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Clickbait (2021)

  • 7/10
    derofa Durchschnittswertung - 7/10
7/10

Sehenswert

„Clickbait“ ist eine Netflix-Serie aus dem Jahre 2021, die mit der koreanischen Serie „Squid Game“ zu den Top Serien in diesem Jahr zählen soll.

Als Mini-Serie ausgelegt, beinhaltet die Serie 8 Episoden voll gepackt mit Thriller-Elementen vom feinsten. Die Serie setzt sich auseinander mit den Problemen der sozialen Medien.

Wir zeigen Euch in unserer Kritik, was wir vom Netflix-Hype „Clickbait“ halten.

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Genre: Thriller, Drama

Originaltitel: Clickbait

Produktionsland: Australien, USA

Produktionsfirma: Netflix | Matchbox Pictures | Tony Ayres Productions |  Heydey Television | NBC Universal

Regie: Brad Anderson

Drehbuch: Christian White

Produktion: Tony Ayres | Christian White

Musik: Cornel Wilczek

Staffeln: Staffel 01 (8 Episoden) (2021), Staffel 02 in Planung[1]

Länge: ca. 42-52 Minuten je Episode

Altersfreigabe: 12 (lt. Netflix) (Stand: 26.11.2021)

Wertung:   

Autor: Melissa

Verfasst am: 26.11.2021

Lesezeit: ca. 4 Minuten (Direkt zum Fazit)

Wenn der „Webköder“ ausgeworfen wird

Die Serie „Clickbait“ möchte uns zeigen, welche Kritik wir an uns selbst haben sollten und lockt uns schon allein mit dem Titel an, einen Blick in die neue Netflix-Produktion aus dem Jahr 2021 zu werfen.

Doch um was geht es in der Thriller-Serie „Clickbait“?

Die Handlung dreht sich um Nick Brewer (Adrian Grenier), einem Familienvater, Ehemann und Bruder der eines Tages spurlos verschwindet und in einem Online-Video in den Sozialen Medien zu sehen ist.

Das Video zeigt Nick, hilflos, alleine, mit einem Plakat in den Händen auf dem steht, dass wenn dieses Video 5 Millionen Aufrufe erhält, Nick sterben wird. Wer steckt hinter der Entführung von Nick? Und was wird passieren wenn die Zuschauer sein Video wirklich 5 Millionen mal aufgerufen haben? Und warum wurde genau Nick das Opfer dieses Verbrechens? Seine Familie versucht dem Entführer auf die Spur zu kommen um Nicks Leben zu retten.


Nick Brewer hat nur wenig Zeit um zu überleben

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©Netflix

Kontrovers oder gerechtfertigt?

Der Produzent „Tony Ayres“ möchte uns schon in der ersten Episode auf die Probe stellen und uns zeigen, welche kritische Meinung wir über Soziale Medien haben müssen. Die Handlung signalisiert uns fortlaufend, wie sehr wir die Gesellschaft mit ihren Aktionen in den Sozialen Medien kritisieren sollten.

Die Handlung wechselt abwechselnd zwischen schockierenden Momenten und einem „OMG-Effekt“ und kritisiert das sofort Sekunden später –  denn im nächsten Moment, zeigt die Geschichte uns wieder, dass das Verhalten durch das Internet nicht negativ zu bewerten ist. Somit lobt Ayres sozusagen das, was er wenige Momente zuvor kritisiert hat und setzt uns dadurch immer mal wieder einen Spiegel vor.

Das klingt alles etwas konfus, wir erklären es euch in einem Beispiel (spoilerfrei): Während Nick in diesem Internet-Video mit blutigem Gesicht gezeigt wird und wir kontinunierlich zuschauen können, wie die Aufrufzahl dieses Videos konstant ansteigt,  möchte uns die Serie dramatisch zeigen, was vor allem das Internet in der heutigen Zeit bewirken kann. In der Zwischenzeit versucht seine Familie herauszufinden, wer hinter der ganzen Sache steckt und wie bewirken sie das? – Ganz klar, u.a. durch die Hilfe der Sozialen Medien.

