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Der Fall Richard Jewell (2019)

  • 8/10
    derofa Durchschnittswertung - 8/10
8/10

Ausgezeichnet

Im Jahr 2019 zieht Eastwood sorgfältig als Puppenspieler seine Fäden in dieser wahren Geschichte über die Unfähigkeit der Regierung und die Folgen falscher Medienberichterstattungen.

Nominiert wurde der Film für etliche Auszeichnen u.a. bei den Oscarverleihungen 2020 für Kathy Bates als „Beste Nebendarstellerin“. Produziert wurde der Film neben Eastwood u.a. auch von Leonardo DiCaprio und Jonah Hill.

Grandiose Schausspielkost mit erschütternden Geschehnissen über den Bombenanschlag 1996 in Atlanta im Rahmen der Olympischen Spiele.

Was es mit der wahren Geschichte auf sich hat und ob wir bei derofa.de hier einen Geheimtipp erhaschen konnten, erfahrt Ihr in unserem Review.

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Genre: Drama, Biografie

Originaltitel: Richard Jewell

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Appian Way, Misher Films, 75 Years Plan Productions, The Malpaso Company

Regie: Clint Eastwood

Drehbuch: Billy Ray

Produktion: Jennifer Davisson, Leonardo DiCaprio, Clint Eastwood, Jonah Hill, Jessica Meier, Kevin Misher, Tim Moore

Musik: Arturo Sandoval

Länge: ca. 129 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Universum: –

Vorgänger:

Nachfolger:

Wertung:  

Autor: Melissa

Verfasst am: 20.06.2021


Clint Eastwood’s neuestes Werk

Clint Eastwood hat häufig seine Finger im Spiel wenn es um dramaturgische Erzählungen geht – so erneut in seinem zuletzt produzierten Werk „Der Fall Richard Jewell“ aus dem Jahr 2019.

Die Geschichte hinter Richard Jewell stammt 1997 aus einem Zeitungsartikel der Vanity Fair mit dem Titel „American Nightmare: The Ballad of Richard Jewell“ von Marie Brenner.  Eine Geschichte über eine Katastrophe während den Olympischen Spielen 1996 und einem Veranstaltungsort in Atlanta. Die Medien berichteten in Aufruhr über den erschütternden Vorfall. Selbst im 21. Jahrhundert ist Richards Jewells Fall nicht unvergessen geblieben. Die Ereignise in Atlanta bieteten großes Potential für Hollywood – was auch Produzent Clint Eastwood schnell erkannte und 2019 abermals ein Hollywood-Drama mit Hit-Potenzial produzierte. Was genau in Atlanta passierte und was es mit dem Film auf sich hat erzählen wir Euch im folgenden Abschnitt.


Clint und Paul am Set von „Der Fall Richard Jewell“

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©Warner Bros

Eine Tragödie braucht einen Sündenbock

Der Film dreht sich um den Protagonisten Richard Jewell, der zusammen mit seiner Mutter in Atlanta lebt. Richard ist ein ehemaliger Polizist der seinen Abschluss an der Polizeiakademie in Northeast Georgia mit Bravour bestanden hat, jedoch nicht mehr als Polizist arbeitet. In der Zwischenzeit übernimmt der Waffensammler sowie -liebhaber oft Jobs als Security bei verschiedenen Veranstaltungen an.

So auch am Abend des 27.Juli 1996 im Centennial Olympic Park in Atlanta, welches zu dieser Zeit als ein Veranstaltungsort der Olympischen Spiele diente. Richard entdeckte während der Arbeit einen herrenlos verdächtigen Rucksack unter einer Bank. Sein Bauchgefühl teilte ihm nichts Gutes mit. Richard meldete dieses auffällige Gepäckstück unverzüglich seinen Polizeikollegen am Veranstaltungsort. Was zu Beginn von seinen Kollegen nur als Spaß empfunden und Richards Fund eher als Witz angesehen wurde, stellte sich im Verlauf als echte Bedrohung dar. An diesem Abend explodierte eine Bombe im Olympic Park in Atlanta. Richard konnte durch sein schnelles Handeln schlimmeres verhindern, jedoch forderte das Attentat zwei Menschenleben und 111 verletzte Opfer.[1] Die Medien kürten ihn anfangs zum Nationalhelden, während das FBI ihn zu einem Verdächtigen machten. Für Richard wurde glorreicher Ruhm schnell zur tragischen Heimsuchung.


