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Dracula (2020)

  • 5/10
    derofa Durchschnittswertung - 5/10
5/10

Melissa meint - Geht so

„Die Legende kehrt zurück. Wer kennt nicht Bram Stokers Roman „Dracula“ aus dem Jahre 1897? Jedenfalls ist vielen der Name Dracula bestimmt bekannt. Der böse Vampir wurde so populär, sodass er etliche Verfilmungen erhielt.

Im Jahr 2020 zeigte der Sender BBC One sowie die Streamingplattform Netflix eine neue Adaption des Horrorromans in Form einer Miniserie.

Um was gehts? Ganz klar um unsere altbekannte Horrorfigur Graf Dracula. Jede der insgesamt drei Episoden hat Spielfilmlänge. Episode eins versetzt uns direkt nach Ungarn (Transsylvanien) auf das Schloss von Graf Dracula. Die Geschichte beginnt direkt und fesselt uns schnell. Die erste Begegnung mit dem Blutsauger wirkt auf uns verstörend. In Kombination mit der düsteren Atmosphäre und der Kulisse birgt es viel Potenzial. Die gesamten 90 Minuten sind wir überaus begeistert und wollen mehr. Stilvoll reiht sich die erste Folge an sein Idol an.

Die Animationen in Form von Animatronic haben uns ziemlich gut gefallen. Im Jahre 2021 ist diese Filmkunst eher selten zu sehen. Die schauspielerische Leistung von dem Protagonisten ist sehr gut gelungen und Claes Bang hat einen authentischen Grafen darstellen können.

Doch leider werden wir ab Episode zwei sehr enttäuscht. Es beginnt nun eine konfuse Aneinanderreihung von Szenen die bizarr und skurril zugleich sind. Der Charme aus Episode eins ist verflogen. Graf Dracula und VanHelsing treffen immer wieder aufeinander und führen blödsinnige Unterhaltungen. Die Handlung verliert sich im Strang des Chaos. Wir hofften der Tiefflug hat bei der letzten Episode ein Ende – doch auch hier wurden wir enttäuscht. Mit dem Finale der letzten Episode wird nun noch mehr Salz in die Wunde gesträut. Der Blutsauger hat unser Interesse verloren und damit zugleich enorm viele Möglichkeiten verschwendet.

Die Serie hätte so viel mehr bieten können. Mit Episode eins waren wir zufrieden. Unser Horrorfan-Herz schlug schneller denn je, doch was danach folgte ist nicht mehr sehenswert.

Graf Dracula und Co. werden durch diese Serie in eine fast komödiantische Darstellung gerückt, die uns als Horrorfan, vorallem als Fan von „Bram Stokers Dracula“ fast schon einen Pflock ins Herz stoßt – unschön anzusehen.

Es sollte eine Hommage an alte Zeiten sein. Eine Hommage an die Kultfigur von Bram Stoker. Wir können die Serie keinenfalls weiterempfehlen – außer man verkraftet die Enttäuschung danach. Es ist zu hoffen das es zu keiner weiteren Staffel kommt, außer das Drehbuch wird in Staffel zwei so geschreiben, dass auch Fans des Romans hier auf seine Kosten kommen können, ohne vor Entsetzen zu Staub zu zerfallen.“ (28.07.2021)

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Genre: Horror

Originaltitel: Dracula

Produktionsland: Großbritannien

Produktionsfirma: Hartswood Films | Netflix

Regie: Jonny Campbell, Paul McGuigan, Damon Thomas

Drehbuch: Mark Gatiss, Steven Moffat

Produktion: Mark Gatiss, Steven Moffat

Musik: David Arnold, Michael Price

Länge:  90 Minuten je Episode (insgesamt 3 Episoden)

Altersfreigabe: FSK 16

Beschreibung

Im Jahre 2020 hat die Produktionsfirma Hartwoods Films zusammen mit der Streaming-Plattform Netflix und dem Sender BBC One eine neue Adaption des Horrorromans von Bram Stokers Dracula (1897) produziert.

Über die Jahre hinweg erhielt die Gruselgeschichte von Bram Stoker diverse Hollywoodverfilmungen. Der wohl bekannteste Film stammt vom Regisseur Francis Ford Coppola aus dem Jahr 1992 mit dem Titel „Bram Stokers Dracula“.  Zur Erinnerung – auch die Regie zu „Der Pate“ (1972) und seinen Nachfolgern hat Coppola in frühen Zeiten übernommen und machte sich vor allem durch die Mafia-Trilogie einen Namen in Hollywood.

DIe Miniserie beinhaltet drei Episoden in Spielfilmlänge. Mit ihren 90 Minuten pro Episode versetzt sie uns in das Leben von Graf Dracula. Jede Episode zeigt einen anderen Zeitabschnitt.

