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Captain America: The First Avenger (2011)

Lesemusik:

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Titel: Captain America: The First Avenger, Main Theme by Alan Silvestri | ©Disney | ©Marvel Music, Inc. | ©Universal Music Group | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 6/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 6/10
6/10

Jannik meint - ganz gut

„Captain America: The First Avenger“ ist nach chronologischer Reihenfolge der Haupthandlungen der erste Spielfilm des „Marvel Cinematic Universe“.[1] Das gilt trotz zahlreicher Sequels auch noch im Jahre 2026.

Was die eigentliche Veröffentlichung angeht, war der Film mit Chris Evans in der Hauptrolle bereits der fünfte, nachdem das MCU im Jahre 2008 mit Jon Favreaus legendärem „Iron Man“ seinen Anfang nahm und im selben Jahr mit „Der unglaubliche Hulk“ so grün wie brachial fortgesetzt wurde.

Das Sequel „Iron Man 2“ folgte dann 2010 und der gar nicht mal so hammermäßige, aber solide „Thor“ im selben Jahr des Captains. Der amerikanische Patriot erblickte nämlich am 19. Juli 2011 mitsamt seines ikonischen Schildes das Licht der Welt. Abgeschlossen wurde diese „Phase eins“ der sogenannten „Infinity Saga“ am 11. April 2012 mit der heiß erwarteten Konklusio „Marvel’s The Avengers“.

„The First Avenger“ jedenfalls bietet in seiner Expositionsphase zu Beginn wirklich gute und vielversprechende Story-Elemente. Es ist spannend, dem motivierten Steve Rogers zu folgen, dessen Körperkraft zwar mikrig ist, durch seinen unermüdlichen Kampfgeist jedoch mehr als aufgewogen wird. Dadurch kamen ikonische Szenen zustande (wie etwa die, die mit einer Granate zu tun hat), die uns wirklich gerührt haben.

Im Verlauf des Films weicht diese wunderbare Einführung jedoch zunehmend auf und wird sukzessive durch 0815-Action ersetzt. Das ist deshalb so schade, weil die zugrundeliegenden Elemente der Geschichte eigentlich viel Stoff für Tiefgang bieten. So wie etwa die politischen Machtspiele rund um Hydra, die fiktive Wissenschaftsdivision des Dritten Reichs.[2]

Anspruchsvolle Zuschauer müssen das in „The First Avenger“ leider in Kauf nehmen und manches Mal ihr Hirn ausschalten. Doch versteht uns nicht falsch. Gegen Action-Szenen haben wir grundsätzlich nichts einzuwenden – wenn sie gut gemacht sind. Das Problem ist, dass sich der erste Captain-America-Film hier leider auch nur im uninspirierten Mittelfeld befindet.

Insgesamt bleibt der ganz gute Marvel-Film, der handlungstechnisch Phase eins einläutete, also eine Mischung zwischen vielversprechender Prämisse, wirklich gutem, aber nicht vollständig ausgeschöpftem Story-Potenzial und durchschnittlicher Popcornkino-Action.

(30. Juni 2019 | 5. April 2026)

Genre: Abenteuer, Action, Comic, Science-Fiction, Superhelden

Originaltitel: Captain America: The First Avenger

Produktionsland: USA

Studio | Vertrieb: Marvel Studios | Paramount Pictures

Regie: Joe Johnston

Drehbuch: Christopher Markus, Stephen McFeely

Comicvorlage: Captain America (1940) von Joe Simon, Jack Kirby

Produktion: Kevin Feige

Kamera: Shelly Johnson

Musik: Alan Silvestri

Länge: ca. 124 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Veröffentlichung: 19. Juli 2011 (Premiere) | 18. August 2011 (Kinostart DE)

Universum: Marvel

Vorgänger: Thor (2011) (nach Erscheinungsjahr) | Kein Film (nach Handlungsjahr)

Nachfolger: Marvel’s The Avengers (2012) (nach Erscheinungsjahr) | Captain Marvel (2019) (nach Handlungsjahr)

Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Captain_America:_The_First_Avenger | https://en.wikipedia.org/wiki/Captain_America:_The_First_Avenger | https://www.imdb.com/de/title/tt0458339/reference/

Was haltet Ihr vom geschichtlichen Start des legendären MCU? Wer ist Euer Lieblingssuperheld? Teilt Eure Gedanken zu „The First Avenger“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und der von „Achtung, links!“ kommende Captain bestimmt auch!


Trailer

Der offizielle deutsche Trailer zu „Captain America: The First Avenger“.

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©Walt Disney Pictures | ©Marvel Studios

Toy Story 2 (1999)

Lesemusik:

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©Pixar | ©The Boys Are Back In Town, Thin Lizzy, 1976, Mercury Records Limited | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 10/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 10/10
10/10

Jannik meint - Lieblingsfilm

Nachdem 1995 mit dem innovativen Erstling „Toy Story“ die Revolution des modernen Animationskinos begann, trat „Toy Story 2“ im Jahr 1999 die Nachfolge an. Der damalige Pixar-Chef John Lasseter nahm erneut auf dem Regiestuhl Platz und justierte unter Mithilfe seiner kreativ-verspielten Crew einfach alles richtig.

Auf technischer Seite wurden die Möglichkeiten noch weiter ausgereizt. So sahen die Charaktermodelle noch plastischer, noch natürlicher und damit insgesamt noch realistischer aus. Dadurch war der raue und manchmal unheimliche Ton des ersten Teils (Stichwort Uncanny-Valley-Effekt) ganz plötzlich verflogen.