Richard als Security im Centennial Olympic Park

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©Warner Bros

Wenn Taten das Leben verändern

Clint Eastwood präsentiert uns in diesem Drama-Streifen eine schockierende und fesselnde Geschichte eines Bombenanschlags mit privaten Einblicken in das Leben von Richard Jewell. Richard wird als liebevoller und ehrlichen Mensch angesehen. Sein Vertrauen und seine Loyalität als ehemaliger Polizist zur Polizei wird ihm zum Verhängnis. Denn Richard ist blind die eigentlichen Absichten hinter den Handlungen der Polizei zu erkennen und wird so von der Regierung maßlos ausgenutzt und zum Opfer des Staates gewandelt.

Untermalt wurde dieses Hollywoodspektakel durch dramaturgisch passende Musik, die Szene für Szene adäquat gewählt wurde. Clint Eastwood vermag es dadurch den Zuschauer noch mehr in das Geschehen einzubinden und mitfühlen zu lassen.


Richard unterzieht sich freiwillig einem Lügendetektortest

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©Warner Bros

Perfektion hinter sowie vor der Kamera

Starbesetzung garantiert! Clint Eastwood wählte für sein Werk bekannte Schauspieler für seine Nebenrollen mit u.a. Kathy Bates (American Horror Story) in der Rolle der besorgten Mutter Bobi sowie Olivia Wilde als Journalistin, die hartnäckig über den Fall Richard Jewell berichten möchte.

Die Hauptrolle hingegen vergab er dem eher noch „unbekannten“ Schauspeler und Stand-Up-Comedian Paul Walter Hauser, der meisterhaft die Rolle des Richard Jewell verkörperte. Paul spielte bisher in dutzend Filmen[2] mit, sowie u.a. im neuesten Disney-Glanzstück „Cruella“ (2021). Authentisch und originell personifiziert er Richard als den naiven und sorgsamen Bürger Atlanta’s.


Der echte Richard Jewell und Paul Walter Hauser in seiner Rolle

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https://www.cbsnews.com/pictures/stars-movies-based-true-stories-people/

Fazit – Wenn der Jäger zum gejagten wird

Hier stimmt alles! Wenn die Gesellschaft jemanden im Visier hat und die Medien dies ausnutzen werden arme Bürger zum Opfer unschuldiger Taten. Richard’s Fall ist anstößig und in Zeiten von Social Media und „Fake News“ aktueller denn je anzusehen.

Wir sind überaus zufrieden mit der Inszenierung dieser wahren Geschichte aus dem Leben von Richard Jewell. Clint Eastwood zeigt uns ein weiteres Mal sein Können als Hollywoodproduzent.

Die Geschichte baut etappenweise auf und bindet uns als Zuschauer konstant an den Bildschirm. Um noch eine Schippe draufzulegen wurde die muskalische Untermalung der Szenen mit sorgfalt gewählt. Wir sind es nicht anders vom Produzenten Eastwood gewohnt – lasst Euch mitreißen in dieser frivolen Geschichte eines unschuldigen Bürgers, der zuerst Held dann Sündenbock des Staates wurde.


Trailer

Der offizielle deutsche Trailer zu „Der Fall Richard Jewell“.

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©Warner Bros

 

Once Upon a Time … in Hollywood (2019)

  • 7/10
    derofa Durchschnittswertung - 7/10
7/10

Sehenswert

Once Upon a Time…in Hollywood ist Quentin Tarantinos 9. Film der 2019 in die deutschen Kinos kam.

In den Hauptrollen sind u.a. Leonardo DiCaprio, Brad Pitt und Margot Robbie vertreten.

In den USA sollte der Film ursprünglich an dem 50. Todestag von Sharon Tate in den Kinos laufen, wurde dann jedoch einige Wochen vorher gezeigt.