Ist diese Darstellung in der Serie nun kontrovers zu diskutieren oder durchaus gerechtfertig anzusehen? Was denkt ihr?


Nicks Schwester Pia Brewer (Zoe Kazan) versucht zusammen mit Nicks Ehefrau Sophie Brewer (Betty Gabriel) Informationen für Nicks Verschwinden zu sammeln.

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©Netflix

Das große Finale

Während wir als Zuschauer mitfiebern und den Horror der Brewers verfolgen, hält uns die Serie mit ihrer Handlung fast immer am Haken. Mit ihren nur insgesamt acht Epsioden besitzt die Story der Brewers viele Nebengeschichten. Es gibt sehr viele Verknüpfungen zu Nick, sprich wir lernen immer mal wieder neue Gesichter kennen, die mit dem Verschwinden von Nick Brewer zu tun haben sollen. Das macht die Handlung sehr abwechslungsreich.

Während wir uns dem Finale nähern, versucht „Clickbait“ uns schon zu verraten wie das auszusehen mag. Als Zuschauer soll man denken, allwissend zu sein – und doch stehen wir am Ende  geschockt und verwirrt da.

Das Finale von „Clickbait“ wurde in den Sozialen Medien sehr heiß disukutiert, während einige das Ende grandios fanden, zeigen andere Kommentare der Zuschauer genau das Gegenteil. Die Meinungen spalten sich. [2]

Wir können Euch nicht mehr dazu erzählen, auf jeden Fall beinhaltet „Clickbait“ mit ihren wenigen Episoden bis hin zum Finale eine achterbahnfahrt der Emotionen. Wir waren schon lange bei keiner Serie so schockiert vom Ende wie hier – denn immer wieder kommt es zu neuen Twists und das lässt uns als Zuschauer fassungslos zurück. Die unvorhersehbare Handlung hat uns sehr gut gefallen, jedoch sind wir vom Finale allgemein nicht sehr überzeugt. Zeigt uns die Serie doch acht Episoden lang immer wieder die Realität im Jahre 2021, versinkt der Realismus am Ende etwas im Boden.


Detektiv Zach De Luca (Steve Mouzakis) arbeitet Tag und Nacht an Nick Brewers Fall

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©Netflix

Fazit – düsterer Internet-Thriller

Bei viel Lob mussten wir auch etwas Kritik hinterlassen. Wir können Euch die neue Serie aus dem Hause Netflix dennoch wärmstens zum „Binge-Watching“ empfehlen.

Zur schauspielerischen Leistung haben wir bisher nichts erzählt, können hier jedoch kurz anmerken, dass diese hervorragend ist. Adrian Grenier, der vor allem aus der Serie „Entourage“ bekannt ist, spielt seinen Charakter als liebevoller Ehemann und Vater überzeugend gut und auch der Rest des Casts wirkt grandios in ihrer Rolle.

Falls wir euer Interesse wecken konnten oder euch sogar hiermit einen „Webköder“ auswerfen konnten, hoffen wir das ihr angebissen habt. „Clickbait“ gehört 2021 nicht zu den besten Serien des Jahres, kann jedoch v.a. durch die Darstellung der Thematik des 21.Jahrhunderts, in der Top-Liga der TV-Shows mit spielen.


Sophie und Nick Brewer als glückliches Ehepaar

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©Netflix

Trailer


Was haltet Ihr von der Serie? Teilt eure Gedanken zu „Clickbait“ mit uns in der Kommentarsektion! Wir würden uns freuen.


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©Netflix

Fear Street Trilogie (2021)

  • 7/10
    derofa Durchschnittswertung - 7/10
7/10

Sehenswert

Die Filmtrilogie „Fear Street“ basiert auf den gleichnamigen Jugendbüchern von R.L.Stine und erzählt eine Teenie-Horrorgeschichte.