Die Drehbuchautoren Steven Movat und Mark Gatiss haben damals auch das Drehbuch zur Serie „Sherlock“ (2010 – 2017) geschrieben. Die Dreharbeiten zu „Dracula“ fanden in der Slowakei und teils in Großbritannien statt.[1]

Handlung

Die Miniserie zeigt uns die Anfänge von Graf Dracula (Claes Bang) dem urahn aller Vampire, bis hin zum Kampf mit VanHelsing.

Um so lang zu überleben benötigt der Vampir jedoch Menschenblut. Seine Opfer sucht er sich meistens zufällig aus. Er ist einer der wohl raffiniertesten und stärksten Vampire seiner Zeit.

VanHelsing (Dolly Wells) ist eine Vampirjägerin und seit Jahrhunderten im Kampf gegen die blutrünstigen Vampire. Als sie das erste mal als Schwester Agatha von VanHelsing 1897 auf den Grafen trifft, beginnt ihre Jagd auf das Monster. Seit Jahren versucht VanHelsing Dracula zur Strecke zu bringen und hat sich den Grafen zum Feind gemacht.

Trailer und Bilder

Der offizielle deutsche Trailer zu „Dracula“ (2020)

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©Netflix

Graf Dracula und die Nonne Schwester Agatha von VanHelsing

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©Netflix

Der Graf hat bereits sein nächstes Opfer im Visier

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©Netflix

Das Schloss von Graf Dracula liegt versteckt im Wald von Transsylvanien

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©Netflix

Kingdom Hearts χ Back Cover (2017)

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https://www.themoviedb.org/movie/538347?language=de
  • 5/10
    derofa Durchschnittswertung - 5/10
5/10

Geht so

Mit „Kingdom Hearts χ Back Cover“ veröffentliche das japanische Entwicklerstudio „Square Enix“ im Jahr 2017 eine Filmversion des 2015 erschienenen Mobile Games „Kingdom Hearts Unchained χ“.

In der Chronologie der Haupthandlungen des Universums von „Kingdom Hearts“, spielt der Film vor allen anderen Veröffentlichungen und markiert damit den Start für alle Neulinge, welche die fantastische Geschichte der Serie von Anfang bis Ende erleben möchten.

Was Euch bei dem Film erwartet, warum wir ihn nicht unbedingt notwendig finden und auf welcher Collection er enthalten ist, verraten wir Euch im Review zu „Kingdom Hearts χ Back Cover“.

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Genre: Computeranimation

Originaltitel: Kingdom Hearts χ Back Cover

Produktionsland: Japan

Produktionsfirma: Square Enix

Regie: Tetsuya Nomura

Drehbuch: Tetsuya Nomura

Musik: Yoko Shimomura

Länge: ca. 60 Minuten

Altersfreigabe: USK 12

Universum: Kingdom Hearts

Vorgänger: Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance (2012)

Nachfolger: Kingdom Hearts III (2019)

Wertung:  

Autor: Jayes

Verfasst am: 17.04.2020


Der Start meiner Reise

Während meiner chronologischen Reise durch das Universum von „Kingdom Hearts“, war der CGI-Animationsfilm „Back Cover“ der erste Halt, wie ich durch den „Kingdom Hearts“-Artikel unserer Autorin Lissa erfuhr. Übrigens erfährt man auch dort, auf welchen Veröffentlichungen „Back Cover“ enthalten ist.

Um den Film besser einordnen zu können, sollte man sich vorher klar machen, dass es sich um eine Zusammenfassung der Geschehnisse des Smartphonespiels „Kingdom Hearts Unchained χ“ (2015) handelt. In dem Mobile Game steuert man einen Schlüsselschwertkrieger und erlebte dadurch die Geschichte.

2 Jahre später, in der nun computeranimierten Filmversion namens „Kingdom Hearts χ Back Cover“ hingegen, die an eine typische aber lange Videospielsequenz erinnert, sehen wir die Story aus der Perspektive der Protagonisten.[1]


Die Figuren aus „Kingdom Hearts χ Back Cover“

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https://www.deviantart.com/andrewking20/art/Kingdom-Hearts-Back-Cover-Poster-795439749

Handlung

Die Geschichte erzählt wie es zum Schlüsselschwertkrieg kam. Eingangs heißt es:

