The Dark Pictures Anthology: Man of Medan (2019)

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    dero­fa Durch­schnitts­wer­tung - 6/10
6/10

Ganz gut

Mit “Man of Medan” lie­fert das bri­ti­sche Ent­wick­ler­stu­dio “Super­mas­si­ve Games” den ers­ten Teil der “The Dark Pic­tures Anthology”-Reihe ab.

Das Pro­jekt der “Until Dawn”-Macher soll ins­ge­samt aus gan­zen acht Spie­len bestehen, von denen zwei pro Jahr ver­öf­fent­licht wer­den sol­len.[1]

Laut den Ent­wick­lern wird die Samm­lung von Geschich­ten im Kern zwar das alt­be­kann­te Game­play beein­hal­ten, jedoch in Sto­ry und Unter­gen­re jedes mal etwas neu­es bie­ten.[2]

Wir haben uns den ers­ten inter­ak­ti­ven Hor­ror-Trip der Rei­he genau­er ange­schaut. Ob das Spiel uns das Gru­seln lehr­te, ver­ra­ten wir Euch im Test.

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Gen­re: Inter­ak­ti­ver Film, Suri­val Hor­ror, Action-Adven­ture

Ori­gi­nal­ti­tel: The Dark Pic­tures Antho­lo­gy: Man of Medan

Pro­duk­ti­ons­land: Ver­ei­nig­tes Königreich

Entwicklerstudio/Publisher: Super­mas­si­ve Games / Ban­dai Nam­co Entertainment

Musik: Jason Graves

Spiel­mo­dus: Ein­zel­spie­ler, Mehr­spie­ler: Lokal-Koop-Modus (“Film­abend”), Online-Koop-Modus (“Gemein­sa­me Story”)

Spiel­zeit: 4-5 Stun­den (ers­ter Durchlauf)

Platt­for­men: Play­Sta­ti­on 4, Xbox One, PC (Stand: 23.01.2020)

Alters­frei­ga­be: USK 18

Uni­ver­sum: The Dark Pic­tures Anthology

Nach­fol­ger: The Dark Pic­tures Antho­lo­gy: Litt­le Hope (2020)

Wer­tung:  

Test­platt­form: Play­Sta­ti­on 4 (Lokal-Koop-Modus)

Autor: Jan­nik

Ver­fasst am: 23.01.2020


Der geistige “Until Dawn” Nachfolger

Nach­dem das bri­ti­sche Ent­wick­ler­stu­dio “Super­mas­si­ve Games” mit “Until Dawn” (2015) ein her­aus­ra­gen­des Gru­sel­aben­teu­er ablie­fer­te, dür­fen sich alle Fans über Nach­schub freuen.

Mit “Man of Medan” bleibt das Stu­dio sei­ner Linie treu und ver­öf­fent­licht das nächs­te inter­ak­ti­ve Erleb­nis, wel­ches Euch aber­mals erschau­dern las­sen soll. Der gro­ße Unter­schied: “Man of Medan” hat eine weit­aus gerin­ge­re Spiel­zeit und ist Teil einer grö­ße­ren Geschich­ten­samm­lung, der “The Dark Pic­tures Antho­lo­gy”. Dafür han­delt es sich bei “Man of Medan” nicht um einen Voll­preis­ti­tel. Das Spiel schlägt mit etwa 30eu zu Buche.

