Archiv der Kategorie: Science-Fiction

Solo: A Star Wars Story (2018)

  • 7/10
    derofa Durchschnittswertung - 7/10
7/10

Sehenswert

Mit „Solo: A Star Wars Story“ erweiterte sich das Star Wars Universum um ein weiteres Werk.

Produziert wurde dieses Spin-Off nicht von Meisterregisseur George Lucas, sondern wurde in die Hände von u.a. Jonathan Kasdan, Kathleen Kennedy, Allison Shearmur und Simon Emanuel  gelegt.

Wie das Han Solo Spin-Off für uns wirkt und ob uns der neue Regisseur Ron Howard damit überzeugen konnte, erfahrt Ihr in unserem Review.

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Genre: Science-Fiction

Originaltitel: Solo: A Star Wars Story

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Lucasfilm

Regie: Ron Howard

Drehbuch: Lawrence Kasdan, Jonathan Kasdan

Musik: John Powell, John Williams

Länge: 135 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Universum: Star Wars

Wertung:  

Autor: Lissa

Verfasst am: 24.12.2019


Abseits der Hauptreihe

Bereits 2016 erhielten wir mit „Rogue One: A Star Wars Story“ den ersten Film zu den Spin-Off Teilen der „A Star Wars Reihe“. Mit einem erfolgreichen Start legt er den Weg für den zweiten Film der Ableger Serie „Solo: A Star Wars Story“.

Fans sollen nun endlich die Hintergründe aus Han Solos Leben erfahren. Vom ersten Treffen mit dem braunen haarigen Chewbacca, bis hin zum ersten Flug im Millenium Falcon.


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Die Vergangenheit von Solo

Der Film spielt genau 5 Jahre nach „Star Wars Episode 3: Die Rache der Sith (2005)“ und zeigt das Leben nach der Machtübernahme des Imperiums. Es herrscht Elend und Aussichtslosigkeit im Universum. Viele Planeten und deren Lebewesen erleben nur noch Armut und Hilflosigkeit und kein Ausweg scheint in Sicht zu sein.

Auch auf dem Planeten Corellia herrscht Unruhe. Wir treffen hier auf den jungen Han Solo (Alden Ehrenreich). Kern der Geschichte sind seine Abenteuer die er durch die Galaxie macht. Der Planet Corellia steht unter der Führung von Lady Proxima. Sie hat das Sagen über die White Worms, einer Verbrechergruppe, welche die Einwohner des Planeten kontrollieren.

Han Solo schuldet Lady Proxima viele Mengen an Coaxium. Eine flüssige Kostbarkeit, die auf dem Schwarzmarkt groß gehandelt wird. Coaxium ist der Treibstoff den ein Hyperraumantrieb benötigt.

Der junge Gauner Solo macht sich nun auf den Weg solch kostbares Coaxium aufzutreiben.  Auf seiner Reise trifft er allerlei Charaktere und lernt neue Planeten kennen.


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©Walt Disney Studios Motion Pictures

Science-Fiction Spektakel

Schon ab der ersten Minute wird es laut. Die ersten Szenen erscheinen wie 0815-Hollywood-Action. Eine Flucht, ein Rennen, die Bösewichte und die Helden. Nichts Neues für den Zuschauer. Die actionlastigen Szenen wirken sehr irrational. Diese sollten jedoch keinesfalls zu ernst genommen werden, da Actioninhalte das eben an sich haben.

Nach dem Han sich zur Pilotenflotte der Imperialen Armee meldet, bekommt der Zuschauer erneut Actionszenen gezeigt. Dieses Mal jedoch in einem neuen Kriegsszenario – etwas Abwechslung muss sein.

Die Schauplätze variieren stark. Zum Glück, denn sonst würde die Geschichte sehr eintönig wirken. Positiv möchten wir hier jedoch auch anmerken, wie gut diese Szenarien aussehen. Das ist feinste, modernste Technik.

Die Geschichte wird im Verlauf etwas wirr. Wir wissen nicht wohin die Reise nun wirklich gehen soll. In diesen Phasen, ist der Film so manches mal so unverständlich wie Chewbacca‘s Sprache für uns Menschen.


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Die Darsteller – Eine gute Mixtur

„Solo: A Star Wars Story“ bietet viele prominente Gesichter. Ob es nun die Freundin Qi’ra (Emilia Clark) von Han ist oder der Schurke Tobias Beckett (Woody Harrelson), dem Zuschauer wird feinste Schauspielkost geboten.

Den jungen Solo verkörpert der noch recht unbekannte Schauspieler Alden Ehrenreich. Vor seinem Start in die Star Wars-Saga, spielte er in einigen diversen Filmen mit. Diese sind den meisten Zuschauern jedoch nicht sehr bekannt (The Yellow Birds, Hail Caeser!).

Wir wollen seine schauspielerische Leistung nicht kritisieren. Er spielt den jungen Han Solo sehr überzeugend und realitätsnah. Seine Arroganz, sowie sein Sarkasmus bringt der Schauspieler gut auf die Leinwand.


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Fazit

Wir sind Zwiegespalten. Die erste Stunde des Films wirkt sehr durchschnittlich. Wir sichten nichts Neues und fühlen uns erst ab der zweiten Hälfte in das „Star Wars Universum“ versetzt. Langatmigkeit kommt dennoch nicht auf. Dies liegt daran, dass der Film auf Grund der soliden dargestellten Actionszenen uns zu jederzeit unterhalten konnte.

Uns hat „Solo: A Star Wars Story“ sehr gut gefallen. Letztendlich haben wir uns die ganzen 135 Minuten amüsiert. Der Film nimmt nach einem verschlafenen Anfang doch noch Fahrt auf, wie der Flug des Millenium Falcon, der dann doch noch den Kessel-Flug in 12 Parsecs erreicht hat.


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Ex Machina (2014)

  • 8.5/10
    derofa Durchschnittswertung - 8.5/10
8.5/10

Ausgezeichnet

Ex Machina” ist ein britisches Sci-Fi-Drama des Regisseurs und Drehbuchautors Alex Garland (28 Days Later) aus dem Jahr 2014.

Bei den Oscars wusste der Film zu gefallen und erhielt die Auszeichnung in der Kategorie “Beste visuelle Effekte”.

Warum “Ex Machina” trotz geringem Budget perfekt besetzt ist, optisch hervorragend umgesetzt wurde und zudem noch die richtigen Fragen stellt, erfahrt Ihr im Review.

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Genre: Science-Fiction, Drama, Thriller

Originaltitel: Ex Machina

Produktionsland: Vereinigtes Königreich

Regie: Alex Garland

Drehbuch: Alex Garland

Musik: Geoff Barrow, Ben Salisbury, Oliver Cheatham

Länge: 108 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Wertung:  

Autor: Jayes

Verfasst am: 06.01.2020


Der Hauptgewinn

Bei einem firmeninternen Gewinnspiel zieht der 26-jährige Programmierer Caleb (Domhnall Gleeson) den Hauptgewinn. Er hat die Ehre den Firmenchef und Arbeitgeber Nathan (Oscar Isaac) zu treffen. Dieser ist seines Zeichens Gründer der Internet-Suchmaschine “Bluebook”.

Am Ort des einwöchigen und besonderen Treffens angekommen ist Caleb über die abgelegene und hochmoderne Einrichtung erstaunt, in der Nathan seine Arbeit verrichtet.

Nachdem sich die beiden miteinander vertraut gemacht haben weiht Nathan seinen Angestellten Caleb in den Grund seines Besuches ein, und gibt ihm nähere Instruktionen – doch nicht immer ist alles so wie es scheint.