„Vor langer, langer Zeit waren alle Welten noch eins. Eines fernen Tages sollte man diese Ära das Zeitalter der Märchen nennen. Hier, in Daybreak Town, nahm alles seinen Lauf. Der Meister aller Meister besaß ein Auge, dessen Blick auf die Zukunft gerichtet war. Er verlieh fünf von seinen sechs Lehrlingen je ein Exemplar des Buchs der Prophezeiungen, in dem die Ereignisse der Zukunft niedergeschrieben waren.“Kingdom Hearts χ Back Cover
Fortan gründeten die fünf Propheten eigene Bündnisse, in denen sie weitere Schlüsselschwertträger versammelten, und wurden von dem Meister aller Meister mit verschiedenen Aufgaben betraut, um sich auf die verhängnisvolle Zukunft vorzubereiten, die das Buch der Prophezeiung versprach. Ein beunruhigender Vorfall, der in keinem der Bücher Erwähnung findet, lässt aber schon bald das Selbstverständnis der Propheten und ihr Vertrauen in ihre Aufgaben erschüttern.Neemann

Die fünf Propheten erhalten jeweils eine Aufgabe

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https://www.4players.de/4players.php/screenshot_list/Allgemein/37105/Screenshots/81380/0/Kingdom_Hearts_HD_28_Final_Chapter_Prologue.html

Grau und leblos

Obwohl der Film mit der „Unreal Engine 4“ produziert wurde, die auch im neuesten Ableger der Reihe, „Kingdom Hearts III“, verwendet wird, kann man nicht von einer Augenweide sprechen.[2] Als „Tech-Demo“ oder Vorzeigewerk, um Lust auf „Kingdom Hearts III“ zu machen, fällt der Film also schon mal durch.

Die Welt und ihre Umgebungen wirken leblos und grau, es geht ausschließlich um einige wenige Figuren, die sich primär durch ihre Tiermasken unterscheiden lassen. Animationstechnisch zeigt sich der Film ebenfalls auf unterdurchschnittlichem Niveau, beispielsweise in seinen unsauberen Bewegungen der Figuren, die zu computergeneriert wirken.

Der einzige Charakter der wirklich heraus sticht ist der verrückte und schelmische „Meister aller Meister“ in seiner schwarzen Kutte, der ernste Momente durch seine lockeren Sprüche aufbricht.


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www.thumbs.gfycat.com/ImportantDisgustingCrossbill-size_restricted.gif

Szenen werden häufig Plump durch ein „a few days later“ getrennt und bei der Erzählung werden die meiste Zeit nur Dialoge verwendet, ohne das drum herum wirklich etwas passiert. Dadurch wirkt der Film sehr statisch und lieblos gestaltet und macht den Anschein, selbst auf dem Niveau von Videospielzwischensequenzen heutiger Tage eher minderwertig zu sein.

Berücksichtigen sollte man hier jedoch auch das Budget des Filmes, die Größe des Entwicklerteams und die verfügbare Produktionszeit, die wir hier nicht mit bewerten können.


Im Farbvergleich: Oben die Mobile Game Vorlage, unten der Film „Back Cover“

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https://www.pinterest.de/pin/341147740505425897/

Wer ist der Verräter?

Abgesehen davon dreht sich der Film etwas im Kreis und widmet sich hauptsächlich der Suche eines „Verräters“ welcher der dunklen Seite anheim gefallen sei, sowie der einzelnen Aufgaben der fünf Propheten.

Dass sich auch die Musik nur wiederholt, trägt ebenso wenig zur Stimmung bei und am Ende verrät „Kingdom Hearts χ Back Cover“ nicht wirklich viel Aussagekräftiges, was uns den Start in das erste Spiel in der Handlungschronologie „Birth by Sleep“ erleichtert hätte.

Positiv ist uns eigentlich nur aufgefallen, dass der Film über seine knappe Stunde Laufzeit nicht zu langweilig wird, sofern man wirklich offen für den Stoff ist und sich konzentriert darauf einlässt.


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https://blog.de.playstation.com/2017/01/28/fantastische-spielwelten-kingdom-hearts-hd-2-8-final-chapter-prologue-angespielt/

Fazit –  Wie eine einstündige Zwischensequenz eines leblosen Spiels

„Kingdom Hearts χ Back Cover“ ist ein Film, der als Vorgeschichte zur populären Spielereihe, sicher seine Daseinsberechtigung hat. Gemessen am Genre der Animationsfilme im Allgemeinen, versagt der Film aber vollständig.

Für Fans ist er daher sinnvoll, um etwas mehr über die Welt von „Kingdom Hearts“ zu erfahren. Unbedingt notwendig wirkt das Werk aber nicht und mutet an wie eine einstündige Zwischensequenz eines leblosen Spiels, was durch seine farb- und detailarme Inszenierung, sowie erzählerische Eintönigkeit enttäuscht.


