dem Pla­ne­ten Dago­bah zu ver­wei­len. Der ehr­wür­di­ge Meis­ter erklärt Luke, dass er kei­ne wei­te­re Aus­bil­dung von ihm erhal­ten kann, da er ihm bereits alles was er weiß bei­gebracht hat. Er weist ihn dar­auf hin, dass er sich dem impe­ria­len Anfüh­rer Darth Vader (David Prow­se) stel­len muss, um ein wah­rer Jedi-Rit­ter zu wer­den. Jetzt ist es erneut sowohl als Jedi und als Mit­glied der Rebel­len an der Zeit, gegen die impe­ria­le Armee vorzugehen.

Es beginnt aber­mals eine aben­teu­er­li­che Rei­se durch eine Rei­he von Pla­ne­ten, mit aller­lei ver­rück­ten Ali­en­ge­stal­ten und dem Wie­der­se­hen alt­be­kann­ter Freunde.




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©20th Cen­tu­ry Fox

Lebendiger als je zuvor

Der Film strotzt nur so mit star­ker Star-Wars-Atmo­sphä­re. Ob wir nun auf einen der Pla­ne­ten die mys­te­riö­sen Ali­en­we­sen oder das flau­schi­ge Natur­volk der Ewoks, die auf dem Wald­mond Endor leben ken­nen­ler­nen, wir sind in jeder der ver­schie­de­nen Loca­ti­ons amü­siert und zu kei­ner Zeit gelangweilt.

Neben der Zoo­lo­gie der ver­schie­de­nen Tie­re und Lebe­we­sen, sowie der Flo­ra und Fau­na auf den diver­sen Pla­ne­ten, kommt es auch zu epi­schen Welt­raum­schlach­ten, in denen X-Wings sich gegen impe­ria­le Raum­schif­fe zur Wehr set­zen. Die­se Viel­falt bringt dem Film die Dich­te her­bei, uns tief ins Star-Wars-Uni­ver­sum hin­ein ver­set­zen zu können.

Abge­run­det und kom­plet­tiert wird dies mit einem deut­li­chen roten Faden inner­halb der her­vor­ra­gen­den Hand­lung. Musi­ka­lisch erhal­ten wir einen Score mit feins­ter Star-Wars-Musik, wel­ches vom bekann­ten Kom­po­nis­ten John Wil­liams kom­po­niert wur­de und uns bis hin zum Fina­le begleitet.


Eine impe­ria­le Raumflotte

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Wider­stand der Rebellen

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Kleines Pelzknäuel

Ewoks sind wohl eines der flau­schigs­ten Ali­en­ge­tie­re die es im Star-Wars-Uni­ver­sum gibt.

Die klei­nen Freun­de sind nicht nur süß, son­dern hel­fen unse­ren Prot­ago­nis­ten zudem dabei, dem Impe­ri­um den Gar­aus zumachen.

Der Pro­to­koll­dro­ide C-3PO wird von den Walkd­be­woh­nern auf­grund sei­ner gol­de­nen Metall­far­be als eine Art Gott­heit ange­se­hen. Nicht nur der Nied­lich-Fak­tor hat es uns ange­tan, son­dern auch der damit ver­bun­de­ne Humor unse­ren huma­no­iden Dro­iden als Hoheit der flau­schi­gen Ewoks zu sehen.


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Gemein­sam mit den haa­ri­gen Ewoks, erle­ben wir span­nen­de Schlach­ten auf ihrem Waldplaneten.

Mit Spee­ren, Schleu­dern und etli­chen Fal­len bewaff­net, stel­len sie sich den wei­ßen Kampfmaschinen.

Da hat auch ein Storm­t­ro­oper kei­ne Chan­ce gegen die cle­ve­ren Pelzknäuel.


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Lichtschwertkampf zwischen Gut und Böse

Der sechs­te Teil der Rei­he beinhal­tet eini­ge action­rei­che Licht­schwert­kämp­fe, die für das dama­li­ge Alter groß gelobt wer­den müs­sen. Die Cho­reo­gra­fie wur­de sehr gut durch­dacht und wirkt für uns Zuschau­er glaub­haft und realitätsnah.

In den Vor­gän­ger­tei­len der ori­gi­nal Tri­lo­gie beka­men die Licht­schwert­kämp­fe kei­ne sehr gro­ße Bedeu­tung zuge­mes­sen. Luke Sky­wal­ker hat sich in Epi­so­de 6 zu einem wah­ren Jedi ent­wi­ckelt. In einem epi­schen Licht­schwert­du­ell stellt er sich dem dunk­len Anfüh­rer Darth Vader.

