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Rocketman (2019)

  • 9/10
    derofa Durchschnittswertung - 9/10
9/10

Herausragend

Regisseur Dexter Fletcher hat nach „Bohemian Rhapsody“ (2018) erneut eine Filmbiografie produziert. Im Jahr 2019 kam die Biografie der Musiklegende Elton John auf die Kinoleinwand.

Der Brite Taron Egerton verkörpert den jungen Elton John. Im Jahr 2020 gewann der nun 30-jährige Schauspieler den Golden Globe Award, für den Besten Hauptdarsteller im Bereich Komödie/Musical.

Auch Elton John wirkte an dem Film mit und konnte sich so versichern, dass seine Geschichte richtig erzählt werden konnte. Die Rolle von seinem langjährigen Freund Bernie Taupin übernahm Jamie Bell.

Wie wir den Musicalfilm und die Biografie von Elton John fanden, erfahrt Ihr in unserem Review auf derofa.de

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Genre: Biografie, Musical

Originaltitel: Rocketman

Produktionsland: Vereinigtes Königreich, USA

Produktionsfirma: Paramount Pictures | New Republic Pictures, Marv Films, Rocket Pictures

Regie: Dexter Fletcher

Drehbuch: Lee Hall

Produktion: Adam Bohling, David Furnish, David Reid, Matthew Vaughn

Musik: Matthew Margeson

Länge: 121 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Kinostart:
24. Mai 2019 (Vereinigtes Königreich)
30. Mai 2019 (Deutschland)
31. Mai 2019 (USA)

Wertung:  

Autor: Lissa

Verfasst am: 27.05.2020


Rocket Man

Aus der Feder des Regisseurs Dexter Fletcher (Eddie the Eagle – Alles ist möglich oder Bohemian Rhapsody) entstand im Jahr 2019 eine weitere Filmbiografie über eine Musiklegende. Der Film erhielt überaus positive Kritiken und gewann zudem noch einige Filmpreise, für Taron Egerton u.a. als besten Hauptdarsteller. Diese Filmproduktion hat zu weitaus mehr Disskussionen geführt, als es bei seinem Vorgängerfilm über Freddie Mercurie der Fall war.

Denn im Gegensatz zu „Bohemian Rhapsody (2018)“, konnte sich Freddie Mercury mit seiner Sexualität nie wirklich komplett öffnen. Ganz im Gegensatz zur Darstellung von Elton John, in dem völlig offen mit der Sexualität umgegangen wird, denn in „Rocketman“ ist Glanz und Glitzer ein großer Bestandteil des Filmes. Der Protagonist Reginald Kenneth Dwight, oder sagen wir eher Elton John um den sich der Film dreht, zeigt uns seine ganz persönliche Seite. Diese konnte flimisch so perfekt von Egerton dargestellt werden. Der junge Schauspieler ist selbst ein großer Fan des Musikstars und begeistert von Elton Johns Lebensgeschichte.

Elton hat es verdient, dass man sein Leben feiert.Taron Egerton

Gegenüber den vielen Musikeinlagen, bietet der Film jedoch auch einen tiefen Einblick in das Leben und die Werke des britischen Musikers. Neben Freude oder Triumph hatte es der Superstar auch mit viel Selbstzweifel, Depressionen, einer zerbrochenen Familie und einem Drogenentzug zu tun. Der Film bringt dies hervorragend auf die Leinwand. Taron Egerton als Elton John verkörpert nicht nur seine Person, vielmehr bringt er das Gefühl hervor, der Musiklegende alle Ehre zu machen.


Regisseur Dexter Fletcher und Taron Egerton am Set von „Rocketman“

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©Paramount Pictures

I’m still standing after all this time

Der Film beginnt ganz am Anfang – oder auch nicht? Wir sehen einen 40-jährigen Elton John (Taron Egerton) in einer Selbsthilfegruppe, in einem bunten Kostüm hereinplatzen. Er erzählt uns nun SEINE Geschichte. Diese beginnt nirgendwo anders als beim 11-jährigen Jungen Reginald Kenneth Dwight aus England. Schon bereits in seiner Kindheit, begann Elton John ein Interesse für die Musik zu entwickeln – vor allem für das Klavierspiel.

Bereits in jungen Jahren fing er an sich selbst einige Tastenfolgen auf dem Klavier beizubringen. Schnell folgte die Aufnahme an einer Musikschule, in der er wöchentlich seine Klavierkünste üben konnte. Die Beziehung zu seiner Mutter war nicht so einfach – vorallem sein Vater hatte nichts für die Leidenschaft zur Musik übrig. Die Jahre vergingen, Elton John war nun Anfang zwanzig und Mitglied einer Band (Bluesology). Dort lernte er den begabten Songwriter Bernie Taupin (Jamie Bell) kennen, mit dem er seither all seine Songtexte komponiert hatte. Bernie ist bis heute einer seiner besten Freunde.

Nach seinen ersten Auftritten wurde Elton John schnell berühmt. Durch den Erfolg kam es jedoch auch zu einer Persönlichkeitskrise, denn er wusste bereits im Teenageralter, dass er Homosexuell ist. Dies hatte er damals nicht an die Öffentlichkeit bringen dürfen. Sein Leben verlief nicht nur immer glänzend – sein Erfolg verschaffte ihm zugleich eine Einsamkeit, die er nicht verdrängen konnte. Es folgte ein massiver Drogen- und Alkoholkonsum, weshalb der später 40-jährige Brite einen Entzug durchziehen musste.


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©Paramount Pictures

Your Song

Der junge Brite Taron Egerton hat in der Filmbranche durchaus an Bekanntheit gewonnen. Er ist uns u.a. durch die Filme „Kingsman: The Secret Service“ (2014), oder der Neuverfilmung von „Robin Hood“ (2018) bekannt.

Taron Egerton hat uns bei „Rocketman“ nicht nur durch seine Schauspielkunst vom Hocker gehauen, sondern zeigt uns auch noch seine musikalische Seite, denn die gesamten Lieder in „Rocketman“ hat der junge Schauspieler selber überaus gut eingeprobt und eingesungen! Wir hatten oft das Gefühl, den wahren Elton John vor uns zu haben. Seine Leistung ist mehr als bemerkenswert und muss an dieser Stelle unbedingt gelobt werden.

Neben seinem Gesang verschafft uns Egerton auch durch seine Mimik und seinem Schauspieltalent, Gesichtszüge hervor, die wir zuerst als befremdent angesehen haben, jedoch im Verlauf feststellten, dass diese einem jungen Elton John bis aufs Mark ähneln. Denn auch dieser hatte durch Gestik sowie Mimik und diversen Posen während seiner Auftritte für Faszination unter dem Publikum gesorgt.


1970 schaffte es Elton John das erste mal in den USA aufzutreten, im sog. Troubadour Club

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©Paramount Pictures

Fazit – Piano Man

Selbst bei ca. 2 Stunden Laufzeit bringt die Filmbiografie keinerlei Langeweile hervor. Jede Szene ist gut abgrundet und baut aufeinander auf. Immer wieder kommt es zu Rückblicken in Elton Johns Geschichte. Dieser Wechsel wirkt gut strukturiert, sodass wir nie das Gefühl empfanden, den Faden verloren zu haben.

Wir haben uns von den exzellenten Musikstücken verzaubern lassen und in Verbindung mit der überaus hervorragend gut inszenierten Handlung, erst recht dadurch ein ganz neues Bild von Elton John bekommen. Die Geschichte hinter dem Briten ist dramaturgisch perfekt in Szene gesetzt worden. Taron Egerton in der Rolle als Elton John dient hier als Paradebeispiel für exzellente und hochwertige Schauspielkunst.

„Rocketman“ steigt so steil hinauf, wie jeder Raketenstart ins All. Ein Film für Jedermann und vorallem für eingefleischte Elton John Fans! „Rocketman“ ist der Überflieger aus dem Jahr 2019 und hat sich musikalisch sowie erzählerisch gut, seine Auszeichnungen wahrlich verdient.


Der offizielle deutsche Trailer zu „Rocketman“ (2019)


 

Dead to Me (2019)

  • 8/10
    derofa Durchschnittswertung - 8/10
8/10

Ausgezeichnet

Die neue Dramedy-Serie aus dem Hause Netflix ist bereits jetzt schon auf Platz 6 der Netflix-Charts in Deutschland. (Stand 25.05.2020)

In den Hauptrollen sind u.a. Christina Applegate, Linda Cardellini und James Marsden vertreten.

Produziert von Will Ferrell, Adam McKay und den beiden Protagonisten Christina Applegate und Linda Cardellini, präsentiert uns die Streaming-Plattform einen Geheimtipp, den keiner verpassen sollte.

Wie wir den neuen Überflieger finden und was es mit der Serie im Allgemeinen auf sich hat, erfahrt Ihr in unserem Review auf derofa.de.

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Genre: Dramedy, Schwarze Kömodie, Tragikomödie

Originaltitel: Dead to Me

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Netflix (Sender), Gloria Sanchez Productions, Visualized, Inc., CBS Television Studios

Regie: Will Ferrell, Adam McKay

Drehbuch: Liz Feldman

Produktion: Joe Hardesty, Christina Applegate, Linda Cardellini, Peter Chomsky,
Buddy Enright

Musik: Adam Blau

Staffeln: Staffel 01 (10 Episoden), Staffel 02 (10 Episoden)

Länge: ca. 26-32 Minuten je Episode

Altersfreigabe: FSK 12

Überflieger aus dem Hause Netflix

Auf Platz 6 der aktuellen Netflix-Charts in Deutschland, überrascht uns eine ganz neue Serie. „Dead to Me“ ist eine Dramedy-Serie und seit dem 3. Mai 2019 auf der Streaming-Plattform Netflix zu sehen.

Kein anderer als Will Ferrell übernahm die Produktion von „Dead to Me“. Nicht nur Will ist an der Serie beteiligt gewesen, auch der Regisseur Adam McKay ist mit von der Partie, der u.a. als Drehbuchautor für den zwölften Marvel-Film „Ant-Man“ (2015) des „Marvel-Cinematic-Universe“ agierte.

Doch die eigentlichen Stars in der Tragikomödie sind Christina Applegate und Linda Cardellini. Christina ist uns durch etliche Film- und Serienproduktionen wie z.B. die Serie „Eine schrecklich nette Familie“ (1987-1997) in der sie neben Ed O’Neill die Hauptrolle übernommen hatte, bereits bekannt. Einer der aktuellsten Filme mit ihr als Protagonistin ist die Komödie „Bad Moms 2“ aus dem Jahr 2017.

Auch die mittlerweile 45-jährige Linda Cardellini ist uns vertraut. Viele kennen sie vor allem durch das Cowboy-Drama „Brokeback Mountain“ (2005) und den „Avengers-Filmen“. Christina Applegate sowie Linda Cardellini waren ebenso an der Produktion der Serie beteiligt.


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©Netflix

Eine Selbsthilfegruppe, dunkle Geheimnisse und Freundschaften

„Dead to Me“ handelt um die Alleinerziehende Mutter Jen Harding (Christina Applegate) und der eher zurückhaltenden Judy Hale (Linda Cardellini), die sich eines Tages durch tragische Vorfälle in einer Selbsthilfegruppe wiederfinden. Die zwei Frauen sind alles andere als gleich. Während Jen eher eine Cholerikerin ist und vieles mit Sarkasmus nimmt, ist Judy eher die schüchterne, zurückhaltende die so gut wie kein Selbstvertrauen besitzt und auch eher mal depressiv wird.

Als Jen’s Ehemann Ted von einem Auto angefahren wird und an den Folgen verstirbt, verschlägt es sie nun als Alleinerziehende Mutter von zwei Söhnen in eine Selbsthilfegruppe für Trauernde. Ihre Welt ist völlig außer Kontrolle geraten und sie weiß nicht wie sie mit der Situation umgehen soll.

Da der Unfall ihres Mannes eine Fahrerflucht war, ist es nun ihr Ziel, den Fahrer des PKW’s ausfindig zu machen. Judy erklärt in der Selbsthilfegruppe, dass sie mehrere Fehlgeburten hinter sich hat und ihr Verlobter Steve Woods (James Marsden) vor einigen Wochen an einem Herzinfarkt verstarb.

Die beiden freunden sich schnell an, um so gemeinsam durch die schwere Zeit in der sie sind zu kommen. Jedoch sieht später dann doch vieles nicht so aus, wie es zu Beginn an scheint. Hinter den Geschichten der beiden Frauen stecken viele Geheimnisse, die beide auf keinen Fall preisgeben möchten.


