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Bayonetta (2009)

  • 7/10
    derofa Durchschnittswertung - 7/10
7/10

Spielenswert

Bayonetta hat seit der Erstveröffentlichung 2009 schon fast 10 Jahre auf dem Buckel. Das Schnetzelspiel gilt auch heute noch als der feuchte Traum jedes Hack & Slay Liebhabers. Der sehnsüchtig erwartete Nachfolger Bayonetta 2 erschien 2014 exklusiv für Nintendos Wii U. Derzeit portieren die Japaner fleißig alle möglichen Titel für ihre aktuelle Hybrid-Konsole. Was liegt also näher als eine HD-Neuauflage der beiden Spiele für die Nintendo Switch?

Genre: Hack & Slay 

Autor: Steevo

Testplattform: Nintendo Switch

Verfasst am: 20.09.2018

Wertung:  


Eine Hexe auf der Suche nach ihrer Geschichte

Bayonetta kam ursprünglich für die Xbox 360 und die PlayStation 3 im Jahr 2009 auf den Markt.
Nachdem sich allerdings Nintendo 2014 die Exklusivrechte für Bayonetta 2 ergattert hatte, welches es nur für Wii U gab, hat Nintendo sich entschieden, Teil 1-2 auf die Switch zu portieren.

In letzter Zeit sieht man nicht selten ein Spiel auf der neuen Konsolengeneration, dass es damals auf alten Konsolen gab. Manche sagen es ist reine Geldmacherei aber für Leute wie mich ist es in dem Fall ein Segen, da ich das Spiel nie gespielt hatte.

Sobald man das Spiel startet, beginnt schon der Spaß. Es wird im klassischen Hack & Slay Stil gemetzelt, bis alles vernichtet ist was einem in die Quere kommt.



Story, Sammelobjekte und Kampfsystem

Stück für Stück bekommt man die Geschichte erklärt. Hexe Bayonetta kann sich nicht erinnern was passiert ist und versucht sich daran zu erinnern was in der Vergangenheit geschehen ist.

Während man sich durch die Gegner schlägt, gibt es auch Sammelobjekte, z.B. Münzen, um sich Heilmittel oder Hilfsmittel für den Kampf kaufen zu können. Oder Teile von Schallplatten die komplettiert werden müssen, um neue Waffen freizuschalten.

Beim Kampfsystem ist es einem selbst überlassen wie man kämpfen möchte. Ich habe gemerkt, es ist egal ob man wie ein wilder auf die Tasten haut oder coole Combos macht, am Ende besiegt man die Gegner mit beiden Techniken. Natürlich sehen die Combos besser aus aber für manch einen ist es vielleicht zu viel, sich etliche Kombinationen zu merken.



Technisch nicht auf höchstem Niveau

Was mir während meines Durchgangs leider nicht so gefallen hat, sind die sehr linearen Level und dass es hier und da unsichtbare Wände gibt. Zur damaligen Zeit nicht so schlimm, es war nicht selten, dass es unsichtbare Wände in den Spielen gab. Ein weiterer Nachteil von einem Remake, wenn man die Spiele erst zur heutigen Zeit das erste Mal spielt. Allerdings kein Beinbruch, man kann darüber hinwegsehen.

Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen. Wer gerne Gegner zerhackt und zwischendurch einen dicken Boss niederhauen möchte, für den ist Bayonetta genau das Richtige.


 

Sword Art Online (2012, 2014)

  • 6/10
    derofa Durschnittswertung - 6/10
6/10

Ganz gut

Die weltweit erfolgreiche Serie Sword Art Online ist bei vielen Anime-Fans besonders beliebt. Nach dem großen Hype, scheint sie die absolute Pflichtlektüre für Fans des Genres zu sein. Warum der Mix aus Action, Fantasy und Romance nicht bei allen für Begeisterung sorgt, erfahrt Ihr im Review.

Genre: Anime

Autor: Lissa

Verfasst am: 19.09.2018

Wertung:   


Von Fans hoch gelobt

Sword Art Online sollte für alle Anime-Fans bekannt sein. Der Anime erfreut sich großer Beliebtheit. Warum meine Wertung jedoch nur so mager ausfällt, erfahrt Ihr in meinem Review.

Sword Art Online ist ein Anime mit viel Fantasy-Elementen. Er wurde in Deutschland, im Februar 2018 auf dem Sender Animax erstausgestrahlt.
Neben dem Fantasy-Genre dreht sich die Geschichte auch um Action und Romance.

Gamer können sich freuen, denn durch die vielen Rollenspiel-Elemente erinnert SAO an ein Japanisches RPG.
Der Anime umfasst bisher 2 Staffeln.
Zu Beginn gab es eine Light-Novel-Serie, die zu einem Manga adaptiert und dann zur Anime-Serie verfilmt worden ist.

Die 3. Staffel wurde bereits für 2018 angekündigt.
Ein Spin-Off der Serie Sword Art Online: Alternative Gun Gale Online ist auch bereits erschienen.



Die Handlung

Der Verlauf der Geschichte geht viel zu schnell vorbei. Abschnitte werden einfach übersprungen und nicht weiter behandelt, wie z.B. Kirito, der Protagonist der Serie, der zuerst auf Ebene 10 ist und dann in der nächsten Szene auf einmal auf Ebene 22 gekommen ist.
Der Zuschauer bekommt das Gefühl, als hätte er einige Episoden verpasst, was für mich ein großer Kritikpunkt ist.

In Sword Art Online ist es möglich ein Game durch eine virtuelle Welt zu erleben. Es ist möglich seinen Körper in die virtuelle Welt zu übertragen. Die sogenannte “Deep Dive” Technik ermöglicht es, ganz in die Spielwelt einzutauchen. Das erste Spiel dieser Art war das titelgebende “Sword Art Online”.