Was wir von Quentin Tarantinos neuestem Werk halten, verraten wir im Review.

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Genre: Drama

Originaltitel: Once Upon a Time in Hollywood

Produktionsland: USA

Regie: Quentin Tarantino

Drehbuch: Quentin Tarantino

Musik: Verschiedene Interpreten

Länge: 161 Minuten

Altersfreigabe: FSK 16

Wertung:   

Autor: Melissa

Verfasst am: 14.02.2020


Es war einmal … in Hollywood

Wenn schon allein der Titel für Verwirrung sorgt … muss es Quentin Tarantino sein. Mit Once Upon a Time in Hollywood haut uns der Regisseur seinen neuesten Film um die Ohren.

Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) ist ein Schauspieler der in den 50er Jahren durch die Westernserie „Bounty Law“ in Hollywood bekannt wurde. Seine goldenen Zeiten sind jedoch Vergangenheit.

Es ist das Jahr 1969 und für den einst beliebten Schauspieler läuft nicht mehr alles so glänzend. Zusammen mit seinem Freund und Stunt-Double Cliff Booth (Brad Pitt) nimmt er verschiedenste Filmrollen in Los Angeles an, um so seiner Karriere wieder etwas auf die Sprünge zu helfen.


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©Sony Pictures

Gemischte Stilistik

Meisterregisseur Quentin Tarantino bringt es auf den Punkt und verleiht seinem neuen Werk bereits beim Auftakt enorm viele Stilmittel. Das Tarantino es gerne besonders extravagant mag müssen wir nicht erwähnen. Dadurch kommt es in Once Upon a Time in Hollywood zum kunterbunten Stilmix.

Bereits bekannt aus z.B. Kill Bill Volume 1 (2003) wurden Rick Daltons Filmszenen als Schauspieler absichtlich in schwarz-weiß dargestellt. Der Regisseur vermag dadurch den alten Western-Flair zu verdeutlichen. Realismus und Fiktion wurden hier perfekt aufeinander abgestimmt.

Ein weiteres Stilmittel bietet uns der Film in Form der Darstellung alter Schauspieler, wie z.B. Sharon Tate. Echte Filmszenen der 60er-Jahre Stilikone werden auf die Kinoleinwand projeziert.

Auch musikalisch müssen wir nichts missen. Wir bekommen passende Rock-Songs aus den späten 60er-Jahren in einem beeindruckenden Soundtrack geboten.[1] Einige Lieder erinnern stark an eine der bekanntesten Filmszenen aus Pulp Fiction – so let’s do the twist. Solch kleine Charakteristika sind vom Regisseur bedacht eingesetzt worden, um auch den Fan-Service nicht zu vernachlässigen. Wer bereits die Werke von Tarantino kennt, der findet sich schnell zurecht im neuen Meisterwerk.


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https://giphy.com/explore/once-upon-a-time-in-hollywood

Königsleistung der Schauspielkunst

In Once upon a Time in Hollywood entdecken wir viele bekannte Gesichter. Ob Leonardo DiCaprio als Spitzenreiter, Brad Pitt in seiner Höchstform als Stunt-Double oder etliche weitere Gesichter wie z.B. Margot Robbie, Al Pacino, Luke Perry oder Dakota Fanning.

Leonardos Rolle nimmt jedoch den meisten Raum im gesamten Film ein. Er spielt seine Rolle überragend gut! Ob Mimik oder Gestik, seine schauspielerische Leistung wird von uns als Beste im Film bewertet. Ohne ihn würde der Film so wie er final ist nicht aufgehen und so eindeutig auch an Qualität einbüßen. Weitere Schauspieler haben dadurch kein leichtes Spiel sich im Film zu behaupten – denn neben ihm wirkt selbst Brad Pitt nicht mehr so groß.


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https://giphy.com/explore/once-upon-a-time-in-hollywood

Verloren im Labyrinth der Handlungsstränge

Während die Zeit voranschritt fragten wir uns: Wohin geht die Reise eigentlich? Die Handlung verrät dies anfangs nicht. Als Zuschauer fragt man sich, ob die ein oder andere Sache wirklich notwendig gewesen ist. Das ist jedoch nicht als Kritik gedacht, denn Tarantino hat die Szenen so aufeinander aufgebaut, dass sie dennoch stimmig zueinander passen, auch wenn wir zu Beginn das Gefühl nicht loswurden, die Szenen seien willkürlich aneinander positioniert worden.