Was es mit den Filmen auf sich hat, erzählen wir euch in unseren Kritiken auf derofa.de.

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Genre: Horror

Originaltitel: Fear Street Part One | Fear Street Part Two | Fear Street Part Three

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: 20th Century Fox, Chernin Entertainment

Regie: Leigh Janiak

Produktion: Peter Chernin, Jenno Topping, David Ready

Musik: Marcus Trumpp, Marco Beltrami (Part One), Brandon Roberts (u.a. Part Two), Anna Dubruch (u.a. Part Three)

Länge: Part One: 107 Minuten |Part Two: 110 Minuten | Part Three: 114 Minuten

Altersfreigabe: FSK 18

Kinostart: keiner

Universum: Fear Street

Die Filmtrilogie

Bald steht uns erneut die gruseligste Zeit des Jahres bevor – Halloween! Passend dazu möchten wir euch zugleich drei neue Horrorfilme vorstellen und euch schon jetzt etwas Halloween-Flair zu kommen lassen.

Zunächst jedoch, möchten wir euch einige Hintergrundinformationen zu der Trilogie erzählen.

Am 2.Juli 2021 veröffentlichte die Streaming-Plattform Netflix die erste Geschichte „Fear Street – Teil 1: 1994“ einer  Gruselromanverfilmung. In wöchentlichen Abständen brachte Netflix seine Nachfolger „Fear Street – Teil 2: 1978“ und „Fear Street – Teil 3: 1666“ auf ihren Streaming-Dienst heraus.

Die Geschichten der Filme basieren auf den Horrorromanen des Autors  R.L. Stine. Vielleicht kommt euch der Name des Autors etwas bekannt? Habt ihr früher mal Horrorromane gelesen? – denn R.L. Stine ist der Autor der bekannten Kindergruselromane  „Gänsehaut“ aus dem Jahre 1992. Schon damals verfasste Stine insgesamt 100 Romane dieser Reihe. Bei „Fear Street“ wurden immerhin bisher 51 Bücher zu Blatt gebracht.[1]

Die Regisseurin Leigh Janiak erklärte in einem Interview, sie versuche mittels dieser Gruselgeschichten ein „MCU des Horrors“ aufzubauen.[2]


Kritik „Fear Street – Teil 1: 1994“ (2021)


Wertung:   

Autor: Melissa

Verfasst am: 13.10.2021


Kleinstadt-Rivalitäten und gespenstische Ereignisse

Es versetzt uns in das Jahr 1994 in eine Kleinstadt der USA namens Shadyside. Seit Jahrzehnten kommt es zu unerklärlichen Mordfällen in Shadyside, in dem selbst die Polizei ratlos ist.

Immer wieder kommt es zu einer weiteren Mordserie. Die Stadt wird für ihre hohe Verbrecherkriminalität nicht sehr hoch angesehen, im Vergleich zu der Nachbarstadt Sunnyvale. Dort leben die Menschen in Frieden und Reichtum, denn in Sunnyvale haben die Bürger einen hohen Lebensstandart. Es kommt häufig zu Auseinandersetzungen zwischen Shadyside- und Sunnyvale-Bewohnern.

Die Story hinter „Fear Street“ startet spannend und die Hauptprotagonisten werden uns direkt vorgestellt. Zum einen gibt es Deena (Kiana Madeira) die aus Shadyside kommt und auf der anderen Seite der Wohlhabenden ihre Ex-Freundin Sam (Olivia Scott-Welch). Die zwei jungen Frauen haben eine Vergangenheit zusammen, jedoch versucht Sam diese strickt vor der Öffentlichkeit zu verbergen.