Über gestü­ckel­te Video­spie­le im Epi­so­den­for­mat lässt sich sicher strei­ten. Da es sich bei der “The Dark Pictures”-Anthologie-Reihe jedoch um in sich geschlos­se­ne Geschich­ten han­delt, fin­den wir den Vor­stoß eigent­lich recht inter­es­sant. Zwei Spie­le sol­len pro Jahr fol­gen, alle aus unter­schied­li­chem Unter­gen­re und mit neu­er unab­hän­gi­ger Sto­ry. Gan­ze acht Spie­le sol­len es Ins­ge­samt wer­den, wie “Supermassive”-CEO Pete Samu­els ver­rät.[1]


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https://mein-mmo.de/man-of-medan-vergleich-until-dawn/

In Sachen Spiel­me­cha­ni­ken will sich das Stu­dio aller­dings treu blei­ben, so auch in “Man of Medan”. Die alt­be­kann­te Kom­bi­na­ti­on aus Quick-Time-Events, einer inter­ak­ti­ven, fil­misch insze­nier­ten Geschich­te und Sur­vi­val Hor­ror, fin­den wir auch im neu­es­ten Streich der Entwickler.

Die­se Leit­li­nie - also auf ein alt­be­währ­tes Sys­tem zu set­zen - ist zuge­ge­be­ner­ma­ßen recht Kon­ser­va­tiv. Doch wie es so schön heißt: “Never chan­ge a run­ning sys­tem”. Solan­ge die Umset­zun­gen und deren Geschich­ten über­zeu­gen, wol­len wir dem Kon­zept nicht im Wege ste­hen, son­dern freu­en uns sogar auf mehr Stoff von “Super­mas­si­ve Games”.


Alt­be­währ­te Spiel­me­cha­nik - hier in Form von Quick-Time-Events

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https://www.adventurecorner.de/reviews/9227/the-dark-pictures-anthology-man-of-medan-review

Verheisungsvoller Aufbruch – Wir stechen in See

Bereits unmit­tel­bar nach dem Beginn von “Man of Medan” füh­len wir uns sehr gut im Spiel­ge­sche­hen verankert.

Der Kura­tor (Pip Tor­rens) führt uns in die Geschich­te ein. Erin­ne­rung wer­den wach an Psych­ia­ter Dr. Hill (Peter Stor­ma­re), der uns im geis­ti­gen Vor­gän­ger “Until Dawn” (2015) begrüßte.

Wir haben die Auf­ga­be den Aus­gang einer Geschich­te maß­geb­lich mit­zu­be­stim­men, offen­bart uns der Kura­tor. Wer der fünf Prot­ago­nis­ten über­lebt oder stirbt, beein­flus­sen wir anhand unse­rer Ent­schei­dun­gen mit.


Der Kura­tor baut nicht nur Gru­sel­stim­mung auf, son­dern hält uns auch über unse­re Leis­tun­gen auf dem Laufenden

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https://www.shacknews.com/article/113647/man-of-medan-review-troubled-waters-ahead

Für eine Tauch-Expe­di­ti­on im Süd­pa­zi­fik tref­fen sich Alex (gespro­chen übri­gens von der dt. Stim­me von Nathan Dra­ke [Jens Wend­land]), sei­ne Freun­din Julia, sein Bru­der Brad sowie Juli­as Bru­der Con­rad, um gemein­sam in See zu ste­chen. Mit­hil­fe der Kapi­tä­nin der “Duke of Medan” namens Fliss, soll es schon bald ins küh­le Nass gehen.

Ziel ihres Tauch­gangs ist ein Flug­zeug­wrack aus dem zwei­ten Weltkrieg.

Nach­dem sich die fünf ein wenig mit­ein­an­der bekannt gemacht haben, bre­chen sie auch schon auf. Nach eini­ger Zeit und einer ver­häng­nis­vol­len Begeg­nung, nimmt die Düs­ter­heit über­hand und die Geschich­te der “Ourang Medan” offen­bart sich. Die­ses Schiff und sei­ne Geschich­te ist inspi­riert von einem wah­ren Ereig­nis in den 40er Jah­ren, wel­ches heut­zu­ta­ge als Legen­de gilt.


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©Super­mas­si­ve Games

Herkömmliche Horror-Elemente

Neben der Spiel­me­cha­ni­ken schei­nen sich die Ent­wick­ler das Kre­do des Alt­be­währ­ten wohl auch für die Hor­ror-Ele­men­te in “Man of Medan” zu Her­zen genom­men haben.