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©Netflix

Die Besonderheiten von „Dead to Me“

Die Kunst der Satire

Auf den ersten Blick wirkt „Dead to Me“ wie eine gewöhnliche Dramaserie, die schwere Themen wie z.B. den Tod behandelt. Doch der Schein trügt. Die Serie nimmt vieles eher mit Humor. Aus ernsten Momenten, entpuppen sich urkomische Witze und lockern damit das ganze Drama wieder auf. Erst recht dadurch, kann die Serie vor allem punkten. Sie ist sehr unterhaltsam und zu keinster weise langatmig.

Wir haben uns die aktuellen zwei Staffeln a 10 Episoden am Stück innerhalb kürzester Zeit angesehen. Binge-Watching ist hier vorprogrammiert! Wir wurden tief in das Geschehen hineingezogen und haben mit den Charakteren mitgefiebert.


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©Netflix

Darsteller in ihrer besten Form

Die Serie bietet mit ihren bekannten Gesichtern herausragende Qualität in der Schauspielbranche. Christina Applegate in der Rolle von Jen Harding als sarkastische Mutter von zwei Kindern. Linda Cardellini als eher unsichere und schüchterne Frau, die genau das Gegenteil von Jen darstellt. Genau diese Kombination der beiden Frauen ist so faszinierend und amüsant anzusehen. Die vielen Fettnäpfchen in die sie treten und die dadurch entstehenden Folgen wirken frisch erzählt und bringen der Handlung so eine gute Struktur mit.

Neben Linda und Christina treffen wir auch auf weitere Schauspieler die wir aus diversen anderen Produktionen kennen. James Marsden spielt den ehemaligen Verlobten von Judy Hale. Auch James ist in der Schauspielwelt eine bekannte Persönlichkeit und hat in allerlei Filmen wie z.B. „Wie ein einziger Tag“ (2004), „The Best of Me – Mein Weg zu dir“ (2014) und den gesamten X-Men Filmen, in der er in die Rolle des Superhelden „Cyclops“ schlüpfte, mitgespielt.


James Marsden in der Rolle von Steve/Ben Woods


Mögliche Fortsetzungen

Erste Hinweise einer dritten Staffel der skurrilen Serie wurden bereits veröffentlicht. Laut den Produzenten, könnten sie sich durchaus eine Fortsetzung vorstellen.

Jedoch offiziell bestätigt, wurde eine dritte Staffel nicht. Die Gerüchte kursieren und wir würden uns natürlich über eine weitere Staffel freuen.[1]


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©Netflix

Fazit – Binge Watching Garantie

Die Kritiken verliefen sehr positiv. Auch wir bei derofa.de empfinden die Serie mehr als Sehenswert. Wer noch mehr über die Serie erfahren möchte, sollte sich einfach in die Geschichte stürzen und sich überraschen lassen.

Wenn Euch der Humor der Serie gefällt und ihr eine ausgefallene und originelle Geschichte besonders gerne sieht, solltet Ihr definitiv einen Blick in die Serie werfen.

Wir waren sehr zufrieden über den Überflieger aus dem Hause Netflix und können nur auf eine dritte Staffel hoffen – denn die beiden durchgeknallten Frauen und ihr schwarzer Humor, haben uns durch ihre verrückte Art sofort mitreißen können.


Der offizielle deutsche Trailer zur 1. Staffel von „Dead to Me“

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©Netflix

 

Arise: A Simple Story (2019)

  • 10/10
    derofa Durchschnittswertung - 10/10
10/10

Lieblingsspiel

Mit „Arise: A Simple Story“ präsentiert das spanische Entwicklerteam von „Piccolo Studio“ ein Action-Adventure der besonderen Art.

Wahlweise alleine oder zu zweit, treten die Spieler eine emotionale Reise durch das Leben eines weißbärtigen Mannes an, in der sie Zeit und damit auch die Landschaft beeinflussen. Das Ergebnis ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle, wie sie nur das Leben selbst zu schreiben vermag.

Warum das Indie-Kunstwerk aus dem sonnigen Barcelona, für uns ganz simpel Poesie in Videospielform ist, verraten wir Euch im folgenden Test zu „Arise: A Simple Story“.

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Genre: Action-Adventure, Puzzle, Jump ’n‘ Run

Originaltitel: Arise: A Simple Story

Produktionsland: Spanien

Entwicklerstudio/Publisher: Piccolo Studio / Techland

Musik: David Garcia

Spielmodus: Einzelspieler, Mehrspieler (Koop-Modus für bis zu 2 Spieler)

Spielzeit: ca. 4 Stunden (Story), ca. 6 Stunden (100% + Trophäen/Erfolge)

Plattformen: PlayStation 4, Xbox One, PC (Stand: 10.05.2020)

Altersfreigabe: USK 6

Wertung:  

Testplattform: PlayStation 4

Autor: Jannik

Verfasst am: 03.05.2020


Mit Nadel und Faden

Ein dreiköpfiges Team aus Entwicklern tut sich als „Piccolo Studio“ („kleines Studio“) zusammen. Sie möchten etwas schaffen, auf das sie sich selbst freuen würden, nachdem sie den Funken der Begeisterung bei großen Studios verloren hatten.[1]

Auf ihrer Website schreiben sie über sich selbst:

We were making money and winning awards, but it wasn’t fulfilling. Making video games had always been a childhood dream, so we went for it.Piccolo Studio

Mit „Arise: A Simple Story“ veröffentlichen sie nun ihr Studio-Debüt. Ihr Logo ist gleichzeitig – so scheint es – auch ihr Motto. Alles in Handarbeit, alles handgemacht. Ein verschnörkelter Schriftzug  symbolisch als Nadel eröffnet und die Buchstaben als Faden geschwungen. Wie sie selbst sagen, machen sie nicht einfach Videospiele, sie fertigen sie an.[2]

Wie gut das Studio es versteht, diese Einstellung auf ihre Spiele zu übertragen, zeigt nun „Arise: A Simple Story“. Keine Spur von pompöser, protziger Aufmachung. Keine Spur davon, Aufmerksamkeit erregen zu wollen, um so um die Zielgruppe zu buhlen. Stattdessen leise und bescheiden – trotzdem prächtig glanzvoll. Sie laden zu einem bittersüßen Abenteuer ein, welches ohne Worte auskommt und dennoch so viel aussagt. Eine Herzensangelegenheit für die Entwickler – die auch für uns zur Herzensangelegenheit wurde.

Worum es in „Arise: A Simple Story“ geht, erfahrt Ihr im folgenden Abschnitt.


We say we don’t make video games, we craft them.'Piccolo Studio
©
https://twitter.com/piccolo_studio

Die simple Geschichte des Lebens

Ein betagter Mann mit schneeweißem langen Bart, liegt auf einem Bett aus Holz und Steinen. Um ihn herum haben sich Menschen versammelt. Sie senken andächtig ihre Köpfe, während Flammen beginnen seinen Körper zu umhüllen. Doch auch wenn seine Hülle das irdische Dasein verlässt, scheint noch etwas da zu sein.

Mit diesem Moment eines Bestattungsrituals, beginnt „Arise: A Simple Story“. Wir als Spieler haben die Ehre, noch einmal den Weg des weißbärtigen Mannes zu verfolgen, zu sehen was er gesehen hat, zu erleben was ihn berührte.

Wir begeben uns auf eine emotionale Reise über Stock und Stein, über saftige, grüne Wiesen. Vorbei an Bäumen und Gesteinsformationen. Entlang an Wasserfällen, begleitet von summenden Bienen, in einem duftenden Meer aus Sonnenblumen. Wir überqueren Seen, bestückt mit rosaroten Blüten, deren satte Farben die Tristheit vertreiben und verspüren solch ein Hoch, dass nicht nur unsere Spielfigur geradewegs in die Lüfte steigt, sondern die Gefühle gleich mit.

„Arise: A Simple Story“ geht mit uns den Weg den einst der Mann im Laufe seines Lebens bestritt. Durch alle Höhen und Tiefen hinweg. Durch die schönsten Momente und auch die schlimmsten.


Idyllische Wege, vielfältige Vegetationen

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https://www.games.ch/arise-a-simple-story/news/entwickler-wuerde-gerne-iNm/

Das simple Spielprinzip

Action-Adventure trifft Jump ’n‘ Run trifft Puzzle

In „Arise: A Simple Story“ nutzen die Entwickler von „Piccolo Studio“ ein relativ simples und im Genre des Jump ’n‘ Run gängiges Spielprinzip, paaren dieses aber mit einem entscheidenden Kniff und einer wunderschönen, gar magischen Inszenierung.

Wir steuern die Hauptfigur in einer dreidimensionalen Umgebung. Die meiste Zeit hüpfen wir in Jump ’n‘ Run-Manier über Hindernisse. Manchmal hängen wir uns an Berge und erklimmen sie, oder nutzen unseren Kletterhaken. Soweit so spielerisch unspektakulär.

Doch der entscheidende Kunstgriff liegt leise und verschneit im rechten Analog-Stick versteckt und bringt so die Puzzle-Komponente mit ins Spiel. Mit diesem sind wir nämlich zum Wächter der Zeit auserkoren. Schwenken wir ihn nach rechts, schreitet die Zeit voran, schwenken wir ihn nach links, spult die Zeit zurück. Mithilfe der Schultertasten steht die Zeit im späteren Spielverlauf gezielt still.


Eine Sammlung an Spielszenen aus „Arise: A Simple Story“

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https://gamingmaster.ir/views/downloads-view.php?title=Arise:_A_Simple_Story

Eine Reise durch die Zeit

Durch diese entscheidende Mechanik, verändern wir die Umgebungen, die von den Jahreszeiten und Umwelteinflüssen geprägt sind und erschaffen so in Echtzeit, ein völlig neues Gemälde als Spielplatz für die Spielfigur.

In seiner Komplexität und Herausforderung, steigert sich das Spiel zudem kontinuierlich und bringt so immer wieder neue Facetten mit ein. Geht es zu Beginn noch um das simple auf- und abtauen eines Schneehaufens, verändert sich später beinahe die gesamte Umwelt, wenn Steinfontänen neben einem wegbrechen oder perfekt abgefangene Blitze die Dunkelheit erhellen müssen.

Mit Begleiter im kooperativen und sinnig getauften „Zusammen gehen Modus“, übernimmt Spieler 2 übrigens die Kontrolle über die Zeit. Dadurch ergänzen sich die Spieler gegenseitig und erleben die Reise gemeinsam.


Das Level „Frucht“ bietet eine ganz besondere Umgebung, mit Raum für Interpretationen

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https://gamingmaster.ir/views/downloads-view.php?title=Arise:_A_Simple_Story

Die Genre-Kollegen

Uns erinnerte dieses Spielprinzip sofort an Genrekollegen wie „Never Alone“ (2014), in dem wir mit dem Iñupiat-Mädchen Nuna und einem Polarfuchs, durch eiskalte Gefilde wanderten und unsere Fähigkeiten verknüpften, um Hindernisse zu bewältigen und uns die Geschichte zu erschließen.

Außerdem vergleichbar in seiner Art von nonverbaler Erzählung ist „Arise“ mit Werken wie dem gleichermaßen stimmungsvollen sowie düsteren „Limbo“ (2010) und dessen geistigen Nachfolger „Inside“ (2016), des dänischen Entwicklerstudios „Playdead“. Ebenso mit dem garn spinnenden, emotional aufrüttelnden „Unravel“ (2016), dem atmosphärisch dichten „Little Nightmares“ (2017) und dem visuell beeindruckenden „Ori and the Blind Forest“ (2015).

Alle diese Spiele erzählen ihre Geschichten wortlos, nur durch Musik, visuelle Reize und Metaphorik. Dies erzeugt ein bezaubernd minimalistisches Gefühl, als ob die Entwickler sagen würden, was sind schon Worte, wir sprechen in Bildern. Gib gut acht, dann fühlst und erlebst du die Geschichte auf deine Weise, mit deinen eigenen emotionalen Bezugspunkten.


Bilder sagen mehr als tausend Worte

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https://www.indiegamewebsite.com/2019/12/03/arise-a-simple-story-review/

Achterbahnfahrt der Gefühle

So emotional, philosophisch und tiefgründig, wie das alles bisher den Anschein gemacht hat, so ist es dann auch tatsächlich über die gesamte Spielzeit von „Arise“ und bildet damit den roten Faden des Spiels.

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle erwartet Euch. Besonders schön aufgeteilt, sind die zehn Level meist in bestimmte Stimmungen oder Lebensabschnitte des weißbärtigen Mannes gegliedert.

Die Liste dieser, liest sich bereits bezeichnend für die Höhen und auch die Tiefen eines jeden Lebens.