Während wir den Liebeschaos der beiden verfolgen kommt es bereits zum ersten (weiteren) Mord in einem Einkaufszentrum. Unerklärliche Ereignisse tun sich daraufhin auf und die beiden verliebten und ihre Freunde versuchen nun alles, um dem Schrecken in Shadyside ein Ende zu setzen. Wir möchten euch nicht zu viel vorweg nehmen und lassen euch jetzt im dunkeln stehen.


Der maskierte Killer von Shadyside.

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©Netflix

Rasanter Handlungsstrang mit überzeugenden Darstellern

Ab der ersten Minute zieht uns die Geschichte in ihren Bann. Es werden uns häppchenweise mehr Informationen zugeworfen und wir fühlen uns wie erstarrt, denn die schaurigen Gestalten haben es in sich.

Zugegeben, die Handlung ist recht plump und einfach gestrickt. Jedoch bietet sie im Verlauf durchaus unerwartete Twists und einen Hauch von „Erfrischung“ nach dem wir uns in Horrorfilmen immer sehr sehnen. Vieles haben wir schon gesehen und Horrorveteranen erkennen die Gruselmomente bevor sie erscheinen. „Fear Street – Teil 1“ gibt uns dann doch etwas mehr Gruselflair und das nicht ohne. Die Schockmomente und das Aufeinandertreffen mit dem Killer sind brutal und erbarmungslos. Keines der Opfer wird verschont. „Fear Street“ präsentiert sich somit nicht als Jugendhorrorfilm sondern will ganz vorne bei den Großen mitspielen. Dies ist umso faszinierender, da die Handlung eigentlich für Jugendliche geschrieben wurde, jedoch die Verfilmung eher weniger für das junge Publikum gemacht ist.

Schauspielerisch zeigt uns der Horrorfilm durchaus eine gute Leistung. Die jungen Darsteller machen ihre Arbeit ausgezeichnet und überzeugend.

Mit dem ersten Start in die schaurige Handlung macht „Fear Street – Teil 1: 1994“ alles richtig.


Gemeinsamen machen sich die Freunde auf den Weg in den Wald von Shadyside und entdecken dort einen erschreckenden Fund.

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©Netflix

Fazit – Endlich wieder was zum gruseln

Wir wollen nicht lange um den heißen Brei reden und kommen direkt zum Punkt. Der erste Teil der Trilogie hat uns mit seiner gruseligen Atmosphäre, seinen diversen Horrorklischees, den authentischen Darstellern und den abscheulichen Wesen eine spannungsgeladene Fahrt durch all unsere Ängste gezeigt.

Auch wenn die Handlung auf uns manchmal etwas derb wirkt und wir es hier mit einem Teenie-Horrorfilm zu tun haben, kann „Fear Street“ durchaus im See der Horrorkünste schwimmen. Die Story erinnert uns immer mal wieder an Filme wie „Scream“ (1996) oder an „Freitag der 13.“ (1980) mit unserem maskieren Jason. „Fear Street“ ist schon fast eine Hommage an alte Horrorklassiker, weshalb es jeden Horrorliebhaber beim anschauen auch mal warm uns Herz werden kann.

Man sollte den Film auf gar keinen Fall unterschätzen, auch wenn die Story aus einem Jugendroman stammt. R.L. Stines hat schon damals spannende und furchteinflößende Geschichten geschrieben die unter die Haut gingen. Das Horrorfanherz kann auch hier nicht viel meckern und kommt mit der Handlung und Co. durchaus auf seine Kosten.

Ob uns die Nachfolger genauso gut gefallen haben, zeigen wir euch in unseren weiteren Kritiken. Viel Spaß beim gruseln!


Auf der Flucht vor dem Serienkiller.

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©Netflix

Offizieller US-Trailer zu „Fear Street – Teil 1: 1994“

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©Netflix

Riverdale (2017 – …)


Genre: Mystery, Coming of Age, Drama


Wertungen der derofa.de Autoren:


Lissa:   

„Action, Teenie-Romanze und Drama. Riverdale ist eine Teenie-Serie die auf den Archie-Comics basiert. Ich fand die Serie eher durchschnittlich. Rotschopf Archie konnte mich leider nicht überzeugen.“   (04.01.2019)


Beschreibung

„Riverdale“ ist eine US-amerikanische Serie die seit 2017 auf dem Sender The CW ausgestrahlt wird.