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©Universal

Die perfekte Besetzung

Das Sci-Fi-Drama “Ex Machina” kommt im Grunde mit nur vier wirklich relevanten Figuren und damit Darstellern aus, die allesamt eine wichtige Rolle spielen.

Domhnall Gleeson spielt den jungen alleinstehenden Programmierer Caleb. Mittlerweile ist der irische Schauspieler einem breiteren Publikum durch seine Rollen in “Black Mirror” (S02 E01), “The Revenant” (2015) oder als General Hux in den Star-Wars-Sequels bekannt. Gleeson wirkt auf die Rolle wie maßgeschneidert denn nicht nur seine äußere Erscheinung passt, sondern auch sein Schauspiel wirkt perfekt auf die Rolle des eher schüchternen und eloquenten Coders abgestimmt.


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Alicia Vikander verkörpert Ava. Die zierliche Schwedin wurde für ihre Rolle in “Ex Machina” in der Kategorie “Beste Nebendarstellerin” bei den Oscars nominiert. Und das zurecht. Wie glaubwürdig sie ihre überaus wichtige Rolle spielt, trägt einen großen Teil dazu bei, dass der Film in seiner Form überhaupt funktionieren kann.


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Oscar Isaac spielt Nathan, den exzentrischen Gründer der fiktiven und gigantischen Internet-Suchmaschine “Bluebook”. Der Schauspieler guatemaltekischer Herkunft ist vielen als Poe Dameron, ebenfalls aus der dritten Star-Wars-Trilogie bekannt. Isaac spielt Nathan als abgeklärten und hochbegabten Besserwisser sehr überzeugend.


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Die japanisch-britische Schauspielern Sonoya Mizuno hat mit “Ex Machina” sogar ihr Filmdebüt und obwohl sie ausschließlich Stumm auftritt, sagt sie in ihrer Rolle als Kyoko dennoch vieles aus und lässt dem Zuschauer in ihren Szenen großen Interpretationsspielraum.


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Die visuelle Stärke

Neben der perfekten Besetzung ist die optische Umsetzung eine der drei großen Stärken von “Ex Machina”. Nicht umsonst gewann der Film den Oscar für die besten visuellen Effekte.

Das futuristische und sterile Design mit seiner architektonischen Mischung aus Luxusanwesen und Forschungseinrichtung inmitten der Natur sieht schon für sich unglaublich gut aus. Dabei schwankten unsere Eindrücke in den vier Wänden von angenehm – weil durchdacht und elegant – bis hin zu eng und klaustrophobisch.


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Doch nicht nur das Gebäude weiß designtechnisch zu gefallen. Insbesondere das ausgeklügelte Design in den teilweise transparenten Körpern der künstlichen Intelligenzen mit Drähten, Kabeln, Flüssigkeiten, synthethischer Haut und Organen, wirkt enorm sorgfältig und realistisch gestaltet.


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Die moralische Frage

Eines steht fest: “Ex Machina” regt zum Nachdenken an. Vergleichbar mit der Ausnahmeserie “Black Mirror” setzt sich der Film mit den Gedanken auseinander, wie moderne Technologien und Digitalisierung in Zukunft die Gesellschaft maßgeblich verändern – oder ihr sogar den Rang ablaufen.

Ganz nebenbei erhaschen wir zusätzlich die unterschwellige Gesellschaftskritik im Bezug auf die Datensammlung heutiger großer IT-Konzerne.

Dabei werden wir als Zuschauer unweigerlich und automatisch mit ethischen und moralischen Fragen konfrontiert, die nur wir selbst uns beantworten können. Ab wann ist eine künstliche Intelligenz so hoch entwickelt, dass es moralisch notwendig wird, sie wie einen Menschen zu behandeln? Kann eine KI so fortgeschritten sein, dass sie selbst fühlt? Und worin unterscheiden sich künstliche Intelligenzen dann noch vom Menschen?

In Kombination mit einigen geschickten Wendungen und dem zur Stimmung passenden sowie nicht zu aufdringlichen Score sorgt “Ex Machina” dafür, dass er trotz einer relativ ruhigen und behutsamen Erzählweise, eine thrillertypische Spannung beibehält.


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Fazit – Weniger ist mehr

Mit einem Budget von nur ca. 11 Mio. US-Dollar[1] und nur 4 relevanten Schauspielern, schafft es “Ex Machina” mehr zu berühren als so manche hochkarätike High-Budget-Produktion.

Mit einer Kombination aus einem perfekt abgestimmten Cast und einer visuell ausgezeichneten Umsetzung, drückt “Ex Machina” die richtigen Knöpfe beim Zuschauer. Die aufgeworfenen moralischen Fragen regen zum Nachdenken an. Die unaufgeregte Erzählweise schafft Raum fürs Wesentliche.

Bei diesem herausragenden Gesamtpaket sehen wir gerne über kleinere Fehler, wie zum Beispiel die nicht sinnvolle und nachvollziehbare Reaktion von einigen Charakteren hinweg.

“Ex Machina” ist ein außergewöhnliches Science-Fiction-Drama, gespickt mit fesselnden Thrillerelementen, was optisch sowie inszenatorisch durchweg zu überzeugen weiß, und damit ein herausragendes Werk mit Wiedererkennungswert bildet.


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Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1983)

  • 9/10
    derofa Durchschnittswertung - 9/10
9/10

Herausragend

Mit Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter bringt uns George Lucas 1983 die sechste Episode und den dritten Film der Haupttrilogie an die Kinoleinwand.

Der Meisterregisseur beendet damit die Geschichte des imperialistischen Anführers Darth Vader und das in einem filmisch bombastischen Finale.

Von Fans hoch gelobt und favorisiert, wagt sich derofa.de an die Analyse des Meisterwerks und erklärt euch, was wir vom Finale der klassischen Trilogie halten.

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Genre: Science-Fiction

Originaltitel: Return of the Jedi (dt. Die Rückkehr der Jedi-Ritter), Alternativ: Star Wars: Episode VI – Return of the Jedi

Produktionsland: USA

Regie: Richard Marquand

Drehbuch: George Lucas, Lawrence Kasdan

Musik: John Williams

Länge: 131 Minuten (Kinofassung), 134 Minuten (Special Edition)

Altersfreigabe: FSK 12

Universum: Star Wars

 Wertung:   

Autor: Lissa

Verfasst am: 01.01.2020


Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Han Solo’s Karbonit-Körper befindet sich derweil immer noch bei Jabba the Hutt auf dem Wüstenplaneten Tatooine. Dieser hatte ihn im Vorgängerteil der Reihe Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück in seinen Besitz genommen.

Die rebellische Prinzessin Leia (Carrie Fisher) ist beim Versuch Solo (Harrison Ford) zu retten von Jabba gefangen genommen und versklavt worden.

Während der aussichtslosen Situation kommt indessen der mittlerweile gut ausgebildete Jedi Luke Skywalker (Mark Hamill) zur Hilfe, um seine Freunde aus der Gefangenschaft des Anführers Jabba the Hutt zu befreien.

Nach seiner Rettungsaktion begibt er sich zugleich auf den Weg  zu Yoda, dem alten Meister aller Jedi, der seit dem Ende von Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith ins Exil gegangen ist, um auf dem Planeten Dagobah zu verweilen. Der ehrwürdige Meister erklärt Luke, dass er keine weitere Ausbildung von ihm erhalten kann, da er ihm bereits alles was er weiß beigebracht hat. Er weist ihn darauf hin, dass er sich dem imperialen Anführer Darth Vader (David Prowse) stellen muss, um ein wahrer Jedi-Ritter zu werden. Jetzt ist es erneut sowohl als Jedi und als Mitglied der Rebellen an der Zeit, gegen die imperiale Armee vorzugehen.

