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MotoGP 19 (2019)

  • 8.5/10
    derofa Durchschnittswertung - 8.5/10
8.5/10

Ausgezeichnet

Ihr seid begeistert von Motorsport besser noch von der MotoGP.

Dann ist das hier genau das richtige für euch, taucht ein in die Welt der Motorrad Weltmeisterschaft und fühlt euch wie Valentino Rossi oder Marc Marquez.

Getestet wurde das Spiel auf dem PC und hier erfahrt ihr ob es sich lohnt den virtuellen Helm aufzuziehen und durchzustarten.

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Genre: Sport, Rennspiel

Produktionsland: Italien

Entwicklerstudio/Publisher: Milestone S.r.l.

Spielmodus: Single/Multiplayer

Spielzeit: Unbegrenzt

Plattformen: PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch, PC

Altersfreigabe:  USK 0

Wertung:   

Testplattform: PC

Autor: Steevo

Verfasst am: 20.03.20


Die Fahrstunden beginnen

Nach vielen Jahren habe ich mich wieder dazu überwunden einen MotoGP Titel zu spielen.
Mein letzter Teil liegt etliche Jahre zurück, deswegen habe ich mich umso mehr auf die neue Engine und Fahrphysik gefreut.
Und ich habe sofort gemerkt das die Entwickler von Milestone hier hervorragende Arbeit geleistet haben.


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https://i.ytimg.com/vi/lEwnetOHocE/maxresdefault.jpg

Die verschienden Modi

Um dem Spiel Abwechslung zu verleihen wurden dem Spiel einige Modi spendiert.
Es gibt mittlerweile 2 verschiedene Karriere Arten, einmal die klassische MotoGP Karriere und dann nochmal die Pro Karriere.
Die Unterschiede liegen in den Einstellungen, während man bei der klassischen Karriere alles selbst bestimmen kann ist bei der Pro Karriere alles vorgegeben und wie der Name „Pro“ schon sagt ist dieser Modus an Veteranen des Motorsports gerichtet die puren Realismus ohne Fahrhilfen erleben möchten.

Wer mal keine Lust hat auf die Karriere kann ein Schnelles spiel starten in dem er zum Beispiel seinen Lieblings Grand Prix fährt oder einfach alleine auf der Strecke heizt im Zeitfahren Modus.
Ganz neu in diesem Jahr dazugekommen ist hier die MotoE, für alle denen das nichts sagt, das sind Motorräder die Elektrisch betrieben werden.
Eine Karriere gibt es allerdings nicht für die MotoE.
Es macht zwar Spaß mit den Bikes der Zukunft zu fahren aber auf Dauer wird man damit nicht glücklich meiner Meinung nach.
Trotzdem schön das sie es mit in das Spiel integriert haben, wer weis irgendwann gibt es vielleicht nur noch elektrisch betriebene Fahrzeuge.

Auch neu dazu gekommen ist der Historische Modus, es gibt hier massenweise Momente aus der Vergangenheit zum nacherleben, zum Beispiel spielt man mit dem Jungen Valentino Rossi als er noch bei Honda war und überholt in der letzten Runde zwei Gegner bei strömenden Regen und man holt sich den Sieg.
Leicht sind diese Rennen nicht denn hier sind die Motorräder aus den 90er und Anfang der 2000er Jahre und die fahren sich deutlich anders als die modernen Bikes.

Letztendlich gibt es noch den Online Modus, darüber kann ich leider keine Informationen aus eigener Erfahrung geben, laut den anderen Spielern soll er aber nicht sonderlich spannend sein, es gibt keine Punkte und kein Rangsystem dadurch wird das Competitive Erlebnis stark eingeschränkt.


