Archiv der Kategorie: Horror

Dracula (2020)

  • 5/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 5/10
5/10

Melis­sa meint - Geht so

“Die Legen­de kehrt zurück. Wer kennt nicht Bram Sto­kers Roman “Dra­cu­la” aus dem Jah­re 1897? Jeden­falls ist vie­len der Name Dra­cu­la bestimmt bekannt. Der böse Vam­pir wur­de so popu­lär, sodass er etli­che Ver­fil­mun­gen erhielt.

Im Jahr 2020 zeig­te der Sen­der BBC One sowie die Strea­ming­platt­form Net­flix eine neue Adap­ti­on des Hor­ror­ro­mans in Form einer Miniserie.

Um was gehts? Ganz klar um unse­re alt­be­kann­te Hor­ror­fi­gur Graf Dra­cu­la. Jede der ins­ge­samt drei Epi­so­den hat Spiel­film­län­ge. Epi­so­de eins ver­setzt uns direkt nach Ungarn (Trans­syl­va­ni­en) auf das Schloss von Graf Dra­cu­la. Die Geschich­te beginnt direkt und fes­selt uns schnell. Die ers­te Begeg­nung mit dem Blut­sauger wirkt auf uns ver­stö­rend. In Kom­bi­na­ti­on mit der düs­te­ren Atmo­sphä­re und der Kulis­se birgt es viel Poten­zi­al. Die gesam­ten 90 Minu­ten sind wir über­aus begeis­tert und wol­len mehr. Stil­voll reiht sich die ers­te Fol­ge an sein Idol an.

Die Ani­ma­tio­nen in Form von Ani­ma­tro­nic haben uns ziem­lich gut gefal­len. Im Jah­re 2021 ist die­se Film­kunst eher sel­ten zu sehen. Die schau­spie­le­ri­sche Leis­tung von dem Prot­ago­nis­ten ist sehr gut gelun­gen und Cla­es Bang hat einen authen­ti­schen Gra­fen dar­stel­len können.

Doch lei­der wer­den wir ab Epi­so­de zwei sehr ent­täuscht. Es beginnt nun eine kon­fu­se Anein­an­der­rei­hung von Sze­nen die bizarr und skur­ril zugleich sind. Der Charme aus Epi­so­de eins ist ver­flo­gen. Graf Dra­cu­la und Van­Hel­sing tref­fen immer wie­der auf­ein­an­der und füh­ren blöd­sin­ni­ge Unter­hal­tun­gen. Die Hand­lung ver­liert sich im Strang des Cha­os. Wir hoff­ten der Tief­flug hat bei der letz­ten Epi­so­de ein Ende - doch auch hier wur­den wir ent­täuscht. Mit dem Fina­le der letz­ten Epi­so­de wird nun noch mehr Salz in die Wun­de gesträut. Der Blut­sauger hat unser Inter­es­se ver­lo­ren und damit zugleich enorm vie­le Mög­lich­kei­ten verschwendet.

Die Serie hät­te so viel mehr bie­ten kön­nen. Mit Epi­so­de eins waren wir zufrie­den. Unser Hor­ror­fan-Herz schlug schnel­ler denn je, doch was danach folg­te ist nicht mehr sehenswert.

Graf Dra­cu­la und Co. wer­den durch die­se Serie in eine fast komö­di­an­ti­sche Dar­stel­lung gerückt, die uns als Hor­ror­fan, vor­al­lem als Fan von “Bram Sto­kers Dra­cu­la” fast schon einen Pflock ins Herz stoßt - unschön anzusehen.

Es soll­te eine Hom­mage an alte Zei­ten sein. Eine Hom­mage an die Kult­fi­gur von Bram Sto­ker. Wir kön­nen die Serie kei­nen­falls wei­ter­emp­feh­len - außer man ver­kraf­tet die Ent­täu­schung danach. Es ist zu hof­fen das es zu kei­ner wei­te­ren Staf­fel kommt, außer das Dreh­buch wird in Staf­fel zwei so geschrei­ben, dass auch Fans des Romans hier auf sei­ne Kos­ten kom­men kön­nen, ohne vor Ent­set­zen zu Staub zu zer­fal­len.” (28.07.2021)

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Gen­re: Hor­ror

Ori­gi­nal­ti­tel: Dra­cu­la

Pro­duk­ti­ons­land: Groß­bri­tan­ni­en

Pro­duk­ti­ons­fir­ma: Harts­wood Films | Netflix

Regie: Jon­ny Camp­bell, Paul McGu­i­gan, Damon Thomas

Dreh­buch: Mark Gatiss, Ste­ven Moffat

Pro­duk­ti­on: Mark Gatiss, Ste­ven Moffat

Musik: David Arnold, Micha­el Price

Län­ge:  90 Minu­ten je Epi­so­de (ins­ge­samt 3 Episoden)

Alters­frei­ga­be: FSK 16

Beschreibung

Im Jah­re 2020 hat die Pro­duk­ti­ons­fir­ma Hart­woods Films zusam­men mit der Strea­ming-Platt­form Net­flix und dem Sen­der BBC One eine neue Adap­ti­on des Hor­ror­ro­mans von Bram Sto­kers Dra­cu­la (1897) produziert.

Über die Jah­re hin­weg erhielt die Gru­sel­ge­schich­te von Bram Sto­ker diver­se Hol­ly­wood­ver­fil­mun­gen. Der wohl bekann­tes­te Film stammt vom Regis­seur Fran­cis Ford Cop­po­la aus dem Jahr 1992 mit dem Titel “Bram Sto­kers Dra­cu­la”.  Zur Erin­ne­rung - auch die Regie zu “Der Pate” (1972) und sei­nen Nach­fol­gern hat Cop­po­la in frü­hen Zei­ten über­nom­men und mach­te sich vor allem durch die Mafia-Tri­lo­gie einen Namen in Hollywood.