Es beginnt abermals eine abenteuerliche Reise durch eine Reihe von Planeten, mit allerlei verrückten Aliengestalten und dem Wiedersehen altbekannter Freunde.




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Lebendiger als je zuvor

Der Film strotzt nur so mit starker Star-Wars-Atmosphäre. Ob wir nun auf einen der Planeten die mysteriösen Alienwesen oder das flauschige Naturvolk der Ewoks, die auf dem Waldmond Endor leben kennenlernen, wir sind in jeder der verschiedenen Locations amüsiert und zu keiner Zeit gelangweilt.

Neben der Zoologie der verschiedenen Tiere und Lebewesen, sowie der Flora und Fauna auf den diversen Planeten, kommt es auch zu epischen Weltraumschlachten, in denen X-Wings sich gegen imperiale Raumschiffe zur Wehr setzen. Diese Vielfalt bringt dem Film die Dichte herbei, uns tief ins Star-Wars-Universum hinein versetzen zu können.

Abgerundet und komplettiert wird dies mit einem deutlichen roten Faden innerhalb der hervorragenden Handlung. Musikalisch erhalten wir einen Score mit feinster Star-Wars-Musik, welches vom bekannten Komponisten John Williams komponiert wurde und uns bis hin zum Finale begleitet.


Eine imperiale Raumflotte

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Widerstand der Rebellen

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Kleines Pelzknäuel

Ewoks sind wohl eines der flauschigsten Aliengetiere die es im Star-Wars-Universum gibt.

Die kleinen Freunde sind nicht nur süß, sondern helfen unseren Protagonisten zudem dabei, dem Imperium den Garaus zumachen.

Der Protokolldroide C-3PO wird von den Walkdbewohnern aufgrund seiner goldenen Metallfarbe als eine Art Gottheit angesehen. Nicht nur der Niedlich-Faktor hat es uns angetan, sondern auch der damit verbundene Humor unseren humanoiden Droiden als Hoheit der flauschigen Ewoks zu sehen.


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Gemeinsam mit den haarigen Ewoks, erleben wir spannende Schlachten auf ihrem Waldplaneten.

Mit Speeren, Schleudern und etlichen Fallen bewaffnet, stellen sie sich den weißen Kampfmaschinen.

Da hat auch ein Stormtrooper keine Chance gegen die cleveren Pelzknäuel.


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Lichtschwertkampf zwischen Gut und Böse

Der sechste Teil der Reihe beinhaltet einige actionreiche Lichtschwertkämpfe, die für das damalige Alter groß gelobt werden müssen. Die Choreografie wurde sehr gut durchdacht und wirkt für uns Zuschauer glaubhaft und realitätsnah.

In den Vorgängerteilen der original Trilogie bekamen die Lichtschwertkämpfe keine sehr große Bedeutung zugemessen. Luke Skywalker hat sich in Episode 6 zu einem wahren Jedi entwickelt. In einem epischen Lichtschwertduell stellt er sich dem dunklen Anführer Darth Vader.

Auch wenn wir dieses mal unseren kleinen grünen Großmeister Yoda nicht in einem Lichtschwertkampf erleben dürfen, erfreuen wir uns dennoch, ihn in Episode 6 nicht missen zu müssen und ein Teil des Kampfes anderer Machtbegabten zu sein.


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https://www.justwatch.com/de/Film/Star-Wars-VI-Die-Rueckkehr-der-Jedi-Ritter

Fazit

Wir finden, mit Episode 6 einen würdigen Abschluss der Haupttrilogie erhalten zu haben. Der Film hat aus den Altlasten des Vorgängers Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück gelernt und uns alles geboten was wir uns gewünscht haben.

Haben wir jemals R2-D2 (Kenny Baker) als Kellner gesehen? Oder die pelzigen kleinen Wesen aus Endor, die uns mit ihrem Speer zuerst Angst einjagen wollten, im späteren Verlauf jedoch mit uns zusammen gegen das Imperium kämpfen.

Das Finale ist so bombastisch eingeschlagen, mit einem lauten Knall, welches uns fröhlich aber zugleich auch traurig auf unsere Couch zurückfallen lässt. Es wird nostalgisch! Die Siegesfeier zum Schluss auf Endor, mit den nachträglich eingearbeiteten Effekten, erfüllen uns mit Gänsehaut und Freude zugleich. Da wird jedem Fan warm ums Herz.

George Lucas hat großartige Arbeit geleistet und die Haupttrilogie angemessen abgeschlossen. Was uns bleibt sind Erinnerungen eines Meilensteins der Filmgeschichte, der bis heute und in Ewigkeit für uns den besten Teil der Star-Wars-Reihe bildet.

Möge die Macht für immer mit uns sein!


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Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück (1980)

  • 6.5/10
    derofa Durchschnittswertung - 6.5/10
6.5/10

Ganz gut

„Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück“ aus dem Jahr 1980 ist die direkte Fortsetzung von „Krieg der Sterne“ (1977) und damit Teil der legendären Star-Wars-Saga des Schöpfers George Lucas.

Diesmal führte Lucas jedoch nicht selbst Regie sondern gab die Aufgabe an Irvin Kershner ab. Lucas fungierte nur als ausführender Produzent.

Was die Stärken und Schwächen des Sci-Fi-Abenteuers sind und wie sich „Das Imperium schlägt zurück“ im Vergleich zu anderen Filmen der Saga schlägt, erfahrt ihr im Review.

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Genre: Science-Fiction

Originaltitel: The Empire Strikes Back (dt. Das Imperium schlägt zurück), Alternativ: Star Wars: Episode V – The Empire Strikes Back

Produktionsland: USA

Regie: Irvin Kershner

Drehbuch: Leigh Brackett, Lawrence Kasdan

Musik: John Williams

Länge: 124 Minuten (Kinofassung), 127 Minuten (Special Edition)

Altersfreigabe: FSK 12

Universum: Star Wars

Wertung:   

Autor: Jayes

Verfasst am: 24.12.2019


Überraschungserfolg im Rücken

Nachdem „Krieg der Sterne“ ein absoluter Überraschungserfolg an den Kinokassen war mit dem niemand so recht gerechnet hatte, startete die Fortsetzung „Das Imperium schlägt zurück“ mit jede Menge Wind im Rücken.

George Lucas war im ersten Teil für seine akribische und eigensinnige Arbeit berüchtigt, die am Set nicht selten für Reibereien sorgte, jedoch letztendlich wohl auch ein Hauptgrund für den Erfolg seines detailverliebten Kultfilmes war.

In Episode V hatte Lucas, vielleicht auch aufgrund dieser Anstrengungen, den Regieposten an Irvin Kershner abgegeben. Auch das Drehbuch stammt nicht von Schöpfer George Lucas selbst sondern wurde von Leigh Brackett und Lawrence Kasdan verfasst. Lucas trat nur noch als Executive Producer (dt. ausführender Produzent) auf.

Konstatieren müssen wir also, dass es zumindest möglicherweise einen Zusammenhang zwischen der Qualität des Filmes und der personellen Besetzung auf diesen Schlüsselpositionen gibt. Uns gefällt das Ergebnis jedenfalls persönlich weit weniger gut als noch im Vorgänger „Krieg der Sterne“, auch wenn Episode V ebenso wohlwollend von Fans und Kritikern aufgenommen wurde.