Auch wenn wir die­ses mal unse­ren klei­nen grü­nen Groß­meis­ter Yoda nicht in einem Licht­schwert­kampf erle­ben dür­fen, erfreu­en wir uns den­noch, ihn in Epi­so­de 6 nicht mis­sen zu müs­sen und ein Teil des Kamp­fes ande­rer Macht­be­gab­ten zu sein.


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https://www.justwatch.com/de/Film/Star-Wars-VI-Die-Rueckkehr-der-Jedi-Ritter

Fazit

Wir fin­den, mit Epi­so­de 6 einen wür­di­gen Abschluss der Haupt­tri­lo­gie erhal­ten zu haben. Der Film hat aus den Alt­las­ten des Vor­gän­gers Star Wars: Epi­so­de V – Das Impe­ri­um schlägt zurück gelernt und uns alles gebo­ten was wir uns gewünscht haben.

Haben wir jemals R2-D2 (Ken­ny Baker) als Kell­ner gese­hen? Oder die pel­zi­gen klei­nen Wesen aus Endor, die uns mit ihrem Speer zuerst Angst ein­ja­gen woll­ten, im spä­te­ren Ver­lauf jedoch mit uns zusam­men gegen das Impe­ri­um kämpfen.

Das Fina­le ist so bom­bas­tisch ein­ge­schla­gen, mit einem lau­ten Knall, wel­ches uns fröh­lich aber zugleich auch trau­rig auf unse­re Couch zurück­fal­len lässt. Es wird nost­al­gisch! Die Sie­ges­fei­er zum Schluss auf Endor, mit den nach­träg­lich ein­ge­ar­bei­te­ten Effek­ten, erfül­len uns mit Gän­se­haut und Freu­de zugleich. Da wird jedem Fan warm ums Herz.

Geor­ge Lucas hat groß­ar­ti­ge Arbeit geleis­tet und die Haupt­tri­lo­gie ange­mes­sen abge­schlos­sen. Was uns bleibt sind Erin­ne­run­gen eines Mei­len­steins der Film­ge­schich­te, der bis heu­te und in Ewig­keit für uns den bes­ten Teil der Star-Wars-Rei­he bildet.

Möge die Macht für immer mit uns sein!


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https://www.buzzfeed.com/de/luisdelvalle/40-fakten-ueber-krieg-der-sterne

 

Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980)

  • 6.5/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 6.5/10
6.5/10

Ganz gut

“Star Wars: Epi­so­de V - Das Impe­ri­um schlägt zurück” aus dem Jahr 1980 ist die direk­te Fort­set­zung von “Krieg der Ster­ne” (1977) und damit Teil der legen­dä­ren Star-Wars-Saga des Schöp­fers Geor­ge Lucas.

Dies­mal führ­te Lucas jedoch nicht selbst Regie son­dern gab die Auf­ga­be an Irvin Kersh­ner ab. Lucas fun­gier­te nur als aus­füh­ren­der Produzent.

Was die Stär­ken und Schwä­chen des Sci-Fi-Aben­teu­ers sind und wie sich „Das Impe­ri­um schlägt zurück“ im Ver­gleich zu ande­ren Fil­men der Saga schlägt, erfahrt ihr im Review.

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Gen­re: Sci­ence-Fic­tion

Ori­gi­nal­ti­tel: The Empi­re Strikes Back (dt. Das Impe­ri­um schlägt zurück), Alter­na­tiv: Star Wars: Epi­so­de V – The Empi­re Strikes Back

Pro­duk­ti­ons­land: USA

Regie: Irvin Kershner

Dreh­buch: Leigh Bra­ckett, Law­rence Kasdan

Musik: John Williams

Län­ge: 124 Minu­ten (Kino­fas­sung), 127 Minu­ten (Spe­cial Edition)

Alters­frei­ga­be: FSK 12

Uni­ver­sum: Star Wars

Wer­tung:   

Autor: Jayes

Ver­fasst am: 24.12.2019


Überraschungserfolg im Rücken

Nach­dem “Krieg der Ster­ne” ein abso­lu­ter Über­ra­schungs­er­folg an den Kino­kas­sen war mit dem nie­mand so recht gerech­net hat­te, star­te­te die Fort­set­zung “Das Impe­ri­um schlägt zurück” mit jede Men­ge Wind im Rücken.

