Arrival (2016)

Gen­re: Sci­ence-Fic­tion

  • 8/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 8/10
8/10

Jayes meint - Ausgezeichnet

Arri­val ist ein unheimlich(er) span­nen­der Sci­ence-Fic­tion-Film, der durch die beson­de­re Dar­stel­lung und Prä­mis­se mit dem Fokus auf der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit außer­ir­di­schem Leben, gepaart mit sei­ner Kom­ple­xi­tät und trotz ruhi­ger Atmo­sphä­re, bis zum Schluss fes­selt, letzt­end­lich jedoch dem Zuschau­er zu wenig offen­bart, um voll­ends befrie­di­gend zu sein.”   (24.02.2019)

Beschreibung

Arri­val ist ein US-ame­ri­ka­ni­scher Sci­ence-Fic­tion-Film aus dem Jahr 2016.

Regie führ­te Denis Ville­neuve. Das Dreh­buch stammt von Eric Heisserer.

Der Film basiert auf der Kurz­ge­schich­te Sto­ry of Your Life (1998) von Ted Chiang und the­ma­ti­siert die Lan­dung von außer­ir­di­schem Leben auf der Erde.

Die dar­auf­hin von Colo­nel Weber (Forest Whita­ker) erstell­te Exper­ten­grup­pe, rund um Lin­gu­is­tin Dr. Loui­se Banks (Amy Adams) und Ian Don­nel­ly (Jere­my Ren­ner) ver­sucht schließ­lich, die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Außer­ir­di­schen zu ermöglichen.


Bilder

Die Exper­ten­grup­pe bei der Annäherung

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©Sony Pic­tures Releasing GmbH

Ian Don­nel­ly und Dr. Loui­se Banks sind Exper­ten auf ihrem Gebiet

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©Sony Pic­tures Releasing GmbH

Gro­ße Hoff­nun­gen wer­den in die Fähig­kei­ten der Lin­gu­is­tin gelegt

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Banks beim Ver­such der Kommunikation

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Wildes Neuseeland (2016)

Gen­re: Natur­do­ku­men­ta­ti­on

  • 7/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 7/10
7/10

Jayes meint - Sehenswert

“Die drei­tei­li­ge Natur­do­ku Wil­des Neu­see­land ist ein aben­teu­er­li­cher Aus­flug zu den Inseln am Ende der Welt, der aber auf­grund man­geln­dem Tief­gang im Ver­gleich zu ande­ren BBC Earth Doku­men­ta­tio­nen, trotz gewohnt hoher Qua­li­tät, meist eher durschnitt­lich wirkt.”   (08.02.2019)

Beschreibung

Wil­des Neu­see­land ist eine Natur­do­ku­men­ta­ti­on von BBC Earth, die unter der Regie von Mark Flowers entstand.

In Deutsch­land wur­de die Serie im Jahr 2016, durch den TV-Sen­der arte erstausgestrahlt.

Die Serie umfasst 3 Episoden:

  1. Inseln am Ende der Welt
  2. Im Reich der Extreme
  3. Kampf ums Paradies

In Deutsch­land wur­de die Doku vom Ver­lei­her Poly­band lizen­siert und erschien auf DVD, Blu-ray und als VOD.

Es han­delt sich um eine Ko-Pro­duk­ti­on von NDR Natur­film und BBC. Sie zeigt die Natur Neu­see­lands und beleuch­tet Flo­ra und Fau­na sowie die Ent­wick­lung des Landes.


Bilder

Die Doku bie­tet sehr schö­ne Landschaftsbilder

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©poly­band

Der “Mil­ford Sound”, einer der nas­ses­ten Orte der Erde

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©poly­band

Die Tier­welt Neu­see­lands ist einzigartig

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Neu­see­land bie­tet Kurio­si­tä­ten: Hier Pin­gui­ne im Wald

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Back­co­ver der deut­schen Blu-ray Ver­öf­fent­li­chung durch polyband

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Hiroshima (2005)

Gen­re: Doku­men­ta­ti­on

  • 7/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 7/10
7/10

Jayes meint - Sehenswert

Die BBC Doku Hiro­shi­ma aus dem Jahr 2005, han­delt von den Ereig­nis­sen des 06. August 1945, als das US-Mili­tär, den ers­ten Atom­bom­ben­ab­wurf der Kriegs­ge­schich­te durchführte.