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Das Imperium schlägt zurück

“Es war einmal in einer weit, weit entfernten Galaxis …

Es ist eine dunkle Zeit für die Rebellion. Obwohl der Todesstern vernichtet worden ist, haben imperiale Streitkräfte die Rebellen aus ihrem Stützpunkt vertrieben und kreuz und quer durch die Galaxis verfolgt.
Nachdem sie der gefürchteten imperialen Sternenflotte entkommen ist, hat eine Gruppe Freiheitskämpfer unter der Führung von Luke Skywalker jedoch einen neuen, geheimen Stützpunkt in der abgelegenen Eiswüste von Hoth errichtet.
Der teuflische Darth Vader – nur von dem Gedanken besessen, den jungen Luke Skywalker aufzuspüren – hat Tausende ferngesteuerte Raumsonden bis in die entlegensten Bereiche des Weltalls entsandt….” (original Lauftext)


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Phase 1 – Vielversprechend

Episode V beginnt spannend, als die verschanzte Rebellion sich gezwungen sieht, mit Lord Vader im Nacken ihre Zelte abzubrechen. Es kommt zu einer großartigen Schlacht zwischen Bodentruppen des Imperiums, bei der Luke und sein Team ihre fliegerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen müssen.

Hier feiert auch das erste Mal in der Star-Wars-Chronologie der berühmte vierbeinige Kampfläufer AT-AT (Allterrain-Angriffstransporter) seine Premiere, welcher in der Schlacht um Hoth eine tragende Rolle spielt.[1]

Inszenatorisch wirkt dies sowohl ambitioniert, als auch gekonnt umgesetzt und funktioniert als actionreicher Start hervorragend.


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Phase 2 – Plätschernd

Nach diesem verheißungsvollen Aufbruch verliert sich „Das Imperium schlägt zurück“ mehr und mehr in Nebensächlichkeiten. Das Erzähltempo ist gemächlich und wirklich voran getrieben wird der Plot dabei nicht. Ein roter Faden ist im Gegensatz zu Episode IV, dessen besondere Stärke gerade dieser war, nicht durchgängig spürbar. An dieser Stelle möchten wir gerne auf das Review von Lissa verweisen, die diesem Pluspunkt in „Krieg der Sterne“ einen eigenen Absatz gewidmet hat.

Die Einführung des Charakters Yoda kommt in Anbetracht seiner abgebildeten Attitude beinahe ironisch daher, wird er in Episode I doch als ruhiges, in sich gekehrtes, kontrolliertes und nachdenkliches Wesen aufgezeigt und fällt schließlich genau durch die gegenteiligen Attribute auf, als Luke ihn auf dem Planeten Dagobah antrifft.


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Der Schauplatz Millenium Falcon in dem sich Leia, Han Solo, Chewbacca sowie die Droiden C-3PO und R2-D2 beinahe den gesamten Film über aufzuhalten scheinen, wird als Kulisse überstrapaziert und das Katz-und-Maus-Spiel mit Darth Vader wiederholt sich nicht nur, sondern treibt die Geschichte nicht richtig voran.

Episode V kränkelt also merkbar im Erzähltempo und ist während unseres chronologisch abfolgenden „Road to Episode 9“-Marathons der erste Star-Wars-Film der negativ durch Langatmigkeit auffällt.


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Phase 3 – Ernüchterung

Im letztem Drittel von „Das Imperium schlägt zurück“ in dem das Sci-Fi-Abenteuer auf sein Ende zusteuert, wird dann endlich durch die Form annehmenden Pläne Darth Vaders die Handlung ein gutes Stück voran getrieben.

Abschließend kann jedoch auch der ikonische „Ich bin dein Vater“-Moment, nicht über das Gefühl der Langeweile hinweg täuschen, durch das sich Episode V zwar nicht durchgängig aber über weite Teile seiner Laufzeit bei uns tendenziell eher unbeliebt machte.


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Fazit – Der schwächste Teil der Star-Wars-Saga

Das George Lucas den Posten des Regisseurs und Drehbuchautors geräumt hat, erweist sich für uns in Episode V als Dämpfer in der Erzählung seiner Geschichte, durch den Wegfall eines alles durchdringenden roten Fadens. Und das sagen wir ausdrücklich nicht als Lucas-Fan, sondern als objektiver Beobachter.

Nach seinem wunderbar inszenierten Beginn, bei der Flucht der Rebellion vor den hartnäckigen Truppen des Imperiums, hat das Sci-Fi-Abenteuer uns nichts mehr zu erzählen gehabt, was über triviales hinaus geht.

Episode V ist damit der erste Star-Wars-Film bei dem wir ein Gefühl der Langatmigkeit verspürten. Trotz dieser Schwäche ist die sogenannte Space-Opera jedoch sicher kein Totalausfall und hat seine besonderen Momente.

Möge deshalb die Macht auch weiterhin mit uns und Euch sein!


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Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung (1977)

  • 8/10
    derofa Durchschnittswertung - 8/10
8/10

Ausgezeichnet

Das Star-Wars-Franchise ist bis heute ein wichtiger Bestandteil der modernen Popkultur.

Im Jahr 1977 brachte George Lucas mit Krieg der Sterne die Fortsetzung zu Star Wars Episode 3 – Die Rache der Sith auf die Kinoleinwand.

Er gilt heutzutage als einer der bedeutendsten Filme der Filmgeschichte und legte damals den Start in ein neues Universum fest.

Was derofa.de vom ersten Space-Opera-Film der Haupttrilogie hält, erfahrt ihr in unserem Review.

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Genre: Science-Fiction

Originaltitel: Star Wars (dt. Krieg der Sterne), Alternativ: Star Wars: Episode IV – A New Hope

Produktionsland: USA

Regie: George Lucas

Drehbuch: George Lucas

Musik: John Williams

Länge: 121 Minuten (Kinofassung), 125 Minuten (Special Edition)

Altersfreigabe: FSK 12 (Original Version), FSK 6 (Special Edition)

Universum: Star Wars

Wertung:   

Autor: Lissa

Verfasst am: 28.12.2019


Eine neue Hoffnung

„Es war einmal in ferner Zukunft … “

Das Imperium regiert nun schon seit mehr als 15 Jahren unter der Macht von Darth Vader (David Prowse) über die Galaxis. In diesem Zeitraum hat das Imperium eine neue Raumstation konstruiert, den sog. „Todesstern.“ Diesem ist es möglich, jeden Planeten im Universum mit einer mächtigen Energie zu zerstören.

Prinzessin Leia ist es geglückt, die Baupläne des Todessterns in die Hände zu bekommen. Kurz darauf wird sie vom Imperium gefangen genommen. Zum Wohle der Rebellen, ist es ihr noch rechtzeitig gelungen die Pläne dem Droiden R2-D2 zu überreichen. Jetzt ist es an der Zeit diese den Widerstandskämpfern zu übermitteln, um den Todesstern zu vernichten.

Mit von der Partie ist dieses Mal der Schmuggler Han Solo (Harrison Ford) und sein haariger Freund Chewbacca (Peter Mayhew). Auf ihrer Reise treffen sie den jungen Jedi Luke Skywalker (Mark Hamill), Prinzessin Leia (Carrie Fisher) und die beiden Droiden R2-D2 (Kenny Baker) und C-3PO (Anthony Daniels).

Gemeinsam starten sie ihr Abenteuer im schnellsten Flieger der Galaxis, dem Millennium Falcon. Die Rebellen sind voller Hoffnung den Todesstern vernichten zu können, um so den Frieden in der Galaxie wieder herzustellen.


„….helft mir Obi Wan Kenobi, ihr seid meine letzte Hoffnung…“ Prinzessin Leia

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Zusammen sind wir stark!

