Archiv der Kategorie: Komödie

Kevin James: Never Don’t Give Up (2018)

Lesemusik:

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©Sony Music BMG | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
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    roter Faden-Durchschnittswertung - 8/10
8/10

Jannik meint - Ausgezeichnet

Mit dem Netflix-Special „Never Don’t Give Up“ feiert Kevin James nach zahlreichen Film- und Serienproduktionen sein Stand-up-Comeback. Die Laufzeit fällt mit ca. 60 Minuten leider eher kurz aus.

In seinem Programm plaudert der sympathische „King of Queens“-Star humorvoll aus dem Nähkästchen und begeistert uns mit Geschichten just aus dem Leben.

Nicht nur wenn der Comedian das Publikum mit einbezieht, läuft er zur Höchtsform auf, denn voller Körpereinsatz ist sowieso garantiert. Fans erkennen sofort die typische Gestik und Mimik wieder, die James in seinen Produktionen seit jeher auszeichnen.

Kevin James Auftritt zeigt, dass er über die Jahre nichts von seinem Charme verloren hat. „Never Don’t Give Up“ ist ein ausgezeichnetes Stand-up-Programm.

(17. März 2019)

Genre: Stand-up

Originaltitel: Kevin James: Never Don’t Give Up

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Netflix

Regie: Andy Fickman

Drehbuch: Kevin James

Produktion: Andy Fickman, Kevin James, Tammy Johnston, Jonathan Mussman

Ton: Matt McLarty, Eliott Taylor

Länge: ca. 62 Minuten

Altersfreigabe: 6 (lt. Netflix)

Veröffentlichung: 24. April 2018 (Direct to Netflix)

Quellen
https://www.imdb.com/de/title/tt8324578/reference/ | Altersfreigabe: https://www.netflix.com/de/title/80158976

Was haltet Ihr von James Rückkehr zu seinen Stand-up-Wurzeln? Teilt eure Gedanken zu „Never Don’t Give Up“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Arthur Spooner bestimmt auch!


Trailer

Der offizielle Trailer zu „Kevin James: Never Don’t Give Up“

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©Netflix

CHiPs (2017)

Lesemusik:

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©Warner Bros. Pictures | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 5/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 5/10
5/10

Jannik meint - Geht so

Dax Shepherds „CHiPS“ ist eine zu vernachlässigende Buddy-Cop-Action-Komödie mit rar gesäten lustigen Szenen und einer unsinnigen Handlung, die natürlich gerade wegen eben dieser für kleinere Lacher sorgen kann.

(1. Februar 2019)

Genre: Actionkomödie

Originaltitel: CHiPs

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Warner Bros. Pictures | Primate Pictures

Regie: Dax Shepard

Drehbuch: Dax Shepard

Produktion: Andrew Panay, Ravi Mehta

Musik: Fil Eisler

Länge: ca. 101 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Veröffentlichung: 20. April 2017 (Kinostart DE)

©
https://en.wikipedia.org/wiki/CHiPs_(film) | https://de.wikipedia.org/wiki/CHiPs_(Film) | https://www.imdb.com/de/title/tt0493405/reference/

„CHiPs“ basiert übrigens auf der gleichnamigen Fernsehserie aus den Jahren 1977 bis 1983.[1] Was haltet Ihr von der Neuauflage? Lustiger Buddycop-Actionkracher oder Zeitverschwendung? Teilt eure Gedanken zu „CHiPs“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und die BMW R1200RTP von Jon Baker bestimmt auch![2]


Trailer

Der offizielle deutsche Trailer zu „CHiPs“

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©Warner Bros. Pictures

Sandy Wexler (2017)

Lesemusik:

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Kate Hudson – Mr. DJ |©Netflix | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 5/10
    derofa Durchschnittswertung - 5/10
5/10

Jannik meint - Geht so

Adam Sandlers Netflix-Deal bietet dem Comedy-Urgestein offensichtlich absolute Narrenfreiheit!

Auch der dritte Film (nach „Die lächerlichen Sechs“ [2015] sowie „The Do-Over“ [2016]) – diesmal mit dem Titel „Sandy Wexler“ -kommt mit einer Ansammlung an absurden komödiantischen Szenen daher, die maximal von schlecht bis gut reichen und über unglaubliche 131 Minuten (!) mal foltern und mal erheitern.

Ein roter Faden ist nur selten zu erkennen. Die Sandler-Komödie bleibt damit insgesamt bestenfalls im „Geht so“-Mittelmaß zurück. (4. März 2019)

Genre: Komödie

Originaltitel:  Sandy Wexler

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Netflix | Happy Madison Productions

Regie: Steve Brill

Drehbuch: Dan Bulla, Paul Sado, Adam Sandler

Produktion: Adam Sandler, Allen Covert, Ted Sarandos

Musik: Rupert Gregson-Williams

Länge: ca. 131 Minuten

Altersfreigabe: 12 (lt. Netflix)

Veröffentlichung: 14. April 2017 (Netflix)

Universum: Happy Madison Productions

Vorgänger: The Do-Over (2016)

Nachfolger: Die Woche (2018)

Quellen
Daten: https://en.wikipedia.org/wiki/Sandy_Wexler | Altersfreigabe: https://www.netflix.com/de/title/80126569

Beschreibung

„Sandy Wexler“ ist eine US-amerikanische Komödie von Regisseur Steve Brill aus dem Jahr 2017. Adam Sandler übernahm die Hauptrolle als exzentrischer Talentmanager. Die Geschichte spielt im Jahre 1994 in Los Angeles. Außerdem fungierte er mit seiner Produktionsfirma „Happy Madison Productions“ typischerweise auch als Produzent.

Es handelt sich um die dritte Produktion, die aus Adam Sandlers Vertrag mit dem Streaming-Giganten Netflix hervor ging. Dieser wurde im Oktober 2014[1] für angeblich 250 Millionen Dollar[2] geschlossen und umfasste die vier Filme „The Ridiculous 6“ (2015), „The Do-Over“ (2016), „Sandy Wexler“ (2017) und „Die Woche“ (2018).[3]

Bereits im Jahre 2017 wurde der Deal um weitere vier Filme verlängert: „Murder Mystery“ (2019),  „Hubie Halloween“ (2020), „Hustle“ (2022) und „Murder Mystery 2“ (2023).[4]

Im Jahre 2020 wurde bekannt, dass der Vertrag um vier weitere Filme verlängert wurde. Es erschienen „Du bist sowas von nicht zu meiner Bat-Mizwa eingeladen“ (2023), „Leo“ (2023, Animationsfilm), „Spaceman: Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt“ (2024) sowie „Happy Gilmore 2“ (2025).