Sie handelt über die Charaktere des Archie Comics und um ein kleines Städtchen Namens Riverdale, in denen es zu ungeklärten Morden und mysteriösen Ereignisse kommt.
Archie Andrews (Keneti James „K. J.“ Fitzgerald Apa) spielt die Hauptrolle in dieser Teenie-Drama-Serie.

Seit dem 12. Oktober 2017 wird die Serie auf Netflix ausgestrahlt und beeinhaltet bisher 3 Staffeln.
Die weitere Produktion der Serie wurde bis auf weiteres nach dem Tod von Luke Perry im März 2019 eingestellt.


Bilder






© The CW

Sick Note (2017 – …)


Genre: Sitcom


Wertungen der derofa.de Autoren:


Lissa:   

„Ron, Hermine und Harry?
Nein, hier geht es nicht um die Zauberschüler von Hogwarts. Zwar spielt Ron alias Rupert Grint wie wir ihn kennen, die Hauptrolle in dieser neuen Netflix Serie, jedoch sollte man hier lieber etwas anderes erwarten.
Die Serie wirft nur so mit britischem Humor um sich und ist nicht für jedermann geeignet. Für mich war sie eine unterhaltsame Serie für zwischendurch.
Eine lustige Komödie mit schwarzem Humor und einem so noch nie gesehenen Rupert Grint.“   (02.01.2019)


Beschreibung

„Sick Note“ ist eine britische Comedy-Serie mit Rupert Grint (Harry Potter) in der Hauptrolle.

Daniel Glass alias Rupert Grint kann eines sehr gut – lügen. Ein skurriler Arzt hat ihm eine Krankheit diagnostiziert, welche sein ganzes Leben verändert. Dies ist der Beginn einer Geschichte mit viel Chaos.

Die britische Serie wurde am 7. November 2017 bei Sky One erstausgestrahlt. Bereits vor offiziellem Start wurde sie im April 2017, um eine zweite Staffel verlängert.


Bilder




©Sky

Amanda Knox (2016)

  • 8/10
    derofa Durchschnittswertung - 8/10
8/10

Ausgezeichnet

In der Netflix-Doku Amanda Knox begibt sich unsere Autorin Lissa auf die Suche nach der „Wahrheit, die vielleicht doch keine ist“.

Genre: Dokumentation

Autor: Lissa

Verfasst am : 27.06.2018
Wertung:   


Schuld oder Unschuld?

Um diese Frage dreht sich der Dokumentarfilm über den bekannten Mordfall um Amanda Knox aus dem Jahre 2007.
Netflix durfte wieder mal mit der Verfilmung eines realen Kriminalfalls für Gesprächsstoff sorgen.

Lohnt es sich diese Dokumentation über den mysteriösen Mordfall an der britischen Studentin anzusehen?
Wir sagen ohne zu zögern JA, und erklären euch in unserem Review wieso.



Der Mordfall

Ein tragischer Mordfall ereignete sich im italienischen Perugia.
Am 1. November 2007 kam die britische Studentin Meredith Kercher ums leben.
Sie wurde ermordet. Doch wer hat diese Tat begangen?

Zu dieser Zeit war sie mit Amanda Knox und ihrem Freund Raffaele Sollecito befreundet. Amanda und Meredith waren beide Austauschstudentinnen in Italien und lernten sich in der kleinen Stadt Perugia kennen.

Amanda und Raffaele wurden nach dem Mord beide des Mordes an Meredith Kercher angeklagt.
Der Fall wurde über mehrere Jahre behandelt.
Waren Amanda und ihr Freund Raffaele schuldig?
Die Doku verrät einiges und auch gar nichts.
Fragen werden gestellt, doch nicht alle werden beantwortet.