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Die Saison beginnt

Nun etwas mehr zum Karriere Modus, man startet erstmal mit der Charaktererstellung.
Auch hier gibt es eine Neuerung und zwar sind das erste mal 2 Weibliche Charaktere mit am Start.
Ein nettes Schmankerl ist das man selbst bestimmen kann welchen Fahrstil der eigene Fahrer hat.
Die verschiedenen Stile kommen natürlich von den echten Fahrern, zum Beispiel gibt es den Stil „ganzen Körper raus“ der von Marc Márquez kommt.
Beim Bremsen gibt es die Möglichkeit das der Fahrer das Bein ausstreckt sowie es der mehrfache Weltmeister Valentino Rossi tut, je nachdem in welche Richtung die nächste Kurve geht und zu guter letzt mit wievielen fingern der Fahrer bremst.
Dies sind aber alles nur optische Merkmale die das Spiel nicht beeinflussen.
Als nächstes sollte man sich den Schwierigkeitsgrad bzw. die Einstellungen darin genau anschauen, denn hier gibt es einige Einstellungen die das fahren etwas erleichtern wie zum Beispiel eine gekoppelte Bremse, das heißt wenn man die Taste zum Bremsen drückt wird die Vordere und hintere Bremse gleichzeitig betätigt, lässt man diese Einstellung aus gäbe es jeweils für das vordere und das hintere Rad eine Bremse.
Danach kommt die Auswahl in welcher Klasse man anfangen möchte, hier ist sogar der Red Bull Rookies Cup dabei und als echter Rennsport Fan fängt man natürlich damit an.
Man könnte natürlich auch mit der Moto3, 2 oder direkt mit der MotoGP anfangen.
Natürlich sind alle Namen und Marken lizensiert was das Spielerlebnis noch realistischer macht.

Für mich war der Rookies Cup der perfekte Anfang, dort lernt man schon etwas die Strecken kennen und die Motorräder sind nicht allzu schnell.
Die Schwierigkeit der KI lässt sich hier sehr gut anpassen sodass man nicht unter oder überfordert ist.
Nach der jeweiligen Saison bekommt man Angebote von den Originalgetreuen Teams.
Sobald man den Rookies Cup gemeistert hat steigt man in die Moto3 auf und da beginnt die Karriere erst richtig.

Ab der Moto3 gibt es 3 Freie Trainings, 2 Qualifying und natürlich das Rennen.
Im Freien Training gibt es Punkte die man sich erarbeiten in dem man zum Beispiel 2 Runden lange die Ideallinie perfekt fährt und dazu noch die vorgegebene Zeit schafft. Diese kann man später benutzen um die Leistung oder den Rahmen des Motorrads zu verbessern.

Was mir auch sehr gefällt das es hier auch auf die richtige Reifenwahl ankommt, wo es im Rookies Cup nur Medium Reifen gab gibt es in den höheren Klassen jetzt Soft, Medium und Hard.
Wählt man den falschen Reifen kann es sein das man am Anfang noch mithalten kann mit der Konkurrenz aber gegen Ende des Rennens wird der Reifen zu heiß oder ist schon zu stark abgenutzt was dann in den Kurven nicht von Vorteil ist da das Motorrad anfängt zu rutschen und das schlimmstenfalls zum Sturz führt, dann ist das Rennen gelaufen, es gibt zwar keinen Totalschaden da man auf die Strecke zurück gespawnt wird aber bis der Vorgang beendet ist hat am so gut wie alle Plätze verloren.
Ist man einmal in der MotoGP Klasse angekommen muss man sogar 40 Minütige Trainings absolvieren mit verschiedenen Settings und am Ende entscheiden welches Leistungsverhältnis man für den Rest der Saison fahren möchte.


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https://www.racedepartment.com/attachments/motogp-19-updated-jpg.311230/

Fazit

Das waren auch schon die wichtigsten Dinge die man wissen sollte. Ein muss für jeden MotoGP Fan und sogar für allgemeine Rennsport Fans die nichts mit der MotoGP zu tun haben aber gerne Motorsport verfolgen bzw Virtuell spielen.