Auf Handlungsebene wurde mit einer Mischung aus rasant und herzlich stimmig weitergeführt. Diesmal verschlägt es die Spielzeugfamilie in die Fänge eines kleinen, moppeligen Mannes. Dieser will Cowboy Woody mitsamt der neuen, hervorragend ambivalent geschriebenen Figuren Jessie (Cowgirl), Bullseye (Pferd) und Stinky Pete (Goldgräber) an ein Museum nach Japan verkaufen.

„Toy Story 2“ thematisiert dabei wichtige Werte wie Durchhaltevermögen, Einfühlungsvermögen, Kampfgeist, wahre Freundschaft und Zusammenhalt. Werte, die nicht nur die Kleinen, sondern auch die kindgebliebenen Erwachsenen spüren können. So stellt der Pixar-Film die Protagonisten nicht selten vor schwere Entscheidungen, in die sich die ganze Familie versetzen kann.

Für mich persönlich ist „Toy Story 2“ darüber hinaus ein absoluter Kindheitsfilm, der mich in eine völlig andere Welt abtauchen ließ. Ich wollte unbedingt die Spielzeuge haben, um weitere Abenteuer zu Hause zu erleben und um die Geschehnisse nachspielen zu können. Die geniale Prämisse des ersten Teils, Spielzeuge zum Leben zu erwecken und in ihrer eigenen Lebenswelt zu zeigen, ließ sich auf einer Metaebene hervorragend in meine eigene kleine Welt im heimischen Kinderzimmer übertragen.

Die Spielzeuge waren echt! Als ich mit ihnen spielte, waren sie zwar leblos, wurden jedoch durch meine Fantasie zum Leben erweckt. Und wenn ich nicht da war, waren sie ganz bestimmt genauso lebendig wie im Film und erlebten ihre ganz eigenen Abenteuer.

Auch durch diese persönliche Verbindung, mit der ich sicher nicht alleine war, wurde „Toy Story 2“ zu meinem Favoriten und unumstößlichen Maßstab im Genre des Animationskinos, den bis heute kein anderer Film vom Thron stoßen konnte.

Insgesamt ist er ein besonders wertvoller Computeranimationsfilm, der durch Tiefgang überzeugte und für viele Fans nur durch seinen Nachfolger „Toy Story 3“ (2010), der erst elf Jahre später folgen sollte, noch übertroffen werden konnte.

(27. Juni 2019 | 1. April 2026)

Genre: Animation, Computeranimation

Originaltitel: Toy Story 2

Produktionsland: USA

Studio | Vertrieb: Pixar Animation Studios | Buena Vista Pictures Distribution

Regie: John Lasseter

Drehbuch: Andrew Stanton, Rita Hsiao, Doug Chamberlin, Chris Webb

Idee: John Lasseter, Pete Docter, Ash Brannon, Andrew Stanton

Produktion: Helene Plotkin, Karen Robert Jackson

Musik: Randy Newman

Länge: ca. 92 Minuten

Altersfreigabe: FSK 0

Veröffentlichung: 13. November 1999 (Premiere) | 3. Februar 2000 (Kinostart DE)

Universen: Pixar | Toy Story

Vorgänger: Toy Story (1995)

Nachfolger: Die Monster AG (2001) | Toy Story 3 (2010)

Ähnliche Titel: Spider-Man: A New Universe (2018)Toy Story 4 (2019) | Aya und die Hexe (2020) | Lightyear (2022)

Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Toy_Story_2 | https://en.wikipedia.org/wiki/Toy_Story_2 | https://www.imdb.com/de/title/tt0120363/reference/

Was haltet Ihr vom zweiten Leinwandabenteuer der Spielzeug-Gang? Welcher Film hat Eure Kindheit geprägt? Teilt Eure Gedanken zu „Toy Story 2“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Captain Buzz Lightyear bestimmt auch. Wenn es denn der Echte ist!


Trailer

Der offizielle Trailer zu „Toy Story 2“

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©Disney | ©Pixar

Detektiv Conan – Film 22 – Zero der Vollstrecker (2018)

Lesemusik:

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Titel: Opening + Action Theme (OST) | ©Kazé | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 5.5/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 5.5/10
5.5/10

Jannik meint - geht so bis ganz gut

Seit 1997 veröffentlicht Toei Animation jedes Jahr einen Kinofilm zum Erfolgsanime „Detektiv Conan“. Auch im Jahr 2018 blieb das Studio dieser Linie treu und lieferte mit „Zero der Vollstrecker“ den inzwischen 22. Film des Franchises, der in Deutschland am 25. Juni 2019 in den Kinos startete.

Das Produktionskomitee blieb der typischen Formel insgesamt treu. So besteht „Zero der Vollstrecker“ erneut aus einem Erklärungsintro, untermalt von der nostalgieauslösenden Titelmelodie, und lässt die Ereignisse des Original-Manga Revue passieren, um alle Zuschauer abzuholen und auf den gleichen Stand zu bringen.

Diesmal haben sich die Produzenten für ein modernes Szenario rund um Cyberkriminalität entschieden, was vermutlich kein leichtes Unterfangen war.