Achtung Spoiler!
Für die ersten Spieler wurde es zur Falle, denn ihnen war es nach betreten der Welt nicht möglich, diese wieder zu verlassen. Ein Spiel um Leben und Tod, denn wer in der virtuellen Realität stirbt, stirbt auch im wahren Leben. Und so müssen die Charaktere Kirito und Asuna ein paar Jahre lang in der Welt überleben und einen Weg finden, aus der Gaming-Hölle zu entkommen.

Ein weiterer Kritikpunkt ist für uns die Geschichte und ihre Entwicklung.
Wie bereits oben genannt, gefallen uns die zeitlichen Sprünge nicht, sowie auch die Liebesgeschichte zwischen Asuna und Kirito .
Sie wirkt sehr unrealistisch und ist ab einem gewissen Punkt schon fast nervtötend. Dadurch wird die eigentliche Geschichte beiseite genommen und nicht mehr behandelt, was dem Zuschauer das Gefühl bringt, die Spannung von zuvor zu verlieren.

In Staffel 2 erging es uns ähnlich. Diese Staffel beginnt sehr gut und überzeugend. Im weiteren Verlauf der Handlung lässt sie uns jedoch kalt.
Wir können den großen Hype um die Serie nicht verstehen. Es gibt qualitativ weitaus bessere Anime, die wir jedem eher empfehlen würden.

Etwas positives können wir der Serie dann doch entnehmen.
Die sensationelle deutsche Synchronisation von u.a. Patrick Keller, der Kirito spricht. Auch der Soundtrack überzeugt durch stilvolle und passende Musik. Der Soundtrack zur Serie stammt von Yuki Kajiura.



Weitere Produktionen

Neben Staffel 1-2 und dem Spin-off, wurde 2017 ein “Sword Art Online”-Film veröffentlich, mit dem Titel Sword Art Online – The Movie: Ordinal Scale.

Im August 2016 hat Skydance Media angegeben, dass sie die weltweiten Rechte für eine Realverfilmung in Form einer Fernsehserie erworben haben.
Netflix gab im Februar 2018 bekannt, dass sie die Serie lizenzieren werden.

Auch Videospiele wurden zur Serie produziert.
Es erschienen zwei Handyspiele: Das Puzzlespiel “Sword Art Online - LOG OUT” von Dengeki Mobile ist im Juli 2012 erschienen und das Social-Network-Rollenspiel “Sword Art Online: Endworld” wurde von Bandai Namco entwickelt.

Auch die Playstation Portable erhielt ein Spiel zur Serie. Am 14. März 2013 wurde “Sword Art Online - Infinity Moment” veröffentlicht.

Für die Playstation Vita erschien auch ein Spiel. In Japan am 24. April 2014 erschien mit dem Titel “Sword Art Online – Hollow Fragment” ein weiteres Spiel der SAO Serie. Auch in Nordamerika und Europa erschien das Spiel im August 2014.

Im November 2015 kam dann das erste SAO Spiel für die Playstation 4 auf den Markt mit dem Titel “Sword Art Online: Lost Song”. In diesem Spiel können die Spieler erstmals fliegen und in der Luft kämpfen.

Bandai Namco Games kündigte für den 27. Oktober 2016 einen neuen Sword-Art-Online-Titel an: “Sword Art Online: Hollow Realization”.
Dieses Spiel erschien für die Playstation Vita, Playstation 4 und den PC. Es stammt von dem Entwicklerstudio Aquira.

Fazit

Ein gehypter Anime der viel Potential besaß, dieses jedoch vergeudet hat.


 

9-1-1 (2018 – …)

  • 7/10
    derofa Durchschnittswertung - 7/10
7/10

Sehenswert

In der neuen Fox-Serie 9-1-1 dreht sich alles um den Arbeitsalltag von Ersthelfern. Bekannte Gesichter sind in Form von Peter Krause und Angela Bassett vertreten.
Wie realitätsnah ist die Drama-Serie und werden uns in Zukunft weitere Staffeln erwarten?

Genre: Drama, Arzt

Autor: Lissa

Verfasst am: 21.09.2018

Wertung:  


Bekannte Produzenten

9-1-1 ist eine US-amerikanische Serie die seit Anfang 2018 auf dem Sender Fox ausgestrahlt wird. In Deutschland ist die Serie seit dem 11. April 2018 auf Sky zu sehen.

Produzenten der Serie sind u.a. Ryan Murphy und Brad Falchuk, die bekannt durch Serienproduktionen wie Glee oder American Horror Story sind.

Von was handelt 9-1-1?

Der Titel sagt es schon: 9-1-1. Die Serie dreht sich um das Leben von Ersthelfern in Los Angeles. Um Polizisten, Sanitäter, Feuerwehrleute und die integrierte Leitstelle. Sie alle sind Hauptprotagonisten der US-Show.

Behandelt werden u.a. in jeder Folge mehrere Einsätze der Feuerwehr, des Rettungsdienstes oder der Polizei. Jeder Einsatz ist besonders. Jeder Einsatz ist anders als der vorherige.

Neben den Notfällen dreht sich die TV-Show sehr um die Beziehungen der Charaktere untereinander.



Besetzung und Synchronisation

Bekannte Gesichter haben wir mit Angela Bassett alias Athena Grant, die in der Serie eine Polizisten vom LAPD spielt. Sie war auch bei American Horror Story zu sehen.

Viele Zuschauer werden auch Peter Krause wiedererkennen. Er spielt Bobby Nash, einen Captain vom LAFD. Peter Krause ist vor allem bekannt geworden durch die Serie Six Feet Under - Gestorben wird immer.