DIe Mini­se­rie beinhal­tet drei Epi­so­den in Spiel­film­län­ge. Mit ihren 90 Minu­ten pro Epi­so­de ver­setzt sie uns in das Leben von Graf Dra­cu­la. Jede Epi­so­de zeigt einen ande­ren Zeitabschnitt.

Die Dreh­buch­au­toren Ste­ven Movat und Mark Gatiss haben damals auch das Dreh­buch zur Serie “Sher­lock” (2010 - 2017) geschrie­ben. Die Dreh­ar­bei­ten zu “Dra­cu­la” fan­den in der Slo­wa­kei und teils in Groß­bri­tan­ni­en statt.[1]

Handlung

Die Mini­se­rie zeigt uns die Anfän­ge von Graf Dra­cu­la (Cla­es Bang) dem urahn aller Vam­pi­re, bis hin zum Kampf mit VanHelsing.

Um so lang zu über­le­ben benö­tigt der Vam­pir jedoch Men­schen­blut. Sei­ne Opfer sucht er sich meis­tens zufäl­lig aus. Er ist einer der wohl raf­fi­nier­tes­ten und stärks­ten Vam­pi­re sei­ner Zeit.

Van­Hel­sing (Dol­ly Wells) ist eine Vam­pir­jä­ge­rin und seit Jahr­hun­der­ten im Kampf gegen die blut­rüns­ti­gen Vam­pi­re. Als sie das ers­te mal als Schwes­ter Aga­tha von Van­Hel­sing 1897 auf den Gra­fen trifft, beginnt ihre Jagd auf das Mons­ter. Seit Jah­ren ver­sucht Van­Hel­sing Dra­cu­la zur Stre­cke zu brin­gen und hat sich den Gra­fen zum Feind gemacht.

Trailer und Bilder

Der offi­zi­el­le deut­sche Trai­ler zu “Dra­cu­la” (2020)

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©Net­flix

Graf Dra­cu­la und die Non­ne Schwes­ter Aga­tha von VanHelsing

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©Net­flix

Der Graf hat bereits sein nächs­tes Opfer im Visier

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Das Schloss von Graf Dra­cu­la liegt ver­steckt im Wald von Transsylvanien

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©Net­flix

Resident Evil: Infinite Darkness (2021)

  • 6/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 6/10
6/10

Stee­vo meint - Ganz gut

Eher ein Film mit Unter­bre­chun­gen als eine Serie.  Fans der Resi­dent Evil Rei­he wer­den hier kurz­zei­tig unter­hal­ten durch alt­be­kann­te Gesich­ter. Die zum Groß­teil gut umge­setz­te Ani­ma­ti­ons­tech­nik lässt sich ent­spannt anschau­en. Für Leu­te ohne Bezug zu Resi­dent Evil wird die Serie eher nichts sein.

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Gen­re: Action, Ani­ma­ti­on, Hor­ror, Hor­ror­thril­ler

Ori­gi­nal­ti­tel: Bio­ha­zard Infi­ni­te Darkness

Pro­duk­ti­ons­land: Japan

Stu­dio: Net­flix, Cap­com Company

Regie: Eiichirô Hasumi

Pro­duk­ti­on: Hiroyu­ki Koba­ya­shi, Hiroya­su Shinohara

Dreh­buch: Eiichirō Hasu­mi, Sho­go Moto

Musik: Yugo Kan­no

Län­ge: 4 Epi­so­den je ca. 25 Minuten

Alters­frei­ga­be: FSK 16

Beschreibung

Resi­dent Evil: Infi­ni­te Darkness ist eine Ani­ma­ti­ons­se­rie aus dem Hau­se Net­flix. Erschie­nen ist die­se im Jahr 2021.

Hier­bei han­delt es sich um ein Werk das Adap­tiert wur­de aus der Video­spiel­rei­he Resi­dent Evil. Die Serie spielt in der Zeit zwi­schen der Video­spiel­rei­he Resi­dent Evil 4 & 5. Das Team hin­ter dem Werk war auch schon ver­ant­wort­lich für die drei Ani­ma­ti­ons­fil­me Resi­dent Evil: Dege­ne­ra­ti­on, Dam­na­ti­on und Vendetta.

Handlung

Es ist das Jahr 2006, die alte­be­kann­ten Gesich­ter Leon S. Ken­ne­dy und Clai­re Red­field dür­fen hier natür­lich nicht fehlen.

Wäh­rend Leon auf dem weg ist sei­ne Ein­la­dung in das Wei­ße Haus ent­ge­gen zu neh­men kommt es zu einem schreck­li­chen Zwi­schen­fall der nicht an die Öffent­lich­keit gera­ten darf. Durch einen Zufall kreu­zen sich die Wege von Clai­re und Leon. Clai­re ist vor­ab auf Infor­ma­tio­nen gesto­ßen die einen Zusam­men­hang mit dem Vor­fall im Wei­ßen Haus haben könn­ten. Zusam­men wol­len sie mehr über das Ereig­nis her­aus­fin­den und gehen der Sache auf die Spur.


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https://www.hebergementwebs.com/videospiele/resident-evil-infinite-darkness-netflix-zeichentrickserie-trailer-und-veroffentlichungsdatum

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https://www.awn.com/animationworld/bringing-live-action-directing-3dcg-resident-evil-infinite-darkness

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https://www.netzwelt.de/serien/resident-evil-infinite-darkness/190557-resident-evilinfinite-darkness-animationsserie-netflix-wartet-erschreckendes-euch.html

American Horror Story (2011 – …)

  • 8/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 8/10
8/10

Aus­ge­zeich­net

Die Antho­lo­gie-Serie Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry beschert uns bereits seit 9 Staf­feln ver­schie­dens­te Gruselstorys.

Fans kön­nen sich freu­en! Denn wie im Som­mer 2018 bekannt gege­ben wur­de, wird die Serie den Sen­der Fox noch bis min­des­tens Staf­fel 10 begleiten!

Was den Zuschau­er in den ame­ri­ka­ni­schen Schau­er­ge­schich­ten erwar­tet, erfahrt Ihr in unse­ren Reviews.