Was haltet Ihr von den Filmen, die Adam Sandler in der jüngeren Vergangenheit produziert hat? Genießt er absolute Narrenfreiheit? Teilt eure Gedanken zu “Sandy Wexler” mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Happy Madison Productions bestimmt auch!

Trailer

Der offizielle deutsche Trailer zu „Sandy Wexler“

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©Netflix

Spree – Alles für die Klicks (2020)

Musik zum Lesen:

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©Tiberius Film | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material, dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 9/10
    derofa Durchschnittswertung - 9/10
9/10

Herausragend

„Spree“ ist unkonventioneller Found-Footage-Horror mit schwarzhumoriger Social-Media-Gesellschaftskritik mit der Brechstange und nimmt den gegenwärtigen Zeitgeist, geprägt von Klickgeilheit und Geltungsdrang beim Buhlen um Aufmerksamkeit, Aufrufe und Follower, gekonnt auf die Schippe.

Mit einer verrückten, glänzend-perfekten Performance eines sich komplett freispielenden Joe Keery („Stranger Things„) besticht die kurzweilige sowie innovationsfreudige schwarze Komödie außerdem, manches mal überbordend und -fordernd, mit typischen Elementen gängiger Smartphonescreens während Streaming und Liveübertragung samt Chat.

Eugene Kotlyarenkos „Spree“ löst damit mehr als einmal anarchische Sensationslüste aus, wenn der Pegel an selbstzerstörerischem Wahnsinn immer weiter steigt, ehe er im Finale befriedigend eskaliert und jenen, die sich angesprochen fühlen, den Spiegel vorhält. Gesehen werden um jeden Preis? Chat, was meint ihr? (24.01.2025)

Genre: Found Footage, Horror, Komödie, Schwarze Komödie

Originaltitel: Spree

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: RLJE Films | Forest Hill Entertainment, DreamCrew, SuperBloom

Regie: Eugene Kotlyarenko

Drehbuch: Eugene Kotlyarenko, Gene McHugh

Produktion: Matthew Budman, Sumaiya Kaveh, Eugene Kotlyarenko, John H. Lang

Musik: James Ferraro

Länge: ca. 93 Minuten

Altersfreigabe: FSK 16

Veröffentlichung: 7. Juli 2022 (Streaming DE), 5. August 2022 (Blu-ray DE)

Ähnliche Titel: Pain & Gain (2013)Heilstätten (2018)Searching (2018), The Fanatic (2019)M3GAN (2022)

Quellen
Release: https://kinocheck.de/film/o7f/spree-2022 | Daten: https://en.wikipedia.org/wiki/Spree_(film)
Was haltet Ihr vom ungewöhnlichen Found Footage Ausflug von Joe Keery? Teilt eure Gedanken zu “Spree” mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und der Chat bestimmt auch!

Trailer

Der offizielle deutsche Trailer zu „Spree – Alles für die Klicks“

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©Tiberius Film

Kleines Arschloch (1997)

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©Senator Film Produktion
  • 9/10
    derofa Durchschnittswertung - 9/10
9/10

Herausragend

Grenzerfahrung und -auslotung mit der Comicverfilmung „Kleines Arschloch“!

Der Tabubruch ist sein Steckenpferd, Fingerspitzengefühl sein zweiter Vorname. Politische Korrektheit hat er durchgespielt. Schöpfer Walter Moers lieferte höchstpersönlich das Drehbuch und sorgte dafür, dass jedes Wort an der richtigen Stelle trifft.

Mit einer unglaublichen Altersfreigabe von FSK 12 gelang es dem kleinen Arschloch seinerzeit bereits, die jungen Buben und Mädchen zu infizieren.

Warum der 1997 erschienene Zeichentrickfilm nichts weniger als die satirische Antwort auf die Frage ist „was man heute noch sagen darf“ und nichts weniger als deutsches Kulturgut, verraten wir im Tagebuch.

Genre:  Animation, Zeichentrick

Originaltitel: Kleines Arschloch

Produktionsland: Deutschland

Produktionsfirma: Wild Bunch Germany | Senator Film Produktion, TFC Trickompany Filmproduktion

Regie: Michael Schaack, Veit Vollmer

Drehbuch: Walter Moers

Comicvorlage: Walter Moers

Produktion: Hanno Huth

Musik: Wolfgang von Henko

Länge: ca. 82 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Veröffentlichung: 6. März 1997 (Kinostart DE)

Nachfolger: Das kleine Arschloch und der alte Sack – Sterben ist Scheiße (2006)

Ähnliche Titel: Asterix der Gallier (1967), Werner – Beinhart! (1990), Der kleene Punker (1992), Käpt’n Blaubär – Der Film (1999)

Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Kleines_Arschloch_(Film) | https://www.imdb.com/de/title/tt0119471/companycredits/?ref_=ttrv_dt_cmpy

Wertung:   

Autor: Jannik

Verfasst am: 05. Dezember 2020

Lesezeit: ca. 3 Minuten (Direkt zum Fazit)

Musik zum Lesen:

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©Senator Film Produktion | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material, dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.

Die Geburt der Provokation

Liebes Tagebuch,

als ich mich in der Öde meines Daseins nach etwas Unterhaltung abseits des Gemeinen sehnte, stieß ich auf ein filmisches Kleinod längst vergangener Tage.

Im Jahre 1997 erblickte es das Licht der Welt und vermochte bereits mit seinem Titel „Kleines Arschloch“ aufzuzeigen, in welch richtige Richtung der Provokation es schreiten würde.

Heimelig in der Geborgenheit des Mutterleibes, genährt von Mutterkuchen, machte es sich schon dort den Tabubruch zur Lebensaufgabe, bevor es, geleitet von Sekreten, den Geburtskanal entlangglitt, um schließlich durch die Scheide (auch bezeichnet als Lustgrotte oder Vulva) in die Arme der Menschheit zu fallen.

Bei meinem Kontrollgang durch das „kleine Arschloch“, liebes Tagebuch, stieß ich auf Offenbarungen, Provokationen und nicht zuletzt Grenzüberschreitungen. Und ich entdeckte ein 12-jähriges Arschloch – mit einem Lebensziel …


Ich werde meinen Kampf für eine bessere Welt fortführen, bis sich die ganze Menschheit singend in den Armen liegt.Kleines Arschloch
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©Senator Film Produktion

Lernen vom kleinen Arschloch

Liebes Tagebuch, weiter im Text.