Geor­ge Lucas war im ers­ten Teil für sei­ne akri­bi­sche und eigen­sin­ni­ge Arbeit berüch­tigt, die am Set nicht sel­ten für Rei­be­rei­en sorg­te, jedoch letzt­end­lich wohl auch ein Haupt­grund für den Erfolg sei­nes detail­ver­lieb­ten Kult­fil­mes war.

In Epi­so­de V hat­te Lucas, viel­leicht auch auf­grund die­ser Anstren­gun­gen, den Regie­pos­ten an Irvin Kersh­ner abge­ge­ben. Auch das Dreh­buch stammt nicht von Schöp­fer Geor­ge Lucas selbst son­dern wur­de von Leigh Bra­ckett und Law­rence Kas­dan ver­fasst. Lucas trat nur noch als Exe­cu­ti­ve Pro­du­cer (dt. aus­füh­ren­der Pro­du­zent) auf.

Kon­sta­tie­ren müs­sen wir also, dass es zumin­dest mög­li­cher­wei­se einen Zusam­men­hang zwi­schen der Qua­li­tät des Fil­mes und der per­so­nel­len Beset­zung auf die­sen Schlüs­sel­po­si­tio­nen gibt. Uns gefällt das Ergeb­nis jeden­falls per­sön­lich weit weni­ger gut als noch im Vor­gän­ger „Krieg der Ster­ne“, auch wenn Epi­so­de V eben­so wohl­wol­lend von Fans und Kri­ti­kern auf­ge­nom­men wurde.



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©20th Cen­tu­ry Fox

Das Imperium schlägt zurück

“Es war ein­mal in einer weit, weit ent­fern­ten Galaxis …

Es ist eine dunk­le Zeit für die Rebel­li­on. Obwohl der Todes­stern ver­nich­tet wor­den ist, haben impe­ria­le Streit­kräf­te die Rebel­len aus ihrem Stütz­punkt ver­trie­ben und kreuz und quer durch die Gala­xis verfolgt.
Nach­dem sie der gefürch­te­ten impe­ria­len Ster­nen­flot­te ent­kom­men ist, hat eine Grup­pe Frei­heits­kämp­fer unter der Füh­rung von Luke Sky­wal­ker jedoch einen neu­en, gehei­men Stütz­punkt in der abge­le­ge­nen Eis­wüs­te von Hoth errichtet.
Der teuf­li­sche Darth Vader - nur von dem Gedan­ken beses­sen, den jun­gen Luke Sky­wal­ker auf­zu­spü­ren - hat Tau­sen­de fern­ge­steu­er­te Raum­son­den bis in die ent­le­gens­ten Berei­che des Welt­alls ent­sandt.…” (ori­gi­nal Lauftext)


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Phase 1 - Vielversprechend

Epi­so­de V beginnt span­nend, als die ver­schanz­te Rebel­li­on sich gezwun­gen sieht, mit Lord Vader im Nacken ihre Zel­te abzu­bre­chen. Es kommt zu einer groß­ar­ti­gen Schlacht zwi­schen Boden­trup­pen des Impe­ri­ums, bei der Luke und sein Team ihre flie­ge­ri­schen Fähig­kei­ten unter Beweis stel­len müssen.

Hier fei­ert auch das ers­te Mal in der Star-Wars-Chro­no­lo­gie der berühm­te vier­bei­ni­ge Kampf­läu­fer AT-AT (All­ter­rain-Angriffs­trans­por­ter) sei­ne Pre­mie­re, wel­cher in der Schlacht um Hoth eine tra­gen­de Rol­le spielt.[1]

Insze­na­to­risch wirkt dies sowohl ambi­tio­niert, als auch gekonnt umge­setzt und funk­tio­niert als action­rei­cher Start hervorragend.


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Phase 2 - Plätschernd

Nach die­sem ver­hei­ßungs­vol­len Auf­bruch ver­liert sich “Das Impe­ri­um schlägt zurück” mehr und mehr in Neben­säch­lich­kei­ten. Das Erzähl­tem­po ist gemäch­lich und wirk­lich vor­an getrie­ben wird der Plot dabei nicht. Ein roter Faden ist im Gegen­satz zu Epi­so­de IV, des­sen beson­de­re Stär­ke gera­de die­ser war, nicht durch­gän­gig spür­bar. An die­ser Stel­le möch­ten wir ger­ne auf das Review von Lis­sa ver­wei­sen, die die­sem Plus­punkt in “Krieg der Ster­ne” einen eige­nen Absatz gewid­met hat.