In Episode 4 finden sich Han Solo und Chewbacca das erste mal zusammen auf der Kinoleinwand wieder. Wir finden, dass gerade durch diese beiden Charaktere, der Film seinen besonderen Humor und Charme erhält. Vereint im Millennium Falcon, helfen sie Luke Skywalker und Leia Organa bei dem Versuch den Todesstern zu zerstören.

In dieser Weltraumschlacht, findet auch Luke Skywalker  das erste mal seinen Platz im Universum. Jedimeister Obi-Wan (Alec Guinnes) hilft ihm dabei die Macht näher kennenzulernen und das Wissen darüber zu erhalten, was einen Jedi ausmacht. Das Überreichen seines grünen Laserschwerts an den jungen Skywalker, dient als Symbol des Neubeginns und zugleich einer „neuen Hoffnung“.

„…Das Laserschwert eines Jedi-Ritters. Eine elegante Waffe aus zivilisierten Tagen…“ Obi-Wan Kenobi

Die damals noch 19-jährige Carrie Fisher verkörpert die Rolle der Prinzessin Leia. Sie hat in Episode 4 auch ihren ersten Auftritt im Star-Wars-Universum. Als Prinzessin und Anführerin der Rebellenarmee, nimmt sie eine der wichtigsten Rollen in der Star- Wars-Geschichte ein.


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Menschliche Droiden

Auch die beiden Droiden erhalten im vierten Film der Reihe gemeinsame Auftritte. Der humanoide Droide C-3PO wird von Anthony Daniels gespielt. Er übernahm die Jahre über sämtliche Rollen des Protokolldroiden in Episode 4 – 8 und im aktuellsten Teil der Reihe Star Wars Episode 9 – Der Aufstieg Skywalkers. Großes Lob an ihn und seine schauspielerische Leistung den humanoiden Droiden in allen Episoden durchgängig gleich zu spielen.

Wir möchten jedoch nicht den kleinen Droiden R2-D2 vergessen. Seine Rolle übernimmt Kenny Baker. Er bediente und spielte den Droiden während der Dreharbeiten bis hin zu Star Wars Episode 7 – Das Erwachen der Macht, bei dem er jedoch nur als Berater diente.

Die „Cut!“ – Rufe von George Lucas während der Drehaufnahmen konnte Baker nicht verständlich hören, da es im Inneren des Droidenkostüms oft sehr laut wurde, weshalb ihm die Mitarbeiter am Set stattdessen auf den Roboterkopf klopften. Im Film spielten sie darauf an, in dem C-3PO dem Droiden auf den Kopf schlug. [1]

Im Jahr 2016 verstarb Kenny Baker im Alter von 72 Jahren und konnte so nicht mehr an den Fortsetzungen mitwirken.


Kenny Baker in seinem Droidenkostüm R2-D2

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https://www.vip.de/cms/r2-d2-darsteller-kenny-baker-ist-tot-so-trauern-seine-star-wars-kollegen-mark-hamill-ewan-mcgregor-co-3044345.html

R2-D2 und C-3PO im Film Krieg der Sterne

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Der rote Faden

Den ganzen Film über haben wir nie das Gefühl empfunden, den roten Faden verloren zu haben. Die Geschichte ist sehr gut geschrieben und der rote Faden überaus deutlich zu sehen.

Die Charaktere werden in Episode 4 näher beleuchtet und wir finden uns direkt in das Star-Wars-Universum hinein versetzt. Hier kommt pures Star-Wars-Feeling auf!

Der Film wirkt sehr rund und strukturiert und gehört definitiv zu einen der besten Star-Wars-Filme der Reihe.


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Fazit

Krieg der Sterne ist ein gut gelungener Teil der Reihe und spielt eine wichtige Rolle im Star-Wars-Universum.

Viele der wichtigsten Charaktere werden hier das erste mal präsentiert und näher beleuchtet. Die Geschichte hinter Luke und Leia nimmt Fahrt auf. Ob der lustige Humor, die rasanten Actioninhalte oder die dramaturgischen Szenen, wir sind von all dem begeistert und können den Film nur loben. Für uns ist er nicht der beste Teil der Reihe, aber er kommt dem ziemlich nah.

Meisterregisseur George Lucas hat sich selbst übertroffen. Die sehr lobenswert und gut geschriebene Geschichte hinter dem Krieg der Sterne, sowie die passend komponierte Musik von John Williams, lassen uns tief ins Star-Wars-Universum versinken und mit unseren Helden (oder Antagonisten) mitfühlen.

Als einer der finanziell erfolgreichsten Kinofilme aller Zeiten[2] , ist Star Wars Episode IV – Eine neue Hoffnung ein Meilenstein der Filmgeschichte, der für ewig als Start des Star-Wars-Franchise einen Platz einnehmen wird.

„…Die Macht wird mit dir sein, immer…“ Obi-Wan Kenobi


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Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith (2005)

  • 8.7/10
    derofa Durchschnittswertung - 8.7/10
8.7/10

Herausragend

„Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“ aus dem Jahr 2005 bildet den Abschluss der Prequel-Trilogie von George Lucas legendärer Star-Wars-Saga. Die Prequel-Filme erzählen die Vorgeschichte zu den drei ursprünglichen Filmen aus den späten 70er- bis frühen 80er Jahren.

Zeitlich eingeordnet folgt in der Chronologie danach die inzwischen vorerst eingestellte „A-Star-Wars-Story“ Anthologie-Reihe, mit den Spin-offs „Solo“ (2018) und „Rogue One“ (2016) sowie das neue Videospiel „Star Wars Jedi: Fallen Order“ (2019).

Was es in Episode III zu bestaunen gibt und ob es zum packenden Finale gereicht hat, damit haben wir uns im Folgenden Review beschäftigt.

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Genre: Science-Fiction

Originaltitel: Star Wars: Episode III – Revenge of the Sith

Produktionsland: USA

Regie: George Lucas

Drehbuch: George Lucas

Musik: John Williams

Länge: 140 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Universum: Star Wars

Wertung:   

Autor: Jayes

Verfasst am: 21.12.2019


Auf ins Finale

„Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis …“

Als Darth Tyranus nach dem Kampf gegen Anakin, Obi-Wan und Meister Yoda in Episode II, auf seinen Meister Darth Sidious trifft, scheint der Klonkrieg und die Auslöschung des Friedens in der Galaxis unausweichlich. Die Klonkrieger marschieren und sind bereit für einen Krieg epischen Ausmaßes.

In Episode III ereignen sich die Klonkriege bereits seit drei Jahren in der Galaxis. Kanzler Palpatine wurde vom Droidengeneral Grievous aus der Hauptstadt von Coruscant entführt. Die Republik sieht sich gezwungen den Kanzler zu befreien. Anakin und Obi-Wan sind als Führer der Rettungsaktion auserwählt und an Bord des Flaggschiffes von General Grievous kommt es erneut zum Kampf gegen Darth Tyranus.

Nach der erfolgreichen Rettung von Kanzler Palpatine, wählt dieser zurück auf Coruscant, Anakin Skywalker zu seinem persönlichen Repräsentanten im Jedi-Rat. Eine Wahl die katastrophale und weitreichende Folgen haben wird.


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Furioser Beginn

Zum Start von Episode III besticht der Abschlussfilm der Prequel-Trilogie mit gewohnter und daher sehr guter Star-Wars-Kost. Nach einer furiosen Space-Schlacht mit Raumschiffen, mündet das Sci-Fi-Abenteuer in einen erbitterten Jedi-Kampf der Extraklasse und geht dann weiter in die Geschichte über.

Wir erleben den ersten Auftritt der Wookies und des bei Fans beliebten Chewbaccas. Auch die tiefgreifende Veränderung durch die sogenannte „Order 66“ und das damit einhergehende Überlaufen der Stormtrooper wird thematisiert.