Beide Rollen werden von den Schauspielern überragend und sehr überzeugend gespielt. Schade ist nur, dass Peter Krause einen anderen Synchronsprecher hat als in Six Feet Under, denn er wird nun von Peter Flechtner gesprochen und nicht wie gewohnt von Charles Rettinghaus.

Die Synchronisation der Serie wurde von der “Scalamedia” von Katharina Blum, Peter Wagner, Andreas Pohr, Benedikt Rabanus, Marika von Radvanyi und Kai Taschner erstellt.
Scalamedia haben u.a. Serien wie The Tudors oder How I Met Your Mother synchronisiert.

Die erste Staffel enthält 10 Episoden.
Am 16. Januar 2018 wurde bekannt gegeben, dass eine zweite Staffel der Serie bestellt worden ist. Die Serie der ungewöhnlichen Sanitäter wird also fortgesetzt.

Realistisches Drama?

Ein Anruf kommt bei der Leitstelle rein, jemand ist aus einer Achterbahn gefallen oder jemand behauptet ein Insekt im Körper zu haben. Klingt alles sehr übertrieben.



Ja, in 9-1-1 werden Einsätze gezeigt, die es so bspw. im deutschen Rettungsdienst nicht wirklich gibt. Vieles ist einfach nur amerikanische Unterhaltung.

Dennoch können wir das der Serie nicht übel nehmen, denn fesselnd ist sie allemal. Der Zuschauer möchte am Ende einfach nur wissen was im Verlauf passiert und wie die Charaktere sich weiterentwickeln.

Fazit

Uns persönlich hat das Thema der Serie sehr gefallen. Bizarre Notfälle die den Zuschauer packen. Zudem gefällt uns die Rolle von Peter Krause als Sanitäter der Feuerwehr sehr gut.

Wer sich für Arztserien interessiert oder annähernd für die Notfallmedizin und sehen möchte, wie dieses Thema in den USA behandelt wird, der sollte sich 9-1-1 ansehen.


 

How It Ends (2018)

  • 3/10
    derofa Durchschnittswertung - 3/10
3/10

Schwach

Vorsicht nicht einschlafen! Der Netflix-Film How It Ends macht so ziemlich alles falsch. Trotz Forest Whitaker (oder inzwischen gerade deswegen?) ein schwacher Film, vor dem wir nur warnen können.

Genre: Thriller, Action, Science-Fiction, Endzeit, Utopie & Dystopie

Autor: Steevo

Verfasst am: 20.09.2018

Wertung:  


Forest Whitaker als Eyecatcher

Aufmerksam geworden bin ich durch Netflix und Forest Whitaker alias Tom in der Hauptrolle. Leider wars das auch schon, was an dem Film interessant ist.

Eine Geschichte wie man sie vielleicht schon einmal gehört hat. Eine Katastrophe verwüstet die USA, Massenpanik entsteht und jemand spielt den Helden.



Gewöhnlicher Plot

Die Tochter von Tom wird nach der Katastrophe vermisst. Tom und sein “fast” Schwiegersohn schließen sich zusammen und versuchen sie zu finden.

Da die beiden sich überhaupt nicht leiden können macht es die Suche nicht einfacher, doch es geht um eine Person die beide über alles lieben.

Langatmigkeit garantiert

Während dem Film kommt es einem vor, als ob er schon 3 Stunden geht, obwohl er nur ca. 113 Minuten in der gesamten Länge hat.

Ab und zu gibt es etwas Action, die einen für einen kurzen Moment an den Bildschirm fesselt, das war aber auch schon alles.
Der Rest des Films ist nicht erwähnenswert und das offene Ende bringt einem nicht das Verlangen nach mehr.



Fazit

Ein weiterer Netflix-Film der leider schlecht umgesetzt worden ist. Nicht zu empfehlen!


 

Hostel (2005)

  • 5/10
    derofa Durchschnittswertung - 5/10
5/10

Geht so

Der Film “Hostel” sowie die Saw-Filmreihe haben den Begriff des “Torture Porn” geprägt. Damit sind Splatter-Filme gemeint, bei denen explizite Gewaltdarstellungen nicht einem bestimmten Zweck dienen, sondern Selbstzweck sind.

Für die einen ist das Genre Kunst und “Reflexion gesellschaftlicher Wirklichkeit” (Marcus Stiglegger). Für andere ist “Torture Porn” ekelhafte, kranke und unmenschliche Perversion in Höchstform für ebenso ekelhafte, perverse und kranke Sadisten.

Aber was hat Hostel eigentlich inhatlich zu bieten?

Genre: Horror, Splatter

Autor: Lissa

Verfasst am: 20.09.2018

Wertung:   


Low-Budget “Torture Porn”

Nach langer Zeit haben wir uns doch überwunden und uns den ersten Teil der Hostel Trilogie angesehen.

Der Film stammt aus dem Jahre 2005 und zählt zum Genre des “Torture Porn” oder “Torture Horror”, welches ein Sub-Genre vom Horror Genre ist.

Produziert wurde der Film von Eli Roth (Cabin Fever, Grindhouse, Inglourious Basterds, Clown) der bekannt ist für seine Low-Budget Horrorfilme.



Die Inspiration für Hostel

Neben Eli Roth hat auch Quentin Tarantino seine Finger im Spiel gehabt.
Er hat teilweise bei der Produktion mitgewirkt. Nicht ungewöhnlich, da Eli und Quentin schon öfter zusammen gearbeitet haben (I
nglourious Basterds).

Im deutschen Intro wird folgender Text eingeblendet:
„Inspiriert von wahren Ereignissen“.

Dies ist jedoch nur teilweise wahr, denn hierbei handelt es sich um eine Idee, die Eli durch eine Internetseite bekommen hat. Eine thailändische Internetseite, auf der „Mordferien“ angepriesen wurden.
Ein Freund von Eli habe ihn darauf aufmerksam gemacht und ihm so zur Idee zu Hostel verholfen.