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Gen­re: Hor­ror

Ori­gi­nal­ti­tel: Ame­ri­can Hor­ror Story

Pro­duk­ti­ons­land: Ver­ei­nig­te Staaten

Regie: Ryan Mur­phy, Brad Falchuk

Dreh­buch: Ryan Mur­phy, Brad Falchuk

Musik: James S. Levine

Län­ge: ca. 30-70 je Episode

Alters­frei­ga­be: Staf­fel 01: FSK 16, Staf­fel 02: FSK 18. Staf­fel 03: FSK 18, Staf­fel 07: FSK 18, Staf­fel 08: FSK 18; Staf­fel 09: FSK 18

Die Anthologie-Serie

Was ist Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry? Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry ist eine US-ame­ri­ka­ni­sche Hor­ror­se­rie, die seit 2011 in Ame­ri­ka auf dem Sen­der FX aus­ge­strahlt wird. In Deutsch­land wur­de die Serie seit dem 9. Novem­ber 2011 auf dem Sen­der FOX gezeigt.

Die Serie weist einen spe­zi­el­len Stil auf, der so nicht all­täg­lich bei Seri­en zu sehen ist. Jede Staf­fel weist eine ande­re Hand­lung auf und hat nichts mit den nach­fol­gen­den Staf­feln zu tun (soge­nann­te Anthologie-Serie).

Jede Staf­fel erzählt eine in sich abge­schlos­se­ne Hand­lung. Unge­wöhn­lich ist dabei, dass ein Groß­teil der Beset­zung stets wie­der­keh­rend und in fast jeder der Staf­feln zu sehen ist. Bis auf weni­ge Aus­nah­men wer­den jedoch kom­plett ande­re Cha­rak­te­re ver­kör­pert. Zudem sind die Hand­lungs­or­te und die zeit­li­che Ein­tei­lung der Staf­feln sehr unterschiedlich.

Ryan Mur­phy, der Pro­du­zent der Serie, erklär­te in einem Inter­view, dass es  Ver­bin­dun­gen zwi­schen allen Staf­feln geben soll. Auf­ge­fal­len sind uns bis­her nur klei­ne Anspie­lun­gen inner­halb der ver­schie­de­nen Staffeln.

In der ers­ten Staf­fel, zei­gen sich die ers­ten Par­al­le­len zu den spä­te­ren Staf­feln. Die­se erkennt man erst, wenn man jede Staf­fel gese­hen hat. Um nichts zu ver­ra­ten, deu­ten wir nur an, dass es in der ers­ten Staf­fel bereits um das The­ma Roano­ke (Staf­fel 6) und um The­men der Staf­fel Apo­ca­lyp­se (Staf­fel 8) geht. Somit, wur­de hier schon fest­ge­legt, in wel­che Rich­tung sich die Serie wei­ter­ent­wi­ckeln sollte.

Aber auch in ande­ren Staf­fel wie zum Bei­spiel in der  7. Staf­fel “Cult”, hat der mor­den­de Clown Twis­ty aus “Freak Show” (Staf­fel 4) meh­re­re Auf­trit­te. In der letz­ten Fol­ge wird zudem noch die Jour­na­lis­tin Lana Win­ters (Sarah Paulsan) erwähnt, die aber kei­nen Auf­tritt hat.

Für alle die die­se Serie nicht ken­nen, hier eine Auf­lis­tung der bis­he­ri­gen Staf­feln und dem dazu­ge­hö­ri­gen Titel.

  • Staf­fel 01 - Mur­der House
  • Staf­fel 02  - Asylum
  • Staf­fel 03  - Coven
  • Staf­fel 04  - Freak Show
  • Staf­fel 05  - Hotel
  • Staf­fel 06  - Roanoke
  • Staf­fel 07  - Cult
  • Staf­fel 08  - Apocalypse
  • Staf­fel 09  - 1984

Review - Staffel 01 - Murder House (2011)


Wer­tung:  

Autor: Melis­sa

Ver­fasst am: 24.10.2019


Gespenstisch gut

Wir wol­len euch nicht zu viel vor­weg­neh­men und möch­ten euch nur eine gro­be Zusam­men­fas­sung der Geschich­te aus Staf­fel eins erzählen.

Die ers­te Staf­fel han­delt um die Fami­lie Har­mon und spielt in der Gegen­wart. Nach einer schwe­ren Zeit, haben sich die Har­mons für einen Neu­an­fang in ihrem Leben ent­schie­den. Die­ser soll­te mit einem Kauf einer Immo­bi­lie bzw. einem Haus beginnen.
Die so einst glück­li­che Fami­lie zieht nach Los Ange­les in ein uraltes Haus, wel­ches sie zu einem unfass­bar güns­ti­gen Preis kau­fen konn­ten.  Doch inner­halb der Fami­lie scheint es immer noch zu bro­deln. Neben­bei, zeigt sich das Haus als nicht freund­lich gesinnt. Die Fami­lie ahnt noch nicht, was wirk­lich in ihrem Haus vor sich geht.

Wäh­rend sie ver­su­chen sich ein­zu­le­ben, ler­nen sie neue Men­schen ken­nen. Ob es nun die neu­gie­ri­ge Nach­ba­rin (gespielt von Jes­si­ca Lan­ge) ist, oder die ver­schie­de­nen Pati­en­ten von Ben Har­mon, die alle etwas zu ver­heim­li­chen haben. Ben ist Psych­ia­ter und hat sei­ne Arbeit mit nach Hau­se genom­men und sich im Haus eine Pra­xis eingerichtet .

Vivi­en Har­mon ist sei­ne Ehe­frau, die nach einem schwe­ren Schick­sals­schlag neu­en Mut gefasst hat, ein neu­es Leben in Los Ange­les zu begin­nen. Dann gibt es noch die Teen­age­rin Vio­let Har­mon. Im  Haus trifft sie schnell auf den Jun­gen Tate. Die­ser ist kein Nach­bar, son­dern ein Pati­ent ihres Vaters. Merk­wür­dig wird es, wenn Tate zu jeder Zeit im Haus ist, obwohl er dort nicht wohnt.