 

Hellblade: Senua’s Sacrifice (2017)

  • 8.5/10
    derofa Durchschnittswertung - 8.5/10
8.5/10

Ausgezeichnet

„Hellblade – Senua’s Sacrifice“ ist ein Action-Adventure des britischen Entwicklerstudios „Ninja Theory“ die vor allem durch die „Devil May Cry“ Spielereihe bekannt wurden.

Das besondere an dem Spiel ist der Fokus auf Psychosen und deren Auswirkungen auf die Protagonistin Senua.

Sicher auch deshalb wurde das Spiel mit Kritikerlob überhäuft und erhielt durchgängig sehr hohe Wertungen.

Auch derofa.de gibt 8,5 von 10 Punkten und erzählt euch im Folgenden, was es mit dem Spiel über die keltische Kriegerin Senua auf sich hat.

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Genre: Action-Adventure

Originaltitel: Hellblade: Senua’s Sacrifice

Produktionsland: Vereinigtes Königreich

Entwicklerstudio/Publisher: Ninja Theory

Musik: Andy LaPlegua, David García Díaz

Spielmodus: Singleplayer

Spielzeit: ca. 7 Stunden

Plattformen: PC, PlayStation 4Nintendo Switch, Xbox One (Stand: 07.03.2020)

Altersfreigabe: USK 16

Wertung:  

Testplattform: PC

Autor: Steevo

Verfasst am: 17.01.2019


Das ist Hellblade

Ein kurzer paranoider Psycho-Trip durch eine unheimliche Welt, von dem Studio Ninja Theory, die bspw. das Partyspiel Kung Fu Chaos oder Devil May Cry 5 entwickelt haben.

Schon zu Beginn des Spiels wird gewarnt, dass in dem Spiel Psychosen dargestellt werden und Gewaltszenen, die manche Menschen als belastend empfinden könnten.


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http://checkpointgaming.net/features/2017/08/hellblade-senuas-sacrifice-bad-health/

Der richtige Ton

Bevor man das Spiel startet kommt noch die Meldung, dass man das Spiel mit Headset spielen sollte, damit der ganze Psycho-Spaß noch zusätzlich intensiviert wird. Ich habe natürlich beides probiert, mit Headset und mit meinen Stereo Lautsprechern. Der Sieger ist klar das Headset, wie es auch vom Spiel empfohlen wird. Man hört alles intensiver und die Effekte werden zusätzlich verstärkt wahrgenommen.
Wer kein Headset besitzt bekommt natürlich auch alles mit, nur eben nicht direkt ins Ohr, was den Effekt bei mir dann etwas gesenkt hat.

Direkt am Anfang merkt man schnell was mit der Psychosen-Warnung gemeint ist. Man hört überall verschiedene „Geräusche“ und die beklemmende Umgebung verstärkt das Ganze noch zusätzlich.


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https://www.pcgamesn.com/hellblade-senuas-sacrifice/hellblade-3d-sound

Die Story

Nun etwas zum Spiel selbst. Man spielt mit Senua, einer jungen Kriegerin, die ihre Mutter verloren hat und nur noch ihr fanatischer Vater bleibt übrig.
Zu Beginn begibt sie sich auf eine Reise in eine düstere Welt, um sich etwas wieder zu holen, das sie einst verlor.
Sie gibt die Hoffnung nicht auf und kämpft sich durch die qualvolle Welt, auch wenn das ihr Tod sein könnte.

Fans des Wikinger Zeitalters werden hier erfreut sein. Die Welt in der man agiert, spielt in der nordisch, keltischen Zeit. Zusätzlich gibt es Runensteine als Sammelobjekte. Wenn man sie findet, wird die Geschichte der nordischen Götter erzählt.