Die klas­si­schen Jumps­ca­res sind bei­spiels­wei­se bereits früh im Spiel fast nicht mehr an einer Ske­lett-Hand abzu­zäh­len. Im Ver­lau­fe des Spiels ent­wi­ckelt sich die­ses aus­ge­lutsch­te Hor­ror-Stil­ele­ment bei­na­he zum Leit­mo­tiv. Man weiß genau was folgt - den­noch erschreckt man sich. Ein typi­sches Phä­no­men, wel­ches Hor­ror-Fans bes­tens von Fil­men im sel­ben Gen­re kennen.


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https://www.hobbyconsolas.com/reviews/analisis-dark-pictures-anthology-man-medan-481215

Aber auch abseits des­sen, suhlt sich “Man of Medan” regel­recht in Kli­schees des Gen­res. Ein Geis­ter­schiff, ein paar jun­ge Leu­te, als Grund­la­ge ein geschicht­li­cher Hin­ter­grund und ein über­sinn­li­ches Mys­te­riö­ses Gas. All das ist nicht neu und lässt bei “Man of Medan” schnell den Ein­druck eines rela­tiv plum­pen Ein­heits­breis entstehen.

Zugu­te­hal­ten soll­te man den­noch, dass erneut die typi­sche “Until Dawn” Mys­te­ry­hor­ror-Stim­mung auf­kommt. Ein wenig mehr Krea­ti­vi­tät, abseits die­ser all­seits bekann­ten Kli­schees, hät­ten wir uns trotz­dem gewünscht.

Wer in “Man of Medan” Inno­va­tio­nen abseits alt­be­kann­ter Moti­ve sucht ist wahr­lich verloren

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https://www.pcgames.de/The-Dark-Pictures-Anthology-Spiel-61923/Tests/man-of-medan-until-dawn-review-1330326/galerie/3263207/

Das Boot beginnt zu wanken

Mit der Ein­füh­rung in die Geschich­te von “Man of Medan” waren wir den­noch sehr zufrie­den. Die Grund­prä­mis­se ist span­nend und bie­tet viel Poten­ti­al. Wir fra­gen uns was noch kom­men mag und wie sich die Geschich­te ent­wi­ckeln könn­te. Sobald unser Boot, die “Duke of Medan”, in die Wei­ten des süd­pa­zi­fi­schen Oze­ans sticht, bre­chen auch wir auf eine Rei­se auf.

Doch nach einem ver­häng­nis­vol­len Schlag für unse­re Besat­zung, drif­tet “Man of Medan” in die typi­schen, gewöhn­li­chen Hor­ror-Gewäs­ser ab.

Erst­mal auf der “Ourang Medan” ange­kom­men, geht nicht nur eine mys­te­riö­se Gas­wol­ke durch das Wrack, son­dern auch der Duft der Ein­tö­nig­keit. Wir war­ten auf die Wen­dung, doch lan­ge pas­siert nichts wirk­lich rele­van­tes mehr, was die Geschich­te vor­an trei­ben wür­de. Viel­mehr ver­sucht “Man of Medan” eine per­ma­nen­te Gru­sel­stim­mung auf­zu­bau­en. Dies funk­tio­niert zwar, ent­wi­ckelt sich jedoch zu einem grau­en, unin­spi­rier­ten Hor­ror-Trip auf der mor­bi­den Rostlaube.


Dun­kel, maro­de und alt - ein Wrack halt. Ein­tö­nig­keit ist bei der Kulis­se von “Man of Medan” garantiert

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https://www.focus.de/digital/games/atmosphaerisches-horror-game-man-of-medan-verbindet-klischeehafte-charaktere-mit-toedlichen-konsequenzen_id_11114387.html

Da der Schau­platz nun aus­schließ­lich auf das Geis­ter­schiff begrenzt ist, sieht alles gleich aus. Man sieht wei­ter­hin die Fül­le an Jumps­ca­res vor­aus und fühlt sich gebeu­telt, von wie­der­keh­ren­den spie­le­ri­schen Ele­men­ten, in einem zwar irgend­wie gru­se­li­gen aber zugleich auch lang­wei­li­gen Szenario.