Es waren ein paar Minuten ins Land gezogen. Nun, nachdem ich die Motive des kleinen Arschlochs besser verstand, regte sich etwas in den Zellen meines Gehirns, welches Tag für Tag ein wenig mehr in Tristesse zu versinken drohte.

Wann die Schleimflora am fruchtbarsten sein soll, lernte ich durch ihn. Wie man mit Behinderten und Minderheiten in der Bundesrepublik umgeht – eine der schwierigsten Aufgaben auch noch heute, 24 Jahre später – vermochte mir das kleine Arschloch par excellence zu vermitteln.

Es ist dieses verkannte Genie, welches da ist – aber einfach nicht gesehen wird. Doch ich muss nun schließen liebes Tagebuch. Ich lerne Arschlochs Großvater – und Arschlochs große Liebe – Inge Koschmidder (76) – kennen …


Objekt meiner Begierde ist Inge Koschmidder. Inge ist 76 und schon ein bisschen hinfällig – aber ich scheiße auf sexuelle Tabus.Kleines Arschloch
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©Senator Film Produktion

Die tiefen des kleinen Arschlochs

Die Kirche

Liebes Tagebuch,

Ich bin nun weiter in die Tiefen des „kleinen Arschlochs“ vorgedrungen.

Heute lernte ich etwas über die Kirche und christliche Nächstenliebe in unserer von Religion und Glauben geprägten Kultur.

Das kleine Arschloch begab sich mit Großvater auf den Friedhof, welchen er jedoch schnell aufgrund eines vehementen Verweises der katholischen Kirche wieder verlassen musste. „Bist du jetzt zufrieden?“, fragte das kleine Arschloch seinen Großvater …


Allerdings, genau so stellt sich doch ein Atheist die Unsterblichkeit vor – Lokalverbot auf dem Friedhof.Großvater des kleinen Arschlochs
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©Senator Film Produktion

Der richtige Ton

Auch abseits von Sprititualität liebes Tagebuch, erreichten mich weitere brisante Erkenntnisse. Der Sozialrevolutionär kennt eben keinen Mittagsschlaf, wie das kleine Arschloch feststellt.

Mit seiner Band ist er häufiger für Auftritte gebucht. Die passende Musik für jeden Anlass, ja, im wahrsten Sinne des Wortes den richtigen Ton zu treffen, ist seine Paradedisziplin. Er wählt in einem Geschick sondergleichen die richtigen Songtitel für wirklich jede Situation. Egal ob Christen, Nazis oder Country-Fans – eine musikalische Darbietung auf höchstem Niveau – die weiß das kleine Arschloch immer zu gestalten.

Seine Bandmitglieder sind da nicht so sicher. Schon zu oft mussten sie hinhalten und stahlharte Fäuste schmecken. Doch sie können beruhigt sein, denn das kleine Arschloch verspricht …


Verlasst euch auf mich, Männer. Man wird uns Kränze flechten. Man wird uns auf Knien um Zugabe anflehen. Ich schwöre.Kleines Arschloch
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©Senator Film Produktion

Telefonseelsorge

Liebes Tagebuch,

in seiner Besorgnis um unsere Mitmenschen zeigt das kleine Arschloch seine Friedfertigkeit und ein überdurchschnittliches Engagement. Auch wenn sich die gequälte und gleichermaßen verzweifelte Seele am Telefon wohl nur verwählt hatte, so ist sie bei ihm doch gerade richtig gelandet, munkeln zynische Zungen.

„Haben Sie vielleicht irgendwelchen Kummer?“ – fragt das kleine Arschloch besorgt. Nach einem abwägenden Pfeifen stellt er eine ausweglose Situation fest …


Doch doch, ich verstehe vollkommen, sie müssen sich vorkommen wie das letzte Stück Dreck – und zwar zurecht. (…) Nein nein, also da würd ich mir nun überhaupt keine Hoffnungen machen. (…) Selbstmord? Hmm, das wäre selbstverständlich eine Lösung. (…) Aber ich bitte Sie, nichts zu danken. Gern geschehen. Auf Wiederhören. Oder besser – Adieu!Kleines Arschloch
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©Senator Film Produktion

Fazit – Grenzüberschreitung

Liebes Tagebuch,

ich komme nicht umhin, mich in meinem Fazit wieder dir zu widmen.

Ich bin beileibe nicht derjenige, der entscheiden möchte, was über die Grenzen des guten Geschmacks hinausgeht. Wo liegt diese Grenze überhaupt und wurde sie im Verlaufe unserer menschlichen Existenz bereits zu Genüge ausgelotet oder gar erreicht?

Mit seinen philosophischen Ergüssen hat sich das kleine Arschloch tief in mein freiheitlich denkendes Gehirn gebrannt und mein Herz zum Schnellschlag verleitet.

Das geistige Niveau meiner Familie verhält sich zu meinem eigenen, wie ein Tiefseeschwamm zu Albert Einstein, liebes Tagebuch. Sie sind wie Tiere, schamlos und triebhaft.Kleines Arschloch

Wenn Satire eine Religion ist, dann ist das kleine Arschloch ihr ferkeliges Oberhaupt. Ein Unikat, eine Stimme der Geknechteten und der Vernunft. Er ist der Messias, der die Ketten sprengt. Denn wo gab es so etwas wie das kleine Arschloch schon einmal? Darf man heute noch sagen, was das kleine Arschloch im Jahre 1997 sagte? Darf man heute noch sagen: „darf man heute noch sagen?“ Oder viel wichtiger: Darf man darüber lachen?

Ich bin nicht imstande, diese gesellschaftlichen Fragen, ja gar diese gesellschaftliche Verantwortung der Grenzenauslotung zu bewerten. Hierfür braucht es die Stimme des spitzbübischen Oberhaupts. Und die stellt bereits früh im Film folgerichtig fest …


(…) auch hier müssen Grenzen eingerissen werden.Kleines Arschloch
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©Senator Film Produktion

Bonus-Höhepunkte

Warum bedeckst du deine Blößen? Du bist meine Schwester, ich begehre dich nicht.Kleines Arschloch
Schamlos reckelte sie sich in ihrer makellosen Nacktheit vor mir. Sanft brach sich das Licht in ihren steilragenden Nippeln, während ihr Venusflaum zwischen ihren festen Schenkeln schimmerte, wie ein Strom aus flüssiger Seide.Kleines Arschloch

Was haltet Ihr vom Niveau des ferkeligen Oberhaupts? Scheißt Ihr auf sexuelle Tabus? Wo liegt die Grenze des guten Geschmacks? Teilt eure Gedanken zu “Kleines Arschloch” mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und die hinfällige Inge Koschmidder bestimmt auch! Wenn sie denn noch nicht abgenippelt ist. War das zu viel? Was wollt Ihr dagegen tun?