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https://www.youtube.com/watch?v=QcVrMccnWZE, SteveRelius

 

Fall 39 (2009)


Genre: Horrorthriller


Wertungen der derofa.de Autoren:


Lissa:   

„Gewöhnlicher US-Horror, der nur mit seinen hervorragenden Schauspielern wie Renee Zellweger und Bradley Cooper etwas punkten kann. Um keine Enttäuschung erleben zu müssen, sollten Horrorfilm-Liebhaber hier nicht zu viel erwarten.“   (08.01.2019)


Beschreibung

„Fall 39“ ist ein Horrorthriller aus dem Jahr 2009 mit Renée Zellwegerin der Hauptrolle.

Emily Jenkins (Renée Zellweger) ist Sozialarbeiterin und steht vor ihrem 39. Fall. Dieser scheint zu Beginn noch gewöhnlich zu sein, bis sie das zehnjährige Mädchen Lillith kennenlernt. Fall 39 wird für Emily zum bislang schwierigsten ihrer Laufbahn.

Nach seiner Premiere am 13. August 2009 war der Film ein kommerzieller Misserfolg und erhielt überwiegend negative Kritiken.


Bilder





©Paramount Pictures Germany

Girls Trip (2017)


Genre: Komödie


Wertungen der derofa.de Autoren:


Lissa:  

„Nicht sehr überragend, für einen Sonntagsfilm mit seinen besten Freundinnen jedoch ausreichend.“   (11.12.2018)


Beschreibung

„Girls Trip“ ist eine US-amerikanische Komödie aus dem Jahr 2017 mit Jada Pinkett Smith, Queen Latifah, Regina Hall und Tiffany Haddish in den Hauptrollen.

Der Film handelt von vier Freundinnen, die beschließen einen dreitägigen Ausflug nach New Orleans zu machen, um zu feiern und endlich wieder mehr Zeit miteinander zu verbringen

In den USA war der Film ein kommerzieller Erfolg, denn er spielte trotz geringem Budget etwa 100.000 Dollar ein.


Bilder






©Universal Pictures

The Witness (2015)

  • 5.5/10
    derofa Durchschnittswertung - 5.5/10
5.5/10

Geht so

Die Dokumentation The Witness, handelt vom Mordfall an Kitty Genovese aus dem Jahr 1964. Als ausführender Produzent zeichnet sich einer ihrer Brüder, William Genovese verantwortlich. Warum der Film nicht wirklich überzeugen kann, erfahrt ihr im Review.

Genre: Dokumentation

Autor: Lissa

Verfasst am: 30.09.2018

Wertung:  


38 Zeugen

Wieder eine Netflix Dokumentation, die wir uns mal etwas genauer angeschaut haben.

Die Dokumentation von James D. Solomon, dreht sich um den Mord an einer jungen Frau namens Catherine Susan „Kitty“ Genovese, die im März 1964 Nachts in New York ermordet wurde.

Es gab angeblich 38 Zeugen, die den Mord gesehen bzw. gehört oder mitbekommen hatten.
38 Zeugen und keiner hat was dagegen unternommen?

Diese Dokumentation wurde von William Genovese als Executive Producer mit produziert und geschrieben. William war einer der Brüder von Kitty und schuf durch diese Doku, ein paar mehr Antworten zu dem Mord an seiner Schwester.

Was geschah am 13. März 1964?

Achtung Spoiler!
Die junge Frau Kitty Genovese war auf dem Weg nach Hause. Es war eine dunkle und düstere Nacht. So gegen 3 Uhr, erreichte Kitty ihr Zuhause und wurde aus dem Nichts von einer unbekannten Person angegriffen und erstochen. Als ein Nachbar die Tat sah, rief er laut der Täter solle verschwinden, was er dann auch tat. Doch leider konnte das ihr Leben nicht retten. Sie konnte noch ins Treppenhaus ihres Wohnhauses fliehen. Sie blutete schwer und wartete am Eingang des Flures ab. Nichts ahnend, dass der Mörder noch draußen wartete. Er wartete noch auf den Moment, in dem er sie wieder überraschen konnte. Dann erstach er sie mit einem Messer. Das waren Kittys letzte Atemzüge.

Laut der Polizei und anderer Zeugenaussagen, gab es einen Nachbarn der das hätte verhindern können, dies jedoch nicht getan hat und sich lieber raushalten wollte.

Fragen über Fragen

Laut den Berichten gab es 38 Zeugen, doch nur 5 Zeugen wurden vor Gericht verhört. Wieso? Und wieso starb Kitty in dieser Nacht. Was war das Motiv ihres Mörders?