Die Szenen sind zu keiner Zeit langatmig oder ganz fehl am Platz, denn mit dem Finale lässt der Regisseur eine gigantische Bombe explodieren, die dem Zuschauer alle bisherig angesammelten Fragen im Nu beantwortet.


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©Sony Pictures

Auf die Details kommt es an

Ein extra Lob möchten wir hiermit an das Synchronstudio „Berliner Synchron GmbH“ aussprechen, welches die Arbeit der Vertonung meisterlich bewältigt hat und uns die hervorragende deutsche Stimme von Gerrit Schmidt-Foß als Leonardo DiCaprio liefert.

Unter der Dialogregie steckt Christoph Cierpka, der zusammen mit Tobias Neumann auch das Dialogbuch schrieb.[2]

Ob im Radio, in der Werbung, im TV – es wird immer die Originalversion benutzt – sämtliche Medienformen wurden im Original verwendet und nicht synchronisiert. Sehr gute Arbeit des Synchronstudios diese Abschnitte im Film in der unverfälschten Version zu belassen. Dadurch wird dem Film noch mehr Authentizität verliehen.


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https://variety.com/2020/artisans/production/quentin-tarantino-once-upon-a-time-in-hollywood-2-1203484354/

Eine Geschichte die das Leben schrieb

Wenn man eines in Once Upon a Time in Hollywood erkennen soll, dann ist es die Handschrift von Quentin Tarantino – denn diese ist durchaus prägnant erkennbar. Jede Szene wurde von ihm bis in Detail geplant.

Tarantinos neuestes Meisterwerk ist ein Zusammenschütten historischer Begebenheiten, in eine surreale absurde Welt. Ob in Form von Bruce Lee’s Kampfkünsten, der grauenhaften Sektenfamilie Manson oder der Schauspielerin Sharon Tate – diese Geschehnisse sind realen Vorbildern entsprungen.


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https://giphy.com/gifs/margot-robbie-mike-moh-rick-dalton-Jp3pVsyA2HHkOvegmX

Auf die Kunst kommt es an

Die Begebenheiten werden schnell durch beispielsweise einen kampflustigen Bruce Lee mit seinen komödiantischen Elementen aufgebrochen. Genau diese Eigentümlichkeit lässt den Film wachsen und zu dem werden, was er später mal sein soll. Wem diese spezielle Art von Regisseur Quentin Tarantino nicht bekannt ist, dem wird der Film womöglich sauer aufstoßen, denn der bizarre Kunststil kann durchaus dem ein oder anderen missfallen.

Once Upon a Time in Hollywood ist eine Hommage an alte Tage – welches durch etliche Anekdoten von früher seine Eigenheit erlangt. Diese zu erkennen belustigt die Handlung umso mehr. Künstlerisch gesehen erhalten wir mit Once Upon a Time in Hollywood ein Werk, welches unter Kritikern mehr als nur kritisiert wird – ein Werk welches unsere Zellen zum arbeiten bringt und dem Einheitsbrei dadurch einen gewaltigen Schlag ins Gesicht verpasst.


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https://www.slashfilm.com/once-upon-a-time-in-hollywood-set-pics/

Fazit

Der Film beginnt stimmig, wird jedoch unnötig in die Länge gezogen, was den mittleren Filmabschnitt verzichtbar macht. Viele Szenen hätten womöglich auch weggelassen werden können – ohne der Handlung dadurch zu schaden. Jedoch wollen und können wir nicht zu viel kritisieren, denn das Finale ist das große Highlight der Erzählung. Auch wenn der Film sich etwas in die Länge zieht und man kontinuierlich nach dem roten Faden sucht, stellt man auch fest, dass der Film keinesfalls langatmig ist.