Die Odys­see durch das Schiff beginnt und lässt im sel­ben Atem­zug die erzäh­le­ri­sche Tie­fe kom­plett außen vor. Das erkun­den des ein­tö­ni­gen Geis­ter­schiffs wird mehr und mehr zur Qual und Pflichtaufgabe.

Zusätz­lich schafft es “Man of Medan” nur schwer eine glaub­wür­di­ge, eige­ne Welt zu erzeu­gen. Irgend­wie will man über­na­tür­lich sein aber dann doch logi­schen Geset­zen fol­gend. Strom auf einem 70 Jah­re alten Wrack und ein simp­ler Schal­ter zum ein­schal­ten. Solch hane­bü­che­nen Ereig­nis­se gene­rie­ren Unglaub­wür­dig­keit. Das sorgt schließ­lich dafür, “Man of Medan” sei­ne Erzäh­lung nicht rich­tig abzu­kau­fen, und das nicht wegen über­na­tür­li­cher, son­dern gera­de wegen der natür­li­chen Elemente.

Teil­wei­se extrem frag­wür­di­ge, eben nicht beein­fluss­ba­re Ent­schei­dun­gen der Prot­ago­nis­ten, bestä­ti­gen die­sen Ein­druck und las­sen so, an einer nach­voll­zieh­ba­ren, ech­ten Welt zweifeln.

Schal­ter hier, Schal­ter da. Wirk­li­che Her­aus­for­de­run­gen oder Abwechs­lung sucht man in “Man of Medan” vergebens

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https://guides.gamepressure.com/man-of-medan/guide.asp?ID=51351

Erschreckend gute Spielmodi

Wirk­lich über­zeu­gend trumpft “Man of Medan” nur in sei­nen Spiel­mo­di auf und bie­tet hier­bei sogar eine Ver­bes­se­rung zum geis­ti­gen Vor­gän­ger “Until Dawn”.

Das Spiel bie­tet neben dem klas­si­schen Ein­zel­spie­ler­mo­dus einen Couch-Koop-Modus mit dem über­aus pas­sen­den Titel “Film­abend”. Zu Beginn kön­nen hier die fünf Cha­rak­te­re an bis zu fünf Spie­ler ver­teilt bzw. die­sen zuge­ord­net wer­den. Anschlie­ßend  spie­len wir das Gru­sel­aben­teu­er immer abwech­selnd. Wer an der Rei­he ist teilt uns das Spiel an der ent­spre­chen­den Stel­le auto­ma­tisch mit und der Con­trol­ler wird an den nächs­ten Spie­ler wei­ter­ge­ge­ben. Die­ser Spiel­mo­dus ist sicher ein Spaß­ga­rant für Grup­pen, vor allem weil dabei die Ent­schei­dun­gen eines jeden ein­zel­nen, gro­ßen Ein­fluss auf den Ver­lauf und damit den Aus­gang der Sto­ry haben. Auch die rela­tiv kur­ze Spiel­zeit von etwa 5 Stun­den, lässt das durch­spie­len an einem Abend zu. Unser “Modus-Tipp” ist also zwei­fels­oh­ne der “Film­abend” mit Freunden.