So macht es „Zero der Vollstrecker“ uns Zuschauern bereits zu Beginn nicht leicht und kommt schier überkomplex daher. Viel Fachgesimpel und Begriffe wie „Sicherheitspolizei“ oder juristische Termini erschweren trotz aller oder gerade wegen der vielen Erklärungen den Zugang. Der Aufbau der polizeilichen und gerichtlichen Strukturen in Japan beeinträchtigt schnell die Übersicht. So entsteht der Eindruck, die Produzenten hätten sich in diesem komplizierten Konstrukt ein Stück weit selbst verloren.

Außerdem wird sehr viel geredet, was für einen Detektiv-Conan-Film nicht ungewöhnlich ist, jedoch aufgrund der Masse an Informationen uns Zuschauern zusätzlich erschwert, einen wirklichen roten Faden zu erfassen.

Hinzu kommt eine gewisse Eintönigkeit in seiner Welt, denn Zero wechselt selten die Schauplätze und wirkt daher ziemlich undynamisch.

Darüber hinweg täuschen kann auch nicht der serientypische Humor und die traditionelle Action-Einlage im Finale, die unter dem Motto „Extra-unrealistisch“ sogar noch drüberer wirkt als gewohnt.

Diese Kritikpunkte könnte man verzeihen, wenn das große Ganze stimmig wäre. Anderen Filmen des Franchises wie „Das Phantom der Baker Street“ oder „Der elfte Stürmer“ – aber auch aktuelleren wie „Der purpurrote Liebesbrief“ – kann der 22. Film jedoch in seiner Wirkmächtigkeit nicht die Lupe reichen.

Insgesamt ist „Zero der Vollstrecker“ kein Totalausfall der Marke, dümpelt jedoch in Sphären der Durchschnittlichkeit umher, da schlicht erinnerungswürdige Momente fehlen.

(25. Juli 2019 | 22. März 2026)

Genre: Anime, Shōnen

Originaltitel: Meitantei Conan: Zero no Shikkōnin (Transkription)

Produktionsland: Japan

Studio | Vertrieb: TMS/V1 Studio | Toho Company, Ltd.

Regie: Yuzuru Tachikawa

Drehbuch: Takeharu Sakurai

Mangavorlage: Detektiv Conan (Gosho Aoyama)

Produktion: Keiichi Ishiyama, Shūhō Kondō, Yoshihito Yonekura

Kamera: Jin Nishiyama

Musik: Katsuo Ōno

Länge: ca. 110 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Veröffentlichung: 13. April 2018 (Premiere) | 25. Juni 2019 (Kinostart DE)

Universum: TMS

Vorgänger: Detektiv Conan – Film 21 – Der purpurrote Liebesbrief (2017)

Nachfolger: Detektiv Conan – Film 23 – Die stahlblaue Faust (2019)

Quellen
https://en.wikipedia.org/wiki/Case_Closed:_Zero_the_Enforcer | https://www.imdb.com/de/title/tt7880466/reference/ | https://conanwiki.org/wiki/Film_22

Was haltet Ihr vom 22. Leinwandausflug des kleinen, aber ganz großen Detektivs? Welcher Film ist Euer Favorit? Teilt Eure Gedanken zu „Zero der Vollstrecker“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und die Männer in Schwarz bestimmt auch!


Trailer

Der offizielle deutsche „Kino“-Trailer zu „Zero der Vollstrecker“

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©Kazé

jerks. (2017 – 2023)

Lesemusik:

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Titel: jerks. Season 3 (OST) | ©Studio Bonaparte | ©Tobias Jundt | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 10/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 10/10
10/10

Jannik meint - Lieblingsserie

„jerks.“ ist eine zum Fremdschämen gute deutsche Serie, die eine Grenzüberschreitung nach der anderen abfeiert.

Die peinlichsten Momente und Konstellationen aus dem Leben zu erfassen, nachzuspielen und dabei ohne Rücksicht regelrecht darin herumzupulen, scheint nicht nur Christian Ulmens Absicht, sondern Auftrag!

Selbst schrieb der Regisseur an den Büchern ab Staffel 2 mit, während Ulmen-Vertrauter Johannes Boss, seines Zeichens zwischen 2009 und 2018 Headwriter für Ulmens Produktionsfirma „Ulmen Television“, als einziger Autor an den Drehbüchern aller bisher veröffentlichten Staffeln mitwirkte. Übrigens handelt es sich bei „jerks.“ um eine Adaption der dänischen Comedy-Serie „Klovn“.[1]

Eine der größten Stärken der Dramedy ist die Selbstironie der Darsteller, die allesamt mit ihren Klarnamen auftreten. So spielen sie sich mehr oder weniger selbst. Positiv verwirrend für den Zuschauer ist dabei, dass nicht ersichtlich ist, welche Elemente fiktiv sind und welche realen Bezug haben. Verstärkt wird dieser Eindruck durch den in jeder Episode wiederkehrenden Hinweis, die Serie basiere auf wahren Begebenheiten.

Darüber hinaus ist die Improvisation der Darsteller ohne ein zu stark vordefiniertes Skript eine absolute Meisterleistung. Gerade Ulmen und vor allem Fahri Yardim fördern immer wieder teils zynische Konversationen zutage, die nur durch Impro-Schauspiel überhaupt entstehen konnten. Der Darsteller dazu selbst im Making-of:

Was bei Impro rauskommt kannst du nicht schreiben!Fari Yardim

Und es ist wirklich schwarzhumorig mit verstörendem Beigeschmack, welche gesellschaftlichen Tabubrüche die beiden immer wieder begehen und vor allem welche Konsequenzen daraus resultieren.