Viele Fragen werden in den Raum gestellt. Die Doku nutzt keine besonderen Stilmittel. Die Geschichte wird aus der Sicht des Bruders Bill erzählt. Zeugen werden verhört und alte Aussagen angesehen. Die Dokumentation lässt keinen Einblick in die Beweismittel. Die wichtigen Details werden nur aufgezählt.

„Das Fenster zum Hof“?

Ein Merkmal des Filmes ist mir zu Beginn jedoch gleich aufgefallen. Die Szene, in der William, raus aus dem Fenster auf den Tatort schaut.
Diese Szene ist so aufgebaut und gefilmt worden, dass sie uns sofort an dem Film Das Fenster zum Hof aus dem Jahre 1954 erinnerte.
Ein Mord wird von einem Mann aus dem Fenster heraus schauend beobachtet. Genau das selbe Prinzip wie bei Genovese’s Mordfall.

Fazit

Ein bekannter Mord, der sogar an Universitäten oder anderen Einrichtungen erzählt wird, und von dem noch heute gesprochen wird.

Für uns bietet die Dokumentation durch ihren Aufbau und die Stilmittel einfach zu wenig, um sie besser zu bewerten. Eine tragische Geschichte über einen Mord der unvergessen bleibt.

Dokujunkies sollten einen Blick hinein werfen. Für alle anderen gilt, dann doch zu besseren Dokus, wie z.B. Making a Murderer zu greifen.


 

Hostel (2005)

  • 5/10
    derofa Durchschnittswertung - 5/10
5/10

Geht so

Der Film „Hostel“ sowie die Saw-Filmreihe haben den Begriff des „Torture Porn“ geprägt. Damit sind Splatter-Filme gemeint, bei denen explizite Gewaltdarstellungen nicht einem bestimmten Zweck dienen, sondern Selbstzweck sind.

Für die einen ist das Genre Kunst und „Reflexion gesellschaftlicher Wirklichkeit“ (Marcus Stiglegger). Für andere ist „Torture Porn“ ekelhafte, kranke und unmenschliche Perversion in Höchstform für ebenso ekelhafte, perverse und kranke Sadisten.

Aber was hat Hostel eigentlich inhatlich zu bieten?

Genre: Horror, Splatter

Autor: Lissa

Verfasst am: 20.09.2018

Wertung:   


Low-Budget „Torture Porn“

Nach langer Zeit haben wir uns doch überwunden und uns den ersten Teil der Hostel Trilogie angesehen.

Der Film stammt aus dem Jahre 2005 und zählt zum Genre des „Torture Porn“ oder „Torture Horror“, welches ein Sub-Genre vom Horror Genre ist.

Produziert wurde der Film von Eli Roth (Cabin Fever, Grindhouse, Inglourious Basterds, Clown) der bekannt ist für seine Low-Budget Horrorfilme.



Die Inspiration für Hostel

Neben Eli Roth hat auch Quentin Tarantino seine Finger im Spiel gehabt.
Er hat teilweise bei der Produktion mitgewirkt. Nicht ungewöhnlich, da Eli und Quentin schon öfter zusammen gearbeitet haben (I
nglourious Basterds).

Im deutschen Intro wird folgender Text eingeblendet:
„Inspiriert von wahren Ereignissen“.

Dies ist jedoch nur teilweise wahr, denn hierbei handelt es sich um eine Idee, die Eli durch eine Internetseite bekommen hat. Eine thailändische Internetseite, auf der „Mordferien“ angepriesen wurden.
Ein Freund von Eli habe ihn darauf aufmerksam gemacht und ihm so zur Idee zu Hostel verholfen.

Polarisierend

Eli Roth wollte seinen Film absichtlich schockierend und so realistisch wie möglich halten. Er selbst habe mal erwähnt, dass er die Saw-Filme gut finden würde.

Mit Hostel wollte er ein realitätsnahes Bild der Gesellschaft zeigen, da es durchaus vorstellbar wäre, dass reiche Geschäftsleute andere Menschen zu Tode foltern und dafür Geld bezahlen.

Der Film erregte durch seine Gewaltdarstellungen Aufsehen und heftige Kritik.



Die Handlung

Drei junge Studenten reisen nach Osteuropa um dort ihrem Uni-Alltag zu entkommen und etwas Spaß zu erleben.
Paxton (Jay Hernandez), Josh (Derek Richardson) und Oli (Eythor Gudjonsson) reisen zuerst nach Amsterdam und entscheiden sich dann, die Slowakei kennenzulernen.

Dass dies ein Fehler war, erfahren die drei College Jungs am eigenen Leib. In der Slowakei treiben reiche Geschäftsleute ihre Spielchen mit unschuldigen Menschen.