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https://www.gamespot.com/articles/nintendo-switch-getting-a-great-game-from-2017-hel/1100-6464995/

Das Spielerische

Senua hat noch dazu ein besonderes Merkmal. Ihre rechte Hand ist von einer Art Fluch betroffen. Jedes mal wenn sie im Spielverlauf durch Gegner zu Boden geht, wandert es den Arm hoch Richtung Kopf.
Sobald es im Kopf angelangt ist stirbt sie und der Fortschritt geht verloren, heißt es.
Am Anfang hat jeder gedacht, der komplette Spielstand sei dann verloren. Nach erscheinen wurde es aber direkt von den Spielern getestet und es hat sich herausgestellt, dass dies nicht so ist. Also keine Sorge, „Casual Gamer“ die nur sehr wenig spielen, brauchen keine Angst haben, dass der Spielstand verloren geht.

Die meiste Zeit läuft man durch lineare Level was aber überhaupt nicht stört, denn so kommt das Gefühl von Bedrängnis gut zur Geltung.
In jedem Abschnitt gibt es auch bestimmte Aufgaben die man lösen muss um seinem Ziel näher zu kommen. Aber keine Angst man muss keinen Harvard Abschluss haben um auf die Lösung zu kommen.

Das Spiel verzichtet auch komplett auf jegliche Infos auf dem Bildschirm, wie zum Beispiel eine Lebensanzeige oder Wegpunkte. Diese sind aber auch nicht nötig, da es meist nur einen Weg gibt.

Zwischendurch erscheinen natürlich auch Gegner, denen man sich im Kampf stellen muss. Senua besitzt nur ein Schwert, sonst nichts. Keine Extras wie Tränke oder Schilde.
Die Steuerung geht einfach von der Hand, die Kämpfe sind ausbalanciert und sehen dazu noch gut aus.


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https://www.criticalhit.net/review/hellblade-senuas-sacrifice-review/

Fazit

Viel mehr gibt es zu dem Spiel auch nicht zu sagen. Mit einer Spieldauer von ca. 7 Stunden ist es relativ kurz aber hier zählt Qualität statt Quantität.

Die Entwickler haben hier ganze Arbeit geleistet, es fehlt einem an nichts.
Jeder der es gerne mal etwas düsterer mag, ein paar einfache Rätsel lösen will und zwischendurch kämpfen mag, kommt hier voll auf seine Kosten.

Das Spiel ist eine klare Kaufempfehlung!


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https://www.playcentral.de/spiele-news/hellblade-senuas-sacrifice/release-termin-nintendo-switch-version-steht-fest-id77721.html

 

BioShock Infinite (2013)

  • 7/10
    derofa Durchschnittswertung - 7/10
7/10

Spielenswert

Wo sich die Spieler in den Vorgängern durch Unterwasserwelten kämpften, geht es diesmal in luftige Höhen hinaus.
Im dritten Teil der BioShock-Reihe verschlägt es den Protagonisten Booker in die schwebende Stadt Columbia.
Was den Ego-Shooter auszeichnet und für wen er geeignet ist, erfahrt ihr im Review.

Genre: First-Person-Shooter

Autor: Steevo

Testplattform: PC

Verfasst am: 21.07.2018

Wertung:  


Mein Einstieg in die Serie

Ich muss zugeben, dass ich vor BioShock Infinite nie einen anderen BioShock Teil gespielt habe. Es war also mein erstes mal, dass ich in die BioShock Welt getreten bin.
Zum Glück ist es auch nicht zwingend notwendig meiner Meinung nach, ob man mit Teil 1 oder Infinite anfängt, da dieser Teil nicht in der gleichen Welt spielt, wie die anderen Teile.
Mit dem zweiten Teil sollte man natürlich nicht beginnen, da dieser mit Teil 1 zusammenhängt.

Vielleicht war es sogar besser mit diesem Teil anzufangen, da die ersten beiden Teile die Leute so fasziniert und gefesselt haben, dass echte Fans mit dem 3. Teil anfangs eher unzufrieden waren, weil es eben nicht das ist, was es mal war.
Man kennt es ja von anderen großen Titeln, die irgendwann von dem gewohnten abweichen und die Menge anfangs etwas enttäuscht ist.