In Sachen CGI setzt Episode III nochmal eine Schippe drauf und bietet für damalige Verhältnisse hervorragende Bilder. Inszenatorisch ist er damit wahrscheinlich der Beste der Prequel-Trilogie.

Auch Actionfans kommen in „Die Rache der Sith“ besonders auf ihre Kosten. Eine gewisse Actionlastigkeit macht sich jedenfalls während der gesamten Laufzeit bemerkbar.


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Die Geburt des Bösen als Leitmotiv

Tonangebend im gesamten Film ist Anakins Hang und Weg zur dunklen Seite der Macht.

Die Versuchung ist groß, Darth Sidious Verlockungen geschickt eingefädelt. Anakin wird Stück für Stück zur dunklen Seite gezogen.

Dabei ist die Charakterzeichnung von Anakin besonders gut umgesetzt und funktioniert nicht nur als Leitmotiv im Film hervorragend, sondern lässt in Anakins Zwiespalt zwischen gut und böße sogar große Möglichkeiten zur Identifizierung des Zuschauers, mit dieser von Hoffnung und Schmerz gleichermaßen zerrissenen Figur.

Anakin wird geschickt mehr und mehr zum Antagonisten gemacht. Seine Liebe zu seiner Frau Padme und den negativen Vorstellungen von der Zukunft machen ihn blind. Seinem Jedi-Ausbilder Obi-Wan und dem Jedi-Rat Folge zu leisten erscheint ihm mehr und mehr als Bürde und Schikane als einem wirklich höheren Zwecke dienend.

Die Produzenten verstehen es in Episode III perfekt Anakins Zerrissenheit abzubilden, sowohl in seinen Worten und Taten als auch in seiner Erscheinung. Sie zeichnen damit sein persönliches Dilemma und den Zwiespalt zwischen dem vermeintlich Guten und Bösen.


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Atemberaubender Fight des Großmeisters

Flink wie eine Katze mutet er an, wenn er seinen Krückstock beiseite legt, wie selbstverständlich mit Saltis durch Luft wirbelt und seinen Kontrahenten Darth Sidious, mit seinen filigranen Bewegungen und dem Erleuchtung bringenden grünen Lichtschwert, beinahe vorzuführen scheint.

Die Rede ist natürlich von Jedi-Großmeister Yoda, beliebt bei Jung und Alt. Eine legendäre Star-Wars-Figur die durch alle Epochen über alle Zweifel erhaben ist.

Beinahe als Abschiedsgeschenk kommt da der Kampf des kleinen großen daher, den wir in „Die Rache der Sith“ bestaunen dürfen. Bereits eine erste Kostprobe seiner Jedi-Künste bekamen wir in „Episode II: Angriff der Klonkrieger“ (2002) zu sehen, als Yoda es für nötig hielt, das Revier gegen Darth Tyranus aka Count Dooku abzustecken.


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https://gfycat.com/consciousjoyousgallowaycow

Nun geht es jedoch um mehr. Gerade Meister Yoda der so weise ist, dass er alles weiß, sieht die missliche Lage in der sich der Yedi-Orden befindet, nachdem die dunkle Seite der Macht verheerende Schäden angerichtet hat. Und so ist es an ihm höchstpersönlich, im Kampf gegen Darth Sidious den Jedi-Orden zu retten.

Dabei wurde der Kampf so bombastisch inszeniert, dass die Szenen nicht nur uns als Zuschauer wie versteinert werden ließen, sondern heute auch Vorlage für Statuen und Figuren namhafter Hersteller sind, welche die besten Momente des Kampfes einfangen. Der atemberaubende Fight des Großmeisters ist für uns daher der absolute Highlightmoment in Episode III „Die Rache der Sith“.



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https://www.inverse.com/article/60958-star-wars-9-yoda-force-ghost-theory-anakin-skywalker-return

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https://screenrant.com/star-wars-lightsaber-duels-ranked/

Fazit – Die Macht ist weiterhin mit uns

Auch wenn uns im Vergleich Episode I mit seinem Einstieg in die Welt von Star Wars sowohl optisch als auch erzählerisch besonders gut gefiel, bildet auch Episode III mit seinem Finale der Prequel-Trilogie einen mehr als würdigen Abschluss.

Die Entwicklung von Anakin über die Filme und Zeiten hinweg, vom kleinen Pod-Racer Jungen zur zerrissenen von Angst dominierten Persönlichkeit gelingt perfekt und findet in „Die Rache der Sith“ seine maskierte Krönung.

Das Sci-Fi-Abenteuer begleitet damit Anakins Weg in seinem Zwiespalt zwischen dem vermeintlich Guten und Bösen. Dabei lässt er den Zuschauer selbst so manches mal zweifeln, welche Seite überhaupt die Bezeichnung „gut“ verdient.

Das furiose Finale des Films im Showdown zwischen Obi-Wan und Anakin ist ebenso atemberaubend wie der legendäre Kampf des Großmeisters Yoda gegen Darth Sidious.

„Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“ ist ein rundum gelungenes Ende der Prequel-Trilogie und bietet besonders für Actionaffine Zuschauer ein bombastisches Leinwanderlebnis.

Möge die Macht mit Euch sein!


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Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger (2002)

  • 7.7/10
    derofa Durchschnittswertung - 7.7/10
7.7/10

Ausgezeichnet

George Lucas hat mit Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger die Geschichte um den kleinen Anakin Skywalker und Co. fortgesetzt.

Der Film wurde im Mai 2002 in den deutschen Kinos gezeigt.

Der Soundtrack stammt erneut aus der kreativen Feder von John Williams.

Was derofa.de von der Fortsetzung hält, erfahrt ihr in unserem Review.

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Genre: Science-Fiction

Originaltitel: Star Wars: Episode II – Attack of the Clones

Produktionsland: USA

Regie: George Lucas

Drehbuch: George Lucas, Jonathan Hales

Musik: John Williams

Länge: 142 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Universum: Star Wars

Wertung:  

Autor: Lissa

Verfasst am: 23.12.2019


Auftritt der Klonkrieger

Nachdem ein misslungener Bombenangriff auf die Senatorin Amidala (Natalie Portman) verübt wurde, werden Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) und Anakin Skywalker (Hayden Christensen) vom Jedi-Orden beauftragt, Padme auf dem Planeten Coruscant zu beschützen.

Während ihres Aufenthalts kommt es durch einen Flugdroiden in Form eines Attentates, zum erneuten Angriff auf die Senatorin. Die beiden Jedi können den Angriff jedoch verhindern. Der Jedi-Meister Kenobi findet durch seine Recherche heraus, um wem es sich bei dem Attentäter handelt.

Um die Senatorin Amidala in Sicherheit zu bringen, wird dem Padawan Schüler Anakin die Aufgabe erteilt, mit Padme zum Planeten Naboo zu reisen. Dort kommen sich die beiden ziemlich schneller näher und verlieben sich mehr und mehr in einander.

Währenddessen beschäftigt sich Obi-Wan immer noch mit der Recherche nach einem Kopfgeldjäger Namens Jango Fett und den Stormtroopern. Die Lage spitzt sich zu. Der Kampf gegen die Klonarmee hat begonnen.


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https://www.justwatch.com/ro/film/razboiul-stelelor-atacul-clonelor

Klischeehaft

Im Vordergrund des zweiten Films der Star Wars-Reihe, steht die Liebesbeziehung zwischen Padme und Anakin. Besonders prägnant ist dies in der ersten Hälfte des Spielfilms. In keinem Star Wars Film sind die Liebesszenen so stark vorhanden, wie in „Angriff der Klonkrieger“.