  • Sie
  • Freude
  • Fort
  • Allein
  • Romanze
  • Frucht
  • Asche
  • Trost
  • Alt
  • Hoffnung

Ja, wirklich jedes Level fängt eine andere Stimmung ein. Oft ist es ein melancholischer Grundton, den alles umgibt. Aber neben Traurigkeit, Verlust, Angst und Tod, gibt es ebenso die Freude, die Romantik, den Trost und die Hoffnung.

Sanfte, herausragend produzierte Piano- und Orchestermusik, die sofort an die Kompositionen aus Zeichentrickfilmen des japanischen Animationsstudios „Studio Ghibli“ erinnern, untermalen wohlklingend das Geschehen und tragen so maßgeblich zur Stimmung, bei der Reise durch die Geschichte von „Arise“ bei.

Diese melancholische Note, kombiniert mit einem reduzierten comicartigen Look, mit einer jederzeit perfekt ausgerichteten Kameraperspektive, fangen eine solch malerische Stimmung ein, wenn visuell faszinierend, Blütenblätter über das Wasser gleiten und wir uns als Spieler direkt auf ihnen befinden.


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https://www.blogdot.tv/shift-through-the-memories-of-a-lifetime-in-arise-a-simple-story/

Fazit

Poesie in Videospielform

„Arise: A Simple Story“ ist kein Videospiel für jedermann. Es ist ein Spiel für Philosophen und Träumer, für nachdenkliche Menschen, die Freude daran haben, eine Basis zu erhalten und auf dieses Fundament die Geschichte selbst zu interpretieren. Für alle, denen es nicht wichtig ist wie spielerisch anspruchsvoll ein Titel ist, sondern wie emotional herausfordern ein Titel ist.

Für Spieler die es nur noch anödet, wenn der nächste Triple-A-Titel mit bombastischer Effekt-Hascherei und Mikrotransaktionen zur Bereicherung oder gar Abzocke serviert wird. Für Gamer die einen guten Wein schätzen und auch fähig sind diesen im Dschungel der heutigen Videospiele zu sehen und zu erkennen.

Die Entwickler wirken mit „Arise: A Simple Story“ geerdet und Naturverbunden. Sie erzählen vermutlich eine Geschichte aus ihrem eigenen Umfeld. Wenn Dinge passieren, die im Leben passieren, ob man es will oder nicht.


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https://es.ign.com/arise-a-simple-story-ps4/158240/review/analisis-de-arise-a-simple-story-para-ps4-xbox-one-y-pc

Ein Windhauch

Wenn ein Windhauch unsere Gedanken ebenso ergreift und davon trägt, wie den alten weißbärtigen Mann im Spiel, möchten wir fasziniert unser Gamepad erheben, unsere Mario Mütze ziehen und uns verneigen vor so viel Entwicklermut. Vor solch einem Kunstwerk der Bildsprache, welches nonverbal mehr aussagt als andere Spiele verbal.

Das Debüt des Studios „Piccolo“, ist ein herzerwärmendes, ergreifendes Spiel, das unsere Gefühle aufrüttelte, wie es kein Spiel in den letzten 20 Jahren geschafft hat. „Arise“ ist eine Schönheit von Spiel, eine metaphorische Reise durch das Leben in Form von Erinnerungen. Und es könnte nicht passender abschließen mit der Widmung der Entwickler, die zeigt wie dieses Werk aus tiefstem Herzen entsprungen ist und wie tief es dort ebenso verwurzelt ist.


An unsere LiebstenPiccolo Studio
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https://www.gamersglobal.de/galerie/164168

 

Final Fantasy IX (Remastered) (2000, 2017)

 

  • 9/10
    derofa Durchschnittswertung - 9/10
9/10

Herausragend

Mit „Final Fantasy IX“ brachte das Entwicklerstudio Square im Jahr 2000 einen weiteren Teil der beliebten Spielereihe „Final Fantasy“ heraus.

Für viele ist der neunte Teil gänzlich unbekannt, wenn man ihn z.B. mit dem Fanliebling der Spielereihe „Final Fantasy VII“ vergleicht. Doch „Final Fantasy IX“ bietet uns so viel. Es ist ein Final Fantasy mit vielen magischen Komponenten – fast so, als käme es direkt aus einem Fabelbuch .

Was wir vom neunten Ableger der Videospielreihe halten, erfahrt ihr in unserem „zauberhaften“ Test auf derofa.de

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Genre: JRPG

Originaltitel: Fainaru Fantajī IX (Transkription)

Produktionsland: Japan

Entwicklerstudio/Publisher: Square (heute Square Enix)

Musik: Nobuo Uematsu

Spielmodus: Einzelspieler

Spielzeit: ca. 60 Stunden (Story), bis zu ca. 100 Stunden (100%)

Plattformen: Original: PlayStation 2 | Remastered: PlayStation 3, PlayStation Vita, PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch, PC (Stand: 03.05.2020)

Altersfreigabe: USK 6

Universum: Final Fantasy

Vorgänger: Final Fantasy VIII (Remastered) (1999, 2019)

Nachfolger: Final Fantasy X (Remastered) (2003, 2014)

Wertung:   

Testplattform: Nintendo Switch

Autor: Melissa

Verfasst am: 24.01.2020


Altes Spiel in neuem Gewand

Spieleentwickler sind sich sicher – ältere Videospiele zu „verbessern“, in Form einer Remastered Version, wird von Gamern sehr gern gesehen. Nach der Ankündigung von „Final Fantasy VII Remake“ und dem 2019 erschienen „Final Fantasy VIII Remastered„, bringt uns das Entwicklerstudio „Square“ einen weiteren Meilenstein der Spielegeschichte zurück auf unsere Konsole.

„Final Fantasy IX“ erschien damals im Jahr 2001 für die erste PlayStation. Genau 18 Jahre später veröffentlichte das Enwicklerstudio den neunten Teil der Spielereihe 2019 für die PlayStation 4, Nintendo Switch und den PC. Dieses mal jedoch mit verbesserten Texturen, einer schöneren Grafik und einigen kleinen Features.


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https://finalfantasy-ix.square-enix-games.com/de-de/home/

Die Welt von Final Fantasy IX

Jetzt wird’s magisch

Wenn ihr „Final Fantasy IX“ im Jahr 2001 spielen konntet, durftet ihr bereits schon damals einen der besten Spiele der Reihe genießen. Der neunte Teil aus dem Hause „Square“ ist so liebevoll gestaltet, mit seinen wunderschönen Details. Neben einem kindlichen Look und einer magischen Geschichte, erhält es gerade dadurch ein Alleinstellungsmerkmal.

In „Final Fantasy IX“ begebt ihr euch in eine magische Welt die euch sofort verzaubern wird. Geschrieben wie aus einem Fabelbuch, erlebt ihr die zauberhaften Abenteuer von Lili der verlorenen Prinzessin, Zidane den räuberrischen Frauenhelden, Steiner den stählernen Ritter oder einem kleinen Zauberer namens Vivi, der so niedliche Charakterzüge hat, sodass er zu unserer liebsten „Final Fantasy IX“ Figur geworden ist. Die einst so kleine Gruppe wird während eurer Expedition weitere Bekanntschaften machen und somit euer Team verstärken.


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https://wall.alphacoders.com/big.php?i=212426&lang=Swedish

Eine Prinzessin, ein Held und ein Bösewicht

Es war einmal das Königreich Alexandria. Königin Brane hat die Herrschaft über das Königreich an sich gerissen. Während einer Vorführung in der gleichnamigen Hauptstadt, wird die Prinzessin von einer Diebesgruppe entführt. Daraufhin lernt sie den Affenjungen Zidane kennen. Zusammen bringen sie in Erfahrung, dass Königin Brane bereits Pläne geschmiedet hat, die Welt von Gaia durch teuflische Kräfte an sich zu reißen.

Unter ihrer Kontrolle steht der Widersacher Kuja. Mit seiner Hilfe konnte sie bereits Nachbarstädte von Alexandria in Schutt und Asche legen. Kuja ist sehr mächtig. Zum Wohle der Menschheit, stellt sich unser Held Zidane seinem Antagonisten. Doch er ist nicht alleine. Während seines Abenteuers begegnen ihm allerlei Kreaturen und Personen, die ihm Im Verlauf dessen zur Seite stehen. Zidane und Co. begeben sich nun auf die Reise Kuja und die bösen Mächte aufzuhalten und die Weltbevölkerung zu retten.


Kuja besitzt eine überaus mächtige Kraft

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https://gfycat.com/inconsequentialordinaryjellyfish-kuja-ff9

Was bietet die verbesserte Version?

Feinste JRPG-Kost

Zugegeben, auf den ersten Eindruck könnte man denken, die Geschichte hinter Gaia sei nur durchschnittliche RPG-Kost und nichts besonderes. Doch die Handlung wird Stück für Stück komplexer und behält kontinuierlich einen roten Faden.

Die Handlung verzaubert euch direkt in ein echtes Märchen. „Final Fantasy IX“ kann genau damit Punkten. Auch wenn er nicht so bekannt ist wie der Fanliebling „Final Fantasy VII“, kann der neunte Teil durchaus imponieren – und zwar nicht nur als Klassiker. Vielmehr punktet er durch seinen Charme, seine liebevoll gestaltete Welt mit ihren sympathischen Charakteren und der typischen „Final Fantasy“ – Atmosphäre.

Passend dazu stammt die Musik erneut vom Meisterkomponisten Nobuo Uematso und ist so wunderschön komponiert worden. Feinster Hochgenuss für die Ohren!

Neue Features verbessern das Spielerlebnis

Um die Bildschirmgröße und die damit einhergehenden Pixel nicht zu verschlechtern, hat das Entwicklerstudio schwarze TV-Balken links und rechts an beiden Seitenrändern positioniert. Dies gab es beim Vorgängerteil „Final Fantasy VIII“ noch nicht. Man bemerkt, „Square“ hat sich extrem weiterentwickelt und selbst eine Remastered Version nochmals verbessert. Doch was bietet die Version noch an Neuerungen?

Ihr habt die Möglichkeit genauso wie bei „Final Fantasy VIII (Remastered)“ einen Turbo-Modus zu aktivieren. Zudem ist es auch wieder möglich, jegliche Zufallskämpfe zu deaktivieren. Sehr praktisch wenn ihr mal schnell ohne nervige Monsterbegegnungen durch die Welt reisen möchtet. Doch das allerbeste Feature wie wir finden ist die automatische Speicherfunktion! Damals noch unbekannt, heutzutage meistens nicht mehr weg zu denken.


Die verlorene Prinzessin Lili

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https://www.pcgames.de/Final-Fantasy-9-Spiel-134/News/rpg-fuer-nintendo-switch-veroeffentlicht-termin-fuer-teil-7-1275438/

Grafisch aufpoliert

Eine letzte Neuerung hatten wir bereits oben erwähnt und zugleich gelobt, dennoch möchten wir sie hier noch einmal anmerken. Die neue Version bietet eine erhöhte Auflösung von Charakteren und Filmsequenzen. Die zauberhafte Welt und ihrere Charaktere sehen nun nicht mehr aus wie ein Spiel das im Jahr 2001 erstmals für die PlayStation 1 erschienen ist. Sehr lobenswert!

Da freuen sich nicht nur Fan-Herzen. Neulinge die den Spieleteil noch nicht erleben durften, bekommen mit der verbesserten Version erst recht einen Grund in die Welt von „Final Fantasy IX“ zu tauchen und fasziniert zu werden.


Hier im Grafikvergleich: Original VS. Remastered

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https://www.ntower.de/test/2380-final-fantasy-ix-switch/

Das Kampfsystem

Rundenbasiertes Kampfsystem

„Final Fantasy IX“ besitzt wie auch seine Vorgänger ein rundenbasiertes Kampfsystem. Der Vorteil besteht darin, jeden Kampfzug genau vorausplanen zu können. Unter Fans ist dieses Kampfsystem favorisiert worden. In den neueren Videospielen der Spielereihe oder auch anderen Videospielereihen  („Kingdom Hearts (2002) „) des Entwicklerstudios, wurde das rundenbasierte Kampfsystem komplett entfernt.

Doch es gibt noch mehr. In jedem „Final Fantasy“ – Videospiel, habt ihr die Möglichkeit eine Art „Super Angriff“ auszuführen. Beim neunten Teil heißt dieser „Limit“ und besteht aus einem extra „Limit-Balken“, der kontinuierlich während eines Kampfes automatisch gefüllt wird. Dadurch entfesselt ihr in euren Charakteren einzigartige Fähigkeiten, die auf jede Figur angepasst wurden und unterschiedlich sind.

Zu guter letzt, möchten wir euch eine weitere Besonderheit des Videospieles zeigen. Während eines Kampfes könnt ihr nämlich zu 4. ins Team. Bekannterweise gilt bei den meisten „Final Fantasy“ – Videospielen eine Begrenzung von drei Personen im Team. Bei „Final Fantasy IX“ habt ihr jetzt mehr Spielraum und könnt dadurch eure Kämpfe noch individueller gestalten – denn jeder Charakter hat seine Vor- und Nachteile.