Die schwebende Stadt Columbia



Nun aber eine Kleinigkeit zu dem Spiel.
In Infinite befindet man sich in der schwebenden Stadt Columbia, also das komplette Gegenteil zu Teil 1 und 2, bei der man sich in einer Unterwasserwelt befindet.

Während man den Protagonisten Booker steuert und sich durch die Gegner kämpft, ist die Stadt gespalten durch einen Bürgerkrieg.
Der starke Gottesglaube wie in den Teilen zuvor ist wieder vertreten, allerdings kommt jetzt noch eine Prise Rassismus hinzu, die ein Teil der Bewohner von Columbia zu spüren bekommt.

Man hat die meiste Zeit viel Bewegungsfreiheit aber im Endeffekt sind die Level linear gestaltet. Für mich ist das aber die perfekte Mischung.
Man kann die Ecken der Level erkunden aber verlaufen kann man sich nicht.
Bei den Gegnern gibt es natürlich auch verschiedene Typen, auf die ich aber nicht eingehe, da ich nichts Spoilern möchte.



Auch für Quereinsteiger geeignet

BioShock Infinite ist für jeden Quereinsteiger in die Bioshock Reihe eine Empfehlung wert.

Die Spielzeit von ca. 10 Stunden ist auch perfekt. Es zieht sich nicht in die Länge, ist aber auch nicht so kurz, dass man sagt es fehlt etwas.


 

Mad Max (2015)

  • 8/10
    derofa Durchschnittswertung - 8/10
8/10

Ausgezeichnet

Schrott in der postapokalyptischen Ödnis sammeln, die Gegner genüsslich zu Brei hämmern oder einfach über den Haufen fahren. Es kommt vieles zusammen, auf der Suche nach dem gestohlenen V8 Motor.
Das 2015 erschienene Warner Bros. Game Mad Max im Test auf dem PC.

Genre: Action-Adventure

Autor: Steevo

Testplattform: PC

Verfasst am: 18.06.2018

Wertung:   


Das Spiel zur Filmreihe

Im Spiel handelt es sich um das gleiche Szenario wie in der gleichnamigen Filmreihe „Mad Max“.

Eine schöne offene postapokalyptische Welt, hässliche Gegner die sich Warboys nennen und ein Mechaniker der aussieht wie Quasimodo. Der einzige Unterschied, er heißt Chumbucket und steht einem die meiste Zeit zur Seite, um Max seinen geliebten V8 Motor wieder zu beschaffen.
Er wurde ihm abgenommen von Lord Scrotus, dem Herrscher über das Ödland.



Offene Spielwelt

Während der Reise durch die Steppe, verbessert man seine Fähigkeiten und baut sich derweil einen Ersatzwagen zusammen, um dem Lord den Garaus zu machen.
Es gibt einiges zu tun wie z.B. Festungen erobern, Sammelobjekte suchen, Türme zerstören und das Allerwichtigste: Schrott sammeln, damit man seine Skills ausbauen kann.
Mehr gibt es zu dem Spiel nicht zu sagen, denn zuviel möchte ich auch nicht verraten.

Wer die Spiele von Warner Bros. kennt, wie z.B. die erfolgreiche Batman-Reihe, dem kann ich das Spiel getrost empfehlen.
Es ist die gleiche Engine und Spielmechanik die sehr gut gelungen ist, wie ich finde. Die PC Version läuft sehr flüssig, es gab keinerlei Probleme.



FAZIT

Wenn ihr Bock auf ein Action-Spiel habt, bei dem ihr die Gegner genüsslich zu Brei hämmert oder einfach über den Haufen fahren wollt, ist „Mad Max“ eine klare Kaufempfehlung.


 

ICEY (2016)

  • 8.5/10
    derofa Durchschnittswertung - 8.5/10
8.5/10

Ausgezeichnet

Entwickler zur Weißglut bringen – im Action-Side-Scroller ICEY.