Gleich zu Beginn des Filmes wird erklärt, dass es sich um einen Mordfall handelt, dass jemand ums Leben kam. Man verrät jedoch nur stückchenweise um WEN es sich handelt und WAS passiert ist.
Das hält die Spannungskurve hoch. Keinen Moment fühlten wir uns gelangweilt.
Wir haben bereits einige Netflix Dokumentationen gesehen wie u.a. The Confession Tapes oder Making a Murder. Für uns verwendet Amanda Knox jedoch ein anderes Stilmittel.

Die Geschichte wird unterschiedlich erzählt, als bei den oben genannten Dokumentationen.
Denn von Anfang an hören wir der Geschichte von Amanda persönlich zu, wir hören Amanda Knox zu!
Der ganze Film ist darauf aufgebaut, dass Amanda uns ihre Version der Geschichte erzählt.

Ob nun wahr oder nicht, das spielt keine Rolle.
Der Zuschauer wird gefesselt sein und zugleich geschockt, durch die Geschichte die ihn erwartet.



„Entweder bin ich ein Psychopath im Schafspelz oder ich bin du“

Auch in dieser Doku hat die Justiz wieder ihre Finger im Spiel.
Sie wird durch die Medien geleitet und führt zu falschen Informationen und eventuell zu ungerechten Verurteilungen.
Es ist doch erstaunlich was eine falsche Information einem Menschen antun kann.

Die Macher der Dokumentation haben jahrelang recherchiert und zeigen uns ihre Interviews oder auch die Beweismittel der italienischen Polizei. Die Aufnahmen schildern uns auch, dass
die Spurensicherung im Chaos verfällt. Das unsauber gearbeitet wurde.
Videoaufnahmen können dies beweisen. Sie zeigen uns wie Polizisten ohne Schutzanzüge ins Haus gehen und sich nicht an Vorschriften halten.
Kann dies ein Beweis für die Unschuld von Amanda sein?

Oder zeigt das nur, dass die Justiz in Italien durch unsauberes arbeiten einen Tatort so verunreinigt, dass Beweismittel nicht mehr zulässig sind? Polizisten verhörten Verdächtige ohne die Einhaltung Ihrer Mindestrechte. Sie durften sich keine Verteidiger nehmen.

Was für Folgen für Amanda und Raffaele daraus enstanden sind, erfahrt ihr in der schockierenden Netflix-Doku.
Denn eben das macht sie so besonders, weil der Zuschauer so miträtseln und mitfiebern kann, wer der Mörder ist.



Die Wahrheit, die vielleicht doch keine ist

Ganz klar vergeben wir dieser Dokumentation eine 8/10.
Der Film zeigt eine andere Geschichte, er nutzt andere Stilmittel, die verwendet wurden um einen Dokumentarfilm zu drehen und er zeigt uns, wie gut Netflix wieder mal mit Dokus umgehen kann.

Herausragend und schockierend zugleich. Es geht um die Wahrheit, die vielleicht doch keine ist?


 

The Confession Tapes (2017)

  • 8/10
    derofa Durchschnittswertung - 8/10
8/10

Ausgezeichnet

Pickt sich die US-Justiz ihre Mörder nach belieben selbst heraus?
In der 7-teiligen Netflix Doku-Serie The Confession Tapes, gehen die Produzenten wahren Fällen auf den Grund.

Genre: Dokumentation

Autor: Lissa

Verfasst am: 09.06.2018

Wertung: 


Crime-Doku nach feinster Art

Wieder eine Netflix Krimi-Dokuserie die sich um wahre Mordfälle (Making a Murderer, Evil Genius, Amanda Knox), sowie das US-Justizsystem dreht.
Ich war auf der Suche nach einer Dokumentation die an „Making a Murderer“ heran kommt. So bin ich auf „The Confession Tapes“ gekommen.