Das klassische rundenbasierte Kampfsystem

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https://kotaku.com/final-fantasy-ix-switch-is-the-same-version-as-pc-and-m-1832647269

Das Active-Time-Event

Durch das sogenannte Active-Time-Event (kurz: ATE) könnt ihr während eures Abenteuers Nebengeschichten in Form von Zwischensequenzen erleben. Diese dienen dazu euer Team besser kennenzulernen. Ihr erfahrt dadurch einige interessante Hintergrundinformationen über eure Helden. Das ATE wird im Verlauf immer mal wieder durch einen blinkenden Balken angezeigt. Durch das Drücken einer Taste, könnt ihr dann leicht darauf zugreifen und euch die Geschichte eines eurer Charaktere ansehen.

Das Active-Time-Event ist ein Charakteristikum von „Final Fantasy IX“. In keinem anderen Videospiel der Spielereihe gab es solch eine Funktion.


Ein neues Active-Time-Event erscheint

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https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=665159772

Fazit

Wir waren natürlich auch dieses mal wieder überzeugt vom Handheld-Modus der Nintendo Switch. „Final Fantasy IX“ ist auch hier das perfekte Videospiel für unterwegs.

Mit „Final Fantasy IX“ bekamen wir damals ein rundenbasiertes Kampfsystem, einschließlich einer wunderbaren Atmosphäre die unter die Haut geht. Es war damals DAS „Final Fantasy“, mit einem etwas „anderen“ Look. Durch die kindliche Darstellung der Welt und Figuren, bekamen Spieler schnell den Eindruck das Videospiel wäre vielmehr für das jüngere Publikum produziert worden. Doch das Aussehen täuscht! Für solch einen Look, beschäftigt sich „Final Fantasy IX“ mit sehr ernsten Themen wie z.B. über das Leben und den Tod.

„Final Fantasy IX“ ist ein Klassiker der damals sehr neben seinen großen Brüdern („Final Fantasy VII“, „Final Fantasy VIII“ oder „Final Fantasy X„) in den Schatten gestellt wurde. Doch das zu unrecht! Er hat sich auf jeden Fall seinen Platz in der Spielewelt, wenn nicht auf der Topliste der besten „Final Fantasy“ -Videospiele verdient.

Wir wünschen euch viel Spaß durch die Reise ins Zauberland. Lasst euch von der herzzerreißenden Geschichte begeistern – die danach auch bestimmt bei euch einen persönlichen Ehrenplatz einnehmen wird.


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https://www.appgemeinde.de/archiv/review/review-final-fantasy-ix-ios-37033/

 

Marvel’s Spider-Man (2018)

  • 7/10
    derofa Durchschnittswertung - 7/10
7/10

Spielenswert

Lange mussten Fans auf ein neues Spiel in der Welt von Spider-Man warten, bis Sony Interactive Entertainment mit „Marvel’s Spider-Man“, im Jahr 2018, endlich ein neues Action-Adventure veröffentlichte.

Unter der Feder vom amerikanischen Entwicklerstudio „Insomniac Games“ produziert, hält der vielversprechende Titel seiner Comic-Vorlage designtechnisch die Treue. Es verschlägt den Spieler in eine Open-World der Metropole New York.

Warum „Marvel’s Spider-Man“ zwar spielenswert ist aber die großen Überraschungen ausbleiben, verraten wir euch in unserem Test des PS4-Exklusiven Superhelden-Abenteuers.

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Genre: Action-Adventure, Open-World

Originaltitel: Marvel’s Spider-Man

Produktionsland: USA

Entwicklerstudio/Publisher: Insomniac Games / Sony Interactive Entertainment

Musik: John Paesano

Spielmodus: Einzelspieler

DLC: 3 Story-DLCs: Der Raubüberfall | Revierkämpfe | Silver Lining | Season Pass: Die Stadt, die niemals schläft (enthält alle drei Story-DLCs)

Spielzeit:

Hauptspiel: ca. 10–15 Stunden (Story), ca. 20 Stunden (100%)

DLCs: 3 DLCs je ca. 2 Stunden (Story), ca. 4 Stunden (100%)

Plattformen: PlayStation 4

Altersfreigabe: USK 12

Universum: Marvel

Wertung:  

Testplattform: PlayStation 4

Autor: Lissa, Jannik Solert

Verfasst am: 21.03.2020


Die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft

Peter Parker alias Spider-Man ist bereits seit einigen Jahren der Beschützer New Yorks und spielt eine wichtige Rolle bei der Schreckensbekämpfung in der Stadt die niemals schläft.

Wenn er sich mal nicht den hautengen Anzug überzieht und durch die Stadt schwingt, jobbt Peter als Wissenschaftler im Labor von Dr. Otto Octavius, der für ihn ein großes Vorbild seit Kindheitstagen darstellt.

Als bessere Hälften agieren Peters Freundin Mary Jane, als investigative Reporterin, sowie die gute Seele Tante May, als Leiterin eines Asylheims.

Als plötzlich eine merkwürdige Substanz namens „Teufelsatem“ droht, die Stadt ins Unheil zu stürzen, sieht sich Spider-Man mit allerhand Bösewichten wie Mr. Negative, Rhino, Scorpion, Electro, aber auch mit einer korrupten New Yorker Politik konfrontiert.


In neuem Zwirn schwingt Ihr euch als „Spidey“ durch die Straßen von „Big Apple“

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©Marvel

Altbekannter Superheld, altbewährtes Gameplay

Nachdem Fans der Spinne in Videospielform, in den letzten Jahren eher in die Röhre schauten, liefert nun das amerikanische Entwicklerstudio „Insomniac Games“ endlich eine Versoftung des schwingenden und allseits beliebten Spider-Man.

„Marvel’s Spider-Man“ orientiert sich dabei an klassischen Gameplay-Elementen, die in den letzten Jahren in der Videospielbranche zahlreich verwendet wurden. Egal ob im Kampfsystem von der Batman-Arkham-Reihe, das erschließen der Karte durch Aussichtspunkte wie in „Assassin’s Creed“, oder das einnehmen von Außenposten wie in „Far Cry“. Spider-Man macht wenig bis nichts neues und hat sich seine Einzelteile von den Besten Games zusammen geklaut. Auch vor den mittlerweile von der Fachpresse eher geächteten QTE’s (Quick Time Events) macht „Insomniac Games“ keinen Halt.


In Sachen Gameplay stützt sich „Marvel’s Spider-Man“ ausschließlich auf altbekannte Mechaniken

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https://www.adventurecorner.de/storyteller/9175/marvel-s-spider-man

Zusätzlich gibt es Open-World-typisch ein prallgefülltes Netz an Sammelobjekten wie z.B. Rucksäcke, Tauben, Audiorekorder – um nur einige zu nennen. Daneben bietet das Spiel ergänzend zur Hauptstory Herausforderungen, wie bösen Buben in allen Variationen den Hintern zu versohlen, Verfolgungsjagden, Bomben zu entschärfen oder Forschungseinrichtungen freizuschalten.

Insgesamt kann „Marvel’s Spider-Man“ damit unterhalten, wiederholt sich jedoch auch schnell und wird dadurch oft zu einem repetitiven Vergnügen.

Was hingegen besonders gut umgesetzt wurde ist die Schwing-Mechanik, sowie die Fähigkeiten der Spinne, mit denen wir uns als Held durch New York fortbewegen. Diese benötigen etwas Übung, um elegant um die Häuser zu schwingen. Hat man den Dreh aber erstmal raus, schwingt man gekonnt von einem Wolkenkratzer zum nächsten und ist damit eines stilechten Spider-Mans durchaus würdig. Mögliche Lufttricks versüßen die Dynamik, auch wenn diese in ihrer Vielfalt hätten zahlreicher sein können.

Doch was hat das Action-Adventure sonst zu bieten?


In der Luft macht „Marvel’s Spider-Man“ eine gute Figur

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https://giphy.com/gifs/cheddar-spider-man-33JP5TIMdE3djZKhx8

Heldenhafte Gestaltung der Spidey-Welt

Wer kennt ihn nicht, den typischen Flair des Spider-Man-Universums. Als Spider-Man durch die Lüfte von New York schwingen, als Vorbild der Bürger und als Hüter der Stadt nach dem Rechten sehen. Als Peter Parker nach Feierabend eine gute Pizza vom Lieblingsitaliener, bei einer kühlen Brise über den Dächern New Yorks genießen. Die Stadt gehört nicht Spider-Man aber es ist dennoch seine Stadt. Fans kennen diese vertraute Gefühl aus Comics, Filmen, Serien und mehr.

Den Entwicklern von „Insomniac Games“ ist es überaus gut gelungen, diese altbekannte Atmosphäre einzufangen. Ob die Bösewichte, das Design der Spielwelt, Anzüge aus allen Dekaden und Werken, oder die Details in den Kampfmoves der Spinne – gekrönt mit dem besonders frechen Spidey-Humor, der nie langweilig wird. So ziemlich alles scheint stimmig.


In Sachen Atmosphäre spinnt der freche Spidey hoch oben mit

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https://www.gamingdragons.com/de/game/buy-spider-man-2017-ps4-key.html

Besonders in den Hauptmissionen dreht das Spiel so richtig auf und zeigt atemberaubende, filmisch inszenierte Sequenzen, die nahtlos in das Gameplay übergehen.

Schade ist, dass es keinen dynamischen Tag- und Nachtwechsel gibt, der mittlerweile zum Open-World-Standard gehört. Das Wetter und die Tageszeit wechseln missionsabhängig, mitunter sogar mit Ladezeiten verbunden.

Dennoch überwiegt das positive Design klar, bei der liebevollen Gestaltung in der Welt von „Marvel’s Spider-Man“.


In puncto Design, schlägt Spidey ein

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https://giphy.com/gifs/agentm-ps4-spider-man-spiderman-l46CnyoKhfS6RxaGA

Fazit – Ausflug mit Luft nach oben

Mit „Marvel’s Spider-Man“ produzierte „Insomniac Games“ ein anständiges Open-World-Spiel im Spidey-Universum.

Positiv zeigt sich das Spiel in seiner Schwung-Mechanik und den detailliert umgesetzten Fähigkeiten des Superhelds. Zudem überzeugt die heldenhafte Gestaltung des Spider-Man-Universums, mit seinen kinoreifen Hauptmissionen und variantenreichen Anzügen.

Die Liste der negativen Eindrücke ist da leider deutlich länger. Gameplaytechnisch ist das Spiel, seien wir ehrlich, von Vorgestern. Es macht nichts neu und hält sich permanent an alten spielerischen Konventionen fest. Die ewig gleichen Mechanismen wiederholen sich ständig und werden so schnell eintönig und repetitiv.

Ebenso, dass storyrelevante Infos fast ausschließlich durch Telefonate, während der Erkundung der Stadt, oder mitten in nervenaufreibenden Kämpfen stattfinden, lässt die Geschichte untergehen und leicht in Vergessenheit geraten.

Zusammengefasst wird „Marvel’s Spider-Man“ so zu einem spielenswerten Titel, der gerade noch solide unterhält, jedoch besonders in puncto Abwechslungsreichtum sein Potential nicht voll ausschöpft und so seinen Hang zur Eintönigkeit nicht verstecken kann.


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https://www.avsforum.com/wordpress/spider-man-for-playstation-4-review/

 

The Boys (2019 – …)

  • 8.5/10
    derofa Durschnittswertung - 8.5/10
8.5/10

Ausgezeichnet

Amazon Studios hat sich die Rechte von The Boys einer Comic Reihe gesichert um sie in eine Serie umzuwandeln. Ursprünglich wurden die Comics von Oktober 2006 bis November 2012 veröffentlicht von Garth Ennis der auch schon für DC Comics gearbeitet hat.

Ob Amazon Studios hier einen guten Job in der Umsetzung geleistet hat oder nicht erfahrt ihr in diesem Review.

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Genre: ActionScience-Fiction, Dramedy, Superhelden

Originaltitel: The Boys

Produktionsland: USA

Regie: Dan Trachtenberg, Stefan Schwartz, Jennifer Phang, Daniel Attias, Philip Sgriccia

Drehbuch: Eric Kripke, Rebecca Sonnenshine, Craig Rosenberg, Anne Cofell Saunders

Musik: Christopher Lennertz

Länge: ca. 60 Minuten je Altersfreigabe: FSK 16


Review – Staffel 01 (2019)

 

Fallen wir direkt mit der Tür ins Haus, Amazon Studios hat 2019 eine ausgesprochen gute Serie herausgebracht. Die erste Staffel beinhaltet 8 Episoden und diese sind alle durchweg empfehlenswert.