Trailer

Mangels Trailer hier die anstößige Geburt des kleinen Arschlochs

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©Senator Film Produktion, RTL II

Anora (2024)

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Universal Pictures Germany
  • 10/10
    derofa Durchschnittswertung - 10/10
10/10

Lieblingsfilm

Das aktuellste Werk des US-amerikanischen Regisseurs Sean Baker, mit dem Titel „Anora“, war der große Abräumer der Oscar-Verleihung 2024.

In ganzen sechs Kategorien war die Mischung aus Drama und Komödie nominiert. In fünf Disziplinen ging „Anora“ als Sieger aus der Veranstaltung.

Was der ungewöhnliche Film zu bieten hat, haben wir uns genauer angeschaut.

Genre: Dramedy, Erotik, Romanze, Liebeskomödie

Originaltitel: Anora

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Universal Pictures | FilmNation Entertainment, Cre Film

Regie: Sean Baker

Drehbuch: Sean Baker

Produktion: Sean Baker, Alex Coco, Samantha Quan

Musik: Matthew Hearon-Smith

Länge: ca. 139 Minuten

Altersfreigabe: FSK 16

Veröffentlichung: 31. Oktober 2024 (Kinostart DE)

Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Anora_(2024) | https://en.wikipedia.org/wiki/Anora

Wertung:  

Autor: Jannik

Verfasst am: 29.05.2025

Lesezeit: ca. 5 Minuten (Direkt zum Fazit)

„Anora“ – Viel Wirbel – um was eigentlich?

„Anora“ hat ganz schön Staub aufgewirbelt. Bei der Oscarverleihung im Jahr 2024 räumte Sean Bakers Film unglaubliche fünf Oscars ab. In den Kategorien bester Film, beste Regie, bestes Originaldrehbuch, beste Hauptdarstellerin und bester Schnitt konnte „Anora“ die heißbegehrte Trophäe für sich gewinnen.[1]

Spätestens damit schürte die amerikanische Produktion automatisch hohe Erwartungen. Was soll da schon schiefgehen – wenn man als geneigter Zuschauer, bock auf einen guten Film hat?

Doch so einfach ist es dann doch nicht. Schon lange fallen wir nicht mehr auf euphorische Lobpreisungen herein, insbesondere, wenn diese durch die Oscars befeuert wurden. Zu oft gab es Enttäuschungen. Zu oft wurden Oscarfilme hochgelobt, nur um sich letztendlich als möchtegern-tiefgründige, pseudokünstlerische und gähnend-langweilige Projekte zu entpuppen.


Regisseur Sean Baker mit vier „Anora“ Oscars. Rechts Hauptdarstellerin Mickey Madison mit ihrem Oscar als beste Hauptdarstellerin.

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Euronews – AP Photo – Neon | https://de.euronews.com/kultur/2025/03/03/oscars-2025-anora-raumt-ab-alle-gewinner-alle-verlierer-und-die-hohepunkte-des-abends

Unscheinbar

Abgesehen von seinem Oscar-Erfolg sowie zahlreichen Lobpreisungen und anderen Awards, wirkt „Anora“ eigentlich sehr unscheinbar.

Selbst der Titel gibt keinen Hinweis darauf, was den Zuschauer erwarten könnte. Es handelt sich schlicht um den Vornamen der Protagonistin Anora (Mickey Madison). Auch das rosafarben-romantisch belichtete Cover, gibt nur einen groben Eindruck, um was für eine Art von Film es sich handeln könnte.

Kurzum: Wir konnten uns also rein gar nichts unter Sean Bakers achtem Spielfilm, mit dem unaufdringlichen Titel, vorstellen.[2] Und wurden dadurch – glücklicherweise – umso mehr überrascht!

Diesen Eindruck unterstreicht „Anora“ sogar noch, wenn man schließlich in ihn einsteigt. Er zeigt sich regelrecht geheimnisvoll.


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©Universal Pictures Germany | https://de.wikipedia.org/wiki/Anora_%282024%29

Handlung – Sex, Drugs and Money!

In „Anora“ folgen wir einer (durchaus kompetent wirkenden) Sexarbeiterin bei der Durchführung ihres Nachtgeschäfts in einem New Yorker Erotik-Club. Ballernde Beats, Alkohol, Drogen, viel nackte Haut, wohlhabende Männer. Ein reines (realistisches) Klischee.

Ein paar Infohäppchen haben wir mittlerweile also bekommen. Doch immer noch, haben wir keinen blassen Schimmer, was uns hier letztendlich erwarten würde. Worauf läuft das alles hinaus? Was entwickelt sich hier? „Anora“ verrät nie zu viel. Und man will mehr wissen. Das Drama, mit immer stärker werdender komödiantischer Note, erzeugt in diesen ersten Momenten, relativ schnell, eine starke Spannung.

Befürchtungen das Thema könnte sich um eine selbstbestimme Prostituierte drehen, welche dem Patriarchat und „bösen Geschlecht“ im Alleingang den Kampf ansagen und die Welt im „Mary Sue-Stil“ revolutionieren will, erweisen sich glücklicherweise als unbegründet. Das wäre auch zu langweilig.


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©Universal Pictures Germany | https://giphy.com/gifs/neonrated-anora-movie-film-1STCJpyZ36fC7MnSXf

Feurige Dialoge – „Runglish“ at it´s best

Stattdessen findet Romantik einzug. Doch nicht nur das: Feurig-aufgepeitschte Dialoge, ein Gemisch aus russisch und englisch, von unbeholfenen Charakteren, mit denen man trotzdem irgendwie sympathisiert, kreieren eine Art von Humor, den vermutlich nicht jeder teilen oder verstehen wird.

Schließlich mündet alles in ein lustiges Chaos. Doch „Anora“ driftet nie ins albern-lächerliche ab. Dafür wirken die Bilder, das Tempo und der stimmungsvolle Ton  – aus produktionsqualitativer Sicht – einfach zu hochwertig. Dieses Kunststück muss man erst einmal meistern.

Selbst in seiner puren Eskalation, ehe der Film zum finalen Schlag ausholt, schafft es „Anora“ immer, nicht über das Ziel der perfekten Symbiose aus Liebesdrama und Komödie hinaus zu schiessen.