Erst nach dem die Fami­lie ihre neue Immo­bi­lie gekauft hat­te und ins Haus gezo­gen ist, wur­de ihnen etwas klar. Ihre Mak­le­rin hat ihnen beim Kauf nicht die gan­ze Wahr­heit über das alte Haus erzählt. Sie haben her­aus­ge­fun­den, dass die­ses Haus eine grau­en­haf­te Vor­ge­schich­te hat. Denn alle bis­he­ri­gen Vor­be­sit­zen sind in die­sem Haus durch mys­te­riö­se Wei­se ver­stor­ben. Stück für Stück wird ihnen bewusst, das in ihrem gelieb­ten neu­en Haus etwas unheim­li­ches vor sich geht.


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https://www.moviepilot.de/news/american-horror-story-showrunner-kundigt-crossover-von-staffel-1-und-3-an-180228

Bekannte Gesichter

Con­nie Britton spielt die ver­letz­te Ehe­frau Vivi­en Har­mon. Wir ken­nen Con­nie bereits aus ande­ren Seri­en, wie unter ande­rem aus der Dra­ma­se­rie 9-1-1 (hier geht’s zum Review von 9-1-1) und der Thril­ler­se­rie Dir­ty John (hier geht’s zum Review von Dir­ty John).

Sie und Dyl­an McDer­mott, in der Rol­le des Psych­ia­ters Ben Har­mon, sind bei­de nur in der ers­ten Staf­fel von Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry zu sehen, wohin­ge­gen z.B. ihre Seri­en­toch­ter Vio­let, ali­as Tais­sa Far­mi­ga in meh­re­ren Staf­feln der Antho­lo­gie-Serie zu sehen ist.

Wir loben die schau­spie­le­ri­sche Leis­tung von allen Dar­stel­lern. Genau das macht die Serie auch so aus. Sehr gute und über­zeu­gen­de Dar­stel­ler, in ihren ver­rück­tes­ten und schau­rigs­ten Rollen.


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©FX Net­work

Fazit

Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob die Staf­fel oder all­ge­mein die Serie etwas für euch ist, dann soll­tet ihr unser Review berück­sich­ti­gen. Denn, wir sind fest davon über­zeugt, dass es fast Pflicht ist, die­se Serie zu sehen.

Wer sich aber zu sehr gru­selt und mit Hor­ror nie etwas anfan­gen konn­te, der soll­te etwas vor­sich­ti­ger an die Geschich­ten gehen. Denn die­se gehen ziem­lich unter die Haut.

Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry - Mur­der House bie­tet vie­le Schock­mo­men­te, gru­se­li­ge Sze­nen, eine Span­nen­de Geschich­te, sowie eini­ge Twists die euch als Zuschau­er sehr über­ra­schen werden.

Wir emp­fin­den die Staf­fel als eine der Bes­ten aus den Serie und ver­ge­ben 8/10 Punkten.


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©FX Net­work

Review - Staffel 02 - Asylum (2012-2013)


Wer­tung:  

Autor: Lis­sa

Ver­fasst am: 05.11.2019


Die Vielfalt des Subgenres

Eine Ner­ven­heil­an­stalt, ein Seri­en­kil­ler, ein Exor­zis­mus oder eine Ali­en­ent­füh­rung. Die zwei­te Staf­fel der Antho­lo­gie­se­rie “Asyl­um” hat eini­ges an Sub­gen­res des Hor­rors zu bieten.

In der zwei­ten Staf­fel mit dem Titel „Asyl­um“ sind die zen­tra­len The­men die Gescheh­nis­se aus der katho­li­schen Ner­ven­heil­an­stalt Bri­ar­cliff. Frü­her war die Ner­ven­heil­an­stalt eine Tuber­ku­lo­se­kli­nik, bis die katho­li­sche Kir­che die Kli­nik in ihren Besitz genom­men hat­te. Die Geschich­te spielt im Jah­re 1964 und zeigt was hin­ter den Kulis­sen der Anstalt passiert.

Haupt­prot­ago­nis­tin ist die Jour­na­lis­tin Lana Win­ters (Sarah Paulsan). Auf der Suche nach einer neu­en Sto­ry, macht sie sich auf den Weg nach Bri­ar­cliff, da dort der Seri­en­kil­ler Bloo­dy Face ein­ge­lie­fert wur­de. Sie möch­te einen Arti­kel über den Seri­en­mör­der veröffentlichen.

Kit Wal­ker (Evan Peters) wird bezich­tigt, der Seri­en­kil­ler Bloo­dy Face zu sein und meh­re­re Frau­en getö­tet zu haben. Die Ner­ven­heil­an­stalt wird von der Non­ne Jude (Jes­si­ca Lan­ge) gelei­tet. Sie behan­delt ihre Pati­en­ten grau­sam und unmensch­lich. Es kommt dort zu unheim­li­chen Vor­fäl­len. Selbst­ver­ständ­lich, hat sogar der zustän­di­ge Arzt der Heil­stät­te Dr. Arden (James Crom­well) etwas zu verheimlichen.


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©FX

Individualität

Klei­ne Auf­trit­te haben Adam Levi­ne (Front­sän­ger von Maroon 5) und Jen­na Dewan Tat­um, die Ehe­frau von Chan­ning Tat­um, die durch den ers­ten Teil der Step Up Film­rei­he bekannt wur­de. Bei­de sind in den ers­ten Fol­gen der zwei­ten Staf­fel zu sehen.

Inter­es­sant ist, wie die zwei­te Staf­fel so vie­le unter­schied­li­che Hor­ror­ele­men­te bie­tet und zugleich zu jeder­zeit, die Span­nung nicht ver­liert. Wir fin­den, dass dies ein gro­ßer Plus­punkt der Staf­fel ist und sie des­halb auch einen höhe­ren Stel­len­wert für uns besitzt.