Bei ca. 3 Stunden fesselt er uns dessen ungeachtet und weist gerade durch seinen Tarantino-Stilmix in der Filmbranche mehr als herauszustechen. Bei dem gewöhnlichen Standard welcher sich in der Filmszene rumtreibt, wirkt Once Upon a Time Hollywood wie eine ungewöhnlich erfrischende Inszenierung von fiktiven und realitätsnahen Geschehnissen und bringt somit endlich wieder etwas unbenutztes auf die Kinoleinwand.


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©Sony Pictures

Trailer

Der offizielle Trailer zu „Once Upon a time…in Hollywood“


   Weitere Wertungen


Jayes meint →   Ganz gut


 

Riverdale (2017 – …)


Genre: Mystery, Coming of Age, Drama


Wertungen der derofa.de Autoren:


Lissa:   

„Action, Teenie-Romanze und Drama. Riverdale ist eine Teenie-Serie die auf den Archie-Comics basiert. Ich fand die Serie eher durchschnittlich. Rotschopf Archie konnte mich leider nicht überzeugen.“   (04.01.2019)


Beschreibung

„Riverdale“ ist eine US-amerikanische Serie die seit 2017 auf dem Sender The CW ausgestrahlt wird.

Sie handelt über die Charaktere des Archie Comics und um ein kleines Städtchen Namens Riverdale, in denen es zu ungeklärten Morden und mysteriösen Ereignisse kommt.
Archie Andrews (Keneti James „K. J.“ Fitzgerald Apa) spielt die Hauptrolle in dieser Teenie-Drama-Serie.

Seit dem 12. Oktober 2017 wird die Serie auf Netflix ausgestrahlt und beeinhaltet bisher 3 Staffeln.
Die weitere Produktion der Serie wurde bis auf weiteres nach dem Tod von Luke Perry im März 2019 eingestellt.


Bilder






© The CW

Bubble Boy (2001)


„Bubble Boy“ ist eine viel kritisiere Komödie mit Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle. Mehr dazu im Review von Lissa.


Genre: Komödie

Autor: Lissa

Verfasst am: 24.04.2016

Wertung:  


Ein Jake und sein Plastik

Jimmy Livingston (Jake Gyllenhaal) ist 17 Jahre alt und leidet unter einer Immunkrankheit, die sein ganzes Leben einschränkt.
Er lebt in einem Raum und ist umgeben von einer sterilen Plastikhülle, in der er Tag ein Tag aus leben muss.

Durch die Bekanntschaft mit der jungen Chloe, entschließt er sich sein Leben zu ändern und eine Möglichkeit zu finden, die Welt draußen zu entdecken.

Als er erfährt, dass das Mädchen, seine Kindheitsliebe, heiraten will, drängt es ihn mit aller Macht aus seinem Gefängnis heraus. Das dies nicht so einfach ist und für Komplikationen sorgt, kann sich der Zuschauer denken.

Der Film wurde von Disney finanziert und bekam bei Veröffentlichung Unmengen von negativer Kritik, da der Film das Thema dieses Immundefekts mit zu viel Humor aufnahm.

Die Geschichte vom Jungen in der Blase basiert auf einer wahren Begebenheit.
In der Tat gab es einen Jungen mit solch einer Krankheit, sein Name war David Vetter und er hatte von Geburt an, mit dieser Immunkrankheit zu kämpfen.



Sentimentale Komödie

Kultfilm? Für mich eher nicht.
Dennoch bietet der Film einen Jake Gyllenhaal
 („Brokeback Mountain“) wie man ihn sonst nicht kennt.
Lustige Trashkomödie, die man nicht sehr ernst nehmen sollte.


 

Raum (2015)


„Betrüblich und einfach“ war das Drama „Raum“ für unsere Autorin Lissa. Was sie sonst noch aus ihrer Reise durch „den Raum“ mitgenommen hat, erfahrt ihr im folgenden Review.


Genre: Drama

Autor: Lissa

Verfasst am: 17.05.2018

Wertung:  


Dramatische Geschichte

Auf der Suche nach einem neuen Abendfilm, wurde ich auf „Raum“ aufmerksam.