In Form von Berich­ten von Zeit­zeu­gen, ori­gi­nal Bild­ma­te­ri­al und nach­ge­stell­ten Sze­nen, wird in chro­no­lo­gi­scher Abfol­ge erzählt, wie es zu dem Kriegs­akt kam und was die dar­aus resul­tie­ren­den Fol­gen waren. Dabei wer­den sowohl die politische/militärische Aus­ein­an­der­set­zung, als auch eini­ge Ein­zel­schick­sa­le der betrof­fe­nen Opfer beleuchtet.

“Hiro­shi­ma” ist eine auf­rüt­teln­de Doku­men­ta­ti­on, die es schafft, lan­ge Zeit im Gedächt­nis zu bleiben.
Man wird als Zuschau­er mit dem teuf­li­schen Schre­cken des Krie­ges kon­fron­tiert und mit einer der dun­kels­ten Sei­ten der mensch­li­chen Geschichte.
Die Doku regt dazu an, sich grund­le­gen­de mora­li­sche Fra­gen zu stel­len. Sie macht wütend, fas­sungs­los, trau­rig und betroffen.

Den­noch macht es trotz einer Lauf­zeit von 90min hier und da den Ein­druck, als ob nicht auf alle Ein­zel­hei­ten der Gescheh­nis­se ein­ge­gan­gen wurde.
Es wird z.B. nicht erwähnt, dass die radio­ak­ti­ve Strah­lung der Bom­be, lang­fris­tig eher gering aus­fiel, da die Atom­bom­be über dem Boden, in etwa 600 Metern Höhe gezün­det wur­de, obwohl dies bei­spiels­wei­se einen inter­es­san­ten Aspekt für den Zuschau­er darstellt.

Ins­ge­samt ist Hiro­shi­ma eine sehens­wer­te und gute Doku­men­ta­ti­on, die mit noch mehr Tief­gang und Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen aber sicher noch bes­ser hät­te umge­setzt wer­den kön­nen.” (05.02.2019)

Beschreibung

Hiro­shi­ma ist ein Doku­men­tar­film aus dem Jah­re 2005, der unter der Regie von Paul Wilms­hurst entstand.

Es han­delt sich um eine TV-Pro­duk­ti­on der BBC, die zum 60. Jah­res­tag des Atom­bom­ben-Angriffs auf die japa­ni­sche Stadt Hiro­shi­ma ver­öf­fent­licht wurde.

Die Ereig­nis­se wer­den in Form von Berich­ten von Zeit­zeu­gen, ori­gi­nal Bild­ma­te­ri­al und nach­ge­stell­ten Sze­nen erzählt.

Der Film gewann unter ande­rem einen Emmy für die bes­te Dokumentation.


Bilder

Nach­ge­stell­te Sze­nen ver­an­schau­li­chen dem Zuschau­er das Geschehen

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©BBC

Der soge­nann­te schwar­ze Regen schien ver­lo­ckend, stell­te sich aber auf­grund der Strah­len­be­las­tung als ver­hee­rend heraus

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Weni­ge Minu­ten vor der Deto­na­ti­on herrscht in Hiro­shi­ma geschäf­ti­ges Treiben

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Ein Opfer des Angriffs nach der Atomexplosion

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Pokemon: Meisterdetektiv Pikachu (2019)

  • 10/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 10/10
10/10

Lieb­lings­film

Am 09.05.2019 ist ein neu­er Poke­mon Film in die Kinos gekommen.

Die­ses mal erhiel­ten wir als Haupt­prot­ago­nis­ten ein klei­nes fre­ches Pika­chu, dass mit einer Detek­tiv­müt­ze durch die fik­ti­ve Stadt Ryme City läuft. Eine Stadt voll mit ver­schie­de­nen Pokemon.