Die Ein­füh­rung des Cha­rak­ters Yoda kommt in Anbe­tracht sei­ner abge­bil­de­ten Atti­tu­de bei­na­he iro­nisch daher, wird er in Epi­so­de I doch als ruhi­ges, in sich gekehr­tes, kon­trol­lier­tes und nach­denk­li­ches Wesen auf­ge­zeigt und fällt schließ­lich genau durch die gegen­tei­li­gen Attri­bu­te auf, als Luke ihn auf dem Pla­ne­ten Dago­bah antrifft.


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Der Schau­platz Mil­le­ni­um Fal­con in dem sich Leia, Han Solo, Chew­bac­ca sowie die Dro­iden C-3PO und R2-D2 bei­na­he den gesam­ten Film über auf­zu­hal­ten schei­nen, wird als Kulis­se über­stra­pa­ziert und das Katz-und-Maus-Spiel mit Darth Vader wie­der­holt sich nicht nur, son­dern treibt die Geschich­te nicht rich­tig voran.

Epi­so­de V krän­kelt also merk­bar im Erzähl­tem­po und ist wäh­rend unse­res chro­no­lo­gisch abfol­gen­den „Road to Epi­so­de 9“-Marathons der ers­te Star-Wars-Film der nega­tiv durch Lang­at­mig­keit auffällt.


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Phase 3 – Ernüchterung

Im letz­tem Drit­tel von „Das Impe­ri­um schlägt zurück“ in dem das Sci-Fi-Aben­teu­er auf sein Ende zusteu­ert, wird dann end­lich durch die Form anneh­men­den Plä­ne Darth Vaders die Hand­lung ein gutes Stück vor­an getrieben.

Abschlie­ßend kann jedoch auch der iko­ni­sche „Ich bin dein Vater”-Moment, nicht über das Gefühl der Lan­ge­wei­le hin­weg täu­schen, durch das sich Epi­so­de V zwar nicht durch­gän­gig aber über wei­te Tei­le sei­ner Lauf­zeit bei uns ten­den­zi­ell eher unbe­liebt machte.


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Fazit - Der schwächste Teil der Star-Wars-Saga

Das Geor­ge Lucas den Pos­ten des Regis­seurs und Dreh­buch­au­tors geräumt hat, erweist sich für uns in Epi­so­de V als Dämp­fer in der Erzäh­lung sei­ner Geschich­te, durch den Weg­fall eines alles durch­drin­gen­den roten Fadens. Und das sagen wir aus­drück­lich nicht als Lucas-Fan, son­dern als objek­ti­ver Beobachter.

Nach sei­nem wun­der­bar insze­nier­ten Beginn, bei der Flucht der Rebel­li­on vor den hart­nä­cki­gen Trup­pen des Impe­ri­ums, hat das Sci-Fi-Aben­teu­er uns nichts mehr zu erzäh­len gehabt, was über tri­via­les hin­aus geht.

Epi­so­de V ist damit der ers­te Star-Wars-Film bei dem wir ein Gefühl der Lang­at­mig­keit ver­spür­ten. Trotz die­ser Schwä­che ist die soge­nann­te Space-Ope­ra jedoch sicher kein Total­aus­fall und hat sei­ne beson­de­ren Momente.

Möge des­halb die Macht auch wei­ter­hin mit uns und Euch sein!


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Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung (1977)

  • 8/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 8/10
8/10

Aus­ge­zeich­net

Das Star-Wars-Fran­chise ist bis heu­te ein wich­ti­ger Bestand­teil der moder­nen Popkultur.

Im Jahr 1977 brach­te Geor­ge Lucas mit Krieg der Ster­ne die Fort­set­zung zu Star Wars Epi­so­de 3 – Die Rache der Sith auf die Kinoleinwand.

Er gilt heut­zu­ta­ge als einer der bedeu­tends­ten Fil­me der Film­ge­schich­te und leg­te damals den Start in ein neu­es Uni­ver­sum fest.

Was derofa.de vom ers­ten Space-Ope­ra-Film der Haupt­tri­lo­gie hält, erfahrt ihr in unse­rem Review.