Polarisierend

Eli Roth wollte seinen Film absichtlich schockierend und so realistisch wie möglich halten. Er selbst habe mal erwähnt, dass er die Saw-Filme gut finden würde.

Mit Hostel wollte er ein realitätsnahes Bild der Gesellschaft zeigen, da es durchaus vorstellbar wäre, dass reiche Geschäftsleute andere Menschen zu Tode foltern und dafür Geld bezahlen.

Der Film erregte durch seine Gewaltdarstellungen Aufsehen und heftige Kritik.



Die Handlung

Drei junge Studenten reisen nach Osteuropa um dort ihrem Uni-Alltag zu entkommen und etwas Spaß zu erleben.
Paxton (Jay Hernandez), Josh (Derek Richardson) und Oli (Eythor Gudjonsson) reisen zuerst nach Amsterdam und entscheiden sich dann, die Slowakei kennenzulernen.

Dass dies ein Fehler war, erfahren die drei College Jungs am eigenen Leib. In der Slowakei treiben reiche Geschäftsleute ihre Spielchen mit unschuldigen Menschen.

Mehr wollen wir zur Handlung auch nicht sagen. Die Story ist recht simpel und nicht außergewöhnlich.

Eine Fortsetzung ist 2007 erschienen, sowie ein dritter Teil der Reihe im Jahre 2011.



Fazit

Dass es ein Low-Budget Film ist sieht man deutlich und die Schauspieler überzeugen auch nicht gerade mit Höchstleistung.
Hostel ist ein Film, den man nicht gesehen haben muss.

Die Geschichte ist flach, Gruselmomente gibt es nicht wirklich viele. Eine Spannung ist zwar vorhanden, aber nur in kleinen Maßen.
Wir vergeben daher nur 5/10 Punkten.

Vielleicht liegt es auch daran, dass wir den Film nicht so positiv bewerten konnten, da wir kein Fan von der Saw-Reihe sind. Für jeden der es aber ist,  denen können wir Hostel empfehlen.


 

Parasyte: The Maxim (2014 – 2015)

  • 10/10
    derofa Durchschnittswertung - 10/10
10/10

Lieblingsserie

Mit der Anime-Adaption des erfolgreichen Manga Parasyte – Kiseijuu aus den Jahren 1988 bis 1995, brilliert Madhouse auf ganzer Linie!
Ob mit Inhalt, Musik oder Erzähltempo. Madhouse gelingt ein überdurschnittlicher Anime, mit perfekt dosiertem Mischverhältnis.
Warum die Serie sogar auf tieferer Ebene funktioniert, erfahrt Ihr im Review.

Genre: Anime

Autor: Jayes

Verfasst am: 15.09.2018

Wertung:  


What the Fuck?

In der ersten Episode von Parasyte: The Maxim ging es mir wie dem Protagonisten Shinichi. Er sprach das aus, was ich dachte:
“So eine kranke Scheisse!”.

Schon beim Opening packte mich die Serie und krabbelte, wie der namensgebende Parasit, schnurstracks in mir hinauf. Anschließend blickte ich mit offenem Mund darauf, wie ein Hund mit Flügeln in den Himmel aufstieg und es sich absurderweise sogar passend und logisch anfühlte.

Klingt total strange? Ist total strange!
Trotzdem schafft es Parasyte, nicht zu sehr abzuheben, immer noch eine eigene Logik sowie eigene Gesetze zu entwickeln, und in seiner urbanen Kulisse, gar nicht mal so fiktional zu wirken.

Doch um was geht es überhaupt?…



Handlung

Parasyte: The Maxim handelt von dem 17-jährigen Shinichi Izumi, welcher mit Mutter und Vater in einer ganz normalen Stadt, im ganz normalen Japan lebt. Er ist ein gewöhnlicher Schüler und lebt sein Leben. Bis sich eine fremde Spezies in ihm breit macht.



Mehr sollte man zu dieser außergewöhnlichen Handlung gar nicht verraten, um essenzielles nicht vorweg zu nehmen. Sich die Geschichte von Parasyte zu Gemüte zu führen, ist für Genre-Vertraute ohnehin absolutes Pflichtprogramm und eventuell sogar für Anime-Neulinge zu empfehlen.



Studio “Madhouse” brilliert auf ganzer Linie

Ob Inhalt, Musik, Charakterentwicklung, Erzähltempo, Inszenierung der Kämpfe oder Figurendesign (im älteren Manga sehen die Figuren deutlich “unmoderner” aus, vermutlich deshalb wurden sie an den heutigen Markt angepasst).
Bei P
arasyte: The Maxim, stimmt einfach alles.

Der Anime trifft genau das richtige Maß an Verrücktheit, Gewalt, Realismus, Horror, Tiefgang, Sci-Fi-Szenerie usw. und kreiert dabei eine Mischung, die trotz massenhafter Konkurrenz im Genre, unverwechselbar erscheint. Das zu schaffen ist heutzutage, bei den Unmengen an Inhalten, beinahe unmöglich.

Natürlich ist dies nicht nur der Verdienst des Studios “Madhouse”. Allein der Manga als Gründgerüst von Hitoshi Iwaaki, ist in der Hinsicht so ergiebig, dass es dem Animationsstudio sicher nicht schwer fiel, die Anime-Umsetzung so vielschichtig zu kreieren.

Und dann ist da noch die Anpassung für den deutschen Markt…



Edle Synchronisation

Der Anime-Publisher Kazé sicherte sich die Lizenz für “Parasyte: The Maxim” und gab die Synchronisation bei den “Oxygen Sound Studios” in Berlin in Auftrag, wo die Synchro unter der Dialogregie von René Dawn-Claude entstand.