The Poke­mon Com­pa­ny lie­fert uns mit dem Detek­tiv­film Poke­mon: Meis­ter­de­tek­tiv Pika­chu, einen neu­en Mei­len­stein der Pokemon-Geschichte.

Gen­re: Aben­teu­er

Autor: Lis­sa

Ver­fasst am: 22.01.2019

Wer­tung:


Zurück in die Kindheit

Es ist ein Tag wie frü­her. Ein neu­er Poke­mon Film kommt in die Kinos! Die­ses mal kön­nen wir auch in die Abend­vor­stel­lung, denn wir sind ja Erwachsen!

Wie ein auf­ge­reg­tes Kind sit­ze ich da und war­te gespannt dar­auf, dass der Film end­lich beginnt. Pop­corn und eine Cola dür­fen hier natür­lich nicht feh­len. Erst nach dem ich aus dem Kino­film raus kam, fiel mir wie­der auf – wir haben das Jahr 2019. Es fühl­te sich zwar alles so bekannt und echt an, so wie frü­her, aber die Zeit ist eine ande­re. Die­ses Gefühl, der Freu­de und des Ver­trau­ten, habe ich so schon lan­ge nicht mehr wäh­rend eines Kino­fil­mes erlebt.

Wenn mich jemand fragt wie ich den Film fand, kann ich nur eine Ant­wort klar und ohne zögern nen­nen. „Unbe­schreib­lich gut!“
Der Film über­traf alle mei­ne Erwar­tun­gen. Ok, ich hat­te auch kei­ne gro­ßen, da ich nicht ent­täuscht wer­den woll­te. Ich hät­te nie erwar­tet, dass der Film mein Herz so berüh­ren könn­te. Ein Film, wel­ches Fan-Her­zen schnel­ler schla­gen lässt.

Für mein Review muss ich gründ­lich über­le­gen – WO begin­ne ich? Es gibt so vie­les zu sagen. Der Film berührt nicht nur mein Herz, son­dern lässt mich mit Gän­se­haut zurück. Er bie­tet all das was ich als Kind schon immer in einem Poke­mon-Film sehen wollte.


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© War­ner Bros. Pic­tures Germany

Komm schnapp sie dir!

Ich fal­le ein­fach mal direkt mit der Tür ins Haus. Was hat mir beson­ders gefal­len? Ganz klar, die Real­dar­stel­lung der Pokemon.
Denn die­se hat alle mei­ne Erwar­tun­gen über­steigt. Die Poke­mon wur­den so echt dar­ge­stellt, als wür­de man mit­ten­drin­nen in der Welt der Poke­mon sein – ein tol­les Gefühl.

Alles sieht so wun­der­voll gestal­tet aus. Die ers­ten 10 Minu­ten des Fil­mes haben mir schon klar gemacht, ja die­ser Film ist herausragend!
Ich konn­te sehen wie ein ech­tes Poke­mon gefan­gen wur­de! Schon allein der Start des Films ist für Nost­al­gi­ker ein Augen­schmaus. Tim ver­sucht ein Tra­gos­so zu fan­gen – OMG. Ein Poke­mon wird gefan­gen und das in echt??!!

Ich wur­de als Zuschau­er sofort, ab der ers­ten Minu­te geflasht. Jede Minu­te hat mich gefes­selt und ich hab mich kei­ne Sekun­de gelang­weilt. Ganz im Gegen­teil - ich woll­te mehr! Die 104 Minu­ten Spiel­zeit haben mir nicht gereicht. Aber lei­der hat jeder Anfang ja bekannt­lich auch ein Ende.


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Die Geschichte

In Poke­mon: Meis­ter­de­tek­tiv Pika­chu geht es nur um eines - Her­aus­fin­den was mit Tims Vater und dem klei­nen Pika­chu gesche­hen ist. Tim Good­man ist ein Jun­ge, der frü­her viel mit Poke­mon zu tun hat­te, sich jedoch im Lau­fe der Jah­re von den Poke­mon ent­frem­det hat.