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©Universal Pictures Germany | https://giphy.com/gifs/neonrated-anora-stop-screaming-yura-borisov-peBzHrZh72dtQHSnJD

Stilistische Mittel

Im Endeffekt ist es faszinierend mit welch einfachen Mitteln Regisseur Sean Baker „Anora“ auch mithilfe seines Kameramanns Drew Daniels in Szene gesetzt hat. Mit Daniels arbeitete Baker übrigens bereits in seinem vorherigen Film „Red Rocket“ (2021) zusammen.[3]

Es sollte eine „klare Kinoästhetik der 70er-Jahre und entsprechend alter Erotikfilme“ erreicht werden. Ein „verschwommener und verwaschener Look“ war das Ziel, wie die deutsche Wikipedia verrät.[4]

Dieser Look, kombiniert mit purer Schauspielleistung – insbesondere von Hauptdarstellerin Mickey Madison sowie dem russischen Nebendarsteller Juri Borissow (Igor) – sowie ein hervorragendes Tempo, ist das simple Rezept, welches „Anora“ so unglaublich gut macht.


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©Universal Pictures Germany | https://thefilmstage.com/i-want-it-to-feel-as-real-as-a-documentary-sean-baker-on-anora-editing-breaks-and-old-school-camera-tricks/

Fazit

Gefühls-Cocktail

„Anora“ ist ein kurzweiliger Ausflug der seinesgleichen sucht. Während das Drama-Genre üblicherweise zur Langatmigkeit neigt, besticht der Film durch keine einzige Länge. Und das trotz einer Laufzeit von sage und schreibe 139 Minuten. Stattdessen fühlt er sich an wie ein positiv-fiebriger Traum über 90 Minuten.

„Anora“ erzeugt durch seine stilistischen Elemente und die durchdachte Kameraarbeit von Drew Daniels außerdem eine überraschende Strahlkraft, die in der modernen Filmlandschaft ihresgleichen sucht. Für raue Romantiker ist er ein echter Genuss!

Die Premiere von  „Anora“ fand  am 21. Mai 2024 bei den 77. Filmfestivals von Cannes statt. Das Publikum soll anschließend nicht weniger als zehn Minuten (!) applaudiert haben.[5] Aus unserer Perspektive zurecht! Sean Bakers Dramedy – ist – mit einfachsten Werkzeugen hergestelltes – Filmgold!

Letztendlich lässt der Regisseur im Finale dann noch eine Szene vom Stapel, die nur so aufgeladen ist, mit emotionaler Dichte.

Es ist ein Film-Moment der sich wie ein – im Nachtclub zu Boden fallendes Glas „Gefühls-Cocktail“ entlädt – und damit alle Emotionen befreit, die sich im Laufe von „Anora“ (und im Charakter Anora) angestaut haben. Und so ein ikonisch-atmosphärisches Bild bewirkt, dass es das Zeug zum vielfach referenzierten Kult hat!

Vorsicht Spoiler-Bild! + Klicken zum aufklappen

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©Universal Pictures Germany | https://64.media.tumblr.com/65c6b9dc3a23a06c78696b6437b7051d/34ffa5f401985068-c3/s500x750/e47deca5a123285ef66c5b3e9f82556576d2942c.gifv

Spoilerfreies Bild:

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©Universal Pictures Germany | https://www.waddilover.com/

„Erwartungshaltung-Warnung“

Doch eine Warnung sei an dieser Stelle ausgesprochen, um die Erwartungen an ein „volles Bonbon-Glas“ direkt zu zerstören. In der Rezeption scheint „Anora“ bei eher community-basierten Wertungsplattformen nicht so euphorisch wegzukommen, wie unter Kritikern. Die Plattform „TV Time“ listet den Film immerhin mit 20% 3-Sterne Wertungen, während 33% der Nutzer die höchste Wertung von 5-Sternen vergeben haben.


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©Universal Pictures Germany | https://giphy.com/gifs/neonrated-anora-movie-film-thlBNGp5kGBhBO9sBR

Die Google-Rezensionen zeichnen hier jedoch ein noch klareres Bild. Die Enttäuschungen (bei möglicherweise zu hoher oder nicht erfüllter Erwartungen) schlagen sich in einem Schnitt von nur 60% nieder. Nur 2,1 von 5 Sternen konnte der Film hier für sich gewinnen. Besonders viele 1-Sterne Ratings, lassen vermuten, dass viele Nutzer ihrem Ärger auf diese Weise Luft machen wollten.


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©Universal Pictures Germany |https://64.media.tumblr.com/3587c69451a51f1bd62290560e34c4bb/d8fc662fad75a65d-b2/s540x810/d833a92341e283a1f3d0b4814b9278070b64a664.gifv

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©Universal Pictures Germany | https://giphy.com/gifs/neonrated-anora-movie-film-I05OqH3eiB53D6h3Aa

Was haltet Ihr von Sean Bakers unkoventioneller Dramedy? Teilt Eure Gedanken zu „Anora“ mit uns in der Kommentarsektion. Wir würden uns freuen. Und Oligarchen sowie Sexarbeiter sicher auch!


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©Universal Pictures Germany | https://medium.com/counterarts/anora-won-too-many-times-for-its-own-good-oscars-review-ad20f6eaa85c

Trailer

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©Universal Pictures Germany

Free Guy (2021)

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©20th Century Fox
  • 8.5/10
    derofa Durchschnittswertung - 8.5/10
8.5/10

Ausgezeichnet

Mit „Free Guy“ landete nach einigen Verschiebungen am 12. August 2021 zweifelsohne ein ziemlich verrückter Film in den deutschen Kinos.

Stranger Things“ Produzent Shawn Levy führte Regie, während „Deadpool“-Darsteller Ryan Reynolds in die Hauptrolle des „Guy“ schlüpfte.

Was es mit „Free Guy“ sonderbares auf sich hat und warum sich ein Blick auf den unkonventionellen Film definitiv lohnt, verraten wir in unserer Kritik.

Genre: Science-Fiction, Action, Komödie

Originaltitel:  Free Guy

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: 20th Century Studios | Berlanti Productions, 21 Laps Entertainment, Maximum Effort, Lit Entertainment Group, TSG Entertainment

Regie: Shawn Levy

Drehbuch: Matt Lieberman, Zak Penn

Produktion: Ryan Reynolds, Shawn Levy, Sarah Schechter, Greg Berlanti, Adam Kolbrenner

Musik: Christophe Beck

Länge: ca. 115 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Veröffentlichung: 12. August 2021 (Kinostart DE)

Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Free_Guy | https://en.wikipedia.org/wiki/Free_Guy | Kinostart DE: https://www.filmstarts.de/kritiken/251824.html

Wertung:   

Autor: Jannik

Verfasst am: 11.12.2021

Lesezeit: ca. 3 Minuten (Direkt zum Fazit)

Der Stoff aus dem die Blacklist ist

Mit „Free Guy“ erschien im Jahr 2021 ein Film der Marke – eher ungewöhnlich.