Diese Doku zeigt, wie sich das Rechtssystem in den USA, mit allen Mitteln ihre Mörder selbst aussucht und sie zu Angeklagten macht.
Ob durch erzwungene Geständnisse oder falsche Aussagen, die Justiz findet ihren Weg.
Die Art und Weise, wie die Angeklagten hier förmlich zu ihren Geständnissen getrieben werden, wirft ein erschütterndes Licht auf offenbar gängige Methoden der US-Justiz.

Jede der 7 Folgen erzählt eine andere Geschichte und schockt den Zuschauer aufs härteste. Dem Zuschauer werden original Videoaufnahmen der Verhöre gezeigt. Diese sind düster und fesselnd zugleich.



Fesselnde und spannende Geschichten

Diese Doku kann ich jedem empfehlen, der Interesse an Kriminalfällen hat, die auf wahren Begebenheiten basieren.

Wie auch in der Dokumentation „Amanda Knox“ oder „Making a Murderer“ gibt es hier keine definitiven Antworten, ob der Angeklagte wirklich schuldig oder unschuldig ist. In keiner Folge werden wir aufgeklärt.
Der Zuschauer soll sich hier selbst ein Bild von Schuld und Unschuld machen.

Fazit

Von mir erhält diese Dokuserie ihre 8/10 verdienten Punkte. Alles was ich zu Beginn an von der Dokuserie erwartet hatte, wurde mir geboten und so wurde ich nicht enttäuscht.


Tote Mädchen lügen nicht (2017 – …)


  • 7.5/10
    derofa Durchschnittswertung - 7.5/10
7.5/10

Sehenswert

„Tote Mädchen lügen nicht“ ist eine Serie die auf dem gleichnamigen Roman von Jay Asher basiert.

Im Jahre 2017 erschien die erste Staffel auf der Streaming-Plattform Netflix. Es folgten bisher zwei weitere Staffeln.

Was es mit „Tote Mädchen lügen nicht“ auf sich hat, erfahrt Ihr in unseren Reviews.

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Genre: Drama, Coming of Age

Originaltitel: 13 Reasons Why

Produktionsland: USA

Regie: Verschiedene Regisseure

Drehbuch: 
Verschiedene Autoren

Musik: Eskmo

Länge: ca. 49- 70 Minuten je Episode

Altersfreigabe: FSK 16

Beschreibung

Mit „Tote Mädchen lügen nicht“ haben wir eine etwas kontroverse Serie erhalten. Die Serie handelt vom Leben der Highschool-Schülerin Hannah Baker. „Tote Mädchen lügen nicht“ von Brian Yorkey basiert auf dem Roman von Jay Asher aus dem Jahre 2007 und behandelt Themen wie Mobbing, Suizid oder Vergewaltigung.[1]

Dadurch wurde die Serie in den Medien kritisch diskutiert.  Die Themen seien zu hart hervorgehoben und könnten womöglich Jugendlichen ein falsches Bild der Gesellschaft zeigen.[2] Die 13. Episode der ersten Staffel wurde nachträglich von Netflix auf Grund von drastischen Darstellungen geschnitten.[3]

Bisher gibt es drei Staffeln die derzeitig durch den Streaming-Dienst Netflix ausgestrahlt werden. Diese haben bestätigt, dass die Serie um eine vierte und somit letzte Staffel verlängert wurde.[4]


Review – Staffel 01 (2017)


Wertung:  

Autor: Lissa

Verfasst am: 02.05.2018


Eine ungewöhnliche Coming of Age Serie

In Tote Mädchen Lügen nicht (engl. Originaltitel „13 reasons why“), hatten Dylen Minnette sowie Katherine Langford ihren Durchbruch.
Der Schauspieler überzeugt durch sein Auftreten in der Rolle als Clay Jensen und die Schauspielerin in der Rolle der Hannah Baker.

Um was geht es aber? Es geht um Hannah Bakers Selbstmord. 13 Episoden, 13 Gründe wieso?