In die­ser Staf­fel hat sich der Pro­du­zent Ryan Mur­phy für sei­ne Ideen auf rea­le Ereig­nis­se bezo­gen. Am Ende von “Asyl­um” wer­den eini­ge Sze­nen aus der Irren­an­stalt gezeigt, die ver­stö­rend sind. Die­se basie­ren nach einer wah­ren Geschich­te und rich­ten sich an einen Pati­en­ten­skan­dal aus dem Jahr 1946.


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Fazit

Wir sind erneut von Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry mit­ge­ris­sen. Wir haben die ers­te Staf­fel gelobt, doch die­se Staf­fel ist weit­aus bes­ser als ihr Vor­gän­ger. Einem Hor­ror-Lieb­ha­ber wird hier alles geboten.

In dem Gen­re wird nichts ver­ges­sen oder weg­ge­las­sen. Des­halb ist „Asyl­um“ für uns defi­ni­tiv eine der wohl bes­ten Staf­feln der Serie und kann das „Mur­der House“ sogar noch übertreffen.


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Review - Staffel 03 - Coven (2013-2014)


Wer­tung:  

Autor: Lis­sa

Ver­fasst am: 14.12.2019


Die Hexen von Salem

Zau­be­rei, Voo­doo und Hexen­jä­ger. Mit Coven der drit­ten Staf­fel von Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry, erwar­ten uns wie­der aller­lei magi­sche Wesen und furcht­ein­flö­ßen­de Ereig­nis­se. Die Staf­fel spielt in der Gegen­wart und hat erneut nichts mit den Hand­lun­gen aus den vor­he­ri­gen Staf­feln der Antho­lo­gie­se­rie zu tun.

Die­ses mal ver­schlägt es uns nach New Orleans in einen Hexen­zir­kel. Die Obers­te Hexe Cor­de­lia Foxx (Sarah Paul­son) lei­tet die­sen Zir­kel und ist auf der Suche nach Hexen, die Unter­stüt­zung in ihrem Leben benö­ti­gen. Hexen die über eine star­ke Magie ver­fü­gen und damit zurecht kom­men müssen.

Das jun­ge Mäd­chen Zoe Ben­son (Tais­sa Far­mi­ga) ist eine davon und sucht Hil­fe in dem Hexen­haus, da sie uner­klär­li­che magi­sche Fähig­kei­ten besitzt. Denn sie hat die Gabe, Men­schen denen sie sehr nahe kommt, das Leben zu entziehen.

In dem magi­schen Haus kommt es zu ver­schie­de­nen Gescheh­nis­sen. Zum einen ler­nen die jun­gen Hexen sich im Zir­kel bes­ser ken­nen, was öfters zu Kon­flik­ten führt und zum ande­ren lau­ern unheim­lich böse Geschöp­fe in ihrer Umge­bung. Ver­eint als Hexen­zir­kel, ver­su­chen sie das Böse abzu­wen­den und die Tra­di­ti­on der Hexen wei­ter­le­ben zu lassen.


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Nach einer wahrer Begebenheit

In Coven spielt neben Sarah Paul­son und Co. auch Kathy Bates erneut eine wich­ti­ge Rol­le. Sie ver­kör­pert die sadis­ti­sche ehe­ma­li­ge Haus­her­rin Del­phi­ne LaLaurie.

Sie hat im 18.Jahrhundert dut­zen­de von Skla­ven gefol­tert und umge­bracht. In der drit­ten Staf­fel zieht es sie zurück in ihr altes Haus, in dem sie die mäch­ti­gen Hexen kennenlernt.

Die Geschich­ten über Del­phi­ne LaLau­rie basie­ren alle nach einer wah­ren Bege­ben­heit. Sie galt zur ihrer Zeit als sehr bekann­te Seri­en­mör­de­rin und muss­te zu Leb­zei­ten dabei nicht mal für ihre Taten büßen.


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https://www.moviepilot.de/news/american-horror-story-staffel-3-folge-1-125355

Fazit

Die drit­te Staf­fel mit ihren Hexen und ihrer Zau­be­rei, kann durch­aus mit den vor­he­ri­gen Staf­feln mithalten.

Coven besitzt einen Hauch von Gru­sel und Hor­ror. Die Staf­fel ent­hält erfri­schend neue Ele­men­te und passt damit per­fekt in die Seri­en­rei­he hin­ein. Lasst euch bes­ser nicht in die Welt der Hexen verzaubern!


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https://www.youtube.com/watch?v=Dv_mFt9Nx24

Review - Staffel 07 - Cult (2017)


Wer­tung:  

Autor: Melis­sa

Ver­fasst am: 19.09.2018


Das neue Grauen

Uns gefällt es per­sön­lich sehr, dass jede Staf­fel eine ande­re Geschich­te zeigt. Ob nun das Mör­der-Haus, die Irren­an­stalt oder der Todes­zir­kus mit sei­nen Killerclowns.

Jede Staf­fel war für uns etwas beson­de­res und ist für jeden Hor­ror-Fan ein Augen­schmaus. Um was dreht sich die sieb­te Staf­fel der bekann­ten Serie?


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https://www.serieslyawesome.tv/review-american-horror-story-staffel-7-cult/

Von Clowns bis hin zur Politik

Die sieb­te Staf­fel mit ihren ins­ge­samt 11 Fol­gen ist die ers­te Staf­fel, die kei­ne über­na­tür­li­chen Ele­men­te zeigt. Die Staf­fel beschäf­tigt sich zu Beginn mit dem Wahl­kampf von Donald Trump und Hil­la­ry Clin­ton 2016.

Die Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­ten wer­den in Form von TV-Aus­schnit­ten gezeigt, wohin­ge­gen sich im Hin­ter­grund ein Kult grün­det. Die­ser sorgt in der Stadt mit sei­nen Taten für Angst und Schre­cken. Ally (Sarah Paul­sen) ist mit Ivy May­fair-Richards (Alli­son Pill) ver­hei­ra­tet und bei­de haben einen gemein­sa­men Sohn namens Oz (Coo­per Dod­son). Sie leben in der Stadt Brook­field Heights in Michi­gan. Ally lei­det an meh­re­ren Pho­bien, wel­che sich im Ver­lauf mehr und mehr ver­schlim­mern. Aus die­sem Grund geht sie oft zu ihrem Psych­ia­ter Dr. Rudy Vin­cent (Che­yenne Jackson).