Neu ist die Idee hierfür aber nicht, The Boys gab viel früher schon als Comic, diese wurden von 2006 bis 2012 veröffentlicht und 7 Jahre nach Ende kam dann die Serie.

Die Idee dazu kam von Eric Kripke, Seth Rogen und Evan Goldberg. Alle drei sind Namentlich bekannt und haben genug Erfahrung um eine gute umsetzung zu veröffentlichen.

In der Serie als Schauspieler sind zu sehen Karl Urban, Jack Quaid, Antony Starr und noch viele mehr.


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https://www.moviepilot.de/serie/the-boys

Die (Anti)Superhelden

 

In The Boys sind die Hauptattraktion The Seven, sie sind Superhelden die von allen gefeiert werden als wären sie Götter.

Doch in Wahrheit ist nicht alles Gold was glänzt.

Hier wird nicht nur die Schokoladenseite der Helden präsentiert, hier wird auch gezeigt wie es im Hintergrund aussieht wo es nicht immer rosig zugeht. Sie haben zwar Superkräfte aber im Endeffekt sind es auch nur Menschen und wie man weiß machen Menschen Fehler.

Gesteuert wird die Superheldentruppe von Vought, einem Unternehmen das sich mit der Vermarktung von den Helden ein goldenes Näschen verdient egal zu welchem Preis.


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https://www.tvmovie.de/news/the-boys-staffel-2-bei-amazon-prime-starttermin-inhalt-und-darsteller-alle-infos-107515

Irgendwie kommt einem das bekannt vor

 

Ohne wissen über die Serie habe ich mich in die Welt reißen lassen. Doch man merkt schnell das einem die Helden irgendwie bekannt vorkommen.

Da gibt es Homelander der Chef der ganzen Bande, er erinnert einen stark an Captain America, der A-Train ähnelt Flash usw.

Anfangs noch skeptisch da ich erst dachte das ist eine Parodie von den Avengers oder Justice League, wurde ich schnell umgestimmt und die Serie hatte mich im Griff.

Die Schauspieler spielen ihre Rolle herausragend, und man möchte immer mehr über die einzelnen Helden erfahren. Hier wird einem gezeigt was die Helden alles durchmachen müssen egal ob vor oder hinter der Kamera. Die Öffentlichkeit darf nämlich nicht alles erfahren.

Und genau dieser Blickwinkel auf die Helden macht die Serie zu was besonderem. Es ist interessant zu sehen was sie alles durchmachen müssen um ihren Job als Held zu behalten.

Denn sie machen die „Superhelden Sache“ nicht von sich aus sondern werden von Vought geleitet.


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https://www.looper.com/166205/the-boys-season-2-release-date-cast-and-plot/

The Boys

 

Dann gibt es noch „The Boys“

Sie sind eine Gruppe die sich gegen die Superhelden verschworen haben und wollen sie aus dem Weg räumen.

Die Gruppe besteht aus Billy, Hughie, Frenchie, Marvin und Kimiko. Sie wissen das hinter der Fassade der Helden etwas böses verbirgt. Da The Boys aber keine Superkräfte haben, müssen sie mit anderen mitteln gegen die Superhelden kämpfen, und Ihnen ist jedes mittel recht, sie müssen aufs ganze gehen um zu Siegen.

Sie haben zwar Pläne aber wie jeder weis geht nicht alles nach Plan was man sich vornimmt.


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http://comic.highlightzone.de/garth-ennis-the-boys/

Fazit Staffel 1

 

Die ersten 8 Episoden haben alles richtig gemacht.

Man lernt alles kennen und erfährt immer mehr wie die Welt funktioniert.

Die Serie ist meiner Meinung nach nicht nur für Superhelden Fans sondern für jedermann.

Hier geht es nämlich nicht nur um gut gegen böse sondern auch ein bisschen um die Menschlichkeit die in jedem steckt.

Jeder der mal eine andere Sicht auf die vermeintlichen Helden der Welt werfen möchte und sehen möchte wie die Welt wirklich ist.


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http://www.filmstarts.de/nachrichten/18526575.html

 

Final Fantasy X (Remastered) (2001, 2014)

  • 9/10
    derofa Durchschnittswertung - 9/10
9/10

Herausragend

Mit “Final Fantasy X” veröffentlichte die japanische Rollenspiel-Schmiede „Square“ im Jahr 2001, einen äußerst erfolgreichen Ableger der populären “Final Fantasy”-Reihe für die PlayStation 2.

Für viele Fans und Kritiker gilt “FFX” heute mindestens als Meilenstein und Wendepunkt innerhalb der Reihe, wenn nicht sogar des Rollenspiel-Genres, oder der Videospielgeschichte.

“Final Fantasy X” dessen Entwicklungszeit etwa 3 Jahre betrug, führte einige noch bis heute nachhallende Innovationen in Squares bekannte Spielereihe ein.

Wohl auch aufgrund des großen Erfolges und der hervorragenden Rezensionen, damals wie heute, wurde im Jahr 2014 eine Remastered Version veröffentlicht. Diese Chance wollten wir nicht ungenutzt verstreichen lassen, um den prestigeträchtigen Titel in seiner aufpolierten Version und in voller Blüte nachzuholen.

Wie war sie also, unsere Reise durch “Final Fantasy X”?

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Genre: JRPG

Originaltitel: Fainaru Fantajī Ten (Transkription)

Produktionsland: Japan

Entwicklerstudio/Publisher: Square (heute Square Enix)

Musik: Nobuo Uematsu, Junya Nakano, Masashi Hamauzu

Spielmodus: Einzelspieler

Spielzeit: ca. 80 Stunden (Story), ca. 100 Stunden aufwärts (Endgame / 100%)

Plattformen: Original: PlayStation 2 | Remastered: PlayStation 3, PlayStation Vita, PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch, PC (Stand: 19.01.2020)

Altersfreigabe: USK 12

Universum: Final Fantasy

Vorgänger: Final Fantasy IX (Remastered) (2000, 2017)

Nachfolger: Final Fantasy X-2 (Remastered) (2003, 2014)

Wertung:  

Testplattform: PlayStation 4

Autor: Jannik

Verfasst am: 18.01.2020


Auf in die mystische Welt von Spira

Listen to my storyTidus

Mit diesen Worten des Hauptprotagonisten Tidus, betreten wir die Welt von “Final Fantasy X”. Eine Welt die schon auf den ersten Blick episch weit und voller mystischer Geheimnisse zu stecken scheint. Vorerst wird nur wenig offenbart. Tidus beginnt uns seine Geschichte zu erzählen.

Der 17-jährige Tidus ist Bürger der Metropole Zanarkand und Starspieler des Blitzball-Teams der “Zanarkand Abes”. Blitzball lässt sich am ehesten als Mischung aus Wasser- und Fußball beschreiben. Während eines Blitzballspiels wird die Stadt Zanarkand von einer Kreatur namens “SIN” angegriffen. Tidus und sein geheimnisvoller Begleiter Auron, werden in die riesige Kreatur gesogen. Plötzlich findet er sich alleine in den Ruinen eines verlassenen Tempels wieder.

Daraufhin wird Tidus von Menschen des Volksstammes der Al Bhed aufgelesen und vorerst in Sicherheit gebracht, bis er, noch immer verwirrt von den Ereignissen, abermals von “SIN” angegriffen wird. Anschließend wird er auf der tropischen Insel Besaid angespült, wo er auf den lebensfrohen Blitzball-Spieler Wakka trifft.

Gestrandet an einem Tidus völlig unbekannten Ort im Nirgendwo, stellt Wakka ihm das Medium Yuna vor – ein Mädchen was die Welt wie Tidus sie kennt, für immer verändern wird.


Hauptcharakter Tidus neben der geheimnisvollen Yuna

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https://nintendo-online.de/switch/news/35300/final-fantasy-xx-2-download-fuer-x-2-scheint-bestaetigt-zu-sein

Das Medium

In Yuna finden wir bereits die erste Genialität in der Erzählung von “FFX”. Yuna ist ein junges, schüchtern wirkendes Mädchen was als Medium bezeichnet wird.

Die Media sind in der Welt von “FFX” Personen, die die Aufgabe haben, umherziehende Schwärme von Lebensenergie (“Illumina”) gerade Verstorbener zu segnen um zu verhindern, dass diese sich als Monster manifestieren.[1]

Außerdem beherrschen sie die sogenannte „hohe Beschwörung“. Das bedeutet, durch ihre Macht sind sie in der Lage, sogenannte Bestia heraufzubeschwören. Bestia sind riesige Kreaturen, die in Kämpfen eingesetzt werden können.

Yuna ist also ein Sinnbild, der dem Universum von „FFX“ zugrunde liegenden Spiritualität und Metaphysik.[2]

Besonders schön an Yunas Charakter ist dabei, dass sie so verletzlich wirkt und dennoch voller Macht steckt. Allein ihre Bekanntschaft im Spiel, weckt in uns bereits das Gefühl einer rätselhaften, unergründlichen Welt. Eine Welt die voll von Geheimnissen ist, welche von uns als Spieler entdeckt werden wollen.

Mit Yuna liefert „FFX“ obendrein eine starke Frau, die neben Tidus zur wahren Hauptfigur avanciert, die jedoch nicht feministisch aufgeladen wurde. Yuna wird nicht zu einer oberflächlich starken Frau erhoben. Viel mehr ist sie diejenige, die das Zepter der Führung durch ihre tief verborgene Macht, ihr nachdenkliches Wesen und herzliche Persönlichkeit ergreift.

Diese Charakterzeichnung im Kontext zu der sagenumwobenen Geschichte von “FFX”, machen Yuna wohl ohne Zweifel zu einem der außergewöhnlichsten und tiefgründigsten Videospielcharaktere aller Zeiten.


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https://www.themarysue.com/death-in-games/

Spielmechanik und Kampfsystem

Neben der Story sind das Kampfsystem und das Sphärobrett (Levelsystem) die Kernstücke von „FFX“, welche wir uns im folgenden genauer anschauen möchten.

Kampfsystem

Während wir uns mit Tidus durch die Welt von “Spira” bewegen, treffen wir in klassischen Zufalls- aber auch in Storykämpfen, auf Gegner wie bspw. Monster. Das rundenbasierte Kampfsystem wie man es bereits aus Vorgängern wie “Final Fantasy VII” (1997) kennt, erlaubt uns einen abwechselnden Schlagabtausch mit unseren Kontrahenten.

Die Reihe der Züge wird uns in einer einfachen Abbildung oben rechts im Bild angezeigt. Auf unserem Weg durch “FFX” stoßen insgesamt sechs Begleiter zu uns. Davon können wir drei an die vorderste Front schicken, der Rest bleibt auf der Auswechselbank. Das besondere am Kampfsystem von „FFX“ ist jedoch, dass wir zu Beginn eines Zuges, beliebig oft zwischen den Charakteren auf der Auswechselbank austauschen können. Ist also bspw. Yuna am Zug und Tidus auf der Bank, können wir ohne einen Zug zu opfern während des Kampfes auswechseln.

Dies erlaubt in jedem Zug von jedem eingesetzten Charakter einen schnellen Wechsel zu einem möglicherweise besser geeigneten Kämpfer.


Das Feld oben rechts im Bild, zeigt wer am Zug ist

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https://www.playm.de/2016/05/final-fantasy-xx-2-hd-remaster-289382/

Als Zug können wir neben klassischen “Haudrauf”-Angriffen auch Zauber und besondere Fähigkeiten (Abilitys) einsetzen. Einen zusätzlichen Effekt, bilden zudem Abilitys, die an Waffen und Rüstungen angebracht sind.

Einige Charaktere sind in der Lage ganz besondere Fähigkeiten einzusetzen, die nur sie selbst beherrschen. Yuna hat zum Beispiel die Macht ihre Bestia zu beschwören, die anstelle unserer Truppe in den Kampf ziehen. Kimahri besitzt die Fähigkeit Attacken des Gegners zu erlernen und die freche Rikku kann fleißig Items zusammenbasteln.

Dieses tiefgehende Kampfsystem in Kombination mit den vielschichtigen und unterschiedlichen Charakteren mit verschiedensten Fähigkeiten, was ich nur in seinen wichtigsten Grundzügen erläutert habe, ist wohldurchdacht und in seiner taktischen Tiefe unglaublich befriedigend für den Spieler. Mitdenken ist unerlässlich um langfristig im Spiel weiterzukommen.

Das Sahnehäubchen bildeten die Entwickler damit, dass sie insbesondere innerhalb der Story dynamische Kämpfe – also Kämpfe, bei denen sich der Gegner oder die Umgebung verändern – einfügten. Damit bietet sich dem Spieler während eines geschlossenen Kampfes, eine sich verändernde Herausforderung, die zudem noch neue visuelle Aspekte liefert, oder gar storyrelevante Elemente enthüllt.