Mehr wollen wir zur Handlung auch nicht sagen. Die Story ist recht simpel und nicht außergewöhnlich.

Eine Fortsetzung ist 2007 erschienen, sowie ein dritter Teil der Reihe im Jahre 2011.



Fazit

Dass es ein Low-Budget Film ist sieht man deutlich und die Schauspieler überzeugen auch nicht gerade mit Höchstleistung.
Hostel ist ein Film, den man nicht gesehen haben muss.

Die Geschichte ist flach, Gruselmomente gibt es nicht wirklich viele. Eine Spannung ist zwar vorhanden, aber nur in kleinen Maßen.
Wir vergeben daher nur 5/10 Punkten.

Vielleicht liegt es auch daran, dass wir den Film nicht so positiv bewerten konnten, da wir kein Fan von der Saw-Reihe sind. Für jeden der es aber ist,  denen können wir Hostel empfehlen.


 

Slender Man (2018)

  • 4/10
    derofa Durchschnittswertung - 4/10
4/10

Uninteressant

Der Internet-Hype aus dem Jahr 2009 bringt es sogar zum Kinofilm. Eine gesichtlose Gestalt soll uns das Fürchten lehren. Ob der Slender Man das schafft, erfahrt Ihr im Review.

Genre: Horror

Autor: Lissa

Verfasst am: 03.09.2018

Wertung: 


Highschool Teenie Albernheit

Fast jeder kennt das Phänomen des Slender Man oder hat schon einmal davon gehört.
Ein Internet-Hype aus dem Jahre 2009, welcher bisher Videos, Bilder sowie Computerspiele beeinflusst hat.

Der Slender Man ist eine dünne Gestalt, mit langen
Armen und Beinen, welche immer einen Anzug trägt und kein Gesicht vorzeigen kann.

Ein Wesen ohne Gesicht, sucht sich seine Opfer aus und verfolgt diese bis zum Schluss. Doch was bietet uns der neue Kinofilm?

Zum Film

Anfangs wirkt die Geschichte noch interessant, beinahe geradezu fesselnd. Dies lässt jedoch nach wenigen Minuten schon nach.
Im weiterer Verlauf wird die Geschichte nur noch träge erzählt und benötigt viel Zeit bis zum ersten Schockmoment.

Ja es gibt Schockmomente, die aber nur durch einen guten musikalischen Soundtrack zustande kommen. Die Musik wurde hier sehr passend gewählt.



Zur Geschichte

Es geht um die Highschool-Schülerinnen Hallie (Julia Goldani Telles), Chloe (Jaz Sinclair), Katie (Annalise Basso) und Wren (Joey King). Die Geschichte spielt in Massachusetts.

Eines Abends bei einem Treffen der vier Mädchen kommt jemand auf die Idee, den Slenderman online zu rufen. Was nur Spaß war, beginnt purer ernst zu werden. Nach dieser Nacht sind die Freundinnen nicht mehr alleine.



Banalität?

Wieso ist die Geschichte für uns nur so unrealistisch und übertrieben?

Achtung Spoiler!
Ganz einfach, ein Slenderman der online beschworen wird? Und das noch von hysterischen Teenagern, die von einem mysteriösen Wesen, sogar von einem Smartphone via Video Call gefilmt werden.
Der Slenderman besitzt wohl ein Smartphone und benutzt dieses um einen Video-Call zu tätigen.

Teenager Horror gemischt mit Psycho-Elementen die für uns keinen Zusammenhang ergeben, als wollte man die Geschichte nur mit etwas Inhalt füllen.



Fazit

Für uns hat Slender Man sein Potential nicht genutzt. Er hätte so viel mehr und besser sein können. Die Geschichte dahinter bietet die Möglichkeit.

Die Charaktere sind nervtötend, sowie die schauspielerische Leistung.
Der Film aus 2018 ist definitiv kein Film mit wiedersehwert.
Als Zuschauer verpasst man hier nichts, wenn man sich dagegen entscheidet, die Geschichte vom Slender Man zu erleben.

Von uns erhält der Film eine 4/10.
Unsere Wertung ist noch sehr großzügig, da der Film uns doch in ein paar Szenen geschockt hat und dafür vergeben wir einen extra Punkt. Ein Horrorfilm muss dies erst mal hinbekommen. Aber im Gesamten bietet der Film sehr wenig bis nichts.

Der Slender Man bleibt am Ende doch nur ein Internet Hype aus vergangener Zeit.


 

The Exorcist (2016 – 2017)

  • 5/10
    derofa Durchschnittswertung - 5/10
5/10

Geht so

The Exorcist ist die gleichnamige Serienadaption des bekannten Horror-Klassikers von 1973. Warum die Serie dennoch nur durschnittliche Horror-Kost ist, erfahrt Ihr im Review.