Wo es beim Publisher Kazé, so sagt man sich in der Anime-Szene, doch häufig qualitative Missstände in Sachen Synchronisation gibt, trifft dies auf Parasyte definitiv nicht zu. Im Gegenteil, die Synchronisation ist hervorragend.
Jede einzelne Rolle ist passend besetzt. Kein Sprecher macht einen unglaubwürdigen Eindruck oder fällt anderweitig negativ auf.
Der Ton-Effekt der bei Parasit Migi draufgehauen wurde, [wie Synchronsprecher Tobias Müller es ausdrücken würde (für Insider - Thema Gotenks DBZ)], der übrigens von Cathlen Gawlich gesprochen wird, hört sich ein wenig lustig, trotzdem angsteinflößend und einfach total weird an. Auch Shinichi wird von Julian Tennstedt, mit seiner tiefen und doch verletzlichen Stimme, überragend zum Leben erweckt.
Die “Oxygen Sound Studios” haben hier hervorragende Arbeit geleistet.



Die Musik

Für das Opening wurde der Titel “Let Me Hear” der japanischen Electronicore Band “Fear and Loathing in Las Vegas” (ja diese Verrückten nennen sich wirklich so) ausgewählt.
Vom Stil her erinnert das an Serien wie Death Note (ebenfalls von “Madhouse”, 2006-2007) und passt hervorragend zum düsteren und erwachseneren Thema des Anime.

Auch der eingesetzte moderne Dubstep oder Elemente des Klassik wie Chorgesänge, passen hier hervorragend.

Tipps zum reinhören: “Kill the Puppets” und “Hypnotik”.



Die tiefere Ebene

Auch aus philosophischer Sicht kann man Parasyte viel abgewinnen.
Wenn der wissbegierige Parasit Migi, z.B. ethische Grundsätze des menschlichen Daseins, die für die heutige Gesellschaft selbstverständlich erscheinen, wie die Kostbarkeit von Menschenleben, nicht nachvollziehen kann, betont er, dass es ihm nur auf das eigene Überleben ankommt. Morde jucken ihn nicht im geringsten.



Migi: “Ich habe recherchiert was ein Monster ist. Das Lebewesen das dieser Bezeichnung am nähesten kommt ist der Mensch.”

Protagonist Shinichi tut gut daran, dieses unheimliche, angsteinflößende und berechnende Wesen, nicht zu unterschätzen - oder noch schlimmer - gering zu schätzen. Welche Macht es wirklich besitzt, erfährt er im wahrsten Sinne des Wortes, am eigenen Leib.

Migis Klugscheisser-Aussagen bringen neben Anregungen zum Nachdenken aber auch viel Witz in die Serie. Beispiele gefällig?

“Lass mich dieses Geschlechtsorgan in einen erigierten Zustand versetzen.”

“Idiot? Damit beschreibt man doch einen in Relation, kognitiv weniger Befähigten.”

“Übrigens Shinichi, das unterdrücken deiner Ausscheidungsvorgänge ist deiner Gesundheit nicht zuträglich.”

Parasyte: The Maxim is so unglaublich cool – und trotzdem tiefschürfend.

Apropos tiefschürfend…
Shinichis Gedanke zum Thema Menschlichkeit
:

“Wenigstens ist mein Blut rot.”


Dies war mein Eindruck nach etwa 10 Episoden

Nachdem ich noch tiefer in die Welt von “Parasyte” einstieg, machten sich jedoch auch ein paar unschöne Seiten bemerkbar.

Sehr treffend formulierte der Moviepilot-User “lieber_tee” meine Gedanken. Er stellt hierzu fest:

“Leider entscheiden sich die Autoren im weiteren Verlauf der Serie vom stillen Privaten in eine laute, größere Verschwörung und Weltherrschaftsbedrohung bis zur radikaler Umweltschutz-Botschaft abzudriften. Die verschiedenen Handlungsbögen dehnen sich. Es gibt die typischen Füllfolgen, eine extrem nervige Teenie-Romanze mit ärgerlich-stereotypen Frauenfiguren. Die Geschichte verliert zunehmen ihren Verve, stagniert und wird am Ende eher holprig miteinander verbunden. Schade, die ersten 11 Folgen hatten ein tolles selbstironisches und ungewöhnliches Potential (…)”

Dies sind durchaus berechtigte Kritikpunkte, die der Vollständigkeit halber in unserem Review nicht unerwähnt bleiben sollten. Da für uns insgesamt, und insbesondere in Relation zu anderen Anime-Serien, die positiven Punkte von “Parasyte” deutlich überwiegen, bleibt das Werk von Studio Madhouse dennoch eine unserer Lieblingsserien.


   Weitere Wertungen


Lissa meint → Lieblingsserie

“Ein Anime der zur Bestenliste zählt und in keiner Animesammlung fehlen sollte!”   (19.04.2019)


Mary und die Blume der Hexen (2017)

  • 9.5/10
    derofa Durchschnittswertung - 9.5/10
9.5/10

Herausragend

Eine fantastische und magische Reise erwartet Euch in Studio Ponocs erstem Anime Mary und die Blume der Hexen. Ehemalige Mitarbeiter vom legendären Studio Ghibli kreierten den Film unter der Regie von Hiromasa Yonebayashi [Arrietty (2010) Erinnerungen an Marnie (2014)].
Mehr über Handschrift und Mixtur, verraten wir Euch im Review.

Genre: Anime

Autor: Jayes

Verfasst am: 13.09.2018

Wertung:  


Ein magisches Abenteuer beginnt

Das Mädchen Mary wächst in einem beschaulichen Örtchen auf dem Land auf.
Ihre Eltern scheinen sie in die Obhut der Großtante Charlotte gegeben zu haben und lassen länger auf sich warten. Da bleibt Zeit für Langeweile, aber auch für Abenteuer.