Sein Vater, ein ange­se­he­ner Detek­tiv hat­te einen Auto­un­fall. Dar­auf­hin begibt sich sein Sohn Tim, in die Stadt Ryme City, wo er auf das klei­ne, gel­be spre­chen­de Pika­chu trifft. Nur Tim allein kann das Pika­chu spre­chen hören und ver­ste­hen! Was genau dahin­ter steckt und was mit sei­nem Vater pas­siert ist, muss er noch her­aus­fin­den. Das Aben­teu­er beginnt!


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Poke­mon 2.0

Der Film­ti­tel heißt zwar Poke­mon: Meis­ter­de­tek­tiv Pika­chu, jedoch dreht sich der Film nicht haupt­säch­lich um den klei­nen gel­ben Frech­dachs. Man könn­te eher sagen, der Film sei ein kom­plett neu­er Poke­mon-Film, der als Real­film pro­du­ziert wur­de. Auch wenn in dem Film kei­ne rich­ti­gen Trai­ner­kämp­fe zu sehen sind, kann man in einer Sze­ne einen Kampf von Gen­gar und Tur­tok mit­ver­fol­gen. Fan-Her­zen kön­nen hier erneut nur schnel­ler schlagen!

Mir sind sehr vie­le tol­le Eas­ter Eggs im Film aufgefallen.
Zu Beginn des Films, konn­te man ein Pla­kat von dem ers­ten Poke­mon-Film sehen. Da muss man erst 2-mal hin­se­hen um das zu erken­nen. Auch Poke­mon-Kar­ten sind zu sehen. Einen Ord­ner voll mit Poke­mon-Kar­ten. Genau wie wir sie frü­her in der Kind­heit gesam­melt haben. Hal­tet euch fest, jetzt kommt auch noch was für die Ohren. Denn auch die Ori­gi­nal Poke­mon Musik wird von Pika­chu selbst (durch Ryan Raynolds) gesun­gen. Und ihr wisst ja, den Text zum mit­sin­gen kennt jeder Fan! Und schon wie­der ein Gänsehaut-Moment.


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Nicht ganz so wie das 3DS Spiel

Der Film lehnt sich an die Spie­le­ver­si­on auf dem Nin­ten­do 3DS an. Mit Aus­nah­me eines gro­ßen Unter­schie­des. Das klei­ne Pika­chu wirkt hier eher als nor­ma­les Poke­mon und nicht als ein Meisterdetektiv.

Er über­nimmt kei­ne Detek­tiv-Arbeit, so wie man es aus dem Nin­ten­do Spiel kennt. Die Hand­lung wur­de qua­si mit der des Nin­ten­do Spie­les gemixt. Nur eini­ge Tei­le der Geschich­te sind aus dem Spiel bekannt. Der Rest wur­de neu geschrieben.


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Ein Geschenk an wahre Fans

Wie kann man Fans noch mehr Freu­de schen­ken? – In denen man bei der Pre­view ein Set Poke­mon Kar­ten geschenkt bekom­men. Nost­al­gie pur!

Auch die Schau­spie­le­ri­sche Leis­tung ist sehr gut und auch die deut­sche Syn­chron­stim­me von Ryan Raynolds durch Den­nis Schmidt-Foß, der den klei­nen Pika­chu spricht, hat zu 100% überzeugt.


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Hollywood-Action

Ich muss lei­der noch eine Klei­nig­keit erwäh­nen, die mir nicht ganz so gefal­len hat.

Ich bezie­he mich nur auf die Action-Sze­nen. Vie­les davon war typi­sche Hol­ly­wood-Action wie man sie kennt.
Der Film beinhal­tet ja eigent­lich den Titel „Meis­ter­de­tek­tiv“, aber davon war nicht viel zu sehen.  Aber viel­leicht soll der Film genau das sein.

Ich kann dem Film immer noch nur loben und kein schlech­tes Wort ver­lie­ren, es hat alles so gut zusam­men gepasst! The Poke­mon Com­pa­ny weiß eben was Fans wollen.