Genre: Horror, Geister

Autor: Lissa

Verfasst am: 02.08.2018

Wertung:  


Serienadaption zum Film

Begeistert und erfreut waren wir, als wir von einer Serienadaption des gleichnamigen Klassikers The Exorzist gehört haben.
Wer kennt nicht das Original Der Exorzist aus dem Jahre 1973.

Ein altbekannter und beliebter Horror-Klassiker der in jeder Horrorfilmsammlung nicht fehlen sollte.
Die Serie basiert jedoch auf dem gleichnamigen Roman von William Peter Blatty aus dem Jahr 1971.

Nun zur Serie:
Diese hat bisher 2 Staffeln a 10 Folgen.
Unser Review bezieht sich aber nur auf die 1. Staffel, denn weiter haben wir uns diese Serie nicht angesehen.
Warum? Das erfahrt ihr in unserem Review.



Die Geschichte

In geht es um zwei Geschichten zweier sehr unterschiedlicher Priester, die beide einer Familie helfen wollen, die von einem schrecklichen Dämon heimgesucht wird.
Pater Tomas Ortega (Alfonso Herreira) ist das Gesicht der katholischen Kirche. Er betreut eine kleine Gemeinde in einem Vorort von Chicago.
Dabei ahnt er noch nicht, was ihm bevorstehen wird.

Die andere Geschichte handelt von einem weiteren Priester. Sein Name ist Pater Marcus und er führt in Mexico City seinen ganz eigenen Kampf gegen das Böse.
Pater Marcus Keane (Ben Daniels) ist genau das Gegenteil von Pater Tomas. Denn er ist unnachsichtig, nur fixiert auf seine Mission. Er schreckt vor keinen Mitteln zurück um sein Ziel zu erreichen.

Natürlich muss es in einer Exorzisten Serie auch eine besessene Person geben. Hier kommt das junge Mädchen Casey (Hannah Kasulka) ins Spiel. Sie bildet sich ein Stimmen aus den Wänden zu hören.

Auch Ihre Mutter Angela (Geena Davis) ist davon überzeugt, dass Irgendetwas in ihrem Haus sein Unwesen treibt. Sie spürt eine dämonische Präsenz, die von Tag zu Tag stärker wird.
In Verzweiflung, wendet sie sich an Pater Tomas und Pater Marcus und führt die beiden Priester so zusammen.

Jeder für sich alleine, sieht die Aufgabe für sehr gefährlich an, doch zusammen hoffen sie der Familie helfen zu können. Sie sind die einzige Hoffnung der Familie Rance.



Stilmittel

Der Einstieg in die Geschichte mit Episode 1 beginnt spannend und lässt auf mehr hoffen.
In den ersten Episoden wirft die Serie nur so mit Anspielungen auf den Originalfilm Der Exorzist um sich.

Ein Beispiel wäre die Szene mit dem Mann und seinem Hut und Mantel, der in der dunklen Straße steht und auf das Haus mit dem besessen Mädchen schaut.
Weitere Anspielungen gab es auch bei der Musik, denn sie ist die selbe wie im Film. Horror Fans werden diese schnell erkennen.

Wie schon erzählt, gefällt mir uns der Anfang der Serie sehr gut, schon allein wegen den vielen Anspielungen auf den Originalfilm.
Gruselmomente sind hier auch garantiert.



Gruselfaktor vorhanden?

Die Serie bedient sich an altbekannten Stilmitteln. Neben der düsteren Musik gibt es immer wieder mal Unwetter/Gewitter Szenen in der Nacht.
Alles in Allem beginnt die Serie mit einem guten Einstieg in die Geschichte. Sie bietet Grusel, gute Schockmomente und Spannung.

Enttäuschender Weise hält dies nur die ersten 3-4 Folgen an. Schon nach paar Folgen wird es immer schlechter und schwächer.
Es kommen alberne Dialoge dazu, die keinen Sinn ergeben.
Die Charakterentwicklungen ziehen sich ins lächerliche.

Die Geschichte begann so gut und ging zum Ende hin nur noch Berg ab. Die restlichen Episoden der Serie erweisen sich als langweilig und langatmig.
Einige Szenen werden zu plötzlich gewechselt. Es werden zu schnell neue Ereignisse gezeigt, was der Handlung schadet und die Geschichte unnötig in die Länge zieht.

Ein Versuch der Produzenten mehr Inhalt für die 10 Episoden zu bekommen. Manchmal ist jedoch weniger dann doch mehr.