Der Fremdschampegel steigt immer wieder nicht nur ins Bodenlose, sondern schonungslos bis ins Unermessliche. Oft will man einfach nur, dass es aufhört, und weiß nicht, ob man weinen oder lachen soll. Ulmens Serie bietet über ihre aktuell vier Staffeln so viel Unbehagen und so viele belustigende Glanz-Momente.

Erträgt man anfangs durch das bloße Unwohlsein nur wenige Episoden am Stück, entwickelt sich irgendwann eine süchtig machende Sogwirkung. Man kann nicht mehr wegsehen.

Die größten Schwächen zeigt „jerks.“ dort, wo die Serie versucht, ernst und oder glaubwürdig zu sein. Durch die Absurdität, beinahe absichtliche Dummheit oder das selbstzerstörerische Verhalten der Protagonisten wirken die Konsequenzen und Resultate häufig konstruiert. Das ist aber nie etwas, was „jerks.“ so wirklich schadet. Die Schauspieler und Rollen bleiben trotzdem nahbar. Trotz ihrer offensichtlichen Macken oder gerade wegen dieser liebenswerten Verschrobenheit möchte man immer weiterschauen.

Insgesamt ist „jerks.“ so ein außergewöhnliches Fremdscham-Abenteuer mit extrem hohem Wiedererkennungswert und schafft als Fettnäpfchen-Comedy der Extraklasse, das Kunststück, eine absolute Ausnahme in der deutschen Serienlandschaft zu sein.

(21. Dezember 2022)

Genre: Dramedy, Deutsch, Schwarze Komödie

Originaltitel: jerks.

Produktionsland: Deutschland

Studio | Vertrieb: Talpa Germany (S1-3), Pyjama Pictures (S4-5) | Maxdome, Joyn

Showrunner: Christian Ulmen

Idee: Casper Christensen, Frank Hvam

Vorlage: Klovn (2005-2025)

Executive Producer: Carsten Kelber, Karsten Roeder, Casper Christensen, Frank Hvam, Daisy Rosemeyer, Christian Ulmen

Kamera: Florian Licht

Musik: Studio Bonaparte

Staffeln: Staffel 1 (10 Episoden) | Staffel 2 (10 Episoden) | Staffel 3 (10 Episoden) | Staffel 4 (12 Episoden) | Staffel 5 (10 Episoden)

Länge: ca. 19-27 Minuten je Episode

Altersfreigabe: FSK 16

Erstveröffentlichung (Streaming): 26. Januar 2017 (Staffel 1) | 29. März 2018 (Staffel 2) | 18. Juni 2019 (Staffel 3) | 23. Dezember 2020 (Staffel 4) | 2. Februar 2023 (Staffel 5)

Ähnliche Titel: Stromberg (2004-2012), Klovn (2005-2025), Pastewka (2005-2020), Die Discounter (2021-2024), Intimate (2023-…), Player of Ibiza (2024)

Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Jerks. | https://www.imdb.com/de/title/tt6071060/reference/ | Altersfreigabe: https://www.amazon.de/Jerks-Staffel-1-3-bis-DVD/dp/B0815C3J4Y

Was haltet Ihr von der grenzüberschreitenden Serie, die Spießern zweifelsohne die Schamesröte ins Gesicht treibt? Scheißt Ihr auf gesellschaftliche Tabus?

Die deutsche Medienlandschaft wird übrigens aktuell von Negativschlagzeilen dominiert, was in Anbetracht der heiklen Themen, die „jerks.“ behandelt, irgendwie ironisch ist. Christian Ulmen wird von seiner Ex-Frau Collien Fernandes im Magazin „Spiegel“ vorgeworfen, sie jahrelang „virtuell vergewaltigt“ zu haben.

Die Berichterstattung überschattet auch Ulmens Werk: Die Serie wurde mittlerweile vom Streamer „Joyn“ entfernt. Und jetzt Ihr: Teilt Eure Gedanken zu „jerks.“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Fari bestimmt auch!


Trailer

Die offiziellen Trailer zu Staffel 1-4

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©JOYN | ©MAXDOME

Der offizielle Trailer zur finalen fünften Staffel

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©JOYN

 

 

Dragon Ball FighterZ (2018)

Lesemusik:

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Titel: Dragon Ball FighterZ – West City (Stage) (OST) (2018) | ©Bandai Namco |Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 7/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 7/10
7/10

Jannik meint - spielenswert

„Dragon Ball FighterZ“ ist ein solider Fighting-Titel, der technisch sowie stilistisch hervorragend umgesetzt wurde und mit einem für das Genre ungewöhnlich umfangreichen Story-Modus punkten kann.

So wurde der visuelle Stil der Zeichentrickwurzeln hervorragend eingefangen, mit Cel-Shading-Optik kombiniert und mit der Technik der Unreal Engine 4 gekreuzt. Die Geschichte ist exklusiv für das Spiel entwickelt worden und führt den neuen Cyborg-Charakter C21 ein.

Leider flacht als Wermutstropfen die Handlung ab dem dritten Abschnitt stark ab und beginnt, sich repetitiv zu wiederholen.

Insgesamt bleibt der Prügler „FighterZ“ dennoch ein spielenswertes Videospiel im „Dragon Ball“-Universum, welches Fans des Franchise alleine wegen der Ergänzung der Story unbedingt gespielt haben sollten.