Genre: Action, Side-Scroller

Autor: Steevo

Testplattform: PC

Verfasst am: 10.06.2018

Wertung:  


Ein Action-Side-Scroller der anderen Art

Eigentlich bin ich nicht der größte Fan, wenn es um Side-Scroller Spiele geht.
Bei „ICEY“ war das allerdings anders. Schon von Beginn an gibt es einen Erzähler in dem Spiel, der einem sagt was man zu tun hat.
Das besondere dabei ist, dass der Erzähler auch gleichzeitig der Entwickler des Spiels ist.

Man hat die ganze Zeit das Gefühl, dass der Erzähler live mit einem redet und genau das, hat mir an dem ganzen Spiel so gefallen.
Während die Gegner eher uninteressant waren, war es umso lustiger, sich dem Erzähler zu Widersetzen.
Dann wurde er nämlich ziemlich stinkig, denn um das volle Spiel auszukosten, gibt es etliche Wege die einem verheimlicht werden.

Das Kampf- und Levelsystem war zwar sehr einfach aber dafür gut gemacht, was noch einen Pluspunkt mit sich brachte.



Kurze Spielzeit

Leider fand ich das Spiel viel zu kurz, denn es hat mir echt Spaß gemacht die geheimen Orte zu entdecken und somit den Erzähler zur Weißglut zu bringen.

Im Allgemeinen ein lohnenswerter Titel, der viel Spaß mit sich bringt, wenn man das volle Potenzial des Spiels ausnutzt.


 

Northgard (2018)

  • 8.5/10
    derofa Durchschnittswertung - 8.5/10
8.5/10

Ausgezeichnet

Das RTS Genre ist ein spezielles Genre, welches trotzdem (oder gerade deswegen) eine große Fangemeinde vereint. Steevo hat sich Northgard angeschaut und lobt im folgenden Review unter anderem die Einsteigerfreundlichkeit.

Genre: Echtzeit-Strategiespiel

Autor: Steevo

Testplattform: PC

Verfasst am: 08.06.2018

Wertung:  


Willkommen bei den Wikingern

Ein RTS (Echtzeit-Strategiespiel) das sehr stark an „Die Siedler“ erinnert, wenn man es das erste mal sieht. Genau so ist es auch aufgebaut.

Allerdings spielt dieses Spiel nur in der Wikinger Epoche.

Man errichtet Gebäude, es muss Nahrung und Holz gesammelt werden um für das Wohl des Volkes zu sorgen.
Hierbei geht es aber nicht um tausende von Menschen und Gebäude, man fängt immer mit einem Gemeindehaus an und baut sich ein kleines Dörfchen auf und meist eine Hand voll Truppen.

Genau das gefällt mir so an diesem Spiel. Es ist alles sehr übersichtlich, die Atmosphäre passt. Auch wenn sie im Comic Stil gehalten ist, was ja eigentlich nicht ganz zu rachsüchtigen Wikingern passt. Aber hier haben die Entwickler alles richtig gemacht.

Sehr interessant ist auch, dass es die 4 Jahreszeiten gibt.
Diese sind wichtig, wenn man mit seinen Truppen die Welt erobern will.
Im Winter z.B. haben die Truppen weniger Kraft als im Sommer, da es kalt ist. Oder die Nahrungsvorräte gehen dem Ende zu und das Volk wird demotiviert und krank was die Truppen wiederum schwächt. Das alles ist natürlich nicht von Vorteil, wenn man gegen gegnerische Truppen, Wölfe, Bären oder mystische Kreaturen aus der Wikingerzeit kämpft.

Auch nicht zu verachten sind die höheren Kräfte im Spiel z.B. wenn ein Erdbeben kommt und die Häuser zerstört oder eine Rattenplage über die Nahrung herfällt, denn dann muss man rasch handeln damit das Volk überlebt.

Also gibt es in diesem Spiel immer was zu tun und man kann sich nicht auf den faulen wanzt legen und zuschauen wie Holz gehackt wird oder die Felder geerntet werden.



Die Siedler Konkurrent?