Mary ist eine gute Seele und hilft wo sie nur kann. Leider geht dies oftmals schief, denn sie ist ein kleiner Tollpatsch. Außerdem macht ihr da noch ihr rotes, zotteliges und widerspenstiges Haar Sorgen.
Der freche Peter, den Mary flüchtig bei Botengängen kennenlernt, zieht sie gerne damit auf.

Als Peters Katzen Tib und Gib, Mary in den Wald locken, stößt sie auf eine ganz besondere Blume.



Die Ghibli Handschrift beginnt beim “Studio Ponoc”-Logo

“Mary und die Blume der Hexen” ist der erste Anime in Spielfilmlänge, des bei Fans schon jetzt zum “neuen Ghibli” avancierten Animationsstudios, mit dem Namen “Studio Ponoc”.

Yoshiaki Nishimura, ehemals Produzent bei Ghibli [“Erinnerungen an Marnie” (2014)], gründete 2015 mit weiteren ehemaligen Ghibli-Mitarbeitern “Studio Ponoc”.

Niemand geringerer als Hiromasa Yonebayashi führte Regie, der im Jahr 2010 von Zeichentrick-Legende Hayao Miyazaki, seinen ersten Regieposten für “Arietty - Die wundersame Welt der Borger” sozusagen aufgezwungen bekam und mit “Erinnerungen an Marnie” in 2014, seine Fähigkeiten beeindruckend untermauerte.

Schon beim “Studio Ponoc” Logo, welches mit einer Zeichnung des Hauptcharakters Mary versehen ist, ergibt sich die erste Paralelle zum großen Ghibli-Vorbild, welches ebenfalls mit seinem knuffigen Totoro auf blauem Hintergrund, über Jahrzehnte hinweg, der Garant für die hochwertigsten klassischen Zeichentrickproduktionen überhaupt waren.

Das verwundert kaum. Schon der erste Trailer von “Mary and the Witch’s Flower” (englischer Titel) ließ Fanherzen höher schlagen. So ließ sich gleich erkennen, dass uns ein klassischer Fantasy-Zeichentrickfilm erwartet, welcher ohne CGI auskommt. Ebenso sofort ins Auge fallend, welche Werke wohl als Blaupause für “Mary und die Blume der Hexen” dienten.



Mixtur des Ghibli Vermächtnisses

“Studio Ponocs” Film wirkt stilistisch wie eine Huldigung gegenüber dem guten alten “Studio Ghibli”. Über den gesamten Film hinweg, können Ghibli-Kenner eine Vielzahl an bekannten Elementen entdecken, die mutmaßlich sogar als Inspirationsquelle gedient haben könnten.

Ob das Hexenthema selbst und das Reiten auf einem Besen wie in “Kikis kleiner Lieferserivce”, einfach nur die Schnauze eines Schweins, bei der man sofort an “Porco Rosso” denken muss, den Luftblasen aus dem wunderbaren Film “Ponyo”, Reiten auf einem Hirsch wie in “Prinzessin Mononoke” oder schlammige undefinierbare Gestalten als wären sie direkt aus “Chihiros Reise ins Zauberland” entsprungen.
Als Fan sucht man diese Vergleiche, und man hat das Gefühl, fast aus jedem Ghibli-Film etwas zu entdecken.

Der Kurs der mit “Studio Ponoc” eingeschlagen werden soll scheint klar. Wir machen da weiter, wo Ghibli aufgehört hat.



Der Sprung in die Welt der Magie

Nach einer ruhigen Einführung in Marys Welt, offenbart “Mary und die Blume der Hexen” seine Welt der Magie. Die Grundprämisse der Zauberei und Magie, schafft Platz für nahezu alle Möglichkeiten.
Individuelle Charaktere und Figuren schreiten in das Geschehen. Darunter der überaus knuffige und fantastisch synchronisierte Tutor Mr. Flanagan, der allein mit seinem lustigen Wesen für Frohsinn sorgt.



Außerdem fantastische, vielfältige Zeichnungen in der Hexenschule, die mit einem Blick nicht einmal zur Hälfte erfasst werden können.
Das Team um Yonebayashi schien sich hier jedes mal wieder selbst, gegenseitig mit Fantasie übertreffen zu wollen. Über diese kann man viel schwärmen aber erklären kann man sie nicht. Man muss sie selbst sehen.

Wo der Film leider nicht zwangsläufig das Niveau der Ghibli-Filme erreicht, ist die musikalische Untermalung. Der Soundtrack ist zwar gewohnt fantastisch, kommt während des Films aber nur selten richtig gut zur Geltung.

Dies ist jedoch nur ein kleiner Makel und aufgrund seiner magischen Komplexität eignet sich “Studio Ponocs” erstes Werk hervorragend für eine Zweitsichtung, denn diese künstlerische Vielfalt lässt sich nicht mit einem Blick erfassen.



Was bleibt?

Magische Fantasiewerke hinterlassen immer Interpretationsspielraum. Was genau “Mary und die Blume der Hexen” Aussagen möchte vermag ich nicht zu deuten. Vielleicht will der Film auch keinen tieferen Sinn ergeben, sondern einfach groß und klein mit Fantasie begeistern.

Ein besonderes Gefühl gab mir “Mary und die Blume der Hexen” dennoch.

Wenn die böse Hexe eine Welt in der alle zaubern können schaffen möchte, dann wäre Magie selbstverständlich. Aber wäre Magie dann noch magisch?
Nur gut dosiert und in den richtigen Händen bleibt Magie besonders und damit auch das, was man unter etwas “magischem” versteht.

Die Magie die auf der Leinwand stattfindet, ist die des klassischen Zeichentrick-Films. Eine sehr schwierige, besondere und schier unmöglich zu meisternde Kunst.