(23. Juni 2019 | 21. März 2026 | Testplattform: PS4)

Genre: Fighting

Originaltitel: Dragon Ball FighterZ

Produktionsland: Japan

Entwicklerstudio | Publisher: Arc System Works | Bandai Namco Entertainment

Game Director: Junya C Motomura

Musik: Toshiyuki Kishi, Hiromi Mizutani, Kenji Katoh, Reno

Spielmodus: Einzelspieler, Mehrspieler

Spielzeit: ca. 12 Stunden (Hauptstory), ca. 22 Stunden (Hauptstory + Nebenaufgaben), ca. 50 Stunden (100%)

Sprache: Japanisch, Englisch | DE Texte

Plattformen: PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X, Nintendo Switch, PC (Stand: 21.03.2026)

Altersfreigabe: USK 12

Erstveröffentlichung: 26. Januar 2018 (weltweit)

Universum: Dragon Ball

Vorgänger: Dragon Ball Fusions (2016)

Nachfolger: Dragon Ball Z: Kakarot (2020)

Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Dragon_Ball_FighterZ | https://en.wikipedia.org/wiki/Dragon_Ball_FighterZ | https://www.imdb.com/de/title/tt7864608/reference/ | Spielzeit: https://howlongtobeat.com/game/48211

Was haltet Ihr vom 2.5D-Fighting-Game des Entwicklerstudios Arc System Works? Ein echter „Budokai 3“-Konkurrent? Teilt Eure Gedanken zu „Dragon Ball FighterZ“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Namekianer Piccolo bestimmt auch!


Trailer

Der offizielle deutsche „E3“-Trailer aus dem Jahr 2017.

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©Bandai Namco | ©PlayStation DACH

Der offizielle deutsche „Story“-Trailer.

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©Bandai Namco | ©PlayStation DACH

Der offizielle deutsche „Eine verbotene Geschichte“-Trailer von der Tokyo Game Show.

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©Bandai Namco | ©PlayStation DACH

Fahrenheit 11/9 (2018)

Lesemusik:

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©DOROTHY | ©Weltkino Filmverleih | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 9/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 9/10
9/10

Jannik meint - herausragend

In „Fahrenheit 11/9“ setzt sich der politisch links stehende und umstrittene Regisseur Michael Moore mit der US-amerikanischen Politik und vor allem mit Machthaber und Präsident Donald J. Trump auseinander.[1]

In seiner Dokumentation beleuchtet er den Aufstieg von Trump kritisch. Andere Kernthemen sind das US-Waffengesetz, Korruption und die humanitäre Katastrophe des mit Blei verschmutzten Trinkwassers der Stadt Flint im US-Bundesstaat Michigan (Moores Geburtsort).[2]

Wirklich neutral ist er dabei nicht. Er zeigt im Grunde nur seine Seite. Er belegt und untermauert dabei seine Ansichten jedoch mit guten Argumenten und bleibt insgesamt meist sachlich.

Enthalten sind allerdings auch Sequenzen, in denen Moore eine einseitige Betrachtung vornimmt. Damit beraubt er sich selbst völlig unnötig seiner Integrität. So wirkte der Blick auf das Verhältnis von Trump zu seiner Tochter Ivanka konsturiert und mehr interpretiert als faktenbasiert.

Auch die Mitschnitte von rassistischen Äußerungen in der US-amerikanischen Gesellschaft, inszeniert als Supercut, sind eben nur Meinungen von Einzelpersonen und damit ein Paradebeispiel für Cherry-Picking und Framing. Hier werden weiße Menschen unter üblen Generalverdacht gestellt.

Dennoch ist „Fahrenheit 11/9“ insgesamt definitiv eine sehr sehenswerte und spannende Doku geworden. Denn sie ist dazu geeignet, einen Diskurs anzustoßen, und stellt die richtigen Fragen.

Letztendlich herrscht beim Genre der politischen Dokumentarfilme immer ein schmaler Grat zwischen Aktivismus mit eigener Agenda und Journalismus mit konsequent sachlichem Betrachtungswinkel. Ein ungeschriebenes Gesetz, dem sich auch Moore nicht vollständig entziehen kann.

Genre: Dokumentation, Politik

Originaltitel: Fahrenheit 11/9

Produktionsland: USA

Vertrieb | Studio: Briarcliff Entertainment | Midwestern Films, Dog Eat Dog Films, State Run Films

Regie: Michael Moore

Drehbuch: Michael Moore

Produktion: Michael Moore, Carl Deal, Meghan O’Hara

Kamera: Luke Geissbühler, Jayme Roy

Länge: ca. 128 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Veröffentlichung: 6. September 2018 (Premiere) | 17. Januar 2019 (Kinostart DE)

Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrenheit_11/9 | https://en.wikipedia.org/wiki/Fahrenheit_11/9 | https://www.imdb.com/de/title/tt8632862/reference/?ref_=nv_sr_srsg_3_tt_8_nm_0_in_0_q_fahrenheit%2011

Was haltet Ihr von Michael Moore und seinen kontroversen Werken? Habt Ihr bereits den Doku-Oscar-Sieger „Bowling for Columbine“ (2002) gesehen, der sich kritisch mit den US-Waffengesetzen auseinandersetzt? Teilt eure Gedanken zu „Fahrenheit 11/9“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Donald Trump bestimmt auch!