Fazit

Daher erhält die Serie von uns nur eine 5/10 Wertung.
Schade, The Exorcist hätte so viel mehr sein können. Für uns keine würdige Serienadaption.

Nach 2 Staffeln wurde die Serie übrigens im Mai 2018 eingestellt.


 

Metal Slug Anthology (2006)

  • 4.5/10
    derofa Durchschnittswertung - 4.5/10
4.5/10

Uninteressant

Zuerst für Nintendos Wii, später für PSP, Playstation 2 und etwa 10 Jahre später für Playstation 3 und 4.
Es gibt kaum eine Plattform auf die es die Metal Slug Anthology nicht geschafft hat. Grund genug für unseren Autor, dem Titel eine Chance zu geben.

Genre: Shoot ’em up, Arcade, Side-Scroller

Autor: Jayes

Testplattform: Playstation 4

Verfasst am: 28.03.2017

Wertung:  


Spielhallenklassiker mit Daseinsberechtigung

Die Metal-Slug-Reihe hat als kleiner Spielhallenklassiker im Arcade-Gewandt sicher seine Daseinsberechtigung. Schön für Fans, dass mit der Anthology Edition bereits 2006, ein Komplettpaket mit allen Teilen erschienen ist.

Im Run & Gun Stil hüpfen und ballern wir uns durch allerlei militärisches Zeugs. Ob Panzer, Helikopter, Flugzeuge oder noch größere Blecheimer – alles kein Problem. Schließlich sind wir wütend, bis an die Zähne bewaffnet und längst dem Highscore-Rausch verfallen.



Hoher Schwierigkeitsgrad

Wie bei alten Spielen (Erstveröffentlichung 1996) im Genre üblich, hat es der Schwierigkeitsgrad in sich. Das führt dazu, dass man als Neuling schnell an seine Grenzen stößt.
Spielhallen-Veteranen können darüber nur lachen und fühlen sich sicher gleich wie in ihrem Element.
Ungeübten Metal-Slug-Spielern und Neueinsteigern, die es nicht gewöhnt sind an Highscores der Marke „nicht von dieser Welt“ zu knabbern, kann die stupide Ballerei mit der Zeit jedoch deutlich auf die Nerven gehen.
Schnell verliert man den Überblick über das Spielgeschehen, wenn Pixelbrei den Bildschirm dominiert.



Nur für eingefleischte Fans

Deshalb ist der Titel wirklich nur treuen Metal-Slug-Fans zu empfehlen, die in Erinnerungen schwelgen möchten. Für diese ist die Anthology Collection nämlich genau das Richtige. Alle anderen werden wohl aufgrund der schweren Zugänglichkeit und des hohen Schwierigkeitsgrades nicht glücklich damit.


   Weitere Wertungen


Lissa meint →       Geht so

„Ein Spiel aus meiner Kindheit. Früher noch unterhaltsam, heute eher gewöhnlich und nichts besonderes. Für mich bietet „Metal Slug“ keinen Wiederspielwert.“   (19.04.2019)


 

BioShock (2007)


Wenig Spielvergnügen mit der „BioShock Collection“.
Technische Unzulänglichkeiten haben Steevo das Spiel versaut. Was genau die Ursache dafür war, erfahrt ihr im Review.


Genre: First-Person-Shooter

Autor: Steevo

Testplattform: PC (BioShock Collection)

Verfasst am: 18.05.2018

Wertung:  


Damals konnte ich mich nicht überzeugen das Spiel zu kaufen, als es raus kam. Nach einer Zeit kam dann die Bioshock Collection raus, die ich mir für den PC zugelegt habe.

Leider ist die Remaster-Version auf dem PC eine reine Katastrophe.
Bugs & Crashes wo man auch hinsieht.
Der zweite Teil von der Collection soll noch schlimmer sein, den habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.

Das Spiel im Allgemeinen war gar nicht so schlecht.
Viele Möglichkeiten gibt es während dem Spiel nicht. Man hat meistens nur ein Ziel das man erfüllen muss, dann geht es zum Nächsten.
Kleinigkeiten wie versteckte Power Ups usw. gibt es natürlich auch.
Die Welt ist interessant gestaltet und hat mich auf irgendeine Weise fasziniert.
Die bekannten „Big Daddys“, die „Little Sisters“ und die verschiedenen „Splicer“ haben alle in die Atmosphäre gepasst.



Technische Probleme versauen das Spielvergnügen

Für das Alter des Spiels gibts eigentlich nichts zu beklagen.
Einzig und allein die vielen Crashes und die verlorenen Save Games haben mir das Spiel versaut.

Wenn das nicht wäre, hätte das Spiel von mir eine höhere Wertung bekommen. So reicht es leider nur für eine 4/10.