Bestia „Shiva“ räumt auf

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https://tenor.com/view/shiva-ffx-final-fantasy-x-gif-5471823

Das Sphärobrett

Das Levelsystem in “FFX “ ist das sogenannte “Sphärobrett”. Im Grunde handelt es sich dabei um einen Fähigkeiten-Baum. Der Erhalt von Erfahrungspunkten und sogenannten “Sphäroiden”, erlaubt es jedem Charakter, individuell auf dem Brett Züge zu gehen und sich damit weiterzuentwickeln.

Die Felder des Brettes sind mit Attributen gespickt, die durch die Sphäroiden freigeschaltet werden können. Erste Voraussetzung für einen Zug auf dem Feld ist also ein Level Up (Sphärolevel), um zu gehen. Die zweite Voraussetzung ist ein passender Sphäroid um die Fähigkeit auf dem besetzten Feld freizuschalten. Ein Kraftsphäroid wird bspw. benötigt, um die Angriffskraft zu steigern. Ein Wundersphäroid hingegen, wird für das aufleveln  des Zaubers benötigt.

Als Spieler haben wir zu Beginn des Abenteuers die Wahl zwischen dem Standard- und dem Profi-Brett. Das Standard-Brett wird Anfängern empfohlen, da bei diesem der zu laufende Weg der verschiedenen Charakter vorerst vorgegeben wird und so jedem eine gewisse Rolle zuteil wird.[3] Beim Profi-Brett hingegen, ist es von Beginn an möglich, den Weg nach eigenen Vorstellungen zu wählen. Das Standard-Brett hat übrigens etwa 50 Felder mehr, was im späteren Spielverlauf hilft, die Stats zu maximieren.[4]

Das Besondere am Sphärobrett als Levelsystem ist also, dass wir bis ins kleinste Detail die Möglichkeit haben, unsere Figuren aufzuwerten. Welcher Charakter sich in welche Richtung entwickeln soll, entscheiden wir damit maßgeblich selbst. Dies verleiht „FFX“ wie auch schon das Kampfsystem, eine herausragende spielerische und taktische Tiefe. So geht RPG!

Das Sphärobrett aus der Nähe

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https://www.ntower.de/test/2470-final-fantasy-x-x-2-hd-remaster-switch/

Wie riesig die Möglichkeiten zur Aufwertung sind, zeigt diese vollständige Abbildung des Standard-Sphärobretts

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https://www.icksmehl.de/spiele/final-fantasy-10/sphaerobrett/

Tiefgreifende Geschichte

Gemeinsames Erlebnis

Apropos tiefgehend. Ein weiteres herausragendes Element in „FFX“ ist die Geschichte. Auf unserem Abenteuer durch Spira, werden wir den Eindruck nicht los, eine ausgeklügelte Legende erzählt zu bekommen. Mit dem richtigen Maß an Metaphorik, Herz, Action, Zauber und Spiritualität. Es ist eine Geschichte des Erwachsenwerdens, eine Geschichte der Selbstzweifel, eine Geschichte der Aufopferung. Im Universum von „FFX“ gibt es ganz sicher so viele Berührungspunkte mit den Emotionen der Spieler, dass sich jeder ein Stück weit, mit der Welt oder den Figuren identifizieren kann.

Was „FFX“ in Sachen Storytelling bietet, ist insbesondere für die damalige Zeit eine enorme Leistung der Entwickler. Im Bezug auf den Weg des Spielers mit Tidus durch die Welt von „FFX“, äußerte sich der Szenarioschreiber Kazushige Nojima, dass er bei diesem Teil der Serie besondere Sorgfalt walten ließ, um eine Verbindung zwischen Spieler und Hauptcharakter zu erzeugen. Daher hat er die Geschichte so angelegt, dass der Spieler durch Tidus eigene Entwicklung und Erzählung, im selben Maße die Welt kennenlernt und Wissen erlangt wie Tidus selbst.[5]

Und das ist Nojima und dem Entwicklerteam perfekt gelungen. Wir werden mit Tidus vorerst buchstäblich ins kalte Wasser geworfen. Wir müssen uns Stück für Stück vorarbeiten, um das Universum von „FFX“ zu erschließen. So wie es auch der Protagonist selbst tut.


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©Square Enix

Die Sahnehäubchen

Kombiniert wird diese Grundprämisse der „gemeinsamen Entwicklung“, mit einigen geschickten Wendungen innerhalb der Story. Hinzu kommt ein in die Geschichte und in die Welt von Spira eingewobenes “Mini”-game namens “Blitzball”, mit dem man alleine schon, aufgrund seiner Komplexität, etliche Stunden Spielzeit verbringen kann.

Für die damalige Zeit extrem aufwendige Zwischensequenzen, die selbst heute noch mit einem ganz eigenen Stil auffallend gut aussehen und Nostalgiegefühle der Jahrtausendwende erzeugen, sind zwar relativ rar gesät, bringen aber dennoch eine wunderbare visuelle Komponente mit ein.

Die auditive Garnierung des großen Ganzen, liefert u.a. Komponist Nobuo Uematsu mit wunderschöner Musik, welche die Welt von „FFX“ noch magischer werden lässt, als sie ohnehin schon ist. Hier Hörproben zweier herausragender Stücke.

Übrigens: Wir können in der Neuauflage zwischen Klassischem- und Remastered-Soundtrack auswählen.


Das Erlebnis „FFX“

Die angesprochenen Grundpfeiler aus Geschichte, Inszenierung, Kampfsystem und Levelsystem, kreieren ein Videospiel, in dem man sich verlieren kann, ja sogar muss, ohne ein schlechtes Gewissen dabei zu haben. Viel mehr wäre es fast schon Majestätsbeleidigung, sich in „FFX“ nicht genug zu investieren, um möglicherweise in seiner Dichte und Komplexität den Faden zu verlieren.

Das jedem Videospieler sicher bekannte “Flow-Gefühl”, wenn man tief in einem Game versinkt, erzeugt „FFX“ auf höchstem Niveau und ist damit ein ParadebeiSpiel für die Faszination Videospiele.

Für Einsteiger ist das Rollenspiel wohl eher schwierig zu handhaben. Zumindest das offizielle Lösungsbuch von Hersteller Piggyback ist definitiv angeraten. Aber selbst das, schafft es auf 228 Seiten nicht, das Spiel wirklich in vollem Umfang konsequent abzudecken. Für erfahrene Videospieler ist „FFX“ besser geeignet. Das trifft aber wohl auf alle Teile der Final-Fantasy-Reihe zu.


Das offizielle Lösungsbuch von Piggyback aus dem Jahr 2002, bietet auch im Zeitalter des Internets immer noch eine komfortable und zudem wunderschön gestaltete Hilfe für den nostalgischen Spieler

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©Piggyback

Kritikpunkte

Bei aller Liebe für „FFX“ haben wir dennoch einige Kritikpunkte im Spiel gefunden, die unser Spielgefühl negativ beeinflusst haben. Diese sollten trotz der insgesamt überaus hohen Qualität von „FFX“ nicht unerwähnt bleiben.

Für mehr Übersichtlichkeit, möchten wie diese hier mit kurzer Beschreibung auflisten.

NPC’s mehrfach ansprechen bis sie alles sagen

Beim Ansprechen von NPC’s in „FFX“, erscheint der Text. Dieser wird durch mehrmaliges Ansprechen einfach wiederholt. Soweit so logisch. Einige NPC’s jedoch, sagen beim zweiten Ansprechen etwas neues. Wenn man also pflichtbewusst nichts verpassen möchte, muss man jeden NPC mindestens zwei mal ansprechen – ohne zu wissen, ob er sich wiederholen wird. Dies führt zu permanenten Wiederholungen, weil man eben nicht wissen kann, ob der NPC noch was neues auf Lager hat oder nicht. Das nervt extrem!

Mehr Zwischensequenzen

Die angesprochenen, wunderschönen Zwischensequenzen sind leider in Relation zum gesamten Spielumfang selten. Gerade wegen der hohen Qualität, wäre es schön gewesen, noch mehr von diesen beeindruckenden Videos zu erhalten, welche die Welt noch nahbarer gemacht hätten.

Ability-Wirrwarr

Die Abilitys/Zauber eines Charakters können nicht selbst angeordnet werden. Das ist extrem nervig wenn man im Verlaufe des Spiels eine Vielzahl von Zauber beherrscht. Möchte man bspw. Feuga, Eisga, Blitzga oder Wassga einsetzen, muss man jedes mal die längst veralteten schwächerren Vorgänger – Feuer, Eis, Blitz und Wasser – durchlaufen um die gewünschte Ability einzusetzen.

Sequenzen nicht skippbar

Die weniger aufwendig produzierten Sequenzen, die mithilfe der Spiel-Engine erzeugt wurden und automatisch ablaufen, z.B. beim Übergang in ein neues Areal (also nicht die angesprochenen hochwertigen, filmisch inszenierten Zwischensequenzen), können nicht übersprungen werden. Tut man sich also in einer Passage schwer und wiederholt diese einige Male, muss man sich immer wieder die gleiche Sequenz ansehen. Zugegebenermaßen kommt dies selten vor, ist aber in Kombination mit einem fehlenden Autosave mitunter nervig.

Endgame

Vor unserem Fazit möchten wir den für uns größten Kritikpunkt an „FFX“ äußern, der hauptentscheidend für einen Punkt Abzug war. Dieser liegt im Verhältnis zwischen Spielumfang der reinen Story und dem Endgame-Content.

Die Schere zwischen diesen beiden Abschnitten klafft weit auseinander. Nach dem Abschluss der Story, haben wir nicht einmal annähernd das Zeug, um in den Endgame-Inhalten zu bestehen. Permanentes Grinden, Tricks anwenden – wie den sogenannten “Kaktrice-Trick”, bei dem man das Spiel beim erhalten von Erfahrungspunkten mehr oder weniger “bescheißt” – ist unabdingbar, um überhaupt nur daran zu denken gegen schwarze Bestia oder bspw. in der Monsterfarm anzutreten. Das perfekte Setup der Waffen ist nötig, muss quälend mühsam zusammen gesucht werden, um überhaupt erfolgreich Leveln zu können. Auf herkömmlichem Wege Erfahrungspunkte zu erlangen, gleicht einem Tropfen auf den heißen Stein. Auch das Sphärobrett zu vervollständigen, ist nur durch dieses extrem zeitfressende, permanente Grinden möglich.

Dieser Umstand hat uns den Spaß am Endgame ziemlich versaut. Obwohl wir den Abschluss der Hauptstory immer wieder möglichst lange hinauszögerten, fanden wir am Ende kaum Motivation große Teile des Endgame-Contents zu spielen. Hier hätten die Entwickler Elemente des Endgames geschickter mit dem Storyverlauf vereinen können, um ein ausgewogeneres Verhältnis zu schaffen.


Stacheln einstecken für Erfahrungspunkte – beim Kaktrice-Trick

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https://kupo.fandom.com/de/wiki/10.000_Stacheln

Fazit – This was my story

Der zehnte Teil der Final-Fantasy-Reihe bot uns aufgrund seiner Stilistik ein nostalgisches Grundgefühl – und das ohne das Spiel im Zeitraum seiner Veröffentlichung im Jahr 2002 überhaupt gespielt zu haben. Auch in der Gewissheit, dass es eines der letzten „Final Fantasy“ war, bei dem ein rundenbasiertes Kampfsystem verbaut wurde, versetzte uns das Spiel wehmütig in eine Zeit zurück, als Videospiele noch etwas anders gestrickt waren.

“Final Fantasy X”, dessen Entwicklungszeit etwa 3 Jahre betrug, führte einige noch bis heute nachhallende Innovationen in die Final-Fantasy-Reihe ein. Darunter das verwenden von komplett dreidimensionalen Gebieten, anstelle von vorgerenderten Hintergründen. Auch eine Vertonung durch Sprecher, neben den klassischen Bildschirmtexten bei denen die Dialoge auf die Szenen abgestimmt wurden, sowie die Übertragung von Mimiken in das Spiel durch Motion Capturing, wurde das erste Mal innerhalb der Reihe vorgenommen. Außergewöhnlich ist auch, dass es das erste Final-Fantasy-Spiel war, welches mit “Final Fantasy X-2” eine direkte Fortsetzung erhielt.[6]


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https://squareportal.net/2014/03/16/new-final-fantasy-x-artwork-wallpaper-edit/1wallpaperhd/

„FFX“ war ein Abenteuer sondergleichen, mit einem Finale wie es konsequenter nicht sein könnte – mit einem Ausgang der uns zu Tränen rührte. Unser Weg mit Tidus an der Seite zahlreicher, sympathischer Figuren, in einem ganz eigenen Universum, war einzigartig und einmalig.