Trailer

Der offizielle Trailer zu „Fahrenheit 11/9“

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©Weltkino Filmverleih

Toy Story (1995)

Lesemusik:

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©Walt Disney Records | ©Pixar | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 8.5/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 8.5/10
8.5/10

Jannik meint - ausgezeichnet bis herausragend

Der erste vollständig computeranimierte Langfilm in der Geschichte des Kinos erschien im Jahr 1995 unter dem legendären Titel „Toy Story“.[1]

John Lasseters Regiedebüt zeigte damals eindrucksvoll die visionären Möglichkeiten der CGI-Animation und ist damit zum Klassiker schlechthin mit immenser filmhistorischer Bedeutung geworden.

Doch nicht nur die technische Umsetzung überzeugte. Auch die herzliche Geschichte rund um den kleinen Andy und seine namensgebenden Spielzeuge Woody, Buzz und Co. ist zeitlos und noch unter heutigen Gesichtspunkten außergewöhnlich.

Alleine die grundlegende Idee von „Toy Story“, Spielzeuge zum Leben zu erwecken und mit emotionalem Tiefgang in ihrer eigenen Lebenswelt zu zeigen, empfinden wir als genial. Für uns war die Filmreihe auch deshalb kindheitsprägend. Schließlich ist es ganz bestimmt dieser kreativen Meisterleistung zu verdanken, dass das Pixar-Franchise bis zu seinem furiosen „Andy-Ära-Finale“ in „Toy Story 3“ (2010) nichts von seiner Strahlkraft verloren hat.

Nicht zuletzt zeigte ebenfalls die unglaubliche Detailverliebtheit mit zahlreichen versteckten Anspielungen, wie vergnügt die kreativ-verspielten Köpfe hinter dem Computeranimationsfilm vorgegangen sein müssen, um das Abenteuer so faszinierend lebendig zu gestalten.

Insgesamt ist „Toy Story“ mit all diesen Qualitäten auch heute noch die Blaupause schlechthin für das moderne Animationskino. Und auch wenn unser persönlicher Favorit und Maßstab im Genre sein direkter Nachfolger „Toy Story 2“ heißt, da wir den Erstling als etwas rau und manchmal auch unheimlich (Stichwort Uncanny-Valley-Effekt) wahrgenommen haben, wird er immer ein zeitloses Stück Filmgeschichte bleiben.

(16. Juni 2019 | 17. März 2026)

Genre: Animation, Computeranimation

Originaltitel: Toy Story

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Buena Vista Pictures Distribution | Pixar Animation Studios

Regie: John Lasseter

Drehbuch: Joss Whedon, Andrew Stanton, Joel Cohen, Alec Sokolow

Idee: John Lasseter, Pete Docter, Andrew Stanton, Joe Ranft

Produktion: Bonnie Arnold, Ralph Guggenheim

Musik: Randy Newman

Länge: ca. 81 Minuten

Altersfreigabe: FSK 0

Veröffentlichung: 19. November 1995 (Premiere) |  21. März 1996 (Kinostart DE)

Universen: Pixar | Toy Story

Nachfolger: Das große Krabbeln (1998) | Toy Story 2 (1999)

Ähnliche Titel: Spider-Man: A New Universe (2018)Toy Story 4 (2019) | Aya und die Hexe (2020) | Lightyear (2022)

Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Toy_Story | https://en.wikipedia.org/wiki/Toy_Story

Was haltet Ihr vom geschichtsträchtigen Animationsfilm, der das Kino revolutioniert hat? Teilt eure Gedanken zu „Toy Story“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Sheriff Woody bestimmt auch!


Trailer

Der offizielle deutsche Trailer zu „Toy Story“.

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©Disney

Black Mirror: Bandersnatch (2018)

Lesemusik:

©
©Netflix ℗ 1984 ZTT Records Limited | Universal Music | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 6.5/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 6.5/10
6.5/10

Jannik meint - ganz gut bis sehenswert

Zur Ausnahme-Thriller-Serie „Black Mirror“ erschien am 28. Dezember 2018 der interaktive Film „Bandersnatch“ und war sofort in aller Munde. Von Netflix beinahe schon als revolutionäre Filmerfahrung angepriesen, entpuppt sich das Projekt jedoch als weit weniger fesselnd als angenommen.

Gründe hierfür gibt es einige. „Bandersnatch“ konfrontiert den Zuschauer zunächst als Einführung mit irrelevanten Entscheidungen, die keinerlei Auswirkungen auf den Verlauf der Handlung haben, wie der Wahl der Cornflakes oder der Musikauswahl im Walkman.

Wenn es dann ans Eingemachte geht, respektiert er teilweise nicht die Entscheidungen des Zuschauers, sondern spult zurück, um korrigierend einzugreifen, was das Teilhabe-Konzept sofort ad absurdum führt.

Anschließend schmeißt er mit Zeitsprüngen nur so um sich und lässt den Zuschauer nicht nur konfus, sondern auch mit dem Gefühl zurück, etwas Wesentliches verpasst zu haben.

Letzten Endes ist „Bandersnatch“ trotzdem ganz gut bis sehenswert geworden, weil er die Charlie-Brooker-typische „Black Mirror“-Stimmung erzeugt und mit seinem Konzept etwas Neues im Filmuniversum wagt.

Dennoch bleibt die Frage, warum es spielerisch schlechte Kopien der schon überragend funktionierenden und weitaus tiefergehenden interaktiven Filme der französischen Spieleschmiede Quantic Dream braucht. Denn das Studio zeigt bereits seit vielen Jahren unter der Federführung von David Cage mit Videospielen wie „Fahrenheit“ (2005), „Heavy Rain“ (2010), „Beyond Two Souls“ (2013) oder „Detroit: Become Human“ (2018), wie das Genre richtig funktioniert.