Shawn Levy’s Science-Ficition-Action-Kracher mit humorvollem Einschlag versetzt den naiven NPC (Non Player Character), mit dem schlichten wie treffenden Namen „Guy“ (Ryan Reynolds), Tag ein Tag aus ausgerechnet in die absurd-skurril anmutende Spielwelt namens „Free City“.

Und diese Prämisse, so viel sei vorab verraten, ist bereits das herausragende Merkmal, denn die wahrlich außergewöhnliche Komponente ist das Szenario selbst.

Das ist wohl auch der Grund warum der Stoff bereits im Jahr 2016, einige Jahre vor der eigentlichen Verwirklichung, auf der „Black List“ landete, welche die vielversprechensten jedoch nicht verfilmten Drehbücher des Jahres kommuliert.[1][2]


Sichtlich Spaß beim Dreh. „Thor“-Regisseur Taika Waititi schlüpft in die Rolle des Antagonisten „Antwan“. Regisseur Shawn Levy („Stranger Things„) scheint das zu gefallen.

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©The Walt Disney Company Germany GmbH

Naiver Guy in Free City – Wie „GTA“ auf Speed

In der chaotischen aber dennoch stets vorprogrammierten Spielwelt von „Free City“ scheint alles möglich. Das Open-World-Spiel des fiktiven Studios „Soonami“ ist ein Riesenerfolg und vereint zahlreiche Gamer.

Während sich das öde Leben vom „Nichtspielercharakter“ Guy unter dem Motto „Haben Sie keinen guten, haben sie einen großartigen Tag“ in einer Endlosschleife wiederholt, herrscht in der Spielwelt das kontrollierte Chaos. Gepfeffert durch die Luft fliegende Fahrzeuge scheinen Naturgesetz, Schusswaffengebrauch ist absolute Bürgerpflicht – mindestens für Brillenträger – und was nicht hoffnungslos zerberstet, hat keinen guten, sondern einen  großartigen Tag erwischt. Free City ist geradezu wie „GTA“ auf Speed.

Doch als Guy einer anziehenden Spielerin begegnet, fällt damit ein Dominostein, der nicht nur seine Persönlichkeit weckt, sondern über Videospielgrenzen hinaus berührt.


Free Guy in Free City

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©20th Century Fox, Quelle: https://www.filmstarts.de/nachrichten/18537866.html

Die Lockerheit in Person

In Persona von Ryan Reynolds spielt ein Schauspieler den Löwenanteil, der in Hollywood-Produktionen bereits ähnliche Rollen bekleidete. Den verrückten aber stets charmanten Spaßvogel kann er. Und so sorgt er mit seinem typisch losgelösten aufspielen auch dafür, dass sich „Free Guy“ von Beginn an regelrecht aus seiner Zwangsjacke der Entwicklervorgaben des fiktiven Studios „Soonami“ befreit.

Er charakterisiert einen Hauch Retter, einen Hauch Superhelden, körperlich abgehoben aber charakterlich stets auf dem Boden – und nahbar. Auch eine Prise „Deadpool“ – nur als NPC „Guy“ naiver und braver. Trotzdem mit verdächtig ähnlichem Humor.


Den „Deadpool“-Vergleich hatten wohl selbst die Produzenten erwartet. In einer Trailer-Reaktion auf seinem Youtube-Kanal, nahm Ryan Reynolds als Deadpool mit Taika Waititi als Korg im Schlepptau, seinen neuen Charakter „Free Guy“ aufs Korn.

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©20th Century Fox, Quelle: https://gamerant.com/ryan-reynolds-deadpool-cameo-free-guy/

Total verrückt

Alleine dass jemand die Idee von „Free Guy“ angefasst hat ist außergewöhnlich. Die Umsetzung erfordert viel Mut und Vorstellungsvermögen.

Digitalisierung, Gamingkultur, Gamerjargon, nicht zu überdreht, nicht zu abgehoben. Eine Schippe moderne Spieldesigns kritisieren und verpöhnte Cashgrab-Kniffe, falsche Versprechngen und Bitch-Moves der Gaming-Industrie anprangern.

Während „Free Guy“ immer humorvoller und im Storytelling dichter wird, erhält beiläufig sogar eine romantische Note Einzug.

Ernste Szenen – immer wieder mit Humor aufgebrochen, „Deadpool“ und die „Guardians of the Galaxy“ lassen grüßen. Wir beginnen mitzufiebern.


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©20th Century Fox, Quelle: https://tenor.com/view/free-guy-ryan-reynolds-excited-lightsaber-lightsaber-fight-gif-23223122

Wo Licht, da auch Schatten

Perfekt ist nichts – nicht im echten Leben und auch nicht im Videospiel.

Die größte Schwäche von „Free Guy“ ist wohl, dass es gerade bei dem Gehalt an verrücktem Chaos, noch mehr actionreiche Momente unter dem Motto: „Nichts ist zu verrückt“ hätte geben müssen. So zeigt sich die 20th Century Fox-Produktion unerwartet oft als klassisches Actionkino, wenn auch in modernem Gewandt.


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©20th Century Fox, Quelle: https://tenor.com/view/freeguy-ryan-reynolds-guy-gif-22819910

Fazit – Wenn die KI streikt, geschieht wundersames

„Free Guy“ ist ein verrückter Film.

Shawn Levys kontrollierter, inhatlich solide durchgefütterter und dennoch explosiver „Free Guy“ hat es uns durchaus angetan.

Was wenn die KI streikt? Was wenn Einsen und Nullen mehr sind als Technik und Programm? Ryan Reynolds ist „Free Guy“ und stellt mit der Spielwelt auch die (fiktive) echte auf den Kopf.

Viel Humor, auch mal gesellschaftskritisch, mit Cameo-Auftritten, Popkulturellen Referenzen und Anspielungen, mit den richtigen Schauspielern und Produzenten. Es scheint als gäbe man sich die Klinke in die Hand.

„Free Guy“ ist irgendwie wie Feuerwerk im Kopf. Das alles sogar mit einer klitzekleinen Botschaft: Videospielmomente sind real, weil man sie erlebt. Lasst uns also keinen guten, sondern einen großartigen Tag haben – mit „Free Guy“.


