The Finest Hours (2016)

  • 7.5/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 7.5/10
7.5/10

Sehens­wert

The Finest Hours ist ein wei­te­rer Film der prah­lend mit dem “nach einer wah­ren Begebenheit”-Slogan daher kommt. Skep­sis ist hier immer angebracht.Oder wie Stee­vo sagen wür­de: “Geschich­ten wer­den von Hel­den geschrie­ben und da wird viel­leicht hier und da mal geflunkert.”

Gen­re: His­to­rie, Dra­ma, Action

Autor: Stee­vo

Ver­fasst am: 31.07.2018

Wer­tung:  


Nach einer wahren Begebenheit

Ein Film nach einer “wah­ren Begebenheit”.
Wenn ich den ers­ten Satz in einem Film lese oder höre, bin ich meist ziem­lich gespannt auf den Film.
Das in echt nicht alles so ver­lau­fen ist wie im Film, ist natür­lich klar. Hier und da wird was ein­ge­fügt oder weg gelassen.

Schiffbruch auf rauer See

Es ist ein Schiffs­dra­ma das sich im Jahr 1952 zuge­zo­gen hat.
Die See ist rau, das Wet­ter schlecht und die Wel­len hal­ten vor nichts zurück.
Zwei Öltan­ker sind auf dem offe­nen Meer unter­wegs, doch durch den star­ken Sturm und die hohen Wel­len, zer­bre­chen bei­de Schif­fe inner­halb von 20 Minuten.
Das ein Schiff im Sturm bricht kommt vor, aber mit zwei Schif­fen hat­te wohl kei­ner gerechnet. 



Chris Pine ali­as Ber­nie Web­ber arbei­tet bei der Küstenwache.
Gera­de erst woll­te er sei­nem Chef ver­kün­den, dass er hei­ra­ten wird, da ist das Unglück pas­siert. Ber­nie wird mit einem Team auf eine Ret­tungs­mis­si­on geschickt, um den Öltan­ker zu fin­den, doch der Sturm wütet so stark, dass es eigent­lich der siche­re Tod ist aufs Meer zu fahren.

Bis jetzt hat es noch kei­ner wie­der zurück geschafft.
Doch für Ber­nie gibt es nur eine Wahl. Wenn es Über­le­ben­de gibt, müs­sen sie geret­tet werden.



Fazit

Ein durch­ge­hend span­nen­der Film der einem vie­les bie­tet. Hass, Lie­be und Zusammenhalt.
Kri­tik­punkt an der Geschich­te ist für mich der Satz „nach einer wah­ren Begebenheit“.

Bei man­chen Stel­len kann ich mir nur schwer vor­stel­len, dass es so pas­siert ist, aber Geschich­ten wer­den nun­mal von Hel­den geschrie­ben und da wird viel­leicht hier und da mal geflunkert.
Trotz­dem ein gelun­ge­ner Film, den ich mir ger­ne noch­mal anschau­en würde.


 

BioShock Infinite (2013)

  • 7/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 7/10
7/10

Spie­lens­wert

Wo sich die Spie­ler in den Vor­gän­gern durch Unter­was­ser­wel­ten kämpf­ten, geht es dies­mal in luf­ti­ge Höhen hinaus.
Im drit­ten Teil der BioS­hock-Rei­he ver­schlägt es den Prot­ago­nis­ten Boo­ker in die schwe­ben­de Stadt Columbia.
Was den Ego-Shoo­ter aus­zeich­net und für wen er geeig­net ist, erfahrt ihr im Review.

Gen­re: First-Per­son-Shoo­ter

Autor: Stee­vo

Test­platt­form: PC

Ver­fasst am: 21.07.2018

Wer­tung:  


Mein Einstieg in die Serie

Ich muss zuge­ben, dass ich vor BioS­hock Infi­ni­te nie einen ande­ren BioS­hock Teil gespielt habe. Es war also mein ers­tes mal, dass ich in die BioS­hock Welt getre­ten bin.
Zum Glück ist es auch nicht zwin­gend not­wen­dig mei­ner Mei­nung nach, ob man mit Teil 1 oder Infi­ni­te anfängt, da die­ser Teil nicht in der glei­chen Welt spielt, wie die ande­ren Teile.
Mit dem zwei­ten Teil soll­te man natür­lich nicht begin­nen, da die­ser mit Teil 1 zusammenhängt.

Viel­leicht war es sogar bes­ser mit die­sem Teil anzu­fan­gen, da die ers­ten bei­den Tei­le die Leu­te so fas­zi­niert und gefes­selt haben, dass ech­te Fans mit dem 3. Teil anfangs eher unzu­frie­den waren, weil es eben nicht das ist, was es mal war.
Man kennt es ja von ande­ren gro­ßen Titeln, die irgend­wann von dem gewohn­ten abwei­chen und die Men­ge anfangs etwas ent­täuscht ist.