Das hat Netflix vermutlich mittlerweile auch selbst bemerkt. Der Streaming-Gigant ist jüngst fleißig dabei, genau diese Filmkategorie einzustampfen und aus dem Katalog zu entfernen. Gründe dafür sind wohl Kompatibilitätsprobleme mit neuen Endgeräten, die hohen Produktionskosten sowie Netflix‘ Ambitionen im Bereich Cloud-Gaming.[1][2]

(13. Juni 2019 | 15. März 2026)

Genre: Science-Fiction, Utopie & Dystopie, Psychothriller, Interaktiver Film

Originaltitel: Bandersnatch

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Netflix | House of Tomorrow

Regie: David Slade

Drehbuch: Charlie Brooker

Produktion: Russell McLean

Kamera: Aaron Morton, Jake Polonsky

Musik: Brian Reitzell

Länge: ca. 90 Minuten (ca. 312 Minuten Filmmaterial)

Altersfreigabe (lt. Netflix): 16

Erstveröffentlichung (Netflix): 28. Dezember 2018

Universum: Black Mirror

Vorgänger: Black Mirror (2011-…)

Ähnliche Titel: Ex Machina (2014), Searching (2018), Du gegen die Wildnis (2019)

Quellen
https://en.wikipedia.org/wiki/Black_Mirror:_Bandersnatch | https://de.wikipedia.org/wiki/Black_Mirror:_Bandersnatch | https://www.netflix.com/de/title/80988062 | https://www.imdb.com/de/title/tt9495224/reference/

Was haltet Ihr von Netflix‘ gescheitertem Versuch, mit interaktiven Titeln das eigene Portfolio zu erweitern? Erinnert Ihr euch noch an die Kuriosität „Du gegen die Wildnis“ (2019) mit Survival-Experte Bear Grylls? Teilt eure Gedanken zu „Bandersnatch“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Charlie Brooker bestimmt auch!


Trailer

Der offizielle Trailer zu „Black Mirror: Bandersnatch“

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©Netflix

Streetfood: Asien, Lateinamerika, USA (2019, 2020, 2022)

Lesemusik:

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© | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 7.5/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 7.5/10
7.5/10

Jannik meint - sehenswert bis ausgezeichnet

 

Staffel 1 – Asien – 8/10

Die Netflix-Original-Doku-Serie „Streetfood“ widmet sich in der ersten Staffel den kulinarischen Köstlichkeiten asiatischer Kulturen.

Diesmal legen die Macher rund um Schöpfer David Gelb in jeder Episode den Fokus auf Menschen, die sich der Streetfood-Kochkunst verschrieben haben. Sie zeigen jedoch nicht nur deren besonderes Essen, sondern erzählen auch die persönlichen Geschichten der Köche.

Sie schauen mit „Streetfood“ über den eigenen Tellerrand des vom Fine-Dining geprägten „Chef’s Table“ (2015) hinaus. Das ist nichts weniger als die Emmy-nominierte Food-Doku-Referenz, mit der sich einen Namen machten und den Stil der „Cinematic Food“-Dokus nachhaltig prägten.

„Streetfood“ versteht sich somit erneut nicht nur als reine Food-Serie, sondern vielmehr als kulturell wertvolles Kulinarik-Biopic, welches sich nicht nur dem Zweck bloser Unterhaltung verschrieben hat.

Auf der einen Seite positiv und charakteristisch für Gelb und seinen langjährigen Kollegen Brian McGinn. So geht die Serie abermals über das reine Zeigen von Speisen im Food-Blogger-Stil hinaus und bietet somit mehr Tiefe als Genre-Verwandte.

Auf der anderen Seite könnten wir bemängeln, dass der Fokus auf das Wesentliche, nämlich das Essen, zu kurz kommt, was wohl aber in der Natur der Sache liegt. Prioritäten müssen schließlich abgewogen werden.

Sicher ist: Sehenswertes Doku-Futter bietet „Streetfood“ allemal. Deshalb hoffen wir auf eine zweite Staffel, die uns geradewegs auf neue Abenteuer in weitere Länder und Esskulturen mitnimmt.

(4. Juni 2019)

 

Staffel 2 – Lateinamerika – 7/10

Wir haben gehofft und wurden nicht enttäuscht.

Mit der zweiten Staffel von „Streetfood“, gewährt uns Netflix erneut unter der Feder des ausgezeichneten Food-Doku-Schöpfers David Gelb einen kulinarischen Einblick der Extraklasse. Dieses Mal in die Streetfood-Kultur Lateinamerikas.

Ob deftige Käsetortilla aus Buenos Aires, schmackhafte Honig-Picarones aus Lima oder herzhafte Chola-Sandwiches aus Bolivien. Überall gibt es wieder allerlei Köstlichkeiten zu entdecken, die uns das Wasser im Mund zusammen laufen lassen.

„Streetfood“ bleibt sich dabei seiner Linie treu und liefert wie schon in der ersten Staffel „Asien“ vor allem einen tiefergehenden Einblick in den Menschen hinter den Imbissständen. Das Mischverhältnis zwischen den Zutaten Biopic und tatsächlichen Speisen ist jedoch gefühlt noch unausgewogener als in der ersten Staffel.