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©20th Century Fox, Quelle: https://tenor.com/view/boom-antoine-taika-waititi-free-guy-kaboom-gif-22054154

Was haltet Ihr von der unbeugsamen KI und dem Chaos das sie hinterlässt? Teilt eure Gedanken zu „Free Guy“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Guy sicher auch.


Trailer

Der offizielle deutsche Trailer zu „Free Guy“

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©20th Century Fox

Space Jam (1996)

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©Warner Bros. Entertainment
  • 6.5/10
    derofa Durchschnittswertung - 6.5/10
6.5/10

Jannik meint - Ganz gut

„Space Jam“ ist ganz sicher für viele Kassettenkinder ikonischer 90er-Jahre Kult und Kindheitsfilm.

Michael Jordan, Basketballprofi und einer der größten Sportler aller Zeiten, nahm sich im Mix aus Warner Bros. „Looney Tunes“ Cartoon-Elementen und Realfilm ein wenig selbsironisch auf die Schippe und schlüpfte in die Rolle seines Lebens.

Was damals als kleiner Spross noch wie ein urkomisches Epos aus Trick- und Realfilm auf mich wirkte, was die Grenzen des machbaren verschwimmen ließ, ist heute nicht mehr ganz so einnehmend und faszinierend wie früher und lässt mich als Erwachsener eher ernüchtert zurück. Und das hat vermutlich mehrere Gründe.

Insbesondere die seichte Story, die zwar mit ihrer ulkigen Prämisse Körbe landen kann aber eben auf das absolut Nötigste herunter gebrochen wurde, verschenkt doch deutlich Scorer-Punkte.

Als sensationslustige Außerirdische auf der Suche nach einer neuen Attraktion für ihren Vergnügungspark sind, stoßen sie auf einige vielversprechende Warner Bros. Zeichentrickfiguren.

Erstmal den Jäger-Trupp losgeschickt und auf der Erde angekommen, wollen sich die „Looney Tunes“ nicht so einfach geschlagen geben. Aufgrund der geringen Größe der Gegner schlägt Schlitzohr Bugs Bunny ein Basketballspiel vor, was darüber entscheiden soll, ob die bunten Charaktere rund um Bugs, Daffy Duck, Tweety und Co. wirklich zum neuen Spaßobjekt der Aliens werden müssen.

Doch die Rechnung hat der freche Hase ohne die speziellen Fähigkeiten der käferähnlichen Aliens gemacht, welche kurzerhand die Talente einer Handvoll realer Basketball-Helden der 90er aussaugen, um deren Fähigkeiten für sich zu nutzen.

So versuchen die „Looney Tunes“ ein Team zusammenzustellen und rekrutieren schließlich niemand geringeren als Sport-Ikone Michael Jordan für das Team „Tune Squad“.

Leider geht es also in der Geschichte von „Space Jam“ seicht und kindgerecht nicht wirklich um etwas weltbewegendes, wie etwa um die heroische Aufgabe eine Alieninvasion für den Weltfrieden abzuschmettern. Viel mehr ist das Ziel die aufgesaugten Talente wieder freizusetzen und die „Looney Tunes“ vor der Rolle der Bespaßer im kosmischen Freizeitpark zu bewahren. Es kommt sehr schnell zum Entscheidungsspiel, was dann letzten Endes optisch zwar cool umgesetzt wurde aber deutlich spannender und Wendungsreicher hätte ausfallen können. Und das gilt für den gesamten Handlungsbogen der Geschichte.

Die Mixtur aus Real- und Zeichentrickelementen, die heute ausgestorben scheint, fand übrigens bereits früher in einigen anderen Filmen wie „Marry Poppins“ (1964), „Elliot, das Schmunzelmonster“ (1977), oder „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ (1988) Anwendung.[1] Die wirklich größte Stärke von „Space Jam“ ist eben diese Symbiose der Welten, auch wenn sie fast zu selten wirklich aus dem Vollen schöpft. Und auch wenn sie aus heutiger Sicht computertechnisch natürlich angestaubt wirkt, verliert diese Verbindung nicht ihren Spaßfaktor und wirkt nie fehl am Platz. Das sorgt dafür, dass „Space Jam“ als kurzweiliger Familienfilm ohne Anspruch die mit 90er-Vibes gespickten Körbe jedenfalls im Wohnzimmer landet.

Letztendlich erzielen die „Looney Tunes“ angeführt vom GOAT Michael Jordan regelwidrige     Körbe in Form eines seichten Spaßfilms, mit einer sportlichen und lustigen gute Laune Aura.

Kommerziell gesehen konnte der von Werbespot-Regisseur Joe Pytka verantwortete Spaßfilm übrigens immerhin etwa das Doppelte seiner Produktionskosten wieder einspielen.[2]

Nachdem eine Fortsetzung eigentlich schon für 1997 geplant war, belebte Warner Bros. 25 Jahre später die Marke wieder und lies den Basketballer Lebron James die Nachfolge von Michael Jordan antreten.[3]

Wie sich der Nachfolger im Vergleich zum nostalgisch verklärten Erstling schlug, erfahrt Ihr demnächst in der Kritik zu „Space Jam: A New Legacy“. (16.08.2021)

Genre: Sport, Fantasy, Komödie

Originaltitel:  Space Jam

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Warner Bros. | Warner Bros. Feature Animation

Regie: Joe Pytka

Produktion: Joe Medjuck, Daniel Goldberg, Ivan Reitman

Musik: James Newton Howard

Länge: ca. 88 Minuten

Altersfreigabe: FSK 0

Universum: Space Jam

Nachfolger: Space Jam: A New Legacy (2021)

Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Space_Jam | https://en.wikipedia.org/wiki/Space_Jam

Beschreibung

„Space Jam“ ist ein US-amerikanischer Sportfilm von Warner Bros. aus dem Jahr 1996.

Die Mischung aus Real- und Zeichentrickfilm war die erste Produktion der „Warner Bros. Feature Animation“ Studios.[4] Regie führte der vor allem für Werbespots bekannte Joe Pytka.[5]

Die Idee für „Space Jam“ stammt ursprünglich aus zwei Super Bowl-Werbespots von Nike aus den Jahren 1992 und 1993 in denen bereits Bugs Bunny und Michael Jordan gemeinsam zu sehen waren.[6]

Während sich „Space Jam“ hauptsächlich dem Genre des Sportfilms sowie Fantasyfilms zuordnen lässt, enthält er auch nicht unwesentliche Anteile an komödiantischen Elementen sowie Science-Fiction.