Diesen Zauber vermögen heute nicht mehr viele Studios zu erschaffen. Doch “Studio Ponoc” schafft es!



   Weitere Wertungen


Lissa meint →   Lieblingsfilm

“Magisch und so schön.  Worte die für mich den Film am besten beschreiben. Die Zeichnungen, der Soundtrack und die Geschichte sind so wundervoll produziert worden, dass ich diesen einzigartigen Film gleich in mein Herz schließen konnte.”   (19.04.2019)


 

Slender Man (2018)

  • 4/10
    derofa Durchschnittswertung - 4/10
4/10

Uninteressant

Der Internet-Hype aus dem Jahr 2009 bringt es sogar zum Kinofilm. Eine gesichtlose Gestalt soll uns das Fürchten lehren. Ob der Slender Man das schafft, erfahrt Ihr im Review.

Genre: Horror

Autor: Lissa

Verfasst am: 03.09.2018

Wertung: 


Highschool Teenie Albernheit 

Fast jeder kennt das Phänomen des Slender Man oder hat schon einmal davon gehört.
Ein Internet-Hype aus dem Jahre 2009, welcher bisher Videos, Bilder sowie Computerspiele beeinflusst hat.

Der Slender Man ist eine dünne Gestalt, mit langen
Armen und Beinen, welche immer einen Anzug trägt und kein Gesicht vorzeigen kann.

Ein Wesen ohne Gesicht, sucht sich seine Opfer aus und verfolgt diese bis zum Schluss. Doch was bietet uns der neue Kinofilm?

Zum Film

Anfangs wirkt die Geschichte noch interessant, beinahe geradezu fesselnd. Dies lässt jedoch nach wenigen Minuten schon nach.
Im weiterer Verlauf wird die Geschichte nur noch träge erzählt und benötigt viel Zeit bis zum ersten Schockmoment.

Ja es gibt Schockmomente, die aber nur durch einen guten musikalischen Soundtrack zustande kommen. Die Musik wurde hier sehr passend gewählt.



Zur Geschichte

Es geht um die Highschool-Schülerinnen Hallie (Julia Goldani Telles), Chloe (Jaz Sinclair), Katie (Annalise Basso) und Wren (Joey King). Die Geschichte spielt in Massachusetts.

Eines Abends bei einem Treffen der vier Mädchen kommt jemand auf die Idee, den Slenderman online zu rufen. Was nur Spaß war, beginnt purer ernst zu werden. Nach dieser Nacht sind die Freundinnen nicht mehr alleine.



Banalität?

Wieso ist die Geschichte für uns nur so unrealistisch und übertrieben?

Achtung Spoiler!
Ganz einfach, ein Slenderman der online beschworen wird? Und das noch von hysterischen Teenagern, die von einem mysteriösen Wesen, sogar von einem Smartphone via Video Call gefilmt werden.
Der Slenderman besitzt wohl ein Smartphone und benutzt dieses um einen Video-Call zu tätigen.

Teenager Horror gemischt mit Psycho-Elementen die für uns keinen Zusammenhang ergeben, als wollte man die Geschichte nur mit etwas Inhalt füllen.



Fazit

Für uns hat Slender Man sein Potential nicht genutzt. Er hätte so viel mehr und besser sein können. Die Geschichte dahinter bietet die Möglichkeit.

Die Charaktere sind nervtötend, sowie die schauspielerische Leistung.
Der Film aus 2018 ist definitiv kein Film mit wiedersehwert.
Als Zuschauer verpasst man hier nichts, wenn man sich dagegen entscheidet, die Geschichte vom Slender Man zu erleben.

Von uns erhält der Film eine 4/10.
Unsere Wertung ist noch sehr großzügig, da der Film uns doch in ein paar Szenen geschockt hat und dafür vergeben wir einen extra Punkt. Ein Horrorfilm muss dies erst mal hinbekommen. Aber im Gesamten bietet der Film sehr wenig bis nichts.

Der Slender Man bleibt am Ende doch nur ein Internet Hype aus vergangener Zeit.


 

The Exorcist (2016 – 2017)

  • 5/10
    derofa Durchschnittswertung - 5/10
5/10

Geht so

The Exorcist ist die gleichnamige Serienadaption des bekannten Horror-Klassikers von 1973. Warum die Serie dennoch nur durschnittliche Horror-Kost ist, erfahrt Ihr im Review.

Genre: Horror, Geister

Autor: Lissa

Verfasst am: 02.08.2018

Wertung:  


Serienadaption zum Film

Begeistert und erfreut waren wir, als wir von einer Serienadaption des gleichnamigen Klassikers The Exorzist gehört haben.
Wer kennt nicht das Original Der Exorzist aus dem Jahre 1973.

Ein altbekannter und beliebter Horror-Klassiker der in jeder Horrorfilmsammlung nicht fehlen sollte.
Die Serie basiert jedoch auf dem gleichnamigen Roman von William Peter Blatty aus dem Jahr 1971.

Nun zur Serie:
Diese hat bisher 2 Staffeln a 10 Folgen.
Unser Review bezieht sich aber nur auf die 1. Staffel, denn weiter haben wir uns diese Serie nicht angesehen.
Warum? Das erfahrt ihr in unserem Review.



Die Geschichte

In geht es um zwei Geschichten zweier sehr unterschiedlicher Priester, die beide einer Familie helfen wollen, die von einem schrecklichen Dämon heimgesucht wird.
Pater Tomas Ortega (Alfonso Herreira) ist das Gesicht der katholischen Kirche. Er betreut eine kleine Gemeinde in einem Vorort von Chicago.
Dabei ahnt er noch nicht, was ihm bevorstehen wird.