“Final Fantasy X” wirkt wie ein riesengroßes und grenzenloses Gesamtkunstwerk. Deshalb hoffen wir letztendlich, diesem geschichtsträchtigen Videospiel und Kulturgut, mit unserem Review nur annähernd gerecht geworden zu sein.


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https://gadgets.ndtv.com/games/reviews/final-fantasy-10-nintendo-switch-review-10-2-2024042

 

Kingdom Hearts – Re:Chain of Memories (Remastered) (2007, 2013)

  • 6.5/10
    derofa Durchschnittswertung - 6.5/10
6.5/10

Ganz gut

Im Jahr 2004 erschien das Videospiel „Kingdom Hearts – Chain of Memories“ für den GameBoy Advance. Der kleine Handheld hat die Geschichte von Sora und Co. damit fortgeführt.

Drei Jahre später wurde in Japan ein Remake produziert mit dem Titel „Kingdom Hearts – Re:Chain of Memories“ für die PlayStation 2.

Erst im Jahr 2013 entschied sich das Entwicklerstudio „Square Enix“ und „Jupiter“ dafür, dass Videospiel auf der Collection „HD 1.5 & 2.5 Remix“ für die PlayStation 3 in Europa zu veröffentlichen.

„Kingdom Hearts – Re:Chain of Memories“ ist das erste Videospiel der Reihe, welches sich stark vom bekannten Kampfsystem abwendet und nun in Form von Karten, sein Gameplay gestaltet.

Was wir von dem Remake/Remaster halten und ob wir es Euch empfehlen können, erfahrt Ihr in unserem Test.

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Genre: JRPGAction

Originaltitel: Kingudamu Hātsu Chein Obu Memorīzu (Transkription)

Produktionsland: Japan

Entwicklerstudio/Publisher: Square Enix, Jupiter

Musik: Yoko Shimomura

Spielmodus: Singleplayer

Spielzeit: Sora 25 Stunden (Story), Riku ca. 10 Stunden (Story)

Plattformen: Original: PlayStation 2, PlayStation 4, Xbox One

Altersfreigabe: USK 6

Universum: Kingdom Hearts

Vorgänger: Kingdom Hearts II (2006)

Nachfolger: Kingdom Hearts re: Coded (2008)

Wertung:  

Testplattform: Playstation 4

Autor: Melissa

Verfasst am: 23.04.2020


Die Geschichte des magischen Königreichs geht weiter

Die Geschichte von „Re:Chain of Memories“ setzt direkt an die von „Kingdom Hearts“ an und erzählt die Handlung von Sora, Donald und Goofy weiter. Sora und seine Freunde finden sich schnell im „Schloss des Entfallens“ wieder.

Eine mysteriöse Person mit Kapuze empfängt unsere tapferen Helden und erklärt ihnen, dass sie soeben ihre Erinnerungen verloren haben, denn wenn man das Schloss betritt, verliert man sein Gedächtnis. Die mysteriöse Person schenkt Sora und Co. einige Karten aus Soras übrig gebliebenen Erinnerungen mit der Erklärung, dass er durch das Schloss gehen muss, um seine verlorenen wieder zurück zu gewinnen.

Somit machen sich unsere drei Freunde auf den Weg die Stockwerke im Schloss aufzusteigen, um ganz oben anzukommen und ihre Erinnerungen zurück zu bekommen.


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https://thealmightybacklog.com/2019/08/04/kingdom-hearts-chain-of-memories/

Goofy, Sora und Donald im „Schloss des Entfallens“


Das Karten-Kampf-System

Die größte Neuerung im Kampfsystem sind die Karten. Das Spiel schmeißt das altbekannte Kampfsystem der Spielereihe wortwörtlich weg und füllt es mit einem sog. „Kartensystem“.

Statt den normalen Abilities wie „Angriff“, „Magie“, „Item“ etc. benötigt ihr Karten um diese genannten Abilities anzuwenden. D.h. zuerst müsst ihr euch ein eigenes Kartendeck mit diversen Karten zusammen stellen – Vorsicht! Die Kapazität des Decks ist jedoch begrenzt, sodass ihr genau überlegen müsst, welche Karten ihr in euer Kartendeck tut. Die Kämpfe verlaufen nicht so taktisch wie bei den Vorgängern, denn sobald ein Kartendeck leer ist, ist ein Angriff erst wieder möglich wenn sich das Kartendeck wieder gemischt hat.

Die Kämpfe laufen im Prinzip „normal“ ab. Ihr trefft auf einen Gegner und müsst diesen besiegen. Euren Charakter könnt ihr ganz normal bewegen und auch den Attacken ausweichen. Items hingegen habt ihr nicht wirklich. Diese Ability entfällt komplett. Stattdessen könnt ihr euch durch „Zauber“ heilen, oder ihr benutzt einen Freund und seine Fähigkeiten.

Ganz schön kompliziert auf den ersten Blick. Mit einem sehr gewöhnungsbedürftigen Kampfsystem, lässt uns „Re:Chain of Memories“ befremdet zurück. Durch etwas Übung hat man jedoch schnell den Dreh raus. Dennoch müssen wir das Kampfsystem kritisieren, da es den Kampffluss enorm beeinflusst.


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https://www.youtube.com/watch?v=haKhksJlIE8

Das neue „Karten-Kampfsystem“


Karten als Schlüsselobjekte

Doch nicht nur das Kampfsystem ist verändert worden. Auch das eigentliche Gameplay innerhalb der Welten ist neu. Statt selbst durch die Welten zu streifen, die bei den Vorgängerspielen immer linear waren, bekommt man in Re:Chain of Memories zwar auch eine Welt präsentiert, jedoch muss man sich von einem Raum/Abschnitt mit Hilfe der Übersichtskarte bewegen.

D.h. ihr habt eine Übersichtskarte in der ihr jederzeit nachgucken könnt, wo ihr gerade steht und welche Wege sich öffnen lassen. In den Räumen trefft ihr auf verschlossene Türen. Üblicherweise müsste man die mit einem Schlüssel öffnen, bei „Re:Chain of Memories“ benutzt ihr dafür eure Karten. Wenn ihr gegen Feinde kämpft, erhält ihr als Gewinn diverse Karten für die verschlossenen Türen! Ziel ist es auf der Übersichtskarte durch die Räume so weit zu kommen, das ihr beim Bossgegner ankommt.

Jetzt kommt der Twist! Jeder Raum ist unterschiedlich! Denn, welche Karte ihr verwendet liegt bei Euch. Ihr müsst nur den benötigten Wert sowie Farbe „Beispiel: Wert 3, Farbe Rot“ als Karte benutzen um die Tür zu öffnen. Und da die Karten verschiedene Räume „darstellen“, entstehen so ganz individuelle Abschnitte, die ihr euch selbst eingerichtet habt. Ganz schön kompliziert oder?


Die Übersichtskarte einer Welt


Was ist der Reihe noch treu geblieben?

Bei so vielen Veränderungen fragt man sich ob es altbekannte Elemente in „Re:Chain of Memories“ gibt. Natürlich haben sich die Entwickler von „Square Enix“ nicht ganz von der Kingdom Hearts-Reihe abgewandt.

Zum einen sind die Welten teils die gleichen wie aus z.B. „Kingdom Hearts“ (2002, 2013) oder „Birth By Sleep“ (2010, 2017) (außer den neu entdeckten Welten) , zum anderen lehnt sich der Soundtrack stark an sein großes Vorbild und präsentiert uns wunderschön komponierte Musik von „Yoko Shimomura“. Sie hat bisher bei allen „Kingdom Hearts“ Videospielen den Soundtrack übernommen.

Auch Rikus erweiterte Geschichte ist im Remake vorhanden und dem original somit treu geblieben. In „Re:Chain of Memories“ habt ihr nämlich die Möglichkeit nach Sora’s Geschichte, die von Riku zu erleben und zu spielen. Rikus Charakter spielt sich jedoch etwas anders als Sora. Seine Kämpfe laufen teils flüssiger und einfacher ab, da Riku enorm schnell levelt und extrem stark ist.

Die Spielzeit seiner Geschichte haben wir innerhalb von ca. 10 Stunden durchgespielt, wohingegen wir bei Sora’s Geschichte ca. 25 Stunden benötigt haben.


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https://www.deviantart.com/risachantag/art/KHCoM-Broken-Memories-53416791

Vom Remake zum Remaster

„Kingdom Hearts – Chain of Memories“ ist ein Videospiel aus dem Jahre 2003, welches damals für den GameBoy Advance veröffentlicht worden ist. Das Spiel wurde vom Entwicklerstudio „Square Enix“ und „Jupiter“ produziert.

Im Jahr 2007 erschien das Remake mit dem Titel „Re:Chain of Memories“ in Japan für die PlayStation 2. Grafisch wurde hier viel verbessert. Jedoch sollte man keine Grafikwunder erwarten. Für ein Remake hält sich das Videospiel sehr gut. Die Grafik enthält nun 3D-Elemente, diese gab es beim Original nicht, da dem GameBoy Advance die Leistung dafür fehlte. Grafisch wurde für die HD Collection 1.5 & 2.5 (2013) noch mal eine Schippe drauf gesetzt. Das komplette Videospiel wurde remastered.

Auch am Gaming-Score wurde gearbeitet. Der Soundtrack ist ebenfalls optimiert und eine Sprachausgabe wurde hinzugefügt. Zudem umfasst das Remake einige erweiterte Szenen sowie neue Kämpfe.


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https://gfycat.com/discover/kingdom-hearts-chain-of-memories-gifs

„Kingdom Hearts – Chain of Memories“ auf dem GameBoy Advance


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https://gfycat.com/fortunateilliteratehochstettersfrog-kingdom-hearts-re-chain-of-memories-all-soras-sleights

Das Remake „Kingdom Hearts – Re:Chain of Memories“ für die PlayStation 4


Fazit

„Kingdom Hearts – Re:Chain of Memories“ ist mit seinem Karten-Kampfsystem zwar ein etwas „anderes“ Videospiel für die Fans der Spielereihe, weiß jedoch durch seine Handlung und Charaktere durchaus zu überzeugen. Letztere sind wieder so charmant wie eh und je und verzaubern uns sofort.

„Kingdom Hearts – Re:Chain of Memories“ bietet uns den altbekannten Disney und Final Fantasy Flair den wir alle so lieben. Trotz seiner Schwächen kann das Videospiel unterhalten.

Wenn ihr euch nicht allzu sehr von dem Kartensystem abschrecken lässt, kann „Kingdom Hearts – Re:Chain of Memories“ viel Spaß machen. Zudem ist der Titel sowieso für all diejenigen Pflicht, die Liebhaber der Videospielreihe sind und die gesamte Sammlung durchspielen und erleben möchten – denn wer trifft nicht gern erneut auf seine Lieblings Disney- und Final Fantasy Charaktere?


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http://rebloggy.com/post/my-gifs-mine-kingdom-hearts-sora-com-goofy-donald-chain-of-memories-1-5-remix/73358360742

 

Marvel’s Jessica Jones (2015-2019)

  • 7/10
    derofa Durchschnittswertung - 7/10
7/10

Sehenswert

Mit „Marvel’s Jessica Jones“ erhalten wir die zweite Serie aus dem „Marvel Cinematic Universe„.

Die Serie ist seit 2015 auf der Streaming-Plattform Netflix verfügbar und dreht sich um den Marvel Charakter Jessica Jones, die neben ihrer Arbeit als Detektivin, zur Superheldin New Yorks wird.

Krysten Ritter verkörpert die junge New Yorkerin mit ihrer speziellen Begabung.

Alleingängerin und Detektivin Jessica Jones zeigt uns ein Bild einer modernen und ungewöhnlichen „Heldin“.

Was wir von den Staffeln mit der Draufgängerin Jessica halten, erfahrt Ihr in unseren Reviews auf derofa.de

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Genre: ActionDrama, Superhelden

Originaltitel: Marvel’s Jessica Jones

Produktionsland: USA

Produktionsfirma: Netflix (Sender), Marvel Television, ABC Studios, Tall Girl Productions

Regie: Verschiedene Regisseure

Drehbuch: Verschiedene Autoren

Musik: Sean Callery

Länge: ca. 46-55 Minuten je Episode

Altersfreigabe: FSK 16

Universum: Marvel Cinematic Universe

Beschreibung

Mit „Marvel’s Jessica Jones“ aus dem Jahre 2015, erhalten wir die zweite Serie aus vier Marvel-Serien, die später zum Crossover von „Marvel’s The Defenders“ führte.