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Gen­re: Sci­ence-Fic­tion

Ori­gi­nal­ti­tel: Star Wars (dt. Krieg der Ster­ne), Alter­na­tiv: Star Wars: Epi­so­de IV – A New Hope

Pro­duk­ti­ons­land: USA

Regie: Geor­ge Lucas

Dreh­buch: Geor­ge Lucas

Musik: John Wil­liams

Län­ge: 121 Minu­ten (Kino­fas­sung), 125 Minu­ten (Spe­cial Edition)

Alters­frei­ga­be: FSK 12 (Ori­gi­nal Ver­si­on), FSK 6 (Spe­cial Edition)

Uni­ver­sum: Star Wars

Wer­tung:   

Autor: Lis­sa

Ver­fasst am: 28.12.2019


Eine neue Hoffnung

“Es war ein­mal in fer­ner Zukunft … ”

Das Impe­ri­um regiert nun schon seit mehr als 15 Jah­ren unter der Macht von Darth Vader (David Prow­se) über die Gala­xis. In die­sem Zeit­raum hat das Impe­ri­um eine neue Raum­sta­ti­on kon­stru­iert, den sog. „Todes­stern.“ Die­sem ist es mög­lich, jeden Pla­ne­ten im Uni­ver­sum mit einer mäch­ti­gen Ener­gie zu zerstören.

Prin­zes­sin Leia ist es geglückt, die Bau­plä­ne des Todes­sterns in die Hän­de zu bekom­men. Kurz dar­auf wird sie vom Impe­ri­um gefan­gen genom­men. Zum Woh­le der Rebel­len, ist es ihr noch recht­zei­tig gelun­gen die Plä­ne dem Dro­iden R2-D2 zu über­rei­chen. Jetzt ist es an der Zeit die­se den Wider­stands­kämp­fern zu über­mit­teln, um den Todes­stern zu vernichten.

Mit von der Par­tie ist die­ses Mal der Schmugg­ler Han Solo (Har­ri­son Ford) und sein haa­ri­ger Freund Chew­bac­ca (Peter May­hew). Auf ihrer Rei­se tref­fen sie den jun­gen Jedi Luke Sky­wal­ker (Mark Hamill), Prin­zes­sin Leia (Car­rie Fisher) und die bei­den Dro­iden R2-D2 (Ken­ny Baker) und C-3PO (Antho­ny Daniels).

Gemein­sam star­ten sie ihr Aben­teu­er im schnells­ten Flie­ger der Gala­xis, dem Mill­en­ni­um Fal­con. Die Rebel­len sind vol­ler Hoff­nung den Todes­stern ver­nich­ten zu kön­nen, um so den Frie­den in der Gala­xie wie­der herzustellen.


“.…helft mir Obi Wan Keno­bi, ihr seid mei­ne letz­te Hoff­nung…” Prin­zes­sin Leia

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Zusammen sind wir stark!

In Epi­so­de 4 fin­den sich Han Solo und Chew­bac­ca das ers­te mal zusam­men auf der Kino­lein­wand wie­der. Wir fin­den, dass gera­de durch die­se bei­den Cha­rak­te­re, der Film sei­nen beson­de­ren Humor und Charme erhält. Ver­eint im Mill­en­ni­um Fal­con, hel­fen sie Luke Sky­wal­ker und Leia Orga­na bei dem Ver­such den Todes­stern zu zerstören.

In die­ser Welt­raum­schlacht, fin­det auch Luke Sky­wal­ker  das ers­te mal sei­nen Platz im Uni­ver­sum. Jedi­meis­ter Obi-Wan (Alec Guin­nes) hilft ihm dabei die Macht näher ken­nen­zu­ler­nen und das Wis­sen dar­über zu erhal­ten, was einen Jedi aus­macht. Das Über­rei­chen sei­nes grü­nen Laser­schwerts an den jun­gen Sky­wal­ker, dient als Sym­bol des Neu­be­ginns und zugleich einer “neu­en Hoffnung”.

“…Das Laser­schwert eines Jedi-Rit­ters. Eine ele­gan­te Waf­fe aus zivi­li­sier­ten Tagen…” Obi-Wan Kenobi

Die damals noch 19-jäh­ri­ge Car­rie Fisher ver­kör­pert die Rol­le der Prin­zes­sin Leia. Sie hat in Epi­so­de 4 auch ihren ers­ten Auf­tritt im Star-Wars-Uni­ver­sum. Als Prin­zes­sin und Anfüh­re­rin der Rebel­len­ar­mee, nimmt sie eine der wich­tigs­ten Rol­len in der Star- Wars-Geschich­te ein.