Die andere Geschichte handelt von einem weiteren Priester. Sein Name ist Pater Marcus und er führt in Mexico City seinen ganz eigenen Kampf gegen das Böse.
Pater Marcus Keane (Ben Daniels) ist genau das Gegenteil von Pater Tomas. Denn er ist unnachsichtig, nur fixiert auf seine Mission. Er schreckt vor keinen Mitteln zurück um sein Ziel zu erreichen.

Natürlich muss es in einer Exorzisten Serie auch eine besessene Person geben. Hier kommt das junge Mädchen Casey (Hannah Kasulka) ins Spiel. Sie bildet sich ein Stimmen aus den Wänden zu hören.

Auch Ihre Mutter Angela (Geena Davis) ist davon überzeugt, dass Irgendetwas in ihrem Haus sein Unwesen treibt. Sie spürt eine dämonische Präsenz, die von Tag zu Tag stärker wird.
In Verzweiflung, wendet sie sich an Pater Tomas und Pater Marcus und führt die beiden Priester so zusammen.

Jeder für sich alleine, sieht die Aufgabe für sehr gefährlich an, doch zusammen hoffen sie der Familie helfen zu können. Sie sind die einzige Hoffnung der Familie Rance.



Stilmittel

Der Einstieg in die Geschichte mit Episode 1 beginnt spannend und lässt auf mehr hoffen.
In den ersten Episoden wirft die Serie nur so mit Anspielungen auf den Originalfilm Der Exorzist um sich.

Ein Beispiel wäre die Szene mit dem Mann und seinem Hut und Mantel, der in der dunklen Straße steht und auf das Haus mit dem besessen Mädchen schaut.
Weitere Anspielungen gab es auch bei der Musik, denn sie ist die selbe wie im Film. Horror Fans werden diese schnell erkennen.

Wie schon erzählt, gefällt mir uns der Anfang der Serie sehr gut, schon allein wegen den vielen Anspielungen auf den Originalfilm.
Gruselmomente sind hier auch garantiert.



Gruselfaktor vorhanden?

Die Serie bedient sich an altbekannten Stilmitteln. Neben der düsteren Musik gibt es immer wieder mal Unwetter/Gewitter Szenen in der Nacht.
Alles in Allem beginnt die Serie mit einem guten Einstieg in die Geschichte. Sie bietet Grusel, gute Schockmomente und Spannung.

Enttäuschender Weise hält dies nur die ersten 3-4 Folgen an. Schon nach paar Folgen wird es immer schlechter und schwächer.
Es kommen alberne Dialoge dazu, die keinen Sinn ergeben.
Die Charakterentwicklungen ziehen sich ins lächerliche.

Die Geschichte begann so gut und ging zum Ende hin nur noch Berg ab. Die restlichen Episoden der Serie erweisen sich als langweilig und langatmig.
Einige Szenen werden zu plötzlich gewechselt. Es werden zu schnell neue Ereignisse gezeigt, was der Handlung schadet und die Geschichte unnötig in die Länge zieht.

Ein Versuch der Produzenten mehr Inhalt für die 10 Episoden zu bekommen. Manchmal ist jedoch weniger dann doch mehr.

Fazit

Daher erhält die Serie von uns nur eine 5/10 Wertung.
Schade, The Exorcist hätte so viel mehr sein können. Für uns keine würdige Serienadaption.

Nach 2 Staffeln wurde die Serie übrigens im Mai 2018 eingestellt.


 

The Finest Hours (2016)

  • 7.5/10
    derofa Durchschnittswertung - 7.5/10
7.5/10

Sehenswert

The Finest Hours ist ein weiterer Film der prahlend mit dem “nach einer wahren Begebenheit”-Slogan daher kommt. Skepsis ist hier immer angebracht.Oder wie Steevo sagen würde: “Geschichten werden von Helden geschrieben und da wird vielleicht hier und da mal geflunkert.”

Genre: Historie, Drama, Action

Autor: Steevo

Verfasst am: 31.07.2018

Wertung:  


Nach einer wahren Begebenheit

Ein Film nach einer “wahren Begebenheit”.
Wenn ich den ersten Satz in einem Film lese oder höre, bin ich meist ziemlich gespannt auf den Film.
Das in echt nicht alles so verlaufen ist wie im Film, ist natürlich klar. Hier und da wird was eingefügt oder weg gelassen.

Schiffbruch auf rauer See

Es ist ein Schiffsdrama das sich im Jahr 1952 zugezogen hat.
Die See ist rau, das Wetter schlecht und die Wellen halten vor nichts zurück.
Zwei Öltanker sind auf dem offenen Meer unterwegs, doch durch den starken Sturm und die hohen Wellen, zerbrechen beide Schiffe innerhalb von 20 Minuten.
Das ein Schiff im Sturm bricht kommt vor, aber mit zwei Schiffen hatte wohl keiner gerechnet. 



Chris Pine alias Bernie Webber arbeitet bei der Küstenwache.
Gerade erst wollte er seinem Chef verkünden, dass er heiraten wird, da ist das Unglück passiert. Bernie wird mit einem Team auf eine Rettungsmission geschickt, um den Öltanker zu finden, doch der Sturm wütet so stark, dass es eigentlich der sichere Tod ist aufs Meer zu fahren.

Bis jetzt hat es noch keiner wieder zurück geschafft.
Doch für Bernie gibt es nur eine Wahl. Wenn es Überlebende gibt, müssen sie gerettet werden.



Fazit

Ein durchgehend spannender Film der einem vieles bietet. Hass, Liebe und Zusammenhalt.
Kritikpunkt an der Geschichte ist für mich der Satz „nach einer wahren Begebenheit“.

Bei manchen Stellen kann ich mir nur schwer vorstellen, dass es so passiert ist, aber Geschichten werden nunmal von Helden geschrieben und da wird vielleicht hier und da mal geflunkert.
Trotzdem ein gelungener Film, den ich mir gerne nochmal anschauen würde.