Doch sie weiß nicht, dass er einen mani­pu­la­ti­ven und geis­tes­kran­ken Bru­der namens Kai Ander­son (Evan Peters) hat. Er ist der Grün­der eines eige­nen Kul­tes, des­sen Mit­glie­der Men­schen sind, die unzu­frie­den mit dem poli­ti­schen Kli­ma sind. Er nutzt die Angst, die die Gemein­schaft durch sein bru­ta­les Ver­hal­ten hat aus, um sei­ne Kam­pa­gne zu stär­ken und so die Chan­cen für einen Platz im Stadt­rat zu erhö­hen. Ally hin­ge­gen will alles tun was nötig ist, um sich und ihre Fami­lie zu beschützen.


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https://www.moviepilot.de/news/american-horror-story-stellt-staffel-7-verbindungen-zum-dc-universum-her-196138

Fazit

Für uns war die Staf­fel nicht die stärks­te und auch nicht unser Favo­rit. Den­noch kön­nen wir sie jedem Cine­as­ten emp­feh­len und natür­lich jedem Horrorfilm-Liebhaber.

Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry ist immer ein Ver­gnü­gen. Man weiß nie, was für ein Schre­cken man in der nächs­ten Staf­fel zu sehen bekom­men wird.


Review - Staffel 09 - 1984 (2019)

Wer­tung:    

Autor: Melis­sa

Ver­fasst am: 14.02.2021


Back to the 80’s

Erneut unter der Pro­duk­ti­on von Ryan Mur­phy und Brad Fal­chuk erschien im Novem­ber 2019 die neun­te Staf­fel der belieb­ten Hor­ror­se­rie als deut­sche Erst­aus­strah­lung. Es war die ers­te Staf­fel ohne Sarah Paul­son[1] und Even Peters[2].

In “Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry: 1984” ver­schlägt es uns zurück in die 80er Jah­re in denen eng anlie­gen­de Leg­gings, viel Schmuck und Syn­thie-Pop Musik die Zeit präg­ten. Da es in den letz­ten Staf­feln mehr um Geis­ter und das Über­na­tür­li­che ging, ver­setzt es uns in der neun­ten Staf­fel in ein Som­mer­camp in dem ein Seri­en­kil­ler im Sti­le der Slas­her-Film­rei­he “Frei­tag der 13.” [3] Angst und Schre­cken verbreitet.

Mon­ta­na (Bil­lie Lourd), Broo­ke (Emma Roberts) und Co. wol­len ihren Som­mer im Camp Red­wood ver­brin­gen. Nach den ers­ten mys­te­riö­sen Vor­fäl­len vor Ort, bekom­men es die Jugend­li­chen mit der Angst zu tun. Ein Seri­en­kil­ler Namens Mr.Jingles (John Car­roll Lynch) treibt hier sein Unwe­sen. Nach­dem es zum ers­ten Todes­fall im Gru­sel­camp gekom­men ist, ver­sucht die Grup­pe von Freun­den lebend aus dem Camp zu ent­kom­men. Dies erweist sich jedoch leich­ter gesagt als getan - jetzt heißt es zu überleben!


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©FX Net­work

Fiktion, Wahrheit und Easter Eggs

Vie­les in “Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry: 1984” ist frei erfun­den. Doch es gibt auch Eigen­schaf­ten die auf einer wah­ren Bege­ben­heit basie­ren. Das bes­te Bei­spiel hier­für ist der “Night Stal­ker”.  In der aktu­el­len Staf­fel von Mur­phy und Fal­chuk bekommt auch die­ser bru­ta­le Seri­en­kil­ler einen Auf­tritt im Camp Red­wood. Der Night Stal­ker ali­as Richard Rami­rez war Mit­te der 80iger Jah­re ein Sata­nist und Seri­en­mör­der der 13 Men­schen auf grau­sams­te Wei­se ermor­det sowie 11 wei­te­re ver­ge­wal­tigt hat.[4] Doch ein­ge­fleisch­te Fans haben den Seri­en­kil­ler nicht das ers­te Mal im Som­mer­camp erkannt, denn Richard Rami­rez war bereits in der fünf­ten Staf­fel “Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry: Hotel” in eini­gen Epi­so­den kurz zu sehen.


Zach Vil­la in der Rol­le des Night Stal­kers und der ech­te Richard Ramirez

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©https://ew.com/tv/2019/09/19/american-horror-story-1984-premiere-night-stalker-richard-ramirez/

Die neun­te Staf­fel ist nur so voll gepackt mit Eas­ter Eggs. Neben dem Auf­tritt des o.g. “Night Stal­kers” zeigt uns “Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry: 1984” auch durch eine Hom­mage diver­ser Fil­me und Per­so­nen, die Fas­zi­na­ti­on die­ses Gen­res in Bezug auf wah­re Bege­ben­hei­ten und Gescheh­nis­se. Die Staf­fel nimmt sich sei­ne Vor­bil­der und prä­sen­tiert sie uns in klei­nen Ein­zel­tei­len. Zum einen mit einer Hom­mage an einen wei­te­ren Seri­en­mör­der Namens “Ted Bun­dy”, der zwi­schen 1974 und 1978 min­des­tens 30 jun­ge Frau­en in ver­schie­de­nen Bun­des­staa­ten der USA töte­te. Des Wei­te­ren erken­nen wir Ähn­lich­kei­ten zu Lea­ther Face aus “Texas Chain­saw Mas­sa­c­re (1974)” oder “Hal­lo­ween (1987)” mit unse­rem mas­kier­ten Micha­el Myers.


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©FX Net­work

Fazit - es lebe die 80iger!