Ich hatte bereits davon gehört, doch richtiges Interesse hatte ich bisher nie mir den Film anzusehen… bis heute.

So simpel der Titel auch klingt, so betrüblich und einfach ist auch diese dramatische Geschichte.

Der Film zeigt, dass man auch durch wenig Stilmittel, eine tiefe Atmosphäre erzeugen kann, die dem Zuschauer einen Eindruck der Gefühle vermittelt… der Gefühle des kleinen Jack und seiner Ma.



Die Fantasie eines Kindes

Ein kleiner Junge Namens Jack lebt mit seiner Mutter in einem 9m² großen Raum, mit einem einzigen Fenster, das „Oberlicht“.
Abgeschottet von der Welt, erzählt seine Mutter ihm, dass es außerhalb dieser Wände nichts mehr gibt, nichts außer Leere, nichts außer das Weltall.
Jack ahnt nicht das außerhalb von „Raum“ doch mehr zu sehen ist.

Da Jack nur seine Mutter hat, macht er sich eigene „Freunde“.
Daher ernannte Jack „Stuhl Nr.1“, „Stuhl Nr.2“, „Schrank“, „Waschbecken“, „Pflanze“ und „Oberlicht“ zu seinen Freunden.

An seinem 5. Geburtstag entscheidet sich seine Mutter ihm die Wahrheit über „Raum“ und die Welt draußen zu erzählen.
Sie erklärt ihm, dass es außerhalb von „Raum“, eine riesige Welt gibt, wo noch Menschen leben, wo es Tiere, die Natur und so viel mehr gibt.

Daraufhin schmiedet Sie einen Plan und bittet Jack, ihr dabei zu helfen, aus „Raum“ zu entkommen, damit der kleine Jack doch noch eine normale Kindheit erleben darf.

Der kleine Junge versteht nicht ganz was vor sich geht und will es nicht wahr haben. Nichtsdestotrotz erfüllt er seiner Mutter ihren Wunsch und so versuchen beide, einen Fluchtplan zu schmieden.



Eine hervorragende Buchverfilmung

“Raum” basiert auf dem gleichnamige Roman von Emma Donoghue. Für ihr preisgekröntes Buch, ließ sich die kanadische Schriftstellerin von dem Aufsehen erregenden Fall der Elizabeth Fritzl inspirieren, die von ihrem Vater 24 Jahre lang in einem Keller eingesperrt und misshandelt wurde.

Sehr düster zeigen uns die Bilder, wie farblos und still es in diesem Raum zu geht.
Erst nach der zweiten Hälfte des Films, entwickelt die Geschichte eine andere Tiefe.

Die schauspielerische Leistung von Brie Larson (Ma) ist überzeugend auf allen Ebenen. Auch die Rolle von Jack, die von Jacob Tremblay gespielt wurde, überzeugt sehr.
Ein gutes Beispiel hierfür ist:
Obwohl dieser Ram nur 9m² groß ist, bringt der Film den Zuschauer durch Jacks Fantasie dazu zu denken, das Raum unendlich groß sei, da die Handlung größtenteils aus der Sicht von Jack erzählt wird.

Fazit

Die Geschichte wirkt für mich sehr eintönig, da es sich den ganzen Film nur um Jack und seine Ma dreht und das zieht den Film unnötig in die Länge und bringt keine unerwarteten Wendungen mit sich, sodass der Zuschauer nur noch ein Happy End herbei sehnt.

Doch was hätte man anders machen können?

Die Antwort ist: NICHTS!
Denn so trostlos und bedrückt die Geschichte erzählt wurde, so traurig war die wahre Geschichte auch und das bringt der Film gut rüber.


 

Battle Royale (2000)


Filmempfehlung vom Comicbuchverkäufer des Vertrauens. Was „Battle Royale“ für unseren Autor Steevo letztendlich hergegeben hat, erfahrt ihr im Review zur japanischen Action-Produktion.


Genre: Action, Drama, Utopie & Dystopie

Autor: Steevo

Verfasst: 17.05.2018

Wertung:  


Vorher hatte ich leider nie von dem Film gehört, bis mich ein Comic/Manga Verkäufer darauf aufmerksam gemacht hat.