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Fazit

Ich fin­de es nicht schlimm, dass die Geschich­te des Kino­fil­mes so der­art ver­än­dert wur­de.  Nur eini­ge Bruch­stü­cke der Hand­lung ent­spre­chen der des Nin­ten­do 3DS-Spie­les. Das lässt den Film für sich, eigen­stän­dig da ste­hen. Auch die weni­gen Kri­mi-Parts haben mich nicht sehr gestört. Es war wie schon erwähnt, wie ein neu erleb­ter Poke­mon-Film. Genau das Rich­ti­ge für alle Fans, die Jah­re dar­auf gewar­tet haben, eine Real­ver­fil­mung von Poke­mon zu sehen. Denn, noch nie war ein Gara­dos so lebens­echt und mons­trös, wie in Poke­mon: Meis­ter­de­tek­tiv Pika­chu.

Zum Abschluss kann ich nur sagen: Das klei­ne Pika­chu mit sei­ner Detek­tiv­müt­ze und die gran­di­os gestal­te­te Stadt Ryme City mit ihren Poke­mon, wird nicht in mei­ner Blu Ray Samm­lung feh­len. Ein neu­er Lieb­lings­film, den ich mir bestimmt nicht nur ein­mal anse­hen werde.


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Dirty John (2018 – …)

  • 7/10
    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 7/10
7/10

Sehens­wert

Eine wei­te­re True-Crime-Serie, die vom Online-Strea­ming-Dienst Net­flix pro­du­ziert wor­den ist.

In der Haupt­rol­le spielt Eric Bana. Er ver­kör­pert den Kri­mi­nel­len John Mee­han. Einen dreis­ten Trick­be­trü­ger wie es im Buche steht. Die Geschich­te hin­ter John basiert auf wah­ren Begebenheiten.

Ob die Serie Sucht­po­ten­zi­al hat, erfahrt ihr in unse­rem Review.

Gen­re: Kri­mi

Autor: Lis­sa

Ver­fasst am: 24.07.2019

Wer­tung: 


Die Idee durch den Podcast

Der Strea­ming Dienst Net­flix hat uns wie­der eine fes­seln­de True-Crime-Serie gebracht. Dir­ty John ist eine ame­ri­ka­ni­sche Serie die sich nach wah­ren Bege­ben­hei­ten rich­tet. Es geht um den Fall von John Mee­han. Seit dem 14. Febru­ar 2019 wird die neue Serie auf Net­flix aus­ge­strahlt und beinhal­tet bis­her eine Staf­fel mit acht Episoden.

Zur sel­ben Zeit brach­te ein Jour­na­list der Los Ange­les Times ein Pod­cast her­aus mit dem gleich­na­mi­gen Titel „Dir­ty John“. Par­al­lel zum Pod­cast erschien der dazu­ge­hö­ri­ge Doku­men­ta­ti­ons­film Dir­ty John: The Dir­ty Truth, des­sen Hand­lung auf die der wah­ren Taten von John Mee­han basiert. In die­sem Doku­men­ta­ti­ons­film legen wei­te­re Opfer Bewei­se gegen John Mee­han vor. Net­flix hat bereits bestä­tigt, das es eine zwei­te Staf­fel der Betrü­ger-Serie geben wird.


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Die Handlung

Die Serie han­delt über den Hoch­stap­ler John Mee­han (Eric Bana) der sich gezielt dar­auf foku­siert hat, Frau­en ken­nen­zu­ler­nen und die­se mit sei­nen Lügen zu mani­pu­lie­ren und aus­zu­beu­ten. So trifft John Mee­han auf die Geschäfts­frau Debra Newell (Con­nie Britton).

Nichts­ah­nend, was sich hin­ter dem ech­ten John ver­birgt, lässt sie sich auf den Betrü­ger ein. Sie sieht nicht hin­ter sei­ne Fas­sa­de und hört nicht auf die Behaup­tun­gen ihrer bei­den Töch­ter. Die­se sind der fes­ten Über­zeu­gung das etwas mit John nicht stimmt.

Das ist der Beginn in dem auch wir uns auf John ein­las­sen und span­nend sei­ne Geschich­te verfolgen.