Regie übernahm u.a. S. J. Clarkson sowie verschiedene weitere Regisseure. Das Drehbuch für die erste und letzte Episode der ersten Staffel verfasste Melissa Rosenberg. Sie ist die Autorin der beliebten Vampirgeschichte aus der „Twilight-Saga“.

2015 bis 2019 wurden die ersten drei Staffeln von „Marvel’s Jessica Jones“ produziert. Netflix zeigt derzeit alle drei Staffeln der Marvel-Serie auf ihrer Streaming-Plattform.

Mit der dritten Staffel endet die Geschichte hinter der Privatdetektivin Jessica Jones. Netflix ließ nach der Produktion der letzten Staffel im Jahre 2019 die Serie einstellen.


Review – Staffel 01 (2015)


Wertung: 

Autor: Lissa

Verfasst am: 21.04.2020


Privatdetektivin Jessica Jones

In der Marvel-Serie dreht sich alles um die Privatdetektivin Jessica Jones (Krysten Ritter), die versucht ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen, jedoch von dieser immer wieder eingeholt wird. Jessica lebt in „der Stadt die niemals schläft“ und betreibt eine eigene Privatdetektei um sich über Wasser zu halten.

Ihr Leben besteht darin, die Aufträge ihrer Klienten zu erfüllen. Jedoch benutzt sie dazu einige „Tricks“ in Form ihrer übernatürlichen Fähigkeiten. Zum einen ist es ihr möglich, eine enorm starke Körperkraft anzuwenden und jeden Gegner mit nur einem Schlag umzuhauen, zum anderen besitzt sie eine Art von Sprungfähigkeit, um sich so über New Yorks Dächer schneller fortzubewegen. Die Sprünge wirken fast so als könnte Jessica über die dunklen Gassen fliegen.

Jessica ist eine Alleingängerin. Im Verlaufe der ersten Staffel lernt sie jedoch auch neue Charaktere kennen, die sich als wahre Freunde erweisen. Eine davon ist ihre ehemalige Adoptivschwester Trish Walker (Rachael Taylor), die sie zu Beginn an jedoch auf Distanz hält.

Nachdem Jessica letztlich doch noch mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird und auf den Schurken Kevin Thompson alias Kilgrave (David Tennant) trifft, wendet sie sich an Trish und bittet sie um ihre Unterstützung. Kilgrave ist ein Superschurke der die Macht besitzt, Menschen unter seine Kontrolle zu bringen.

Es beginnt eine Art Katz und Maus Spiel. Während Jessica auf der Suche nach Kilgrave ist, um ihn außer Gefecht zu setzen, ist es Kilgraves Wunsch, auf Grund seiner Besessenheit ihr gegenüber, Jessica wieder in seinen Besitz zu bekommen – und dies ohne seine Fähigkeiten, da Jessica gelernt hat, seinem Willen zu widerstehen.


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©Netflix

Jessica Jones und ihr Antagonist Kilgrave haben eine gemeinsame Vergangenheit


Untypische Heldin

In der ersten Staffel von „Marvel‘s Jessica Jones“ wird Jessica nicht zur Heldin im eigentlichen Sinne. Sie benutzt ihre Fähigkeiten nämlich eher um ihre Detektivarbeit zu entrichten. Seltener um damit durch New Yorks Gassen zu streifen und sich in der Nacht in eine maskierte Superheldin zu verwandeln.

Wenn ein Mensch in Not ist und ihre Hilfe benötigt, ist sie jedoch sofort zur Stelle. Auch die Menschen in ihrer Umgebung sind ihr sehr wichtig und diese versucht sie mit aller Kraft zu schützen – egal um welchen Preis.

Sie steht dem Bösen nicht alleine entgegen und trifft schnell auf den ungewöhnlichen Mann mit der eisernen Haut – die Rede ist von Luke Cage (Mike Colter), der recht früh mehrere Gastauftritte in der ersten Staffel erhält.

Ihre Detektivarbeit steht zu Beginn sehr im Vordergrund, was sich im späteren Abschnitt der Staffel jedoch ändert. Hier dreht sich alles um ihre Vergangenheit mit dem Schurken Kilgrave und seinen bösen Machenschaft in New York.


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©Netflix

Luke Cage als Barkeeper in seiner eigenen Bar


Fazit

Jeder Superheld braucht seinen eigenen Bösewicht. In Jessica Jones Fall ist es Kilgrave, der zum Ende hin schon fast die Hauptrolle übernimmt. Dies bewerten wir jedoch nicht als Kritikpunkt.

Die Geschichte in Staffel eins konnte gut erzählt werden und präsentiert uns etliche Actionszenen in denen Jessica uns ihre Superkräfte zur Show stellt. Zudem ist die Handlung enorm wichtig um uns die Verbindung zu Jessica Jones und ihrem Antagonisten Kilgrave näher zu bringen.

Die Umsetzung der Realserie „Marvel’s Jessica Jones“ ist den Comics mehr als würdig. Die Serie erweist uns einen angemessen Start ins Superheldenuniversum von Jessica Jones und bringt uns durch übernatürliche Superkräfte und actionreichen Kampfszenen, das MCU erneut ein Stückchen näher.


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https://gfycat.com/verifiablevigorouskitten-jessica-jones-krysten-ritter-super-jump

 

Kingdom Hearts χ Back Cover (2017)

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https://www.themoviedb.org/movie/538347?language=de
  • 5/10
    derofa Durchschnittswertung - 5/10
5/10

Geht so

Mit „Kingdom Hearts χ Back Cover“ veröffentliche das japanische Entwicklerstudio „Square Enix“ im Jahr 2017 eine Filmversion des 2015 erschienenen Mobile Games „Kingdom Hearts Unchained χ“.

In der Chronologie der Haupthandlungen des Universums von „Kingdom Hearts“, spielt der Film vor allen anderen Veröffentlichungen und markiert damit den Start für alle Neulinge, welche die fantastische Geschichte der Serie von Anfang bis Ende erleben möchten.

Was Euch bei dem Film erwartet, warum wir ihn nicht unbedingt notwendig finden und auf welcher Collection er enthalten ist, verraten wir Euch im Review zu „Kingdom Hearts χ Back Cover“.

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Genre: Computeranimation

Originaltitel: Kingdom Hearts χ Back Cover

Produktionsland: Japan

Produktionsfirma: Square Enix

Regie: Tetsuya Nomura

Drehbuch: Tetsuya Nomura

Musik: Yoko Shimomura

Länge: ca. 60 Minuten

Altersfreigabe: USK 12

Universum: Kingdom Hearts

Vorgänger: Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance (2012)

Nachfolger: Kingdom Hearts III (2019)

Wertung:  

Autor: Jayes

Verfasst am: 17.04.2020


Der Start meiner Reise

Während meiner chronologischen Reise durch das Universum von „Kingdom Hearts“, war der CGI-Animationsfilm „Back Cover“ der erste Halt, wie ich durch den „Kingdom Hearts“-Artikel unserer Autorin Lissa erfuhr. Übrigens erfährt man auch dort, auf welchen Veröffentlichungen „Back Cover“ enthalten ist.

Um den Film besser einordnen zu können, sollte man sich vorher klar machen, dass es sich um eine Zusammenfassung der Geschehnisse des Smartphonespiels „Kingdom Hearts Unchained χ“ (2015) handelt. In dem Mobile Game steuert man einen Schlüsselschwertkrieger und erlebte dadurch die Geschichte.

2 Jahre später, in der nun computeranimierten Filmversion namens „Kingdom Hearts χ Back Cover“ hingegen, die an eine typische aber lange Videospielsequenz erinnert, sehen wir die Story aus der Perspektive der Protagonisten.[1]


Die Figuren aus „Kingdom Hearts χ Back Cover“

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https://www.deviantart.com/andrewking20/art/Kingdom-Hearts-Back-Cover-Poster-795439749

Handlung

Die Geschichte erzählt wie es zum Schlüsselschwertkrieg kam. Eingangs heißt es:

„Vor langer, langer Zeit waren alle Welten noch eins. Eines fernen Tages sollte man diese Ära das Zeitalter der Märchen nennen. Hier, in Daybreak Town, nahm alles seinen Lauf. Der Meister aller Meister besaß ein Auge, dessen Blick auf die Zukunft gerichtet war. Er verlieh fünf von seinen sechs Lehrlingen je ein Exemplar des Buchs der Prophezeiungen, in dem die Ereignisse der Zukunft niedergeschrieben waren.“Kingdom Hearts χ Back Cover
Fortan gründeten die fünf Propheten eigene Bündnisse, in denen sie weitere Schlüsselschwertträger versammelten, und wurden von dem Meister aller Meister mit verschiedenen Aufgaben betraut, um sich auf die verhängnisvolle Zukunft vorzubereiten, die das Buch der Prophezeiung versprach. Ein beunruhigender Vorfall, der in keinem der Bücher Erwähnung findet, lässt aber schon bald das Selbstverständnis der Propheten und ihr Vertrauen in ihre Aufgaben erschüttern.Neemann

Die fünf Propheten erhalten jeweils eine Aufgabe

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https://www.4players.de/4players.php/screenshot_list/Allgemein/37105/Screenshots/81380/0/Kingdom_Hearts_HD_28_Final_Chapter_Prologue.html

Grau und leblos

Obwohl der Film mit der „Unreal Engine 4“ produziert wurde, die auch im neuesten Ableger der Reihe, „Kingdom Hearts III“, verwendet wird, kann man nicht von einer Augenweide sprechen.[2] Als „Tech-Demo“ oder Vorzeigewerk, um Lust auf „Kingdom Hearts III“ zu machen, fällt der Film also schon mal durch.

Die Welt und ihre Umgebungen wirken leblos und grau, es geht ausschließlich um einige wenige Figuren, die sich primär durch ihre Tiermasken unterscheiden lassen. Animationstechnisch zeigt sich der Film ebenfalls auf unterdurchschnittlichem Niveau, beispielsweise in seinen unsauberen Bewegungen der Figuren, die zu computergeneriert wirken.

Der einzige Charakter der wirklich heraus sticht ist der verrückte und schelmische „Meister aller Meister“ in seiner schwarzen Kutte, der ernste Momente durch seine lockeren Sprüche aufbricht.


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www.thumbs.gfycat.com/ImportantDisgustingCrossbill-size_restricted.gif

Szenen werden häufig Plump durch ein „a few days later“ getrennt und bei der Erzählung werden die meiste Zeit nur Dialoge verwendet, ohne das drum herum wirklich etwas passiert. Dadurch wirkt der Film sehr statisch und lieblos gestaltet und macht den Anschein, selbst auf dem Niveau von Videospielzwischensequenzen heutiger Tage eher minderwertig zu sein.

Berücksichtigen sollte man hier jedoch auch das Budget des Filmes, die Größe des Entwicklerteams und die verfügbare Produktionszeit, die wir hier nicht mit bewerten können.


Im Farbvergleich: Oben die Mobile Game Vorlage, unten der Film „Back Cover“

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https://www.pinterest.de/pin/341147740505425897/

Wer ist der Verräter?

Abgesehen davon dreht sich der Film etwas im Kreis und widmet sich hauptsächlich der Suche eines „Verräters“ welcher der dunklen Seite anheim gefallen sei, sowie der einzelnen Aufgaben der fünf Propheten.

Dass sich auch die Musik nur wiederholt, trägt ebenso wenig zur Stimmung bei und am Ende verrät „Kingdom Hearts χ Back Cover“ nicht wirklich viel Aussagekräftiges, was uns den Start in das erste Spiel in der Handlungschronologie „Birth by Sleep“ erleichtert hätte.

Positiv ist uns eigentlich nur aufgefallen, dass der Film über seine knappe Stunde Laufzeit nicht zu langweilig wird, sofern man wirklich offen für den Stoff ist und sich konzentriert darauf einlässt.


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https://blog.de.playstation.com/2017/01/28/fantastische-spielwelten-kingdom-hearts-hd-2-8-final-chapter-prologue-angespielt/

Fazit –  Wie eine einstündige Zwischensequenz eines leblosen Spiels

„Kingdom Hearts χ Back Cover“ ist ein Film, der als Vorgeschichte zur populären Spielereihe, sicher seine Daseinsberechtigung hat. Gemessen am Genre der Animationsfilme im Allgemeinen, versagt der Film aber vollständig.

Für Fans ist er daher sinnvoll, um etwas mehr über die Welt von „Kingdom Hearts“ zu erfahren. Unbedingt notwendig wirkt das Werk aber nicht und mutet an wie eine einstündige Zwischensequenz eines leblosen Spiels, was durch seine farb- und detailarme Inszenierung, sowie erzählerische Eintönigkeit enttäuscht.


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https://www.youtube.com/watch?v=QcVrMccnWZE, SteveRelius