Es wird kitschig und zwar sehr:
„Ich werde verfolgt von dem Kuss, den du mir nie hättest geben sollen. Mein Herz schlägt schneller, in der Hoffnung, dass dieser Kuss keine Narbe hinterlassen wird.“ Dies ist nur ein Dialog zwischen Padme und Anakin, welches stark am Klischeebaum der Hollywoodromantik rüttelt. Ob merkwürdige Gespräche oder ein Picknick auf der Wiese, der Film strotzt nur so vor Kitsch.

Nicht nur die Beziehung der beiden zueinander verändert sich. Der junge Padawan Schüler zeigt uns auch, wie sich seine Person Stück für Stück in eine andere verwandelt. Er ignoriert ohne Rücksicht, die Worte seines Meisters Obi-Wan. Denn einem Jedi ist es strikt untersagt zu lieben. Die Liebe kann zur Abhängigkeit, Angst und dann zur Wut führen.


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Nicht ganz so einnehmend

Anakin Skywalker ist kein Kind mehr. Wir bemerken seine neuen Charakterzüge. In Episode eins war er noch ein kleiner Junge, dem man nichts Böses vorwerfen konnte. Wohingegen er heute den Anschein macht, stur, arrogant und überheblich zu sein.

Uns gefällt seine Persönlichkeit nicht mehr. Er wirkt wie ein ungezogenes Kind, welches nicht auf seinen Meister hören möchte. In diesem Fall gilt der Spruch: „Hochmut kommt vor dem Fall“.


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Ein kleiner Schritt für Yoda, ein großer für die Zuschauer

Das wohl Beste in dem Film ist für uns der Kampf zwischen Meister Yoda und Darth Tyranus (Christopher Lee). Wir sehen zum ersten Mal, wie Yoda uns seine Lichtschwert- und Machtkünste präsentiert.

Bekamen wir bisher nicht den Eindruck, Yoda wäre alt und zerbrechlich, beweist uns der kleine Meister überraschend das Gegenteil. Stilvoll und mit Elan wirft er seinen Umhang zurück um sein Lichtschwert zu zücken. Im nächsten Moment passiert alles so schnell. Flink wie ein Tier, springt der kleine mit seinen Saltos umher. Wir sind begeistert!

Ein so kleines Wesen, welches so mächtig und weise ist, zeigt uns das man nie vom äußeren Urteilen sollte. Dieser Auftritt ist zugleich episch und wird uns lang in Erinnerung bleiben. Weiter so Meister Yoda. Möge die Macht mit euch sein.


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Fazit

Ein Film der große Kritik einstecken musste. Trotz der vielen Romantik-Elemente, empfinden wir die Geschichte nicht als schleppend.

Episode zwei bietet so viel mehr. Was wir erhalten ist zum einen die Geburt der Klonkrieger, sowie die detaillierten CGI-Szenen (vorallem mit dem grünen Meisterjedi). Das ist der Beginn eines epischen Sternenkrieges, welches dazu noch den Baustein der Saga bildet.

Abschließen möchten wir mit einem Zitat von unserem liebsten Helden:
„Sieg, du hast gesagt? Meister Obi-Wan, dies war kein Sieg! Das Leichentuch der Dunklen Seite gefallen es ist. Begonnen der Angriff der Klonkrieger hat!“


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Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung (1999)

  • 8.5/10
    derofa Durchschnittswertung - 8.5/10
8.5/10

Ausgezeichnet

Mit „Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“ leutete Lucasfilm im Jahr 1999 den Start für die sogenannte Prequel-Trilogie der Star-Wars-Saga ein. Die Prequel-Trilogie erzählt die Vorgeschichte zu den Welterfolgen aus den Jahren 1977-1983, welche als Haupttrilogie bekannt sind und die Episoden IV-VI bildeten. Verantwortlich für Regie und Drehbuch für „Die dunkle Bedrohung“ ist Schöpfer George Lucas höchstpersönlich.

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Genre: Science-Fiction

Originaltitel: Star Wars: Episode I – The Phantom Menace

Produktionsland: USA

Regie: George Lucas

Drehbuch: George Lucas

Musik: John Williams

Länge: 136 Minuten

Altersfreigabe: FSK 6

Universum: Star Wars

Vorgänger: Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1983)

Nachfolger: Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger (2002)

Wertung:  

Autor: Jayes

Verfasst am: 08.12.2019


Der Krieg der Sterne

„Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis …“

Aufgrund erhöhter Handelszölle wird der Planet Naboo von der Handelsföderation blockiert.

Deshalb entsendet der Kanzler des galaktischen Senats die zwei Jedi, Qui-Gon Jinn (Liam Neeson) und Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) zur Handelsföderation, um in der Auseinandersetzung zu vermitteln.

Nachdem die Verhandlungen auf dem Schiff der Handelsföderation scheitern bzw. gar nicht erst zustande kommen, kämpfen sich die beiden Jedi durch eine Scharr von feindlichen Droiden und fliehen zum Planeten Naboo.

Ebenfalls dort ist Königin Padmé Amidala (Natalie Portman) welche sich bereits mit einer Invasion der Droiden-Armee der Handelsföderation konfrontiert sieht. Gemeinsam schaffen sie es mithilfe eines Raumschiffs zu fliehen, müssen jedoch aufgrund eines beschädigten Hyperraumantriebs auf dem Wüstenplaneten Tatooine notlanden.

Dort treffen sie auf den neunjährigen Sklaven Anakin Skywalker, der den gestrandeten durch seine Fähigkeiten im „Pod-Racing“ hilft, ihre Reise fortzusetzen, um damit ihre weiteren Schritte im Konflikt zu planen und Handlungsfähig zu bleiben.


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Zugang zum Star-Wars-Universum

Mit dieser für uns doch schwer zugänglichen Geschichte beginnt Episode I der weltbekannten und kultigen „Star Wars„-Reihe.

Politische Feden und Auseinandersetzungen in einem Sci-Fi-Szenario. Galaktischer Senat, Handelsföderation, Sith, Jedi, Hyperraumantrieb, Planet Naboo und Tatooine, verschiedene Rassen wie Gungans und allerlei anderes Alien-Getier. Da kann man überfordert und erschlagen sein.

Tatsächlich hinderte uns das in der Vergangenheit so richtig in die Welt von Star Wars einzutauchen. Zu komplex und verstrickt kam die Filmreihe daher und lies uns damit einfach nicht so recht an sich heran.

Doch wir fragten uns: Warum erfreut sich die Star-Wars-Saga so unglaublich großer Popularität auf der ganzen Welt und gilt bereits seit Jahrzehnten als absoluter Kult? Da muss doch was dahinter stecken neben geschickter Vermarktung.

Nachdem wir uns also noch ein weiteres mal daran versuchen in Episode I zu versinken, macht es plötzlich Klick. Unser Entschluss uns richtig konzentriert auf die Story einzulassen erweist sich als Goldwert. Denn schließlich erkennen wir, dass genau diese komplexe und auf vielen Ebenen verzweigte sowie dichte Welt, in ein ganz eigenes und für uns neues Universum aufgeht.

So geht uns also trotz dunkler Seite der Macht, doch noch ein Licht auf. Star-Wars-Liebe auf den zweiten Blick.


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Sci-Fi-Look von einem anderen Stern

Und so nimmt uns „Die dunkle Bedrohung“ mit seinem cleanen Science-Fiction-Look für sich ein.

Dabei zeigt sich Episode I, welcher der erste Teil der Prequel-Serie (1999, 2002, 2005) und damit eigentlich der vierte Star-Wars-Film nach der Haupttrilogie (1977, 1980, 1983) ist, von seiner schönsten Seite.