Für Video­spie­ler die sich lie­ber online mit ihren Freun­den gru­seln, bie­tet “Man of Medan” außer­dem einen Online-Koop-Modus mit zwei Spie­lern. Bei­de Spie­lern müs­sen dafür das Spiel besit­zen. Ihr wer­det hier­bei den Rol­len der spiel­ba­ren Figu­ren zuge­ord­net und erlebt das Spiel jeweils aus einer eige­nen Per­spek­ti­ve her­aus. Spä­ter fügen sich dann die Erkennt­nis­se zusam­men. Ob Ihr dabei den Sprach­chat ver­wen­det bleibt Euch über­las­sen und bie­tet sicher Vor- und Nachteile.


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https://www.gamepro.de/artikel/man-of-medan-test-ps4-xbox-one,3348341.html

Fazit – Ambitioniert aber durchschnittlich

“Super­mas­si­ve Games” ist ambi­tio­niert an “Man of Medan” her­an gegan­gen und bie­tet dadurch ins­be­son­de­re in den ver­schie­de­nen Spiel­mo­di wirk­lich fri­sche und gute Ideen.

Der inter­ak­ti­ve Film kann zu Beginn noch mit einer span­nen­den Prä­mis­se über­zeu­gen, ver­fährt sich aber mehr und mehr in sei­ner durch­schnitt­li­chen Umset­zung. Im zwei­ten Abschnitt des Spiels ange­kom­men, hat “Man of Medan” nichts mehr span­nen­des zu erzäh­len. Es bie­tet gewöhn­li­che Hor­ror-Kost in Kom­bi­na­ti­on mit sti­lis­ti­schen Kli­schees. Ste­reo­ty­pe Cha­rak­te­re mit Sprü­chen wie “komm her mein Feger” laden zum Fremd­schä­men ein.

Die Bezie­hun­gen der fünf Figu­ren unter­ein­an­der, die von vor­ne rein als wich­ti­ger Fak­tor im Spiel­ge­sche­hen prä­sen­tiert wird, hat gefühlt kei­ne oder nur gerin­ge Aus­wir­kun­gen im Spiel­ver­lauf und inter­es­sier­ten uns in unse­rem Durch­lauf schnell wenig.


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©Super­mas­si­ve Games

Von tech­ni­scher Sei­te fal­len nach­la­den­de und auf­plop­pen­de Tex­tu­ren (trotz PS4 Pro) nega­tiv ins Gewicht. Die hacke­li­ge und höl­zer­ne Steue­rung aus “Until Dawn” wur­de lei­der auch wie­der in “Man of Medan” mitgetragen.

So bleibt “Man of Medan” mit sei­nen Metho­den hin­ter sei­nen Mög­lich­kei­ten zurück. Das Spiel krankt vor allem an sei­ner plum­pen Geschich­te sowie sei­ner unin­spi­rier­ten Insze­nie­rung ab dem Mittelteil.

Für einen ein­ma­li­gen Durch­gang bei einem Film­abend ist “Man of Medan” ganz gut. Mehr trau­en wir dem ers­ten Able­ger der “The Dark Pic­tures Anthology”-Reihe aber nicht zu.

Bleibt zu hof­fen, dass die Ent­wick­ler es schaf­fen im nächs­ten Teil “Litt­le Hope”, der am 30. Okto­ber 2020 für PS4, Xbox One und PC erscheint, unge­wöhn­li­che­res und abwechs­lungs­rei­che­res Fut­ter für Hor­ror-Fans zu liefern.


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https://gfycat.com/gifs/search/man+of+medan

Das war unse­re Mei­nung zu “Man of Medan”. Was hal­tet Ihr vom Hor­ror-Spiel aus dem Hau­se Super­mas­si­ve Games? Lasst es uns in den Kom­men­ta­ren wis­sen, wir sind gespannt!

Im fol­gen­den fin­det Ihr die Trai­ler zu “Man of Medan” und zum Nach­fol­ger “Litt­le Hope”, wel­ches am 30. Okto­ber 2020 erscheint.


Der offi­zi­el­le Trai­ler zu „Man of Medan“


Der offi­zi­el­le Trai­ler zum Nach­fol­ger „Litt­le Hope“


 

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