Wirklich um Essen geht es eigentlich wenig, was im Verlaufe den Titel „Streetfood“ etwas unpassend erscheinen lässt. Die Speisen werden nur in kurzen Nahaufnahmen mit Unterschrift gezeigt. So schnell sie aufploppen, so schnell sind sie wieder aus dem Fokus der Kamera.

Dennoch: Über die letzten paar Jahre sind erfreulicherweise insbesondere bei Netflix viele hochwertige Food-Dokus entstanden oder eingekauft worden. „Ugly Delicious“, „Somebody Feed Phil“ oder Jon Favreaus „The Chef Show“, um nur einige zu nennen, wären so teilweise im traditionellen Fernsehen gar nicht möglich gewesen. Auch bei „Streetfood“ wird das wieder spürbar.

Trotzdem ist es für uns immer wieder befremdlich, dass der Fokus auf den Werdegängen der Köche liegt und nicht darauf, was diese zubereiten. Denn selbst wenn man sein Rezept so formulieren möchte, könnte man das Verhältnis zwischen Food und Mensch ein wenig besser abschmecken.

(5. September 2020)

Genre: Dokumentation, Food

Originaltitel: Streetfood (auch „Street Food“)

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Netflix | Boardwalk Pictures, Supper Club

Showrunner: David Gelb

Executive Producer: Andrew Fried, David Gelb, Brian McGinn, Bernardo Loyola

Musik: Sebastian Örnemark, Tyler Sabbag, Duncan Thum, Joel P West, Silas Hite, Tyler Strickland, Mandy Hoffman

Staffeln: Staffel 1 (9 Episoden), Staffel 2 (6 Episoden), Staffel 3 (6 Episoden)

Länge: ca. 30 Minuten je Episode

Altersfreigabe: 6 (lt. Netflix)

Erstveröffentlichung (Netflix): 26. April 2019 (Staffel 1) | 21. Juli 2020 (Staffel 2) | 26. Juli 2022 (Staffel 3)

Universum: David Gelb

Vorgänger: Chef’s Table (2015)

Nachfolger: Chef’s Table: Meisterliches BBQ (2020)

Ähnliche Titel: Somebody Feed Phil (2018-…) | Ugly Delicious (2018-2020) | Die Wurzeln des Geschmacks (2019-…) | The Chef Show (2019-2020) | Frühstück, Mittag- und Abendessen (2019) | High on the Hog (2021-2023) | Fresh, Fried & Crispy (2021)

Quellen
https://en.wikipedia.org/wiki/Street_Food_(TV_series) | https://www.imdb.com/de/title/tt10050778/reference/ | https://www.imdb.com/de/title/tt12742136/reference/ | https://www.imdb.com/de/title/tt21195488/reference/

Was haltet Ihr von David Gelbs Ausflug vom „Chef’s Table“-Fine-Dining zum bodenständigen Essen der Straße? Teilt eure Gedanken zu „Streetfood“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und die einfachen Köche dieser Welt bestimmt auch!


Trailer

Der offizielle Trailer zu „Streetfood: Asien“

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Der offizielle Trailer zu „Streetfood: Lateinamerika“

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Der offizielle Trailer zu „Streetfood: USA“

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Kevin James: Never Don’t Give Up (2018)

Lesemusik:

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©Sony Music BMG | Das hier verwendete urheberrechtlich geschützte Material dient nur zu Rezensions- sowie Veranschaulichungszwecken. Die Rechte des Materials liegen bei den genannten Rechteinhabern. Eine Vervielfältigung ist strengstens untersagt.
  • 8/10
    roter Faden-Durchschnittswertung - 8/10
8/10

Jannik meint - Ausgezeichnet

Mit dem Netflix-Special „Never Don’t Give Up“ feiert Kevin James nach zahlreichen Film- und Serienproduktionen sein Stand-up-Comeback. Die Laufzeit fällt mit ca. 60 Minuten leider eher kurz aus.

In seinem Programm plaudert der sympathische „King of Queens“-Star humorvoll aus dem Nähkästchen und begeistert uns mit Geschichten just aus dem Leben.

Nicht nur wenn der Comedian das Publikum mit einbezieht, läuft er zur Höchtsform auf, denn voller Körpereinsatz ist sowieso garantiert. Fans erkennen sofort die typische Gestik und Mimik wieder, die James in seinen Produktionen seit jeher auszeichnen.

Kevin James Auftritt zeigt, dass er über die Jahre nichts von seinem Charme verloren hat. „Never Don’t Give Up“ ist ein ausgezeichnetes Stand-up-Programm.

(17. März 2019)

Genre: Stand-up

Originaltitel: Kevin James: Never Don’t Give Up

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Netflix

Regie: Andy Fickman

Drehbuch: Kevin James

Produktion: Andy Fickman, Kevin James, Tammy Johnston, Jonathan Mussman

Ton: Matt McLarty, Eliott Taylor

Länge: ca. 62 Minuten

Altersfreigabe: 6 (lt. Netflix)

Veröffentlichung: 24. April 2018 (Direct to Netflix)

Quellen
https://www.imdb.com/de/title/tt8324578/reference/ | Altersfreigabe: https://www.netflix.com/de/title/80158976

Was haltet Ihr von James Rückkehr zu seinen Stand-up-Wurzeln? Teilt eure Gedanken zu „Never Don’t Give Up“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen. Und Arthur Spooner bestimmt auch!


Trailer

Der offizielle Trailer zu „Kevin James: Never Don’t Give Up“

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