Wie hochwertig Regisseur George Lucas und sein Team das Sci-Fi-Abenteuer designt haben zeigen mitunter die vielen Details im Film. Die Architektur der Gebäude sowie das Design der Raumschiffe und Umgebungen haben ein ganz besonderes Aussehen. Mit dem abbilden von scheinbar unzähligen Alien-Spezies wird der Eindruck eines eigenen großen und weiten Universums erweckt.


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In unserem Lieblingsteil, dem bombastisch inszenierten „Pod-Racer“-Rennen, finden wir einen außerirdischen Verkäufer der mit (für uns) unappetitlichen Snacks handelt. Und auch den ernstaunlich gut designten „Pod-Racer“ selbst, den Anakin improvisiert während des Rennens repariert, sowie die beeindruckenden Soundeffekte wenn die Rennwagen durch die Sandlandschaft breschen, machen einfach Spaß.

Auch die visuellen Effekte gefielen uns sehr gut, wenn wir das Erscheinungsjahr von 1999 berücksichtigen. Aus musikalischer Sicht sorgt der typische und unverwechselbare Star-Wars-Sound mit Wiedererkennungswert, der glücklicherweise auch in Episode I wieder von Urgestein John Williams komponiert wurde, für die richtige Atmosphäre.

Auf Seiten der deutschen Produktion wurde übrigens nebenbei eine exzellente Synchronisation entwickelt, die sich gut in das Gesamtbild einfügt.


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https://www.pcgamer.com/star-wars-episode-i-racer-has-been-recreated-in-unreal-engine-4/

Ein rundes Sci-Fi-Abenteuer

Während der gesamten Laufzeit fühlt sich Episode I zudem wie ein unglaublich runder Film an. Wechselnde Szenen und Umgebungen, choreografierte Lichtschwertkämpfe, sowie die Vielzahl an sympathischen und originellen Charakteren lassen keine Langeweile aufkommen.

Der Gungan Jar Jar Binks sorgt mit seiner Tollpatschigkeit und Art zu sprechen, nicht nur in der finalen Schlacht für die gewisse Prise Humor und Slapstick. Mit Darth Maul bietet „Die dunkle Bedrohung“ einen Antagonisten mit einem Artwork und Designkonzept was in der gesamten Filmreihe ihresgleichen sucht. Und auch der Cast um Stars wie Liam Neeson, Ewan McGregor und Natalie Portman fügt sich hervorragend in das Universum ein.

Durch traurige Szenen aus dem Leben eines Jed(en)i, als Anakin seine Mutter auf dem Planeten Tatooine zurück lassen muss, bringt Episode I eine gefühlvolle Facette in die Geschichte ein.

Insgesamt wird das Star-Wars-Abenteuer so zu einem kurzweiligen Vergnügen mit der richtigen Mischung aus Popcorn-Action, Tiefgang, liebenswerten Figuren und Science-Fiction.


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Fazit – Die Macht ist nun mit uns

Mit „Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“ werden wir also doch noch zum Star-Wars-Fan. Und das trotz seiner schweren Zugänglichkeit und komplexen Welt.

Gerade durch George Lucas Handschrift und der Liebe zum Detail, bietet uns dieses Abenteuer letzten Endes eine abwechslungsreiche und tiefgehende Welt, mit einem faszinierenden sterilen Design sowie unverwechselbaren Charakteren.

Episode I kann man heute sicher als modernen Klassiker bezeichnen, dessen Raumschiff von allem etwas mit an Bord hat und damit wenig Wünsche offen lässt.

Also lieber Leser: Du solltest fühlen nicht denken. Achte nur auf Deinen Instinkt. Möge die Macht mit Dir sein. (frei nach Qui-Gon Jinn, 32 VSY)[1]


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Bumblebee (2018)

  • 6/10
    derofa Durchschnittswertung - 6/10
6/10

Ganz Gut

Der erste Spin Off der beliebten Transformers Reihe und ein neuer Regisseur.

Ob das gut gehen kann erfahrt ihr in dem Review.

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Genre: Action, Science Fiction

Originaltitel: Bumblebee

Produktionsland: USA

Regie: Travis Knight

Musik: Dario Marianelli

Länge: 114 Minuten

Wertung:   

Autor: Steevo

Verfasst am: 22.01.2019


Ein neuer Regisseur übernimmt die Rolle

Der erste Transformers Film bei dem nicht Michael Bay Regie führt sondern Travis Knight, er erweitert die Transformers Reihe in Form eines Spin Offs, und den Anfang macht der beliebte Bumblebee. In den Hauptrollen sind Hailee Steinfeld und John Cena vertreten.

Der Anfang der Geschichte wie die Transformers zur Erde kamen, das soll in diesem Film erzählt werden.  Auf dem Planeten Cybertron den man aus der Hauptreihe kennt herrscht Krieg. Es ist das Jahr 1987, Bumblebee wird zur Erde geschickt um dort eine neue Basis aufzubauen.  Als er dort eintrifft wird er allerdings nicht sonderlich nett empfangen, was natürlich verständlich ist wenn ein fremdes „etwas“ plötzlich auftaucht.


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©https://www.moviepilot.de/movies/transformers-6/bilder

Die erste Begegnung

Er sucht sich schnell ein Versteck natürlich in Form von einem Auto da er von der US Army verfolgt wird. Gefunden wird er von Charlie die von Hailee Steinfeld gespielt wird auf einem Schrottplatz, allerdings weiß sie anfangs nichts von ihrem Glück.  Eines Tages fliegt seine Tarnung jedoch auf und das wird ungeahnte Folgen haben für die Transformers und die Menschheit.


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Könnte mehr Geschichte enthalten

Leider bleibt die Geschichte durchgehend nur auf einem durchschnittlichen Level. Natürlich gibt es die gewohnte Transformers Action aber das ist ja nicht alles was einen Film ausmacht.


Fazit

Der Film wirkt für mich etwas wie alter Kaugummi, er schmeckt zwar noch aber er könnte besser sein.

Daher kommt er leider nicht an die gewohnten Transformers teile für mich ran, als Fan muss man ihn aber natürlich trotzdem einmal schauen.


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Arrival (2016)

Genre: Science-Fiction

  • 8/10
    derofa Durchschnittswertung - 8/10
8/10

Jayes meint - Ausgezeichnet

Arrival ist ein unheimlich(er) spannender Science-Fiction-Film, der durch die besondere Darstellung und Prämisse mit dem Fokus auf der Kommunikation mit außerirdischem Leben, gepaart mit seiner Komplexität und trotz ruhiger Atmosphäre, bis zum Schluss fesselt, letztendlich jedoch dem Zuschauer zu wenig offenbart, um vollends befriedigend zu sein.“   (24.02.2019)

Beschreibung

Arrival ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2016.

Regie führte Denis Villeneuve. Das Drehbuch stammt von Eric Heisserer.

Der Film basiert auf der Kurzgeschichte Story of Your Life (1998) von Ted Chiang und thematisiert die Landung von außerirdischem Leben auf der Erde.

Die daraufhin von Colonel Weber (Forest Whitaker) erstellte Expertengruppe, rund um Linguistin Dr. Louise Banks (Amy Adams) und Ian Donnelly (Jeremy Renner) versucht schließlich, die Kommunikation mit den Außerirdischen zu ermöglichen.


Bilder

Die Expertengruppe bei der Annäherung

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Ian Donnelly und Dr. Louise Banks sind Experten auf ihrem Gebiet

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Große Hoffnungen werden in die Fähigkeiten der Linguistin gelegt

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Banks beim Versuch der Kommunikation

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