Nach ihrem Tod tauchen 13 Audiokassetten auf, die 13 Gründe erläutern sollen, wieso Hannah Baker Selbstmord begangen hat. Klingt erst mal fesselnd.
Der Zuschauer fragt sich in jeder Episode
„Was ist passiert?“ und „Wieso hat sie Selbstmord begangen?“

Dies behandelt jede einzelne Folge sehr gut, denn in jeder Episode wird die Geschichte eines anderen Charakter behandelt.
In jeder Episode erfahren wir als Zuschauer, WIR die so unwissend vom Geschehen sind, was passiert ist.


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©Netflix

Fazit

Von mir hat die Serie eine Wertung von 8/10 bekommen.
Sie ist fesselnd, bietet eine spannende Geschichte über ein schweres Thema und überzeugt mit guten Schauspielern.

Man kann sich auf die kommende 2. Staffel freuen, denn diese erscheint am 18.05.2018 auf Netflix.


Review – Staffel 02 (2018)


Wertung:   

Autor: Lissa

Verfasst am: 15.06.2018


Die Geschichte danach

Weiter geht die Geschichte um Hannah Baker und Co. Dieses mal handelt die Staffel von dem Gerichtsprozess.
Hannah wird dadurch in ein anderes Bild gerückt. Mir gefiel diese Entwicklung von Hannah nicht so, denn in der 1. Staffel hatte ihr Charakter eine andere Rolle, die mir persönlich sympathischer war.

Neben dem Thema des Suizids behandelt die 2. Staffel dieses mal auch andere Themen wie z.B. einen Amoklauf oder Drogenabhängigkeit und deren Folgen.
Netflix wurde erneut kritisiert, denn in den Medien gab es wieder sehr viele Diskussionen, was die neue Staffel und ihre Themen betrifft.

Die Schauspieler zeigten, wie auch in der Staffel zuvor, eine sehr gute Leistung, die mich als Zuschauer wieder sofort überzeugt hat.
Doch rein inhaltlich hatte mir diese Staffel einfach weniger gefallen als die Erste.


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©Netflix

Fazit – Keine Audiokassetten mehr

Für mich ist die 2. Staffel auf jeden Fall immer noch mindestens sehenswert .
Und jeder der Hannah Bakers Geschichte in der 1. Staffel mitverfolgt hat, der sollte sich die neue Staffel auch unbedingt ansehen.

Von mir erhält die neueste Staffel der kontroversen Netflix Produktion eine 7/10.

Interessant ist, dass gerade bestätigt wurde, dass es wieder eine Fortsetzung geben wird und das 2019 die 3. Staffel von „Tote Mädchen lügen nicht“ ausgestrahlt wird.
Auch hier kann man wieder gespannt sein, um was es in der Fortsetzung gehen wird.


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©Netflix

 

Open House (2018)


Gewöhnliche Netflix Produktion oder packender Horrorfilm? Wer wäre besser geeignet als unsere derofa.de Horrorexpertin Lissa, sich das „Open House“ genauer anzusehen.


Genre: Horror

Autor: Lissa

Verfasst am: 20.03.2018

Wertung:  


Dylan Minnette bekannt aus „Tote Mädchen lügen nicht“ zeigt sich hier von einer anderen Seite.
In der Rolle eines Teenagers zieht der Junge mit seiner Mutter in ein abgelegenes Haus, welches zum Verkauf offen steht (Open House).

Immer wieder wartete ich auf die gewissen Horror oder auch Thriller Momente, die mir zeigen das der Film spannend und fesselnd sein kann.
90 Minuten lang wurde ich enttäuscht.



0815 Netflix Produktion

Als das Finale über den TV lief, suchte ich immer noch vergeblich nach etwas das mir an diesem Film gefallen hat.

Von mir erhält der Film eine 4/10 für uninteressant, denn genau das war er für mich.