Genug um den heißen Brei geredet, jetzt komm ich kurz und knapp zur Story.
Die Zwischensequenzen beinhalten nur Bilder und einen Erzähler der es super rüber bringt, was im Endeffekt dann auch völlig ausreicht.

Wie schon erwähnt geht es um Wikinger. Der oberste König wird heimtückisch durch den bösen Rabenclan ermordet. Nun gibt es keinen Herrscher mehr über das Wikinger Volk. Der rechtmäßige Erbe – da kommt niemand anderes in frage als sein Sohn, er hat überlebt und will Rache nehmen.

Aber ob er das schafft, alleine gegen einen ganzen Clan?

Das Spiel ist für jedermann gemacht, es ist sehr Einsteigerfreundlich vor allem wenn man fast nie RTS spiele spielt, da es nicht so hektisch ist wie die üblichen verdächtigen a la Starcraft oder ähnliches.

Für mich ein top Spiel für zwischendurch und wenn man es für einen Schnäppchenpreis bekommt, kann man ohne Bedenken zuschlagen.


 

Sniper Elite 4 (2017)

  • 8/10
    derofa Durchschnittswertung - 8/10
8/10

Ausgezeichnet

Hodenschüsse par excellence, mit der X-Ray Kamera in Szene gesetzt. Ein Steevo und sein Gewehr, im Review zum Taktik-Shooter Sniper Elite 4.

Genre: Taktik-Shooter, Stealth

Autor: Steevo

Testplattform: PC

Verfasst am: 19.05.2018

Wertung:  


Eine endlos vorkommende Story. Man spielt den gleichen Charakter wie im Teil zuvor, nur die Location ändert sich.
Aber die Entwickler schaffen es irgendwie immer, das Spiel gut und unterhaltsam zu machen.
Klar ändert sich hier und da etwas an der Grafik oder ähnlichem aber im Grunde geht es immer um das gleiche bei Sniper Elite.

Ein Mann und sein Gewehr, mehr braucht man nicht um eine ganze Armee niederzustrecken.
Ob es jetzt Kopfschüsse sind oder die beliebten Hodenschüsse, die mit der X-Ray Kamera gezeigt werden, es ist für mich irgendwie immer amüsant anzusehen, wie die Kugel durch den Körper des Feindes fliegt.

Die Maps sind diesmal deutlich größer gestaltet als in den Vorgängern, man hat viele Möglichkeiten sein Ziel zu erreichen.
Man hat die Wahl, will man nur das Hauptziel erledigen oder noch die Zusatzaufgaben machen. Aber wenn man nicht die Zusatz Aufgaben erledigt, für was spielt man dann das Spiel?



Mehr Waffen mit der „Complete Edition“

Die Entwickler haben alles richtig gemacht, gute Atmosphäre, gute Engine und eine Vielseitigkeit an Waffen.
Ich muss dazu sagen, dass ich die „Complete Edition“ besitze und deshalb mehr Waffen zur Auswahl hatte.

Je nach Schwierigkeitsgrad wird das Spiel ganz schön zur Zerreißprobe.
Auf „normal“ werden dir ein paar Fehler verziehen aber bei den höheren Schwierigkeitsgraden kneift man sich schon manchmal die Poperze zusammen, wenns richtig rund geht.

Für jeden Shooter Liebhaber der Lust auf taktisches Gameplay hat, kann ich das Spiel empfehlen.
Leider ist auch hier wie in vielen Shooter-Spielen die Spielzeit relativ kurz, dafür gibts einen Minuspunkt.
Aber ansonsten gibt es an dem Spiel nichts auszusetzen.

Das Review bezieht sich allein auf die Kampagne, der Multiplayer ist hier nicht mit einbezogen.


BioShock (2007)


Wenig Spielvergnügen mit der „BioShock Collection“.
Technische Unzulänglichkeiten haben Steevo das Spiel versaut. Was genau die Ursache dafür war, erfahrt ihr im Review.