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Spannender Erzählstil

Unter­malt wird die Geschich­te von einer gran­dio­sen schau­spie­le­ri­schen Leis­tung von Eric Bana den wir bereits aus Fil­men wie „Hulk“ oder „Mün­chen“ ken­nen. Er lässt uns wirk­lich glau­ben, man habe nichts Böses von ihm zu erwar­ten. Auch wenn wir als Zuschau­er nicht bereits ahnen, das etwas mit John nicht in Ord­nung ist.

Die Hand­lung der Serie wird durch ver­schie­de­ne Cha­rak­te­re erzählt. Wir als Zuschau­er wis­sen jedoch auch nur so viel, was wir bereits gehört und gese­hen haben. Wir wis­sen nicht mehr als John. Das mys­te­riö­se hin­ter sei­ner Per­son bleibt für uns immer verschlossen…bis zum Schluss.

Durch die­sen Erzähl­stil bleibt die Hand­lung immer hoch­span­nend und fes­selnd.  In kei­ner Zeit wur­den wir gelang­weilt oder hat­ten den Gedan­ken die nächs­te Epi­so­de erst mal nicht wei­ter anzu­schau­en. Wir waren ange­spannt und neu­gie­rig. Wir woll­ten mehr von John’s und Debra’s Geschichte.


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Chaotische Zeitsprünge

Es gibt jedoch einen Kri­tik­punkt in der Erzähl­form den wir anspre­chen müs­sen. Und zwar wird uns als Zuschau­er durch­ge­hend die Zeit ver­scho­ben. Mal wird uns was über die Gegen­wart erzählt und das ande­re mal wie­der über die Ver­gan­gen­heit. Zuge­ge­ben, es ist ein wich­ti­ger Bestand­teil für die Geschich­te, die Hand­lung so zu erzäh­len, jedoch wird uns als Zuschau­er manch­mal nicht sofort klar in wel­cher Zeit­form wir uns jetzt gera­de befin­den. Des­halb wirkt die Hand­lung manch­mal etwas durcheinander.

Nichts­des­to­trotz, ist die Hand­lung für uns immer unvor­her­seh­bar gewe­sen. Dra­ma­tisch und auf­re­gend lässt sie uns die Geschich­te wahr­neh­men. Als Zuschau­er bleibt uns nichts ande­res übrig, als die nächs­ten Fol­gen anzu­schau­en. Bei nur acht Epi­so­den der ers­ten Staf­fel, kommt die Serie in der Regel schnell zum Fina­le. Uns hin­ter­lässt es posi­ti­ve Ein­drü­cke. Eine Hand­lung die nicht vie­le Epi­so­den braucht um erzählt zu wer­den, spricht für sich.


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Die wahre Geschichte

Net­flix hat sich bei der Pro­duk­ti­on der Serie sehr genau an die rea­len Ereig­nis­se gehal­ten, nur die­se etwas dra­ma­ti­scher umgesetzt.
Man könn­te den­ken das die Geschich­te von John Mee­han eine Erfin­dung von dem Seri­en­au­tor von You - Du wirst mich lie­ben ent­sprun­gen sein könn­te. Jedoch ist das nicht der Fall, denn die Geschich­te hin­ter dem Trick­be­trü­ger John basiert auf wah­ren Begebenheiten.
John Mee­han ent­stamm­te schon frü­her aus einer pro­ble­ma­ti­schen Fami­lie. Schon damals führ­te sein Vater ein dubio­ses leben. Auch die­ser Abschnitt sei­ner Geschich­te wird in der Net­flix Serie Dir­ty John kurz erklärt. Schon in der High­school galt John als attrak­tiv und sport­lich. Er war ein Frau­en­ma­gnet und äußerst char­mant. Nichts­wis­send, was hin­ter sei­ner wirk­li­chen Per­sön­lich­keit steckt, hat er so den nai­ven Frau­en das Leben schwer gemacht.


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Fazit

Eine span­nen­de Thril­ler-Serie, die auf wah­ren Bege­ben­hei­ten basiert und uns als Zuschau­er eine Top-Leis­tung von Eric Bana bietet.