Die neun­te Staf­fel hat uns ziem­lich gut gefal­len. Der neue bun­te Look im Sti­le der 80i­ger-Jah­re, die ver­schie­de­nen Geschich­ten inner­halb der Staf­fel oder die bekann­ten Schau­spie­ler konn­ten uns mehr als über­zeu­gen. Auch wenn alt­ein­ge­ses­se­ne Fans das Feh­len der belieb­ten AHS-Schau­spie­ler Sarah Paul­son und Even Peters kri­ti­sier­ten, scha­de­te es der Serie in kei­ner Wei­se. Laut dem Pro­du­zen­ten Mur­phy, könn­te er sich vor­stel­len, vie­le bekann­te Gesich­ter, u.a. Sarah Paul­son für die 10. und womög­lich letz­te Staf­fel wie­der zurück vor die Kame­ra zu bekom­men.[5]

Neben den wah­ren Bege­ben­hei­ten und den etli­chen Anspie­lun­gen an das Hor­ror­gen­re, fin­den wir uns im Camp Red­wood in einem bekann­ten Flair wie­der.  Fast so als wür­den wir uns gera­de einen Hor­ror­film anse­hen, der vie­le Jump-Sca­res und eine rie­sen Por­ti­on Span­nung beinhal­tet und all das kom­bi­niert mit einem Hauch von Trash-Movies. Wir kom­men defi­ni­tiv auf unse­re Kos­ten und erhal­ten genau das was wir unter dem Titel bereits erahnt haben - 80iger Fee­ling pur!


Trailer

Der offi­zi­el­le Trai­ler zur Staf­fel 9 von “Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry: 1984”


 

The Exorcist (2016 – 2017)

  • 5/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 5/10
5/10

Geht so

The Exor­cist ist die gleich­na­mi­ge Seri­en­ad­ap­ti­on des bekann­ten Hor­ror-Klas­si­kers von 1973. War­um die Serie den­noch nur durschnitt­li­che Hor­ror-Kost ist, erfahrt Ihr im Review.

Gen­re: Hor­ror, Geis­ter

Autor: Lis­sa

Ver­fasst am: 02.08.2018

Wer­tung:  


Serienadaption zum Film

Begeis­tert und erfreut waren wir, als wir von einer Seri­en­ad­ap­ti­on des gleich­na­mi­gen Klas­si­kers The Exor­zist gehört haben.
Wer kennt nicht das Ori­gi­nal Der Exor­zist aus dem Jah­re 1973.

Ein alt­be­kann­ter und belieb­ter Hor­ror-Klas­si­ker der in jeder Hor­ror­film­samm­lung nicht feh­len sollte.
Die Serie basiert jedoch auf dem gleich­na­mi­gen Roman von Wil­liam Peter Blat­ty aus dem Jahr 1971.

Nun zur Serie:
Die­se hat bis­her 2 Staf­feln a 10 Folgen.
Unser Review bezieht sich aber nur auf die 1. Staf­fel, denn wei­ter haben wir uns die­se Serie nicht angesehen.
War­um? Das erfahrt ihr in unse­rem Review.



Die Geschichte

In geht es um zwei Geschich­ten zwei­er sehr unter­schied­li­cher Pries­ter, die bei­de einer Fami­lie hel­fen wol­len, die von einem schreck­li­chen Dämon heim­ge­sucht wird.
Pater Tomas Orte­ga (Alfon­so Her­rei­ra) ist das Gesicht der katho­li­schen Kir­che. Er betreut eine klei­ne Gemein­de in einem Vor­ort von Chicago.
Dabei ahnt er noch nicht, was ihm bevor­ste­hen wird.

Die ande­re Geschich­te han­delt von einem wei­te­ren Pries­ter. Sein Name ist Pater Mar­cus und er führt in Mexi­co City sei­nen ganz eige­nen Kampf gegen das Böse.
Pater Mar­cus Kea­ne (Ben Dani­els) ist genau das Gegen­teil von Pater Tomas. Denn er ist unnach­sich­tig, nur fixiert auf sei­ne Mis­si­on. Er schreckt vor kei­nen Mit­teln zurück um sein Ziel zu erreichen.

Natür­lich muss es in einer Exor­zis­ten Serie auch eine beses­se­ne Per­son geben. Hier kommt das jun­ge Mäd­chen Casey (Han­nah Kasul­ka) ins Spiel. Sie bil­det sich ein Stim­men aus den Wän­den zu hören.

Auch Ihre Mut­ter Ange­la (Geena Davis) ist davon über­zeugt, dass Irgend­et­was in ihrem Haus sein Unwe­sen treibt. Sie spürt eine dämo­ni­sche Prä­senz, die von Tag zu Tag stär­ker wird.
In Ver­zweif­lung, wen­det sie sich an Pater Tomas und Pater Mar­cus und führt die bei­den Pries­ter so zusammen.

Jeder für sich allei­ne, sieht die Auf­ga­be für sehr gefähr­lich an, doch zusam­men hof­fen sie der Fami­lie hel­fen zu kön­nen. Sie sind die ein­zi­ge Hoff­nung der Fami­lie Rance.



Stilmittel

Der Ein­stieg in die Geschich­te mit Epi­so­de 1 beginnt span­nend und lässt auf mehr hoffen.
In den ers­ten Epi­so­den wirft die Serie nur so mit Anspie­lun­gen auf den Ori­gi­nal­film Der Exor­zist um sich.

Ein Bei­spiel wäre die Sze­ne mit dem Mann und sei­nem Hut und Man­tel, der in der dunk­len Stra­ße steht und auf das Haus mit dem beses­sen Mäd­chen schaut.
Wei­te­re Anspie­lun­gen gab es auch bei der Musik, denn sie ist die sel­be wie im Film. Hor­ror Fans wer­den die­se schnell erkennen.

Wie schon erzählt, gefällt mir uns der Anfang der Serie sehr gut, schon allein wegen den vie­len Anspie­lun­gen auf den Originalfilm.
Gru­sel­mo­men­te sind hier auch garantiert.