Genre: First-Person-Shooter

Autor: Steevo

Testplattform: PC (BioShock Collection)

Verfasst am: 18.05.2018

Wertung:  


Damals konnte ich mich nicht überzeugen das Spiel zu kaufen, als es raus kam. Nach einer Zeit kam dann die Bioshock Collection raus, die ich mir für den PC zugelegt habe.

Leider ist die Remaster-Version auf dem PC eine reine Katastrophe.
Bugs & Crashes wo man auch hinsieht.
Der zweite Teil von der Collection soll noch schlimmer sein, den habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.

Das Spiel im Allgemeinen war gar nicht so schlecht.
Viele Möglichkeiten gibt es während dem Spiel nicht. Man hat meistens nur ein Ziel das man erfüllen muss, dann geht es zum Nächsten.
Kleinigkeiten wie versteckte Power Ups usw. gibt es natürlich auch.
Die Welt ist interessant gestaltet und hat mich auf irgendeine Weise fasziniert.
Die bekannten „Big Daddys“, die „Little Sisters“ und die verschiedenen „Splicer“ haben alle in die Atmosphäre gepasst.



Technische Probleme versauen das Spielvergnügen

Für das Alter des Spiels gibts eigentlich nichts zu beklagen.
Einzig und allein die vielen Crashes und die verlorenen Save Games haben mir das Spiel versaut.

Wenn das nicht wäre, hätte das Spiel von mir eine höhere Wertung bekommen. So reicht es leider nur für eine 4/10.


 

Spec Ops: The Line (2012)


Einer der am meisten unterschätzten Third-Person-Shooter für die Fachpresse. Warum „Spec Ops: The Line“ unserem Autor Steevo nicht mehr aus dem Kopf geht, erfahrt ihr hier auf derofa.de


Genre: Third-Person-Shooter

Autor: Steevo

Testplattform: PC

Verfasst am: 13.05.2018

Wertung:  


Eins der Spiele die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen.

Ich habe das Spiel erst 5 Jahre nach Release gespielt, was anfangs dazu führte, dass ich sehr skeptisch war, ob es mir überhaupt gefällt, da Shooter ja in den letzten Jahren immer realistischer und besser geworden sind. Mir ist es deswegen schwergefallen, einen alten Teil zu spielen.

Ohne jede Vorabinfo, um was es überhaupt in dem Spiel geht, hab ich es gestartet und mir hat es direkt gefallen, trotz des Alters.
Egal um welches Spiel es sich handelt, man sollte nicht nach dem Alter gehen, siehe „Halo Combat Evolved“ der beste Shooter aller Zeiten.

Aber nun zurück zu „Spec Ops: The Line“.
Die Umgebung des Spiels spielt sich im verwüsteten Dubai ab, dass man mit seinen zwei Ki-Kameraden durchquert. Beide haben verschiedene Eigenschaften und moralische Punkte im Spiel.

Die Story ist leider relativ kurz. Typisches lineares Kriegssetting mit tunnelartigen Leveln. Ein paar mehr Stunden, hätten nicht geschadet, vor allem weil einen das Spiel so packt.

Die Ki war nicht so dumm wie bei anderen Spielen aber Einsteins waren sie auch nicht. Habe es allerdings nicht auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad gespielt.



Kein gewöhnlicher Shooter

Während der Story ist man öfter dazu gezwungen moralische und emotionale Entscheidungen zu treffen, was mir anfangs nicht so gefiel, da ich kein Fan von Entscheidungen bin, die das Spiel am Ende verändern, da ich immer den Gedanken habe etwas zu verpassen.
Jede Entscheidung hat natürlich auch Auswirkungen, die ich aber nicht weiter erläutere, denn ihr müsst es natürlich selbst herausfinden.

Für mich aufjedenfall ein gelungenes Spiel das man nicht so schnell vergisst.
Gute Handlung, gute Story und den moralischen Effekt darf man natürlich nicht vergessen.
Eine klare Empfehlung von mir an alle, die einen Shooter spielen wollen mit netten Nebeneffekten durch die Story.