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Menschliche Droiden

Auch die bei­den Dro­iden erhal­ten im vier­ten Film der Rei­he gemein­sa­me Auf­trit­te. Der huma­no­ide Dro­ide C-3PO wird von Antho­ny Dani­els gespielt. Er über­nahm die Jah­re über sämt­li­che Rol­len des Pro­to­koll­dro­iden in Epi­so­de 4 - 8 und im aktu­ells­ten Teil der Rei­he Star Wars Epi­so­de 9 – Der Auf­stieg Sky­wal­kers. Gro­ßes Lob an ihn und sei­ne schau­spie­le­ri­sche Leis­tung den huma­no­iden Dro­iden in allen Epi­so­den durch­gän­gig gleich zu spielen.

Wir möch­ten jedoch nicht den klei­nen Dro­iden R2-D2 ver­ges­sen. Sei­ne Rol­le über­nimmt Ken­ny Baker. Er bedien­te und spiel­te den Dro­iden wäh­rend der Dreh­ar­bei­ten bis hin zu Star Wars Epi­so­de 7 – Das Erwa­chen der Macht, bei dem er jedoch nur als Bera­ter diente.

Die „Cut!“ - Rufe von Geor­ge Lucas wäh­rend der Dreh­auf­nah­men konn­te Baker nicht ver­ständ­lich hören, da es im Inne­ren des Dro­iden­kos­tüms oft sehr laut wur­de, wes­halb ihm die Mit­ar­bei­ter am Set statt­des­sen auf den Robo­ter­kopf klopf­ten. Im Film spiel­ten sie dar­auf an, in dem C-3PO dem Dro­iden auf den Kopf schlug. [1]

Im Jahr 2016 ver­starb Ken­ny Baker im Alter von 72 Jah­ren und konn­te so nicht mehr an den Fort­set­zun­gen mitwirken.


Ken­ny Baker in sei­nem Dro­iden­kos­tüm R2-D2

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https://www.vip.de/cms/r2-d2-darsteller-kenny-baker-ist-tot-so-trauern-seine-star-wars-kollegen-mark-hamill-ewan-mcgregor-co-3044345.html

R2-D2 und C-3PO im Film Krieg der Sterne

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Der rote Faden

Den gan­zen Film über haben wir nie das Gefühl emp­fun­den, den roten Faden ver­lo­ren zu haben. Die Geschich­te ist sehr gut geschrie­ben und der rote Faden über­aus deut­lich zu sehen.

Die Cha­rak­te­re wer­den in Epi­so­de 4 näher beleuch­tet und wir fin­den uns direkt in das Star-Wars-Uni­ver­sum hin­ein ver­setzt. Hier kommt pures Star-Wars-Fee­ling auf!

Der Film wirkt sehr rund und struk­tu­riert und gehört defi­ni­tiv zu einen der bes­ten Star-Wars-Fil­me der Reihe.


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Fazit

Krieg der Ster­ne ist ein gut gelun­ge­ner Teil der Rei­he und spielt eine wich­ti­ge Rol­le im Star-Wars-Universum.

Vie­le der wich­tigs­ten Cha­rak­te­re wer­den hier das ers­te mal prä­sen­tiert und näher beleuch­tet. Die Geschich­te hin­ter Luke und Leia nimmt Fahrt auf. Ob der lus­ti­ge Humor, die rasan­ten Action­in­hal­te oder die dra­ma­tur­gi­schen Sze­nen, wir sind von all dem begeis­tert und kön­nen den Film nur loben. Für uns ist er nicht der bes­te Teil der Rei­he, aber er kommt dem ziem­lich nah.

Meis­ter­re­gis­seur Geor­ge Lucas hat sich selbst über­trof­fen. Die sehr lobens­wert und gut geschrie­be­ne Geschich­te hin­ter dem Krieg der Ster­ne, sowie die pas­send kom­po­nier­te Musik von John Wil­liams, las­sen uns tief ins Star-Wars-Uni­ver­sum ver­sin­ken und mit unse­ren Hel­den (oder Ant­ago­nis­ten) mitfühlen.

Als einer der finan­zi­ell erfolg­reichs­ten Kino­fil­me aller Zei­ten[2] , ist Star Wars Epi­so­de IV – Eine neue Hoff­nung ein Mei­len­stein der Film­ge­schich­te, der für ewig als Start des Star-Wars-Fran­chise einen Platz ein­neh­men wird.

“…Die Macht wird mit dir sein, immer…” Obi-Wan Kenobi


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