In dem Film geht es um eine Schulklasse die auf einer Insel ausgesetzt wird. Die Schüler haben 3 Tage Zeit, sich gegenseitig umzubringen. Der letzte gewinnt und ist frei.
Kommt euch das bekannt vor?

Hört sich fast so an wie „Die Tribute von Panem“-Reihe oder die derzeit beliebten Shooter, „Playerunknown‘s Battlegrounds“ oder „Fortnite Battle Royale“.
Es ist genau das gleiche Prinzip nur dass das der Anfang war, auf dem die heutigen Filme bzw. Spiele basieren.

Mit einem der berühmtesten Japaner Takeshi Kitano bekannt aus Takeshis Castle, hat der Film den Grundstein gelegt, für einige Filme/Spiele der Nachwelt.

Da ich den Film leider erst 18 Jahre nach dem erscheinen geguckt habe konnte ich ihn natürlich nicht gleich bewerten wie „Die Tribute von Panem“.
Man merkt das die Effekte aus älterer Zeit stammen.
Was mich persönlich etwas gestört hat, waren die typisch japanischen Splattereffekte, davon bin ich kein großer Fan. Aber der Rest vom Film war ziemlich gut.



Sehenswert oder nicht?

Hätte ich den Film damals gesehen, hätte ich ihn wahrscheinlich besser bewertet, da er für diese Zeit ein Kracher war.

Aber nichtsdestotrotz kann man ihn heute immer noch anschauen.
Also wer Lust hat zu wissen, wie die ganzen Ideen der letzten Jahre zustande kamen, ist der Film eine klare Empfehlung.


 

Der Medicus (2013)

  • 6.7/10
    derofa Durchschnittswertung - 6.7/10
6.7/10

Sehenswert

Ob die Buchverfilmung von Regisseur Philipp Stölzl unsere Autoren Lissa und Jayes überzeugen kann, erfahrt ihr in den folgenden Reviews zu Der Medicus.


Genre:   Abenteuer, Drama, Historie


  Reviews von Lissa und Jayes


Lissa:  

Verfasst am: 13.05.2018



Jayes:  

Verfasst am: 13.05.2018



 

42 – Die wahre Geschichte einer Sportlegende (2013)


Ist „42 – Die wahre Geschichte einer Sportlegende“ nur für Baseball-Fans oder doch für Jedermann geeignet?
Mehr dazu im Review von Lissa.


Genre: Sport, Drama, Biografie

Autor: Lissa

Verfasst am: 03.05.2016

Wertung:  


Dramatisch und spannend

„42“ die Zahl die jedem nach diesem Film im Gedächtnis bleiben wird.

Ein Film über Rassismus, Sport und Ehrgeiz.

Man muss kein Baseball-Fan sein um sich diesen Film anzusehen.


 

Margos Spuren (2015)


Romanverfilmung at its best oder doch nur Durchschnitt? Mehr dazu im Review von Lissa.


Genre: Drama, Komödie

Autor: Lissa

Verfasst am: 17.04.2016

Wertung:  


Keine außergewöhnliche Romanverfilmung

Nach John Greens „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ kommt nun die neue Romanverfilmung.

Zum Film selbst: Fängt ganz gut an und lässt ab der Mitte hin dann doch etwas nach. Die Suche nach Margo konnte mich nicht ganz so Überzeugen.

Für mich eher die etwas schwächere Romanverfilmung von John Green.


 

Hart of Dixie (2011 – 2015)


Was derofa.de Autorin Lissa über die Dramaserie „Hart of Dixie“ denkt, erfahrt ihr hier.


Genre: Drama, Arzt

Autor: Lissa

Verfasst am: 18.04.2016

Wertung:  


New Yorkerin Zoe Hart zieht aus der Großstadt in eine Kleinprovinz und verliebt sich in den Herzensbrecher der Kleinstadt.

Sehr klischeehafte Geschichte die man sich trotzdem ohne zögern anschauen kann.



Charmant und herzzerreißend

Das Finale der Serie ist ein guter Abschluss dieser romantischen, humorvollen Geschichte.