Die schwebende Stadt Columbia



Nun aber eine Klei­nig­keit zu dem Spiel.
In Infi­ni­te befin­det man sich in der schwe­ben­den Stadt Colum­bia, also das kom­plet­te Gegen­teil zu Teil 1 und 2, bei der man sich in einer Unter­was­ser­welt befindet.

Wäh­rend man den Prot­ago­nis­ten Boo­ker steu­ert und sich durch die Geg­ner kämpft, ist die Stadt gespal­ten durch einen Bürgerkrieg.
Der star­ke Got­tes­glau­be wie in den Tei­len zuvor ist wie­der ver­tre­ten, aller­dings kommt jetzt noch eine Pri­se Ras­sis­mus hin­zu, die ein Teil der Bewoh­ner von Colum­bia zu spü­ren bekommt.

Man hat die meis­te Zeit viel Bewe­gungs­frei­heit aber im End­ef­fekt sind die Level line­ar gestal­tet. Für mich ist das aber die per­fek­te Mischung.
Man kann die Ecken der Level erkun­den aber ver­lau­fen kann man sich nicht.
Bei den Geg­nern gibt es natür­lich auch ver­schie­de­ne Typen, auf die ich aber nicht ein­ge­he, da ich nichts Spoi­lern möchte.



Auch für Quereinsteiger geeignet

BioS­hock Infi­ni­te ist für jeden Quer­ein­stei­ger in die Bios­hock Rei­he eine Emp­feh­lung wert.

Die Spiel­zeit von ca. 10 Stun­den ist auch per­fekt. Es zieht sich nicht in die Län­ge, ist aber auch nicht so kurz, dass man sagt es fehlt etwas.


 

Metal Slug Anthology (2006)

  • 4.5/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 4.5/10
4.5/10

Unin­ter­es­sant

Zuerst für Nin­ten­dos Wii, spä­ter für PSP, Play­sta­ti­on 2 und etwa 10 Jah­re spä­ter für Play­sta­ti­on 3 und 4.
Es gibt kaum eine Platt­form auf die es die Metal Slug Antho­lo­gy nicht geschafft hat. Grund genug für unse­ren Autor, dem Titel eine Chan­ce zu geben.

Gen­re: Shoot ’em up, Arca­de, Side-Scroller

Autor: Jayes

Test­platt­form: Play­sta­ti­on 4

Ver­fasst am: 28.03.2017

Wer­tung:  


Spielhallenklassiker mit Daseinsberechtigung

Die Metal-Slug-Rei­he hat als klei­ner Spiel­hal­len­klas­si­ker im Arca­de-Gewandt sicher sei­ne Daseins­be­rech­ti­gung. Schön für Fans, dass mit der Antho­lo­gy Edi­ti­on bereits 2006, ein Kom­plett­pa­ket mit allen Tei­len erschie­nen ist.

Im Run & Gun Stil hüp­fen und bal­lern wir uns durch aller­lei mili­tä­ri­sches Zeugs. Ob Pan­zer, Heli­ko­pter, Flug­zeu­ge oder noch grö­ße­re Blech­ei­mer – alles kein Pro­blem. Schließ­lich sind wir wütend, bis an die Zäh­ne bewaff­net und längst dem High­score-Rausch verfallen.



Hoher Schwierigkeitsgrad

Wie bei alten Spie­len (Erst­ver­öf­fent­li­chung 1996) im Gen­re üblich, hat es der Schwie­rig­keits­grad in sich. Das führt dazu, dass man als Neu­ling schnell an sei­ne Gren­zen stößt.
Spiel­hal­len-Vete­ra­nen kön­nen dar­über nur lachen und füh­len sich sicher gleich wie in ihrem Element.
Unge­üb­ten Metal-Slug-Spie­lern und Neu­ein­stei­gern, die es nicht gewöhnt sind an High­scores der Mar­ke “nicht von die­ser Welt” zu knab­bern, kann die stu­pi­de Bal­le­rei mit der Zeit jedoch deut­lich auf die Ner­ven gehen.
Schnell ver­liert man den Über­blick über das Spiel­ge­sche­hen, wenn Pixel­brei den Bild­schirm dominiert.



Nur für eingefleischte Fans

Des­halb ist der Titel wirk­lich nur treu­en Metal-Slug-Fans zu emp­feh­len, die in Erin­ne­run­gen schwel­gen möch­ten. Für die­se ist die Antho­lo­gy Collec­tion näm­lich genau das Rich­ti­ge. Alle ande­ren wer­den wohl auf­grund der schwe­ren Zugäng­lich­keit und des hohen Schwie­rig­keits­gra­des nicht glück­lich damit.


   Weitere Wertungen


Lis­sa meint →       Geht so

“Ein Spiel aus mei­ner Kind­heit. Frü­her noch unter­halt­sam, heu­te eher gewöhn­lich und nichts beson­de­res. Für mich bie­tet “Metal Slug” kei­nen Wie­der­spiel­wert.”   (19.04.2019)