Gruselfaktor vorhanden?

Die Serie bedient sich an alt­be­kann­ten Stil­mit­teln. Neben der düs­te­ren Musik gibt es immer wie­der mal Unwetter/Gewitter Sze­nen in der Nacht.
Alles in Allem beginnt die Serie mit einem guten Ein­stieg in die Geschich­te. Sie bie­tet Gru­sel, gute Schock­mo­men­te und Spannung.

Ent­täu­schen­der Wei­se hält dies nur die ers­ten 3-4 Fol­gen an. Schon nach paar Fol­gen wird es immer schlech­ter und schwächer.
Es kom­men alber­ne Dia­lo­ge dazu, die kei­nen Sinn ergeben.
Die Cha­rak­ter­ent­wick­lun­gen zie­hen sich ins lächerliche.

Die Geschich­te begann so gut und ging zum Ende hin nur noch Berg ab. Die rest­li­chen Epi­so­den der Serie erwei­sen sich als lang­wei­lig und langatmig.
Eini­ge Sze­nen wer­den zu plötz­lich gewech­selt. Es wer­den zu schnell neue Ereig­nis­se gezeigt, was der Hand­lung scha­det und die Geschich­te unnö­tig in die Län­ge zieht.

Ein Ver­such der Pro­du­zen­ten mehr Inhalt für die 10 Epi­so­den zu bekom­men. Manch­mal ist jedoch weni­ger dann doch mehr.

Fazit

Daher erhält die Serie von uns nur eine 5/10 Wertung.
Scha­de, The Exor­cist hät­te so viel mehr sein kön­nen. Für uns kei­ne wür­di­ge Serienadaption.

Nach 2 Staf­feln wur­de die Serie übri­gens im Mai 2018 eingestellt.


 

True Blood (2008 – 2014)


Eine humor­vol­le Aus­ein­an­der­set­zung mit Alan Balls Mys­te­ry-Dra­ma-Serie “True Blood”, fin­det ihr im Review von unse­rem Autor Jayes.


Gen­re: Dra­ma, Mys­te­ry, Hor­ror

Autor: Jayes

Ver­fasst am: 27.10.2016

Wer­tung:  


“True Blood” ist eine der typi­schen Dro­gen für Serienjunkies.
Vor allem der ein­zig­ar­ti­ge Flair und Alan Balls Dreh­buch, machen die Serie besonders.

Auch wenn man­che Cha­rak­te­re den Zuschau­er gera­de zu anfle­hen sie zu has­sen, z.B. in Form von Haupt­cha­rak­ter Soo­kie Stack­house, die ein nie da gewe­se­nes Maß an Rum­ge­sül­ze abson­dert, dass der Boden danach schlim­mer aus­sieht, als ein Vam­pir der den wah­ren Tod gestor­ben ist und eine boden­lo­se Arro­ganz an den Tag legt, wel­che nicht nur tie­risch, son­dern auch vam­pi­risch nervt, war die Serie trotz­dem herausragend.

So stellt sich für uns Fans mit hoher Wer­tung eigent­lich nur noch fol­gen­de Frage:
Sind wir bezirzt worden?


 

Fear the Walking Dead (2014 – …)


“Fear The Wal­king Dead” ist ein Able­ger der Aus­nahme­se­rie “The Wal­king Dead”.
Doch kann das Spin-Off der Mut­ter­se­rie gerecht werden?
Das und mehr im Review von Lissa.


Gen­re: Hor­ror, Zom­bie

Autor: Lissa

Ver­fasst am: 10.05.2018

Wer­tung:  


Aus der Feder altbekannter

Fear the Wal­king Dead ist eine wei­te­re Pro­duk­ti­on von Robert Kirk­man und Dave Erick­son, die bei­de für die bekann­te Wal­king Dead Serie ver­ant­wort­lich sind.
Bei Fear the Wal­king Dead han­delt es sich jedoch um einen Spin-Off der belieb­ten Wal­king Dead TV-Show.

Die­se spielt vor den Gescheh­nis­sen von the Wal­king Dead, d.h. zu der Zeit als der Zom­bie-Virus zu aus­bre­chen begann und es noch nicht so vie­le Wal­ker gab. Eigent­lich ist die Serie nicht als Vor­ge­schich­te gedacht gewe­sen und soll­te par­al­lel zur Mut­ter­se­rie The Wal­king Dead spielen.
Zudem basiert die Serie nicht wie beim Ori­gi­nal­werk auf einer Comicvorlage.
Die Geschich­te ist frei erfun­den und die Cha­rak­te­re wur­den neu kreiert.

Zur Story selbst: Um was geht es?

Es han­delt sich natür­lich wie­der um die Apo­ka­lyp­se die durch einen Zom­bie-Virus aus­ge­löst wurde.
Haupt­prot­ago­nis­ten sind eine Fami­lie die in Los Ange­les lebt, und mit Ihren Pro­ble­men neben der Apo­ka­lyp­se zurecht kom­men müs­sen. Hin­zu­kommt die wie­der­ho­len­de Kon­fron­ta­ti­on mit dem Militär.



Schwacher Spin-Off?

Für mich als the Wal­king Dead Fan ist die­ser Spin-Off wesent­lich schwä­cher auf­ge­baut und kommt nicht an das Ori­gi­nal ran. Es ver­sucht ver­zwei­felt vom Gro­ßen Bru­der einen Stück vom Kuchen abzu­be­kom­men und ver­fehlt dabei das Ziel.
Die Cha­rak­te­re über­zeu­gen nicht, sowie die dazu­ge­hö­ri­ge Hand­lung, was die Atmo­sphä­re schwächt. Die gewohn­te Wal­king Dead Span­nung und Qua­li­tät gibt es hier nicht.

Fazit

Für alle the Wal­king Dead Fans ist die­se Serie Pflicht, für alle ande­ren gilt:
Sich lie­ber die ori­gi­na­le Comic­ver­fil­mung anzu­se­hen, denn die­se über­zeugt bei Län­gen mehr.