Von der Kritik wurde der Film gemischt aufgenommen. Vor allem die Verbindung von Real- und Animationsfilm wurde gelobt, während die seichte Story nicht überall Anklang fand.[7][8]

Mit „Space Jam: A  New Legacy“ erschien im Jahre 2021 ein Sequel mit NBA Basketballprofi LeBron James in der Hauptrolle.

Handlung

Als Außerirdische nach einer neuen Attraktion für ihren Freizeitpark suchen, stoßen sie auf die „Looney Tunes“ vom Planeten Erde.

Wenig begeistert vom Plan der Invasoren, schlägt Bugs Bunny aufgrund der geringen Größe der Aliens ein Basketballspiel zur Klärung vor. Doch das Schlitzohr hat die Rechnung ohne die besonderen Fähigkeiten der Außerirdischen gemacht, die kurzerhand die Talente von NBA-Profis einsaugen.

Die letzte Rettung scheint nur Basketball-Legende Michael Jordan, der von Bugs Bunny, Daffy Duck, Tweety, Schweinchen Dick und Co. für das alles entscheidende Spiel rekrutiert wird,  um so die Pläne der Gegner zu durchkreuzen.


Trailer

Der offizielle deutsche Trailer zu „Space Jam“

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©Warner Bros. Entertainment

Der offizielle Trailer zu „Space Jam“ anlässlich der 4K-Blu-ray Veröffentlichung

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©Warner Bros. Entertainment

Bilder

Daffy Duck inspiziert Michael Jordan

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©Warner Bros. Entertainment

Die Aliens auf der Suche nach Sensation

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Die „Looney Tunes“ treten in die „echte Welt“

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Jordan als Kapitän des „Tune Squad“ neben dem zappeligen Stan (Wayne Eliot Knight)

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Michael Jordan trägt auch beim „Tune Squad“ die legendäre Nummer 23

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Der Prinz aus Zamunda (1988)

  • 8/10
    derofa Durchschnittswertung - 8/10
8/10

Jannik meint - Ausgezeichnet

„Der Prinz aus Zamunda“ ist im Grunde eine Eddy Murphyische Komödie mit einer Prise Liebe und Romantik.

Witz generiert der Film fast ausschließlich aus dem starken Kontrastverhältnis von Arm zu Reich und umgekehrt. Und das ist nicht negativ gemeint.

Denn gerade Murphys freudiges Grinsen über das einfache Leben in der Gegensätzlichkeit zu dem seinigen, machen den „Prinz aus Zamunda“ nicht nur überaus lustig, sondern auch zum sympathischen, nahbaren und vor allem bescheidenen Vorbild für jedermann. Und zum perfekten Sonntagabend-Film. (13.12.2020)

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Genre: Liebeskomödie

Originaltitel: Coming to America

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Paramount Pictures | Eddie Murphy Productions

Regie: John Landis

Drehbuch: Eddie Murphy

Produktion: George Folsey Jr., Robert D. Wachs

Musik: Nile Rodgers

Länge: ca. 117 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Nachfolger: Der Prinz aus Zamunda 2 / Coming 2 America 2 (2021)

Quellen
https://en.wikipedia.org/wiki/Coming_to_America | https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Prinz_aus_Zamunda

Beschreibung

„Der Prinz aus Zamunda“ ist eine US-amerikanische Liebeskomödie aus dem Jahr 1988 von Regisseur John Landis.

In den Hauptrollen sind Eddie Murphy, Arsenio Hall und Shari Headley zu sehen.

Es handelt sich um eine Koproduktion zwischen „Paramount Pictures“ und „Eddie Murphy Productions“. Murphy schrieb außerdem die Geschichte zum Film selbst.[1]

Die Liebeskomödie handelt vom verwöhnten Prinzen aus Zamunda (Eddie Murphy), der aus einem fiktiven afrikanischen Königreich nach Amerika kommt um die große Liebe zu finden.

Eine Fortsetzung mit dem Titel „Coming 2 America 2“ soll im März 2021 auf „Prime Video“ veröffentlicht werden.[2]


Trailer und Bilder

Der offizielle deutsche Trailer zu „Der Prinz aus Zamunda“

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©Paramount

Prinz Akeem wird bei jeder Gelegenheit verhätschelt

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©Paramount

Ein hocherfreuter Prinz Akeem mit seinem Diener und besten Freund Semmi (Arsenio Hall)

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©Paramount

Ratlosigkeit auf der Suche nach Mrs. Right

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Ist Lisa die selbstbestimmte Frau die Akeem sucht?

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Eddie Murphy und Arsenio Hall treten in mehreren Rollen auf

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©Paramount

 

Knives Out – Mord ist Familiensache (2019)

  • 7/10
    derofa Durchschnittswertung - 7/10
7/10

Steevo meint - Sehenswert

Knives Out bietet einem vieles was in einen Krimi bzw. in eine Krimikomödie gehört. Die Mischung aus Spannung und etwas Witz machen den Film durchaus Sehenswert.

Und durch die gute Schauspielerische Leistung ist der Film von Anfang bis Ende herrscht hier so gut wie nie Langeweile. Wenn man einen nicht zu ernsten Krimi schauen möchte aber doch etwas Spannung braucht ist man hier an der richtigen Stelle.

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Genre: Krimi, Krimikomödie

Originaltitel: Knives Out

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Leonine

Regie: Rian Johnson

Drehbuch: Rian Johnson

Produktion: Rian Johnson, Ram Bergman

Musik: Nathan Johnson

Länge: ca. 132 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Beschreibung

Knives Out – Mord ist Familiensache ist ein Krimi aus dem Hause Leonine der 2019 veröffentlicht wurde.

Die Hauptrollen sind Daniel Craig, Chris Evans und Ana de Armas.

In dem Film handelt es sich um einen wie im Titel schon erwähnt, Mord. Eine Reiche Familie ist um ein Familienmitglied ärmer geworden. Daniel Craig als Ermittler versucht diesen mit seinen Kollegen aufzuklären.

Jeder ist verdächtig, kann es am Ende nur einen Mörder geben oder gibt es doch mehrere.


Benoit Blanc aka Daniel Craig als Detektiv mit seinen Komplizen.

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©https://www.falter.at/kino/870367/knives-out-mord-ist-familiensache

Die verdächtige Familie.

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©https://www.weser-kurier.de/cms_media/module_img/5898/2949343_1_articlefancybox_dpa_5F9F3400EEA7EBED.jpg

Ana de Armas alias Marta Carbrera und Benoit Blanc alias Daniel Craig während den Ermittlungen.

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©https://www.film.at/filmkritiken/knives-out-james-bond-spielt-sherlock-columbo-poirot/400713000